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Unordnung im Garten: ein Paradies für Nützlinge

Zurück zum Blog 09. Oktober 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im Herbst wird der Garten auf den Winter vorbereitet. Jedoch sind viele Lebewesen auf eine gewisse Unordnung im Garten angewiesen. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Im Laufe des Herbsts werden im Garten die ersten Vorbereitungen für den Winter werden getroffen: ein wenig Ordnung schaffen, gefallene Blätter aufnehmen, verblühte Stauden zurückschneiden, vertrocknete Äste einsammeln. Jedoch sind viele Lebewesen auf eine gewisse Unordnung im Garten angewiesen: Ein bekanntes Beispiel ist der Igel, der sich gerne unter Ästen und Laub ein Winterquartier einrichtet. Weniger bekannt ist, dass viele Wildbienen-Arten auf trockene Pflanzenstängel angewiesen sind. Es ist möglich, ein Bienenhotel zu bauen, aber genauso so gerne nisten sich Wildbienen in alte Pflanzenteile ein. Auch andere Wildtiere schätzen, wenn der Garten ihnen im Winter etwas bietet. Was für uns nach Unordnung aussieht, ist für viele Tiere eine wahre Fundgrube. Deshalb mein Rat: Nehmen sie es nicht zu genau beim Laub rechen, zurückschneiden und weiteren Aufräumarbeiten in ihrem Garten. Von Lea Walzer Von Lea Walzer Lea Walzer ist Gärtnerin auf Schloss Wildegg. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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So schneiden Sie Hortensien richtig

Zurück zum Blog 12. März 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Die richtige Pflege von Hortensien ist entscheidend. Doch wie unterscheidet man die Hortensienarten? Wie schneidet man sie richtig? Wir Gärtnerinnen im Wildegger Schlossgarten werden oft gefragt: Wie schneidet man Hortensien richtig? Die Frage ist berechtigt: Es gibt verschiedene Hortensien-Arten, die unterschiedlich geschnitten werden müssen. Und der richtige Schnitt ist wichtig. Nur so blühen Hortensien im Sommer schön! Hortensienarten und der richtige Schnitt Hortensien sehen nach dem Winter als vertrocknete Stängel und Blüten im Garten alle gleich aus. Bevor Sie im Frühling die Gartenschere zur Hand nehmen sollten Sie deshalb wissen: Wachsen im Garten Bauernhortensien, Tellerhortensien oder Kletterhortensien? Oder eher Rispen- oder Ballhortensien. Denn diese beiden Gruppen unterscheiden sich beim Zurückschneiden grundlegend. Bauern-, Teller- und Kletterhortensien Bauern-, Teller- und Kletterhortensien haben ihre Blütenanlagen bereits im Herbst gebildet. Sie dürfen deshalb nicht bis zum Boden, sondern nur bis zum ersten Knospenpaar zurückgeschnitten werden. Sonst schneiden Sie die angelegten Blütenknospen weg – dies würde ein Blühen im Sommer verunmöglichen. Wo am Stängel sich das erste Knospenpaar befindet, ist gut erkennbar: Es drückt im Frühling grün leuchtend hervor. Schneiden Sie von oben her bis dorthin und entfernen Sie nur das Totholz. Falls die Stängel sehr dicht beieinanderstehen, können Sie einige schwächere Stängel ganz herausschneiden. Hortensien sollten nicht zu dicht wachsen, denn sie sind anfällig auf Pilzbefall und müssen nach Regen gut abtrocknen können. An jungen Kletterhortensien müssen Sie gar nichts schneiden. Falls sie nach einigen Jahren nicht mehr blühen, können Sie Hortensien einmal radikal herunterschneiden. Und darauf warten, dass sie neu austreiben und ein Jahr später wieder blühen. Rispenhortensien und Ballhortensien Anders verhält es sich beim Schnitt der Rispen- und Ballhortensien. Diese haben im Herbst noch keine Blütenknospen angelegt. Sie bilden diese erst im Frühling aus dem einjährigen Holz. Rispenhortensien und Ballhortensien werden daher bis auf die zwei untersten Knospen herunter geschnitten. So können Sie im Sommer schön blühen. Allgemein: Hortensien benötigen viel Wasser Der lateinische Name für Hortensie ist übrigens Hydrangea , was soviel wie "Wasserschlürferin" bedeutet. Es braucht also viel Wasser und ein halbschattiges Plätzchen, damit Hortensien im Sommer ihre wahre Pracht entfalten! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Gerôld Müller über 45 Jahre bei Hero Lenzburg

