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Gradian
Historische Aufnahme vom Schloss Hallyl

Geschichte

Über 800 Jahre Schlossgeschichte

Über 800 Jahre Schlossgeschichte

Das über 800-jährige Schloss Hallwyl ist eng mit der Familiengeschichte des Kleinadelsgeschlechts von Hallwyl verknüpft. Familie und Schloss durchlebten turbulente Jahrhunderte.

GESCHICHTE

 
Historische Darstellung: Armee der Eidgenossen vor Schloss Hallwyl

Ein Schloss und
seine Familie

Geschichte Schloss Hallwyl  

 
Historische schwarz-weiss-Aufnahme von Hof Schloss Hallwyl

Bau- und
Familiengeschichte

Zeitstrahl Schloss Hallwyl  

7 Fragen zur Geschichte

Schloss Hallwyl ist der ursprüngliche Sitz der Adelsfamilie von Hallwyl, die dort über mehrere Jahrhunderte gelebt hat. Die von Hallwyl waren wichtige habsburgische Dienstleute, welche die Herrschaft über den Hallwilersee und einige seiner Dörfer ausübten. Die Familie von Hallwyl lebt bis heute und wohnt an unterschiedlichen Orten auf der Welt.

Im späten 12. Jahrhundert gründeten die Herren von Hallwyl am Aabach eine kleine Burg. Sie bestand damals aus einem Wohnturm, der auf drei Seiten von einem Trockengraben umgeben war. Ein Wirtschaftshof, der vermutlich älter war, versorgte die Burgfamilie.

Einige bekannte Mitglieder der Familie von Hallwyl waren:

  • Johans I. von Hallwyl (?-1348). Er war der mächtigste Gefolgsmann der Habsburger in den Vorlanden.
  • Burkard III. von Hallwyl (1533-1598). Er liess die Burg zur Schlossanlage umbauen und verfasste ein Arzneibuch. Mehr zu Burkhard III. im Blogbeitrag
  • Franziska Romana von Hallwyl (1758-1836). Sie flüchtete aus dem Elternhaus in Wien, um ihren Verwandten Abraham Johann zu heiraten. Nach dessen baldigem Tod war sie 50 Jahre Oberherrin des Schlosses.
  • Johannes von Hallwyl (1688-1753). Er begab sich in französischen Diensten nach Saint-Domingue (später Haiti). Dort führte er Söldner an, um die Sklaven der Plantagenwirtschaft zu bewachen und Aufstände zu unterdrücken. Mehr zu Johannes von Hallwyl im Blogbeitrag
  • Hans von Hallwyl (1835-1909). Er war Oberst und Aargauer Regierungsrat. Er hatte ambitionierte Umbaupläne für das Schloss, machte aber Konkurs und musste es an seinen Bruder Walther verkaufen.
  • Wilhelmina von Hallwyl-Kempe (1844-1930): Sie war eine reiche schwedische Kunstsammlerin und liess das Schloss archäologisch erforschen und in den Zustand vor 1862 zurückbauen. Sie gründete die Hallwil-Stiftung, die das Schloss öffentlich machte. Mehr zu Wilhelmina im Blogbeitrag

Die vollständige Familiengeschichte

Die Eroberung des Aargaus durch eidgenössische Orte im Jahr 1415 war ein einschneidendes Ereignis, bei dem Schloss Hallwyl niedergebrannt wurde. Ein Teil der Familie von Hallwyl wechselte dabei die Loyalität von Habsburg zu Bern, wodurch der Familienbesitz gerettet werden konnte.

Im 17. Jahrhundert verarmten die im Aargau ansässigen von Hallwyl zunehmend. Die Einkünfte aus der Herrschaft reichten nicht mehr für einen adligen Lebensstil. Mit der Helvetischen Revolution 1798 verlor die Familie ihre Vorrechte als Adlige wie auch die Steuereinnahmen aus der Herrschaft.

In der Frühzeit bestand die Burg aus einem Wohnturm mit einem Trockengraben, später kam ein Palas hinzu. Im 14. Jahrhundert wurde die Turmburg zur befestigten Wasserburg ausgebaut. Bei der Eroberung des Aargaus 1415 wurde die Burg zu grossen Teilen zerstört. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die wiedererrichtete Anlage zum Schloss ausgebaut. Im 19. Jahrhundert folgten Abbrüche und teils unvollendete Umbauten. Ab 1910 wurde das Schloss unter Wilhelmina archäologisch erforscht und restauriert.

Die vollständige Baugeschichte

1924 gründete Wilhelmina von Hallwyl eine Stiftung, die sie in ihrem Testament als Erbin festlegte. 1994 ging das Schloss von der Hallwil-Stiftung an den Kanton Aargau über. Seit 2007 ist Schloss Hallwyl ein Standort von Museum Aargau, das im Vorderen und Hinteren Schloss unterschiedliche Ausstellungen kuratiert. Der Fokus liegt auf den unterschiedlichen Mitgliedern der Familie von Hallwyl und der Schlossgeschichte, der Seetaler Strohindustrie und gesellschaftlichen Themen wie dem Kolonialismus.

Zu den Ausstellungen

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