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Gesund durch den Winter mit Arzneien von Burkhard von Hallwyl (Teil 2)

Zurück zum Blog 15. Dezember 2021 Kategorie Schlossgeschichten Um 1580 verfasste Burkhard III. von Hallwyl (1535-1598) ein Arzneibuch mit fast dreitausend Rezepten. Darin finden sich Ratschläge für typische Winterkrankheiten wie Erkältungen oder Winterblues. Je tiefer der Winter und je kälter die Luft, desto schwieriger wird es, gesund zu bleiben. Sollte sich Ihre Erkältung trotz der Rezepte aus dem ersten Teil unserer Heilmittelkunde zu einer regelrechten Grippe auswachsen und werden Sie von Schüttelfrost geplagt, könnte dieses Rezept helfen: Nimm von einer todten Schüdelen, schab darvon, und gibs einem Krancknen in einem Trunck Wein, das ers nit wüsse, ist probatum. Burkhards verheimlichte Zutat Glück für den Kranken, dass sein Heiler ihm das Rezept nicht verraten hat – getestet, «probatum» hat er es. Auch für uns ist es vielleicht besser, nicht zu wissen, was denn eine tote «Schüdele» ist. Laut Idiotikon, dem Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache, bezeichnet eine «Totenschüdelen» einen Schädel oder ein Skelett. Junker Burkhard, ein Leichenfledderer? Arzneien aus Leichenteilen waren gang und gäbe. Besagtes Lexikon zitiert ein ähnliches Rezept um 1650: Nimm von einer Todtenschüdelen ab der Hirnschalen abends und morgens ein Messerspitz voll. Geheimes Rezept gegen Fieber Geheimniskrämerei ist Teil von Junker Burkhards Heilmethode. Wenn Sie dran glauben und sattelfest in Latein sind, steht einem Selbstversuch des folgenden Fieber-Rezeptes nichts im Weg: Item nim Fünffingerkraut, und lass den Krancken ein Blatt nach dem andern abbrechen und zuo jedem Blatt diese nachgeschribne Wort sprechen, und soll dann der Siech jedlich Mal das Blatt nach dem Sagen essen, und lutet der Sägen also: quia haec superstitiosa ideo tacere, quam vero proferre volui. Fünffingerkraut oder kriechender Gänsefuss finden Sie in jedem verwilderten Garten. Foto Wikimedia. Sie wollen wirklich wissen, was der Zauberspruch bedeutet? Passen Sie nur auf, dass Sie über dem Grübeln nicht schwermütig werden. Gerade in der lichtarmen Jahreszeit ist der Stimmung besonders Sorge zu tragen. Burkhard verschaukelte Ratsuchende auch mal. Der lateinische Spruch bedeutet nämlich bloss: «Weil diese abergläubischen Dinge schweigen, die ich vorbringen wollte.» Vielleicht vertraute der Heilkundige auch einfach auf den Placebo-Effekt… Alkohol gegen Depressionen Wenn Sie die Melancholie überkommt, bestellen Sie an der nächsten Bar einen von Burkhards Weinen. Zum Beispiel Borrago-Wein: Er nimmt Traurigkeidt bringt Fröüd, ist guott […]zuo der Melanckoley, […] benimmt böse Fantasey, […] machs also mit Buretsch 2 oder 3 in 14 Mass gethan und in einanderen gesotten bis es lauter wird. Mit Burkhards Mengenangaben können Sie einen Grosshaushalt behandeln. Eine Mass entsprach – je nach Gegend und Zeit – einem Liter bis gegen zwei Litern. Ob in die vierzehn Mass zwei, drei Zweige oder ganze Pflanzen gehören, lässt der Autor offen. Es dürfte schon allein aufgrund des Weins fröhlich werden. Bereits Plinius schrieb, dass Borretsch die Lebensgeister wecke. Pharmakologisch lässt sich das aber nicht bestätigen; die Pflanze ist leicht giftig. Hieronymus Bock, Kreüterbuch, Strassburg 1546, Staats- und Stadtbibliothek Augsburg. Rosmarin - ein wahres Wundermittel Rosmarin wirkt nicht nur bei Schnupfen und Fieber, sondern hilft auch gegen den Winterblues: Von Roossmaryn Wein. *** […] der Wein hat wunderbarliche Kraft, dann er nutzbar ist in allen kalten Kranckheiten, durch sein Geruch wirst erfreüt, er sterckt alle Glyder, […] er verzehrt böse Füechtigkeit und Melankoley, […] macht gerecht die Begirdt, […] dieser Wein ist guott wider […] die Sucht des hinderen Theils des Hirns darvon die Vergessenheit kommt […] Ein wahres Wundermittel, dieser Rosmarin. Burkhards Zeitgenosse, der Naturforscher Paracelsus, warnte: Allein die Menge macht das Gift! Übertreiben Sie es also weder mit dem Rosmarin noch mit dem Wein. Es könnte im Rausch enden. Bevor es so weit kommt, empfehlen wir Ihnen im Krankheitsfall den Gang zur Ärztin oder in die Apotheke. Am allerbesten bleiben Sie gesund. Vorsorge ist ja bekanntlich die beste Medizin. Mehr Rezepte Mehr Rezepte von Burkhard III. von Hallwyl finden Sie hier. Mehr erfahren Von Sarah Caspers Von Sarah Caspers Sarah Caspers ist Geschichtsvermittlerin im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
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Herbst-Vorbereitungen für die Tulpenpracht im Frühling