Zurück zum Blog 26. März 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Die erste Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau" berichtet aus dem bewegten Leben von Gerôld Müller und seiner Zeit bei der Hero Lenzburg. Ein Lebensbericht eines knapp 90-Jährigen, der Remote Work und frei gestaltbare Arbeitszeitmodelle lebte. Der Lenzburger Gerôld Müller war 45 Jahre für die Hero tätig war und ging als Freigeist stets eigene Wege. "Jede Direktor het mich zwar sympathisch gfunde, aber er het mit miner Arbetswiis grossi Müeh ghaa", sagt Müller, der bis weit über das Pensionsalter hinaus als gefragte "Multikulti"-Kraft bei Hero tätig war. Was bewegte Gerôld Müller, vor vielen Jahren seine Heimat in Genf zu verlassen, in den Aargau zu ziehen und bis heute dort zu bleiben? Wie erlebte ein freier Geist wie er während über vier Jahrzehnten mehrere Direktorenwechsel und betriebliche Zeitenwenden in der gleichen Firma? Es erwartet Sie erfrischender Lebensbericht eines knapp 90-Jährigen, der Remote Work und frei gestaltbare Arbeitszeitmodelle lebte, längst bevor moderne Firmen damit um kreative Köpfe wie ihn zu werben begannen. Gerôld Müller und seine langjährige Mitarbeiterin Pascale Burger. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
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Die Sage vom Lenzburger Pestmannli

Zurück zum Blog 01. April 2021 Kategorie Märchen & Mythen Viele Sagen und Legenden ranken sich um Schloss Lenzburg und das Städtchen. Eine ist die vom Pestmannli: Das unheimliche Wesen soll einst Krankheit und Verderben über Lenzburg gebracht haben. Die Pest war über die Jahrhunderte eine nur allzu reale Bedrohung. Mehrere Wellen rafften Menschen aus allen Schichten dahin. In den Kirchenbüchern von Lenzburg liest man zum Beispiel in den Jahren 1634/1635 über Pesttote. Doch was hat es nun mit dem Pestmannli auf sich? Eine fast aktuelle Geschichte mit ungewissem Ausgang… Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Märchen & Mythen Kommentare 07.03.2024 lorena Guten Tag Meine Tochter würde gerne bei ihrem Vortrag über das Argau die Sage vom Pestmänchen erzälen . Hätten Sie ihr die Sage aufgeschrieben zu vorlesen ? oder ist sie nur im Video gesprochen vorganden. Sie Dankt zum Voraus . Liebe Grüsse famstraessle

 
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Kleine Rosenkunde – Übersicht der Sorten

Zurück zum Blog 13. April 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Rosen sind mit ihrer Blütenpracht nicht zu übertrumpfen: Ob kleine oder grosse Blüten, gefüllt oder nicht gefüllt, duftend oder nicht duftend, einmal oder öfters blühend, weiss, rosa, rot, pink, gelb, orange oder violett: Für jeden Geschmack findet sich die passende Sorte. Bei uns heimisch sind viele Wildrosen wie die Hundsrose oder die Weinrose. Bereits die Kelten und Germanen haben Wildrosen kultiviert, wie Funde von Hagenbutten in Siedlungen zeigen. Im Mittelalter wurde die Apothekerrose angepflanzt und als Heilpflanze genutzt. Ab dem 16. und 17. Jahrhundert kamen neue Rosenarten aus Asien, Afrika und Persien nach Europa. Impression vom Rosengarten von Schloss Wildegg Übersicht Rosensorten Durch Kreuzungen entstanden im Laufe der Jahre immer mehr neue Sorten. Diese Züchtungen waren in der Regel um einiges robuster, gesünder und blühfreudiger als die ursprünglichen Rosensorten. Heute eignen sich Rosen für alle Arten von Gärten und lassen sich in die folgenden Gruppen unterteilen: Kletterrosen: Sie werden bis zu drei Meter hoch, sind öfter blühend und benötigen Rankbögen oder andere Kletterhilfen. Rambler: Sie werden auch Rankrosen genannt und suchen gerne in Bäumen Halt. Sie blühen üppig im Frühsommer und können bis zu sechs Meter hoch werden. Zwergrosen: Sie werden bis zu 30 Zentimeter gross, sind öfter blühend und sind bestens für Töpfe geeignet. Bodendeckerrosen: Sie sind flachwachsend mit langen Trieben und können so grosse Flächen abdecken. Sie blühen von Frühling bis Herbst und werden bis zu 50 Zentimeter hoch. Strauchrosen: Sie bestechen durch ihre üppige Blüte und werden ein bis zwei Meter hoch. Diese Rosen eignen sich gut als Solitärpflanze oder auch in einer Hecke. Wildrosen: Sie sind einfach blühend und sehr robust. Im Herbst bestechen sie mit ihren schönen Hagebutten. Wildrosen brauchen viel Platz, da sie bis zu drei Meter gross werden. Edelrosen: Sie zeichnen sich durch ihre grossen Blüten und langen Stiele aus und eignen sich als Schnittblumen oder zum Trocknen. Beetrosen: Ihre in Büschel wachsenden Blüten haben alle Farben und Formen und blühen vom Frühsommer bis in den Herbst. Sie werden 50 bis 80 Zentimeter hoch. Stammrosen: Es gibt sie in der Grösse von 40, 60 cm oder 90 Zentimetern und in allen Farben und Formen. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Keimtest im Winter: So prüfen Sie alte Samen

