Museum Aargau

So raffiniert war die Mode im Spätmittelalter

Zurück zum Blog 02. Oktober 2020 Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Welche Kleidung trugen die Leute im späten Mittelalter? Etwas Sackartiges und Einfaches in Braun? Weit gefehlt! Gerade im ausgehenden Mittelalter wurden die Schnitte immer körperbetonter und raffinierter. Und eine ganze Reihe leuchtender Farben konnte auch mit einigermassen erschwinglichen Naturfärbemitteln wie Krapp oder Färberwaid hergestellt werden. Die Frau des Landvogts macht sich morgens zurecht Um die Vielfalt des ausgehenden 15. Jahrhunderts in der Schweiz und im süddeutschen Raum darzustellen, reicht ein einzelner Blogbeitrag natürlich nicht aus. Aber wir werfen einen kleinen Blick darauf, was die fiktive Frau von Landvogt Jörg Freiburger bei Antritt seiner zweiten Amtszeit als Landvogt auf der Lenzburg um 1485 getragen haben könnte. Haartracht und Unterwäsche Als respektable und verheiratete Frau trägt Frau Freiburger ihre Haare nicht offen, sondern geflochten und unter einer Haube. Ein wenig vom Haar lässt sie aber mit den Haarschnecken hervorblitzen. Als unterste Schicht, quasi als Unterwäsche direkt am Körper, wird ein weisses Leinenhemd getragen. Das Hemd kann einfach oder gefältelt sein und reicht ungefähr bis zum Knöchel. Darunter trägt Frau Freiburger Strümpfe aus Wollstoff. Um diese vom Rutschen abzuhalten, konnten Lederriemen oder Bänder zum Fixieren getragen werden. Dies war meist schon die gesamte Unterwäsche der Frau. Es gibt zwar Funde und Quellenhinweise auf "tuttenseck" – was so viel heisst wie "Brustsäcke" – also eine Art BH aus Leinen, aber solche sind vermutlich nicht in jedem Fall getragen worden. Dame im Unterkleid, Ausschnitt aus "Le livre appellé Decameron […]", 15. Jh., Digitalisat der Bibliothèque Nationale de France, 387r. Schuhe: Material und Fertigung Die Schuhe waren aus Leder gefertigt und nicht etwa wie heute rahmengenäht, sondern wendegenäht. Das bedeutet, dass die Schuhe mit der Innenseite nach aussen zusammengenäht und danach umgestülpt, also gewendet wurden. Bei schlechter Witterung oder morastiger Strasse konnte Frau Freiburger zusätzlich Trippen tragen. Trippen sind Unterschuhe aus Holz oder Leder, welche die Schuhe vor Nässe und Dreck schützen. Kleid mit angesetztem Rockteil und Nestelschnur Als nächste Schicht kommt das Kleid. Das Kleid von Frau Freiburger ist aus zweifach krappgefärbtem rotem Wollstoff gefertigt und hat einen angesetzten Rockteil. Die Variante mit angesetztem Rockteil anstelle von durchgehenden Bahnen mit eingesetzten Geren kam ab dem 15. Jahrhundert auf. Geschlossen wird das Kleid vorne mit einer Nestelschnur, die durch eine Reihe von angenähten Messingringen gezogen wird. Es gab aber auch andere Verschlussmöglichkeiten, beispielsweise Haken und Ösen oder Nestellöcher. Ausschnitt aus der "Kreuzabnahme" von Rogier van der Weyden, 1430-1435. Deutlich zu sehen ist die Naht in der Taille, wo der Rockteil angesetzt ist. Die hinten geschlitzten und durch Nestelschnüre zusammengehaltenen Ärmel waren in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in der Schweiz und auch im süddeutschen Raum sehr modisch. Über dem Kleid wurde oft ein Gürtel getragen. Daran konnte der Almosenbeutel befestigt werden. Barbara von Erlach, Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Haube: Vielerlei Varianten Als nächstes folgt die Haube. Diese kann gerade im 15. Jahrhundert in vielen Formen und Variationen daherkommen. Wichtig ist hierbei, dass jede respektable Frau ab einem gewissen Alter – nicht nur die verheirateten! – ihre Haare mindestens teilweise bedeckte. Die manchmal voluminösen Haubengebilde konnten in verschiedenen Varianten gewickelt, gelegt und konstruiert werden. Vielfach verwendete man ein langes, rechteckiges Tuck, ein