Museum Aargau

Einpflanzen mit Plan: Tipps für gutes Anwachsen

Zurück zum Blog 05. Mai 2025 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im Frühling locken Gärtnereien mit prachtvollen Sträuchern, Bäumen und Blumen. Vor dem Einpflanzen lohnen sich Planung und etwas Geduld. Tipps zum Einpflanzen und Anwachsen aus dem Wildegger Schlossgarten. Vor dem Kauf neuer Pflanzen ist Planung wichtig: Wo soll die Pflanze stehen – und erfüllt dieser Ort die Bedingungen, welche die Pflanze braucht? Ist genug Sonne vorhanden? Oder weht zu starker Wind? © Pixabay / Schauhi Neue Pflanzen sollten zudem langsam an ihr neues Zuhause im Freien gewöhnt werden. Denn die meisten Pflanzen kommen im Frühjahr direkt aus dem Gewächshaus. Mit den folgenden Tipps gelingt die Anwachsphase. Tipps für die Anwachsphase Akklimatisieren: Stellen Sie die Pflanze nach dem Kauf für ein paar Tage in den Halbschatten. So kann sie sich an Sonne und Wetter gewöhnen. Grosszügiges Pflanzloch: Graben Sie das Loch doppelt so gross wie den Wurzelballen. Die Erde um das Loch mit der Grabgabel lockern. Boden anreichern: Die Erde um das Pflanzloch kann mit etwas Kompost angereichert werden. Verwenden Sie jedoch noch keinen Dünger oder frischen Mist. Wurzel wässern: Den Wurzelballen vor dem Einpflanzen in Wasser tauchen. Richtig einsetzen: Die Pflanze sollte so tief ins Loch, wie sie im Topf aus der Gärtnerei stand. Hohlräume vermeiden, Wurzeln brauchen Kontakt mit der Erde. Einschwemmen: Nach dem Pflanzen gut angiessen, auch bei Regenwetter. Stützen: Höhere Sträucher oder junge Bäume mit einem Stab sichern. So können die Wurzeln auch bei Wind ungestört anwachsen. Die Anwachsphase der Pflanze kann mehrere Wochen dauern. Sie ist vorbei, sobald die Pflanze sichtbar wächst. Achten Sie in dieser Zeit auf gleichmässige Feuchtigkeit der Erde. Nach dieser Anwachsphase kann gedüngt werden – je nach Pflanzenart und Bedarf. 15. Mai 2020 So gelingt die Wildblumen-Wiese für Bienen Verwöhnen Sie die Bienen in ihrem Garten mit einem Festbankett vor der Tür – und zwar in Form einer Wildblumenwiese mit einheimischen Arten.… 22. Februar 2023 Sanfte Pflege von Sträuchern Im Garten geht die Arbeit bekanntlich nie aus. Gartenfreunde neigen jedoch manchmal dazu, zu stark in die Natur einzugreifen. Oft ist… 23. Juli 2021 Insekten und andere Krabbeltiere: die kleinen Nützlinge im Garten Käfer, Spinnen und Insekten im Allgemeinen werden oft mit gemischten Gefühlen betrachtet. Jedoch sind viele von ihnen als Nützlinge… Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Legionärspfad Vindonissa

Catering

Übersicht Vertragscaterer Finest AG, Windisch Finest AG Josephine Meier Dohlenzelgstrasse 3 CH-5210 Windisch Tel. +41 56 566 70 50 E-Mail senden Website Güggeli-Sternen, Oberbözberg Güggeli-Sternen Esther & Thomas Schäublin Dorfstrasse 32 CH-5225 Oberbözberg Tel. +41 56 441 24 24 E-Mail senden Website Die Zusammenarbeit mit anderen Caterern sowie eine selbständige Bewirtung sind aus betrieblichen Gründen nicht möglich.

 
Museum Aargau

Vindonissa

MUSEUMSSTANDORTE IN VINDONISSA Legionärspfad Vindonissa Der Römer-Erlebnispark bietet Spiel-/Themen-Touren, Events, römische Übernachtungen, Führungen und vieles mehr. Vindonissa Museum Das Vindonissa Museum in Brugg zeigt die wichtigsten Funde von Vindonissa, dem einzigen römischen Legionslager der Schweiz.

