Museum Aargau

"Walther Bürsten bürsten gut" – Zahnpflege mit dem Chefkurator

Zurück zum Blog 25. Juni 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Den Werbeslogan "Walther Bürsten bürsten gut, Walther Bürsten bürsten besser" kannte wohl jedes Kind. Chefkurator Rudolf Velhagen präsentiert in der Sammlung von Museum Aargau ein Bürsten-Set der ehemaligen Bürstenfabrik Walther in Oberentfelden AG Dieser Bekanntheitsgrad ist kein Wunder: Beim Besuch des Walther-Museums in der "Alten Bürsti" in Oberentfelden wurde mir bewusst, dass es für fast jede Lebenssituation irgendeine Bürste gibt. Dabei bilden Zahnbürsten (gewöhnliche und elektrische), WC-Bürsten, Schuhbürsten,

 
Schloss Wildegg

Vortrag: Reisen in der Belle Époque

Preis Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung Nicht erforderlich 0 Spannende Reise durch eine Zeit des Aufbruchs Schloss Wildegg bietet im Rahmen des Schweizer Schlössertages 2026 mit dem Vortrag "Reisen in der Belle Époque" spannende Einblicke in eine Zeit des Aufbruchs, als Dampfschiffe, Eisenbahnen, Kutschen, frühe Automobile und auch das Fahrrad neue Freiheiten eröffneten. Der Vortrag von Gabriela Gehrig, Historikerin und Geschichtsvermittlerin Museum Aargau, wird begleitet mit zeitgenössischen Fotografien und Reiseberichten aus den Jahren zwischen 1880 und 1914. Um 13 und 15 Uhr finden

 
Museum Aargau

Kleine Kugel, grosse Welt: Der Globus von Schloss Wildegg

Zurück zum Blog 23. September 2026 Kategorie Neuzeit Hinter den kleinformatigen Welt- und Himmelskugeln stecken sowohl astronomische Vorstellungen wie auch historische Entdeckungen und handwerkliches Knowhow. Aber seit wann gibt es eigentlich Globen? Wie wurden diese hergestellt und was war ihr Verwendungszweck? Der Globus von Schloss Wildegg gibt Anlass, diesen und mehr Fragen auf den Grund zu gehen. Auffällig ist er nicht, der kleine Globus von Schloss Wildegg. Mit einem Durchmesser von lediglich 12,5 cm ist er sogar kleiner als die meisten anderen Globen. Wer das Schloss bereits einmal

 
Museum Aargau

5 faszinierende Fakten über römische Münzen

Zurück zum Blog 28. August 2026 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Münzgeld verliert heutzutage zunehmend an Bedeutung. Römische Münzen waren bei den Römern hingegen das zentrale Zahlungsmittel und ermöglichten Einkäufe und Handel im ganzen Reich. Doch was macht römische Münzen so besonders und wofür wurden sie verwendet? "Pecunia non olet" – Geld stinkt nicht. Diese Redewendung geht auf Kaiser Vespasian zurück, der zur Finanzierung des Staates eine Steuer auf öffentliche Latrinen einführte. Als sein Sohn Titus die Moral dieser Steuer beanstandete, hielt Vespasian ihm Münzen

 
Schloss Lenzburg

Eine Zeitreise: 50 Jahre Geschichtsvermittlung

Sonderausstellung Saison 2025/2026 Preis Im Eintritt inbegriffen 0 Sonderausstellung zur Pionierrolle in der Schweizer Museumspädagogik Schloss Lenzburg beleuchtet 2025/2026 in einer Sonderausstellung seine Pionierrolle in der Geschichtsvermittlung. Vor 50 Jahren arbeiteten hier erstmals Museumspädagoginnen und -pädagogen spielerisch mit Kindern – ein Novum in der Schweiz. In der kleinen Ausstellung "Eine Zeitreise: 50 Jahre Geschichtsvermittlung" erzählen Pionierinnen und Pioniere, wie sie ab 1975 Geschichte zum Erlebnis für alle Sinne machten – mit feuerspeienden Drachen, verkleideten Gräfinnen

 
Schloss Wildegg

Museumswald

Museumswald Preis Eintritt frei Ort Der Museumswald befindet sich oberhalb des Spielplatzes bei Schloss Wildegg 0 Waldnutzung im 18. und frühen 19. Jahrhundert Der Museumswald von Schloss Wildegg zeigt die Waldnutzung im 18. und frühen 19. Jahrhundert: als Speisekammer, Holzlieferant, Weidefläche und Jagdrevier. Kern des Museumswaldes ist die Waldweide. Im Früh- und Spätsommer grasen hier Geissen, wie vor 200 Jahren. Führungen und Workshops lassen diese historische Waldnutzung lebendig werden und beleuchten die heute so aktuellen Themen Biodiversität und Naturschutz. Museumswald auf Schloss