so genanntes "Steuchlein". Dieses war meist aus gebleichtem Leinen, konnte bei wohlhabenderen Trägerinnen aber auch aus feinem Wollstoff oder sogar Seide gefertigt sein. Festgesteckt wurden die Stoffschichten mit Nadeln. Ob die Hauben jeweils neu gewickelt oder einmal gewickelt mit Nähten fixiert und wieder so aufgesetzt wurden, lässt sich nur vermuten. Anonym, Portrait einer jungen Frau, um 1480. Portrait einer jungen Frau, Martin Schongauer, um 1480 Überkleid und Umhänge Über dem Kleid wurde, bei kälteren Temperaturen oder allgemein beim Ausgehen ausser Haus, ein Überkleid getragen. Frau Freiburgers Überkleid ist aus waidgefärbter Wolle mit gelbem Leinenfutter. Im 15. Jahrhundert kam auch die so genannte Schaube auf, eine Art Mantel mit Ärmeln. Diese wurde von Männern und Frauen getragen. Frau in einem roten Überkleid, Ausschnitt aus Albrecht Dürers "Wunderbare Errettung eines ertrunkenen Knaben aus Bregenz", 1490-1493. Sitzende Frau von hinten gesehen, sie trägt eine Schaube. Zeichnung von Hans Holbeim dem Älteren, Studie um 1500. Umhänge wurden im 15. Jahrhundert von Frauen offenbar seltener getragen, jedoch gibt es in der Chronik des Diebold Schilling eine Darstellung von "pfaffendirnen", welche eben solche kurzen Umhänge tragen. Pfaffendirnen, die festgenommen werden. Zwei von ihnen tragen kurze Mäntel. Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Um das Überkleid zusammenzuhalten trägt Frau Freiburg einen bestickten Gürtel – es könnte aber auch ein Ledergürtel sein. Die Stickerei hier ist einem Original aus dem Victoria and Albert Museum in London nachempfunden, die aus Deutschland stammt und auf das 14. oder 15. Jahrhundert datiert ist. So gekleidet ist Frau Landvogt nun bereit für einen Gang auf den Markt! Und wie gehen sie an einem kühleren Tag aus dem Haus? Verwendete und weiterführende Literatur (z.T aus anderen geographischen Räumen): Cowfoot, E.; Pritchard, F.; Staniland, K.: Textiles and Clothing 1150 – 1450 , London, 2001. Geppert, Silke: Mode unter dem Kreuz. Kleiderkommunikation im christlichen Kult , Salzburg, 2013. Harlaut, Mathieu: Company of Saynt George – Clothing Guide Men , Bern, 2o10. Holenstein et al.: Zweite Haut. Zur Kulturgeschichte der Kleidung , Bern, Stuttgart, Wien, 2010 IG Gewand: Um 1504 – Die Grundausstattung , Karlsruhe, Bretten, 2017. Kania, Katrin: Kleidung im Mittelalter. Materialein – Konstruktion – Nähtechnik. Ein Handbuch , Köln, Weimar, Wien, 2010. Nutz, Beatrix; Stadler, Harald: How to pleat a shirt in the 15th century, Eastop, 2007. Ostergaard, Else: Woven into the Earth: Textile Finds from North Greenland, Aarhus, 2004. Thursfield, Sarah: The Medieval Tailor's Assistant, Ramsbury, 2018. Zander-Seidel, Jutta: "Haubendämmerung: Frauenkopfbedeckungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit" , in : Schwinges, Rainer C.; Schorta, Regula (Hrsg.): Fashion and clothing in late Medieval Europe, Basel, 2010, S. 37-43. Weitere Blogbeiträge 17. Dezember 2020 Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780 Margaretha Mutach weilte um 1780 als Frau des Landvogts auf Schloss Lenzburg. Was trugen die Damen zu jener Zeit? Eine Reise in die… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 05. Mai 2023 Römische Kleidung – Kleidervorschriften und gesellschaftlicher Status Kleidung war auch im Römischen Reich ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Inszenierung. Doch was genau trugen die Bewohnerinnen… Von Gabriela Gehrig Von Gabriela Gehrig Gabriela Gehrig leitet das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau und ist als Geschichtsvermittlerin tätig. Als Historikerin interessiert sie sich besonders für Sozial- und Kostümgeschichte und schneidert wann immer möglich auch selber. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Kommentare

