Museum Aargau

Die Geschichte der Kartoffel – und was der Aargau damit zu tun hat

Zurück zum Blog 09. Februar 2022 Kategorie Schätze aus der Sammlung In der Geschichte der Kartoffel gibt es interessante Verbindungen zum Aargau und insbesondere Schloss Wildegg. Der Blog zeigt, wie sich die frühere Zierpflanze zum Grundnahrungsmittel und – in Form von “Härdöpfeler” – zum Billigschnaps gemausert hat. Die vorliegende Flasche stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und damit aus einer Zeit, zu der die Kartoffel bereits ein fest etabliertes Nahrungsmittel und verbreitetes alkoholisches Getränk geworden war. Die rustikale Umhüllung mit Stroh macht die Flasche stabil und haltbar; sie stammt ursprünglich aus der Region Seengen. Die Flasche enthielt auf jeden Fall einst Schnaps und es ist gut vorstellbar, dass auch in solchen Flaschen der bekannte Kartoffelschnaps abgefüllt wurde. Doch bevor es so weit war, musste die Kartoffel auf dem Gebiet der heutigen Schweiz erst etabliert werden. Schnapsflasche Mitte 19. Jh., Inv. Nr. K-389. Die Kartoffel wurde auf dem Gebiet der Amerikas schon seit Jahrtausenden kultiviert und gelangte dann im Zuge der kolonialen Eroberungen auch nach Europa. Die Kartoffel erreichte die heutige Schweiz wahrscheinlich bereits Ende des 16. Jahrhunderts. Kultiviert wurde das neue Gewächs vorerst aufgrund seiner Blütenpracht, später wurde es Teil der botanischen Gärten. Das "Kornland" Aargau: Skepsis gegenüber der Kartoffel Hier spielte auch ein Standort von Museum Aargau eine wichtige Rolle. Denn unter der Anleitung von Bernhard Effinger (1658 – 1725) entstand auf Schloss Wildegg – angelehnt an die Hofgärten des europäischen Adels – der beeindruckende Schlossgarten. Die hier zu findende Pflanzenvielfalt war dabei prägend für die Garten- und Anbaukultur des Gebietes Aargau und machte Raum für das Anpflanzen von noch unbekannten Sorten. So soll es auch der Wildegger Schlossgarten gewesen sein, in dem die ersten Kartoffeln im Aargau blühten. Lust- und Nutzgarten von Schloss Wildegg. In Zusammenarbeit mit ProSpecieRara werden nun heute hier alte Gemüsesorten wie zum Beispiel die violette Artischocke, die Zuckerwurzel oder die Etagenzwiebel kultiviert. Aufgrund der Skepsis gegenüber der Knolle als Nahrungsmittel aber insbesondere aufgrund der Zehnt-Forderungen der Obrigkeiten wurde der grossflächige Anbau der Kartoffel jedoch vorerst abgebremst. Denn der Berner Aargau war sehr lange ein strategisches Anbaugebiet für Getreide. Mit den Getreideabgaben aus den Untertanengebieten stellte die Berner Regierung die Versorgung der Stadt sicher. Die landwirtschaftliche Produktion war eng mit den Herrschaftsbeziehungen zwischen städtischen Obrigkeiten und ihren ländlichen Untertanen verknüpft: So schuldete auch der Aargau der Berner Herrschaft den Getreidezehnten. Kartoffel gegen Weizen Doch die stetig wachsende Bevölkerung musste ernährt werden. Fortschrittlichere Stimmen forderten Reformen in der Landwirtschaft. Zu den Erneuerungen zählte auch der Anbau neuer Nutzpflanzen. Allen voran: Die Kartoffel. Ausschlaggebend für den endgültigen Durchbruch der Knolle waren die Hungersnöte Ende des 18. Jahrhunderts und im beginnenden 19. Jahrhunderts. Im Vergleich zum Getreide hatte die Kartoffel eine wesentlich höhere Ertragsfähigkeit, was vor allem für Kleinbauern interessant war. In diesen Krisenzeiten trug die Kartoffel wesentlich zur Subsistenzsicherung der besitzarmen Bevölkerungsschichten bei. Im Zuge der Agrarreformen wurde das Zehntrecht aufgehoben und die Kartoffel fand Einzug in die Fruchtwechselwirtschaft. Auch auf dem Schloss Lenzburg war lange ein strategisch wichtiges Kornhaus eingerichtet, dass für die Lagerung des Getreides bedeutend war. Weil vorerst nur das Getreide besteuert war, bremste die Regierung den Anbau anderer Pflanzen wie der Kartoffel aus Angst vor Einbussen bei den Getreideinnahmen aus. Lange nur eine Zierpflanze mit unterschätzter Wurzel, die Kartoffel. Zeichnung Amédée Masclef 1891 - Wikimedia Commons. Der "Härdöpfeler": Billigschnaps für die Massen Im 19. Jahrhundert erfolgte dann endgültig der Durchbruch zum Grundnahrungsmittel. Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Produktion führten gar zu Überschüssen. Im Zusammenspiel mit neuen Brenntechnologien boomte der "Härdöpfeler". Der Kartoffelschnaps war als billiges Rauschgetränk äusserst beliebt. Das erste Alkoholgesetz (1884) und die Abstinenzbewegungen versuchten, der sogenannten "Kartoffelschnapspest" entgegenzuwirken – mit mässigem Erfolg. Die Agrarreformen, gute Erntejahre mit Produktionsüberschüssen sowie eine einfachere Brenntechnologie führten geradezu einen Boom der Schnapsproduktion herbei. Bereits in der alten Eidgenossenschaft waren alkoholische Getränke wie Wein, Obstwein und Bier sowie Obstschnaps und Branntwein durchaus beliebt und wurden reguliert. Mit dem Aufkommen des sogenannten "Härdöpfelers" erreichte der Alkoholkonsum aber neue Dimensionen. Die Industrialisierung förderte diese Entwicklung ungemein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Manufakturen führten zu einer Steigerung im Schnapskonsum. Dieser war leicht verfügbar und billig. Mittlerweile ist der Härdöpfeler weitgehend aus dem Bewusstsein geschwunden und ist zunehmend von wohl etwas feineren Spirituosen verdrängt worden. Die Kartoffel jedoch schreibt weiterhin Erfolgsgeschichte: In Form von Rösti gilt sie heute als Nationalgericht. Und: Herr und Frau Schweizer essen über 40 Kilo Kartoffeln pro Jahr. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
Museum Aargau

