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Tipps für das perfekte Erdbeer-Beet

Zurück zum Blog 11. August 2023 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im August ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Beet mit Erdbeeren anzulegen. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Ein Erdbeer-Feld ist rasch mit Jungpflanzen aus dem Handel angelegt. Alternativ können die Ableger von bestehenden Erdbeer-Pflanzen in das neue Beet gepflanzt werden. Die Ableger, sogenannte Kindel, sollten generell von den Erdbeer-Pflanzen abgeschnitten werden. Ansonsten verliert die Pflanze wertvolle Kraft. Für das neue Erdbeer-Beet sollten nur die kräftigsten Ableger verwendet werden. Tipp: Ergänzen Sie die Ableger im neuen Erdbeer-Beet immer mit einigen dazugekauften Jungpflanzen. Sonst werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich wieder hin zur Urform, der Walderdbeere. In tief gelockerten Boden einpflanzen Wählen Sie für das neue Erdbeer-Feld einen vollsonnigen Standort. Wichtig ist ein tief gelockerter Boden. Erdbeeren haben es in unseren lehmigen Böden schwer. Hier helfen etwas daruntergemischter Sand und Kompost. Oder Sie pflanzen als Vorkultur Gründünger-Pflanzen, die den Boden tiefgründig lockern und so für die Erdbeeren vorbereiten. Handelsüblicher Beerendünger geben den kleinen Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen, die jetzt wichtig sind. Gepflanzt wird dann mit einem Reihenabstand von rund 60 Zentimetern. Der optimale Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen in einer Reihe beträgt rund 25 Zentimeter. Achtung: Das Herz der Pflänzchen sollte nicht unter der Erde liegen. Halten Sie das bepflanzte Beet gut feucht, giessen Sie aber das Wasser nicht direkt über die Pflänzchen. Die Erdbeeren sind anfällig für Pilzkrankheiten. Ernte und Ruhephase Die grösste Erdbeer-Ernte dürfen Sie im zweiten und dritten Jahr erwarten. Danach werden die Früchte kleiner und die Qualität nimmt ab. Es lohnt sich deshalb, das Beet nach drei Jahren komplett abzuräumen. Setzen Sie danach während vier Jahren keine Erdbeeren in dieses Beet. Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind daher auch nachbauempfindlich. Als mögliche Zwischenkultur eignen sich Studentenblumen, diese regenerieren den Boden und wirken reinigend. Weitere Blogbeiträge 13. August 2020 Das Erdbeer-Einmaleins: Tipps zur Sortenpflege Monats-, Hänge- oder Klettererdbeeren: Die vielen Erdbeer-Sorten benötigen unterschiedliche Pflege. Der Gartentipp von Melissa Gögele,… 07. Juli 2020 Tipps für schöne Blumensträusse Wie gelingt ein schöner Blumenstrauss? Wie bleiben Blumen lange frisch? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. 14. November 2022 Die perfekte Kaki: Bei der Ernte zählt das Timing Die Götterfrucht – oder bei uns bekannter als Kaki – ist ein Hochgenuss. Die Ernte zur richtigen Zeit ist jedoch eine Herausforderung. Lesen… Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Bijou aus Aarau: Pendule der Gebrüder Hagnauer

Zurück zum Blog 23. Februar 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Im 18. und 19. Jahrhundert waren in Aarau 25 Uhrmacher und insgesamt 35 Personen in der Uhrenherstellung tätig. Eine Pendule der Gebrüder Hagnauer ist Teil der Sammlung Museum Aargau. Auf der Rückseite des Uhrwerks aus Messing ist graviert: "Frères Hagnaur AARAU". Trotz (oder wegen) der Signatur ist unklar: Stammt das Uhrwerk mit dem Ziffernblatt tatsächlich von den Gebrüder Hagnauer? Oder haben diese das Uhrwerk wie damals üblich in Frankreich gekauft? Die nicht ganz korrekten Gravierungen könnten darauf hindeuten. Man sollte aber gleichzeitig in Betracht ziehen, dass individuelle und aus heutiger Sicht "falsche" Schreibweisen zu dieser Zeit nichts Unübliches waren. Unter den Uhrmacher war es damals jedoch verbreitet, ganze, bereits verzierte Pendulengehäuse und eben auch andere Teile in Frankreich, von wo die Pendulen ursprünglich stammen, zu kaufen. © Museum Aargau 25 Uhrmacher im 18./19. Jahrhundert in Aarau In den Aarauer Neujahrblättern 1994 untersucht Peter Kleiner die Aarauer Besteuerungslisten und kommt zum Schluss: Im 18. und 19. Jahrhundert waren in Aarau 25 Uhrmacher und insgesamt 35 Personen in der Uhrenherstellung tätig. Es lässt sich nicht genau nachweisen, welches Bruderpaar der vier Hagnauer-Söhne diese Pendule herstellte, bzw. zusammensetzte: Entweder waren es die beiden Uhrmacher Johann Friedrich und Johann Jakob. Oder der Uhrmacher Johann Beat, der mit seinem Bruder Jakob, der als Schreiner somit für das Gehäuse zuständig gewesen wäre, im selben Haus lebte. Sicher scheint auf jeden Fall, dass das Handwerk nicht in die nächste Generation überging. Johann Beats Witwe suchte 1829 per Inserat nach einem Käufer für das komplette Uhrmacherwerkzeug ihres verstorbenen Mannes. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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So wird ein Marienkleid aus dem 18. Jh. konserviert