 
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Das tragbare Sommergefühl - Zeitloser Textildruck aus Suhr

Zurück zum Blog 17. Juni 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Sommer: Die helle Jahreszeit steht nicht nur für heisse Tage und ein abkühlendes Bad. Auch im Sammlungszentrum in Egliswil hält der Sommer Einzug. Oder hat eingehalten. Denn in den Regalen und Ablagen schlummern wahre Schätze, die perfekt zu einem schönen Sommertag passen. "Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt." - Victor Hugo (1802-1885) Im Sammlungszentrum liegen zwischen diversen Raritäten und Kuriositäten auch Sonnenbrillen, Strohhüte und Kleider, deren Designs auch der aktuellsten und trendigsten Sommerkollektion entsprungen sein könnten. Dabei kommt uns die Vergangenheit doch meistens grau und trostlos vor. Dass dem aber nicht immer so ist, zeigt sich auch am Textilfundus des Museum Aargau. Die aufgedruckten Muster reichen von verspielten Blumenmustern über abstrakte geometrische Figuren und erfrischende Blautöne bis hin zu psychedelisch anmutenden Labyrinthen. Gespeist wird dieser Fundus von unterschiedlichen Herstellern aus der Schweiz und aus dem Ausland. Spezielle Exemplare sind bspw. das von Albert Kriemler gestaltete Kleid der ehemaligen Bundesrätin Doris Leuthard, das sie 2017 bei einem Staatsbesuch trug. Oder ein blau/weiss gefärbtes, seidenes Mantelkleid eines chinesischen Würdeträgers um 1800, das eventuell von einem Mitglied der Mittelschweizerischen Geographisch-Commerciellen Gesellschaft in Aarau mitgebracht wurde. Eine kleine Geschichte des Drucks Ein oft übersehener Arbeitsschritt bei einem Kleidungstück ist das Bedrucken des Stoffes, vor allem wenn es um aufwendige Muster oder Farbverläufe geht. Vor der Einführung maschineller und später computergesteuerter Maschinen ging dies nur durch harte Arbeit, denn die Druckvorlagen mussten von Hand geschnitzt werden. Erst Ende des 19. Jh. wurde im nordenglischen Newcastle eine Druckmaschine mit gravierten Metallwalzen erfunden. K-18355.35, Satz Druckschablonen aus der Textildruckerei Suhr, Sammlung Museum Aargau, © Museum Aargau. Auf der Weltausstellung in Chicago präsentierte der japanische Pavillon bunt bedruckte Kimonos. Diese wurden durch ein sogenanntes Hartpapier-Verfahren bedruckt. Dabei werden Papierschablonen auf ein straff gespanntes Gitter aus Pferdehaaren geklebt. Mit dieser Schablone wird nun Wachs auf den Stoff aufgebracht. Die freien Stellen nehmen dann die gewünschte Farbe auf. Diese Methode wurde verschiedentlich verfeinert und zum heute bekannten Siebdruck-Verfahren weiterentwickelt. Looking West From Peristyle, Court of Honor and Grand Basin of the 1893 World's Columbian Exposition (Chicago, Illinois), 1893, © The Project Gutenberg EBook of Official Views Of The World's Columbian Exposition, C. D. Arnold (1844-1927); H. D. Higinbotham. Know-how Made in Suhr Ein frühes Beispiel aus der Schweiz ist die Textildruckerei in Blumenegg im heutigen Kanton St. Gallen. Seit 1829 wurde dort in einer