Museum Aargau

Porträt von Alfred Gautschi, Erfinder der Aluminiumfolie

Zurück zum Blog 14. Juli 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Heinrich Alfred Gautschi war ein Pionier der Aluminiumindustrie. Ein Porträt von Gautschi ist Teil der Sammlung von Museum Aargau. Heinrich Alfred Gautschi, geboren 1871 in Menziken, war ein Pionier der Aluminiumindustrie. 1897 übernahm er eine mechanische Werkstätte, aus welcher 1905 die Aluminiumwarenfabrik Gontenschwil AG entstand. Das Gemälde stammt vom österreichisch-schweizerischen Maler und Grafiker Rico Edelhofer (1892-1987), der ab 1936 in Lugano lebte und arbeitete. Porträt Alfred Gautschi, 1954, 81 x 59.7 cm, Öl auf Leinwand, Holzrahmen, Inv.-Nr.-K-18755 © Museum Aargau Zur selben Zeit machte er erste Versuche mit dem Walzen von Aluminium. Am 15. April 1905 liess er seine Walztechnik zur Herstellung von Aluminiumfolien patentieren. Die Produktion von Aluminiumprodukten wurde diversifiziert und erweitert. Neben Walzprodukten wurden nun auch Küchenprodukte hergestellt. Im Jahr 1936 wurde in diesem Zusammenhang der Kochgeschirr-Hersteller Ferdinand Sigg AG, Frauenfeld, übernommen. In den weiteren Jahren wurde die Produktepalette weiter ausgebaut. Es wurden nun auch Teile für den Häuserbau und die Luftfahrtindustrie hergestellt. Die von Gautschi gegründete Firma existiert noch heute und ist Teil der Alu Menziken Gruppe, deren Mehrheitsaktionärin bis 2007 die Familie Gautschi war. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
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Föhnen mit dem Chefkurator: Haartrockner von Rotel

Zurück zum Blog 28. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Chefkurator Rudolf Velhagen sucht im Sammlungszentrum von Museum Aargau nach einem Föhn, um seine Haare zu trocknen – und stösst auf einen originalen Haartrockner der Aargauer Firma ROTEL. Wer sich an die 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts erinnert, denkt nicht nur an die damaligen Hollywood-Blockbusters wie E.T., Ghostbusters oder Dirty Dancing, oder an Telefax und Cassetten-Walkman, sondern auch an die Schulterpolster-Mode mit den dazu passenden Föhnfrisuren. Mit einem Schmunzeln und zuweilen mit einem unfassbaren Staunen sehen wir heute auf Bilder von damals. Unverzichtbares Lifestyle-Accessoire für die Erschaffung der luftigen Frisuren war ein guter Haartrockner – wenn möglich von ROTEL. 1948 in Aarburg gegründet, war das erste Produkt von Rotel AG ein Ventilator, der sich wegen des verregneten Sommers nur in bescheidenen Stückzahlen verkaufen liess. Im Herbst des gleichen Jahres wurden Motor und Windflügel mit einer Heizung versehen, in ein Blechgehäuse verbaut und im Winter erfolgreich als "Heisslüfter Rotel Climaboy" verkauft. Das Sortiment wurde kontinuierlich mit Haartrocknern, Küchenmaschinen, Handmixern, Staubsaugern, Saftpressen, Kaffeemaschinen und vielen weiteren Elektrogeräten erweitert. Der letzte Schliff der Föhnfrisur war übrigens die Verwendung von Hairspray, um den Glanzeffekt zu steigern – kein Wunder, dass der gleichnamige Film von John Waters 1988 weltweit Furore machte. Zusammen mit anderen industriegeschichtlichen Objekten der Sammlung Museum Aargau war der ROTEL-Haartrockner in der Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen – Streifzug durch die Aargauer Industriegeschichte" von Museum Aargau zu sehen (Gebäude von SBB Historic, Windisch, Oktober 2020 bis Mai 2021). Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Kochvideo: Zanzarellisuppe – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 01. September 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Geniessen Sie eine italienische Zanzarellisuppe nach einem Rezept aus dem Mittelalter. Unser Kochvideo zeigt, wie die Suppe zubereitet wird! Diese Suppe findet sich im italienischen Kochbuch des Maestro Martino, Libro de Arte Coquinaria aus dem 15. Jahrhundert. Der Maestro hiess mit richtigem Namen Martino de’ Rossi und stammte aus dem Bleniotal, im heutigen Tessin, Schweiz. Er war Koch am Hofe der Sforza und kochte in Florenz für Herzog Galeazzo Maria Sforza. Er war später geheimer Koch der Päpste Paul II. und Sixtus IV. Weitere Werke, die ihm zugeschrieben werden: "Libro de cosina" und "De honestea voluptate". Rezept für: 6 Personen Dauer: 25 Minuten Zutaten 80 g getrocknetes Brot,fein zerkleinert 200 g Parmesan, gerieben 8 Eier, verquirlt 2 l Bouillon 8 Safranfäden, gemörsert Gewürzmischung aus gemahlenem Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Pfeffer Zubereitung Brot, Parmesan und Eier zu einem nicht zu dicken Teig vermengen. Die Bouillon zum Kochen bringen. Den Safran zugeben. Einige Minuten ziehen lassen. Danach die Brot-Käse-Eier-Masse zugeben, mit dem Quirl vermischen und warten, bis die Suppe wieder aufkocht. Ein oder zwei Mal aufkochen, bis sich die Flüssigkeit abhebt. Die Suppe nimmt durch das wiederholte Aufkochen eine körnige Konsistenz an. Vom Feuer nehmen, grosszügig mit der Gewürzmischung abschmecken. Zusatzinformationen Weisse Zanzarelli-Suppe erhält man, wenn man anstelle der ganzen Eier nur Eiweiss verwendet und anstelle des Safrans der Bouillon etwas Mandelmilch beigibt. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 23. Juni 2020 Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter Im Kochvideo zeigen wir Ihnen, wie sie eine Safran-Sahne-Torte zubereiten – ein mittelalterliches Rezept aus der Sammlung "Two… 04. Mai 2020 Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Kochvideo zeigen wir, wie's geht! Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Podcast mit dem Gründer von Form+Wohnen Baden