Zurück zum Blog 18. September 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Langsam werden die Tage kürzer und der Morgen riecht nach Herbst. Nun startet die Tulpensaison – es wird also Zeit, sich Gedanken über die Tulpenplanung zu machen. Denn die Tulpenzwiebeln müssen vor dem ersten Frost in den Boden. Damit diese im kommenden Frühling prächtig blühen, gilt es einiges zu beachten. Als Faustregel gilt: Die Tulpenzwiebel kommt doppelt so tief in die Erde wie sie dick ist. Dann die Tulpenzwiebel gut angiessen. Wichtig ist ein durchlässiger Boden, damit sich keine Staunässe bildet. Wählen Sie einen halbschattigen Standort. Tulpenzwiebeln pflanzen Ob wild gestreut, schön in Dreier- bis Fünfergruppen oder gar gemischt mit anderen Zwiebeln: Bei der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Sehr schön ist auch die Kombination mit Stauden oder der saisonalen Winterbepflanzung. Wer keinen Garten zur Verfügung hat, kann auch sehr gut alle möglichen Gefässe mit Tulpen und anderen Zwiebeln bepflanzen. Je nach Sorte erreichen die Pflanzen eine Höhe von 10 bis 70 Zentimeter. Sie blühen zwischen März und Mai. Durch den Winter benötigen die Tulpenzwiebeln keine spezielle Pflege. Die Gefässe sollte man an frostfreien Tagen auf ihre Feuchtigkeit kontrollieren und bei Bedarf giessen. Ausgepflanzt ist dies nicht nötig, da der Boden genügend Wasser speichert. Tulpenpflege im Frühjahr Damit die Tulpen nach der Blüte keine Samen bilden, werden die verblühten Triebe abgeschnitten. So kann die Zwiebel wieder neue Kraft sammeln für darauffolgende Jahr. Die Blätter werden drangelassen, bis sie verdorrt sind. Es ist nicht nötig die Zwiebeln jedes Jahr auszugraben und zu übersommern. Wer dies jedoch lieber möchte, lagert die Tulpen an einem trockenen dunkeln Ort in Kisten oder hängt sie am Laub auf. Wussten Sie, dass es ungefähr 4200 verschiedene Tulpensorten gibt? Eine unglaubliche Vielfalt! Für den besseren Überblick sind diese in Gruppen eingeteilt. Der Tulpenzwiebel- und Genussmarkt im September auf Schloss Wildegg bietet übrigens 18'000 der schönsten und seltensten Tulpen. Lassen Sie sich inspirieren! Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Dahlien überwintern: So geht’s!

