Museum Aargau

Im Herbst säen, um im Winter zu ernten

Zurück zum Blog 16. September 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im Herbst ist Erntezeit. Zudem stehen Aufräumarbeiten an. Was dabei oft vergessen geht: Auch im Herbst kann noch ausgesät werden, um auch im Winter das eine oder andere Grün zu ernten. Im September und Oktober ist genau die richtige Zeit, um solches zu säen. Zum Beispiel Kresse, Nüsslisalat, Spinat, Hirschhornsalat, Roter Winterlattich oder Schnittmangold. Winterpostelein Ich persönlich finde die eher unbekannte Winterpostelein (Claytonia perfoliata) einen wahren Gaumenschmaus. Sie kann im Herbst und im Winter ausgesät werden. Dieses Wintergemüse braucht zum Keimen eher tiefe Temperaturen und ist frosthart. Zuerst bilden sich kleine Blattrosetten am Boden mit leicht fleischigen Blättern. Später wächst die Pflanze rund 30 Zentimeter in die Höhe und bildet tellerförmige, relativ grosse Blätter. Diese frischen, grünen Blätter schmecken hervorragend als Salat oder auch leicht gedünstet. Winterpostelein ist reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Die anspruchslose Pflanze gedeiht auch bestens in einem Topf auf dem Balkon. Werden nur die oberen Blätter geschnitten, wächst die Winterpostelein nach – und zwei, drei weitere Ernten sind möglich. Winterpostelein Lauch Haben Sie auch Lauch gepflanzt? Dieser kann den ganzen Winter über geerntet werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Mein Tipp: Lassen Sie den einen oder andern stehen. Es ergeben sich im Folgejahr wunderschöne kugelförmige Blüten, die von Bienen und Hummeln rege besucht werden. Von Lea Walzer Von Lea Walzer Lea Walzer ist Gärtnerin auf Schloss Wildegg. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Schloss Wildegg

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Ich möchte dem Gönnerverein beitreten als * Einzelmitglied: CHF 0.– (ohne Gutschein: CHF 40.–) Paar: CHF 20.– (ohne Gutschein CHF 60.–) Firma: CHF 70.– (ohne Gutschein: CHF 110.–) Frau Herr Firma Identifikationsnummer Gutschein * Firma / Organisation Vorname * Nachname * Adresse Postleitzahl Ort E-Mail * Telefon Bemerkungen Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x jährlich) Gruppenprogramm (1x jährlich) Senden

 
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Das tragbare Sommergefühl - Zeitloser Textildruck aus Suhr

