Vindonissa Museum

Römischer Garten von Vindonissa

Preis: im Museumseintritt inbegriffen 0 Gut zu wissen Der römische Garten ist jeweils von April bis Oktober während der Öffnungszeiten des Museums zugänglich. Erleben Sie den römischen Garten mit der

 
Vindonissa Museum

Wo sich Eichenlaub und Granatapfel treffen (75 Min.)

Selbständige Themen-Tour für Schulen Geeignet für Ab 16 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 75 Minuten 0 Ab 16 Jahre – Entdeckungsreise durch Garten und Museum mit Audioguide Erlebt den r

 
Vindonissa Museum

Vitrine Aktuell

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Handwerk und Handel vor 3500 Jahren Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die Vitrine Aktuell im Vindonissa Museum jedes Jahr n

 
Vindonissa Museum

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 5 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 45 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich 0 Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa Die Wölfin Lu

 
Vindonissa Museum

Schätze aus Vindonissa – Werde Archäologe!

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 8 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 90 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich Ab 8 Jahre – Löst Rätsel und entdeckt einen römischen Schatz Rätsel lös

 
Vindonissa Museum

Dauerausstellung zu Vindonissa

Preis: im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: nicht erforderlich Entdecken Sie Original-Objekte aus Ausgrabungen! Wie haben die Römer vor 2000 Jahren auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gelebt? Was

 
Schloss Wildegg

Reisen zwischen Buchdeckeln

Sonderausstellung 2024 Preis: im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: nicht erforderlich 0 Sonderausstellung in der historischen Bibliothek 2024 steht auf Schloss Wildegg Reiseliteratur im Fokus. Ei

 
Museum Aargau

Die digitale Wunderkammer von Museum Aargau

Welche persönlichen Kuriositäten verstecken sich bei Ihnen zuhause? Teilen Sie mit uns Bilder von skurrilen, wunderlichen, lustigen Gegenständen. Sie können tolle Preise gewinnen! Machen Sie mit: "Die

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Rätseltour: Die verborgene Botschaft

Preis: im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: nicht erforderlich Gut zu wissen Selbständige Rätseltour für Familien mit Kindern ab 8 Jahren Dauer: ca. 120 Minuten. Letzte Startmöglichkeit um 15.00

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Familienaktion – Kniffliger Rundgang durchs Kloster

Preis Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung Nicht erforderlich Start Spielplan im Gästezentrum erhältlich 0 Kinderleben anno dazumal Museum Aargau bietet 2024 an fünf Museumsstandorten je eine knif

Gradian

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Vom Schiffbau inspiriert: Schreibtisch von Adolf Suter für Ströbel

Der dänische Schiffbau hat den Aargauer Adolf Suter inspiriert, für die J. Ströbel Möbelfabrik AG in Frick Möbel aus dem exotischen Teakholz zu entwerfen – wie beispielsweise einen Schreibtisch aus dem Jahr 1959.

Die vier konisch geformten, leicht nach Aussen geschwungenen Tischbeine aus massivem Teakholz tragen die furnierte Tischplatte mit Massivholzkante. Die Platte greift mit ihren abgerundeten Ecken und mit ihren geschweiften Breitseiten die fliessend-organische Formensprache der Beine auf.

Schlüsselkopf als Markenzeichen

Rechterhand ist der von der Schreibfläche abgesetzte Schubladenkorpus platziert, dessen oberste Schublade das unverkennbare Markenzeichen der Firma Ströbel an sich trägt, nämlich den in zwei abgerundete Massivholzteile eingelegte Schlüsselkopf. Die Ausgestaltung der beiden Schubladengriffe spielt – gemäss den Angaben des Designers – auf die Form von Schiffssegel an. Den rückwärtigen Abschluss des eleganten Schreibtisches bildet die praktische aus zwei Regalflächen bestehende Nische für Bücher.

Erstklassische Handwerkskunst

Dieser Schreibtisch, der unter dem Namen Modell 6011 geführt wurde, war Teil des Möbelprogramms Swiss-Teak bzw. Swiss-Form von Adolf Suter (1917-2010), welcher bis ins Jahr 1964 Designer und Betriebsleiter bei J. Ströbel Möbelfabrik AG war.

Die Entwicklung ganzheitlicher Wohnserien hatte in der raumgestalterischen Philosophie von Suter einen sehr hohen Stellenwert, weil dadurch eine maximale Einheitlichkeit mit gleichzeitiger individueller Kombinationsmöglichkeit gewährleistet werden konnte. Mitunter ermöglichte dieses grundsätzliche Design-Prinzip, dass die Möbellinie Swiss-Teak im obersten Preissegment angesiedelt war (beispielsweise wurde das Modell 6011 für die damals exorbitante Summe von 690.00 CHF angepriesen).

Neben dem hochwertigen Stil und der erstklassigen Handwerkskunst generierte das verwendete Teakholz einen Grossteil der Kosten. Suter war derart von der Wertigkeit seines erstmals im Jahr 1958 produzierten Möbelprogramms Swiss-Teak überzeugt, dass er damit 1959 das Kinderzimmer seines Sohnes einrichtete, woher auch der hier präsentierte Schreibtisch stammt.

Erster En gros-Importeur von Teakholz

Die Inspiration zur Verwendung von Teak in der Möbelproduktion erlebte Suter während seines Besuches der Möbelfachmesse in Kopenhagen. In Skandinavien und insbesondere in Dänemark existierte eine lange Tradition hinsichtlich der Konstruktion von Teak-Möbeln, deren Ursprung in der Weiterverwendung von Teakholzresten des Schiffbaus liegt.

In dieser maritimen Branche wurde das Exotenholz wegen seiner Materialeigenschaften bevorzugt: Das Holz des in Süd- und Südostasien heimischen Teak-baums weist neben seiner Dauerhaftigkeit einen hohen Gehalt an Kautschuk und Ölen auf, was auf natürliche Weise das Material gegen Feuchtigkeit imprägniert und rutschsicher macht. Der Kautschukgehalt birgt jedoch die Schwierigkeit, das Holz zu verleimen, wofür Suter eigens eine Maschine und die Leimrezeptur optimierte.

Aufgrund der innovativen Verwendung vom in der Schweiz nicht erhältlichen Material, avancierte der Designer schweizweit zum ersten En gros-Importeur von Teakholz. Hierfür reiste er in regelmässigen Abständen per Flugzeug zu den europäischen Zentren des Holzhandels in Mailand, Cremona und Valencia, um die hölzerne Exotik in den Aargau zu importieren.

Von Rudolf Velhagen

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