Zurück zum Blog 18. November 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Dahlien blühen unermüdlich bis in den Spätherbst und sollten vor den ersten frostigen Nächten aus der Erde geholt werden. Unsere Gärtnerin Melissa erklärt Ihnen, wie Sie Dahlien richtig überwintern. Dahlien stammen ursprünglich aus Mittel- und Südamerika und sind deshalb nicht winterhart. Am besten machen Sie sich an einem trockenen Tag an die Arbeit: Zuerst werden alle Stängel auf etwa 10 Zentimeter abgeschnitten und die verschiedenen Sorten beschriftet. So gibt es im nächsten Jahr kein Durcheinander. Zum Ausgraben eignet sich am besten eine Stechgabel. Gehen Sie dabei vorsichtig vor, um die Knollen nicht zu verletzen. Danach wird so viel Erde wie möglich von den Speicherorganen gelöst. Dahlienknollen aussortieren Entfernen und kompostieren Sie faule oder verletzte Knollen. Nur gesunde Dahlien sollten überwintert werden. Auch einzelne Knollen ohne Stängel werden kompostiert: Die Speicherorgane benötigen einen Stängel, um wieder neue Austriebe zu produzieren. Dahlien im Barockgarten von Schloss Wildegg Dahlienknollen einlagern Die Knollen werden in luftdurchlässigen Kisten gelagert, welche mit Zeitungen und Hobelspänen ausgekleidet sind. Über die Knollen kommt nochmals eine dünne Schicht Hobelspäne. Zum Schluss wird alles mit Wasser bestäubt. Lagern Sie die Kisten über den Winter an einen dunkeln und trockenen Ort bei 5 bis maximal 8 Grad. Wichtig: Dahlienknollen im Winterquartier kontrollieren Kontrollieren Sie während des Winter die Knollen regelmässig auf Fäulnis und Schnecken, die sich gerne durch Eier ins Winterquartier schmuggeln. Werden die Dahlienknollen schrumpelig, bestäuben Sie diese am besten mit ein wenig Wasser. Dahlien im Frühling pflanzen Anfang April erleben die Dahlien dann ihren zweiten Frühling: Pflanzen Sie die Knollen in Töpfe und giessen Sie diese gut an. Die Knollen treiben am besten an einem warmen hellen Ort aus, bis sie dann ab Anfang Mai wieder in den Garten gepflanzt werden. Da sie dadurch schon schön Laub angesetzt haben, sind sie auch besser von den Schnecken geschützt. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Herbstzauber! So blühen ihre Blumen auch in der kalten Jahreszeit

Zurück zum Blog 15. Oktober 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Auch im Winterhalbjahr machen Blumen vor dem Fenster und auf dem Balkon viel Freude. Damit es in der kalten Jahreszeit in den Blumenkisten richtig schön blüht, gilt es einiges zu beachten. Welche Pflanzen eignen sich? Bepflanzen Sie die Balkonkisten im Herbst mit winterharten Pflanzen. Diese meistern auch längere Kälteperioden und halten bis mindestens in den Frühling. Geeignet sind unter anderem Astern, Chrysanthemen und Ziergräser sowie Blattschmuckpflanzen wie Heuchera, Fetthenne, Bergenien, Bleiwurz und Pfennigkaut. Ein Hingucker in der winterlichen Blumenkiste sind auch Stiefmütterchen. Diese sind jedoch anfälliger auf tiefe Temperaturen. Unter dieser Bepflanzung können Zwiebelpflanzen für schöne Blüten im Frühling sorgen. Was gilt es zu beachten? Bepflanzen Sie die Kisten eher dicht: Die Pflänzchen wachsen im Winterhalbjahr weniger stark als in der warmen Jahreszeit und nehmen auch weniger Platz ein. Die winterlichen Blumenkisten benötigen weniger Pflege. Es genügt, dürre Blätter und Blüten rauszuschneiden. Dünger ist kaum nötig. Die Erde sollte stets feucht sein, jedoch nicht zu nass. Zu viel Wasser führt zu Fäulnis, was die Wurzeln zum Absterben bringt. Verwenden Sie ausschliesslich Blumenkisten aus Materialien, die sich für den Winter eignen. Eine Drainage aus Lecca, Tonscherben oder Kiesel begünstigt den Wasserabfluss. Auf Untersätze sollte verzichtet werden, diese führen zu stehendem Wasser und damit zu Fäulnis. Wie geht es nach dem Winter weiter? Im Frühjahr können die Pflanzen dann in den Garten versetzt werden. Oder Sie stellen die Blumenkiste an einen schattigen Ort und übersommern diese bis im Herbst. Mit ein paar zusätzlichen Pflanzen ist die Blumenkiste dann schnell bereit für die nächste Wintersaison. Übrigens: Mit Sternen, Leuchtgirlanden und anderen kleinen Dekorationen wird die winterliche Blumenkiste im Handumdrehen zum weihnachtlichen Schmuck. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Wildegger Jodwasser – das Gesundheitswasser der Schlossdomäne