Zurück zum Blog 23. Dezember 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Testen Sie im Winter die Keimfähigkeit alter Samen. Dies stellt sicher, dass Ihr Saatgut auch im neuen Jahr vital ist – für eine reiche Ernte und kräftige Pflanzen! Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Nutzen Sie die ruhigen Wintermonate, um das vergangene Gartenjahr Revue passieren zu lassen. Was hat gut funktioniert? Was weniger? Welche Pflanzen möchten Sie im neuen Jahr anbauen? Wichtig ist ein Blick in die Samenschachtel. Prüfen Sie Ihren Vorrat und überlegen Sie, welche Samen noch verwendbar sind. Wussten Sie, dass Tomaten, Gurken, Kürbis oder Kohlarten eine Keimfähigkeit von 6 bis 7 Jahren haben? Schwarzwurzeln und Pastinaken dagegen keimen nur im ersten Jahr gut. Viel Ausdauer hat der Mais: Dieser wird sogar mit den Jahren besser. © pixabay / anan2523 Keimtest für alte Samen So testen Sie die Keimfähigkeit Ihrer Samen, um Enttäuschungen im Frühjahr zu vermeiden: Legen Sie 10 bis 20 Samen auf ein feuchtes Haushaltpapier oder Löschpapier und beschriften Sie diese Lassen Sie die Samen bei Zimmertemperatur keimen Prüfen Sie die Samen nach 10 Tagen. Wenn weniger als die Hälfte keimt, sollten Sie neues Saatgut kaufen. Und noch etwas Spannendes: Das älteste Saatgut, das man im Permafrost gefunden hat, konnte nach 23'000 Jahren noch keimen! Weitere Beiträge 19. November 2024 Wintervorbereitung: So überwintern Ihre Pflanzen Mehrjährige Pflanzen müssen vor Wintereinbruch auf Frost und Kälte vorbereitet werden. Unsere Gärtnerin Melissa zeigt, wie man Pflanzen… 10. Oktober 2024 Hochbeet im Winter: Tipps zum Schutz gegen Nässe und Frost Hochbeete auf dem Balkon und in Gärten sind beliebt. Bei der ersten Kälte stellt sich jedoch die Frage nach der Pflege im Winter. Der… 03. Oktober 2019 So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Einmal mit Karte, bitte! Kreditkarten "Made in Aargau"

