Museum Aargau

Kochvideo: Hühnerpastete – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 19. Juni 2024 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kochen Sie Hühnerpastete nach einem Rezept aus dem 15. Jahrhundert. Unsere Schlossköchin Verena zeigt im Video zusammen mit ihrer Base Elsbeth, wie es geht. Hühner waren eine der Hauptmahlzeiten der mittelalterlichen Menschen. Sowohl Adelige wie auch Bauern hatten einen Hühnerstall und nach Vollendung der Hauptaufgabe der weiblichen Tiere – dem Eierlegen – wurden sie in verschiedene Mahlzeiten verarbeitet. Je älter das Huhn wurde, desto eher endete es als Suppenhuhn. Junge Hähne dagegen starben früher und konnten zum Beispiel zu saftigen Pastete verarbeitet werden. In den Rezeptsammlungen findet sich oft auch der Kapaun, ein kastrierter und gemästeter Hahn, der besonders zart war. Unser Rezept zur Hühnerpastete ist für 4 Personen gedacht. Zuerst machen wir den Pastetenteig, danach die Füllung. Zutaten für 1 Portion Pastetenteig: 250 g Mehl ½ EL Salz 100 g Butter 1 dl Wasser 1 Ei zum Bestreichen Zubereitung: Mehl und Salz in einer Schüssel mischen. Butter langsam in einer Pfanne schmelzen und Wasser beigeben. Danach die Flüssigkeit in die Schüssel zum Mehl geben, einrühren und zu einem Teig zusammenfügen. Den Teig 1 bis 2 Stunden kühlstellen. Zutaten Füllung: 500 g Hühnerbrust 1 EL Butter oder Öl 10 g frischer Ingwer, gehackt 2 EL Petersilie, gehackt 5 Blätter Salbei, gehackt 1 dl Weisswein 3 Safranfäden, gemörsert 1 EL Mehl Salz Pfeffer 1 Ei zum Bestreichen Zubereitung: Das Huhn in Würfel schneiden. Die Butter oder das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Ingwer kurz andünsten, danach das Huhn und die Kräuter beigeben und weiterdünsten. Mit Weisswein ablöschen und ungefähr 10 Minuten köcheln lassen. Den Safran klein mörsern; den Salbei in kleine Streifen schneiden und beides in die Pfannenmischung geben. Das Mehl unterrühren und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Füllung auskühlen lassen. Ein Drittel des Teigs für den Deckel abteilen und beiseitelegen. Den restlichen Teig 4 Millimeter dick auswallen und in eine eingefettete Pasteten- oder Springform mit einem Durchmesser von ungefähr 16 Zentimetern geben. Einen etwa 7 Zentimeter hohen Rand stehen lassen. Die Füllung in die Form geben. Den Teigrand mit etwas Ei bestreichen. Den Teig für den Deckel auswallen und die Pastete damit zudecken, am Rand andrucken und mit einem Messer Schlitze in den Deckel schneiden, oder mit einer Gabel verzieren. Zum Schluss mit Ei bestreichen. Während ungefähr 35 Minuten bei 200 Grad im vorgeheizten Ofen backen. Varianten: Die Fleischzutaten sind durch alles ersetzbar, auch durch Gemüse oder Tofu. Quellen und Zusatzinformationen Das Rezept zur Hühnerpastete stammt aus einer Basler Handschrift, heute zu finden in der Basler Universitätsbibliothek, mit der Signatur "ÖB Basel D II 30" oder digital unter: Cooking Recipes of the Middle Ages . Datiert wird die Schrift auf das 15. Jahrhundert. Es gibt die Pastete in mehreren Varianten, wie man im Original lesen kann: (Mein persönlicher Lesetipp: Wenn Sie den Text laut lesen, verstehen Sie ihn sicher! Bei mir klappt das immer.) [23] Ein essen von pastetten vischen So schup dy visch schon und zeuch in ab dy haut und hak sie clein und hak petterlein und salvey dorein und thu dorzu pfeffer und ymber und saffran und bereit es alles mit wein und mach eynnen dawmen taigk und thu dy visch dorein und geuß den umb und umb und prich oben ein loch dorein und do fur closterleim und la es