 
Museum Aargau

Rosen richtig schneiden

Zurück zum Blog 01. April 2025 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im April ist der richtige Zeitpunkt, um Rosen zurückzuschneiden. Ein paar einfache Tipps und Tricks garantieren kräftiges Wachstum und eine reiche Blüte im Sommer. Laut einer alten Gärtnerregel sollten Rosen geschnitten werden, sobald die Forsythien blühen. Dies ist – je nach Wetter – ab Mitte März bis Mitte April der Fall. Dann schädigt auch leichter Frost die zarten Austriebe nicht mehr. © Pixabay / kiyu_01 Rosen schneiden: So geht's Bei den Rosen unterscheiden wir verschiedene Gruppen, jedoch gilt für alle: Altes, krankes oder dürres Holz sowie schwache Triebe werden weggeschnitten. Auch sogenannte Wildtriebe, die unterhalb der Veredlungsstelle wachsen, gehören weg – am besten nicht abgeschnitten, sondern direkt abgerissen. Beim Schnitt ist darauf zu achten, dass keine Stummel stehen bleiben. Schneiden Sie zudem unmittelbar oberhalb des Auges (Austrieb). Vergabelungen werden nach Möglichkeit weggeschnitten. Beim Schnitt von Edelrosen, Beetrosen, Miniaturrosen, mehrmals blühenden Strauchrosen und Stammrosen lassen wir vier bis fünf kräftige Triebe stehen, die auf drei bis fünf Augen gekürzt werden. Einmalblühende Kletterrosen werden als einzige Gruppe erst nach der Blüte im Juli/August geschnitten. Alle Triebe, welche geblüht haben, werden auf ca. 20 Zentimeter eingekürzt. Die Haupttriebe bleiben stehen, zwei bis drei alte Triebe dürfen an der Basis entfernt werden. Bodendeckerrosen brauchen nicht jedes Jahr einen Schnitt – es reicht, sie alle zwei bis drei Jahre kräftig zurückzuschneiden, ähnlich wie Beetrosen. Nach dem Schnitt der Dünger Da Rosen starkzehrende Pflanzen sind, sollten diese nach dem Schnitt gedüngt werden. Sie benötigen rund 100 Gramm Rosendünger pro Quadratmeter. Der Boden im Beet sollte vor dem Düngen gelockert werden. Bedecken Sie schliesslich nach dem Düngen den Boden mit ca. einem Zentimeter Kompost. So sind Ihre Rosen bestens gepflegt für die neue Saison! 13. April 2021 Kleine Rosenkunde – Übersicht der Sorten Rosen sind mit ihrer Blütenpracht nicht zu übertrumpfen. Für jeden Geschmack findet sich die passende Sorte. Eine kleine Rosenkunde mit der… 16. März 2022 Kleine Rosenkunde II: Richtig Rosen schneiden "Rosen schneiden oder nicht schneiden?" - Das ist die Frage, die sich so mancher Hobbygärtner jeden Frühling aufs Neue stellt. Doch dieses… 19. Dezember 2023 Die Christrose Die Christrose blüht von Dezember bis März und ist robust gegen Kälte und Schnee. Trotzdem gilt es einiges zu beachten. Der Gartentipp aus… Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Geschichte der Jagd – Wer im Aargau jagen durfte