Zurück zum Blog 12. Dezember 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Sepp Schmid erzählt im Podcast von Museum Aargau aus seinem erfolgreichen Berufsleben als Gründer des Interior-Design-Geschäfts Form+Wohnen in Baden-Wettingen. Das Einrichtungsgeschäft Form+Wohnen ist ein Begriff für Aargauer Design- und Möbelliebhaber. Heute befindet es sich in Wettingen und wird in zweiter Generation von Reto Schmid geführt. Form+Wohnen - eine Familiengeschichte Sein Vater, Sepp Schmid gründete die Firma 1969 in Baden und durchlebte viele «Wellenbewegungen», wie er die Veränderungen von Modetrends und Wirtschaftsbedingungen beschreibt. Mit einem sicheren Gespür für Marketing und Verkauf, gepaart mit fundierten Kenntnissen und handwerklichem Können, schuf er zusammen mit seiner Frau Erika Schmid weit mehr als ein Einrichtungshaus, sondern eine Firma und AG für exklusive Wohnberatung. Hören Sie in der vierten Folge der Podcast Reihe “Damals im Aargau" wie es Sepp Schmid gelang, finanziell potente Kundschaft anzusprechen, den «Wellenbewegungen» zu folgen und einen Familienbetrieb zu initiieren, der noch heute floriert. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare 23.11.2024 Sarah Batschelet The world’s gift to fine service and beautiful furniture! Chapeau, dear Sepp! 23.11.2024 Sarah Batschelet A super podcast! Sepp hat für mich die Badener Fesign-Landschaft weit verbreitet, und mich als Kundin immer willkommen geheißen. The best man in fine furniture I’ve ever known!

 
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Mit dem musikalischen Burgfräulein durch den Wildegger Schlossgarten

Zurück zum Blog 19. August 2020 Kategorie Schlossgeschichten Begleiten Sie das mittelalterliche Burgfräulein durch den Wildegger Schlossgarten und geniessen Sie eine kurze Zeitreise mit Gesang und Lautenklang. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
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Kirchlicher Lobgesang im Kloster Königsfelden

Zurück zum Blog 22. September 2020 Kategorie Klosterleben Udelhild von Hallwyl entführt im Kloster Königsfelden in die mystische Welt religiöser Hingabe! Schon als junges Mädchen lebte sie im Kloster Königsfelden, dem sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts als Äbtissin vorstand. Entrückt ins 21. Jahrhundert wagt sie sich – singend und tanzend – in den Kirchenchor, der im 14. Jahrhundert nur den Franziskanermönchen und Königin Agnes zugänglich war. Geniesst ihren Lobgesang inmitten faszinierender Kirchenarchitektur. Copyright Gesang: „Clara dei famula“ bei Agnieszka Budzinska-Bennet, Ensemble Peregrina Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

 
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Vom Schiffbau inspiriert: Schreibtisch von Adolf Suter für Ströbel