Fabrik Baumwollgewebe hergestellt und woran sich später auch eine Druckerei anschloss. Auch im Kanton Aargau entstanden Textildruckereien, wie die 2010 insolvent gegangene Textildruckerei Suhr AG. Die Anfänge dieser Firma reichen bis ins Jahr 1903 zurück. Die Herren Häusle und Gasser, die beide aus dem elsässischen Mühlhausen nach Aarau migriert waren, bezogen dort die erste Druckerei. Das Hauptgeschäft der Firma war vor allem die Herstellung von Tischdecken und Bettüberwürfen für Hotels. Fünf Jahre später – der Unternehmensname lautete nun Ruffi, Gasser & Cie. – wurde die Firma in den eigens dafür erbauten Fabrikkomplex in Suhr verlagert. Jedoch trat bereits 1912, als Reaktion auf die durch fallende Baumwollpreise ausgelöste Krise, die Umwandlung zu einer Genossenschaft ein. Diese existierte bis 1948. Schliesslich erfolgte die Gründung der Familienaktiengesellschaft Textildruckerei Suhr AG, die bis zum Konkurs Bestand hatte. Ansicht des Fabrikgebäudes der ehemaligen Textildruckerei Suhr, 2011, © Hubert, Keller, AZ Medien. Zeitloses Design Im Sammlungszentrum Egliswil befinden sich nun insgesamt 25 Kleider aus dem Privatbesitz der Gattin und der Tochter des letzten Firmeninhabers Hans Müller. Sie zeigen die Blütezeit des maschinellen Textildruckes von 1930-1990. Diese Kleider wurden von einer leider unbekannten Schneiderin im Auftrag der beiden Damen aus den Stoffen der eigenen Druckproduktion gefertigt. K-18374.16, Kleid der Firmeninhaberin der Textildruckerei Suhr, Druck: TEXTILDRUCKEREI SUHR AG, Suhr, Sammlung Museum Aargau, © Museum Aargau. Den Kleidern sieht man die Jahre nicht an. Strahlend wie eh und je präsentieren sie sich den interessierten Betrachtern. Sie zeugen von einer in der Schweiz immer weiter verschwindenden Handwerkskunst. Wenn Sie also den 50er und 60er-Vibe wiederbeleben möchten und noch auf der Suche nach einem wahren Hingucker sind, dann statten sie doch dem Textilfundus im Sammlungszentrum Egliswil einen Besuch ab. Ein bleibender Eindruck ist beinahe garantiert. Literatur Appelbaum, Stanley: The Chicago World’s Fair of 1893. A photographic record. Photos from the collections of the Avery Library o Columbia University and the Chicago Historical Society. Dover Publications, New York 1980. Faine, Brad: DuMonts Handbuch Siebdruck, Geschichte-Technik-Praxis. DuMont, Köln 1991. Geschichte des Technologiepark Blumenegg AG. URL: www.tpblumenegg.ch/geschichte/ (Stand: 10.05.2022, 13:45 Uhr). Objekt des Monats Nr. 20 (September 2015), Tarnfarbenstoffe aus der Textildruckerei Suhr AG, Inv. Nr. K-18358.1-3, © Historisches Museum Aargau. Sigur, Hannah: The Influence of Japanese Art on Design. Gibbs Smith, Layton, Utah 2008. Keller, Hubert: Denkmalpflege ist gegen den Abbruch. Artikel in AZ, 22.02.2011. URL: www.aargauerzeitung.ch/verschiedenes/denkmalpflege-ist-gegen-den-abbruch-ld.2046994 (Stand: 19.05.2022, 11:40 Uhr). Von Romeo Arquint Von Romeo Arquint Romeo Arquint ist Historiker und war 2022 Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Kommentare