Im Alpenraum war das Jagen bis ins 19. Jahrhundert oft allen gestattet. Im Mittelland reglementierte die Obrigkeit die Jagd. Sie unterschied zwischen Hoch- und Niederjagd. Zur Hochjagd gehörten Bären, Hirsche oder Gämsen, während Hasen, Füchse und gewisse Vogelarten zur Niederjagd zählten. Als Bern 1415 den Aargau eroberte, gingen die Jagdrechte an die Stadt. Fortan durften neu auch alle Berner Patrizier in den Aargauer Wälder jagen. Die Landbesitzer mussten die Wälder mit ihnen teilen. Die Miniatur Hasenjagd aus "Das Buch der Jagd" von Gaston III Phoebus, Graf von Foix, Herr von Béarn (1331-1391) Jagdrechte verursachten viele Konflikte: Für Adlige war die Jagd eine Freizeitbeschäftigung. Für die Bevölkerung ergänzte der Wald mit seinen Tieren die Ernährung. Wildern – also unerlaubtes Jagen – war weit verbreitet. Dabei stellten die Menschen Fallen für Kleintiere. Adlige jagten bis ins 17. Jahrhundert mit Spiessen und Armbrusten, später mit Feuerwaffen. Bei der Hetzjagd setzten sie abgerichtete Hunde aufs Wild an, bei der Beizjagd schlugen Falken das Niederwild. Johann Bernhard Effinger, 1701 bis 1772 Herr auf Schloss Wildegg, beschrieb die Vorzüge des Landlebens: "Des Morgens hatt er [der adlige Landmann] niemand nötig, Cour [Hof] zu machen, als seinen Feldern, des Abends aber dienet seine famille ihme zu einer Geselschafft, die Jagd ists, wormit er sich in müessigen Stunden ergötzet und der Fischfang ist offters seine Recreation [Erholung]." Zur Zeit der Helvetischen Republik (1798–1803) wurde das Jagdrecht an alle Kantonsbewohner erteilt. Direkt im Anschluss an diese Zeit führte der Kanton Aargau dann 1803 die Revierjagd ein.

 
Museum Aargau

Die Rückenspritze "Tip Top" der Birchmeier AG

Zurück zum Blog 01. Mai 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Die Aargauer Fabrik Birchmeier & Cie. war Pionierin in der Herstellung unterschiedlicher Spritzen. Im Blog präsentieren wir ein Exemplar der Rückenspritze "Tip Top" aus dem Jahr 1959. Die Blechwarenfabrik Birchmeier & Cie. wurde 1876 in Künten im Kanton Aargau gegründet. Das in der Metallwaren- und Lampenproduktion tätige Unternehmen entwickelte 1889 die erste Rebenspritze und verkaufte 1929 die erste Motorspritze. 1936 brachten sie die ersten Rückenspritzen auf den Markt, welche noch heute als "Birchmeierspritzen" bekannt sind. Die Rückenspritze "Tip Top" ist Teil der Sammlung Museum Aargau. © Museum Aargau 1997 wurden der Firmensitz und die Produktion ins benachbarte Stetten verlegt. Das Unternehmen wirtschaftet heute erfolgreich in über 40 Ländern und wurde 2004 mit einem Innovationspreis ausgezeichnet. Der Stempel "P 59" steht für das Baujahr (1959) und den Arbeiter, der die Spritze konfektioniert und montiert hat (in diesem Fall unbekannt). Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Holznutzung im Wandel der Zeit

Seit Jahrhunderten nutzen Menschen Holz zum Heizen, Kochen und Bauen. Im Mittelalter waren fast alle Häuser aus Holz gebaut. Nur Kirchen, Burgen und nach und nach Stadthäuser bestanden aus Stein. In jüngster Zeit gewinnt Holz als Baumaterial und Werkstoff wieder an Bedeutung. Es wächst nach und Abfallholz liefert Energie. Appenzeller Arbeiter beim Holzrüsten, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer Volksleben. Band I: Die Sitten und Bräuche im Jahreslauf (Erlenbach-Zürich: Eugen Rentsch Verlag, 1929), Abb. 58) Auch wenn Schloss Wildegg seit Jahrhunderten ein Steinbau ist, ist Holz im Innern überall präsent. Aus den Quellen ist überliefert, dass die Gemeinde Möriken und die Effinger sich die Rechte über die Bewaldung des Chestenbergs teilten. So konnten grosse Teile als Allmenden von der Gemeinde genutzt werden. Das Junkholz, in dem der heutige Museumswald entsteht, gehörte aber den Effingern allein. Heute gibt es in der Schweiz vor allem Hochwald, der aus vielen hohen Bäumen besteht. In vergangenen Jahrhunderten waren Mittelwälder üblich: Einzelne hohe Bäume, die als Bauholz dienten, standen zwischen niederen Bäumen, die Feuerholz lieferten sowie Laub als Viehfutter.