Zurück zum Blog 20. September 2023 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Leider nagt der Zahn der Zeit an allen historischen Objekten unserer Sammlung. Wie ein wertvolles Marienkleid aus dem 18. Jh. konserviert wurde, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag. Schäden können an historischen Objekten entstehen, weshalb eine Restaurierung oder eine Konservierung nötig wird. Dies geschah auch mit den Marienkleidern, die auf Schloss Hallwy l zu besichtigen sind. Konservierung und Restaurierung sind nicht dasselbe Unter Konservierung und Restaurierung wird grundsätzlich das Dokumentieren, Erhalten, Präservieren und Wiederherstellen verstanden. Dies trifft sowohl auf materielle als auch immaterielle Kunst- und Kulturgüter zu. Beim Restaurieren wird ein Objekt bearbeitet, mit dem Ziel, eine deutlichere kulturelle "Lesbarkeit" des Objektes herzustellen. Dabei werden die historischen und physischen Eigenschaften des Objektes so weit wie möglich respektiert. Restaurieren kann auch das Ergänzen und Rekonstruieren bedeuten, während bei der Konservierung nur erhaltende Massnahmen durchgeführt werden. Das heisst, dass eine Konservierung direkte Eingriffe an einem Objekt umfasst mit dem Ziel, den Zustand eines Objektes zu stabilisieren und weiteren Verfall aufzuhalten oder zumindest zu verlangsamen. Ein goldenes Marienkleid aus dem 18. Jh. Das Goldbrokatkleid der Marienfigur ist auf das Ende des 18. Jahrhundert zu datieren. Die Sammlung Museum Aargau kaufte dieses Kleid zusammen mit anderen Marienkleidern als Konvolut im Jahr 1969. Zum Konvolut gehörte auch die Maria- und Jesuskind-Puppe, welche die verschiedenen Kleider sowie eine Krone und ein Zepter tragen. Dabei spricht man auch von einer Einkleide-Madonna. Das goldene Marienkleid besteht aus Brokat und Taft, die aus Seide und Baumwolle sind. Genauer gesagt ist es Seidenbrokat mit einer floralen Musterung und gewebten Goldborten. Das Futter ist violetter Seidentaft. Die Marienfigur trägt daneben noch einen brokatenen Schleier. Goldbrokat Marienschleier nach der Konservierung, Fotografie: (Inv. Nr. K-5421), Ina von Woyski Niedermann, Textilkonservierung SKR. Das Bekleiden von Bildwerken wie dieser Einkleide-Madonna lässt sich anhand von Denkmälern und Urkunden bis in das spätere Mittelalter zurückverfolgen. Grundsätzlich ist diese Sitte an die Entstehung des Andachtsbildes gebunden, wobei vor allem "Gnadenbilder" bekleidet wurden. In der Barockzeit bekleidete man vornehmlich gotische oder romanische Skulpturen. Auch beschränkt sich das Bekleiden nicht mehr hauptsächlich auf Marienbilder, Statuen aller Heiligen wurden nun mit Gewändern versehen. Die Kleider der Einkleide-Madonna wurden dabei oft von reicheren Frauen gespendet. Die Einkleide-Madonna auf Schloss Hallwyl vor ihrer Konservierung (Bild: Museum Aargau). Textilkonservierung Das Goldbrokatkleid der Marienfigur wurde nicht restauriert, sondern konserviert. Das heisst, es gab keine grösseren Veränderungen am Kleid. Die Konservatorin Woyski Niedermann führte nur erhaltende und reinigende Massnahmen durch. Es wurde aber nicht nur das goldene Brokatkleid und der Schleier konserviert. Zu dieser Konservierung gehörten auch Arbeiten an den Holzpuppen, zwei Unterröcken, einem Umhang, einem bestickten Seidensatingürtel sowie roten und weissen Damastkleidern für die Maria- und Jesuspuppe. Goldbrokat Marienkleid, vor und nach der Konservierung, Fotografie: (Inv. Nr. K-5420), Ina von Woyski Niedermann, Textilkonservierung SKR. In der Dokumentation zur Konservierung des Kleides wurde auch der Zustand des Kleides vor der Konservierung beschrieben. Beschrieben wird, dass es zahlreiche neue lose flottierende Metallschussfäden gab. Interessant dabei ist, dass es bereits Spannstiche für das Fixieren der losen Metallfäden gab, die selbst nicht mehr hielten. Daneben waren zahlreiche alte Restaurierungen beschädigt und es gab einige dunkle Flecken sowie eine alte Stopfstelle der Oberkante. Bei der Konservierung selbst war das Ziel, die langfristige Erhaltung und optische Verbesserung des Kleides zu erreichen. Dafür hat die Konservatorin das Kleid sorgfältig abgesaugt und mittels Goretexmembran befeuchtet. Danach wurde das Kleid zum Trocknen glatt ausgesteckt. Anschliessend ersetzte und ergänzte die Konservatorin die fehlerhaften Spannstiche. Goldbrokat Marienkleid, Spannstiche einer früheren Restaurierung halten nicht mehr vollständig, weshalb bei der Konservierung zusätzliche Spannstiche eingefügt wurden, die die losen Metallfäden fixieren. Fotografie: (Inv. Nr. K-5420), Ina von Woyski Niedermann, Textilkonservierung SKR. Bei den anderen brokatenen Kleidungsstücken führte die Konservatorin dieselben Arbeiten durch. Beim Schleier versuchte sie zusätzlich die ausgeblutete Farbe durch lokales Benetzen und Absaugen zu reduzieren, doch die grüne Farbe blutete so stark aus, dass die Gefahr neuer Flecken zu gross war. Nachdem die Konservatorin ihre Arbeit durchgeführt hatte, kam das Kleid wieder ins Schloss Hallwyl. Die Einkleide-Madonna ist nun wieder schön eingekleidet und wartet jetzt auf einen Besuch der Leserinnen und Leser. Goldbrokat Marienschleier, vor und nach der Konservierung, Fotografie: (Inv. Nr. K-5421), Ina von Woyski Niedermann, Textilkonservierung SKR. Weitere Blogbeiträge 19. April 2023 Das erweitere Sammlungszentrum Egliswil von Museum Aargau Museum Aargau hat am 1. April 2023 das erweiterte Sammlungszentrum Egliswil eröffnet. Nach dem aktuellen Ausbau bietet das Sammlungszentrum… 19. Dezember 2023 Uniformierter Frisch-Service von Zweifel Pomy-Chips AG Museum Aargau hat ein Buch zur Geschichte der Zweifel Pomy-Chips AG veröffentlicht. Anlässlich dieser Publikation schenkte Zweifel der… 06. April 2023 Christliche Geschichten als Comic verpackt: Glasmalereien in der Kirche Königsfelden Die prächtigen Glasfenster der Klosterkirche Königsfelden beeindrucken seit dem 14. Jahrhundert. Die Glasmalereien erzählen die wichtigsten… Von Cedric Zbinden Von Cedric Zbinden Cedric Zbinden ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Kommentare

