Klosterhalbinsel Wettingen

Kloster und Geschichte

KLOSTER UND GÄRTEN Konversen- und Mönchskirche Klosterkirche Heimat der Mönche Kloster und Nebengebäude Naturidylle an der Limmat Klosterpark und Gärten GESCHICHTE Geschichte Von der Klostergründung z

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Klosterkirche

Preis Eintritt frei 0 Imposante Kirche aus dem 13. Jahrhundert Die Klosterkirche Wettingen wurde 1256 geweiht und mehrfach umgebaut. Sie gehört zu den wenigen früh- und hochmittelalterlichen Klosterki

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Parlatorium

Diskussionslabor Preis Museumseintritt Anmeldung Nicht erforderlich (für Schulen empfohlen) Hunderte Fragen in einem Raum Das um 1600 erbaute Parlatorium war einer der wenigen Klosterräume, in denen f

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kreuzgang

Dauerausstellung Preis Museumseintritt 0 Ort der Meditation mit bedeutendem Glasscheibenzyklus Der gut erhaltene Kreuzgang mit seinen romanischen und gotischen Masswerken vermittelt einen Eindruck von

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Historia

Audio-Tour Preis Museumseintritt Dauer der ganzen Tour ca. 75 Minuten 0 Eine Reise durch das Kloster mit 21 Stationen Entdecken Sie das Kloster Wettingen auf der Audiotour “Historia”. 21 Stationen füh

 
Kloster Königsfelden

Glasfenster-Tour

30 Wissenswertes zu den Glasfenstern mit Königin Agnes und Baumeister Odo Begleiten Sie Baumeister Odo und Königin Agnes zu den berühmten Glasfenstern im Kloster Königsfelden. Auf dieser Audio-Tour er

 
Kloster Königsfelden

Baugeschichts-Tour

35 Wissenswertes zur Baugeschichte mit Königin Agnes und Baumeister Odo Erfahren Sie auf dieser Audio-Tour Wissenswertes über die Entstehung der Klosterkirche Königsfelden und des ehemaligen Doppelklo

 
Vindonissa Museum

Schätze aus Vindonissa – Werde Archäologe!

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 8 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 90 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich Ab 8 Jahre – Löst Rätsel und entdeckt einen römischen Schatz Rätsel lös

 
Vindonissa Museum

Vitrine AKTUELL

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die "Vitrine AKTUELL" im

 
Vindonissa Museum

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 5 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 45 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich 0 Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa Die Wölfin Lu

Gradian
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Wasserleitung (Aquaeductus)

Wasserleitung (Aquaeductus)

Das Aquädukt von Vindonissa ist das älteste heute noch funktionierende Bauwerk der Schweiz. Es versorgte Windisch bis 1897 mit Trinkwasser. Die römischen Wasserleitungen zählen bis heute zu den bekanntesten technischen Errungenschaften der Antike. Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.

Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist.

Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen.

Ausgeklügelte Bautechnik

Die Wasserleitung ist ein technisches Meisterwerk: In einem aufwändig gemauerten, unterirdisch verlaufenden Kanal wurde das in Hausen gefasste Grundwasser bis nach Windisch transportiert. Damit das Wasser unterwegs nicht verloren ging, verwendeten die Legionäre einen speziellen, wasserdichten Mörtel.

Einmal im Lager angekommen, wurde das Frischwasser in Tonröhren, Bleileitungen und Holzteucheln weiter verteilt. Nur eine äusserst exakte Vermessung und eine ausgeklügelte Bautechnik erlaubten es den römischen Ingenieuren, solche Bauten zu schaffen. In unserem Gebiet in vorrömischer Zeit unbekannt, gilt die Wasserleitung als wichtigste zivilisatorische Errungenschaft der Römer – zusammen mit den Bädern und den Spitälern.

Im Mittelalter nutzte das Kloster Königsfelden die Wasserleitung. Einem Mönch soll beim Bau des Klosters "von Gott die Statt da man Wasser sollte finden" gezeigt worden sein. Eine Urkunde von 1363 belegt die Schenkung der Wasserleitung durch Herzog Rudolf IV. von Österreich an das Kloster.

Bis 1897 war sie die einzige Trinkwasserversorgung der Bewohner von Windisch, und noch heute speist sie den Brunnen vor dem Hauptgebäude der Psychiatrischen Klinik Königsfelden.

Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.