Schloss Lenzburg

Räume mieten: Grosser Rittersaal

Die Stiftung Schloss Lenzburg vermietet den grossen Rittersaal für Hochzeiten, Business-Events, kulturelle Veranstaltungen und weitere Anlässe mit maximal 500 Personen. Im grossen Rittersaal von Schloss Lenzburg sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt die Stiftung Schloss Lenzburg: Stiftung Schloss Lenzburg Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Lenzburg Saisonalität Buchbar von April bis Oktober Kapazität Maximal 500 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 270 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar Infos & Buchung

 
Museum Aargau

Die vielseitige Geschichte der Geldkatzen

Zurück zum Blog 08. Oktober 2024 Kategorie Schätze aus der Sammlung Schlagwort Sammlung Was sind Geldkatzen und wie hängen diese mit der Redewendung "Rubbel die Katz" zusammen? Die Antworten dazu im Blog von Museum Aargau. Das heute noch geläufige Sprichwort "rubbel die Katz" stammt aus dem Mittelalter und hatte damals eine praktische Bedeutung. Eine Geldkatze war ein kleiner Beutel, den man benutzte, um Münzen oder kleine Wertsachen wie Edelsteine sicher zu verstauen. Eine Manuskript-Illustration aus dem 15. Jahrhundert. Sie zeigt eine mittelalterliche Marktszene und eine Person mit einer Geldkatze. Unbekannter Künstler, Quelle: World History Encyclopedia. Die Redeweise wurde oft verwendet, wenn auf dem Markt verhandelt wurde. War sich der Käufer unsicher, ob seine Goldmünzen für den Kauf ausreichen, ertastete er die restlichen Münzen in der Geldkatze. Der Käufer konnte dabei mit «Rubbel die Katz» aufgefordert werden, schnell eine Kaufentscheidung zu treffen. Wenn andererseits die Geschäfte gut liefen, rubbelte der Verkäufer die Katz. Heute hat das Sprichwort eine ähnliche Bedeutung, auch wenn der Bezug zur Geldkatze nicht mehr offensichtlich ist – es wird nun als Aufforderung verwendet, dass sich jemand beeilen soll. Geldkatzen im Mittelalter Der Name “Geldkatze” leitet sich davon ab, dass die Beutel in früher auch aus Katzenfell angefertigt wurden. Die am Gürtel oder am Schürzenband befestigten Geldkatzen waren ab dem Mittelalter ein beliebtes Accessoire, um Münzen und Wertsachen aufzubewahren und zu transportieren. Besonders Händler und Reisende nutzten sie häufig. Die Geldkatzen des Mittelalters bestanden meist aus Leder und waren in der Regel schlicht und funktional gehalten. Sie wurden eng am Körper getragen, um Diebstahl vorzubeugen. Moderne Repliken spätmittelalterlicher Geldkatzen in unterschiedlichen Farben © Tempora Historica Eine Geldkatze zu tragen war aber nicht nur praktisch, sondern erfüllte auch eine soziale Rolle: Sie galt als Symbol für Wohlstand und den gesellschaftlichen Status des Trägers. Besonders wohlhabende Personen trugen kunstvoll verzierte Geldkatzen, die mit feinen Mustern oder Perlen bestickt waren. Solche dekorativen Elemente machten die Geldkatze bereits zu dieser Zeit auch zu einem modischen Accessoire. Das Fehlen einer Geldkatze hingegen konnte auf Armut hinweisen. Geldkatzen in der Moderne: Herstellung, Materialität und Modevorstellungen Auch im 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert waren Geldkatzen in Mitteleuropa rege in Gebrauch. Im 19. Jahrhundert waren Geldkatzen schlauchartige Beutel, die oft mit Stickereien und Perlen verziert wurden. Diese aufwendig gefertigten Accessoires wurden vor allem während der Biedermeierzeit von bürgerlichen Frauen durch Handarbeit (Stricken oder Häkeln) hergestellt. Die Geldkatzen wurden sowohl für den Eigenbedarf wie auch als Geschenk angefertigt. Detail aus drei verschiedenen Geldkatzen aus der Sammlung Museum Aargau. © Museum Aargau Geldkatzen sind als Quelle auch spannend, weil sie einen Einblick in die Mode und Konsumgewohnheiten des 19. Jahrhunderts geben. Die Art und Weise, wie eine Geldkatze angefertigt ist, erlaubt oft Rückschlüsse zur Mode des Trägers oder der Trägerin, da Geldkatzen im 19. Jahrhundert der Kleidung angepasst oder als dekoratives Accessoire getragen wurden. Die Geldkatzen des 19. Jahrhunderts sind stets nach einem einheitlichen Prinzip mit einer typischen Grundform gefertigt. Ein längliches Stück Stoff (Gewebe, Maschenware oder Vliesstoff) wird entweder längs zusammengenäht oder als Schlauch rundgehäkelt respektive -gestrickt. In der Mitte der Längsseite bleibt ein Teil der Naht offen oder der gehäkelte/gestrickte Schlauch wird an dieser Stelle nicht komplett geschlossen. Dieser offene Bereich ermöglichte es, einen Schlitz zu integrieren, durch den Münzen und andere wertvolle Gegenstände entnommen oder gezählt werden konnten. Trug man die Geldkatze am Gürtel, bildeten sich zwei Säckchen, in denen man Geld und Wertvolles sicher verstauen konnte. Zum Öffnen und Schliessen dienten meist zwei Metallringe, die für zusätzliche Sicherheit sorgten. Detail: Schlitz Geldkatze, 19. Jahrhundert, Länge 60 cm, Baumwolle, Metall. Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Geldkatzen aus der Sammlung Auch die Sammlung Museum Aargau beherbergt einige bemerkenswerte Exemplare von Geldkatzen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Diese waren nicht nur praktische Behältnisse für Münzen, sondern auch dekorative Accessoires, welche die Handwerkskunst ihrer Zeit widerspiegeln. Die Beispiele aus dem Sammlungszentrum beeindrucken vor allem durch ihre Materialwahl und die dekorative Gestaltung. Geldkatze, 19. Jahrhundert, Länge 60 cm, Baumwolle, Metall. Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Diese Geldkatze ist aus grünem und rotem Baumwollgarn gefertigt. Sie besitzt eine grüne und eine rote Seite und weist ein detailliertes Muster auf. Das eine Ende der Geldkatze ist mit Zotteln verziert, welche einen dekorativen Abschluss bilden. Zwei Ringe sind an den Verbindungsstellen zu sehen, die mit Garn umwickelt wurden und die beiden Enden zusammenhalten. Geldkatze, 19. Jh., Länge 30 cm, Baumwolle, Metall, Horn, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3192. © Museum Aargau Diese gehäkelte Geldkatze besteht aus beigem und schwarzem Garn. Zwei Ringe aus Horn dienen als Verschluss und verbinden die beiden Enden des Beutels. Die Geldkatze ist mit kleinen Metallperlen bestickt, die ein dekoratives Muster längsseits der Tasche bilden. Die Enden der Tasche sind mit Metallketten und Perlen verziert, welche zusätzliche Eleganz verleihen. Geldkatze, 19. Jh., Länge 32 cm, Seide, Glas, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3194. © Museum Aargau Diese Geldkatze besticht durch die aufwendige Handarbeit, die dahintersteckt. Das Objekt ist in ein handgefertigtes Netz aus braunem Garn gehüllt, das mit eingearbeiteten Glasperlen verziert ist. Das Netz umschliesst ein Futter aus rosafarbener Seide, welches von Hand genäht wurde und einen eleganten Kontrast zum äusseren Netz bildet. Zwei Ringe aus Holz, die mit Perlenschnüren umwickelt sind, dienen als funktionale und dekorative Elemente, welche beide Enden des Beutels zusammenhalten. Dieses filigrane Accessoire wurde nicht nur zur Aufbewahrung von Münzen verwendet, sondern diente auch als modisches Element, welches zu festlichen Anlässen getragen wurde. Geldkatze, 19. Jh., Länge 34 cm, Material: Baumwolle, Metall, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3195. © Museum Aargau Diese Geldkatze besteht aus grünem Baumwollgarn und ist mit eingearbeiteten Metallperlen verziert. Entlang des gehäkelten Musters bilden die Perlen dekorative Streifen, die das Gesamtbild des Objekts prägen. Am Ende der Tasche sind zusätzliche Perlen und Metallverzierungen angebracht, die in kleinen Ketten münden und der Geldkatze ein elegantes Aussehen verleihen. Zwei Metallringe in der Mitte des Objekts wiederum dienen dazu, die beiden Enden zusammenzuhalten und die Beutelhälften zu verschliessen. Detail: Geldkatze, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Geldkatze, 19.. Jh., Länge 40 cm Material: Kalbsleder, Messing, Metall Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3185. © Museum Aargau Diese Geldkatze aus braunem Kalbsleder besticht durch ihre schlichte Gestaltung. Die Enden sind mit dekorativen Messing-Eicheln versehen. Zwei Metallringe sorgen für einen festen Verschluss und ermöglichen das sichere Zusammenziehen der Tasche. Schlusswort Die Geldkatze war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein unverzichtbares Accessoire der Mittel- und Oberschicht. Sie bot nicht nur eine sichere Möglichkeit, Münzen aufzubewahren, sondern diente auch als Statussymbol. Mit dem Aufkommen des Papiergeldes, das sich in Europa ab dem 17. Jahrhundert verbreitete und im 19. Jahrhundert den Alltag eroberte, verlor die Geldkatze jedoch nach und nach ihren Gebrauchswert. An ihre Stelle traten die heute vertrauten Portemonnaies, die sich als geeignete Behältnisse für das neue Zahlungsmittel durchsetzten. Doch wer weiss, vielleicht gehören sogar Geldscheine und Portemonnaies bald der Vergangenheit an? In einer Zukunft, in der digitale Zahlungsmethoden dominieren, kann man möglicherweise nur noch mit dem Handy oder anderen digitalen Geräten bezahlen. Doch ganz verschwunden ist die Geldkatze noch nicht. Besonders in traditionellen Trachten wie dem Dirndl ist die gehäkelte Geldkatze noch heute ein beliebtes Accessoire, welches oft an der Schürze befestigt wird. Sie bleibt ein liebevoll gepflegtes Erbe, welches auf historischen Traditionen beruht. Weitere Blogbeiträge 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 17. Dezember 2020 Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780 Margaretha Mutach weilte um 1780 als Frau des Landvogts auf Schloss Lenzburg. Was trugen die Damen zu jener Zeit? Eine Reise in die… 07. November 2022 Bluffen für Vornehme – Ein Poch-Spielbrett von 1760 Spielen ist eine der universalen menschlichen Aktivitäten. Schon vor einem Vierteljahrtausend waren die Menschen für Spiele zu begeistern.… Von Patricia Striebel Von Patricia Striebel Patricia Striebel ist Praktikantin der Sammlung von Museum Aargau. 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Welche Rolle spielt die Liebe? Antworten von der Klosterhalbinsel Wettingen