Zurück zum Blog 17. Juni 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Sommer: Die helle Jahreszeit steht nicht nur für heisse Tage und ein abkühlendes Bad. Auch im Sammlungszentrum in Egliswil hält der Sommer Einzug. Oder hat eingehalten. Denn in den Regalen und Ablagen schlummern wahre Schätze, die perfekt zu einem schönen Sommertag passen. "Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt." - Victor Hugo (1802-1885) Im Sammlungszentrum liegen zwischen diversen Raritäten und Kuriositäten auch Sonnenbrillen, Strohhüte und Kleider, deren Designs auch der aktuellsten und trendigsten Sommerkollektion entsprungen sein könnten. Dabei kommt uns die Vergangenheit doch meistens grau und trostlos vor. Dass dem aber nicht immer so ist, zeigt sich auch am Textilfundus des Museum Aargau. Die aufgedruckten Muster reichen von verspielten Blumenmustern über abstrakte geometrische Figuren und erfrischende Blautöne bis hin zu psychedelisch anmutenden Labyrinthen. Gespeist wird dieser Fundus von unterschiedlichen Herstellern aus der Schweiz und aus dem Ausland. Spezielle Exemplare sind bspw. das von Albert Kriemler gestaltete Kleid der ehemaligen Bundesrätin Doris Leuthard, das sie 2017 bei einem Staatsbesuch trug. Oder ein blau/weiss gefärbtes, seidenes Mantelkleid eines chinesischen Würdeträgers um 1800, das eventuell von einem Mitglied der Mittelschweizerischen Geographisch-Commerciellen Gesellschaft in Aarau mitgebracht wurde. Eine kleine Geschichte des Drucks Ein oft übersehener Arbeitsschritt bei einem Kleidungstück ist das Bedrucken des Stoffes, vor allem wenn es um aufwendige Muster oder Farbverläufe geht. Vor der Einführung maschineller und später computergesteuerter Maschinen ging dies nur durch harte Arbeit, denn die Druckvorlagen mussten von Hand geschnitzt werden. Erst Ende des 19. Jh. wurde im nordenglischen Newcastle eine Druckmaschine mit gravierten Metallwalzen erfunden. K-18355.35, Satz Druckschablonen aus der Textildruckerei Suhr, Sammlung Museum Aargau, © Museum Aargau. Auf der Weltausstellung in Chicago präsentierte der japanische Pavillon bunt bedruckte Kimonos. Diese wurden durch ein sogenanntes Hartpapier-Verfahren bedruckt. Dabei werden Papierschablonen auf ein straff gespanntes Gitter aus Pferdehaaren geklebt. Mit dieser Schablone wird nun Wachs auf den Stoff aufgebracht. Die freien Stellen nehmen dann die gewünschte Farbe auf. Diese Methode wurde verschiedentlich verfeinert und zum heute bekannten Siebdruck-Verfahren weiterentwickelt. Looking West From Peristyle, Court of Honor and Grand Basin of the 1893 World's Columbian Exposition (Chicago, Illinois), 1893, © The Project Gutenberg EBook of Official Views Of The World's Columbian Exposition, C. D. Arnold (1844-1927); H. D. Higinbotham. Know-how Made in Suhr Ein frühes Beispiel aus der Schweiz ist die Textildruckerei in Blumenegg im heutigen Kanton St. Gallen. Seit 1829 wurde dort in einer Fabrik Baumwollgewebe hergestellt und woran sich später auch eine Druckerei anschloss. Auch im Kanton Aargau entstanden Textildruckereien, wie die 2010 insolvent gegangene Textildruckerei Suhr AG. Die Anfänge dieser Firma reichen bis ins Jahr 1903 zurück. Die Herren Häusle und Gasser, die beide aus dem elsässischen Mühlhausen nach Aarau migriert waren, bezogen dort die erste Druckerei. Das Hauptgeschäft der Firma war vor allem die Herstellung von Tischdecken und Bettüberwürfen für Hotels. Fünf Jahre später – der Unternehmensname lautete nun Ruffi, Gasser & Cie. – wurde die Firma in den eigens dafür erbauten Fabrikkomplex in Suhr verlagert. Jedoch trat bereits 1912, als Reaktion auf die durch fallende Baumwollpreise ausgelöste Krise, die Umwandlung zu einer Genossenschaft ein. Diese existierte bis 1948. Schliesslich erfolgte die Gründung der Familienaktiengesellschaft Textildruckerei Suhr AG, die bis zum Konkurs Bestand hatte. Ansicht des Fabrikgebäudes der ehemaligen Textildruckerei Suhr, 2011, © Hubert, Keller, AZ Medien. Zeitloses Design Im Sammlungszentrum Egliswil befinden sich nun insgesamt 25 Kleider aus dem Privatbesitz der Gattin und der Tochter des letzten Firmeninhabers Hans Müller. Sie zeigen die Blütezeit des maschinellen Textildruckes von 1930-1990. Diese Kleider wurden von einer leider unbekannten Schneiderin im Auftrag der beiden Damen aus den Stoffen der eigenen Druckproduktion gefertigt. K-18374.16, Kleid der Firmeninhaberin der Textildruckerei Suhr, Druck: TEXTILDRUCKEREI SUHR AG, Suhr, Sammlung Museum Aargau, © Museum Aargau. Den Kleidern sieht man die Jahre nicht an. Strahlend wie eh und je präsentieren sie sich den interessierten Betrachtern. Sie zeugen von einer in der Schweiz immer weiter verschwindenden Handwerkskunst. Wenn Sie also den 50er und 60er-Vibe wiederbeleben möchten und noch auf der Suche nach einem wahren Hingucker sind, dann statten sie doch dem Textilfundus im Sammlungszentrum Egliswil einen Besuch ab. Ein bleibender Eindruck ist beinahe garantiert. Literatur Appelbaum, Stanley: The Chicago World’s Fair of 1893. A photographic record. Photos from the collections of the Avery Library o Columbia University and the Chicago Historical Society. Dover Publications, New York 1980. Faine, Brad: DuMonts Handbuch Siebdruck, Geschichte-Technik-Praxis. DuMont, Köln 1991. Geschichte des Technologiepark Blumenegg AG. URL: www.tpblumenegg.ch/geschichte/ (Stand: 10.05.2022, 13:45 Uhr). Objekt des Monats Nr. 20 (September 2015), Tarnfarbenstoffe aus der Textildruckerei Suhr AG, Inv. Nr. K-18358.1-3, © Historisches Museum Aargau. Sigur, Hannah: The Influence of Japanese Art on Design. Gibbs Smith, Layton, Utah 2008. Keller, Hubert: Denkmalpflege ist gegen den Abbruch. Artikel in AZ, 22.02.2011. URL: www.aargauerzeitung.ch/verschiedenes/denkmalpflege-ist-gegen-den-abbruch-ld.2046994 (Stand: 19.05.2022, 11:40 Uhr). Von Romeo Arquint Von Romeo Arquint Romeo Arquint ist Historiker und war 2022 Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Kommentare