 
Museum Aargau

Licht ins Dunkel: Das farbige Mittelalter

Zurück zum Blog 08. Juli 2026 Kategorien Mittelalter Historische Kleidung Trug man im Mittelalter nur graue und braune Kleidung? Weit gefehlt! Eine Hommage an die Farbigkeit dieser Epoche. Das Klischee des "dunklen Mittelalters" hält sich in der breiten Bevölkerung und in der medialen Kultur hartnäckig – zum Frust von Historikerinnen und Historikern sowie anderen, welche sich mit dieser Epoche differenzierter auseinandersetzen. Wenn man im alltäglichen Kontext etwas als "mittelalterlich" bezeichnet, ist dies negativ geprägt und soll "rückständig" ausdrücken. Allerdings war das Mittelalter

 
Museum Aargau

Das tragbare Sommergefühl - Zeitloser Textildruck aus Suhr

Zurück zum Blog 17. Juni 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung Historische Kleidung Neuzeit Sommer: Die helle Jahreszeit steht nicht nur für heisse Tage und ein abkühlendes Bad. Auch im Sammlungszentrum in Egliswil hält der Sommer Einzug. Oder hat eingehalten. Denn in den Regalen und Ablagen schlummern wahre Schätze, die perfekt zu einem schönen Sommertag passen. "Der Sommer, der vergeht, ist wie ein Freund, der uns Lebewohl sagt." - Victor Hugo (1802-1885) Im Sammlungszentrum liegen zwischen diversen Raritäten und Kuriositäten auch Sonnenbrillen, Strohhüte und Kleider, deren Designs auch der

 
Museum Aargau

Schreibmaschine "Swissa Junior" von August Birchmeier's Söhne

Zurück zum Blog 30. März 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielten Schreibmaschinen als Instrument für die Textverarbeitung eine immer wichtigere Rolle. In der Schweiz und im Kanton Aargau wurde diese Entwicklung von der Schreibmaschinenfabrik August Birchmeier's Söhne entscheidend mitgeprägt. © Museum Aargau Schreibmaschine mit Schutzkoffer Das Metallgehäuse der in der Mitte der 1950er-Jahre hergestellten Schreibmaschine (9 cm x 31 cm x 27 cm) mit gerundeten Ecken ist hellblau lackiert. Die abgeschrägte Abdeckung wird oberhalb der Tasten von

 
Museum Aargau

Gemeinschaft und Identität – Feste in bürgerlichen Kreisen

Zurück zum Blog 03. September 2026 Kategorien Mittelalter Schlossgeschichten Im Mittelalter waren Feste weit mehr als nur Gelegenheiten zum Feiern: Auch abseits der Höfe spielten Feste eine zentrale Rolle im gemeinschaftlichen Leben. In Dörfern und Städten förderten sie das Zugehörigkeitsgefühl, den Austausch und gemeinsame Traditionen. Während sich Obrigkeiten aufgrund ihrer Adelstitel bei Festen zusammenfanden, lag bürgerlichen Festen meist ein gemeinsamer Beruf oder ein geteiltes Interesse zugrunde. Im Spätmittelalter schlossen sich städtische Handwerker vermehrt zu Zünften zusammen, um

Gradian
Mehrere Jugendliche singen.
Mehrere Jugendliche singen.

Veranstaltung

SING!Stimmen – Klingender Kloster-Rundgang 

Der klingende Kloster-Rundgang SING!Stimmen lädt Sie ein zu fünf weihnachtlichen Kurz-Konzerten auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Klänge und Gesänge unterschiedlicher Stilrichtungen erfüllen abends die Klosterräume. 

Der Kloster-Rundgang ist ein Festival, das sich ganz der menschlichen Stimme in all ihren stilistischen Ausdrucksmöglichkeiten widmet: dem Gesang, aber auch anderen vokalen Ausdrucksformen wie Schauspiel, Rezitation und Lesungen. Der Konzertabend klingt mit einem Glas Glühwein aus.

SING!Stimmen wurde vom Dirigenten Cristoforo Spagnuolo und der Sängerin Susanne Oldani speziell für die Klosterhalbinsel Wettingen kreiert.  

