Legionärspfad Vindonissa

Westtor (Porta Principalis)

Ein Legionslager verfügte über vier Lagertore (portae), durch die zwei Hauptstrassen ins Lager führten: das vordere Tor (porta praetoria), das rückwärtige Tor (porta decumana) sowie die beiden Seitentore (portae principales). Das Westtor in Vindonissa war mit seinen beiden achteckigen Türmen aufwändig gestaltet. Dies erklärt sich aus seiner Lage: Hier führten die von Gallien, Italien und Germanien kommenden Fernstrassen ins Lager. Die beiden in ihren Grundmauern erhaltenen Türme waren achteckig und erreichten eine Höhe von vermutlich rund 20 Metern. Neben dem Hauptdurchgang für die Fuhrwerke gab

 
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Offiziersküche (Culina Centurionis)

Direkt an der Ost–West verlaufenden Lagerhauptstrasse (via principalis) lag das rund 1100 Quadratmeter grosse Wohnhaus eines ranghohen Offiziers. In vorrömischer Zeit hatte sich an dieser Stelle der gewaltige Graben einer keltischen Befestigungsanlage befunden. Die Römer beseitigten die Befestigungsmauer und füllten den Graben auf, um darauf ihr Lager errichten zu können. Über die Jahrhunderte senkten sich die aufgefüllten Schichten im Keltengraben und liessen die darüber liegenden römischen Fundschichten ebenfalls absinken. Die Besucher des Legionärspfads steigen in den Untergrund und stossen

 
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Wasserleitung (Aquaeductus)

Die Wasserleitung von Vindonissa ist das älteste Bauwerk der Schweiz, das noch heute seine ursprüngliche Funktion erfüllt und mit seinem Wasser einen Springbrunnen speist. Durch innovative Vermessungstechnik gelang es den Legionären, die Leitung auf einer Länge von 2,4 Kilometern mit einem Gefälle von nur 4‰ zu errichten. Die Frischwasserleitung lieferte das Trink-, Koch- und Brauchwasser für rund 6000 Legionäre, Hilfstruppen, Pferde und Maultiere. Ohne die Zufuhr dieses Frischwassers wäre das Leben im Legionslager nicht möglich gewesen. Ausgeklügelte Bautechnik Die Wasserleitung ist ein technisches

 
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Nordtor (Porta Decumana)

Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung. Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette. Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten

 
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Grosser Abwasserkanal (Cloaca Maxima)

Der grosse Abwasserkanal verlief entlang der Westfront des Legionslagers, unmittelbar neben der Lagermauer. Er lag unter der Strasse parallel zur Lagermauer (via sagularis) und gehörte zu einem langen, unterirdischen Abwassersystem. Dieses war schätzungsweise über fünf Kilometer lang und durchzog das gesamte Legionslager. Die aus Stein gebauten Kanäle entwässerten die Latrinen, Thermen und Brunnenüberläufe und sorgten bei Regenfällen für einen schnellen Abfluss des Dach- und Strassenwassers. Der grosse Abwasserkanal sammelte das Schmutzwasser aus den kleineren Seitenkanälen und liess es

 
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Fahnenheiligtum (Aedes)

Direkt an der Kreuzung der beiden Hauptstrassen (via principalis und via praetoria) lag das Stabsgebäude (principia), der grösste Bau innerhalb des Lagers. Ein zentraler Raum in diesem Gebäude war das Fahnenheiligtum. Vor diesem befand sich eine Säulenhalle, die zu einem grossen Innenhof führte. In diesem Innenhof standen ein Altar und ein Wasserbecken, welches vermutlich zur Waschung bei Opferritualen genutzt wurde. Glänzende Abzeichen Im Fahnenheiligtum waren die Feldzeichen untergebracht. Dazu gehörten die Standarten der Einheiten, bestückt mit glänzenden Auszeichnungen, und die Fahnen (vexilla)

 
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Mannschaftsunterkünfte (Contubernia)

Wie damals von den Legionären, wurden auch die nachgebildeten Contubernia im Legionärspfad Vindonissa ganz von Hand gebaut. Die dafür verwendeten Materialien, die Bautechniken und Masse sind bis ins Detail so originalgetreu wie möglich. Die wissenschaftliche Grundlage bildeten archäologische Grabungen in Vindonissa und anderen römischen Militärlagern. Aufbau der Contubernia Ein Contubernium (Stuben- oder Zeltgemeinschaft) bestand aus zwei Räumen. Den vorderen Raum nutzten die Legionäre zum Aufbewahren ihrer Waffen und Ausrüstung, der hintere diente ihnen als Wohn- und Schlafraum. Im Contubernium