 
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Pflegen statt essen: Lange Ernte mit Basilikum

Zurück zum Blog 24. Juni 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Ob Pesto oder Tomaten-Mozzarella-Salat: Basilikum gehört zu den beliebtesten Gewürzpflanzen. Nachfolgend die wichtigsten Tipps für die richtige Pflege. Gekauft wird Basilikum meist frisch in Töpfchen. Ich empfehle jedoch die Blätter nicht gleich zu verwerten. Basilikum bringt eine ganze Saison lang Ernte, und damit einen Hauch Italien in die Küche! Umtopfen und Teilen Gönnen Sie der Basilikumpflanze nach dem Kauf einen grösseren Topf. Teilen Sie gekauften Basilikum wenn möglich auf zwei oder mehrere Töpfe auf. Mit mehr Platz werden die Pflanzen grösser und kräftiger. Füllen Sie die Töpfe mit nährstoffreicher Bio-Erde. Der richtige Standort Basilikum liebt Wärme und Sonne. Vor allem im Frühjahr ist es wichtig, dass Basilikum nie Temperaturen unter 12 Grad ausgesetzt ist. Schützen Sie zudem Basilikum nach dem Kauf vor direktem Sonnenlicht: Die Blätter sollten sich einige Tage im Halbschatten an die Sonne gewöhnen können. Auch Wind und Regen schadet den verletzlichen Blättern. Giessen und Düngen Basilikum sollte immer feucht, jedoch nicht zu nass gehalten werden. Achten Sie vor allem darauf, dass die Wurzeln nicht im Wasser stehen. Gönnen Sie der Pflanze alle zwei Wochen etwas Flüssig-Biodünger. Schneiden und Ernten Basilikum-Blätter können regelmäßig geerntet werden. Dies ist auch wichtig, damit der Basilikum nicht zur Blüte kommt und dadurch an Aroma verliert. Schneiden Sie dabei die Triebspitzen oberhalb eines Blattpaares ab. So entstehen aus den Blattachseln stetig neue Treibe. Die Pflanze wird mit jedem Schnitt dichter und bildet immer neue Blätter. Basilikum über den Winter zu behalten, empfehle ich nicht, weil es im Wohnzimmer dann zu wenig Licht hat. Beenden Sie stattdessen die Basilikum-Saison mit einem feinen Pesto im Kreise der Familie. E Guete! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Sechs beliebte Düfte und Heilkräuter der Römer