Zurück zum Blog 05. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der dänische Schiffbau hat den Aargauer Adolf Suter inspiriert, für die J. Ströbel Möbelfabrik AG in Frick Möbel aus dem exotischen Teakholz zu entwerfen – so auch einen Schreibtisch aus dem Jahr 1959 aus der Sammlung Museum Aargau Die vier konisch geformten, leicht nach aussen geschwungenen Tischbeine aus massivem Teakholz tragen die furnierte Tischplatte mit Massivholzkante. Die Platte greift mit ihren abgerundeten Ecken und mit ihren geschweiften Breitseiten die fliessend-organische Formensprache der Beine auf. Schlüsselkopf als Markenzeichen Rechterhand ist der von der Schreibfläche abgesetzte Schubladenkorpus platziert, dessen oberste Schublade das unverkennbare Markenzeichen der Firma Ströbel an sich trägt, nämlich den in zwei abgerundete Massivholzteile eingelegte Schlüsselkopf. Die Ausgestaltung der beiden Schubladengriffe spielt – gemäss den Angaben des Designers – auf die Form von Schiffssegeln an. Den rückwärtigen Abschluss des eleganten Schreibtischs bildet die praktische aus zwei Regalflächen bestehende Nische für Bücher. Erstklassige Handwerkskunst Dieser Schreibtisch, der unter dem Namen Modell 6011 geführt wurde, war Teil des Möbelprogramms Swiss-Teak bzw. Swiss-Form von Adolf Suter (1917-2010), welcher bis ins Jahr 1964 Designer und Betriebsleiter bei J. Ströbel Möbelfabrik AG war. © Museum Aargau Die Entwicklung ganzheitlicher Wohnserien hatte in der raumgestalterischen Philosophie von Suter einen hohen Stellenwert, weil dadurch maximale Einheitlichkeit mit gleichzeitiger individueller Kombinationsmöglichkeit gewährleistet werden konnte. Mitunter ermöglichte dieses Design-Prinzip, dass die Möbellinie Swiss-Teak im obersten Preissegment angesiedelt war. Das Modell 6011 würde beispielsweise für die damals exorbitante Summe von 690.00 CHF angepriesen. Neben dem hochwertigen Stil und der erstklassigen Handwerkskunst generierte das verwendete Teakholz einen Grossteil der Kosten. Suter war derart von der Wertigkeit seines erstmals im Jahr 1958 produzierten Möbelprogramms Swiss-Teak überzeugt, dass er damit 1959 das Kinderzimmer seines Sohnes einrichtete, woher auch der hier präsentierte Schreibtisch stammt. Erster Grossimporteur von Teakholz Die Inspiration zur Verwendung von Teak in der Möbelproduktion erlebte Suter während seines Besuches der Möbelfachmesse in Kopenhagen. In Skandinavien und insbesondere Dänemark existierte eine lange Tradition hinsichtlich der Konstruktion von Teak-Möbeln, deren Ursprung in der Weiterverwendung von Teakholzresten des Schiffbaus liegt. In dieser maritimen Branche wurde das Exotenholz wegen seiner Materialeigenschaften bevorzugt: Das Holz des in Süd- und Südostasien heimischen Teakbaums weist neben seiner Dauerhaftigkeit einen hohen Gehalt an Kautschuk und Ölen auf, was das Material auf natürliche Weise gegen Feuchtigkeit imprägniert und rutschsicher macht. Der Kautschukgehalt birgt jedoch die Schwierigkeit, das Holz zu verleimen, weshalb Suter eigens eine Maschine und die Leimrezeptur optimierte. Aufgrund der innovativen Verwendung des in der Schweiz nicht erhältlichen Materials, avancierte der Designer dort zum ersten Grossimporteur von Teakholz. Hierfür reiste er in regelmässigen Abständen per Flugzeug zu den europäischen Zentren des Holzhandels in Mailand, Cremona und Valencia, um die hölzerne Exotik in den Aargau zu importieren. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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"Walther Bürsten bürsten gut" – Zahnpflege mit dem Chefkurator

