Schloss Wildegg

Museumswald: Der Wald als Speisekammer

Im Wald sammeln Menschen bis heute Pilze, Nüsse oder Beeren. Während Hungersnöten griff man auch auf Kräuter, Tannzapfen oder Moos zurück. Aus dem Harz von Nadelbäumen liess sich Öl, Teer oder Pech herstellen. Im Herbst strömte die Bevölkerung in die Wälder, um das Laub in Säcken zu sammeln. Damit fütterten sie im Winter das Vieh oder füllten ihre Betten. Zurück blieb ein kahler Waldboden. Das Schlafen auf Laubsäcken blieb gebräuchlich bis weit ins 20. Jahrhundert, vor allem in ärmeren Gegenden der Schweiz. Laubertag in Betlis SG, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Wem gehört der Wald

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderte gehörten die meisten Wälder Adligen, Städten, Kirchen und Klöstern. Gesetze hinderten die Bevölkerung immer stärker daran, den Wald frei zu nutzen. Die Besitzenden beanspruchten Holz, Wild und Weiden für sich. Im ganzen Aargau gab es auch Wälder, die als Allmenden bezeichnet wurden: Gebiete, die gemeinschaftlich von den jeweiligen Gemeinden bewirtschaftet wurden. Wer darf den Wald wie nutzen? Je mehr die Bevölkerung wuchs, desto schlechter ging es dem Wald. Holz war bis ins 19. Jahrhundert der wichtigste Energieträger. Die Geschichte der Wälder ist auch eine

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Geschichte der Jagd – Wer im Aargau jagen durfte

Im Alpenraum war das Jagen bis ins 19. Jahrhundert oft allen gestattet. Im Mittelland reglementierte die Obrigkeit die Jagd. Sie unterschied zwischen Hoch- und Niederjagd. Zur Hochjagd gehörten Bären, Hirsche oder Gämsen, während Hasen, Füchse und gewisse Vogelarten zur Niederjagd zählten. Als Bern 1415 den Aargau eroberte, gingen die Jagdrechte an die Stadt. Fortan durften neu auch alle Berner Patrizier in den Aargauer Wälder jagen. Die Landbesitzer mussten die Wälder mit ihnen teilen. Die Miniatur Hasenjagd aus "Das Buch der Jagd" von Gaston III Phoebus, Graf von Foix, Herr von Béarn (1331

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Holznutzung im Wandel der Zeit

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Holz zum Heizen, Kochen und Bauen. Im Mittelalter waren fast alle Häuser aus Holz gebaut. Nur Kirchen, Burgen und nach und nach Stadthäuser bestanden aus Stein. In jüngster Zeit gewinnt Holz als Baumaterial und Werkstoff wieder an Bedeutung. Es wächst nach und Abfallholz liefert Energie. Appenzeller Arbeiter beim Holzrüsten, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer Volksleben. Band I: Die Sitten und Bräuche im Jahreslauf (Erlenbach-Zürich: Eugen Rentsch Verlag, 1929), Abb. 58) Auch wenn Schloss Wildegg seit Jahrhunderten ein Steinbau

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Köhlerei im Wald

Bis ins 19. Jahrhundert verschwelten Köhler Holz in Gruben oder Meilern zu Kohle. Während der mehrere Tage dauernden Verkohlung lebten sie im Wald. Bei der handwerklichen Köhlerei blieb nur ein Fünftel des Holzgewichts als Kohle zurück. Holzkohle ist leichter als Holz und brennt länger. Sie war unentbehrlich für Schmiede, im Bergbau und bei der Glasverhüttung. Aus der Asche liess sich Seifenlauge herstellen. Schiesspulver enthielt gemahlene Kohle. Ab dem 19. Jahrhundert verdrängten Steinkohle, Erdöl und Elektrizität die Holzkohle, und der Beruf des Köhlers verschwand. Zeichnung von Heinrich,

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Waldweide – Tierhaltung im Wald

Tierhaltung im Wald war bis ins 19. Jahrhundert üblich. Die Bauern trieben ihr Vieh in die Wälder, um auf den Äckern Feldfrüchte für die eigene Ernährung anzubauen. Kühe, Schweine, Schafe oder Ziegen frassen im Wald Kräuter, Laub und Eicheln oder Bucheckern. Um 1500 mästeten die Bauern von Möriken ihre Schweine am Chestenberg, obwohl sie dafür kein "Acherum" besassen, keine Erlaubnis zur Tiermast in Buchen- oder Eichenhainen. Beweidung eines Waldbereichs in Küttigen mit Ziegen, 19./20. Jahrhundert. (Foto: Abteilung Wald, Kanton Aargau) Weidehaltung im Wald verhinderte, dass junge Bäume nachwachsen