oachen. [24] Also macht man auch huner, rintflaisch oder was du wilt. Es ist also ein Universalrezept! Wir haben uns hier für die Füllung mit Huhn entschieden. In unserem Kochbuch "Von birn und mandelkern " dagegen finden Sie das Fischrezept. Wahrscheinlich ist Ihnen aufgefallen, dass im Rezept gar nicht steht, wie man den Pastetenteig macht. In der ganzen Handschrift gibt es tatsächlich keinen Hinweis darauf. Rezeptsammlungen wurden von Köchen für Köche geschrieben. Das Fehlen von Mengenangaben oder Teilrezepten stellte die versierten Köche des Mittelalters vor keine grossen Herausforderungen. "Man" kannte ähnliche Rezepte schon oder konnte aus der Erfahrung sowohl die Mengen wie auch die fehlenden Details ergänzen. Für das Pastetenteigrezept haben wir auf das Kochbuch der Sabine Welserin aus dem 16. Jahrhundert zurückgegriffen. Auch dieses ist digital greifbar auf der Webseite des Instituts für Germanistik der Justus-Liebig-Universität Gießen. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 04. Mai 2020 Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Kochvideo zeigen wir, wie's geht! 24. Juli 2020 Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare 03.07.2026 Team Museum Aargau Vielen Dank für Ihre untenstehende ausführliche Rückmeldung. Wir möchten gerne auf einige Ihrer Punkte eingehen: Unser Kochvideo folgt so präzise wie möglich einem überlieferten Rezept (oder "Handlungsanweisung") aus dem späten 15. Jahrhundert (Basel, Universitätsbibl., Cod. D II 30). Die Zutaten und Arbeitsschritte entsprechen dem dort beschriebenen Rezept – inklusive der Verwendung von "wein", der im Original explizit genannt wird. Selbstverständlich wäre Weinessig in vielen mittelalterlichen Rezepten ebenfalls plausibel, doch wir haben uns bewusst an den Wortlaut der Quelle gehalten. Betreffend "Mehl zum ansämen": In unserem Video wird an keiner Stelle Mehl zum Binden verwendet, lediglich für den Teig. Auch das entspricht der Vorlage, die lediglich einen "dawmen taigk" erwähnt – also einen Teig zum Einschlagen der Füllung. Brot als Bindemittel findet sich in vielen anderen Rezepten, aber eben nicht in diesem. Uns ist bewusst, dass mittelalterliche Kochtexte keine modernen Rezepte sind. Genau deshalb arbeiten wir direkt mit den Quellen und versuchen, sie möglichst präzise und ohne zusätzliche Zutaten oder Interpretationen umzusetzen, die im Text nicht stehen. Vielen Dank für den Austausch – falls Sie Hinweise speziell zu dieser Handschrift oder alternative Lesarten haben, freuen wir uns darüber! Beste Grüsse aus der Mittelalterküche von Schloss Lenzburg 26.06.2026 Foodsnob Guten Tag, MA Kochanweisungen lesen und diese verstehen sind 2 Paar Schuhe. In diesem Beitrag von Hühnerpasteten sind soviel geschichtliche Fehler, dass es gar nicht mehr geht. Man verwandte kein Mehl, man verwandte Brot zum ansämen. Es fehlt Essig, denn der Geschmack des Mittelalters war die gebrochene Süße, wie sie in Teilen Deutschlands noch immer vorherrscht. Rezeptsammlungen wurden nie von Köchen für Köche geschrieben, denn der überwiegende Teil der Köche war nur mangelhaft gebildet. Rezeptsammlungen gab es ohnehin nicht, all das waren Handlungsanweisungen und diese warem doch recht klar, wenn man die mittelalterliche Sprache versteht. Auch hier haben wir wieder einen Beitrag der Verzerrung des Mittelalters. Lesen Sie die Aussagen zur Humoralpathologie, da finden sie alles was in keiner Sammelhandschrift steht. In dn ganzen Filmchen von Aarau sind noch mehr Fehler die mich persönlich nur den Kopf schütteln lassen. Von einem Historiker erwarte ich mehr Wissen. Beste Grüße Foodsnob

 
