IndustriekulTour Aabach

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Vindonissa Museum

Schulreise nach Vindonissa: Programm-Vorschläge

Allgemeine Hinweise Vindonissa umfasst den Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Die beiden Museumsstandorte liegen einen kurzen Fussmarsch auseinander und lassen si

 
Vindonissa Museum

Broschüren für Familien, Gruppen und Schulen bestellen

Bestellformular Vorname * Nachname * E-Mail Adresse * Adresse * PLZ * Ort * Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x

 
Legionärspfad Vindonissa

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Vindonissa Museum

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Sammlungszentrum Egliswil

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IndustriekulTour Aabach

Porträt

IndustriekulTOUR Aabach ist der erste virtuelle Museumsraum im Kanton Aargau. Dieser lädt ein zu verschiedenen Touren am Aabach in Lenzburg, Niederlenz und Wildegg. Entdecken Sie bereits verschwundene

 
IndustriekulTour Aabach

Industrieller Wandel in Wildegg

Preis Kostenlos Start Schloss Wildegg (Eingang) Ende Flussmündung Aabach-Aare (Nähe Bahnhof Wildegg) Länge 2 Kilometer Dauer 60 bis 90 Minuten Die Adlige Sophie von Erlach-Effinger erzählt Begleiten S

 
IndustriekulTour Aabach

Industrie-Alltag in Niederlenz

Preis Kostenlos Start Niederlenz, Wildeggerstrasse 14 (gegenüber beim Aabach) Ende Niederlenz, Dorfrain 19 Länge 1 Kilometer Dauer 50 bis 70 Minuten Johann erzählt Begleiten Sie den 12-jährigen Johann

 
IndustriekulTour Aabach

Eine Industrie-Dynastie aus Lenzburg

Preis Kostenlos Start Müllerhaus Lenzburg, Bleicherain 7 Ende Stadtkirche Lenzburg Länge 2 Kilometer Dauer 60 bis 90 Minuten Gottlieb Hünerwadel erzählt Begleiten Sie den Geschäftsmann und Politiker G

Gradian
Zeichnung von Köhlerei im Wald um 1530.

Hintergrund zum Museumswald

Köhlerei im Wald

Köhlerei im Wald

Köhler verarbeiteten Holz über Tage hinweg zu Holzkohle – ein harter Beruf im Verborgenen. Ihre Kohle war bis ins 19. Jahrhundert wichtig für Handwerk und Industrie.

Bis ins 19. Jahrhundert verschwelten Köhler Holz in Gruben oder Meilern zu Kohle. Während der mehrere Tage dauernden Verkohlung lebten sie im Wald. Bei der handwerklichen Köhlerei blieb nur ein Fünftel des Holzgewichts als Kohle zurück.

Holzkohle ist leichter als Holz und brennt länger. Sie war unentbehrlich für Schmiede, im Bergbau und bei der Glasverhüttung. Aus der Asche liess sich Seifenlauge herstellen. Schiesspulver enthielt gemahlene Kohle. Ab dem 19. Jahrhundert verdrängten Steinkohle, Erdöl und Elektrizität die Holzkohle, und der Beruf des Köhlers verschwand.

Welche Bedeutung das Köhlern für Schloss Wildegg und die Familie Effinger hatte, ist schwer zu sagen. Im Familienbesitz war ab dem 18. Jahrhundert auch eine Ziegelei, welche zum Brennen der Ziegel viel Energie benötigte. Aus den Wirtschaftsbüchern der Effinger geht hervor, dass der Holzverbrauch dadurch sprunghaft angesprungen sei. Ob mit Holzkohle gefeuert wurde, lässt sich nicht sagen.

Im Junkholz oberhalb von Schloss Wildegg gab es keine Kohlemeiler. Dagegen sprach sicher die Entfernung zum fliessenden Wasser, welches benötigt wurde. Ab dem 18. Jahrhundert wurde die Köhlerei immer mehr in unwegsame, abgelegene Wälder verschoben, weil man die lokalen Wälder schützen wollte.