 
Legionärspfad Vindonissa

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Stichwort Kategorie Alle Kategorien Anreise Öffnungszeiten & Eintritt Besuch im Legionärspfad Vindonissa Barrierefreier Zugang Römische Schauplätze und selbständige Touren Veranstaltungen & öffentliche Führungen Familien & Kinder Gruppen Schulen Räume mieten & feiern Welche Museen gehören zu Vindonissa? Zu Vindonissa gehören die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Die beiden Museen bieten originale römische Schauplätze, Ausstellungen, Audio-Touren, Führungen und Veranstaltungen zum ehemaligen Legionslager Vindonissa. Der Legionärspfad Vindonissa

 
Kloster Königsfelden

Die Klosteranlage

Die Klosterkirche Königsfelden war einst der Mittelpunkt einer grossen und bedeutenden Doppelklosteranlage der Bettelorden der Franziskaner und Klarissen. Sie diente nicht nur als Lebenszentrum der dortigen Mönche und Nonnen, sondern war vor allem als Erinnerungsort für den ermordeten König Albrecht und der habsburgischen Dynastie an sich geplant. Die Klosterkirche Vor über 700 Jahren stiftete die habsburgische Königin Elisabeth von Görz und Tirol das Kloster Königsfelden. Sie reagierte so auf die Ermordung ihres Gatten, König Albrecht I. von Habsburg, im Jahr 1308. Für das Seelenheil von

 
Kloster Königsfelden

Glasfenster

Entstanden sind die Glasfenster zwischen 1320 und 1360. Stifter waren Angehörige des ermordeten Königs Albrecht I., darunter seine Frau Elisabeth und seine Tochter Agnes. Ihre Bildnisse sind in einigen Fenstern zu finden. Die Glasfenster sind somit auch Symbol der herausragenden Stellung der Habsburger im 14. Jahrhundert, die sich in die Heilsgeschichte integrieren. Komplexes Bildprogramm Die insgesamt 11 Chorfenster stellen in ihrer Farbigkeit, Detailtreue und ikonografischen Dichte den höchsten Grad an handwerklichem Können im Spätmittelalter dar. Das komplexe Bildprogramm wurde wohl von Ordenstheologen

Gradian
Mystische Flugaufnahme von Schloss Wildegg

Schloss Wildegg

Das Schloss schliesst am
1. November 2026

Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.

PARKPLATZ GESPERRT

Der Parkplatz von Schloss Wildegg ist wegen eines umgestürzten Baumes bis voraussichtlich Ende Woche gesperrt. Wir empfehlen als Alternative die Allee unterhalb des Gutshofs sowie der Parkplatz Unteräsch (Nähe Gemeindehaus Möriken, ca. 15 Minuten Fussweg). 

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Ahnengalerie auf Schloss Wildegg

Vier
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Ein Falkner in historischer Kleidung. Er lässt auf Schloss Wildegg einen Greifvogel fliegen

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Veranstaltungskalender  

 
Besucherinnen und Besuche betrachten ein sprechendes Video-Porträt in der Ausstellung von Schloss Wildegg.

Ausstellungen
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Schloss der sprechenden Porträts  

 
Luftaufnahme Schloss Wildegg mit Rebberg und Umland im Morgenlicht

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Luftaufnahme vom Schloss Wildegg

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Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Raum mit Tisch, Stühlen und Vitrine mit Porzellan im Wohnmuseum von Schloss Wildegg.
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Wohnmuseum und Ahnengalerie

Plaudern Sie mit früheren Schlossbewohnern!

Ausstellung
Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg
10:00 – 17:00 Uhr

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Spielen, malen, Pferde satteln!

Ausstellung
Besucher und Besucherin lesen Fakten über das Thema Jagd in der Jagdausstellung Schloss Wildegg
10:00 – 17:00 Uhr

Jagd & Wild

So wurde früher mit Greifvögeln und Hunden gejagt

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Schulen, Familien und Gruppen

 
Ein Knecht und eine Magd mit Schulklasse im Wohnmuseum von Schloss Wildegg

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Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg

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Workshop im Garten: Eine Gruppe Frauen setzt am Tisch und kocht Salbe; im Hintergrund der Garten von Schloss Wildegg

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Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

GARTEN UND SCHLOSSDOMÄNE

 
Nahaufnahme von violetten Tulpen im Garten von Schloss Wildegg

Barock- und
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Schlossdomäne Wildegg mit Garten Blickwinkel von unten

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Wildegg

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GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme/Illustration von Schloss Wildegg

Geschichte

Habsburger, Berner, Familie von Effinger  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

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