Zurück zum Blog 01. Juni 2022 Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Kräuter wurden im alten Rom nicht nur in der Küche eingesetzt, sondern auch zum Heilen verschiedenster Leiden. Die Römerin Cornelia ist "Medica" (Ärztin) im Legionslager Vindonissa und zeigt ihre sechs Lieblingsheilkräuter und deren Wirkungsbereiche. Die Legionäre in Vindonissa kommen nicht nur mit Kampfverletzungen zur Medica Cornelia, sondern auch wegen ganz alltäglicher Beschwerden: Von Zahnschmerzen über Ausschläge bis hin zu Augenentzündungen ist alles dabei. Cornelia orientiert sich in ihrer Heilkunst an der Viersäftelehre. Diese geht davon aus, dass der menschliche Körper vier Säfte enthält, die in einem Gleichgewicht stehen: Blut, Schleim, schwarze Galle und gelbe Galle. Geraten die Säfte aus dem Gleichgewicht, wird der Mensch krank. Gibt es zuviel von einem Saft, versucht sie diesen mit ihren Schröpfköpfen oder mit Diäten und Schwitzkuren zu reduzieren. Aber auch die vielseitig einsetzbaren Heilkräuter können helfen, das Säftegleichgewicht wieder ins Lot zu bringen. Die Medica Cornelia vor ihrer Kräutersammlung. 1. Minze (Lat. Mentha) Minze kann bei Tierbissen und gegen Pickel eingesetzt werden. Sie hilft gegen Kopfschmerzen und Würmer und ist gut für die Verdauung. Manchmal kommen auch junge Frauen aus der Zivilsiedlung oder den Lagertavernen zu Cornelia und bitten sie um ein Verhütungsmittel. Ihnen empfiehlt die Medica jeweils ein Zäpfchen mit Minze vor dem Geschlechtsverkehr einzuführen. Cornelia kocht Pfefferminztee. 2. Spitzwegerich (Lat. Plantago lanceolata) Wie die Minze ist auch der Spitzwegerich sehr vielseitig einsetzbar. Er wirkt blutstillend, fördert die Wundheilung und hilft bei Zahnschmerzen. Auch gegen Augen- und Ohrenleiden wirkt er ganz hervorragend. Cornelia braucht ihn fast täglich, da wegen der rauchigen Luft in den Mannschaftsunterkünften Augenprobleme recht häufig sind. Auch Karies ist ein verbreitetes Problem bei den Bewohnerinnen und Bewohnern Vindonissas; regelmässiges Zähneputzen ist bei ihnen nämlich kein Thema. Cornelia beim Einsammeln von Spitzwegerich in ihrem Kräutergarten. 3. Rose (Lat. Rosa gallica) In Wein gekochte Rosenblätter verschreibt Cornelia bei Augen-, Ohren-, Zahnfleisch- und Afterschmerzen. Die betroffene Stelle pinselt sie oder die erkrankte Person mit einer Feder ein. Cornelia schnuppert an einem Fläschchen Rosenöl. 4. Alraune (Lat. Mandragora officinarum) Die Alraune ist eine besonders mächtige Heilpflanze. Ihre Wurzel kann richtig dosiert als Schmerz- und Schlafmittel eingesetzt werden. Nimmt man aber zu viel davon ein, kann Lebensgefahr bestehen. Cornelia setzt sie auch gerne bei Augenentzündungen und gegen Abzesse ein. Auch bei anderen Hautproblemen hilft die Alraune. Cornelia hält eine Alraunenwurzel in beiden Händen. 5. Salbei (Lat. Salvia) Salbei wirkt harntreibend und beruhigt das Jucken bei Geschlechtskrankheiten. Cornelia hat immer einen Vorrat an getrocknetem Salbei auf der Seite. Gerade heute wurde sie von der Köchin des Offiziers gefragt, ob sie ihr ein Bündel ihres Vorrats zum Kochen vorbeibringen kann. Cornelia hängt ein Salbeibündel in der Küche des Offiziersbaus auf. 6. Fenchel (Lat. Foeniculum vulgare) Das Fenchelkraut hilft bei Übelkeit und bei Nieren- und Blasenleiden. Dazu wird es als Tee aufgebraut. Ausserdem fördert es die Menstruation. Die zerstampften Wurzeln hingegen verwendet die Medica bei Tollwut. Cornelia zerstampft Fenchel im Mörser. Die beschriebenen Wirkungen und Einsatzbereiche stammen aus "De Materia Medica" des griechischen Arztes Dioskurides. Dieses Werk entstand im 1. Jh. n. Chr. – der im Blogbeitrag beschriebene Wissensstand entspricht also nicht dem heutigen. Aus diesem Grund wird von einer privaten Anwendung stark abgeraten, auch wenn einige Heilwirkungen bis heute Gültigkeit bewahren. Von Tabea Edelmann Von Tabea Edelmann Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Kommentare