 
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Living History im Museum Aargau

Zurück zum Blog 16. Juli 2021 Kategorien Schlossgeschichten Mittelalter Museum Aargau arbeitet seit Jahren mit Living-History-Darstellenden zusammen. Warum wir das tun und was wir daran schätzen? Die Antworten im Blog. Living History oder Reenactment sind Begriffe, welche die Darstellung bestimmter historischer Zustände und Ereignisse wie Schlachten oder bestimmter historischer Persönlichkeiten oder Personengruppen (z.B. Handwerker im süddeutschen Raum und auf dem Gebiet der Schweiz im späten 15. Jahrhundert) umschreiben.* Dabei ist darauf zu achten, dass alle Realien – alle Objekte, Materialien und deren Verarbeitung – möglichst authentisch reproduziert und präsentiert werden. Im besten Falle orientieren sich die Darstellenden an archäologischen Funden, schriftlichen (z.B. dokumentierten Nachlässen, Inventaren, etc.) oder bildlichen Quellen (Bilder oder Skulpturen). Mittelalterliches Heerlager auf Schloss Lenzburg mit Company of Saynt George Grösstenteils wird Reenactment als Hobby betrieben, denn nur die wenigsten Handwerker und Handwerkerinnen können wirklich von ihren Darstellungen leben. Die Darstellenden sind oft Gruppen zugeordnet, die sich einer bestimmten Zeit und einem spezifischen Thema verschrieben haben: beispielsweise burgundische Artillerie aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wie die Company of St. George oder ein Hospitaliter-Heerlager mit weltlichem Gefolge um 1180, wie die comthurey alpinum. Living-History-Gruppen und Museum Aargau Kernaufgabe eines Museums mit eigener Sammlung ist es, den Sammlungsbestand zu pflegen und ihn der Bevölkerung zugänglich zu machen. Museum Aargau hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vermittlung des Kulturguts besonders lebendig zu gestalten, wobei die Living History ins Spiel kommt. Wer schon mal in den Genuss unserer Workshops oder Führungen gekommen ist, weiss, dass die Geschichtsvermittelnden von Museum Aargau als historische Personen, in eigens dafür angefertigten Kostümen, auftreten. Frauen bei der Arbeit an "Historischen Erlebnistagen" auf Schloss Lenzburg - Bild: Daniel Severin Es war daher ein logischer Schritt, diesen Gedanken bei Veranstaltungen weiterzuführen. Dabei achten wir darauf, mit qualitativ hochwertigen Gruppen zusammenzuarbeiten. Die Besuchenden erhalten somit eine 'Verlebendigung' einer ansonsten 'nur' über Texte und inszenierten Objekten bestehenden Ausstellung. Manche Repliken, die die Darstellenden benutzen, können als Originale in der Ausstellung betrachtet werden. Reste von Kleidungsteilen können vollständig und 'in Aktion' am Mann oder der Frau beobachtet werden. Das Leben von damals so detailtreu wie möglich Dank der engagierten Living-History-Gruppen ist es einem Museum möglich, einen sehr direkten Eindruck einer bestimmten Zeit auf unterhaltsame Art zu vermitteln. Etwas, dass ein Museum allein so nicht bewältigen könnte. Natürlich ist uns klar, dass wir hier keine Zeit in ihrer Gesamtheit, mit allen positiven wie negativen Seiten zeigen können. Niemand kann das. Es ist auch nicht der Anspruch einer Veranstaltung. Aber Besuchende gewinnen so ein erweitertes Bild von einer bestimmten Region und Zeit mit einem Fokus auf ausgesuchte Aspekte – und hat Spass dabei. Was möchte man als Museum mehr? *Anmerkung: Der Einfachheit halber werden in diesem Artikel Living History und Reenactment synonym verwendet. Färber auf Schloss Lenzburg Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Mittelalter Kommentare

 
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Strohhut Canotier – Die "Kreissäge" der Hipster

Zurück zum Blog 08. April 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung 20./21. Jh. Die sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts weltweit verbreitende Hipsterbewegung brachte nicht nur Vollbärte, Holzfällerhemden und Tätowierungen zurück, sondern auch coole Strickmützen und Strohhüte. Bei den Strohhüten sind insbesondere die Canotiers, liebevoll auch “Kreissägen” genannt, beliebt, von denen die Sammlung Museum Aargau ein schönes Exemplar besitzt – an Flüssen und Seen wähnt man sich somit seit einigen Jahren während der Sommermonate plötzlich wieder wie im weltberühmten Bild "Das Frühstück der Ruderer" (1880/81) des Impressionisten Pierre-Auguste Renoir (Phillips Collection, Washington D.C.). Ein Stück Freiämter Strohindustrie Die Kreissäge erinnert ebenfalls an die Erfolgsgeschichte der Strohindustrie im aargauischen Freiamt, wo um das Strohzentrum Wohlen u.a. in Dottikon, Fahrwangen und Meisterschwanden zahlreiche Strohfabriken entstanden. Ein Besuch des Strohmuseums in Wohlen lohnt sich: Rasch wird deutlich, dass Strohbarone wie beispielsweise Isler Handelsverbindungen und Verkaufsstellen in ganz Europa hatten. © Museum Aargau Mitte des 19. Jahrhunderts waren im Aargau allein 24'000 Heimarbeiterinnen beschäftigt. Die Freiämter Strohindustrie, die teilweise 98% ihrer Ware exportierte, blieb allerdings nicht verschont von der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre sowie von den Launen der Mode – mag die Bezeichnung "Hipster" heute meist spöttisch verwendet werden, ihr ist zweifellos zu verdanken, dass die 1919 gegründete Aargauer Hutwerkstatt Risa in Hägglingen mit ihren Hutkollektionen weltweit Beachtung findet. Die Basic Collection enthält sogar Zylinder. Jetzt fehlt nur noch der Gehstock mit einem schönen Handknauf aus Silber! Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung 20./21. Jh. Kommentare