Zurück zum Blog 25. Juni 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Den Werbeslogan "Walther Bürsten bürsten gut, Walther Bürsten bürsten besser" kannte wohl jedes Kind. Chefkurator Rudolf Velhagen präsentiert in der Sammlung von Museum Aargau ein Bürsten-Set der ehemaligen Bürstenfabrik Walther in Oberentfelden AG Dieser Bekanntheitsgrad ist kein Wunder: Beim Besuch des Walther-Museums in der "Alten Bürsti" in Oberentfelden wurde mir bewusst, dass es für fast jede Lebenssituation irgendeine Bürste gibt. Dabei bilden Zahnbürsten (gewöhnliche und elektrische), WC-Bürsten, Schuhbürsten, Teppichroller, Reisbesen und Striegel für Pferde nur die Spitze des Bürsten-Eisbergs. Neben der Verwendung von edlen Materialien produzierte die Walther AG ebenfalls Bürsten aus preiswertem Kunststoff. Das Set mit Haarbürste, Kamm und Spiegel aus hellblauem Kunststoff aus der Sammlung Museum Aargau ist Ende der 1950er-, Anfang der 1960er-Jahre produziert worden. Beim Anblick des liebevoll verpackten Sets muss man zunächst an ein Spielzeug für die Barbiestube denken. Bürstenfabrik Walther wurde 1868 gegründet Zum Zeitpunkt der Produktion des Sets kann die Firma schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. 1868 gilt als Gründungsjahr der "Bürstenfabrik Walther": Samuel Thut-Walther kaufte die Bürstenbinderei der Familie Basler in Holziken und verlegte die Firma nach Oberentfelden. In den 1940er-Jahren beschäftigte die "Walther" rund 320 Mitarbeiter und war somit die grösste Bürstenfabrik der Schweiz. 1988 wurde die Firma aufgeteilt: Die Produktion von Konsumbürsten wurde an die Tochterfirma Ebnat-Kappel AG (heute Trisa) übergeben, die Industriebürstenabteilung übernahm 1993 die Nachfolgefirma Wasag. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Wintervorbereitung: So überwintern Ihre Pflanzen

Zurück zum Blog 19. November 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Mehrjährige Pflanzen – ob winterhart oder nicht – müssen vor Wintereinbruch auf Frost und Kälte vorbereitet werden. Unsere Gärtnerin Melissa zeigt, wie man Pflanzen erfolgreich überwintert. Vorbereitung von nicht winterharten Pflanzen Mehrjährige Pflanzen, die nicht winterhart sind, sollten in ihr Winterquartier gezügelt werden, sobald die Temperaturen fallen. Auf Schloss Wildegg haben wir dazu im Oktober die Dahlien ausgegraben und im Gewölbekeller eingelagert. Die Tulpen sind gesetzt, damit sie uns im Frühling mit ihrer Farbpracht erfreuen können. Die mediterranen Pflanzen stehen im Gewächshaus und warten dort auf den Frühling. Vorbereitung von winterharten Pflanzen Winterharte Pflanzen in Töpfen sollten an einen geschützten Ort gestellt werden. Wichtig ist, dass der Wasserabfluss gewährleistet ist. Die Töpfe können mit Noppenfolie, Flies oder Jute eingepackt und auf Hölzer gestellt werden. Wie bei allen Pflanzen in Gefässen ist es wichtig, bei Plustemperaturen regelmässig zu kontrollieren, dass sie nicht vertrocknen. © pixabay / congerdesign Winterharte Pflanzen im Garten werden Ende Jahr ebenfalls auf den Winter vorbereitet. Stauden kann man bis zu einem Drittel einkürzen, so sind sie vor Schneebruch geschützt. Pampasgras mag es jedoch nicht, wenn dessen Herz nass oder voll Schnee wird. Tipp: Binden Sie die Halme zusammen. So wird das Innere geschützt und das Gras kann nicht erfrieren. Verwendet werden kann Kokosschnur und dekoratives Juteband, welches in verschiedenen Farben erhältlich ist. Auch andere Gräser können auf diese Weise so geschützt werden. Dies gibt dem Garten einen zusätzlichen Farbtupfer in diesen grauen Monaten. Auch verschiedene fragile Sträucher und Koniferen werden mit einer Kokosschnur leicht zusammengebunden. So sind sie, falls es doch zu grösseren Mengen an Schnee kommt, vor dem Schneebruch geschützt. Wer sich für Weihnachten eine Freude aus dem Garten breiten möchte, kann am 4. Dezember (Gedenktag der heiligen Barbara) die sogenannten Barbarazweige schneiden und dann in der Stube in eine Vase stellen. Am besten eignen sich Obstbäume, Forsythien, Birke oder Haselnuss. Sie werden dann schön über die Festtage blühen. Weitere Gartentipps 18. November 2021 Dahlien überwintern: So geht’s! Dahlien blühen unermüdlich bis in den Spätherbst und sollten vor den ersten frostigen Nächten aus der Erde geholt werden. Unsere Gärtnerin… 03. Oktober 2019 So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. 10. November 2020 Tipps fürs Einwintern von Kübelpflanzen Wie kommen Kübelpflanzen am besten durch den Winter? Was muss man beim Einwintern beachten? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Tipps für schöne Blumensträusse