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Reproduktionsanfragen

Tarife Bildanfragen und Reproduktion Preis Grundgebühr für alle Fotobestellungen CHF 25.– Digitale Reproduktion aus dem Fotoarchiv s/w oder farbig CHF 30.– / Bild Reproduktion als Scan s/w oder farbig CHF 20.– / Scan Digitale Reprografie durch das Museum (Objekt kleiner als 20x20x20cm) s/w oder farbig (300 dpi, TIFF) CHF 120.– / Objekt Digitale Reprografie durch das Museum (Objekt grösser als 20x20x20cm) s/w oder farbig (300 dpi, TIFF) CHF 200.– / Objekt Digitale Reprografie durch externe Fotografin/Fotograf s/w oder farbig Auf Anfrage Tarifreduktionen Für die Verwendung im Umfeld von Wissenschaft und Lehre gilt eine Reduktion von 50%. Für schulische Arbeiten und Vorträge werden keine Gebühren verrechnet. Für Leistungen innerhalb der kantonalen Verwaltung des Kantons Aargau und bei Partnerorganisationen werden keine Nutzungsgebühren verrechnet (exkl. Bearbeitungsgrundgebühr). Reproduktionsanfrage einreichen Nutzungsbedingungen Nutzungsumfang Das vom Museum Aargau gelieferte Bildmaterial darf ausschliesslich im Rahmen des vereinbarten Nutzungszwecks verwendet und reproduziert werden. Jede darüberhinausgehende Nutzung bedarf einer erneuten Anfrage bei Museum Aargau, zum Beispiel bei: Veröffentlichung in einer anderen Sprachversion Nutzung auf einem anderen Medium wie Internet, Fernsehen, Video, CD-ROM/DVD Verwendung in Broschüren oder Werbematerial Neuauflagen oder Teilauflagen Gebühren und Nutzungsrechte Die Gebühren für die Herstellung und Nutzung von Fotografien sind auch dann geschuldet, wenn die Bilder nicht veröffentlicht werden. Das Nutzungsrecht wird mit der Bezahlung der vereinbarten Gebühr erworben. Dabei gilt: Das Nutzungsrecht darf nicht an Dritte übertragen werden Das Bildmaterial darf nicht weitergegeben oder ausgeliehen werden Copyright und Bildnachweis Der Name von Autor(in), Hersteller(in) oder Künstler(in), der Titel des Werkes oder Objekts sowie der Fotonachweis sind nach Vorgaben des Lieferscheins an geeigneter Stelle anzuführen. Sofern nicht anders vermerkt, lautet der Fotonachweis: Foto: Museum Aargau, Sammlung Verantwortung für Urheberrechte Die Abklärung und Abgeltung von allfälligen Urheberrechten der abgebildeten Werke liegt in der Verantwortung der Kundin oder des Kunden. Museum Aargau haftet nicht für Ansprüche Dritter aufgrund von Verletzung von Urheber- oder Persönlichkeitsrechten. Unzulässige Bildverwendung Eine sinnentstellende oder diskriminierende Verwendung der Bilder ist nicht gestattet und wird rechtlich verfolgt. Belegexemplare bei Publikationen Von Druckwerken und Verkaufsartikeln sind Museum Aargau unaufgefordert zwei Belegexemplare zu senden. Bei Online-Publikationen ist ein Farbausdruck zuzustellen und die verwendete URL-Adresse zu melden. Für sämtliche Leistungen gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Aarau. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Form. Im Übrigen gilt die Benutzungsordnung für die Sammlungsbestände des Museum Aargau. Download Benutzungsordnung Sammlungsbestände Museum Aargau

 
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Führungen

DIENSTLEISTUNGEN Objekte für Ausstellungen ausleihen Gesuch einreichen Reproduktionen und Bildnutzungsrechte Anfrage einreichen Fachliche Betreuung und Beratung Anfrage einreichen Objekte der Sammlung schenken Wir freuen uns über Ihr Angebot

 
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Fachauskunft und Beratung

