Klosterhalbinsel Wettingen

Orgel trifft Gesang: Konzert mit Stefan Müller und Arndt Krueger

60 Bachsche Meisterwerke für Orgel und Stimme Organist Stefan Müller und Solist Arndt Krueger interpretieren in der Klosterkirche Wettingen Orgelmusik und Kantaten aus der Urheberschaft der bachschen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Orgelkonzert mit Kay Johannsen

60 Barock und deutsch-romantisch: prächtig, virtuos, gefühlvoll! Der international renommierte Organist Kay Johannsen spielt in der Klosterkirche Wettingen Orgelwerke von Buxtehude, Bach und Mendelsso

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Konzert mit dem Duo "Bach ganz leise"

60 In der Mönchskirche erklingen historische Instrumente In der Mönchskirche im Kloster Wettingen erklingen historische Tasteninstrumente und Gitarren, darunter ein Wiener Hammerflügel von 1819 und ei

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Latein-Workshop: Schriftkultur im Mittelalter

180 Handschriften im Mittelalter: Vom Schreiben und Kopieren lateinischer Texte Im Latein-Workshop "Schriftkultur im Mittelalter" dreht sich alles um das Schreiben und Kopieren von lateinischen Texten

 
Schloss Hallwyl

Festzeiten! Bürgerliche und gemeinschaftliche Feste

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Veranstaltungsreihe "Festzeiten!" ein. Ausgewählte historische Objekte aus der Samm

 
Schloss Wildegg

Kinderclub: Erlebnisnachmittag für Schlossmäuse

150 Platzhalter Homepage Spiel und Spass für Kinder zwischen 4 bis 7 Jahre Der Kinderclub Museum Aargau bietet 2026 auf Schloss Wildegg sechs Erlebnisnachmittage für "Schlossmäuse" an. Kinder zwischen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Spezialführung durch die neue Dauerausstellung

50 Rundgang durch Kreuzgang und Mönchskirche mit Samuel Studer Samuel Studer, Leiter Ausstellungen Museum Aargau, führt durch die neue Dauerausstellung in Kreuzgang und Mönchskirche. Wiedereröffnung K

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Festzeiten! Religiöse Feste und Bräuche

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Veranstaltungsreihe "Festzeiten!" ein. Ausgewählte historische Objekte aus der Samm

 
Schloss Habsburg

Festzeiten! Politisch inszenierte Feste

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Veranstaltungsreihe "Festzeiten!" ein. Ausgewählte historische Objekte aus der Samm

 
Schloss Wildegg

Festzeiten! Höfische Festkultur und Tafelfreuden

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Veranstaltungsreihe "Festzeiten!" ein. Ausgewählte historische Objekte aus der Samm

Gradian
Zeichnung von Köhlerei im Wald um 1530.

Hintergrund zum Museumswald

Köhlerei im Wald

Köhlerei im Wald

Köhler verarbeiteten Holz über Tage hinweg zu Holzkohle – ein harter Beruf im Verborgenen. Ihre Kohle war bis ins 19. Jahrhundert wichtig für Handwerk und Industrie.

Bis ins 19. Jahrhundert verschwelten Köhler Holz in Gruben oder Meilern zu Kohle. Während der mehrere Tage dauernden Verkohlung lebten sie im Wald. Bei der handwerklichen Köhlerei blieb nur ein Fünftel des Holzgewichts als Kohle zurück.

Holzkohle ist leichter als Holz und brennt länger. Sie war unentbehrlich für Schmiede, im Bergbau und bei der Glasverhüttung. Aus der Asche liess sich Seifenlauge herstellen. Schiesspulver enthielt gemahlene Kohle. Ab dem 19. Jahrhundert verdrängten Steinkohle, Erdöl und Elektrizität die Holzkohle, und der Beruf des Köhlers verschwand.

Welche Bedeutung das Köhlern für Schloss Wildegg und die Familie Effinger hatte, ist schwer zu sagen. Im Familienbesitz war ab dem 18. Jahrhundert auch eine Ziegelei, welche zum Brennen der Ziegel viel Energie benötigte. Aus den Wirtschaftsbüchern der Effinger geht hervor, dass der Holzverbrauch dadurch sprunghaft angesprungen sei. Ob mit Holzkohle gefeuert wurde, lässt sich nicht sagen.

Im Junkholz oberhalb von Schloss Wildegg gab es keine Kohlemeiler. Dagegen sprach sicher die Entfernung zum fliessenden Wasser, welches benötigt wurde. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die Köhlerei immer mehr in unwegsame, abgelegene Wälder verschoben, weil man die lokalen Wälder schützen wollte.