Zurück zum Blog 02. November 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Schon gewusst? Das Gebiet von Schloss Wildegg produzierte sein eigenes und lange bekanntes "Wildegger Jodwasser". Wasser ist nicht gleich Wasser, dies wird gerade in den heutigen Zeiten wieder bestätigt. Auf den Flaschen erfolgreicher Mineralwasserunternehmen wird mit der speziellen Qualität und dem unschlagbaren Mineralgehalt der jeweiligen Quelle geworben und Marken wie Evian sind auf der ganzen Welt erwerblich. Doch auch schon in früheren Jahrhunderten wurde Mineralwasser produziert und überregional vertrieben, wie ein Garagenfund aus Wildegg belegt. Das Gebiet von Schloss Wildegg produzierte sein eigenes und lange bekanntes "Wildegger Jodwasser", das mit Vorzug von den amerikanischen Besitzern der Lenzburg, der Familie Ellsworth konsumiert wurde. Eau Iodurée Das Objekt in Frage kommt in der altbekannten Form einer klassischen grünen Glasflasche daher und kann auf das späte 19. Jahrhundert datiert werden. Das Etikett weist Alters- und Gebrauchsspuren auf, doch ist weiterhin noch gut lesbar. Darauf zu sehen ist eine Abbildung des Schlosses Wildegg - damals noch im Besitz der Familie Effinger. Mineralwasser Wildegg, Inv. Nr. K-19686 Die Beschreibung des Wassers ist dabei sowohl auf Deutsch als auch auf Französisch aufgetragen, was bereits ein Hinweis auf die weitere Verbreitung des Wassers ist. Das Etikett ist interessanterweise vor Allem als medizinische Anweisung gestaltet und gibt eine eher spärliche Anwendung des Wassers vor, die nur als Teil einer längeren Kur mit einer Dauer von 6-8 Wochen durchgeführt werden soll. Der Grund dafür ist, dass es sich um Wasser mit einer stark erhöhten Jod Konzentration handelt. Obwohl dies heutzutage wohl eher Assoziationen mit einem Thermalbad hervorruft, war die Aufnahme von Jod auf diese Art im frühen 20. Jahrhundert und zuvor noch einigermassen geläufig. Iodierte Speisen Jod ist ein essentielles Spurenelement für die Funktion des menschlichen Organismus und ist vor allem in der Funktion der Schilddrüse entscheidend. Je nach Region sind dabei die Vorkommnisse im Boden und in den Nahrungsmitteln sehr unterschiedlich und so wurde Jod auch schon bald in unterschiedlichen Formen zusätzlich aufgenommen. Auch die Schweiz ist noch heutzutage davon betroffen und so wurde zum Beispiel 2014 per Bundesentscheid die Konzentration von Iod im Speisesalz erhöht. Nebst dieser Verwendung ist Jod auch weithin geläufig als ein Desinfektionsmittel und wird auch oft im Bereich von Thermalbädern eingesetzt. Historisch entstanden solche Bäder bei einer natürlichen Jodquelle, wo das Wasser je nach der Konzentration des Elements eine typische braune Farbe annahm. Der direkte Geschmack von Jod ist nicht unbedingt angenehm und so überrascht es auch nicht, dass die früher noch geläufigere direkte Aufnahme von Jodwasser nicht mehr weit verbreitet ist. Doch während langer Zeit lieferten Quellen wie diejenige in Wildegg Wasser für eine grössere Anzahl von Haushalten. Mineralwasser Wildegg, Etikette, Inv. Nr. K-19228 Schätze der Wildegg Die Jodquelle in Wildegg war relativ lange in Betrieb und lieferte von der Zeit ihrer Entdeckung 1830 bis zu ihrer Schliessung im Jahr 1964 konstante Wassermengen von etwa 40 bis 60 Litern pro Jahr. Kurze Zeit nach der Schliessung der Quelle wurde auch das Brunnenhaus versehentlich abgerissen, dann aber 1976 von dem Schweizer Nationalmuseum, dem damaligen Besitzer des Schlosses Wildegg, wiederaufgebaut und ist heute erneut begehbar. Wasser wird ihr heute jedoch nicht mehr entnommen und auch die Hersteller der grünen Wasserflasche, die Glashütte Bülach AG, schloss im Jahr 2002 nach 111 Jahren Betrieb ihre Tore. Nichtsdestotrotz erinnert diese Mineralwasserflasche noch an die Geschichte der alten Quelle, die darauf wartet, wieder entdeckt zu werden. Passend dazu wurde auch diese Flasche auf dem Schloss Wildegg in einer Garage gefunden und konnte dann in die Historische Sammlung überführt werden. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Der perfekte Weihnachtsstern: 3 Tipps zu Kauf und Pflege