Museum Aargau stellt Ihnen gerne Objekte der Sammlung für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung. Bitte nehmen Sie vorgängig Kontakt mit uns auf. Beachten Sie, dass wir über keinen Lesesaal verfügen und die Objekte aus dem Depot bereitstellen müssen. Je nach Aufwand kann die Bereitstellung bis zu zwei Monate in Anspruch nehmen. Die Nutzung unserer Sammlungsgegenstände und Dienstleistungen unterliegt der Benutzungsordnung sowie den festgehaltenen Nutzungs- und Reproduktionsbedingungen. Gewisse Dienstleistungen sind kostenpflichtig. Tarife Fachauskunft und Recherchehilfe Preis Erstanfrage ggf. mit Recherche bis 30 Min. kostenlos Fachauskünfte mit Recherche (Bereitstellung Unterlagen, Objekte oder Material) CHF 80.– / Stunde Fachliche Betreuung oder Beratung vor Ort CHF 80.– / Stunde Anfrage senden Institution Funktion/Position Vorname * Nachname * Adresse * PLZ * Ort * E-Mail Adresse * Telefon Ich benötige Unterstützung bei Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Absenden Für sämtliche Leistungen gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Aarau. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Form. Im Übrigen gilt die Benutzungsordnung für die Sammlungsbestände des Museum Aargau. Download Benutzungsordnung Sammlungsbestände Museum Aargau

 
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Leihgesuche

Fristen und Richtlinien Fristen für Leihgesuche Leihgesuche können grundsätzlich jederzeit eingereicht werden, spätestens jedoch sechs Monate vor dem gewünschten Ausleihdatum. Über Ihr Leihgesuch wird innerhalb von drei Monaten nach Eingang ein begründeter Entscheid mitgeteilt. Im Falle einer positiven Entscheidung ist für die Bereitstellung des Leihgutes eine Bearbeitungszeit von mindestens drei Monaten einzuplanen. Gesuche, die die sechsmonatige Frist nicht einhalten, können unter Umständen abgelehnt werden. Der Prozess kann sich verlängern, wenn das Gesuch eine grössere Anzahl von Objekten umfasst, da zusätzliche Abklärungen notwendig sind. In solchen Fällen werden Sie bereits bei der Einreichung Ihres Leihgesuches informiert. Mit der Einreichung Ihres Leihgesuches erklären Sie sich ausserdem damit einverstanden, dass unser Konservator-Restaurator die geplanten Ausstellungsräume gegebenenfalls vorgängig besichtigen darf, um die ausstellungstechnischen, konservatorischen und klimatischen Bedingungen vor Ort zu prüfen. Zudem muss gewährleistet sein, dass die Objekte keinen Schaden nehmen. Transport und Versicherung der Leihgaben erfolgen durch die Leihnehmer. Leihgesuch einreichen Für die Prüfung Ihres Leihgesuches benötigen wir folgende Angaben: Name und Adresse der leihnehmenden Institution inkl. verantwortlicher Kontaktperson (Name, Telefon, E-Mail) Konzept der Ausstellung mit genauer Angabe des Ausstellungsortes und der gewünschten Leihdauer Facility Report (Klima-, Licht- und Sicherheitsangaben am Ausstellungsort) Auflistung der gewünschten Leihobjekte mit Inventarnummern Leihgesuch einreichen Bitte senden Sie Ihr Gesuch per Kontaktformular an die Sammlung Museum Aargau: Leihgesuch einreichen Bei Fragen wenden Sie sich direkt an das Sammlungsteam: Kontakt Sammlung Für sämtliche Leistungen gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist Aarau. Abweichende Vereinbarungen bedürfen der schriftlichen Form. Im Übrigen gilt die Benutzungsordnung für die Sammlungsbestände des Museum Aargau. Download Benutzungsordnung Sammlungsbestände Museum Aargau

 