Der perfekte Weihnachtsstern: 3 Tipps zu Kauf und Pflege

Zurück zum Blog 09. Dezember 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Der Weihnachtsstern bringt zur Winterzeit Adventsstimmung ins Haus, ist jedoch auch sehr empfindlich. Drei Tipps zu Kauf und Pflege. 1. Frische und gesunde Weihnachtssterne kaufen Prüfen Sie beim Kauf, ob der Weihnachtsstern gesund und frisch ist. Die Blätter sollten grün und kräftig wirken. Schauen Sie in die kleine Blüte, die sich in den mächtigen, roten Blättern versteckt. Die Blüten sollten noch knospig sein. Wichtig sind auch gesunde Wurzeln: Sind diese zu nass, leidet der Weihnachtsstern. Nehmen Sie vor dem Kauf die Pflanze mit dem Topf in die Hand, um das Gewicht zu schätzen. Fühlt sich die Pflanze ungewöhnlich schwer an, deutet dies auf schädliche Staunässe im Wurzelbereich hin. Nebst Nässe ist auch Kälte ungesund für Weihnachtssterne. Kaufen Sie keine Pflanze, die an der Verkaufsstelle draussen oder im Durchzug steht. Bringen Sie den Weihnachtstern möglichst rasch nach Hause. Einige Schichten Zeitungspapier schützen unterwegs vor Kälte. 2. Der richtige Standort für Weihnachtssterne Auch Zuhause ist es wichtig, einen guten Standort für den Weihnachtsstern zu wählen. Stellen Sie die Pflanze an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Raumtemperatur liegt bei ca. 18 bis 22 Grad. Platzieren Sie den Weihnachtsstern zudem ausserhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren. Die Pflanze ist ein Wolfsmilchgewächs und sehr giftig. 3. Die richtige Pflege für Weihnachtssterne Giessen Sie den Weihnachtsstern mässig mit lauwarmem Wasser. Dünger ist nicht nötig. Am besten füllen Sie den Untersteller mit Flüssigkeit, statt die Pflanze von oben zu giessen. Die Wurzeln saugen so die benötigte Menge an Wasser auf. Achten Sie darauf, dass kein Wasser im Unterteller stehen bleibt. Dies stellt sicher, dass die Pflanze nicht zu viel Wasser bekommt und die Wurzeln zu nass werden. Übrigens: Wussten Sie, dass der Weihnachtsstern vor dem Verkauf eine lange Prozedur hinter sich hat? Die Pflanze wird während acht Wochen täglich 12 Stunden abgedeckt bzw. die Umgebung abgedunkelt. Nur so blüht der Weihnachtsstern und die farbigen Hochblätter können sich entwickeln. Diese Verdunkelung simuliert die Umweltbedingungen in der Äquatorgegend, woher der Weihnachtsstern ursprünglich stammt. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Wie man Zimmerpflanzen richtig pflegt