Zurück zum Blog 09. Dezember 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Der Weihnachtsstern bringt zur Winterzeit Adventsstimmung ins Haus, ist jedoch auch sehr empfindlich. Drei Tipps zu Kauf und Pflege. 1. Frische und gesunde Weihnachtssterne kaufen Prüfen Sie beim Kauf, ob der Weihnachtsstern gesund und frisch ist. Die Blätter sollten grün und kräftig wirken. Schauen Sie in die kleine Blüte, die sich in den mächtigen, roten Blättern versteckt. Die Blüten sollten noch knospig sein. Wichtig sind auch gesunde Wurzeln: Sind diese zu nass, leidet der Weihnachtsstern. Nehmen Sie vor dem Kauf die Pflanze mit dem Topf in die Hand, um das Gewicht zu schätzen. Fühlt sich die Pflanze ungewöhnlich schwer an, deutet dies auf schädliche Staunässe im Wurzelbereich hin. Nebst Nässe ist auch Kälte ungesund für Weihnachtssterne. Kaufen Sie keine Pflanze, die an der Verkaufsstelle draussen oder im Durchzug steht. Bringen Sie den Weihnachtstern möglichst rasch nach Hause. Einige Schichten Zeitungspapier schützen unterwegs vor Kälte. 2. Der richtige Standort für Weihnachtssterne Auch Zuhause ist es wichtig, einen guten Standort für den Weihnachtsstern zu wählen. Stellen Sie die Pflanze an einen hellen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Raumtemperatur liegt bei ca. 18 bis 22 Grad. Platzieren Sie den Weihnachtsstern zudem ausserhalb der Reichweite von Kleinkindern und Haustieren. Die Pflanze ist ein Wolfsmilchgewächs und sehr giftig. 3. Die richtige Pflege für Weihnachtssterne Giessen Sie den Weihnachtsstern mässig mit lauwarmem Wasser. Dünger ist nicht nötig. Am besten füllen Sie den Untersteller mit Flüssigkeit, statt die Pflanze von oben zu giessen. Die Wurzeln saugen so die benötigte Menge an Wasser auf. Achten Sie darauf, dass kein Wasser im Unterteller stehen bleibt. Dies stellt sicher, dass die Pflanze nicht zu viel Wasser bekommt und die Wurzeln zu nass werden. Übrigens: Wussten Sie, dass der Weihnachtsstern vor dem Verkauf eine lange Prozedur hinter sich hat? Die Pflanze wird während acht Wochen täglich 12 Stunden abgedeckt bzw. die Umgebung abgedunkelt. Nur so blüht der Weihnachtsstern und die farbigen Hochblätter können sich entwickeln. Diese Verdunkelung simuliert die Umweltbedingungen in der Äquatorgegend, woher der Weihnachtsstern ursprünglich stammt. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Podcast mit Daniel Vogel, Schreinermeister

