Vindonissa Museum

Vitrine AKTUELL

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die "Vitrine AKTUELL" im Vindonissa Museum jedes Jahr neu. Thema sind aktuelle Grabungen, aussergewöhnliche Funde oder Forschungsergebnisse. Entdeckung einer mittelalterlichen Siedlung Die "Vitrine AKTUELL" 2025/2026 präsentiert erste Erkenntnisse aus der Steimet in der Gemeinde Wölflinswil. Dort kam 2023 ein bisher unbekannter und schon vor 900 Jahren aufgegebener Ortsteil ans Licht. Überraschend fanden sich im ländlichen

 
IndustriekulTour Aabach

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Schloss Lenzburg

Schloss-Foxtrail Lenzburg

Foxtrail Buchen Sie Ihr Foxtrail-Erlebnis direkt online über www.foxtrail.ch. 150 Jagt den Fuchs, löst knifflige Rätsel und entdeckt das Drachenschloss Der Fuchs braucht eure Hilfe, um Bärtschi zu finden! Er sei der Schreiber und Berater von Landvogt Peter Bucher auf der Lenzburg. Zweifel sind angebracht! Nur wer clever ist, kann dem Fuchs auf dem gefährlichen Weg ins Schloss zu Bärtschi folgen. Der Foxtrail Schloss Lenzburg führt vom Bahnhof vor die Stadttore, wo sich der Fuchs erstmals bei Euch meldet, bevor er seine Spur durch die malerische Altstadt bis zum Fuss des Schlossbergs legt. Richtig

 
Sammlungszentrum Egliswil

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Legionärspfad Vindonissa

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Schloss Habsburg

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Schloss Hallwyl

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Vindonissa Museum

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 5 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 45 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich 0 Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa Die Wölfin Lupina darf zum ersten Mal mit ihrer besten Freundin, dem Kamel Anissa im Legionärspfad Vindonissa übernachten. Die beiden freuen sich schon riesig und dürfen sogar sechs Freunde dazu einladen, die im Vindonissa Museum wohnen. Es haben sich bereits ganz viele Tiere versammelt – viel zu viele! Doch welches sind die Freunde von Lupina und Anissa? Folge den Fussspuren von Lupina und Anissa durch das

 
Schloss Hallwyl

Kinder-Tour

Audio-Tour für Kinder Preis Museumseintritt 0 Entdecke Schloss Hallwyl auf eigene Faust! Entdeckt das Schloss Hallwyl auf eigene Faust: Ein Grossvater und seine Enkelin begleiten euch auf einer erlebnisreichen Audio-Tour durchs Schloss. Die beiden plaudern über vergangene Zeiten und die Gegenwart – und führen euch zu versteckten Ecken! Kinder-Tour durch Schloss Hallwyl: Entdecke Schloss Hallwyl auf eigene Faust!

 
Kloster Königsfelden

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Gradian
Historische Darstellung: Armee der Eidgenossen vor Schloss Hallwyl

Geschichte in Kürze

Hallwyl: Ein Schloss und seine Familie

Hallwyl: Ein Schloss und seine Familie

Die Herren von Hallwyl begannen vor 800 Jahren nördlich des Hallwilersees eine Burg zu bauen. Die Familie bewohnte die Anlage bis ins 19. Jahrhundert. Die Geschichte von Schloss Hallwyl in Kürze:

Ende des 12. Jahrhunderts liessen die Herren von Hallwyl am Ufer des Aabachs einen Steinturm errichten. Die Familie machte in habsburgischen Diensten Karriere. Johans von Hallwyl stieg zum wichtigsten Beamten in den habsburgischen Vorlanden auf. Er erweiterte die Turmburg vor 1350 zu einer Wasserburg auf zwei künstlich angelegten Inseln.

Die Burg Hallwyl war das Zentrum einer Adelsherrschaft über den Hallwilersee und die Dörfer an seinem Nordende. Johans Erben setzten fest, dass die Stammgüter in Familienbesitz bleiben müssen. Dieser "Ganerbenvertrag", gepaart mit Glück und reichen Heiraten, trug dazu bei, dass die Familie das Schloss Hallwyl bis ins 20. Jahrhundert halten konnte.