 
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Alternative Haushaltsgeräte ohne Strom

Zurück zum Blog 17. Oktober 2023 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Heutzutage sind strom- und batteriebetriebene Geräte aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Angesichts steigender Stromkosten und einem wachsenden Umweltbewusstsein drängt sie jedoch die Frage nach Alternativen auf. Inspirierende Lösungen sind nicht nur in den modernen Technologien zu finden, sondern auch in den stromlosen Haushaltsgeräten unserer Vorfahren. In diesem Blogbeitrag laden wir Sie zu einer Reise in die Vergangenheit ein und gewähren Ihnen Einblicke in die bedeutsamen, stromfreien Haushaltsgeräte dieser Zeit. Ob diese dann tatsächlich nachhaltiger sind als einige stromsparende Geräte der Gegenwart, darüber lässt sich debattieren. Aber eins ist sicher: Sie bieten eine faszinierende Perspektive auf die Art und Weise, wie unsere Vorfahren ihren Haushalt geführt haben. Die Waschmaschine von früher bis heute Um Wäsche zu waschen, braucht es nicht unbedingt Strom. Dabei müssen die Kleider nicht einmal mühsam von Hand gewaschen werden. Ab dem 17. Jahrhundert kam das Interesse an Waschmaschinen auf, bei denen durch mechanische Kraft das anstrengende Handwaschen ersetzt oder zumindest erleichtert werden sollte. In den Jahrhunderten danach gab es verschiedenste Waschmaschinenkonstruktionen, die mehr oder weniger erfolgreich waren. Schliesslich waren im 19. Jahrhundert Waschmaschinen grösstenteils in öffentlichen und gewerblichen Wäschereien verbreitet und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermehrt auch in privaten Haushalten. Mit Strom betriebene Waschmaschinen wurden dabei immer erfolgreicher. Waschmaschine mit Scheidepresse, Rural Electrification Administration, USA, um 1930, Quelle: Franklin D. Roosevelt Presidential Library and Museum, Public Domain. Der wasserbetriebene Waschautomat von Schwan Mit dem Waschautomaten von Schwan funktionierte das Waschen über Wasserdruck. Der Wassermotor wurde über den Gummischlauch mit einem Wasseranschluss am Haus verbunden und der Wasserdruck sorgte für den Antrieb. Die Flügel der Schraube im Innern der Maschine bewegten sich nicht durchgehend im Kreis, sondern drehten sich hin und her, um die Wäsche zu schütteln. Der Nachteil zu anderen älteren Waschhilfen war, dass für diese Maschine ein Wasseranschluss mit Druck nötig war und dieser nicht immer gewährleistet werden konnte. Der grosse Wasserverbrauch war meistens jedoch kein schwerwiegender Nachteil. So musste das Wasser keine Trinkqualität haben und war somit meistens vorhanden und zudem auch noch relativ günstig. Das „Antriebswasser“ wurde bei sparsameren Haushalten oft auch noch anderweitig verwendet. Erfolgreich eingesetzt wurden Waschmaschinen mit Wassermotor bereits ab 1914, so zum Beispiel durch den Hersteller Miele . Waschautomat von Schwan in der Sammlung Museum Aargau Der Waschautomat des Herstellers Schwan wurde im Jahr 1940 von einer Privatperson als eine Occasion-Waschmaschine erworben. Das genaue Herstellungsjahr ist leider nicht bekannt. Solche Waschmaschinen waren aber noch bis in die 1960er-Jahre gebräuchlich. Die Waschmaschine kam 2016 durch einen Ankauf in die Sammlung Museum Aargau. Waschautomat von Schwan, Grösse: 80 x 79 x 96 cm (Inv. Nr. K-21711), Quelle: © Museum Aargau Bügeln ohne Strom Auch das Bügeln war ohne teuren Strom möglich. Das Einzige, was dafür benötig wurde, war ein Bügeleisen und ein Feuer, aus dem entweder glühende Kohle entfernt oder ein Eisenbolzen erhitzt werden konnte. Solche wärmespeichernden Elemente wurden anschliessend in das Bügeleisen eingeführt, wodurch dieses erwärmt und damit das Bügeln ermöglicht wurde. Teilweise gab es sogar Versuche, bestimmte Bügeleisen mit Spiritus oder Benzin zu beheizen. Die Bügeleisen wurden dann dementsprechend Bolzen- und Kasteneisen oder Kohleeisen sowie Spirituseisen genannt. Die mit Kohle geheizten Bügeleisen hatten schon manche