Zurück zum Blog 30. September 2024 Kategorie Klosterleben Im Museum der Klosterhalbinsel Wettingen befindet sich ein Archiv der Fragen, von denen viele sich um das Thema Liebe drehen. Doch welche Antworten geben Museumsbesuchende auf diese und was kann uns die Geschichte zu ihnen berichten? Verortet ist das Archiv der Fragen im Parlatorium , welches in Co-Autorschaft mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wettingen konzipiert wurde. Neben Themen wie der Suche nach Glück oder der Bedeutung des Todes, scheinen die Schülerinnen und Schüler vor allem Fragen zur Liebe zu beschäftigen. Damit sind sie nicht die einzigen. Fragearchiv im Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen. © Museum Aargau, Foto: Pascal Meier. Kommentarstation im Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen. "Was ist gesünder: durchgehende Zweisamkeit oder durchgehende Einsamkeit?" An der Station "Kommentare" können Museumsbesuchende im Parlatorium ihren persönlichen Eindruck zu ausgewählten Fragen hinterlassen. Auf die oben gestellte Frage hatte eine Person eine deutliche Antwort: "Zweisamkeit! Jeder braucht jemanden, der einem Liebe gibt". Auch heute gehört es für die meisten Menschen zur persönlichen Glückserfüllung, eine romantische Beziehung mit einer Person zu führen. Doch woher kommt dieser tief verwurzelte Wunsch nach Zweisamkeit? Ein Blick in die antike griechische Philosophie gibt dazu eine mögliche Antwort. Der Philosoph Platon hat sich in seinen Werken viele Gedanken zur Anziehungskraft zwischen den Menschen gemacht. In einem seiner Werke beschreibt er das tragische Schicksal der Kugelmenschen. Diese seien eine Vorstufe der heutigen Menschen mit einem kugelförmigen Rumpf mit vier Beinen, vier Armen, zwei Geschlechtsteilen sowie einem Kopf. Mit diesem Körperbau waren sie äusserst stark und schnell und bedrohten sogar den göttlichen Olymp. Künstlerische Interpretation des Kugelmenschen von Peter Römpert. Holzschnitt, 1986. © Wikimedia Commons (CC BY 3.0). Zeus beschloss deshalb, die Kugelmenschen zu schwächen. Er trennte sie in zwei Hälften mit jeweils zwei Beinen, zwei Armen, einem Kopf und einem Geschlechtsteil. Die Schnittwunde verlief auf der vorderen Seite des Körpers. Der Kopf wurde ebenfalls auf die vordere Seite gedreht. Dadurch sollten die Menschen, wenn sie sich anschauten, immer an ihre schmerzhafte Trennung erinnert werden. Die Menschheit trug das tiefsitzende Gefühl davon, eine Hälfte verloren zu haben. Deshalb verlangte es sie auf der Suche nach Vollkommenheit immer wieder nach der Umarmung anderer Menschen. Dieser Mythos mag eine etwas kuriose, aber dennoch eingängige Erklärung für unseren Wunsch nach Zweisamkeit sein. Dazu passt auch eine andere Frage aus dem Parlatorium: "Kann man an zu wenig Liebe verdursten?". Eine Antwort darauf zeigt, wie sehr das Thema beschäftigt: "Kann man. Manchmal fühlt man sich schon einsam. Ich weiss nicht, wann meine letzte Umarmung war". Frage: "Was würde Gott uns nicht verzeihen?" – Antwort: "Ihn nicht zu lieben" Auch die Mönche des Zisterzienserordens im Mittelalter machten sich Gedanken zum Thema