Zurück zum Blog 17. Januar 2022 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Hören Sie in der 5. Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau" Spannendes aus dem Leben vom Schreinermeister Daniel Vogel. Der erste Oral-History-Podcast im neuen Jahr widmet sich dem Design- und Schreiner-Handwerk. Der 1936 in Kölliken geborene diplomierte Aargauer Schreinermeister Daniel Vogel hat als Mitglied im Arbeitskreis der Aargauer Schreinermeister und als Zentralpräsident der Schweizer Schreiner-Fachleute die Laufbahn unzähliger Schreinerinnen und Schreiner mitgeprägt. Im Podcast erklärt er sich als Fachpädagoge, wie auch als designorientierter Handwerker in einer Zeit, als es sich viele noch nicht vorstellen konnten, Holzmöbel mit Spanplatten-Kern herzustellen und Möbelwerbung in Zeitschriften und an Messen, statt auch mittels Social-Media gemacht wurde. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Seit 1830 ist die Sammlung kontinuierlich gewachsen und setzt sich aus vielfältigen Beständen zusammen: Sie vereint Nachlässe vieler Aargauer Schlösser und Klöster, zahlreiche Schenkungen privater Sammlerinnen und Sammler, Übernahmen aus Firmenarchiven sowie gezielte Ankäufe. In dieser Vielfalt spiegelt sich die Geschichte und Kultur des Kantons Aargau in ihren unterschiedlichsten Facetten. Zugleich wird die Sammlung laufend erweitert, um auch künftigen Generationen ein möglichst umfassendes Bild der Aargauer Vergangenheit und Gegenwart zu überliefern und anhand originaler Objekte erlebbar zu machen. Sammeln, Bewahren, Forschen Zu den Kernaufgaben eines Museums gehören das systematische Sammeln, das fachgerechte Aufbewahren und das wissenschaftliche Erforschen von Objekten. Ein Sammlungskonzept legt fest, nach welchen Kriterien Objekte aufgenommen werden. Jedes neu erworbene Stück wird von Fachpersonen inventarisiert, dokumentiert, digital zugänglich gemacht und für eine langfristige Lagerung konserviert. Bei Bedarf erfolgen aufwendige Restaurierungen. Erst durch diese sorgfältige Arbeit können die Objekte ihre Rolle als "Grundlagenmaterial" für Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsangebote erfüllen. Was Besucherinnen und Besucher in den Dauer- und Sonderausstellungen von Museum Aargau auf den Schlössern und den Klöstern sehen, ist somit nur ein kleiner Ausschnitt der Sammlung Museum Aargau. Der weitaus grössere Teil der Sammlung bleibt im Sammlungszentrum Egliswil verwahrt und wartet darauf, in künftigen Ausstellungen ans Licht zu treten und sich als beredtes Zeugnis der Aargauer Geschichte und Kultur zu präsentieren. MEHR ZUR SAMMLUNG Schatzkammer der Sammlung Sammlungszentrum Egliswil Digital entdecken Sammlung online Unterstützung Dienstleistungen Führungen Sammlung besuchen

 
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Wie man Zimmerpflanzen richtig pflegt

Zurück zum Blog 14. Januar 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Zimmerpflanzen sind im Winter besonders anfällig auf Schädlinge und Krankheiten. Der Wildegger Gartentipp erklärt, wie Sie Zimmerpflanzen richtig pflegen. Wichtig ist es, die Pflanzen in Fensternähe zu stellen, jedoch nicht direkt an die Heizung oder in den Durchzug. Durch regelmässiges Abstauben mit einem feuchten Lappen nehmen Pflanzen Licht besser auf. Werden die Zimmerpflanzen zwischendurch mit Wasser bestäubt, erhöht dies die Luftfeuchtigkeit. Auch ein Luftbefeuchter oder Zimmerbrunnen verbessert das Raumklima für Zimmerpflanzen. Beim Lüften sollten diese aus der Zugluft gestellt und so geschützt werden. Die richtige Menge Wasser für Zimmerpflanzen Im Winter brauchen die meisten Pflanzen wenig Wasser. Vor allem Kakteen und Sukkulenten sollten sehr sparsam gegossen werden. Ein Wasserbad pro Monat genügt. Wichtig: Nach dem Bad das Wasser gut abtropfen lassen, damit die Pflanze nachher nicht im Wasser steht. Farne und andere Sumpfpflanzen müssen regelmässig kontrolliert werden, da diese nicht austrocknen dürfen. Bei allen anderen Zimmerpflanzen reicht es in der Regel, diese einmal pro Woche zu giessen. Stecken Sie ab und zu einen Finger in die Erde. Fühlt sich diese trocken an, ist ein Schuss Wasser sehr willkommen. Zimmerpflanzen benötigen zudem einmal monatlich Flüssigdünger. Schädlinge auf Zimmerpflanzen Schädlinge auf Zimmerpflanzen werden am besten abgeduscht. Schild- oder Wollläuse können auch gut mit einer Nadel aufgespiesst werden. Auch Schmierseife oder Rapsöl sind gute ökologische Lösungen, diese müssen jedoch verdünnt werden: Bei Schmierseife genügt ein Esslöffel, bei Rapsöl zwei Esslöffel pro Liter Wasser. Sind grössere Pflanzenteile befallen, kann man auch gut einen ganzen Trieb abschneiden. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Die Geschichte der Kartoffel – und was der Aargau damit zu tun hat

