Stichwort Kategorie Alle Kategorien Anreise Öffnungszeiten & Eintritt Besuch im Museum Barrierefreier Zugang Ausstellungen & Rundgänge Veranstaltungen & öffentliche Führungen Familien & Kinder Gruppen Schulen Welche Museen gehören zu Vindonissa? Zu Vindonissa gehören die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Dies beiden Museen bieten originale römische Schauplätze, Ausstellungen, Audio-Touren, Führungen und Veranstaltungen zum ehemaligen Legionslager Vindonissa. Der Legionärspfad Vindonissa ist zwischen April und Oktober geöffnet, das Vindonissa
Während des Alpenfeldzugs von Kaiser Augustus im Jahr 15 v. Chr. errichteten römische Soldaten hier einen Militärposten, der später unter Kaiser Tiberius (14–37 n. Chr.) zu einem Legionslager ausgebaut wurde. Das etwa 20 Hektaren grosse Lager wurde von der 13. Legion zunächst in Holz und Lehm erbaut. Die nachfolgende 21. Legion baute Vindonissa schrittweise in Stein um und aus. Als letzte Truppeneinheit ist die 11. Legion bezeugt, die im Jahr 101 n. Chr. von Kaiser Trajan in den Donauraum abgezogen wurde. Ausserhalb des Legionslagers entwickelte sich im Lauf der Zeit eine Zivilsiedlung, die nach Abzug
So finden Sie das Vindonissa Museum Adresse Vindonissa Museum – Museum Aargau Museumstrasse 1 5200 Brugg Telefon 0848 871 200 Kontakt Anfahrtsplan und Parkplätze Situationsplan Vindonissa (242 KB) Anreise mit öV und Auto Anreise mit Zug und Bus Das Vindonissa Museum ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Vor allem bei grösseren Veranstaltungen empfehlen wir die Anreise mit Zug und Bus. Von Zürich, Basel und Bern gibt es direkte Zugverbindungen nach Brugg. Es verkehren mehrere Buslinien zum Museum. Die nächstgelegene Bushaltestelle heisst “Brugg AG, Eisi” und wird mit den Buslinien
Der Legionärspfad Vindonissa bietet von April bis Oktober spannende Touren zu originalen römischen Schauplätzen. Ihr Besuch im Legionärspfad Vindonissa startet im Gästezentrum. Dieses befindet sich in der Klosterscheune neben der Klosterkirche Königsfelden in Windisch (Areal Psychiatrische Dienste Aargau). Weitere Informationen unter Anreise . Selbständige Audio-Touren für Kinder und Erwachsene führen vom Gästezentrum zu den römischen Schauplätzen von Vindonissa: von der versunkenen Offiziersküche über die ausgegrabene Therme bis zu den eindrücklichen Überresten des Amphitheaters. Für Kinder
In den 60 Krankenzimmern konnten damals in Vindonissa bis zu 300 Legionäre medizinisch versorgt werden. Im Lagerspital (valetudinarium) behandelten die Militärärzte und Sanitäter Kampfverletzungen, Alltagskrankheiten und Arbeitsunfälle. Nebst dem Spital haben die Römer auch den ersten Sanitätsdienst der Weltgeschichte erfunden. Das rund 4500 m2 grosse Lagerspital wurde im Jahr 1936 entdeckt. Zuerst in Holz und dann in Stein errichtet, lag es im Zentrum des Lagers direkt an einer der Lagerhauptstrassen (via decumana). Die Krankenzimmer waren beidseitig entlang eines Korridors um einen grossen
Direkt an der Kreuzung der beiden Hauptstrassen (via principalis und via praetoria) lag das Stabsgebäude (principia), der grösste Bau innerhalb des Lagers. Ein zentraler Raum in diesem Gebäude war das Fahnenheiligtum. Vor diesem befand sich eine Säulenhalle, die zu einem grossen Innenhof führte. In diesem Innenhof standen ein Altar und ein Wasserbecken, welches vermutlich zur Waschung bei Opferritualen genutzt wurde. Glänzende Abzeichen Im Fahnenheiligtum waren die Feldzeichen untergebracht. Dazu gehörten die Standarten der Einheiten, bestückt mit glänzenden Auszeichnungen, und die Fahnen (vexilla)
Direkt an der Ost–West verlaufenden Lagerhauptstrasse (via principalis) lag das rund 1100 Quadratmeter grosse Wohnhaus eines ranghohen Offiziers. In vorrömischer Zeit hatte sich an dieser Stelle der gewaltige Graben einer keltischen Befestigungsanlage befunden. Die Römer beseitigten die Befestigungsmauer und füllten den Graben auf, um darauf ihr Lager errichten zu können. Über die Jahrhunderte senkten sich die aufgefüllten Schichten im Keltengraben und liessen die darüber liegenden römischen Fundschichten ebenfalls absinken. Die Besucher des Legionärspfads steigen in den Untergrund und stossen
Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist. Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen. Ausgeklügelte Bautechnik Die Wasserleitung ist ein technisches
Der grosse Abwasserkanal verlief entlang der Westfront des Legionslagers, unmittelbar neben der Lagermauer. Er lag unter der Strasse parallel zur Lagermauer (via sagularis) und gehörte zu einem langen, unterirdischen Abwassersystem. Dieses war schätzungsweise über fünf Kilometer lang und durchzog das gesamte Legionslager. Die aus Stein gebauten Kanäle entwässerten die Latrinen, Thermen und Brunnenüberläufe und sorgten bei Regenfällen für einen schnellen Abfluss des Dach- und Strassenwassers. Der grosse Abwasserkanal sammelte das Schmutzwasser aus den kleineren Seitenkanälen und liess es
51 von 97
Schloss Wildegg
Barockes Schloss- und Gartenerlebnis
Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.