 
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Kochvideo: Zanzarellisuppe – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 01. September 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Geniessen Sie eine italienische Zanzarellisuppe nach einem Rezept aus dem Mittelalter. Unser Kochvideo zeigt, wie die Suppe zubereitet wird! Diese Suppe findet sich im italienischen Kochbuch des Maestro Martino, Libro de Arte Coquinaria aus dem 15. Jahrhundert. Der Maestro hiess mit richtigem Namen Martino de’ Rossi und stammte aus dem Bleniotal, im heutigen Tessin, Schweiz. Er war Koch am Hofe der Sforza und kochte in Florenz für Herzog Galeazzo Maria Sforza. Er war später geheimer Koch der Päpste Paul II. und Sixtus IV. Weitere Werke, die ihm zugeschrieben werden: "Libro de cosina" und "De honestea voluptate". Rezept für: 6 Personen Dauer: 25 Minuten Zutaten 80 g getrocknetes Brot,fein zerkleinert 200 g Parmesan, gerieben 8 Eier, verquirlt 2 l Bouillon 8 Safranfäden, gemörsert Gewürzmischung aus gemahlenem Zimt, Ingwer, Muskatnuss und Pfeffer Zubereitung Brot, Parmesan und Eier zu einem nicht zu dicken Teig vermengen. Die Bouillon zum Kochen bringen. Den Safran zugeben. Einige Minuten ziehen lassen. Danach die Brot-Käse-Eier-Masse zugeben, mit dem Quirl vermischen und warten, bis die Suppe wieder aufkocht. Ein oder zwei Mal aufkochen, bis sich die Flüssigkeit abhebt. Die Suppe nimmt durch das wiederholte Aufkochen eine körnige Konsistenz an. Vom Feuer nehmen, grosszügig mit der Gewürzmischung abschmecken. Zusatzinformationen Weisse Zanzarelli-Suppe erhält man, wenn man anstelle der ganzen Eier nur Eiweiss verwendet und anstelle des Safrans der Bouillon etwas Mandelmilch beigibt. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 23. Juni 2020 Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter Im Kochvideo zeigen wir Ihnen, wie sie eine Safran-Sahne-Torte zubereiten – ein mittelalterliches Rezept aus der Sammlung "Two… 04. Mai 2020 Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Kochvideo zeigen wir, wie's geht! Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
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Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 23. Juni 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Safran-Sahne-Torte: ein leckeres Rezept aus dem Mittelalter. England war im Mittelalter ein Ort feinster Speisen. Das zeigen überlieferte Rezeptbücher. Diese Safran-Sahne-Torte, oder – wie sie im Original heisst – "Doucettes", stammt aus der bekannten Sammlung Two Fifteenth-Century Cookery Books, Harleian MS 279. Die Torte ist ein Beispiel für ein Rezept, bei dem eine Zutat zum Färben der Speise genutzt wird. Der Safran macht die Füllung schön gelb. Das Färben von Speisen war im Mittelalter weit verbreitet: Rot erreichte man mit Brombeeren oder Kirschen, gelb mit Safran (oder günstiger mit Kurkuma), grün mit Petersilie. Rezept für: 10 Personen Dauer: 75 Minuten (25 Minuten Vorbereitung – 50 Minuten im Ofen) Zutaten Teig 225 g Dinkelmehl 65 g Butter 40 g Schmalz Kaltes Wasser Füllung 6 Eigelbe verquirlt 350 ml Doppelrahm 125 ml Milch 65 g Zucker hell 1 Prise Salz 5 Safranfäden, gemörsert Zubereitung Dinkelmehl, Butter und Schmalz von Hand mischen, so viel Wasser dazugeben wie nötig, damit der Teig schön glatt wird. Kühl stellen. Danach in die Kuchenform Ø 26 cm füllen, Boden ca. 3mm, den Kuchenrand etwas dicker machen, ca. 1 cm. Den Boden mit einer Gabel einstechen. Den Teig bei 200°C für ca. 20 Minuten blind backen. Etwas auskühlen lassen. Alle Zutaten der Füllung zusammenmischen und in die ausgekühlte Form geben. Für ca. 50 Minuten bei 150 Grad backen. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 26. Januar 2022 Kochvideo: Spanische Äpfel – Rezept aus dem 17. Jahrhundert Kochen Sie spanische Äpfel nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert. Unser Kochvideo zeigt, wie es geht. Ein einfaches und leckeres Rezept! 24. Juli 2020 Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
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Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 04. Mai 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Koch-Video zeigen wir, wie's geht! Das Rezept findet sich im Liber de Coquina, einem frühen Rezeptbuch aus dem 14. Jahrhundert. Über den Autor ist nichts bekannt, was damals durchaus üblich war. Die Zusammensetzung dieses Rezepts weist auf einen Ursprung im Arabischen hin. Rezept für: 4 Personen Dauer: 65 Minuten (25 Minuten Vorbereitung – 40 Minuten über dem Feuer) Zutaten 1 Huhn, küchenfertig Salz zum Einreiben 2 grosse Zwiebeln 60 g Speck 5 dl Bouillon 1 dl Mandelmilch (50 g Mandeln in 1 dl Wasser über Nacht einweichen) 3 Zimtstangen 1 Zitrone, Saft Gewürze (nach Wunsch Muskat, Pfeffer, Kardamom) Salz 3 dl Weisswein nach Belieben Zubereitung Das Huhn in nicht zu kleine Stücke schneiden (Brust, Flügel, Bein) und mit Salz einreiben. Zwiebeln schälen und vierteln. Speck in den Brater geben, Zwiebel zusammen mit den Hühnerstücken anbraten, bis diese goldbraun sind. Mit der Bouillon ablöschen. Die Mandelmilch, die Zimtstangen und den Zitronensaft beigeben. Würzen. Je nach Wunsch den Sud mit Wasser oder Wein verdünnen. Auf dem Feuer schmoren, bis sich das Fleisch vom Knochen lost. Abschmecken und servieren. Zusatzinformationen Eine etwas speziellere Variante, die extra viel Zitronengeschmack gibt, ist die Verwendung von in Salzlake eingelegten Zitronen. Dazu sind die unbehandelten Zitronen zuerst 3 bis 4 Tage zu wässern, dann werden sie auf 4 Seiten eingeschnitten und die Schnitte mit grobem Salz gefüllt. Die Zitronen dann in ein Einmachglas füllen und mit siedend heissem Wasser übergiessen. Das Glas sofort verschliessen. Nach 6 Wochen sind die Zitronen geniessbar. Sie können grob zerkleinert und dem Limonia-Gericht beigegeben werden. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
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Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 07. April 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem Rezept aus dem Mittelalter. Dieses Rezept ist raffiniert, denn es verbindet verschiedene Geschmacksrichtungen! Die scharfen Zwiebeln karamellisieren im Honig-Weisswein-Gemisch und erhalten so eine feine Süsse, die durch die Crème fraîche noch abgerundet wird. Das Rezept findet sich im Tegernseern Kochbuch wieder und ist damit ein Rezept aus dem Kloster. Zwiebelgewächse sind genügsam im Garten und daher gerne gesehen. Rezept für: 4 Personen Dauer: 40 Minuten (10 Minuten Arbeit, 30 Minuten über dem Feuer) Zutaten 600 g Zwiebeln 40 g Butter 5–6 EL Honig 2,5 dl Weisswein Salz 4 EL Crème fraîche 2 EL frische Küchenkräuter, gehackt Zubereitung Die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, den Honig darin auflösen und die Zwiebelscheiben hinzugeben. Kurz andünsten, den Wein hinzugiessen und so lange schmoren, bis die Zwiebeln weich sind. Salzen, mit der Crème fraîche binden und mit den Kräutern abschmecken. Wer es gerne süsser hat, kann die Menge Honig verdoppeln oder verdreifachen. Weitere Kochvideos 23. Juni 2020 Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter Im Kochvideo zeigen wir Ihnen, wie sie eine Safran-Sahne-Torte zubereiten – ein mittelalterliches Rezept aus der Sammlung "Two… 18. Februar 2021 Kochvideo: Linsen mit Kastanien – Rezept aus der römischen Antike Kochen Sie Linsen mit Kastanien nach römischem Rezept – unser Kochvideo zeigt, wie's geht! 24. Juli 2020 Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Ab ins Kloster!