Schloss Hallwyl unter Berner Herrschaft

1415 brannten Berner Truppen die Vordere Burg ab. Hallwyl hatte vergeblich Widerstand geleistet, als die Eidgenossenschaft grosse Gebiete des habsburgischen Aargaus eroberte. Manche Familienmitglieder hielten weiter zu Habsburg, andere anerkannten die neuen Landesherren. Rudolf III. von Hallwyl huldigte Bern und rettete damit den Familienbesitz. Er liess die Burg wiederaufbauen und erweitern. 

Bern verordnete 1528 die Reformation; fortan hörte die Familie von Hallwyl in der Burgkapelle keine Messen mehr, sondern liess darin Wein keltern. Im 16. und 17. Jahrhundert verzweigte sich die Familie in den Thurgau, nach Württemberg, Österreich und Böhmen und übernahm die Konfession ihrer jeweiligen Herren.  

Im Aargau baute Burkhard III. von Hallwyl die Stammburg bis 1590 zum Schloss aus. Die einstigen Wehrbauten hatten ihren Zweck verloren.

Auf dem absteigenden Ast

Im 17. Jahrhundert verarmte der Aargauer Familienzweig zunehmend. Das Vordere Schloss stand jahrzehntelang leer und gelangte 1674 an die mit Hallwyl verschwägerten Breiten-Landenberg. Fast 70 Jahre später gewann es Johannes von Hallwyl in einem langwierigen Prozess zurück.

Die Einkünfte aus der Herrschaft reichten nicht mehr für einen standesgemässen Lebensstil. Viele junge Männer suchten Ruhm und Reichtum in Fremden Diensten. Johannes kam als französischer Hauptmann bis nach Saint-Domingue, dem späteren Haiti.

Das Ende der Adelsherrschaft

Mit der Helvetischen Revolution 1798 verlor die Familie nicht nur ihre Vorrechte als Adlige, sondern auch die Steuereinnahmen aus der Herrschaft. Die damalige "Oberherrin", Franziska Romana von Hallwyl, war demokratischen Ideen zugeneigt und wollte als "Bürgerin" angeschrieben werden. Einer ihrer Söhne, Karl Franz Rudolf, übernahm als Aargauer Grossrat als Erster der Familie von Hallwyl ein politisches Amt. Er wohnte weiterhin im Schloss, zu dessen Unterhalt fehlten ihm aber die Mittel.

Zwei Generationen später liess sich Hans von Hallwyl in den Regierungsrat wählen. Mit dem Vermögen seiner Frau Esther von May von Rued begann er das Vordere Schloss im neugotischen Stil umzubauen. In der Wirtschaftskrise von 1874 ging er bankrott. Sein jüngerer Bruder Walther kaufte den Familiensitz. Dessen schwedische Frau Wilhelmina Kempe liess in den 1910er-Jahren die Anlage als erste Burg in der Schweiz archäologisch erforschen. Die Umbauten ihres Schwagers machte sie rückgängig.

Ein Museum im Baudenkmal

Wilhelmina von Hallwyl gründete 1925 eine Stiftung mit dem Zweck, das Schloss zu erhalten. Seither ist es nicht mehr bewohnt. 1994 übergab die Hallwil-Stiftung das Schloss dem Kanton Aargau. Hundert Jahre später war eine umfassende Sanierung nötig, begleitet von weiteren archäologischen Grabungen. Seit 2007 ist Schloss Hallwyl ein Standort von Museum Aargau.  

Weiterführende Literatur

  • Brun, Carl: Geschichte der Herren von Hallwyl, hg. Von Inès Keller-Frick, Bern 2006.
  • Flury-Rova, Moritz: Das Schloss Hallwyl in der Entstehungszeit der modernen Denkmalpflege 1860-1920, Seengen 1999.
  • Frey, Peter: Das Stammhaus der Herren von Hallwyl, Baden 2007.
  • Lithberg, Nils: Schloss Hallwil, 5 Bände, Stockholm 1924-1932.

Siehe auch

Zeitstrahl
Ausstellungen & Rundgänge
Förderverein Falken & Fisch
Wasserradfonds