Liebe. Einer war Abt Bernhard von Clairvaux (1090-1153). Mit seinen Schriften prägte er die Ordensideale der Zisterzienser und war mitverantwortlich für die erfolgreiche Ausbreitung des Ordens in Europa. Entsprechend finden sich auch viele Abbildungen von ihm auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Bernhard von Clairvaux mit Marterwerkezeugen, Hochaltar im Mönchschor der Klosterkirche. Eine seiner bedeutendsten Schriften beinhaltet seine Predigten über das Hohelied in der Bibel. Das Hohelied handelt davon, wie Braut und Bräutigam nach der Hochzeit zueinander finden. Bernhard von Clairvaux nutzt diese Liebesdarstellungen als Metapher für die Liebe zwischen den Menschen und Gott. So interpretiert er den Kuss zwischen Braut und Bräutigam um in die heilige Begegnung mit Gott im Gebet: "Oft treten wir mit lauem und trockenem Herzen an den Altar und bemühen uns zu beten. Wenn wir aber darin verharren, ergiesst sich plötzlich Gnade über uns, das Herz schwillt, und ein Strom der Liebe füllt die Brust, […]". Die Liebe, welche zwischen dem Abt und seinen Mitbrüdern herrschen sollte, vergleicht Bernhard mit der Liebe zwischen Mutter und Kind. Wie die Mutter, soll auch der Abt seine Mitbrüder mit der Milch seiner Brust lieben und erziehen. Bernhard von Clairvaux bei der Lactatio, abgebildet auf einer Glasscheibe aus dem Wettinger Kreuzgang. Er empfängt die nährende Milch aus der Brust Marias. Glasscheibe Kreuzgang Kloster Wettingen (Nord X IIb nach Hoegger 2002), gestiftet von Äbtissin Anna von Wellenberg in Tännikon. Die Kreuzgangscheiben sind wegen Bauarbeiten bis 2026/27 nicht einsehbar. "Wie sollen wir lieben?" Diese Frage stellt sich die Menschheit bereits seit Jahrhunderten. Eine abschliessende Antwort ist nicht möglich. Wichtig ist, dass wir darüber diskutieren und den vielfältigen Vorstellungen über Liebe Raum geben. Einen solchen Raum bietet das Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen, in dem sich das Fragearchiv befindet. In der schönen Atmosphäre des Klosters können nicht nur die grossen Fragen des Lebens, sondern auch (vermeintlich) alltägliche Fragen diskutiert werden. Kommen Sie vorbei und hinterlassen auch Sie einen Beitrag zu dieser vielseitigen Diskussion! Museumsbesuchende im Forum des Parlatoriums. © Museum Aargau, Foto: Pascal Meier. JETZT ENTDECKEN Ausstellung: Parlatorium Im Gespräch über Wissen und Glaube Weitere Beiträge 05. Juli 2023 Glaubensfragen und Machtkämpfe: So entstand das Kloster Wettingen Das Kloster Wettingen wurde 1227 von Heinrich II. von Rapperswil gestiftet. Eine Legende will, dass er in Seenot Maria, die Mutter Gottes,… 14. August 2023 Wie kommt die Meerjungfrau ins Kloster Wettingen? Auf der Klosterhalbinsel Wettingen findet sich an Gebäuden, in Gemälden und im Wappen des Klosters selbst eine Meerjungfrau mit zwei… 06. Mai 2022 Quiz: Wie gut kennt ihr die Zeichensprache der Mönche? Wie gut könnt ihr die Zeichensprache der Mönche verstehen? Testet euch in diesem Quiz! Von Salome Bender Von Salome Bender Salome Bender ist Praktikantin Geschichtsvermittlung auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