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Eine feurige Geschichte – Kachelöfen auf Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 02. Juni 2026 Kategorien Mittelalter Schlossgeschichten Auf Schloss Hallwyl stehen heute acht verschiedene Kachelöfen, die uns alle eine Geschichte erzählen. Was hat der Ofen im Salon mit Fabelgeschichten zu tun und was verrät uns der Bauschutt aus dem Schlossgraben über frühere Öfen? Wenn man alle Kachelöfen auf Schloss Hallwyl sehen möchte, hat man einiges vor sich: Allein im vorderen Schloss sind heutzutage vier Öfen ausgestellt, im hinteren Schloss befinden sich nochmals vier. Damit ist die Tour aber noch nicht abgeschlossen, denn auch einzelne Kachelfunde verstecken sich in der Ausstellung. Ofenkacheln im Bauschutt Wir beginnen unseren Rundgang noch etwas abstrakt. Denn der älteste Ofen, der vermutlich im ursprünglichen Wohnturm stand, ist schon lange nicht mehr in seiner eigentlichen Form erhalten. Erst bei archäologischen Grabungen zwischen 1995 und 2003 hat man Bauschutt gefunden, in dem sich Kacheln befanden. Diese Kacheln sehen aber ganz anders aus, als wir es uns gewohnt sind. Es handelt sich nämlich um einfache Tonbecher. Die Becher wurden in die Ofenkuppel eingesetzt, um das Gewicht der Konstruktion zu verringern und die Wärme besser zu speichern. Eine solche mittelalterliche Konstruktion bezeichnet man als Gupfofen. Rekonstruktion eines Gupfofens auf Schloss Lenzburg. © Museum Aargau Schon ab dem 13. Jahrhundert liessen die Schlossherren verschiedene Kachelöfen einbauen und vermutlich auch immer wieder umbauen und ersetzen. Davon erzählen unzählige Kacheln, die man bei Ausgrabungen gefunden hat. Die meisten Kacheln sind grün glasiert und teilweise in ausgefallenen Formen gestaltet. Einen solchen Fund kann man beispielsweise in einer Truhe im hinteren Schloss besichtigen. Diese Kachel zeigt eine Frau in höfischer Tracht über einem Jäger mit Lanze. Reliefierte Kranzkachel, Schloss Hallwyl. © Museum Aargau Regionale Handwerkskunst auf Schloss Hallwyl Für die nächste Station bleiben wir gleich im hinteren Schloss. Hier steht nämlich auch die älteste erhaltene Komplettkomposition eines Ofens. Dieser grüne Turmofen stammt aus dem Jahr 1612 und wurde von Hans Jörg Sinlinger aus Aarau gebaut. Um den Ofen abzustufen und ein Türmchen aufzusetzen, musste Sinlinger verschieden Kachelformen kunstvoll zusammensetzen und aneinander anpassen. Auch die Verzierungen, welche mit einer Schablone übertragen wurden, musste er genau an die benachbarten Kacheln anpassen. Auf der Frontseite des Ofens prangen die Wappen der Auftragsgeber: Hartmann von Hallwyl und Anna von Ulm. Turmofen auf Schloss Hallwyl. © Museum Aargau Unser Rundgang führt uns weiter ins vordere Schloss. Hier stechen sofort die zwei grösseren Kachelöfen ins Auge und man merkt, dass sie ganz anders gestaltet sind: Blaue Malereien verzieren die weiss grundierten Kacheln. Im Unterschied zum hinteren Schloss erwärmten hier die Öfen einst nicht nur die Zimmer, sie schmückten auch die Innenräume. Das ist insbesondere beim Fayence-Ofen im Salon spürbar. Statt Ornamente und Wappen der Familienmitglieder zeigen uns die einzelnen Kacheln verschiedene Szenen aus Fabeln: In einer romantischen Landschaft sehen wir Hund und Katze, Fuchs und Löwe, Schwan und Reiher, Hase und Pferd und vieles mehr. Beide Steckborner Fayence-Öfen wurden 1865 von Hans von Hallwyl als Antiquität in Baden gekauft. Zu dieser Zeit galt Steckborn als absolute Metropole der Kachelofenproduktion. Hans von Hallwyl erwarb also ein der Zeit entsprechendes Luxusgut. Dass der Ofen im Salon mit Fabelmotiven verziert sind, dürfte