Büglerinnen und Bügler zur Verzweiflung gebracht, denn Russ und Asche sorgten dafür, dass manches Wäschestück erneut gewaschen werden musste. Innovation durch das Kamineisen Mit den Kamineisen sollte dem Einhalt geboten werden. Der verbesserte Rauchabzug in der Spitze des Eisens konnte den beissenden Qualm von der bügelnden Person abwenden und die Luftzufuhr konnte reguliert durch eine Öffnung erfolgen. Doch das Bügeln mit diesem Bügeleisen benötigte viel Kraft. Es diente daher eher Schneidern bei ihrer Arbeit und wurde weniger in den privaten Haushalten verwendet. Die Kamineisen für Schneider wurden für Links- und Rechtshänder konstruiert und in verschiedenen Grössen hergestellt. Doch nachhaltig waren solche Kohleverbrauchenden Bügeleisen nicht. Kamineisen von Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon in der Sammlung Museum Aargau Das gezeigte Kamineisen gehört zu einer umfangreichen Bügeleisensammlung, die 2004 Museum Aargau geschenkt wurde und ist zwischen 1920 und 1940 zu datieren. Es wurde von der Firma Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon hergestellt. Kamineisen von Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon, Grösse: 21.6 x 18 cm x 10.9 cm (Inv. Nr. K-17622), Quelle: © Museum Aargau Batteriefreie Gewichtsmessung Bereits Jahrhunderte bevor es elektronische Waagen gab, wurde das Gewicht von Objekten mit Waagen gemessen. Eine der ältesten Arten der Gewichtsmessung geschah mit den sogenannten Balkenwaagen , bei der zwei Schalen über einen Balken verbunden waren und das Gewicht durch den Massenvergleich gemessen wurde. Eine ähnliche Art Waage war die Laufgewichtswaage , bei der ein Gewicht an einem markierten Arm verschoben wurde, bis ein Gleichgewicht entstand. Anhand der Markierungen konnte das Gewicht bestimmt werden. Laufgewichtswaagen gab es bereits im antiken Rom und werden bis heute verwendet. Die "INCA de Luxe T" Waage in der Sammlung Museum Aargau Unter den Waagen der Sammlung Museum Aargau befindet sich eine "INCA de Luxe T" Laufgewichtswaage, die von der Injecta AG zwischen 1965 und 1975 hergestellt wurde. Die 1920 gegründete Injecta AG betrieb in Teufenthal, Kanton Aargau, Spritzgusswerke und eine Apparatefabrik. Die aus Aluminium, Eisen und Chromstahl bestehende Waage kam 2002 in die Sammlung, als sie vom damaligen Konservator-Restaurator Peter Brack im Brockenhaus Gränichen erworben und anschliessend der Sammlung geschenkt wurde. Bei dieser Waage gab es zwei Gewichte, die verschoben werden konnten. Auf der oberen Schiene mit dem grösseren Gewicht konnten die Kilogramme abgelesen werden, auf der unteren die Gramm. Das maximale messbare Gewicht dieser Waage beträgt 11 kg. Haushaltswaage von Injecta AG, Grösse: 11 x 34 x 23 cm (Inv. Nr. K-2168), Quelle: © Museum Aargau Stromlose Geräte: Erhalt und Erinnerung im Sammlungszentrum Egliswil Einige stromlose Geräte könnten aufgrund ihrer Nachhaltigkeit gut als Alternative dienen, andere wären eher wieder ein Schritt zurück. Was aber wichtig ist - die Geräte der Vergangenheit dürfen nicht vergessen gehen. Deshalb lohnt es sich das Sammlungszentrum Egliswil zu besuchen. Dieses steht Besucher und Besucherinnen jeden ersten Dienstag des Monats offen. Eine online Anmeldung ist dabei erforderlich. Monatliche Führung durchs Sammlungszentrum Egliswil Weitere Blogbeiträge 04. Oktober 2023 Frisches Bier im passenden Bierhumpen Mit den ersten frischeren Tagen im Herbst beginnen zahlreiche Volksfeste. Seien dies Erntedankfeste, Winzerfeste oder andere Anlässe wie das… 19. Dezember 2023 Uniformierter Frisch-Service von Zweifel Pomy-Chips AG Museum Aargau hat ein Buch zur Geschichte der Zweifel Pomy-Chips AG veröffentlicht. Anlässlich dieser Publikation schenkte Zweifel der… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… Von Cedric Zbinden Von Cedric Zbinden Cedric Zbinden ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
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Tresor der Hutflechtfabrik Jacob Isler & Co.