Zurück zum Blog 14. Januar 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Zimmerpflanzen sind im Winter besonders anfällig auf Schädlinge und Krankheiten. Der Wildegger Gartentipp erklärt, wie Sie Zimmerpflanzen richtig pflegen. Wichtig ist es, die Pflanzen in Fensternähe zu stellen, jedoch nicht direkt an die Heizung oder in den Durchzug. Durch regelmässiges Abstauben mit einem feuchten Lappen nehmen Pflanzen Licht besser auf. Werden die Zimmerpflanzen zwischendurch mit Wasser bestäubt, erhöht dies die Luftfeuchtigkeit. Auch ein Luftbefeuchter oder Zimmerbrunnen verbessert das Raumklima für Zimmerpflanzen. Beim Lüften sollten diese aus der Zugluft gestellt und so geschützt werden. Die richtige Menge Wasser für Zimmerpflanzen Im Winter brauchen die meisten Pflanzen wenig Wasser. Vor allem Kakteen und Sukkulenten sollten sehr sparsam gegossen werden. Ein Wasserbad pro Monat genügt. Wichtig: Nach dem Bad das Wasser gut abtropfen lassen, damit die Pflanze nachher nicht im Wasser steht. Farne und andere Sumpfpflanzen müssen regelmässig kontrolliert werden, da diese nicht austrocknen dürfen. Bei allen anderen Zimmerpflanzen reicht es in der Regel, diese einmal pro Woche zu giessen. Stecken Sie ab und zu einen Finger in die Erde. Fühlt sich diese trocken an, ist ein Schuss Wasser sehr willkommen. Zimmerpflanzen benötigen zudem einmal monatlich Flüssigdünger. Schädlinge auf Zimmerpflanzen Schädlinge auf Zimmerpflanzen werden am besten abgeduscht. Schild- oder Wollläuse können auch gut mit einer Nadel aufgespiesst werden. Auch Schmierseife oder Rapsöl sind gute ökologische Lösungen, diese müssen jedoch verdünnt werden: Bei Schmierseife genügt ein Esslöffel, bei Rapsöl zwei Esslöffel pro Liter Wasser. Sind grössere Pflanzenteile befallen, kann man auch gut einen ganzen Trieb abschneiden. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