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Der Wald als Speisekammer

Im Wald sammeln Menschen bis heute Pilze, Nüsse oder Beeren. Während Hungersnöten griff man auch auf Kräuter, Tannzapfen oder Moos zurück. Aus dem Harz von Nadelbäumen liess sich Öl, Teer oder Pech herstellen. Im Herbst strömte die Bevölkerung in die Wälder, um das Laub in Säcken zu sammeln. Damit fütterten sie im Winter das Vieh oder füllten ihre Betten. Zurück blieb ein kahler Waldboden. Das Schlafen auf Laubsäcken blieb gebräuchlich bis weit ins 20. Jahrhundert, vor allem in ärmeren Gegenden der Schweiz. Laubertag in Betlis SG, frühes 20. Jahrhundert. (Heinrich Brockmann-Jerosch, Schweizer Volksleben. Band I: Die Sitten und Bräuche im Jahreslauf (Erlenbach-Zürich: Eugen Rentsch Verlag, 1929), Abb. 42) Auch die Schlossdomäne Wildegg war immer reich an verschiedenen Naturprodukten. Der Weg zum Schloss ist gesäumt von Walnussbäumen. Im Junkholz oberhalb des Schlosses stehen Kornelkirschbäume, deren saure Früchte traditionell zu Konfitüre verarbeitet werden. Buchen, Eichen und Hasel produzieren schmackhafte Nüsse. Pilze, Wurzeln und Waldkräuter ergänzen die Wildegger Wald-Speisekammer.

 
Schloss Wildegg

Museumswald: Waldweide – Tierhaltung im Wald

Tierhaltung im Wald war bis ins 19. Jahrhundert üblich. Die Bauern trieben ihr Vieh in die Wälder, um auf den Äckern Feldfrüchte für die eigene Ernährung anzubauen. Kühe, Schweine, Schafe oder Ziegen frassen im Wald Kräuter, Laub und Eicheln oder Bucheckern. Um 1500 mästeten die Bauern von Möriken ihre Schweine am Chestenberg, obwohl sie dafür kein "Acherum" besassen, keine Erlaubnis zur Tiermast in Buchen- oder Eichenhainen. Beweidung eines Waldbereichs in Küttigen mit Ziegen, 19./20. Jahrhundert. (Foto: Abteilung Wald, Kanton Aargau) Weidehaltung im Wald verhinderte, dass junge Bäume nachwachsen konnten. Der Wald war heller und lichter als heute. Waldweiden trugen neben der Holzwirtschaft dazu bei, dass die Waldflächen im Lauf des 19. Jahrhunderts abnahmen. Seit 1902 sind Waldweiden in der Schweiz verboten. Davon rücken die Behörden zunehmend ab: Lichte Wälder bieten vielen gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum. Eine Waldweide kann nur mit einer Sonderbewilligung des Kantons eingerichtet werden.