 
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So raffiniert war die Mode im Spätmittelalter

Zurück zum Blog 02. Oktober 2020 Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Welche Kleidung trugen die Leute im späten Mittelalter? Etwas Sackartiges und Einfaches in Braun? Weit gefehlt! Gerade im ausgehenden Mittelalter wurden die Schnitte immer körperbetonter und raffinierter. Und eine ganze Reihe leuchtender Farben konnte auch mit einigermassen erschwinglichen Naturfärbemitteln wie Krapp oder Färberwaid hergestellt werden. Die Frau des Landvogts macht sich morgens zurecht Um die Vielfalt des ausgehenden 15. Jahrhunderts in der Schweiz und im süddeutschen Raum darzustellen, reicht ein einzelner Blogbeitrag natürlich nicht aus. Aber wir werfen einen kleinen Blick darauf, was die fiktive Frau von Landvogt Jörg Freiburger bei Antritt seiner zweiten Amtszeit als Landvogt auf der Lenzburg um 1485 getragen haben könnte. Haartracht und Unterwäsche Als respektable und verheiratete Frau trägt Frau Freiburger ihre Haare nicht offen, sondern geflochten und unter einer Haube. Ein wenig vom Haar lässt sie aber mit den Haarschnecken hervorblitzen. Als unterste Schicht, quasi als Unterwäsche direkt am Körper, wird ein weisses Leinenhemd getragen. Das Hemd kann einfach oder gefältelt sein und reicht ungefähr bis zum Knöchel. Darunter trägt Frau Freiburger Strümpfe aus Wollstoff. Um diese vom Rutschen abzuhalten, konnten Lederriemen oder Bänder zum Fixieren getragen werden. Dies war meist schon die gesamte Unterwäsche der Frau. Es gibt zwar Funde und Quellenhinweise auf "tuttenseck" – was so viel heisst wie "Brustsäcke" – also eine Art BH aus Leinen, aber solche sind vermutlich nicht in jedem Fall getragen worden. Dame im Unterkleid, Ausschnitt aus "Le livre appellé Decameron […]", 15. Jh., Digitalisat der Bibliothèque Nationale de France, 387r. Schuhe: Material und Fertigung Die Schuhe waren aus Leder gefertigt und nicht etwa wie heute rahmengenäht, sondern wendegenäht. Das bedeutet, dass die Schuhe mit der Innenseite nach aussen zusammengenäht und danach umgestülpt, also gewendet wurden. Bei schlechter Witterung oder morastiger Strasse konnte Frau Freiburger zusätzlich Trippen tragen. Trippen sind Unterschuhe aus Holz oder Leder, welche die Schuhe vor Nässe und Dreck schützen. Kleid mit angesetztem Rockteil und Nestelschnur Als nächste Schicht kommt das Kleid. Das Kleid von Frau Freiburger ist aus zweifach krappgefärbtem rotem Wollstoff gefertigt und hat einen angesetzten Rockteil. Die Variante mit angesetztem Rockteil anstelle von durchgehenden Bahnen mit eingesetzten Geren kam ab dem 15. Jahrhundert auf. Geschlossen wird das Kleid vorne mit einer Nestelschnur, die durch eine Reihe von angenähten Messingringen gezogen wird. Es gab aber auch andere Verschlussmöglichkeiten, beispielsweise Haken und Ösen oder Nestellöcher. Ausschnitt aus der "Kreuzabnahme" von Rogier van der Weyden, 1430-1435. Deutlich zu sehen ist die Naht in der Taille, wo der Rockteil angesetzt ist. Die hinten geschlitzten und durch Nestelschnüre zusammengehaltenen Ärmel waren in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in der Schweiz und auch im süddeutschen Raum sehr modisch. Über dem Kleid wurde oft ein Gürtel getragen. Daran konnte der Almosenbeutel befestigt werden. Barbara von Erlach, Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Haube: Vielerlei Varianten Als nächstes folgt die Haube. Diese kann gerade im 15. Jahrhundert in vielen Formen und Variationen daherkommen. Wichtig ist hierbei, dass jede respektable Frau ab einem gewissen Alter – nicht nur die verheirateten! – ihre Haare mindestens teilweise bedeckte. Die manchmal voluminösen Haubengebilde konnten in verschiedenen Varianten gewickelt, gelegt und konstruiert werden. Vielfach verwendete man ein