"Damals im Aargau": Podcast mit Daniel Vogel, Schreinermeister

Zurück zum Blog 17. Januar 2022 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Hören Sie in der 5. Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau" Spannendes aus dem Leben vom Schreinermeister Daniel Vogel. Der erste Oral-History-Podcast im neuen Jahr widmet sich dem Design- und Schreiner-Handwerk. Der 1936 in Kölliken geborene diplomierte Aargauer Schreinermeister Daniel Vogel hat als Mitglied im Arbeitskreis der Aargauer Schreinermeister und als Zentralpräsident der Schweizer Schreiner-Fachleute die Laufbahn unzähliger Schreinerinnen und Schreiner mitgeprägt. Im Podcast erklärt er sich als Fachpädagoge, wie auch als designorientierter Handwerker in einer Zeit, als es sich viele noch nicht vorstellen konnten, Holzmöbel mit Spanplatten-Kern herzustellen und Möbelwerbung in Zeitschriften und an Messen, statt auch mittels Social-Media gemacht wurde. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
Museum Aargau

Sammlung online

SAMMLUNG ONLINE ENTDECKEN Sammlung Online Zur Online-Datenbank Rechtliche Hinweise Die in der Online-Datenbank bereitgestellten Texte und Fotografien sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum von Museum Aargau. Sie stehen ausschliesslich als digitaler Katalog zur Vermittlung der Sammlungsbestände zur Verfügung. Jede darüberhinausgehende Nutzung – wie Veröffentlichung, Weitergabe, Bearbeitung oder kommerzielle Verwertung – ist nur nach vorheriger Anfrage und ausdrücklicher Genehmigung durch Museum Aargau erlaubt. Newsletter abonnieren Jeden Monat Aktuelles und Verlosungen Jetzt anmelden

 
Schloss Wildegg

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten Schloss, Gärten und Bistro 1. April bis 1. November 2026 Montag geschlossen Dienstag – Sonntag, Feiertage* 10 – 17 Uhr * An folgenden Feiertagen geöffnet: Ostern (Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag), Pfingsten (Pfingstsonntag, Pfingstmontag), Auffahrt, 1. August. Eintrittspreise & Online-Tickets Eintritt ganze Schlossanlage (mit Museum) Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 14 CHF 10 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 10 CHF 8 Kinder (6–16 Jahre) CHF 8 CHF 4 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 35 - Familienticket B (1 Erwachsene/r + max. 5 Kinder) CHF 25 - Schulklassen (2 Lehrpersonen gratis) CHF 4 Eintritt Garten und Nebengebäude (ohne Museum) Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 7.50 CHF 6.50 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 7 CHF 6 Kinder (6–16 Jahre) CHF 2.50 CHF 2 Saisonabo (Gartenpass; gültig eine Saison) CHF 30 Vergünstigungen Kostenloser Eintritt: Schweizerischer Museumspass, Raiffeisen MemberPlus, Museums-PASS-Musées, VMS, ICOM, Vereinsmitglieder "Freunde Schloss Wildegg" Reduzierter Eintritt: Schulen, Familien sowie Gruppen ab 10 Personen (Details siehe Eintrittspreise), Kulturlegi (50 Prozent), Gäste mit Beeinträchtigung (reduzierter Gruppen-Eintrittspreis, 1 Begleitperson gratis) Aargauer Schulen: 50 Prozent Reduktion auf Anreise, Eintritt und Vermittlungsangebot ( "Kultur macht Schule" ). Buchung des Angebots über Museum Aargau. Kombi-Tickets Schlösserpass Museum Aargau: Der Schlösserpass beinhaltet je einen Eintritt in die Schlösser Lenzburg, Hallwyl und Wildegg. Das vergünstigte Kombi-Ticket für den einmaligen Besuch der drei Schlösser ist im Online-Ticketshop oder vor Ort an der Kasse erhältlich. Badespass und Schloss Wildegg (Kombi-Eintritt für Familien): Entdecken Sie Schloss Wildegg und entspannen Sie vorher oder nachher im Aquarena fun in Schinznach-Bad. Der Kombi-Familieneintritt ist nur online erhältlich. Gutscheine Beschenken Sie Ihre Liebsten mit einem Gutschein für Schloss Wildegg (erhältlich online sowie vor Ort am Empfang). Online-Tickets bestellen Tickets erhalten Sie an der Tageskasse und im Online-Shop . Der Eintritt ins Bistro ist kostenlos. Zahlungsmittel: CHF in bar, Kreditkarten (u.a. Maestro, Visa und Mastercard), Postcard, Twint und Reka-Card. Bei Veranstaltungen können Preise und Öffnungszeiten variieren. Angaben in CHF, Änderungen vorbehalten. KOMBI-TICKETS Kombi-Ticket Schlösserpass Museum Aargau Kombi-Ticket Badespass und Schloss Wildegg Häufig gestellte Fragen Ich möchte nur das Bistro besuchen. Kostet dieses Eintritt? Der Besuch des Schlossbistros (ohne Museum und Gärten) ist kostenlos. Muss man für den Rosengarten vor dem Schloss Eintritt zahlen? Der Rosengarten liegt ausserhalb des Schlossgebäudes. Der prächtige Garten kann kostenlos und auch ausserhalb der Öffnungszeiten besucht werden. Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch im Schloss Wildegg einplanen? Wir empfehlen eine Aufenthaltszeit von mindestens 2 Stunden. Alle häufig gestellten Fragen