ebenfalls kein Zufall sein. Hans' Vater Theodor von Hallwyl beschäftigte sich nämlich ausführlich mit Fabeln. In seinem Werk La morale chrétienne sammelte er circa 400 Fabeln und verfasste einen eigenständigen Kommentar dazu. Eigentlich wollte er diese Fabelsammlung für die Erziehung seiner Söhne Hans und Walther verwenden, allerdings veröffentlichte er das Buch erst 1865. Beide Söhne waren zu diesem Zeitpunkt bereits im Studium, dennoch dürfte es kein Zufall sein, dass Hans die beiden Öfen im gleichen Jahr kaufte, wie das Buch seines Vaters gedruckt wurde. Es ist sehr gut möglich, dass Theodor seinen Söhnen bereits vor dem Druck Fabeln erzählte und Hans somit mit den auf dem Ofen abgebildeten Geschichten aufgewachsen ist. Salon im vorderen Schloss, Schloss Hallwyl. © Museum Aargau Fazit Die Ausstellung im Schloss Hallwyl hat uns anhand einzelner Kachelfunde und ganzer Kachelöfen fast durch die ganze Geschichte des Schlosses geführt. Wer sich jetzt noch weiter für das Feuer im Schloss interessiert, hat aber noch einiges zu erforschen. Wer entdeckt, wo die Öfen befeuert wurden? Wie sehen die restlichen fünf Öfen aus? Und welche Ofenbank ist wohl die bequemste? NÄCHSTE VERANSTALTUNG Saison 2026 Ateliernachmittag: Kacheln bemalen Kunstvolle Kacheln gestalten und Kachelöfen im Schloss entdecken Weitere Blogbeiträge 03. März 2025 Vom Adelssitz zum Museum: Schloss Hallwyl und Wilhelminas Vermächtnis Dass Schloss Hallwyl archäologisch erforscht und für die Öffentlichkeit zugänglich ist, verdanken wir Wilhelmina. Doch wer war diese Frau?… 10. September 2022 So bauen Sie einen mittelalterlichen Backofen Auf Schloss Lenzburg wurde einen mittelalterlichen Backofen rekonstruiert. In diesem Beitrag zeigen wir Ihnen, wie Sie auch in Ihrem Garten… 21. August 2020 Der Lastkahn aus dem Wassergraben von Schloss Hallwyl Der Weidling aus dem 16. Jahrhundert ist vor langer Zeit im Schlossgraben gesunken. Heute ist das Schiff in einem Nebengebäude des Schlosses… Von Simon Frederik Piringer Von Simon Frederik Piringer Simon Frederik Piringer ist Praktikant Geschichtsvermittlung & Freiwilligenprogramm. 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Feste im Mittelalter: Höfische Festkultur und Tafelfreuden

Zurück zum Blog 29. Mai 2026 Kategorien Mittelalter Schlossgeschichten Im Mittelalter waren Feste weit mehr als nur Gelegenheiten zum Feiern: Vor allem die höfische Festkultur bot Raum für prunkvolle Inszenierungen und soziale Begegnungen. Zu feierlichen Hoftagen am königlichen Hof wurden ausschliesslich geladene Gäste empfangen, die wichtige Ämter innehatten. Schon die Einladungen konnten die königliche Repräsentation sichtbar machen: So thront König Rudolf I. von Habsburg mit Zepter und Reichsapfel auf seinem Königssiegel, wie ein Siegelabguss aus dem 13. Jh. belegt. Obwohl Siegel erst gegen Ende des Spätmittelalters und in der frühen Neuzeit als Briefverschluss dienten, verdeutlicht der Abguss, wie königliche Macht durch bildliche Inszenierungen nach aussen getragen werden konnte. Siegelabguss König Rudolf I., Original 2. H. 13. Jh., Abguss 19. Jh., Durchmesser: 9,8 cm, Gips, Sammlung Museum Aargau, Inv.