Zurück zum Blog 19. Januar 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Die vorliegende Tresorkiste stammt aus dem Nachlass der Hutflechtfabrik Jacob Isler & Co., die ihn von der Firma Bruggisser und Co. als Geschenk erhalten hatte. Der Zeitpunkt dieser Schenkung ist leider nicht überliefert. Der Tresor befand sich in der Villa Isler, als diese von ihrem letzten Bewohner J. Rudolf Isler an die Gemeinde Wohlen überging. Das Strohmuseum im Park schenkte ihn seinerseits 2010 dem Museum Aargau für seine Sammlung aargauischer Industriekultur und Geschichte der aargauischen Strohindustrie. © Museum Aargau Die Strohflechtfirma Bruggisser und Co. Die Strohflechtfirma Bruggisser und Co. war eine der grossen Aargauer Handelsfirmen, welche sich im 19. Jh. auf den Handel mit Strohgeflecht und Hüten spezialisiert hatte. Die Firma exportierte in die ganze Welt und unterhielt ein eigenes Lager in New York. Das Flechthandwerk hatte im Kanton Aargau eine lange und sehr wichtige Tradition. Bereits im 17. Jahrhundert erwähnen Quellen den Handel mit aargauischen Strohhüten und im 19. Jahrhundert entwickelte sich die Strohflechterei zu einem eigenen Industriezweig, welcher zeitweise über 50'000 Heim- und Fabrikarbeitende beschäftigte. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Nach dem grossen Schnee: Hilfe für beschädigte Pflanzen

Zurück zum Blog 11. Februar 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Grosse Schneemengen sind für viele Sträucher und Bäume ein Problem, oft kommt es zum Schneebruch. Beschädigte Pflanzen sollten deshalb gepflegt werden. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. © Museum Aargau Grundsätzlich sind Bäume und Sträucher darauf ausgelegt, Schnee und auch starken Wind zu ertragen: Nadelbäume zum Beispiel sind biegsam. Laubbäume haben durch ihre nackten Äste eine geringe Auflagefläche für Schnee und Wind. Zudem wachsen ihre Äste in einem Winkel aus dem Stamm, der es ihnen ermöglicht, Lasten und starke Winde auszuhalten. Doch bei grossen Mengen an schwerem Nassschnee kommt es auch bei vielen gesunden Bäumen und Sträuchern zu Schneebruch. Vom Schnee beschädigte Stellen abschneiden Es ist deshalb wichtig, Pflanzen nach viel Schnee zu pflegen: Vor allem müssen die kaputten Stellen sauber abgeschnitten werden. Denn die Bruchstelle ist ein guter Nährboden für Pilze und Bakterien. Dazu nimmt man eine saubere und desinfizierte Säge oder eine Rebschere, je nach Dicke der Äste. Wie stark diese zurückgeschnitten werden, hängt von der Wuchsform und der Optik des Gehölzes ab. Bei Büschen ist es ratsam, ganze Triebe abzuschneiden. So können sie wieder von unten austreiben und es gibt keinen Besenschnitt. Handelt es sich jedoch um einen schwach wachsenden Strauch, kürzt man den Trieb auf die nächste Knospe oder den nächsten Astansatz. Dicke Äste sollten auf den sogenannten Astring geschnitten werden – das ist die Verdickung am Astansatz –, denn so verheilt die Wunde besser. Egal, um welche Art von Gehölz es sich handelt: Um wieder eine schöne Form zu erhalten, müssen auch gesunde Triebe geschnitten werden. So lässt sich ein einseitiger Wuchs vermeiden. Den Pflanzen schadet ein solcher Rückschnitt nicht. Er ist von Zeit zu Zeit sogar wichtig, um gesunde, kräftige Pflanzen zu erhalten. Haben Sträuche oder Bäume einen Riss in der Rinde, lässt sich dieser mit schwarzer Folie umwickeln, damit er schneller zuwächst. Die Folie kann nach einer Vegetationsperiode wieder entfernt werden. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Legendärer Aargauer Schlitten: Der Küttiger "Frosch"