langes, rechteckiges Tuck, ein so genanntes "Steuchlein". Dieses war meist aus gebleichtem Leinen, konnte bei wohlhabenderen Trägerinnen aber auch aus feinem Wollstoff oder sogar Seide gefertigt sein. Festgesteckt wurden die Stoffschichten mit Nadeln. Ob die Hauben jeweils neu gewickelt oder einmal gewickelt mit Nähten fixiert und wieder so aufgesetzt wurden, lässt sich nur vermuten. Anonym, Portrait einer jungen Frau, um 1480. Portrait einer jungen Frau, Martin Schongauer, um 1480 Überkleid und Umhänge Über dem Kleid wurde, bei kälteren Temperaturen oder allgemein beim Ausgehen ausser Haus, ein Überkleid getragen. Frau Freiburgers Überkleid ist aus waidgefärbter Wolle mit gelbem Leinenfutter. Im 15. Jahrhundert kam auch die so genannte Schaube auf, eine Art Mantel mit Ärmeln. Diese wurde von Männern und Frauen getragen. Frau in einem roten Überkleid, Ausschnitt aus Albrecht Dürers "Wunderbare Errettung eines ertrunkenen Knaben aus Bregenz", 1490-1493. Sitzende Frau von hinten gesehen, sie trägt eine Schaube. Zeichnung von Hans Holbeim dem Älteren, Studie um 1500. Umhänge wurden im 15. Jahrhundert von Frauen offenbar seltener getragen, jedoch gibt es in der Chronik des Diebold Schilling eine Darstellung von "pfaffendirnen", welche eben solche kurzen Umhänge tragen. Pfaffendirnen, die festgenommen werden. Zwei von ihnen tragen kurze Mäntel. Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Um das Überkleid zusammenzuhalten trägt Frau Freiburg einen bestickten Gürtel – es könnte aber auch ein Ledergürtel sein. Die Stickerei hier ist einem Original aus dem Victoria and Albert Museum in London nachempfunden, die aus Deutschland stammt und auf das 14. oder 15. Jahrhundert datiert ist. So gekleidet ist Frau Landvogt nun bereit für einen Gang auf den Markt! Und wie gehen sie an einem kühleren Tag aus dem Haus? Verwendete und weiterführende Literatur (z.T aus anderen geographischen Räumen): Cowfoot, E.; Pritchard, F.; Staniland, K.: Textiles and Clothing 1150 – 1450 , London, 2001. Geppert, Silke: Mode unter dem Kreuz. Kleiderkommunikation im christlichen Kult , Salzburg, 2013. Harlaut, Mathieu: Company of Saynt George – Clothing Guide Men , Bern, 2o10. Holenstein et al.: Zweite Haut. Zur Kulturgeschichte der Kleidung , Bern, Stuttgart, Wien, 2010 IG Gewand: Um 1504 – Die Grundausstattung , Karlsruhe, Bretten, 2017. Kania, Katrin: Kleidung im Mittelalter. Materialein – Konstruktion – Nähtechnik. Ein Handbuch , Köln, Weimar, Wien, 2010. Nutz, Beatrix; Stadler, Harald: How to pleat a shirt in the 15th century, Eastop, 2007. Ostergaard, Else: Woven into the Earth: Textile Finds from North Greenland, Aarhus, 2004. Thursfield, Sarah: The Medieval Tailor's Assistant, Ramsbury, 2018. Zander-Seidel, Jutta: "Haubendämmerung: Frauenkopfbedeckungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit" , in : Schwinges, Rainer C.; Schorta, Regula (Hrsg.): Fashion and clothing in late Medieval Europe, Basel, 2010, S. 37-43. Weitere Blogbeiträge 17. Dezember 2020 Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780 Margaretha Mutach weilte um 1780 als Frau des Landvogts auf Schloss Lenzburg. Was trugen die Damen zu jener Zeit? Eine Reise in die… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 05. Mai 2023 Römische Kleidung – Kleidervorschriften und gesellschaftlicher Status Kleidung war auch im Römischen Reich ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Inszenierung. Doch was genau trugen die Bewohnerinnen… Von Gabriela Gehrig Von Gabriela Gehrig Gabriela Gehrig leitet das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau und ist als Geschichtsvermittlerin tätig. Als Historikerin interessiert sie sich besonders für Sozial- und Kostümgeschichte und schneidert wann immer möglich auch selber. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Kommentare

