Vindonissa Museum

Vitrine AKTUELL

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die "Vitrine AKTUELL" im Vindonissa Museum jedes Jahr neu. Thema sind aktuelle Grabungen, aussergewöhnliche Funde oder Forschungsergebnisse. Entdeckung einer mittelalterlichen Siedlung Die "Vitrine AKTUELL" 2025/2026 präsentiert erste Erkenntnisse aus der Steimet in der Gemeinde Wölflinswil. Dort kam 2023 ein bisher unbekannter und schon vor 900 Jahren aufgegebener Ortsteil ans Licht. Überraschend fanden sich im ländlichen

 
Museum Aargau

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Schloss Lenzburg

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Legionärspfad Vindonissa

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Schloss Lenzburg

Schloss-Foxtrail Lenzburg

Foxtrail Buchen Sie Ihr Foxtrail-Erlebnis direkt online über www.foxtrail.ch. 150 Jagt den Fuchs, löst knifflige Rätsel und entdeckt das Drachenschloss Der Fuchs braucht eure Hilfe, um Bärtschi zu finden! Er sei der Schreiber und Berater von Landvogt Peter Bucher auf der Lenzburg. Zweifel sind angebracht! Nur wer clever ist, kann dem Fuchs auf dem gefährlichen Weg ins Schloss zu Bärtschi folgen. Der Foxtrail Schloss Lenzburg führt vom Bahnhof vor die Stadttore, wo sich der Fuchs erstmals bei Euch meldet, bevor er seine Spur durch die malerische Altstadt bis zum Fuss des Schlossbergs legt. Richtig

 
Kloster Königsfelden

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IndustriekulTour Aabach

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Sammlungszentrum Egliswil

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Gradian
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Wasserleitung (Aquaeductus)

Wasserleitung (Aquaeductus)

Das Aquädukt von Vindonissa ist das älteste heute noch funktionierende Bauwerk der Schweiz. Es versorgte Windisch bis 1897 mit Trinkwasser. Die römischen Wasserleitungen zählen bis heute zu den bekanntesten technischen Errungenschaften der Antike. Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.

Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist.

Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen.

Ausgeklügelte Bautechnik

Die Wasserleitung ist ein technisches Meisterwerk: In einem aufwändig gemauerten, unterirdisch verlaufenden Kanal wurde das in Hausen gefasste Grundwasser bis nach Windisch transportiert. Damit das Wasser unterwegs nicht verloren ging, verwendeten die Legionäre einen speziellen, wasserdichten Mörtel.

Einmal im Lager angekommen, wurde das Frischwasser in Tonröhren, Bleileitungen und Holzteucheln weiter verteilt. Nur eine äusserst exakte Vermessung und eine ausgeklügelte Bautechnik erlaubten es den römischen Ingenieuren, solche Bauten zu schaffen. In unserem Gebiet in vorrömischer Zeit unbekannt, gilt die Wasserleitung als wichtigste zivilisatorische Errungenschaft der Römer – zusammen mit den Bädern und den Spitälern.

Im Mittelalter nutzte das Kloster Königsfelden die Wasserleitung. Einem Mönch soll beim Bau des Klosters "von Gott die Statt da man Wasser sollte finden" gezeigt worden sein. Eine Urkunde von 1363 belegt die Schenkung der Wasserleitung durch Herzog Rudolf IV. von Österreich an das Kloster.

Bis 1897 war sie die einzige Trinkwasserversorgung der Bewohner von Windisch, und noch heute speist sie den Brunnen vor dem Hauptgebäude der Psychiatrischen Klinik Königsfelden.

Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.