Zurück zum Blog 23. April 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Kontaktlos, virtuell, schnell gezückt und schon bezahlt. Heute geht eigentlich nichts mehr ohne Kreditkarte. Doch seit wann benutzen wir dieses Stück hochtechnisierten Plastiks? Und: Welche Rolle spielt der Kanton Aargau in dieser Geschichte der globalen Finanzwelt? Das vorliegende Exemplar aus der Sammlung Museum Aargau wurde von der UBS im Jahr 2000 ausgestellt. Doch was hat es eigentlich mit den Sicherheitsmassnahmen und dem Logo Visa auf sich? Dafür ein kurzer Exkurs in die Geschichte der Kreditkarte. Kreditkarte der UBS, ein Objekt der Sammlung Museum Aargau (Inv. Nr. K-18153) Die Entstehung der Kreditkarte In der langen Geschichte des Geldes ist die Kreditkarte an sich ein relativ neues Phänomen. Doch auch in den Jahrhunderten zuvor wurden nicht nur Münzen und später Papiergeld zu Zahlungszwecken eingesetzt. So existierten wohl im 12. Jahrhundert in verschiedenen italienischen Handelsstädten wie Genua sogenannte Wechselbriefe, die den Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Orten ohne Bargeld regelten. So konnte Geld, das an einem Ort hinterlegt war, quasi an einem anderen Ort bezogen werden, wie wenn man heutzutage in einem anderen Land an einem Bankomat Bargeld bezieht. Die Wechselbriefe funktionieren aber eher ähnlich einem Kreditschreiben und waren auch oft mit Zinsen versehen. Erste Kreditkarte von 1894 Die ersten Kreditkarten wurden in den USA ab dem Jahr 1894 ausgegeben. Zu Beginn wurden diese in Hotels an Gäste vergeben. Ab den 1920er-Jahren folgten dann grosse Mineralölkonzerne, Kaufhausgesellschaften und schliesslich auch Restaurantketten und Fluglinien. Diese Art der Kreditkarte funktionierte jedoch eher wie eine heutige Gutscheinkarte, da man sie nur in dem Geschäft benutzen konnte, welches sie ausgegeben hatten. Die allererste universelle Kreditkarte wurde 1950 in den USA unter dem Namen Diners Club herausgegeben. Sie sollte vorerst nur von den Mitgliedern des Diners Clubs – Freunden und Bekannten der zwei Gründer Frank McNamara und Ralph Schneider – in circa zwei Dutzend ausgewählten New Yorker Restaurants zum Speisen auf Kredit eingesetzt werden. Ab diesem Zeitpunkt setzte sich dann das Kreditkartensystem der heutigen Zeit durch, in dem die potentielle Kundschaft nach einer bestandenen Bonitätsprüfung eine Karte mit einer bestimmten Kredithöhe zugesprochen wird. Grosse Vielfalt der Karten Kurz nach dieser neuen Reglung folgte in den USA eine kurzfristige Explosion verschiedener ungeprüfter Kreditkarten, was schnell die Regierung auf den Plan rief, um dies zu regulieren. Nach dieser neuen Regelung konnten sich bald vor Allem zwei bis heute bekannte Namen durchsetzen: Mastercard und Visa. Bei beiden handelt es sich um Bankkreditkarten, die zu Beginn der 1960er-Jahre aus Zusammenschlüssen verschiedener amerikanischer Banken entstanden waren. Schon im Verlauf der 1960er-Jahre weiteten dann beide Unternehmen ihre Operationen mittels Kooperationen mit anderen Banken zuerst nach Europa und schliesslich weltweit aus. Noch heute wird nebst einigen anderen bekannten Namen wie "American Express" ein grosser Teil des Zahlungsverkehrs mit Kreditkarten über diese beiden Unternehmen abgewickelt. Doch auch alteingesessene Unternehmen wie Diners Club sind nach wie vor präsent. So ist bis heute die Vielfältigkeit der Kreditkarten ungebremst und auch neue Akteure wie Apple strömen auf den nunmehr meist virtuellen Markt. Die Ausweitung dieses Systems des einfachen Zahlens auf Kredit hat gewiss seine Vorteile, doch führt es auch zu nicht zu unterschätzenden Problemen. Die Einfachheit des Konsums mit diesen Karten führte auch zu einem enormen Schuldenberg. Die Belastung von Haushalten mit Kreditkartenschuld ist in Ländern wie den USA ein enormes Problem. Unübersichtliche Kartenvielfalt (Foto: Wikimedia Commons) Kreditkarte "Made in Aargau" Auch in der Schweiz hat sich die Kreditkarte natürlich etablieren können. Die Zunahme der Lohn- und Gehaltszahlungen mittels Überweisungen machte hier zu Beginn der 1970er-Jahre die bargeldlosen Transaktionen populär. Im Lauf der 1970er und 80er-Jahre vervielfachten sich die elektronischen Zahlungsmöglichkeiten. 1968 konnte erstmals mit einer Lochkarte Geld an einem Bankautomaten bezogen werden und schon bald folgten die sogenannten Eurocard Kreditkarten und bald auch die allbekannten Debitkarten wie Maestro. Die allbekannten Sicherheitsmassnahmen setzten sich auch Stück für Stück durch. War zu Beginn eine Unterschrift und die Angabe der Kartenummer oft ausreichen, was durchaus anfällig für Betrug war, so kamen bald auch elektronische Massnahmen wie das Magnetband oder der Chip dazu. Präzisionsarbeit aus Aarau Und wie ist nun der Kanton Aargau mit dieser Technologie verbunden? Nun für lange Zeit wurden solche Karten wie auch die vorliegende in Aarau von der Trüb AG hergestellt. Die 1859 gegründete Firma Trüb & Cie. war sowohl im Kartendruck als auch von 1892 bis 2005 im Druck von Wert- und Sicherheitspapieren tätig. Die Firma leistete Pionierarbeit bei der Herstellung von Polykarbonat-Karten und brachte mit der Schweizer ID die weltweit erste Identitätskarte aus Polykarbonat unter die Leute. Das Unternehmen wurde 2015 von der niederländischen Gemalto-Gruppe übernommen und übt weiterhin noch seine Funktionen aus. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Quiz: Welches Schloss passt am besten zu Ihnen?