 
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Tipps fürs Einwintern von Kübelpflanzen

Zurück zum Blog 10. November 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Die Vorbereitung der Kübelpflanzen auf den Winter beginnt – so seltsam dies klingen mag – bereits mitten im Sommer. Ab September können Sie mit dem Düngen von Kübelpflanzen aufhören, damit die Triebe nicht weiter wachsen. Sonst wachsen weiche Triebe, die der Kälte später nicht standhalten können. Besser ist es, ab August nicht mehr zu düngen und die Triebe verholzen zu lassen. Kübelpflanzen so lange wie möglich draussen lassen Es empfiehlt sich, die Kübelpflanzen so spät wie möglich an die Wärme zu nehmen, damit die Zeit im Winterquartier möglichst kurz ausfällt. Eine erste Nacht mit Frost macht noch keinen Schaden, die Pflanzen können zum Schutz auch nahe an die Hausmauer gestellt werden. Fällt das Thermometer das erste Mal unter Null, ist es an der Zeit für das Einwintern. Bevor man dies tut, sollte man die Pflanzen unbedingt auf Schädlinge wie Schildläuse oder Spinnmilben untersuchen und behandeln. Lieber weniger als mehr giessen im Winterquartier Immergrüne Kübelpflanzen wie Oleander, Olivenbäume, Lorbeer, Palmen oder Zitruspflanzen mögen ein helles und kühles Winterquartier zwischen 10 und 15 Grad. Ideal ist zum Beispiel ein Gang oder eine Kellertreppe. Je wärmer der Raum ist, umso heller sollte er sein. Die Kübel am besten auf zwei Holzleisten stellen, damit sie nicht direkt auf dem kalten Boden stehen und das Wasser abfließen kann. Im Winterquartier sollte im Zweifelsfall lieber zu wenig als zu viel gegossen werden. Staunässe überstehen Pflanzen im Winterquartier nur sehr schlecht. Immergrüne Pflanzen werden im Winter besser nicht geschnitten, sondern lieber ein letztes Mal in der warmen Jahreszeit. So können die Schnittwunden besser verheilen. Ab und zu Lüften nicht vergessen! Laubabwerfende Pflanzen wie Feigenbäume, Geranien oder Engelstrompeten kann man ganz zurückschneiden und im dunklen Keller überwintern. Da sie keine Blätter mehr haben, brauchen sie auch kein Licht mehr. 5 Grad Raumtemperatur genügen. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Essbare Blüten