 
Legionärspfad Vindonissa

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten 1. April bis 1. November 2026 Montag geschlossen Dienstag – Freitag 9 – 17 Uhr Samstag, Sonntag und Feiertage* 10 – 18 Uhr * An folgenden Feiertagen geöffnet: Ostern (Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag), Pfingsten (Pfingstsonntag, Pfingstmontag), Auffahrt, 1. August. Eintrittspreise & Online-Tickets Eintritt Legionärspfad Vindonissa Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 14 CHF 10 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 10 CHF 9 Kinder (6–16 Jahre) CHF 8 CHF 6 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 35 - Familienticket B (1 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 25 - Schulklassen - CHF 6 Kombiticket mit Vindonissa Museum Besuchen Sie den Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg zum Spezialpreis. Das Kombiticket "Vindonissa" beinhaltet je einen Eintritt in die beiden Museumsstandorte von Vindonissa. Das Ticket ist ab dem ersten Besuch ein Jahr gültig. Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 18 CHF 16 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 15 CHF 14 Kinder (6-16 Jahre) CHF 10 CHF 9 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 39 - Familienticket B (1 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 27 - Schulklassen CHF 9 Kombiticket mit Vindonissa Museum und Kloster Königsfelden Besuchen Sie den Legionärspfad Vindonissa in Windisch, das Vindonissa Museum in Brugg und das Kloster Königsfelden in Windisch zum Spezialpreis. Das Kombiticket "Vindonissa - Kloster Königsfelden" beinhaltet je einen Eintritt in die drei Standorte von Museum Aargau. Das Ticket ist ab dem ersten Besuch ein Jahr gültig. Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 24 CHF 17 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 17 CHF 14 Kinder (6-16 Jahre) CHF 13 CHF 10 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 58 - Familienticket B (1 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 40 - Kombiticket mit Aquarena fun (für Familien) Entdecken Sie Vindonissa (Legionärspfad Vindonissa und Vindonissa Museum) und entspannen Sie vorher oder nachher im Aquarena fun in Schinznach-Bad. Der Kombi-Familieneintritt ist ausschliesslich online erhältlich. Infos und Buchung Vergünstigungen Kostenloser Eintritt: Schweizerischer Museumspass, Raiffeisen MemberPlus, Museums-PASS-Musées, VMS, ICOM, Freunde Vindonissapark, Sternschnuppe-Karte, Schulen der Gemeinden Windisch und Brugg Reduzierter Eintritt: Schulen, Familien sowie Gruppen ab 10 Personen (Details siehe Eintrittspreise), Kulturlegi (50 Prozent), Gäste mit Beeinträchtigung (reduzierter Gruppen-Eintrittspreis, 1 Begleitperson gratis) Vergünstigte Anreise für Schulen: Schultageskarte für 15 Franken (buchbar über die SBB ) Aargauer Schulen: 50 Prozent Reduktion auf Anreise, Eintritt und Vermittlungsangebot ( "Kultur macht Schule" ). Gutscheine Beschenken Sie Ihre Liebsten mit einem Gutschein für den Legionärspfad Vindonissa (erhältlich online sowie vor Ort im Gästezentrum). Online-Tickets bestellen Tickets erhalten Sie an der Tageskasse und im Online-Shop . Im Tagesticket inbegriffen sind Spiel- und Themen-Touren sowie der Besuch der römischen Schauplätze/Stationen (mit Badge). Zahlungsmittel: CHF in bar, Kreditkarten (u.a. Maestro, Visa und Mastercard), Postcard, Twint und Reka-Card. Bei Veranstaltungen können Preise und Öffnungszeiten variieren. Angaben in CHF, Änderungen vorbehalten. Häufig gestellte Fragen Welche Museen gehören zu Vindonissa? Zu Vindonissa gehören die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Die beiden Museen bieten originale römische Schauplätze, Ausstellungen, Audio-Touren, Führungen und Veranstaltungen zum ehemaligen Legionslager Vindonissa. Der Legionärspfad Vindonissa ist zwischen April und Oktober geöffnet, das Vindonissa Museum ganzjährig. Die beiden Museumsstandorte können einzeln oder mit Kombi-Tickets besucht werden. Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch einplanen? Die Aufenthaltszeit ist abhängig von der Auswahl der jeweiligen Audio-Tour. Diese dauern von ca. 45 Minuten bis zu 3 Stunden. Weitere Informationen zu den einzelnen Touren finden Sie unter Touren durch den Legionärspfad . Sind Hunde im Legionärspfad gestattet? Hunde dürfen grundsätzlich an der Leine mitgenommen werden. Wenn Sie eine Übernachtung, einen Workshop oder einen Kindergeburtstag gebucht haben, kontaktieren Sie uns bitte. Nicht alle Angebote sind geeignet, um Hunde mitzubringen. Alle häufig gestellten Fragen Anfahrt Essen & Trinken Gäste mit Beeinträchtigung