Zurück zum Blog 08. Juli 2022 Kategorie Quiz & Spiele Wollten Sie schon immer in einem Schloss leben? Beantworten Sie diese Fragen - wir zeigen Ihnen, welches Aargauer Schloss am besten zu Ihnen passt! In nur wenigen Klicks finden Sie heraus, welches der Aargauer Schlösser zu Ihren Vorlieben passt! Welcher Schlosstyp sind Sie? Residieren Sie auf einer hohen Burg, wie einst die Drachen, oder fühlen Sie sich am Wasser wohler? Passt eine Burg voller Weltgeschichte zu Ihnen, oder sind Sie doch ein Müssiggänger, der in einem Genussschloss residiert? Test: Welches Schloss passt am besten zu Ihnen ? Wollten Sie schon immer in einem Schloss leben? :european_castle: Beantworten Sie diese Fragen - wir zeigen Ihnen, welches Aargauer Schloss aufgrund Ihrer Vorlieben am besten zu Ihnen passt! Schloss Lenzburg ist perfekt für Sie! Hallo Lenzburger bzw. Lenzburgerin! Es scheint, dass Schloss Lenzburg die perfekte Wahl für Sie sein könnte. Sind Sie bereit für Action, Abenteuer und Festtafeln? Sind Sie ein Actionfan und verbringen gerne Zeit in geselliger Runde mit Musik, Spielen, feinem Essen und edlen Getränken? Prima! Es ist immer viel los auf Schloss Lenzburg. :dancer: Übrigens: Am 22.-24. Juli 2022 schlagen Soldaten aus dem 15. Jahrhundert im Schlosshof ihre Zelte auf. Mehrmals täglich finden Kanonenschiessen statt! :point_right: Alle Infos zum "Mittelalterlichen Heerlager mit 100 Mitwirkenden" Weitere Highlights auf Schloss Lenzburg sind das Fauchifest im August und der grosse Mittelaltermarkt im September . Haben Sie gerne grosse Familienfeste und Apéros mit Freunden? Der grosse Rittersaal bietet bis zu 500 Sitzplätze! Es sollte reichen... oder? Ist für Sie Komfort wichtig? Keine Sorge: Schloss Lenzburg bietet hochwertigen Wohnkomfort. Im original möblierten Wohnmuseum fühlt es sich an, als hätten die Herrschaften das Schloss Lenzburg eben erst verlassen. Besonders schön ist die spätmittelalterliche Küche. :poultry_leg: Das Badezimmer mit goldenen Wasserhähnen zeugt vom luxuriösen Leben der Industriellen-Gattin Lady Mildred, die das Schloss mit ihrem Mann Augustus Edward Jessup ab 1893 bis ins 20. Jahrhundert bewohnt hat. Auch schön zu wissen: Schloss Lenzburg eignet sich auch perfekt für Abenteuer und Globetrotter. Schon gewusst? Der Polarforscher Lincoln Ellsworth, dessen Familie 1911 die Lenzburg kaufte, plante auf dem Schloss seine Expeditionen zum Nord- und Südpol. Seine Frau Marie Louise Ellsworth-Ulmer war eine Flugpionierin. :airplane: Oh... Ein kleines Detail noch... bevor Sie ins Schloss umziehen: Ihr Mitbewohner heisst Fauchi und ist ein Drache. :dragon_face: Schloss Wildegg ist perfekt für Sie! Oh... Madame, Monsieur, es klingt, dass Schloss Wildegg Ihren hohen Erwartungen entsprechen könnte. Lustgarten, Wein, Champagner, Jagd, Musik, Malerei, Literatur... Geniessen Sie in der Schlossdomäne Wildegg adligen Lebensstil! Ein Hauch von Extravaganz passt Ihnen gut! Es ist endlich Zeit, sich Luxus zu gönnen. Ihr neues Zuhause entführt Sie in den Barock. Die Wohn- und Arbeitsräume des Schlosses Wildegg sind wie um 1800 eingerichtet. Diese zeugen von der gehobenen Lebenskultur und dem erlesenen Geschmack der Familie von Effinger. Schloss Wildegg ist perfekt für eine Kultur- und Kunstliebhaberin bzw. einen Kunstliebhaber wie Sie. Lassen Sie sich verzaubern durch elegante Gemälde, Möbel und Dekorationen, die die Effinger gesammelt haben. Zeichnen oder malen Sie gerne? Es passt perfekt: Der letzte männliche Besitzer von Wildegg, Ludwig Rudolf Effinger hat im Schloss ein Kunstatelier eingerichtet. :art: Lesen Sie auch gerne? In der grossen Bibliothek finden Sie zahlreiche Bücher der Familie Effinger. Unsere Buchempfehlung für den Sommer: Die ''Kleine Burgchronik'' der Wildegg von Sophie von Erlach. Als Bewohnerin beschreibt Sophie das Leben in ihrem Schloss zu Beginn des 19. Jahrhunderts. :books: Die Schlossdomäne Wildegg ist natürlich vor allem ein Paradies für Gartenfans und Naturliebhaber! :herb: Streifen Sie durch den 3300 Quadratmeter grossen Nutz- und Lustgarten mit seinen alten Nutzpflanzen und seltenen Gemüsesorten. Gartenarbeit macht glücklich! Das wird Ihnen sicher auch gefallen: Schloss Wildegg bietet exklusive Veranstaltungen für Gartenfans und Feinschmecker und Feinschmeckerinnen. :point_right: Setzlingsmarkt ProSpecieRara im Mai :point_right: Tulpenzwiebel- und Genussmarkt im September :point_right: Wiehnachtsmärt im Dezember Schloss Hallwyl ist perfekt für Sie! Wir haben das perfekte Schloss für Sie gefunden: Schloss Hallwyl, eines der schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Nicht schlecht, oder? Es ist ein Paradies für Naturliebhaber und Romantiker! Am Hallwilersee erwarten Sie Ihnen ein bezauberndes Wasserschloss und eine romantische Landschaft. :heart_eyes: Die Schlossanlage liegt idyllisch im Naturschutzgebiet des Hallwilersees. Der Ort eignet sich perfekt für romantische Seelen wie Sie. Apropos Liebe: Kennen Sie die spannende Geschichte von Franziska Romana von Hallwyl? Sie flüchtete aus ihrem Elternhaus in Wien, um ihren Aargauer Verwandten Abraham Johann zu heiraten. :open_mouth: Sind Sie eine Musik- und Kulturliebhaberin bzw. einen Kulturliebhaber? Das sollte Ihnen gefallen: Jeden Sommer findet das Festival "Wilhelmina – Fest der Künste" im Schloss Hallwyl sowie an weiteren Spielorten am Hallwilersee statt. :musical_keyboard: :point_right: Mehr Infos zum "Wilhelmina – Fest der Künste" Diesen Sommer können Sie auch das idyllische Gebiet des Hallwilersees geniessen. Sind Sie Sportler bzw. Sportlerin? Perfekt: Viele Strandbäder am Hallwilersee haben ein breites Wassersport-Angebot. :rowboat: Lust auf eine Wanderung? Rund um den See gibt es einen 20 Kilometer langen Wanderweg. Keine Lust auf Sport? Möchten Sie lieber Dolce Vita erleben? Kein Problem: Das Naturschutzgebiet ist auch eine Oase der Ruhe und Sinnlichkeit! :dove_of_peace: Schloss Hallwy passt auch gut zu Abenteuerinnen und Abenteurern. Die Familie von Hallwyl zählte viele Globetrotter und Offiziere. Hans von Hallwyl z.B. führte 1476 in den Burgunderkriegen Berner Truppen bei Murten siegreich in die Schlacht gegen Karl den Kühnen. Karl Franz Rudolf diente unter dem russischen Zaren im tatarischen Kasan. :point_right: Mehr über die Geschichte von 4 Persönlichkeiten der Familie von Hallwyl erfahren Sie in der Sonderausstellung "Blütenduft und Pulverdampf" Schloss Habsburg ist perfekt für Sie! Oh, ungewöhnlich aber interessant... Basierend auf Ihren Quiz-Antworten denken wir, dass Schloss Habsburg Ihre perfekte Flucht sein könnte. Willkommen im Stammschloss einer Weltmacht! Sicher, Sie haben eine starke Persönlichkeit! Schloss Habsburg passt gut zu entschlossenen und fleissigen Menschen. Die Habsburger haben die Geschichte Europas stark geprägt. Von ihrer Stammburg im späteren Kanton Aargau aus schufen sie ein Weltreich! :point_right: Mehr Infos zur Geschichte der Habsburg Heute sind zwei Drittel der Burg zerfallen. Wir hoffen, dass es für Sie kein Problem darstellt, in einer Ruine zu wohnen. :sweat_smile: Im Turm der Hinteren Burg ist die Dekoration sehr nüchtern. Sie sollte Ihnen aber gefallen, da Sie eine schlichte Einrichtung bevorzugen. Sind Sie Sportlerin bzw. Sportler? Grossartig: Habsburg ist das perfekte Basislager für Wanderungen und Velotouren. Viel Spass! :bike: Das Beste kommt zum Schluss: Auf der Burg befinden sich das Schlossrestaurant Habsburg! Ihre Quiz-Antworten sind eindeutig: Sie sind eine Feinschmeckerin bzw. ein Feinschmecker! :meat_on_bone: Geniessen Sie im Schlossrestaurant regionale und frische Gerichte mit feinen lokalen Weinen! :point_right: Mehr Infos zum Schlossrestaurant Habsburg Schon gewusst? Die legendäre Schlosswirtin Alice Mattenberger (1901-1988) wohnte als Letzte im Schloss. 45 Jahre lang verköstigte sie ihre Gäste nicht nur mit Suppe und Schinken, sondern auch mit Geschichten über die altehrwürdige Habsburg. Welches Tier nehmen Sie in Ihr neues Zuhause mit? Möchten Sie ein möbliertes Objekt erwerben? Welche Uhr gefällt Ihnen am besten? Was ist das wichtigste "must have" in Ihrem neuen Zuhause? Welches Objekt gefällt Ihnen am besten? Haben Sie ein Hobby? Was machen Sie am Wochenende? Mit wem würden Sie gerne einen Kaffee trinken? Was ist Ihr Traumjob? Letzte Frage: Wie würden Sie sich selbst beschreiben? Weitere Quiz 26. April 2023 Quiz: Welches Fabelwesen sind Sie? Drache, Einhorn oder etwas anderes? Erfahren Sie, welches Fabelwesen am besten zu Ihnen passt! 30. Juni 2023 Quiz: Welcher Mittelalterberuf passt zu Ihnen? Wären Sie Bauer, Bäuerin oder Ritter? Oder würden Sie eher ins Kloster gehen? 16. Oktober 2023 Quiz: Wie gut kennen Sie die Habsburg? Testen Sie im Quiz Ihr Wissen zur Schloss-Geschichte. Von Grégoire Luisier Von Grégoire Luisier Grégoire Luisier ist Digital Media Manager im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Quiz & Spiele Kommentare 27.06.2024 Margret Lieber Grégoire Informationen mit Spielen zu vermitteln, hat mir mächtig Spass gemacht. Die Art, wie Sie diese Webseite gestalten, macht Lust, sich damit zu befassen. Vielen Dank! MBt