 
Schloss Habsburg

Räume mieten: Weinkeller

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet den Weinkeller für Anlässe mit maximal 80 Personen. Der historische Weinkeller eignet sich für Apéros in besonderer Atmosphäre. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt das Schlossrestaurant Habsburg: Schlossrestaurant Habsburg Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 80 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 86 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

 
Museum Aargau

Unsittlich? Das Fahrrad als Symbol für die Emanzipation der Frau

Zurück zum Blog 16. September 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Ob Mountainbike, Rennrad oder Fixie: Das Fahrrad kommt heutzutage in verschiedensten Formen und Funktionen daher. Bevor all dieser Spezialisierung gab es schon früh eine Unterteilung in Frauen- und Männerräder. Doch woher kommt diese Unterscheidung, wieso war das frühe Fahrrad äusserst politisch und was genau hat die Produktion eines Damenrades mit Möbeln aus Deutschland zu tun? Antworten auf diese Fragen finden sich unter anderem im Aargau, anhand eines Fabrikats der Firma Aarios. © Museum Aargau Schon 1930 Licht vom Dynamo und Rücktrittsbremse Form und Funktion dieses Fahrrads aus dem Jahre 1930 sind auch bis heute noch häufig anzutreffen und bekannt. Das Rad besitzt eine Zweigangschaltung und auch schon ein Licht, das mit einem Dynamo betrieben wird. Heutzutage eher selten anzutreffen ist die Rücktrittbremse, welche per Pedalbewegung nach hinten ausgelöst wird. In Bedacht auf holprige Wege und Strassen und noch vor der Erfindung der Gabelfeder, ist hier der Sattel mit einer Konstruktion aus zwei Metallfedern ausgestattet, um die Fahrt angenehmer zu machen. Sowohl Rahmen als auch Räder und die Glocke kommen direkt aus dem Hause Aarios, während bei den restlichen Teilen ein Sammelsurium mittlerweile nicht mehr existierender Schweizer und europäischer Traditionsbetriebe wie die Injecta AG, Fichtei und Sachs oder Sepper anzutreffen sind. Radfahren für Frauen galt lange als unsittlich Was nun die Bezeichnung als Damenfahrrad ausmacht, ist die geschwungene Form des Rahmens im Gegensatz zu der als "männlich" bekannten Dreiecksform. Die geschwungene Konstruktion war ursprünglich vor allem dazu gedacht, den Aufstieg auf das Fahrrad mit einem langen Rock zu ermöglichen. Denn gerade in der frühen Zeit des modernen Fahrrads, Ende des 19. Jahrhunderts, war es oft ein Austragungsort emanzipatorischer Kämpfe. So war das Radfahren lange noch als unsittlich für Frauen angesehen, da es ihnen erlaubte, sich ohne männliche Begleitung frei zu bewegen. Ebenso kamen mit dem Fahrrad auch eine Reihe neuer Kleidermoden hervor, welche die oft sehr unhandlichen Röcke des ausgehenden 19. Jahrhunderts ersetzten. War das Fahrrad somit zu Beginn noch rein "männlich" gestaltet, spiegeln sich in der neuen Form des Damenrads auch jene Kämpfe wider, die Frauen eine freiere Gestaltung des Lebens ermöglichten. Neue Moden und neue Freiheit mit dem Fahrrad. (Quelle: Wikimedia) Die Traditionsmarke Aarios aus Aarau Hinter diesem Rad zu finden ist einer der wenigen noch verbliebenen Schweizer Traditionsmarken: Aarios. Das Unternehmen ging 1930 aus der Fahrradmanufaktur Waibel & Cie hervor und war ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute aus dem Aargau. Mal als AG und mal als Genossenschaft war das Unternehmen bis 1982 in Aarau ansässig und zog dann aber nach Gretzenbach in Solothurn um. Seit 1978 läuft das Unternehmen unter der Führung von Arnold Ramel und hat sich zum Ziel gemacht, weiterhin die Rahmen komplett selber und aus Stahl herzustellen. Im Gegensatz zu der Konkurrenz auf dem Weltmarkt sind solche Räder gewiss etwas teuer, doch die Verwendung von Stahl anstelle von Aluminium sorgt für Stabilität und schuf Aarios eine kommerzielle Nische, in der sich das Unternehmen bis heute halten kann. Das Verfahren des Stahlbiegens, welches zur Herstellung von Fahrradrahmen generell aber besonders zur Herstellung von Damenrädern nötig ist, war übrigens eine Inspirationsquelle für den ungarischen Möbelbauer Marcel-Breuer in Deutschland, einem wichtigen Vertreter des Bauhauses. Ein Fahrrad als Symbol für die Emanzipation Das vorliegende Fahrrad kam durch eine Schenkung der Familie der ehemaligen Besitzerin in die Sammlung des Museum Aargau. Ursprünglich gehörte dies Lydia Brack (1905-1999), welche in Zürich als Krankenschwester in einer Pflegerinnenschule tätig war. Zum Zeitpunkt des Baus dieses Rades waren sowohl die hart erkämpfte Bewegungsfreiheit mittels des Fahrrades als auch die allgemeine Emanzipation der Frauen schon wichtige Schritte gegangen. Das Fahrrad begleitete nicht nur Lydia Brack zur Arbeit und im Alltag, sondern steht auch für eine ganze Gesellschaftsgeschichte hinter der Nutzung eines alltäglichen Objekts. 05. April 2020 Erinnerungen an früher: Die Velonummer Die "Velonummer" ist unterdessen zum Kultobjekt mit "Flashback-Effekt" geworden. Als Material wurde auch Aluminiumblech verwendet, eine… 07. Juni 2023 Frauen im Legionslager? Wer das Wort "Legionslager" hört, denkt als erstes unweigerlich an eine von Männern geprägte Domäne. Aber auch Frauen haben ihre Spuren in… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Museum Aargau