Zurück zum Blog 07. Juli 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Wie gelingt ein schöner Blumenstrauss? Wie bleiben Blumen lange frisch? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Was gibt es Schöneres als einen vollen, bunten Blumenstrauss? Im Sommer gedeihen so viele Schnittblumen, dass ich es Ihnen sehr ans Herz lege, sich einen schönen Strauss zu binden. Auf Self-Pick-Feldern wachsen Sonnenblumen, Lilien und Zinnien in allen Farben, welche wunderschöne Blumensträusse ergeben. Meine Tipps für einen schönen Blumenstrauss: Am besten schneiden Sie die Blumen am Morgen, solange es noch kühl ist, so halten sie am längsten. Blumen mit einem harten Stiel schneidet man schräg an, und solche mit einem weichen Stiel gerade. Verholzte Äste können Sie mit einem Hämmerchen aus Holz leicht klopfen, dann nehmen sie das Wasser am besten auf. Wer einen Blumenstrauss geschenkt bekommt und ein Päckchen Dünger für ins Wasser dazu, sollte dieses unbedingt verwenden. Diese Mischungen enthalten nicht nur Dünger, sondern wirken auch gegen Pilze und Bakterien, die sich in den Vasen ansammeln. Deshalb ist es auch wichtig, die Vase vor dem Einstellen der Blumen gründlich zu reinigen. So macht ein Blumenstrauss lange Freude Damit Sie am Blumenstrauss lange Freude haben, stellen Sie ihn am besten ans Licht, aber nicht direkt in die Sonne. Halten Sie ihn von der Früchteschale fern, denn das Reifegas, das die Früchte absondern, bringt die Blumen schneller zum Verblühen. Schnittblumen mögen eine kühle Umgebung und so kann es sich lohnen, den Strauss über Nacht in einem kühlen Raum abzustellen. Wer selbst einen Schnittblumen-Garten anlegen möchte, hat im Sommer noch die Gelegenheit dazu. Zweijährige Pflanzen wie die Bartnelke, den Fingerhut oder das Vergissmeinnicht kann man auch im Juli noch aussäen. Einjährige Pflanzen hingegen sät man im Frühling. Auf Schloss Wildegg blühen im Juli besonders schön der Sonnenhut, das Schleierkraut, Verbena und die ersten Dahlien. Besucherinnen und Besucher sind im Schnittblumengarten herzlich willkommen! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

Gradian
Luftaufnahme vom Schloss Habsburg von Michel Jaussi

Schloss Habsburg

Stammschloss der Habsburger

Auf Schloss Habsburg wurde um 1030 der Grundstein der Habsburger-Dynastie gelegt. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen zeigen die Geschichte der sagenumwobenen Burg und deren Adelsfamilie.

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Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg

Vier
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Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Erleben Sie die Burg  

 
Eine mittelalterlich gekleidete Magd steht im Tor von Schloss Habsburg und winkt hinein..

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Schloss Habsburg ist ganzjährig geöffnet  

 
Wanderer auf dem Weg zum Schloss Habsburg

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Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse sitzt im Kreis im Innern von Schloss Habsburg; am Boden liegen Blätter mit Texten.

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Zwei Schüler unter dem Dach von Schloss Habsburg; ein Bub blickt durch ein Fernrohr ins Weite.

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Familien

Geheime Ecken und Königsweg  

 
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen am Esstisch Anekdoten auf Schloss Habsburg

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Buchbare Führungen und Esstheater  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Gotische Stube Schloss Habsburg: Rustikaler Raum mit viel Holz und schön gedeckten Tischen.

Essen und
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Schlossrestaurant Habsburg  

 
Ein Hochzeitspaar auf Schloss Habsburg: Ein Mann und eine Frau schreitet durch spalierstehende Gäste. Seifenblasen fliegen in der Luft.

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Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Virtuelles Schloss Habsburg

Geschichte

Der Aufstieg zur Weltmacht  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

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Impressionen

Aussenaufnahme mit mächtigen Wolken über Schloss Habsburg
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg
Besucherinnen und Besucher auf dem Königsweg mit dem Schloss Habsburg im Hintergrund
Eine als Kaiserin Sisi gekleidete Museumsführerin führt eine Gruppe Besucherinnen und Besucher durch das Schloss Habsburg.