 
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Goldener Schatz aus den Tiefen der Gruft Friedrichs von Greifenstein

Zurück zum Blog 24. November 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung Mittelalter 1891 wurde in der Gruft Friedrichs von Greifenstein in der Klosterkirche Königsfelden einen reich verzierten Prunkgürtel gefunden. Das Objekt ist ein eindrückliches Beispiel spätmittelalterlicher Goldschmiedskunst. Dieser Prunkgürtel war 2022/2023 in der Sonderausstellung "Die Habsburger im Mittelalter – Aufstieg einer Dynastie" im Historischen Museum der Pfalz Speyer zu sehen. Museum Aargau hatte für diese Ausstellung acht Leihgaben, darunter den Gürtel, gegeben. Erfahren Sie hier mehr über dieses wertvolle Objekt. Ritterliche Extravaganz zum Umschnallen Die Bedeutung des Prunkgürtels geht über den rein ästhetischen Wert hinaus: Der Gürtel ist gleichzeitig Zeugnis der Geschichte der Habsburger-Dynastie, der frühen Eidgenossenschaft, des Aargau und auch der Sammlung Museum Aargau. Der eineinhalb Meter lange und einen Zentimeter schmale Gürtel fällt durch seine silbervergoldeten Besatzstücke in der Form von hohlen Halbkugeln und durch die kunstvoll gefertigte Schnalle samt Senkel auf. Als der Gürtel gefunden wurde, waren nur noch Fragmente des Originalgürtelbandes vorhanden. Es wurde daher Ende des 19. Jahrhunderts durch eine Kopie ersetzt. Doch auch vor gut hundert Jahren passierten Fehler: Bei der Restaurierung wurde die Schnalle irrtümlicherweise verkehrt herum angebracht, so dass nun die Rückseite nach aussen zeigt. Das Kleidungsstück hatte wohl hauptsächlich eine repräsentative Funktion; es wurde gar spekuliert, ob der Gürtel ein Insignium des exklusiven, österreichischen Ritterordens "Vom Zopf" gewesen sei. Gürtel aus Königsfeldener Gruft, um 1386 (Inv. K-709). Habsburger und Eidgenossen in Sempach und im Aargau Friedrich von Greifenstein war einer von 27 Rittern, die 1386 in der Schlacht bei Sempach mit dem Habsburger Herzog Leopold III. fielen und in der Kirche des Klosters Königsfelden – seit seiner Gründung 1309 die wichtigste Grabstätte der Habsburger – beigesetzt wurden. Zusammen mit Rittern aus Schwaben, dem Elsass, dem Aargau, dem Thurgau und Tirol sowie italienischen, französischen und deutschen Söldnern, war der Adlige aus dem Südtirol seinem Lehnsherrn in den Krieg gefolgt, in welchem die Territorialinteressen der Habsburger und Eidgenossen aufeinanderprallten. Friedrich von Greifenstein (rechts) und weitere Habsburger Ritter, Klosterkirche Königsfelden, Ende 14. Jh., 1533/34 neu gemalt © Museum Aargau. Die Niederlage von Herzog Leopolds Armee in Sempach war entscheidend für die Expansion und Festigung der jungen Eidgenossenschaft. 30 Jahre später (1415) eroberte Bern für die Eidgenossenschaft den Aargau. Das Haus der Habsburger verlor damit den grössten Teil seiner ursprünglichen Stammlande auf dem Boden der heutigen Schweiz. Geschichtsträchtig und begehrt: Der Gürtel im Museum Das wertvolle Stück wurde 1891 bei Restaurationsarbeiten in der Klosterkirche entdeckt, als man die Gräber der in Sempach gefallenen Ritter öffnete. Im späten 19. Jahrhundert, als sich im jungen schweizerischen Bundesstaat ein Bewusstsein um die Bedeutung von Altertümern und historischen Kulturgütern entwickelte, stiess der Fund auf grosses Interesse. Er gelangte ins Kantonale Antiquarium in Aarau (und so später ins Museum Aargau), und wurde um 1900 mehrmals restauriert. Zudem fertigte der landesweit bekannte Luzerner Goldschmied und Kunsthändler Johann Bossard eine Kopie des Gürtels für das erst kurz zuvor gegründete Landesmuseum in Zürich an. Klosterkirche Königsfelden © Museum Aargau. Mysterien des Gürtels Gänzlich offengelegt sind die Mysterien des Gürtels trotzdem nicht, einiges ist bis heute ungeklärt: War das Skelett, um dessen Hüfte der Gürtel bei seinem Fund gebunden war, tatsächlich jenes von Friedrich von Greifenstein, oder gehörte es einem anderen, in derselben Gruft begrabenen Ritter? Wurde das wertvolle Stück gar erst nachträglich als Grabbeigabe gestiftet? Und handelt es sich bei dem Prunkgürtel wirklich um ein Ordensband? Trotz – oder gerade wegen dieser offenen Fragen, bleibt der Gürtel eines der spannendsten und begehrtesten Objekte der Sammlung des Museum Aargau. Und so schmückt er heute nicht mehr Ritter und Adelige, sondern Kataloge und Ausstellungen im In- und Ausland. Dieser Beitrag wurde im Mai 2019 von Michael Brunner, ehemaliger Praktikant der Sammlung von Museum Aargau, verfasst. Von Michael Brunner Von Michael Brunner Michael Brunner war 2019 Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Mittelalter Kommentare

 
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Die perfekte Kaki: Bei der Ernte zählt das Timing

