Legionärspfad Vindonissa

Religionen in Vindonissa

Führung für Gruppen 90 Web-Platzhalter: bitte nicht löschen - Buchung via LP Glaube und Rituale von der Antike bis ins Mittelalter Die Götter haben Rom die Weltherrschaft übertragen. Die Legionäre Vin

 
Schloss Lenzburg

Stein für Stein: 900 Jahre Baugeschichte

60 Von der Adelsburg zum Museum Auf Schloss Lenzburg versammeln sich repräsentative Bauten aus neun Jahrhunderten: Berner Landvögte liessen die Adelsburg zu Verwaltungssitz und Festung umbauen, um 190

 
Schloss Hallwyl

Süsses aus der Schlossküche

Workshop für Gruppen 90 Bittersüsse Schlossgeschichten und selbst gebackene Bricelets Im 18. Jahrhundert konnten es die Vornehmen nicht süss genug haben. Hören Sie, was Franziska Romana von Hallwyl (1

 
Schloss Lenzburg

Stein für Stein: 900 Jahre Baugeschichte

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Schloss Lenzburg

Stein für Stein: 900 Jahre Baugeschichte

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Vindonissa Museum

Vindonissa und das Römische Reich

Führung für Gruppen 60 Auf Tuchfühlung mit dem Imperium Romanum Das Römische Reich erstreckte sich über drei Kontinente: Verwaltet in Latein und Griechisch, bezahlt in einheitlicher Währung, gebaut in

 
Legionärspfad Vindonissa

Die Götter Roms – Kult und Glaube in Vindonissa

Themen-Tour für Erwachsene Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 70 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich (für Gruppen empfohlen) 70 Vom römischen Marstempel zur christlichen Klosterkirche Die Göt

 
Legionärspfad Vindonissa

Pecunia non olet – Der Legionär und sein Geld

Workshop für Schulen Geeignet für 4. bis 9. Klasse 150 4. bis 9. Klasse – Münze giessen und prägen Giesse und präge in der römischen Metallwerkstatt deine eigene unbezahlbare römische Münze, einen sil

 
Legionärspfad Vindonissa

Die Götter Roms – Kult und Glaube in Vindonissa

Selbständige Themen-Tour für Schulen Geeignet für Ab 16 Jahre 70 Ab 16 Jahre – Vom römischen Marstempel zur christlichen Klosterkirche Die Götter haben Rom die Weltherrschaft übertragen. Die Legionäre

 
Kloster Königsfelden

Saisonstart Kloster Königsfelden

420 Das Kloster öffnet wieder seine Tore Ab 1. April 2026 ist das Kloster Königsfelden wieder geöffnet. Erleben Sie bis Oktober 2026 die 700-jährige Klostergeschichte sowie die berühmten Glasfenster a

Gradian
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Wasserleitung (Aquaeductus)

Wasserleitung (Aquaeductus)

Das Aquädukt von Vindonissa ist das älteste heute noch funktionierende Bauwerk der Schweiz. Es versorgte Windisch bis 1897 mit Trinkwasser. Die römischen Wasserleitungen zählen bis heute zu den bekanntesten technischen Errungenschaften der Antike. Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.

Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist.

Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen.

Ausgeklügelte Bautechnik

Die Wasserleitung ist ein technisches Meisterwerk: In einem aufwändig gemauerten, unterirdisch verlaufenden Kanal wurde das in Hausen gefasste Grundwasser bis nach Windisch transportiert. Damit das Wasser unterwegs nicht verloren ging, verwendeten die Legionäre einen speziellen, wasserdichten Mörtel.

Einmal im Lager angekommen, wurde das Frischwasser in Tonröhren, Bleileitungen und Holzteucheln weiter verteilt. Nur eine äusserst exakte Vermessung und eine ausgeklügelte Bautechnik erlaubten es den römischen Ingenieuren, solche Bauten zu schaffen. In unserem Gebiet in vorrömischer Zeit unbekannt, gilt die Wasserleitung als wichtigste zivilisatorische Errungenschaft der Römer – zusammen mit den Bädern und den Spitälern.

Im Mittelalter nutzte das Kloster Königsfelden die Wasserleitung. Einem Mönch soll beim Bau des Klosters "von Gott die Statt da man Wasser sollte finden" gezeigt worden sein. Eine Urkunde von 1363 belegt die Schenkung der Wasserleitung durch Herzog Rudolf IV. von Österreich an das Kloster.

Bis 1897 war sie die einzige Trinkwasserversorgung der Bewohner von Windisch, und noch heute speist sie den Brunnen vor dem Hauptgebäude der Psychiatrischen Klinik Königsfelden.

Die Wasserleitung ist mit Museumseintritt zugänglich.