Zurück zum Blog 09. Februar 2022 Kategorie Schätze aus der Sammlung In der Geschichte der Kartoffel gibt es interessante Verbindungen zum Aargau und insbesondere Schloss Wildegg. Der Blog zeigt, wie sich die frühere Zierpflanze zum Grundnahrungsmittel und – in Form von “Härdöpfeler” – zum Billigschnaps gemausert hat. Die vorliegende Flasche stammt aus der Mitte des 19. Jahrhunderts und damit aus einer Zeit, zu der die Kartoffel bereits ein fest etabliertes Nahrungsmittel und verbreitetes alkoholisches Getränk geworden war. Die rustikale Umhüllung mit Stroh macht die Flasche stabil und haltbar; sie stammt ursprünglich aus der Region Seengen. Die Flasche enthielt auf jeden Fall einst Schnaps und es ist gut vorstellbar, dass auch in solchen Flaschen der bekannte Kartoffelschnaps abgefüllt wurde. Doch bevor es so weit war, musste die Kartoffel auf dem Gebiet der heutigen Schweiz erst etabliert werden. Schnapsflasche Mitte 19. Jh., Inv. Nr. K-389. Die Kartoffel wurde auf dem Gebiet der Amerikas schon seit Jahrtausenden kultiviert und gelangte dann im Zuge der kolonialen Eroberungen auch nach Europa. Die Kartoffel erreichte die heutige Schweiz wahrscheinlich bereits Ende des 16. Jahrhunderts. Kultiviert wurde das neue Gewächs vorerst aufgrund seiner Blütenpracht, später wurde es Teil der botanischen Gärten. Das "Kornland" Aargau: Skepsis gegenüber der Kartoffel Hier spielte auch ein Standort von Museum Aargau eine wichtige Rolle. Denn unter der Anleitung von Bernhard Effinger (1658 – 1725) entstand auf Schloss Wildegg – angelehnt an die Hofgärten des europäischen Adels – der beeindruckende Schlossgarten. Die hier zu findende Pflanzenvielfalt war dabei prägend für die Garten- und Anbaukultur des Gebietes Aargau und machte Raum für das Anpflanzen von noch unbekannten Sorten. So soll es auch der Wildegger Schlossgarten gewesen sein, in dem die ersten Kartoffeln im Aargau blühten. Lust- und Nutzgarten von Schloss Wildegg. In Zusammenarbeit mit ProSpecieRara werden nun heute hier alte Gemüsesorten wie zum Beispiel die violette Artischocke, die Zuckerwurzel oder die Etagenzwiebel kultiviert. Aufgrund der Skepsis gegenüber der Knolle als Nahrungsmittel aber insbesondere aufgrund der Zehnt-Forderungen der Obrigkeiten wurde der grossflächige Anbau der Kartoffel jedoch vorerst abgebremst. Denn der Berner Aargau war sehr lange ein strategisches Anbaugebiet für Getreide. Mit den Getreideabgaben aus den Untertanengebieten stellte die Berner Regierung die Versorgung der Stadt sicher. Die landwirtschaftliche Produktion war eng mit den Herrschaftsbeziehungen zwischen städtischen Obrigkeiten und ihren ländlichen Untertanen verknüpft: So schuldete auch der Aargau der Berner Herrschaft den Getreidezehnten. Kartoffel gegen Weizen Doch die stetig wachsende Bevölkerung musste ernährt werden. Fortschrittlichere Stimmen forderten Reformen in der Landwirtschaft. Zu den Erneuerungen zählte auch der Anbau neuer Nutzpflanzen. Allen voran: Die Kartoffel. Ausschlaggebend für den endgültigen Durchbruch der Knolle waren die Hungersnöte Ende des 18. Jahrhunderts und im beginnenden 19. Jahrhunderts. Im Vergleich zum Getreide hatte die Kartoffel eine wesentlich höhere Ertragsfähigkeit, was vor allem für Kleinbauern interessant war. In diesen Krisenzeiten trug die Kartoffel wesentlich zur Subsistenzsicherung der besitzarmen Bevölkerungsschichten bei. Im Zuge der Agrarreformen wurde das Zehntrecht aufgehoben und die Kartoffel fand Einzug in die Fruchtwechselwirtschaft. Auch auf dem Schloss Lenzburg war lange ein strategisch wichtiges Kornhaus eingerichtet, dass für die Lagerung des Getreides bedeutend war. Weil vorerst nur das Getreide besteuert war, bremste die Regierung den Anbau anderer Pflanzen wie der Kartoffel aus Angst vor Einbussen bei den Getreideinnahmen aus. Lange nur eine Zierpflanze mit unterschätzter Wurzel, die Kartoffel. Zeichnung Amédée Masclef 1891 - Wikimedia Commons. Der "Härdöpfeler": Billigschnaps für die Massen Im 19. Jahrhundert erfolgte dann endgültig der Durchbruch zum Grundnahrungsmittel. Verbesserungen in der landwirtschaftlichen Produktion führten gar zu Überschüssen. Im Zusammenspiel mit neuen Brenntechnologien boomte der "Härdöpfeler". Der Kartoffelschnaps war als billiges Rauschgetränk äusserst beliebt. Das erste Alkoholgesetz (1884) und die Abstinenzbewegungen versuchten, der sogenannten "Kartoffelschnapspest" entgegenzuwirken – mit mässigem Erfolg. Die Agrarreformen, gute Erntejahre mit Produktionsüberschüssen sowie eine einfachere Brenntechnologie führten geradezu einen Boom der Schnapsproduktion herbei. Bereits in der alten Eidgenossenschaft waren alkoholische Getränke wie Wein, Obstwein und Bier sowie Obstschnaps und Branntwein durchaus beliebt und wurden reguliert. Mit dem Aufkommen des sogenannten "Härdöpfelers" erreichte der Alkoholkonsum aber neue Dimensionen. Die Industrialisierung förderte diese Entwicklung ungemein, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Manufakturen führten zu einer Steigerung im Schnapskonsum. Dieser war leicht verfügbar und billig. Mittlerweile ist der Härdöpfeler weitgehend aus dem Bewusstsein geschwunden und ist zunehmend von wohl etwas feineren Spirituosen verdrängt worden. Die Kartoffel jedoch schreibt weiterhin Erfolgsgeschichte: In Form von Rösti gilt sie heute als Nationalgericht. Und: Herr und Frau Schweizer essen über 40 Kilo Kartoffeln pro Jahr. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