Zurück zum Blog 14. November 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Die Götterfrucht – oder bei uns bekannter als Kaki – ist ein Hochgenuss. Die Ernte zur richtigen Zeit ist jedoch eine Herausforderung. Lesen Sie hier Tipps zu Anbau, Ernte und Lagerung der Kaki von Schlossgärtnerin Tanya van der Laan. Götterfrucht! Was im Ohr paradiesisch klingt, ist auch geschmacklich ein Genuss. Die weiche, «pflüdige» Frucht aus Asien gehört zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Wir kennen sie vor allem unter dem Namen Kaki. Viele verziehen beim Gedanken an Kaki jedoch das Gesicht. Wer einmal in eine unreife Frucht gebissen hat, erinnert sich nur zu gut an das unangenehme pelzige Gefühl auf der Zunge. Grund ist natürliche Gerbsäure, die noch nicht ganz abgebaut ist. Wer deswegen Kaki verschmäht, verpasst viel. Voll ausgereift verzückt die Götterfrucht mit einem intensiven honigsüssen Geschmack. Zudem enthält sie Vitamin A und hilft gegen Bluthochdruck. Weniger intensiv im Geschmack, aber wegen fehlender Gerbsäure weniger heikel sind harte Götterfrucht-Varianten aus Israel: die rundliche orange Sharonfrucht und die längliche gelbe Persimone. Anbau und Zeitpunkt für die Ernte von Kaki Kakibäume tragen auch in unserem Klima Früchte. Auf Schloss Wildegg pflegen wir mehrere winterharte Arten. Wichtig ist ein geschützter Ort (zum Beispiel eine Mauer) – und Ende Jahr ein gutes Timing bei der Ernte: Die weichen Früchte müssen ihre volle orangene Farbe erreicht haben. Ohne Blätterkleid leuchten diese wie Kugeln an einem Weihnachtsbaum. Tipp: Die Früchte sind reif, sobald Vögel auf diese aufmerksam werden. Ein Netz schützt vor ungebetenen gefiederten Gästen. Reifeprozess nach der Ernte Ist nach der Ernte noch Gerbsäure vorhanden, können Sie Kaki nachreifen lassen. Am schnellsten geht dies an einem warmen Ort. Legen Sie ein paar Äpfel dazu. Diese beschleunigen den Reifeprozess. Langsamer reifen Kaki an kühleren Orten nach. Überwachen Sie den Reifeprozess, dieser kann mehrere Wochen dauern. Eventuelle braune Flecken (grössere Dichte Zucker) sind unbedenklich. So geniessen Sie die perfekte Kaki Vollständig ausgereifte Kaki sollten rasch verzehrt werden. Am einfachsten wird die Götterfrucht ausgelöffelt. Bei Bio-Qualität ist auch die Schale essbar, in Japan gilt diese getrocknet sogar als Delikatesse. Japanerinnen und Japaner mögen Kaki übrigens auch gedörrt. An Neujahr steht die Götterfrucht für Entschlossenheit – und hilft am Morgen danach auch gegen den Kater. Weitere Blogbeiträge 11. August 2023 Tipps für das perfekte Erdbeer-Beet Im August ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Beet mit Erdbeeren anzulegen. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. 20. Juli 2023 Sommer- und Herbsthimbeeren Himbeeren im Garten sind pflegeleicht. Wichtig ist die Unterscheidung zwischen zwei Arten: Sommerhimbeeren und Herbsthimbeeren. Der… 15. Mai 2023 Gemüsegarten auf dem Balkon Wer gerne sein eigenes Gemüse zieht, braucht dafür nicht zwingend einen Garten. Dies funktioniert auch sehr gut auf dem Balkon oder der… Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

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Luftaufnahme vom Schloss Habsburg von Michel Jaussi

Schloss Habsburg

Stammschloss der Habsburger

Auf Schloss Habsburg wurde um 1030 der Grundstein der Habsburger-Dynastie gelegt. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen zeigen die Geschichte der sagenumwobenen Burg und deren Adelsfamilie.

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Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg

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Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg

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und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Erleben Sie die Burg  

 
Eine mittelalterlich gekleidete Magd steht im Tor von Schloss Habsburg und winkt hinein..

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Schloss Habsburg ist ganzjährig geöffnet  

 
Wanderer auf dem Weg zum Schloss Habsburg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

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Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse sitzt im Kreis im Innern von Schloss Habsburg; am Boden liegen Blätter mit Texten.

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Zwei Schüler unter dem Dach von Schloss Habsburg; ein Bub blickt durch ein Fernrohr ins Weite.

Für
Familien

Geheime Ecken und Königsweg  

 
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen am Esstisch Anekdoten auf Schloss Habsburg

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Esstheater  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Gotische Stube Schloss Habsburg: Rustikaler Raum mit viel Holz und schön gedeckten Tischen.

Essen und
Trinken

Schlossrestaurant Habsburg  

 
Ein Hochzeitspaar auf Schloss Habsburg: Ein Mann und eine Frau schreitet durch spalierstehende Gäste. Seifenblasen fliegen in der Luft.

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Virtuelles Schloss Habsburg

Geschichte

Der Aufstieg zur Weltmacht  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken  

Impressionen

Aussenaufnahme mit mächtigen Wolken über Schloss Habsburg
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg
Besucherinnen und Besucher auf dem Königsweg mit dem Schloss Habsburg im Hintergrund
Eine als Kaiserin Sisi gekleidete Museumsführerin führt eine Gruppe Besucherinnen und Besucher durch das Schloss Habsburg.