 
Schloss Hallwyl

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten Schloss und Bistro 1. April bis 1. November 2026 Montag geschlossen Dienstag – Sonntag, Feiertage* 10 – 17 Uhr * An folgenden Feiertagen geöffnet: Ostern (Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag), Pfingsten (Pfingstsonntag, Pfingstmontag), Auffahrt, 1. August. Eintrittspreise & Online-Tickets Eintritt ganze Schlossanlage (mit Museum) Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 14 CHF 10 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 10 CHF 8 Kinder (6–16 Jahre) CHF 8 CHF 4 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 35 - Familienticket B (1 Erwachsene/r + max. 5 Kinder) CHF 25 - Schulklassen (2 Lehrpersonen gratis) - CHF 4 Eintritt Schlosshof und Bistro (ohne Museum) Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 3 CHF 2.50 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 2.50 CHF 2 Kinder (6–16 Jahre) gratis gratis Saisonkarte CHF 10 Vergünstigungen Kostenloser Eintritt: Schweizerischer Museumspass, Raiffeisen MemberPlus, Museums-PASS-Musées, VMS, ICOM, Vereinsmitglieder "Falken und Fisch" Reduzierter Eintritt: Schulen, Familien sowie Gruppen ab 10 Personen (Details siehe Eintrittspreise), Kulturlegi (50 Prozent), Gäste mit Beeinträchtigung (reduzierter Gruppen-Eintrittspreis, 1 Begleitperson gratis) Vergünstigte Anreise für Schulen: Schultageskarte für 15 Franken (buchbar über die SBB ) Aargauer Schulen: 50 Prozent Reduktion auf Anreise, Eintritt und Vermittlungsangebot ( "Kultur macht Schule" ) Kombi-Ticket Schlösserpass Der Schlösserpass beinhaltet je einen Eintritt in die Schlösser Lenzburg, Hallwyl und Wildegg. Das vergünstigte Kombi-Ticket für den einmaligen Besuch der drei Schlösser ist im Online-Ticketshop oder vor Ort an der Kasse erhältlich. Kombi-Ticket mit Schifffahrt Im Kombi-Ticket “Schifffahrt und Schlosserlebnis” sind eine Rundfahrt auf dem Hallwilersee und der Eintritt ins Schloss Hallwyl enthalten. Das Kombi-Ticket ist an der Kasse von Schloss Hallwyl und auf den Schiffen der Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee erhältlich. Bitte beachten Sie: Die Schiffe verkehren im April und im Oktober nur bei schönem Wetter. Informationen zur Wetterlage bei der Schifffahrtsgesellschaft . Preise des Kombi-Tickets: Erwachsene: CHF 32.– Kinder oder Halbtax: CHF 22.– Gutscheine Beschenken Sie Ihre Liebsten mit einem Gutschein für Schloss Hallwyl (erhältlich online sowie vor Ort am Empfang). Online-Tickets bestellen Tickets erhalten Sie an der Tageskasse und im Online-Shop . Zahlungsmittel: CHF in bar, Kreditkarten (u.a. Maestro, Visa und Mastercard), Postcard, Twint und Reka-Card. Bei Veranstaltungen können Preise und Öffnungszeiten variieren. Häufig gestellte Fragen Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch einplanen Wir empfehlen eine Aufenthaltszeit von mindestens 1.5 Stunden. Sind Hunde im Schlossareal erlaubt? Hunde dürfen grundsätzlich an der Leine in den Schlosshof mitgenommen werden (in den Innenräumen nicht erlaubt). Bei einzelnen Veranstaltungen sind Hunde aus betrieblichen Gründen nicht erlaubt. Kann ich mit dem Kinderwagen ins Schloss? Ja, Kinderwagen sind im Hof und bei der Mühle beim Schloss willkommen. Alle häufig gestellten Fragen