 
Museum Aargau

Der Lastkahn aus dem Wassergraben von Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 21. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der Weidling, ein Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert, ist vor langer Zeit im Wassergraben von Schloss Hallwyl gesunken. Heute ist das Schiff in einem Nebengebäude des Schlosses ausgestellt. Der Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert ist in einem eigens errichteten Bau neben dem Schloss Hallwyl museal aufgebahrt, wobei die rückwärtigen Fensterfronten – verbunden mit malerischer Akustik – den Spiegel auf sein vormaliges Habitat eröffnen. Die aus Fichtenholz gearbeiteten Planken bilden den flachen Körper des Weidlings, welcher mit seinen

 
Schloss Wildegg

Museumswald

Zur Schlossdomäne Wildegg gehören 3,4 Hektar Wald, das Junkholz. Museum Aargau nutzt ein Teilstück als Museumswald und vermittelt hier die Geschichte der Waldnutzung Der Wald versorgte die Bewohnerinnen und Bewohner von Schloss Wildegg mit Holz zum Heizen und Bauen, mit Futter und Einstreu fürs Vieh sowie mit Jagdwild, Waldfrüchten und Pilzen für die Küche. Die Familie von Effinger bewirtschaftete ihr Land umsichtig. Davon zeugen Handbücher zur Landwirtschaft aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, die heute noch in der Schlossbibliothek stehen. Diese Waldnutzung zeigt Museum Aargau im Museumswald,

 
Schloss Lenzburg

Schulreise auf Schloss Lenzburg: Programm-Vorschläge

Programm-Vorschlag 1 Geeignet für: Kindergarten und Unterstufe Anreise Schloss Lenzburg ist bequem mit dem öffentlichen Verkehr erreichbar. Es verkehren mehrere Buslinien zum Schlosshügel. Vom Bahnhof Lenzburg ist das Schloss zu Fuss in 20 bis 30 Minuten erreichbar. Anreise 9.45 Uhr: Znünipause bei der "Burg Waldegg" Der Kinder-Spielplatz "Burg Waldegg" unterhalb des Schlosses ist der perfekte Ort für die Znünipause. Spielplatz “Burg Waldegg” Spielplatz "Burg Waldegg". 10.30 Uhr: Führung im Schloss Schloss Lenzburg bietet für jüngere Kinder mehrere Führungen (1 bis 1,5 Stunden) im Schloss an.

 
Schloss Habsburg

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Gradian
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen im Gegenlicht mit dramatischen Wolken über dem Kloster.

Klosterhalbinsel Wettingen

Glaube, Macht,
Wissen

Die Klosterhalbinsel Wettingen ist ein Kulturgut von internationalem Rang. Am Kraftort an der Limmat verschmelzen Kultur, Bildung, Geschichte und Gastfreundschaft zu einem Erlebnis!

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Blick in den Ausstellungsraum "Parlatorium" auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Vordergrund ein Schild mit dem Text "Archiv der Fragen", im Hintergrund sitzen Schülerinnen und Schüler diskutierend beeinander.

Sechs
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Eine Gästegruppe mit einer Museumsführerin steht vor der Kirche der Klosterhalbinsel Wettingen.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung in der Mönchskirche Kloster Wettingen: Verschiedene Objekte in einer Vitrine, u.a. ein grosses Altarkreuz

Ausstellungen
und Rundgänge

Museum der Klosterhalbinsel  

 
Aussenaufnahme Gästezentrum Klosterhalbinsel Wettingen mit Informationsbildschrim links

Öffnungszeiten und
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Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Wettingen mit Klosterpark im Vordergrund

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Eine Schulklasse beim Schreiben mit Tinte und Federkiel.

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Zwei Mädchen und ein Bub stehen gemeinsam vor dem Kloster Wettingen und blicken direkt in die Kamera. Sie halten eine Landkarte, Broschüre sowie eine Pyramide in den Händen.

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Eine Frau und ein Mann schreiten in Freizeitbekleidung durch den Garten der Klosterhalbinsel Wettingen (Foxtrail).

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Die Klosterhalbinsel in 54 Sekunden

DIE KLOSTERHALBINSEL WETTINGEN

 
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen mit dramatischen Wolken über dem Kloster

Klosterhalbinsel
und Geschichte

800 Jahre Klostergeschichte  

 
Luftaufnahme Konventgarten und Abtgarten auf der Klosterhalbinsel Wettingen mit Limmat

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Weiss gedeckte Stehtische mit Häppchen: Apéro auf der Klosterhalbinsel Wettingen

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Lindenterrasse Schloss Wildegg: Ein schön gedeckter Tisch mit Apéro

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SAMMLUNG

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

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