"Damals im Aargau": Podcast mit dem Gründer von Form+Wohnen Baden

Zurück zum Blog 12. Dezember 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Sepp Schmid erzählt im Podcast von Museum Aargau aus seinem erfolgreichen Berufsleben als Gründer des Interior-Design-Geschäfts Form+Wohnen in Baden-Wettingen. Das Einrichtungsgeschäft Form+Wohnen ist ein Begriff für Aargauer Design- und Möbelliebhaber. Heute befindet es sich in Wettingen und wird in zweiter Generation von Reto Schmid geführt. Form+Wohnen - eine Familiengeschichte Sein Vater, Sepp Schmid gründete die Firma 1969 in Baden und durchlebte viele «Wellenbewegungen», wie er die Veränderungen von Modetrends und Wirtschaftsbedingungen beschreibt. Mit einem sicheren Gespür für Marketing und Verkauf, gepaart mit fundierten Kenntnissen und handwerklichem Können, schuf er zusammen mit seiner Frau Erika Schmid weit mehr als ein Einrichtungshaus, sondern eine Firma und AG für exklusive Wohnberatung. Hören Sie in der vierten Folge der Podcast Reihe “Damals im Aargau" wie es Sepp Schmid gelang, finanziell potente Kundschaft anzusprechen, den «Wellenbewegungen» zu folgen und einen Familienbetrieb zu initiieren, der noch heute floriert. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare 23.11.2024 Sarah Batschelet The world’s gift to fine service and beautiful furniture! Chapeau, dear Sepp! 23.11.2024 Sarah Batschelet A super podcast! Sepp hat für mich die Badener Fesign-Landschaft weit verbreitet, und mich als Kundin immer willkommen geheißen. The best man in fine furniture I’ve ever known!

 
Museum Aargau

Kirchlicher Lobgesang im Kloster Königsfelden

Zurück zum Blog 22. September 2020 Kategorie Klosterleben Udelhild von Hallwyl entführt im Kloster Königsfelden in die mystische Welt religiöser Hingabe! Schon als junges Mädchen lebte sie im Kloster Königsfelden, dem sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts als Äbtissin vorstand. Entrückt ins 21. Jahrhundert wagt sie sich – singend und tanzend – in den Kirchenchor, der im 14. Jahrhundert nur den Franziskanermönchen und Königin Agnes zugänglich war. Geniesst ihren Lobgesang inmitten faszinierender Kirchenarchitektur. Copyright Gesang: „Clara dei famula“ bei Agnieszka Budzinska-Bennet, Ensemble Peregrina Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

 
Schloss Habsburg

Räume mieten: Schlossterrasse

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet die Schlossterrasse für Apéros mit maximal 300 Personen. Geniessen Sie auf der Schlossterrasse die atemberaubende Aussicht über den Kanton Aargau. Die Terrasse wird vom Schlossrestaurant Habsburg vermietet: Schlossrestaurant Habsburg Virtueller Rundgang Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 300 Personen Anzahl Räume 1 Aussenbereich (Total 375 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

 
Schloss Habsburg

Räume mieten: Jägerstube

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet die Jägerstube für Anlässe mit maximal 16 Personen. In der Jägerstube sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. Zudem führt das Regionale Zivilstandsamt Brugg hier zivile Trauungen durch. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt das Schlossrestaurant Habsburg: Schlossrestaurant Habsburg Virtueller Rundgang Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 16 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 28 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

Gradian
Luftaufnahme vom Schloss Habsburg von Michel Jaussi

Schloss Habsburg

Stammschloss der Habsburger

Auf Schloss Habsburg wurde um 1030 der Grundstein der Habsburger-Dynastie gelegt. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen zeigen die Geschichte der sagenumwobenen Burg und deren Adelsfamilie.

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Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg

Vier
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Erleben Sie die Burg  

 
Eine mittelalterlich gekleidete Magd steht im Tor von Schloss Habsburg und winkt hinein..

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Schloss Habsburg ist ganzjährig geöffnet  

 
Wanderer auf dem Weg zum Schloss Habsburg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

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Geeignet für
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  • Schulen
  • Gruppen
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Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse sitzt im Kreis im Innern von Schloss Habsburg; am Boden liegen Blätter mit Texten.

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Zwei Schüler unter dem Dach von Schloss Habsburg; ein Bub blickt durch ein Fernrohr ins Weite.

Für
Familien

Geheime Ecken und Königsweg  

 
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen am Esstisch Anekdoten auf Schloss Habsburg

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Esstheater  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Gotische Stube Schloss Habsburg: Rustikaler Raum mit viel Holz und schön gedeckten Tischen.

Essen und
Trinken

Schlossrestaurant Habsburg  

 
Ein Hochzeitspaar auf Schloss Habsburg: Ein Mann und eine Frau schreitet durch spalierstehende Gäste. Seifenblasen fliegen in der Luft.

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Virtuelles Schloss Habsburg

Geschichte

Der Aufstieg zur Weltmacht  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken  

Impressionen

Aussenaufnahme mit mächtigen Wolken über Schloss Habsburg
Besucher in der Dauerausstellung Schloss Habsburg
Mädchen bastelt am Familiensonntag am Schloss Habsburg
Verkleideter Museumsführer erzählt im Esstheater den dinierenden Gästen Anekdoten auf Schloss Habsburg
Besucherinnen und Besucher auf dem Königsweg mit dem Schloss Habsburg im Hintergrund
Eine als Kaiserin Sisi gekleidete Museumsführerin führt eine Gruppe Besucherinnen und Besucher durch das Schloss Habsburg.