 
Schloss Habsburg

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten Schloss Winter-Halbjahr (November bis März) Im Winterhalbjahr ist das Schloss während der Betriebszeiten des Schlossrestaurants geöffnet: Schlossrestaurant Habsburg Sommer-Halbjahr 1. April bis 1. November 2026 Montag geschlossen Dienstag – Sonntag, Feiertage* 10 – 17 Uhr * An folgenden Feiertagen geöffnet: Ostern (Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag), Pfingsten (Pfingstsonntag, Pfingstmontag), Auffahrt, 1. August. Öffnungszeiten Restaurant Die Öffnungszeiten des Schlossrestaurants finden Sie auf der Internetseite des Restaurants: Schlossrestaurant Habsburg Eintrittspreis Der Eintritt ins Museum von Schloss Habsburg ist kostenlos. Häufig gestellte Fragen Wieviel kosten öffentliche Führungen und Veranstaltungen im Schloss Habsburg? Öffentliche Führungen finden regelmässig statt und sind kostenlos. Alle Daten finden Sie im Veranstaltungskalender von Schloss Habsburg . Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch einplanen? Wir empfehlen eine Aufenthaltszeit von mindestens einer Stunde. Sind Hunde auf dem Schlossareal erlaubt? Hunde sind in den Ausstellungsräumen (Turm) nicht erlaubt. Ausnahme sind Assistenzhunde für Menschen mit Beeinträchtigung. Bei einzelnen Veranstaltungen sind Hunde aus betrieblichen Gründen nicht erlaubt. Alle häufig gestellten Fragen