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Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Schloss Lenzburg

Ritter- und
Drachenschloss

Schloss Lenzburg ist eine der bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Erleben Sie Ritter, Adlige und Gauner!

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Schlossdrache Fauchi in der Drachenhöhle von Schloss Lenzburg

Fünf
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Gaukler mit brennenden Fackeln vor einer Menschenmenge

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung Ritter Schloss Lenzburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Ritter, Gauner und Schlossdrache Fauchi  

 
Zwei historisch gekleidete Freuen stehen vor dem Tor von Schloss Lenzburg und bitten Besucher mit einer einladenden Geste herein.

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

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  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
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Küche mit Besuchern im Schloss Lenzburg Museum
10:00 – 17:00 Uhr

Wohnmuseum und Gefängnis

Entdecken Sie im Wohnmuseum und im Gefängnis zwei Lebenswelten.

Ausstellung
Ausstellung Ritter Schloss Lenzburg
10:00 – 17:00 Uhr

Rittertum und Adel

Die Ausstellung für alle Mittelalterfans!

Ausstellung
Schlossdrache Fauchi in der Drachenhöhle von Schloss Lenzburg
10:00 – 17:00 Uhr

Fauchi und Drachenforschung

Besucht Schlossdrache Fauchi in seiner Höhle!

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  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Workshop mit Schulklasse auf Schloss Lenzburg

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Kinder in Verkleidung (Ritter und Prinzessin) im Kindermuseum von Schloss Lenzburg

Für
Familien

Schlossdrache Fauchi und Kindermuseum  

 
Lady Mildred im Museum auf Schloss Lenzburg (Führung).

Für
Gruppen

Buchbare Führungen  

Schloss Lenzburg in 48 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Sonneneinfall im Bistro auf Schloss Lenzburg

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Hochzeit auf Schloss Lenzburg: Eine Braut steht an einem festlich gedeckten Tisch mit Gästen im Rittersaal von Schloss Lenzburg.

Räume
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Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Zeichnung/Illustration von Schloss Lenzburg

Geschichte

1000 Jahre Schlossgeschichte  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

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