Zurück zum Blog 09. Februar 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der Winterzauber verwandelte auch dieses Jahr das Flachland in eine weiss bedeckte Schneelandschaft. Ausgerüstet mit einem guten Schlitten verlockt da so mancher Hügel und Berg mit einer rasenden Abfahrt. Obwohl viele zum modernen Bob oder zum berühmten Davoser greifen werden: Einige dürften vielleicht doch den legendären Schlitten nutzen, den der Aargau hervorgebracht hat: den sogenannten "Küttiger Frosch". Der originale Frosch aus dem 19. Jahrhundert In der Sammlung des Museums Aargau ruht ein originaler "Frosch" aus dem 19. Jahrhundert, für dessen Herstellung die Gemeinde Küttigen bekannt war. Es handelt sich dabei um einen relativ einfach gestalteten Schlitten. Dieser wurde wohl vor allem von Kindern benutzt. Am unteren Rand der beiden nach vorne geschwungenen Holzstützen sind eiserne Kufen angebracht. Die Sitzfläche aus Holz weist derweil einen charakteristischen Schwung auf. Beim Material handelt es sich sehr wahrscheinlich um stabiles Buchenholz. Küttiger Frosch: Das Original Wieso dieser Schlitten den Namen Frosch bekam, ist nicht genau bekannt. Möglicherweise liegt dies daran: Aufgrund der Bauweise bei der Abfahrt mit solch einem Schlitten mussten die Beine ausgestreckt nach oben gehalten werden. Dadurch bekam die darauf sitzende Person quasi Froschbeine. Der Name des "Froschs" ist auf jeden Fall über Küttigen hinaus bekannt und ist spätestens seit der 1846 von Andreas Dietsch geschriebenen Mundart-Version der Bachfischet-Verse überliefert. Dabei handelte es sich in seiner ursprünglichen Form wohl um eine Art Spottvers der Aarauer Bevölkerung gegenüber den Nachbarn aus Küttigen. Doch, ob etwas abwertend gemeint oder nicht, durch die Verse wurde der Schlitten in der Feier des Bachfischet bis heute verewigt. Der neue "Frosch" von Christina Rüetschi Lange Zeit wurde der Schlitten dann nicht mehr hergestellt und konnte nur noch in Sammlungen und versteckt in Privatbesitzen überdauern. Doch in jüngster Zeit wurde dem "Frosch" auch ausserhalb der Versform zu einem zweiten Leben verholfen. Die studierte Produkte- und Industriedesignerin Christa Rüetschi, deren Urgrossvater einst die originalen Frösche herstelle, schuf nämlich im Jahr 2013 eine moderne Variante des Traditionsschlittens. Das Modell entstand im Verlaufe ihres Studiums und besteht wie das Original im Wesentlichen aus Holz mit Kufen aus Metall. Mit dem leichteren, aber trotzdem strapazierfähigen Eschenholz gelang es ihr, den Schlitten im Vergleich zum Original handlicher zu machen. Die Freiräume zwischen den Streben geben ihm zudem ein luftiges Aussehen. Die neuen "Frösche" wurden dann in einer kleinen Serie in einer Schreinerei in Schaffhausen sorgfältig von Hand hergestellt. Der Frosch des 21. Jahrhunderts. Aargauer Tradition und Innovation Solch ein bedeutendes Werk konnte sich natürlich die Sammlung von Museum Aargau nicht entgehen lassen. Deshalb erwarb das Museum Aargau ein Exemplar des modernen Schlittens, um dem altehrwürdigen Frosch Gesellschaft zu leisten. Denn als ein Zeugnis des aargauischen Traditionshandwerks und Designs stehen beide Schlitten für die überraschende Vielfalt des Kantons Aargau und dessen weitreichende Geschichte von Handwerk, Kreativität und Industrie. Um dies zu würdigen sind beide Schlitten 2021 in der Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen" in Windisch zu sehen. Zu sehen sind sie in der Spiegelhalle inmitten von über 150 anderen Aargauer Erzeugnissen aus der Industriegeschichte. Wie auch die Ausstellung selbst widerspiegeln die beiden "Frösche" das interessante Zusammenspiel zwischen Tradition und Innovation des zwar kleinen, doch dynamischen Kantons und Industriestandorts Aargau. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Rasen: Tipps zur Pflege und vier Alternativen