 
Museum Aargau

Luftaufnahme der Injecta-Werke in Teufenthal

Zurück zum Blog 27. Oktober 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Die Luftaufnahme zeigt die Fabrikgebäude der Injecta AG in Teufenthal und entstand wohl in der Zeit um 1940. Die grossformatige Fotografie wurde auf eine Pavatexplatte aufgezogen, und hing in einem Fabrikgebäude der Injecta AG. Das Bild gelangte im Rahmen einer grossen Übernahme von Injecta-Material in die Sammlung Museum Aargau: Als die Injecta im Jahr 2011 ihre Tore schloss, wurde ein gross angelegtes Projekt in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv durchgeführt, um das reiche Erbe dieser Traditionsfirma materiell und schriftlich zu dokumentieren. Die Gründung der Injecta AG Als die Firma KWC in Unterkulm sich für das vor allem in den USA gebrauchte Druckgussverfahren interessierte, engagierte sie Ferdinand Wuffli um sich in den USA ausbilden zu lassen und Lizenzverträge abzuschliessen. Nach seiner Rückkehr gründeten im Jahre 1920, 17 Aktionären, angeführt von Eugen Karrer und der AG Karrer, Weber & Cie. als Initianten, mithilfe Wufflis Wissen und mitgebrachten Maschinen eine neue AG und bauten dazu eine Fabrik in Teufenthal. 1921 nahm die Firma ihren Betrieb auf. Zu Beginn betrug die Belegschaft 24 Personen. Wuffli war technischer Leiter und später Direktor und stand bis zu seinem Tod 1960 im Dienst der Firma. Kundenstamm mit renommierten Unternehmen Nach einer zähen Aufbauphase zählte die Injecta renommierte Unternehmen wie unter anderem Leica, Triumph, BMW, Sulzer, BBC, Kern und Philips zu ihren Kunden. 1924 trat als neuer Investor die Aluminiumwarenfabrik Gontenschwil (später Alu Menziken) ein. Ab den 1930er-Jahren stellte die Injecta zunehmend eigene Druckgussmaschinen her. In denselben Jahren wurden auch die ersten Eigenprodukte lanciert, was in Zeiten von rückgängigen Aufträgen eine stete Auslastung der Produktionskapazitäten garantierte. In den Nachkriegsjahren lief das Geschäft sehr gut und es wurde in eine grosse Galvanikanlage investiert. Um 1970 beschäftigte die Injecta annähernd 1000 Personen. Nach schwierigen Jahren folgte 2011 die Liquidierung Wichtige Personalwechsel in der Geschäftsführung und allgemein viel Personalfluktuation bereiteten der Injecta zunehmend Schwierigkeiten. Falsche strategische Entscheide und weitere Schwierigkeiten brachten Produktions- und Lieferprobleme mit sich. 2004 verkaufte die mittlerweile als Hauptaktionär tätige Alu Menziken ihre Anteile. Eine eigens dafür gegründete Investorengruppe übernahm die Firma, konnte aber den Niedergang nicht abwenden. Die Euro-Krise im Jahr 2008 und die damit verbundene Frankenaufwertung verschlimmerten die Situation, sodass beschlossen wurde, die Injecta AG im April 2011 zu liquidieren. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

Gradian
Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Schloss Lenzburg

Ritter- und
Drachenschloss

Schloss Lenzburg ist eine der bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Erleben Sie Ritter, Adlige und Gauner!

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Schlossdrache Fauchi in der Drachenhöhle von Schloss Lenzburg

Fünf
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Gaukler mit brennenden Fackeln vor einer Menschenmenge

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung Ritter Schloss Lenzburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Ritter, Gauner und Schlossdrache Fauchi  

 
Zwei historisch gekleidete Freuen stehen vor dem Tor von Schloss Lenzburg und bitten Besucher mit einer einladenden Geste herein.

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
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  • Einzelbesucher

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Das Museum ist heute geschlossen.
Hier können Sie sich über unsere Öffnungszeiten informieren.

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Schulen, Familien und Gruppen

 
Workshop mit Schulklasse auf Schloss Lenzburg

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Kinder in Verkleidung (Ritter und Prinzessin) im Kindermuseum von Schloss Lenzburg

Für
Familien

Schlossdrache Fauchi und Kindermuseum  

 
Lady Mildred im Museum auf Schloss Lenzburg (Führung).

Für
Gruppen

Buchbare Führungen  

Schloss Lenzburg in 48 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Sonneneinfall im Bistro auf Schloss Lenzburg

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Hochzeit auf Schloss Lenzburg: Eine Braut steht an einem festlich gedeckten Tisch mit Gästen im Rittersaal von Schloss Lenzburg.

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Zeichnung/Illustration von Schloss Lenzburg

Geschichte

1000 Jahre Schlossgeschichte  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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