Museum Aargau

Die Rückenspritze "Tip Top" der Birchmeier AG

Zurück zum Blog 01. Mai 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Die Aargauer Fabrik Birchmeier & Cie. war Pionierin in der Herstellung unterschiedlicher Spritzen. Im Blog präsentieren wir ein Exemplar der Rückenspritze "Tip Top" aus dem Jahr 1959. Die Blechwarenfabrik Birchmeier & Cie. wurde 1876 in Künten im Kanton Aargau gegründet. Das in der Metallwaren- und Lampenproduktion tätige Unternehmen entwickelte 1889 die erste Rebenspritze und verkaufte 1929 die erste Motorspritze. 1936 brachten sie die ersten Rückenspritzen auf den Markt, welche noch heute als "Birchmeierspritzen"

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Waldweide – Tierhaltung im Wald

Tierhaltung im Wald war bis ins 19. Jahrhundert üblich. Die Bauern trieben ihr Vieh in die Wälder, um auf den Äckern Feldfrüchte für die eigene Ernährung anzubauen. Kühe, Schweine, Schafe oder Ziegen frassen im Wald Kräuter, Laub und Eicheln oder Bucheckern. Um 1500 mästeten die Bauern von Möriken ihre Schweine am Chestenberg, obwohl sie dafür kein "Acherum" besassen, keine Erlaubnis zur Tiermast in Buchen- oder Eichenhainen. Beweidung eines Waldbereichs in Küttigen mit Ziegen, 19./20. Jahrhundert. (Foto: Abteilung Wald, Kanton Aargau) Weidehaltung im Wald verhinderte, dass junge Bäume nachwachsen

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Köhlerei im Wald

Bis ins 19. Jahrhundert verschwelten Köhler Holz in Gruben oder Meilern zu Kohle. Während der mehrere Tage dauernden Verkohlung lebten sie im Wald. Bei der handwerklichen Köhlerei blieb nur ein Fünftel des Holzgewichts als Kohle zurück. Holzkohle ist leichter als Holz und brennt länger. Sie war unentbehrlich für Schmiede, im Bergbau und bei der Glasverhüttung. Aus der Asche liess sich Seifenlauge herstellen. Schiesspulver enthielt gemahlene Kohle. Ab dem 19. Jahrhundert verdrängten Steinkohle, Erdöl und Elektrizität die Holzkohle, und der Beruf des Köhlers verschwand. Zeichnung von Heinrich,

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Holznutzung im Wandel der Zeit

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Holz zum Heizen, Kochen und Bauen. Im Mittelalter waren fast alle Häuser aus Holz gebaut. Nur Kirchen, Burgen und nach und nach Stadthäuser bestanden aus Stein. In jüngster Zeit gewinnt Holz als Baumaterial und Werkstoff wieder an Bedeutung. Es wächst nach und Abfallholz liefert Energie. Appenzeller Arbeiter beim Holzrüsten, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer Volksleben. Band I: Die Sitten und Bräuche im Jahreslauf (Erlenbach-Zürich: Eugen Rentsch Verlag, 1929), Abb. 58) Auch wenn Schloss Wildegg seit Jahrhunderten ein Steinbau

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Der Wald als Speisekammer

Im Wald sammeln Menschen bis heute Pilze, Nüsse oder Beeren. Während Hungersnöten griff man auch auf Kräuter, Tannzapfen oder Moos zurück. Aus dem Harz von Nadelbäumen liess sich Öl, Teer oder Pech herstellen. Im Herbst strömte die Bevölkerung in die Wälder, um das Laub in Säcken zu sammeln. Damit fütterten sie im Winter das Vieh oder füllten ihre Betten. Zurück blieb ein kahler Waldboden. Das Schlafen auf Laubsäcken blieb gebräuchlich bis weit ins 20. Jahrhundert, vor allem in ärmeren Gegenden der Schweiz. Laubertag in Betlis SG, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer

 
Museum Aargau

Der Lastkahn aus dem Wassergraben von Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 21. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der Weidling, ein Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert, ist vor langer Zeit im Wassergraben von Schloss Hallwyl gesunken. Heute ist das Schiff in einem Nebengebäude des Schlosses ausgestellt. Der Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert ist in einem eigens errichteten Bau neben dem Schloss Hallwyl museal aufgebahrt, wobei die rückwärtigen Fensterfronten – verbunden mit malerischer Akustik – den Spiegel auf sein vormaliges Habitat eröffnen. Die aus Fichtenholz gearbeiteten Planken bilden den flachen Körper des Weidlings, welcher mit seinen

 
Schloss Habsburg

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Schloss Hallwyl

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Schloss Wildegg

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Schloss Wildegg

Museumswald: Wem gehört der Wald

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderte gehörten die meisten Wälder Adligen, Städten, Kirchen und Klöstern. Gesetze hinderten die Bevölkerung immer stärker daran, den Wald frei zu nutzen. Die Besitzenden beanspruchten Holz, Wild und Weiden für sich. Im ganzen Aargau gab es auch Wälder, die als Allmenden bezeichnet wurden: Gebiete, die gemeinschaftlich von den jeweiligen Gemeinden bewirtschaftet wurden. Wer darf den Wald wie nutzen? Je mehr die Bevölkerung wuchs, desto schlechter ging es dem Wald. Holz war bis ins 19. Jahrhundert der wichtigste Energieträger. Die Geschichte der Wälder ist auch eine

Gradian
Mystische Flugaufnahme von Schloss Wildegg

Schloss Wildegg

Barockes
Schloss- und
Gartenerlebnis

Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Ahnengalerie auf Schloss Wildegg

Vier
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Falkner in historischer Kleidung. Er lässt auf Schloss Wildegg einen Greifvogel fliegen

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Besucherinnen und Besuche betrachten ein sprechendes Video-Porträt in der Ausstellung von Schloss Wildegg.

Ausstellungen
und Rundgänge

Schloss der sprechenden Porträts  

 
Luftaufnahme Schloss Wildegg mit Rebberg und Umland im Morgenlicht

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme vom Schloss Wildegg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Ein mittelalterlich gekleideter Falkner lässt einen Greifvogel fliegen. Im Hintergrund Publikum
11:30 – 12:20 Uhr

Von Adler bis Eule: Greifvögel auf dem Schloss

Flug von Hand zu Hand und Spannendes zur Beizjagd im Mittelalter

Veranstaltung
Ein mittelalterlich gekleideter Falkner lässt einen Greifvogel fliegen. Im Hintergrund Publikum
14:30 – 15:20 Uhr

Von Adler bis Eule: Greifvögel auf dem Schloss

Flug von Hand zu Hand und Spannendes zur Beizjagd im Mittelalter

Veranstaltung
Eine Gruppe Menschen steht in einem Garten, im Vordergrund Tulpen
13:00 – 14:00 Uhr

Führung durch den Barockgarten

Erfahren Sie Spannendes über Sortenvermehrung und seltenes Gemüse

Öffentliche Führung
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Schulen, Familien und Gruppen

 
Ein Knecht und eine Magd mit Schulklasse im Wohnmuseum von Schloss Wildegg

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg

Für
Familien

Kinderstube und Pferdestall  

 
Workshop im Garten: Eine Gruppe Frauen setzt am Tisch und kocht Salbe; im Hintergrund der Garten von Schloss Wildegg

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

GARTEN UND SCHLOSSDOMÄNE

 
Nahaufnahme von violetten Tulpen im Garten von Schloss Wildegg

Barock- und
Rosengarten

Entdecken Sie historische Gärten  

 
Schlossdomäne Wildegg mit Garten Blickwinkel von unten

Schlossdomäne
Wildegg

93 Hektar Natur und Kultur  

Schloss Wildegg in 39 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Terrasse Bistro Schloss Wildegg mit Besucherinnen und Besuchern

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Ein Brautpaar vor Schloss Wildegg

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme/Illustration von Schloss Wildegg

Geschichte

Habsburger, Berner, Familie von Effinger  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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