Zurück zum Blog 13. September 2023 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Rasenflächen sind wegen hoher Temperaturen immer aufwändiger zu pflegen. Alternativen zum Rasen werden deshalb populärer. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Mähen allein macht noch keinen schönen Rasen. Wichtig sind auch viel Wasser und regelmässige Pflege. Ansonsten dominieren verbrannt-braune Farbtöne statt sattes Grün. Vor allem die zunehmend südländischen Sommertemperaturen machen dem Rasen zu schaffen. Es lohnt sich, stark strapazierten Rasen zu vertikutieren. Dabei wird die Oberfläche mit einem Vertikutiergerät angeritzt und Rasenfilz entfernt. So gelangen wieder mehr Luft, Wasser und Nährstoffe an die Graswurzeln. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühling. Nach heissen Sommermonaten (oder falls es im Frühling zu nass war) kann auch im Herbst vertikutiert werden. Ideal ist meistens der September, wenn noch etwas Bodenwärme vorhanden ist. Wichtig: Der Boden muss für das Vertikutieren trocken sein. Vertikutieren in Kürze: Und so geht's Schneiden Sie den Rasen auf eine Höhe von rund 4 Zentimetern Vertikutieren Sie den Rasen 1 bis 2 Millimeter tief Anschliessend wird Rasen nachgesät und gedüngt Vier Alternativen zu aufwändigem Rasen Wegen dieser aufwändigen Gartenpflege werden Alternativen immer populärer. Auch wir auf Schloss Wildegg bepflanzen ausgewählte Rasenflächen wegen hoher Temperaturen anders. Sinnvoll ist dies bei Flächen, die wenig betreten werden. Nachfolgend ein paar Tipps für Alternativen zu Rasen: Naturwiese Lassen Sie der Natur freien Lauf: Eine Naturwiese bietet wertvolle Lebensräume für Insekten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Und eine Naturwiese musst nur zweimal jährlich gemäht werden. Fetthennen (Sedum) Das Dickblattgewächs ist ein schöner Bodendecker. Fetthennen blühen dekorativ, sind anspruchslos und beliebt bei Insekten. Auf Schloss Wildegg haben wir mit Fetthennen anstelle von Rasen gute Erfahrungen gemacht. Die Pflege ist einfach: Bei Fetthennen müssen nur gejätet werden. Ruderalflächen In mageren steinigen Böden finden Wildpflanzen optimale Bedingungen. Ruderalflächen fördern die Biodiversität. Walderdbeeren An schattigen Orten bilden Walderdbeeren einen schönen natürlichen Teppich. Weitere Blogbeiträge 16. März 2023 Rasenpflege im März Sobald es wieder wärmer wird und die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, fallen die ersten Gartenarbeiten an. Jetzt ist unter… 31. März 2020 Rasenrenovation: So erholt sich Ihr Rasen vom heissen Sommer Trockene Sommer setzen dem Rasen stark zu. Oft sind noch Monate später braune Stellen und Lücken zu sehen. Die Lösung: eine Rasenrenovation. 03. Oktober 2019 So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. Von Melissa Gögele & Tanya van der Laan Von Melissa Gögele & Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Die Christrose – So bleibt sie auch nach Weihnachten schön

Zurück zum Blog 09. Januar 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Die Christrose ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Schön in einen Topf gepflanzt, ziert sie so manchen Gabentisch. Oft sind Christrosen auch mit anderen winterharten Pflanzen kombiniert – so etwa mit Erika oder mit Schneeglöckchen. Vielleicht haben auch Sie zu Weihnachten eine Christrose erhalten? So bleibt die Christrose haltbar Denken Sie daran, die Pflanze nach einigen Tagen in der Wohnung nach draussen zu stellen. Sie mag es nur für kurze Zeit, an der Wärme zu sein. Danach braucht sie wieder kühlere Temperaturen. Idealerweise gewöhnen Sie die Christrose langsam an den Temperaturwechsel und platzieren sie zuerst im Treppenhaus, bevor Sie sie später vor die Haustüre oder auf den Balkon stellen. Bei andauerndem Frost empfiehlt es sich, den Topf mit Noppenfolie und Jute zum umwickeln. Der Topf sollte tief genug sein, da die Christrose lange Wurzeln hat und nach unten hin etwas Platz braucht. Giessen Sie die Christrose an frostfreien Tagen, damit die Erde das Wasser aufnehmen kann. An ganz kalten Tagen kann es sein, dass die Pflanze schlapp macht uns aussieht, als wäre sie erfroren. Sie zieht dabei die Feuchtigkeit aus den Stängeln, zurück, damit diese bei Frost nicht platzen. Die Christrose schützt sich damit also selbst und richtet ihre Blütenstängel wieder auf, wenn der Frost vorüber ist. Christrose soll im Winter wieder blühen Im Frühling können Sie die Christrose gut an einem halbschattigen bis schattigen Platz im Garten einpflanzen. Den Boden gut lockern und ein tiefes Loch graben, damit die Wurzeln genug Platz haben. Im Sommer wird das Laub dürr werden. Schneiden Sie die Blätter erst ab, wenn sämtliche Blätter dürr geworden sind. Die Christrose braucht die Kraft, die sie aus den Blättern zieht, um im nächsten Winter wieder schön zu blühen. Abgeschnittene Blüten lassen sich übrigens auch gut in einer Vase einstellen. Warten Sie mit dem Abschneiden der Blüten, bis diese gut ausgereift sind und Ansätze von Samenständen aufweisen. Ansonsten verwelken sie sofort. Zum rechten Zeitpunkt geschnitten, werden Sie an den Blüten lange Freude haben. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Willi Ebinger, Maschineningenieur in Seon