Zurück zum Blog 08. Juli 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Das Wissen über essbare Blüten war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wichtig und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft ab Mitte des 20. Jahrhunderts ging dieses Wissen immer mehr verloren. In jüngerer Zeit ist das Interesse an essbaren Blüten nun wieder gestiegen. In vielen Restaurants werden Speisen mit verschiedenen Blüten dekoriert. Diese sind dekorativ und geschmacklich ein Genuss! Essbare Blüten eignen deshalb auch als raffinierte Zutat für die Küche zu Hause. In Rabatten, Töpfen oder grossen Pflanzentrögen sind die Blüten zudem eine Augenweide. Nachfolgend eine Auswahl an Blüten, die auch kulinarisch ein Genuss sind: Die Ringelblume – nebst ihrer heilenden Wirkung auch bekannt als "Safran der armen Leute" – kann ins Risotto gegeben werden. Zudem lässt sich mit der Blüte selbstgemachte Butter schön einfärben. Beim Bärlauch sind neben den Blättern auch die Blüten essbar, diese schmecken nach Zwiebeln. Die Schlüsselblumenblüten schmecken schön süss und eignen sich zum Verfeinern von Desserts. Die Blüten der Flammenblume können unter Salate oder Fruchtsalate gemischt werden, sie verleihen diesen so einen schönen Farbtupfer. Die exotischen Blüten der Taglilie schmecken süsslich-scharf und können auch sehr gut frittiert werden. Zucchettiblüten können einfach so gegessen werden – oder man kann sie füllen, zum Beispiel mit Frischkäse oder Hackfleisch. Schöne Taglilien wachsen im Rosengarten von Schloss Wildegg. Blüten ernten Ernten Sie diese Pflanzen am besten an einem warmen trockenen Morgen. Dann ist das Aroma am intensivsten. Die Blüten können frisch, getrocknet, kandiert oder als Eiswürfel verwendet werden. Wer zum Sammeln gerne raus in die Natur geht, sollte folgendes beachten: Essen Sie keine Blüten von Pflanzen, die nahe an dicht befahrenen Strassen (Schadstoffe) oder Fusswegen (Hunde-Urin) wachsen. Pflücken Sie zudem jeweils nur einen kleinen Teil der Blüten, damit sich die Pflanze weiterhin vermehren kann. Und nicht zuletzt: Ernten Sie nur Pflanzen, die Sie kennen (Vergiftungsgefahr). Ich wünsche Ihnen viele kulinarische Blütenerlebnisse! Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

Gradian
Mystische Flugaufnahme von Schloss Wildegg

Schloss Wildegg

Barockes
Schloss- und
Gartenerlebnis

Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.

EINSCHRÄNKUNGEN WEGEN UNWETTERS

Wegen Unwetterschäden durch Hagel ist das Schloss bis auf Weiteres nur teilweise zugänglich. Einzelne Räume bleiben vorerst geschlossen. Der Garten kann jedoch normal besucht werden.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Ahnengalerie auf Schloss Wildegg

Vier
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Falkner in historischer Kleidung. Er lässt auf Schloss Wildegg einen Greifvogel fliegen

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Besucherinnen und Besuche betrachten ein sprechendes Video-Porträt in der Ausstellung von Schloss Wildegg.

Ausstellungen
und Rundgänge

Schloss der sprechenden Porträts  

 
Luftaufnahme Schloss Wildegg mit Rebberg und Umland im Morgenlicht

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme vom Schloss Wildegg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Eine Gruppe Menschen steht in einem Garten, im Vordergrund Tulpen
13:00 – 14:00 Uhr

Führung durch den Barockgarten

Erfahren Sie Spannendes über Sortenvermehrung und seltenes Gemüse

Öffentliche Führung
Eine Gruppe Menschen steht in einem Garten, im Vordergrund Tulpen
15:00 – 16:00 Uhr

Führung durch den Barockgarten

Erfahren Sie Spannendes über Sortenvermehrung und seltenes Gemüse

Öffentliche Führung
Raum mit Tisch, Stühlen und Vitrine mit Porzellan im Wohnmuseum von Schloss Wildegg.
10:00 – 17:00 Uhr

Wohnmuseum und Ahnengalerie

Plaudern Sie mit früheren Schlossbewohnern!

Ausstellung
Angebot wählen
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  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
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  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Ein Knecht und eine Magd mit Schulklasse im Wohnmuseum von Schloss Wildegg

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg

Für
Familien

Kinderstube und Pferdestall  

 
Workshop im Garten: Eine Gruppe Frauen setzt am Tisch und kocht Salbe; im Hintergrund der Garten von Schloss Wildegg

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

GARTEN UND SCHLOSSDOMÄNE

 
Nahaufnahme von violetten Tulpen im Garten von Schloss Wildegg

Barock- und
Rosengarten

Entdecken Sie historische Gärten  

 
Schlossdomäne Wildegg mit Garten Blickwinkel von unten

Schlossdomäne
Wildegg

93 Hektar Natur und Kultur  

Schloss Wildegg in 39 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Terrasse Bistro Schloss Wildegg mit Besucherinnen und Besuchern

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Ein Brautpaar vor Schloss Wildegg

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme/Illustration von Schloss Wildegg

Geschichte

Habsburger, Berner, Familie von Effinger  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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