Workshop für Schulen Geeignet für 3. bis 9. Klasse 150 3. bis 9. Klasse – Crashkurs für Novizen und Novizinnen Mit Gänsekiel und Tinte alte Handschriften abschreiben, bei Krankheiten das richtige Kraut verabreichen und nur mit Zeichensprache nach mehr Brot verlangen… Ein Novize im frühneuzeitlichen Kloster muss so einiges lernen. Nicht jeder hat das Zeug zum Mönch. Im Workshop lernen die Schüler und Schülerinnen das Leben im Kloster Wettingen und dessen Geschichte kennen und stellen sich verschiedenen Prüfungen. Wer besteht, könnte direkt ins Kloster eintreten! Workshop "Ab ins Kloster!" von Museum Aargau für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Rätseltour: Die verborgene Botschaft

Rätseltour für Schulen Geeignet für 5. bis 12. Klasse 120 5. bis 12. Klasse – Rätseltour durch das Klostergelände Was geschah am 29. Mai 1762 im Kloster Wettingen? Auf der selbständigen Rätseltour folgen die Schülerinnen und Schüler den geheimnisvollen Aufzeichnungen des Freskenmalers Eustachius Gabriel. Nur wer die Aufgaben löst und die Spiegel-Pyramide von Eustachius richtig benutzt, erfährt: Was ist damals im Kloster passiert? Und was beschäftigte die Klostergemeinschaft im Zeitalter der Aufklärung? Das Spiel führt durch das ganze Klostergelände und in die historischen Gebäude. Ein spannendes Abenteuer für alle, die gerne Karten lesen, rätseln und forschen – Eustachius braucht eure Hilfe! Rätseltour für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Die verborgene Botschaft" (2 Stunden). Geeignet für: 5. bis 12. Klasse. Selbständige Rätseltour durch das Klostergelände

Gradian
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen im Gegenlicht mit dramatischen Wolken über dem Kloster.

Klosterhalbinsel Wettingen

Glaube, Macht,
Wissen

Die Klosterhalbinsel Wettingen ist ein Kulturgut von internationalem Rang. Am Kraftort an der Limmat verschmelzen Kultur, Bildung, Geschichte und Gastfreundschaft zu einem Erlebnis!

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Blick in den Ausstellungsraum "Parlatorium" auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Vordergrund ein Schild mit dem Text "Archiv der Fragen", im Hintergrund sitzen Schülerinnen und Schüler diskutierend beeinander.

Sechs
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Eine Gästegruppe mit einer Museumsführerin steht vor der Kirche der Klosterhalbinsel Wettingen.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung in der Mönchskirche Kloster Wettingen: Verschiedene Objekte in einer Vitrine, u.a. ein grosses Altarkreuz

Ausstellungen
und Rundgänge

Museum der Klosterhalbinsel  

 
Aussenaufnahme Gästezentrum Klosterhalbinsel Wettingen mit Informationsbildschrim links

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Wettingen mit Klosterpark im Vordergrund

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Angebot wählen
  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse beim Schreiben mit Tinte und Federkiel.

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Zwei Mädchen und ein Bub stehen gemeinsam vor dem Kloster Wettingen und blicken direkt in die Kamera. Sie halten eine Landkarte, Broschüre sowie eine Pyramide in den Händen.

Für
Familien

Rätseltour durch die Klosterhalbinsel  

 
Eine Frau und ein Mann schreiten in Freizeitbekleidung durch den Garten der Klosterhalbinsel Wettingen (Foxtrail).

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

Die Klosterhalbinsel in 54 Sekunden

DIE KLOSTERHALBINSEL WETTINGEN

 
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen mit dramatischen Wolken über dem Kloster

Klosterhalbinsel
und Geschichte

800 Jahre Klostergeschichte  

 
Luftaufnahme Konventgarten und Abtgarten auf der Klosterhalbinsel Wettingen mit Limmat

Klosterpark
und Gärten

Entdecken Sie historische Gartenanlagen  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Weiss gedeckte Stehtische mit Häppchen: Apéro auf der Klosterhalbinsel Wettingen

Essen und
Trinken

Restaurants auf der Klosterhalbinsel  

 
Lindenterrasse Schloss Wildegg: Ein schön gedeckter Tisch mit Apéro

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Feiern und tagen  

SAMMLUNG

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

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