Zurück zum Blog 27. August 2023 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Willi Ebinger arbeitete viele Jahre als Maschineningenieur bei der ''Wäbi'', wie die Buntweberei Müller in Seon genannt wurde. Im aktuellen Podcast erzählt er von seiner Arbeit in den Shedhallen, die noch heute im Industriegebiet Oholten in Seon stehen. Die Gebäude, die ihren Namen den Sheddächern – also den sägezahnartigen Dachformen – verdanken, verweisen in vielen Dörfern und Städten auf ehemalige, aber oft auch noch aktive Industriebetriebe. Industriebetriebe wie jenen, der Willi Ebinger bewogen hat, seinen Wohnsitz vom Zürcher Oberland zu seiner Lebensstelle in den Aargau zu verlegen. Bei seiner Ankunft am Bahnhof Seon der 60er-Jahre, war von den lichtdurchfluteten Shedhalle-Räumlichkeiten aber nicht viel zu spüren… Weitere Podcasts 26. März 2021 "Damals im Aargau": Gerôld Müller über 45 Jahre bei Hero Lenzburg Hören Sie in der ersten Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau" Spannendes aus dem bewegten Leben von Gerôld Müller. Der 89-jährige… 21. März 2023 "Damals im Aargau": Rolf Schmid, ehemaliger CEO der Mammut Sports Group AG in Seon Rolf Schmid, ehemaliger CEO der Mammut Sports Group AG erzählt, wie er das Unternehmen innert weniger Jahre zu einem der komplettesten… 17. Mai 2022 "Damals im Aargau": Urs Studer - Franke Mit einem Nettoumsatz von jährlich über 2.1 Milliarden Franken gehört die Firma Franke mit Stammsitz in Aarburg zu den ganz Grossen der… Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

Gradian
Mystische Flugaufnahme von Schloss Wildegg

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Schloss- und
Gartenerlebnis

Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.

EINSCHRÄNKUNGEN WEGEN UNWETTERS

Wegen Unwetterschäden durch Hagel ist das Schloss derzeit nur teilweise zugänglich. Einzelne Räume sind geschlossen. Der Garten kann regulär besucht werden.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Ahnengalerie auf Schloss Wildegg

Vier
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Falkner in historischer Kleidung. Er lässt auf Schloss Wildegg einen Greifvogel fliegen

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Besucherinnen und Besuche betrachten ein sprechendes Video-Porträt in der Ausstellung von Schloss Wildegg.

Ausstellungen
und Rundgänge

Schloss der sprechenden Porträts  

 
Luftaufnahme Schloss Wildegg mit Rebberg und Umland im Morgenlicht

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme vom Schloss Wildegg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Raum mit Tisch, Stühlen und Vitrine mit Porzellan im Wohnmuseum von Schloss Wildegg.
10:00 – 17:00 Uhr

Wohnmuseum und Ahnengalerie

Plaudern Sie mit früheren Schlossbewohnern!

Ausstellung
Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg
10:00 – 17:00 Uhr

Kinderstube und Pferdestall

Spielen, malen, Pferde satteln!

Ausstellung
Besucher und Besucherin lesen Fakten über das Thema Jagd in der Jagdausstellung Schloss Wildegg
10:00 – 17:00 Uhr

Jagd & Wild

So wurde früher mit Greifvögeln und Hunden gejagt

Ausstellung
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Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Ein Knecht und eine Magd mit Schulklasse im Wohnmuseum von Schloss Wildegg

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg

Für
Familien

Kinderstube und Pferdestall  

 
Workshop im Garten: Eine Gruppe Frauen setzt am Tisch und kocht Salbe; im Hintergrund der Garten von Schloss Wildegg

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

GARTEN UND SCHLOSSDOMÄNE

 
Nahaufnahme von violetten Tulpen im Garten von Schloss Wildegg

Barock- und
Rosengarten

Entdecken Sie historische Gärten  

 
Schlossdomäne Wildegg mit Garten Blickwinkel von unten

Schlossdomäne
Wildegg

93 Hektar Natur und Kultur  

Schloss Wildegg in 39 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Terrasse Bistro Schloss Wildegg mit Besucherinnen und Besuchern

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Ein Brautpaar vor Schloss Wildegg

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme/Illustration von Schloss Wildegg

Geschichte

Habsburger, Berner, Familie von Effinger  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken