Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Philosophieren im Parlatorium

420 Gespräche über Wissen und Glaube Jeweils am Wochenende begrüssen Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen die Museumsgäste im Parlatorium. Im "Archiv der Fragen" wird über Generationen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Frage am Sonntag

60 Gesprächsrunde im "Archiv der Fragen" Im Parlatorium der Klosterhalbinsel Wettingen laden Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Wettingen für eine Stunde zum Diskutieren ein. Sie philosophiere

 
Legionärspfad Vindonissa

Internationaler Museumstag

480 Familiensonntag mit römischem Torsionsgeschütz in Aktion Der Legionärspfad Vindonissa lädt am Internationalen Museumstag zum Familiensonntag mit Spezialprogramm ein. Vor den Mannschaftsunterkünfte

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Heilpflanzen früher und heute

60 Heilpflanzen im Medizinalgarten entdecken Die Naturheilpraktikerin und Phytotherapeutin Jeannine Blum nimmt Sie mit auf einen sinnlichen Rundgang zum Medizinalgarten und Krankenhaustrakt des Kloste

 
Schloss Habsburg

Schlosswirtin Alice Mattenberger schenkt ein

45 Szenische Führung mit der letzten Bewohnerin der Habsburg Die legendäre Schlosswirtin Alice Mattenberger (1901-1988) wohnte als Letzte im Schloss. 45 Jahre lang verköstigte sie ihre Gäste nicht nur

 
Schloss Hallwyl

Von der Wasserburg zum Baudenkmal

60 Streifzug durch 800 Jahre Baugeschichte Auf diesem Rundgang entdecken Sie Details an den Bauten, die von Blütezeiten und Niedergang auf Hallwyl künden: Sie erfahren, wie vor 700 Jahren die künstlic

 
Schloss Hallwyl

Stilles Örtchen, heisses Bad

60 Gesundheitsvorsorge und Krankenpflege im frühneuzeitlichen Schloss Im Hallwyler Arzneibuch aus dem 16. Jahrhundert findet sich für jedes Leiden ein Rezept. Heilpflanzen wuchsen rund ums Schloss. Ge

 
Schloss Lenzburg

Künstlerinnen, Industrielle und ein Polarforscher

60 Die illustren Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg Entdecken Sie auf einer Führung die faszinierenden Geschichten der Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg. Zwisc

 
Schloss Hallwyl

Von der Wasserburg zum Baudenkmal

Führung für Gruppen 90 Streifzug durch 800 Jahre Baugeschichte Auf diesem Rundgang entdecken Sie Details an den Bauten, die von Blütezeiten und Niedergang auf Hallwyl künden: Sie erfahren, wie vor 700

 
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Museumsblog

Kleine Rosenkunde II: Richtig Rosen schneiden

"Schneiden oder nicht schneiden" - Das ist die Frage, die sich so mancher Hobbygärtner und Rosenfan jeden Frühling aufs Neue stellt. Doch dieses Jahr brauchen Sie und Ihre Rosen nicht zu verzagen: Die Gärtnerinnen von Schloss Wildegg wissen Rat.

Rosen sollten im Frühjahr geschnitten werden. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Ein zu früher Schnitt kann dazu führen, dass die geschnittenen Triebe bei noch zu tiefen Temperaturen wieder zurückfrieren.

Der richtige Zeitpunkt

Faustregel: Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist ungefähr dann, wenn die Forsythien (Goldglöckchen) blühen. In der Regel ist das jeweils Anfang März. In dieser Zeit beginnen bei den Rosen im unteren Bereich die Knospen zu schwellen. Wildtriebe (die Austriebe aus dem Wurzelstock) sollten dann nach unten abgerissen werden. Das ist eine Arbeit, die das ganze Jahr gemacht wird.

 

 

Die Rosen schneiden Sie am besten mit einem scharfen und sauberen Schnittwerkzeug. In einem ersten Schnitt werden bei allen Rosenklassen überalterte, schwache und kranke Triebe herausgeschnitten, genauso dürres Holz. Es sollten keine Stummel zurückbleiben.

Der richtige Schnitt

Bei Edelrosen, Beetrosen und Miniaturrosen werden die vier bis fünf kräftigsten Triebe stehengelassen und auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten. Unter "Augen" versteht man jene Stellen, an denen neue Triebe entstehen. Stark vergabelte Triebe werden entfernt.

Einmalblühende Strauchrosen werden nur ausgelichtet. Diese Gruppe blüht nur am mehrjährigen Holz. Die Triebe werden direkt an der Basis entfernt. Wird stattdessen im oberen Teil der Pflanze geschnitten, fördert das die Verkahlung.

 

 

Bei mehrmals blühenden Strauchrosen werden die starken Triebe auf bis zu einen Drittel der Länge zurückgeschnitten. Die schwächeren Triebe schneiden Sie auf vier bis fünf Augen zurück. Damit die Rose in die Höhe wächst, werden die vier bis fünf stärksten Triebe gar nicht geschnitten.

Jedoch sollten Sie bei dieser Methode ein bis zwei der ältesten Triebe direkt an der Basis wegschneiden, damit die Pflanze nicht veraltet.

Kletter- und Bodendeckerrosen

Die einmalblühenden Kletterrosen werden als einzige Sorte im Sommer geschnitten. Kürzen Sie die Seitentriebe, welche geblüht haben, auf ca. 20 Zentimeter. Die kräftigen Hauptriebe werden stehengelassen sowie ein bis zwei überalterte Triebe an der Basis weggeschnitten.

Bei den mehrmals blühenden Kletterrosen dagegen werden pro Jahr nur ein bis zwei Haupttriebe entfernt und die Seitentriebe auf vier bis fünf Augen geschnitten. Bodendeckerrosen können alle drei Jahre verjüngt werden, indem auf drei bis fünf Knospen geschnitten wird. Die Kronen der Stammrosen werden auf vier bis fünf Augen geschnitten.

Mit diesen Tipps sollte Ihrer Rosenpracht nichts mehr im Wege stehen für einen guten Start in die Gartensaison! Weitere Ratschläge für Rosen im heimischen Garten finden Sie in unserem Blogartikel Kleine Rosenkunde.

Von Melissa Gögele

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