Nebst dem Schloss mit seinen Gärten gehören der Rebberg, der Gutshof, der Gasthof Bären sowie ein umfangreicher Landbesitz zur Schlossdomäne. Das Museum Aargau organisiert im Auftrag der Stiftung den Museumsbetrieb und pflegt die Gärten.

Geschichte der Schlossdomäne Wildegg

Die Schlossdomäne Wildegg hat sich über die Jahrhunderte durch Käufe, Verkäufe und Umnutzungen immer wieder verändert. Um 1770 erreichte ihr Umfang einen Höchststand mit rund 120 Hektaren Äcker, Wiesen, Reben und mehreren Gewerbebetrieben. Heute erstreckt sich die Domäne über rund 93 Hektare.

Mit der Schlossdomäne besass die Familie von Effinger auch die Herrschaftsrechte samt Zinsen und die niedere Gerichtsbarkeit über die Dörfer Möriken und Holderbank. Sie richtete über kleinere Vergehen, setzte den Pfarrer ein und konnte Gewerbebetriebe wie Gasthäuser und Mühlen eröffnen.

Mit Ausnahme der Fischereirechte gingen die Herrschaftsrechte nach dem Einmarsch der Franzosen von 1798 verloren. Nach 1912 konnte der Bund einzelne, von der Familie von Effinger verkaufte Liegenschaften zurückkaufen; etwa den Gasthof Bären in Wildegg.

2011 wurde die Schlossdomäne Wildegg in die gleichnamige Stiftung überführt.