Detailinformationen

Eintritt & Tickets

  • Preis:
    • Erwachsene: CHF 50.–
    • Kinder (bis 16 Jahre) / Studierende: CHF 25.–
    • Keine weiteren Vergünstigungen
  • Die Platzzahl ist beschränkt, wir empfehlen das Ticket vor dem Konzertabend online zu kaufen

Programmablauf

  • 18.00 Uhr: Türöffnung (Start bei der Löwenscheune Kloster Wettingen)
  • 18.45 Uhr: Start Kloster-Rundgang
  • 20.45 Uhr: Ende des Konzertabends mit Glühwein beim Restaurant Sternen

Auftretende Künstlerinnen und Künstler

Hannah Beutler (Sopran), Mats Scheidegger (Gitarre, FX)

Händels starke Frauenfiguren im Gewand unserer Zeit: In neu arrangierten Fassungen lassen die Sopranistin Hannah Beutler und der Gitarrist Mats Scheidegger die Grenze zwischen Barock und Gegenwart verschwimmen.

Händels emotionale Opernarien – von Alcinas verletzlicher Verzweiflung bis zu Morganas verführungsstarker Energie – treffen auf den vielschichtigen Klang der E-Gitarre und feine Effekte.

Ein aufregendes, intim-intensives Klangerlebnis, das barocke Gefühlswelten überraschend modern erfahrbar macht.

Birgit Steinegger (Lesung)

Wenn die Weihnachtszeit einmal nicht nur besinnlich, sondern auch erfrischend scharfzüngig wird: Die beliebte Parodistin und Schauspielerin Birgit Steinegger liest Robert Gernhardts berühmte Weihnachtsgeschichte "Die Falle". Mit treffsicherem Humor, feiner Ironie und brillanter Sprachkunst nimmt sie die Eigenheiten der Festtage aufs Korn.

Ein feinsinniger, amüsanter Wortbeitrag, der dem Vorweihnachtstrubel ein Augenzwinkern abgewinnt!

Loris Sikora (Bariton), Manuel Häfeli (Bariton & Beatbox), Lukas Weber (Tenor), Josua Häfeli (Bass), Luco Merlo (Tenor), Niklaus Meier (Bariton)

Wenn der Advent stiller wird, beginnen sechs Stimmen zu leuchten. VOCABULAR aus Luzern lässt aus nichts als Atem, Stimme und Klang eine ganze musikalische Welt entstehen.

Feine Linien verweben sich zu warmen Harmonien, Rhythmen geben den Stimmen Bewegung, und immer wieder öffnet sich Raum für das Unerwartete. Ganz ohne instrumentale Begleitung entfaltet sich ein Klang, der unmittelbar und zugleich überraschend vielschichtig ist.

Sechs Stimmen, die den Raum füllen – und für einen Moment vielleicht vergessen lassen, wo die Musik aufhört und der Zauber beginnt.

Badener Vokalensemble (Leitung: Michael Schraner)

Advent ohne Kitsch – aber mit Herz und Stimme! Das Badener Vokalensemble präsentiert ein stimmungsvolles Programm aus feinen, weihnachtlichen Chorsätzen, die den sakralen Raum der Klosterkirche zum Erklingen bringen. Zwischen berührenden, mehrstimmigen Werken lädt das Ensemble auch das Publikum dazu ein, die eigene Stimme einzubringen und bei vertrauten Melodien mitzusingen.

Ein vorweihnachtlicher Klangzauber im intimen Rahmen des Chorgestühls, der nicht einfach nur berieselt, sondern bewegt, verbindet und die Stille herausfordert.

Chor der Kantonsschule Wettingen, Daria Occhini (Jodel). Leitung: Cristoforo Spagnuolo

Zum stimmungsvollen Festivalabschluss verwandelt sich die Klosterkirche in einen Ort berührender Begegnungen: Bekannte europäische Weihnachtslieder, feinfühlig gesungen vom Chor der Kantonsschule Wettingen, werden verwoben mit ergreifenden Jodel-Gesängen der jungen Jodlerin Daria Occhini.

Traditionelle Schweizer Naturklänge und vertraute Festtagsmelodien verschmelzen in der eindrücklichen Akustik der Klosterkirche zu einem einmaligen, herzerwärmenden Schlusspunkt.

Anreise & Besuch

  • Wir empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr. Auf der Klosterhalbinsel Wettingen stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Öffentliche Parkplätze gibt es in Gehdistanz beim Bahnhof Wettingen. Anreise
  • Der Konzertrundgang ist nicht rollstuhlgängig.
  • Warme Kleidung und gutes Schuhwerk empfohlen.

Impressionen

Schwarz-weiss-Aufnahme von "The Art of the Duo": Ein Mann steht, eine Frau dahinter sitzt mit einer Gitarre auf einer Treppe.
Gruppenbild Musikformation Vocabular
Porträt Daria Occhini
Gruppenbild Badener Vokalensemble
Ein Chor mit jungen Männern und Frauen singt.