 
Museum Aargau

Der Lastkahn aus dem Wassergraben von Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 21. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der Weidling, ein Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert, ist vor langer Zeit im Wassergraben von Schloss Hallwyl gesunken. Heute ist das Schiff in einem Nebengebäude des Schlosses ausgestellt. Der Lastkahn aus dem 16. Jahrhundert ist in einem eigens errichteten Bau neben dem Schloss Hallwyl museal aufgebahrt, wobei die rückwärtigen Fensterfronten – verbunden mit malerischer Akustik – den Spiegel auf sein vormaliges Habitat eröffnen. Die aus Fichtenholz gearbeiteten Planken bilden den flachen Körper des Weidlings, welcher mit seinen leicht aufgebogenen Bug- und Heckzonen an ein anmutiges Lächeln erinnert. Die rippengleiche Binnenstruktur des havarierten Kahns formen alternierend plane und gekrümmte Spanten. Im Burggraben versunken Bevor das Schiff aus ungeklärten Gründen im Burggraben des Vorderen Hauses, westlich des südlichen Wehrs, in die Tiefe entschwunden ist, war es ein wichtiges Element der Logistik für das im Wasserschloss beheimatete Adelsgeschlecht von Hallwyl. Ob für Personen- oder für Frachttransporte, mit diesem Weidling war es möglich, bis zu 4,5 Tonnen auf dem Hallwilersee zu verladen und zu löschen, was beispielsweise einer Tonnage von ungefähr 15 Fässern Wein entsprach. Solch grosse Frachtvolumen liessen sich mittels der Binnenschifffahrt weitaus effizienter und kostengünstiger bewältigen, als dies auf dem Landweg möglich gewesen wäre. Eine "schwedische Entdeckung" Nach welchem Ereignis das Versorgungsschiff auf den kalten Grund des Burggrabens gesunken ist, und und wie lange es in seiner einsamen, von nassem Schlamm umgebenen Stätte ausharrte, lässt sich nicht bestimmen. Allerdings konservierte die untergangsbedingte Umgebung in einzigartiger Weise den einstigen Lastkahn schlafesgleich, bereit für seine "schwedische Wiederentdeckung" im Jahr 1911. Die Entdeckung des Weidlings war in einem doppelten Sinne schwedisch: Die Gattin des Grafen Walther von Hallwyl (1839-1921), dessen Grafentitel möglicherweise eher einer traditionskonstruierenden Kreativität zuzuschreiben ist – war Anna Fridrica Wilhelmina Kempe (1844-1930), Alleinerbin eines schwerreichen schwedischen Holzhandelsimperiums. Gräfin Wilhelmina von Hallwyl interessierte sich ausserordentlich für den im Jahr 1874 vom verarmten Schwager erworbenen Stammsitz ihres Gemahls. Sie war bestrebt, das Wasserschloss von seinen historistischen märchengleichen Umbauten zu befreien, um es im Zusammenhang mit zukunftsweisender archäologischer Forschung und fundierter wissenschaftlicher Dokumentation in seinen ursprünglicheren Zustand zu restituieren. Umfangreiche Sammlung Die unbändige Neugier und der kaum stillbare Wissensdrang von Wilhelmina führten schliesslich zu einer umfangreichen und einzigartigen Sammlung, inklusive die mehrere Laufmeter umfassende Katalogs-Publikation. Die doppelte Beteiligung Schwedens an der Entdeckung wird durch die Nationalität des Grabungsleiters vervollständigt: Mit der Leitung der archäologischen Grabung auf Schloss Hallwyl von 1910 bis 1916 betraute die Gräfin ihren Landsmann Nils Lithberg (1881-1934), welcher im Jahr 1911 begann, die Burggräben zu entschlammen. Während ebendiesen feucht-schlammigen Arbeiten wurde das Wrack des Lastkahns entdeckt, welches sogleich vom Landesmuseum konserviert wurde. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

Gradian
Aussenansicht Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden

Erinnerungsort der Habsburger

Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Produktion "Tor zum Paradies" Kloster Königsfelden: Mehrere Kinder liegen in Farben getaucht auf dem Boden der Klosterkirche.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Königsfelden mit Windisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

 
Innenaufnahme Kloster Königsfelden; Blick in den Chor mit den berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter.

Berühmte
Glasfenster

Glasmalerei aus dem Mittelalter  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Luftaufnahme Kloster Königsfelden
10:00 – 17:00 Uhr

Rund um die Klosterkirche

Rundgang durch das Klosterareal.

Selbständiger Rundgang
Die berühmten Glasfenster vom Kloster Königsfelden werden mit Licht durchflutet
10:00 – 17:00 Uhr

Glasfenster-Tour

Wissenswertes zu den Glasfenstern mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden
10:00 – 17:00 Uhr

Baugeschichts-Tour

Wissenswertes zur Baugeschichte mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
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  • Einzelbesucher

SCHULEN, FAMILIEN UND GRUPPEN

 
Besucher und Besucherinnen betrachten die berühmten Glasfenstern auf Kloster Königsfelden

Für
Schulen

Führung und selbständiger Workshop  

 
Audioguide-Gerät mit Kopfhörer, im Hintergrund in Unschärfe Schülerinnen und Schüler.

Für
Familien

Staunt über imposante Glasfenster  

 
Eine Gruppenführung im Kloster Königsfelden. Im Hintergrund die berühmten Glasfenster.

Für
Gruppen

Führung und selbständiger Rundgang  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Eine Mutter mit fünf Kindern an einem Tisch im römischen Bistro Popina im Legionärspfad Vindonissa.

Essen und
Trinken

Bistro Legionärspfad Vindonissa  

 
Innenraum Kloster Königsfeld mit vielen Gästen, die sitzen. Vorne spricht ein Mann an einem Podium.

Klosterkirche
mieten

Kulturelle Anlässe und Diplomfeiern  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Aussenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Geschichte

Königsmord und Klostergründung  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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