-Nr. K-1949. © Museum Aargau Die herrschaftlichen Feste ermöglichten es den Königsfamilien, ihre Macht zu legitimieren und sich selbst in Szene zu setzen. Das galt auch für die Gäste, die den politischen Charakter der Veranstaltung nutzten, um ihren Einfluss zu erweitern. Mit diesem Ziel erschienen Fürsten, Grafen und Herzöge prächtig gekleidet und verhielten sich am königlichen Hof besonders vornehm. Ebenso präsentierte sich der König von seiner besten Seite: An einer prunkvollen Tafel wurde ein üppiges Festmahl serviert, wobei die Sitzordnung der Gäste vielfach die herrschenden Machtverhältnisse widerspiegelte. Nicht selten folgte auf die ausgiebige Tafelrunde eine Ritterweihe, bei welcher ein Gefolgsmann des Königs mit dem Rittertitel ausgezeichnet wurde. Das berühmte Ritual des Ritterschlags – sprich: der Schlag mit der flachen Schwertklinge auf den Nacken oder die linke Schulter – diente dem Herrscher als Mittel zur Beförderung seiner Untertanen und zugleich als eindrucksvolle Machtdemonstration. Mindestens ebenso wichtig wie die direkte Demonstration von Macht war die Sichtbarkeit des herrschaftlichen Reichtums, denn dieser war ein zentrales Mittel, um Macht auf subtilere Weise zu unterstreichen. Der Reichtum zeigte sich einerseits am Überfluss an Speisen und Getränken, andererseits wurden die Gäste mit Luxusgütern beschenkt – etwa mit Pferden, kostbaren Gewändern, Gold und Silber. Tafelfreuden – Essen und Trinken als höfische Zeremonie Essen und Trinken gehören bis heute zum Kern vieler europäischen Feste. Die hohe Kunst der höfischen Tafel, die sich seit dem Mittelalter ausprägte, entwickelte sich aufgrund ihrer präzisen Organisation und der genauen Abläufe zu einer regelrechten Zeremonie. Das Festmahl begann mit der Handwaschung, die mit Kannen und Becken oder nassen Servietten vollzogen wurde. Danach war es die Aufgabe des Mundschenks die vorbereiteten Speisen vorzukosten, um eine Vergiftung auszuschliessen. Beim darauffolgenden Vorschneiden wurde das Essen in mundgerechte Stücke zerteilt und den Herrschaften vorgelegt. Damit stand dem Genuss nichts mehr im Wege. Bis ins Spätmittelalter ass man auch am Hof noch mit den Fingern und verwendete kaum Besteck. Auch Teller wurden am mittelalterlichen Hof kaum verwendet. Stattdessen kamen Ablagebrettchen aus Holz oder Zinn zum Einsatz. Ebenso konnten Brotscheiben als Unterlage für bestimmte Speisen dienen. Trotzdem liessen es sich die Obrigkeiten nicht nehmen, ihre teuren Gerätschaften zu präsentieren. Hierzu gehörten Silber- und Goldbesteck, insbesondere aufwendig verzierte Löffel und Messer, sowie silberne Trinkbecher, prunkvolle Tafelaufsätze und filigrane Glaskelche . Wie letztere ausgesehen haben, zeigt ein Beispiel aus der Sammlung von Museum Aargau. Kelchglas aus dem Jahr 1550, Höhe 17 cm, Sammlung Museum Aargau, Inv.-Nr. K-16958. © Museum Aargau Das Festmahl am mittelalterlichen Hof bestand aus einer Vielfalt an Speisen und Getränken. Nebst dem Brot als Basis wurden verschiedene Sorten Fleisch (Geflügel, Schwein, Lamm, Fisch und Wild), Getreidebrei, Gemüsesuppen und Früchte serviert. Während Importgewürze wie Zimt und Muskatnuss den Speisen Würze verliehen, wurde Honig als Süssungsmittel für Nachspeisen verwendet. Wein und Bier rundeten das Festmahl schliesslich ab. Die Getränke wurden gerne in sogenannten Schnabelstitzen aus Zinn kühl gehalten. Ein solches Exemplar aus dem 15. Jh. ist derzeit in der Essstube auf Schloss Lenzburg ausgestellt. Schnabelstitze aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, Höhe 25,5 cm, Messing, Schloss Lenzburg, Inv.-Nr. K-12602. © Museum Aargau Unterhaltung und Etikette Die zeremoniellen Mahlzeiten wurden durch musikalische Darbietungen auf Harfen, Lauten oder Flöten begleitet. Zur Unterhaltung konnten auch Geschichtenerzähler oder Gaukler dienen. Trotz Vergnügen gab es eine klare Verhaltensetikette und strenge Tischsitten. Auch die Konversationen während des Essens unterlagen Regeln: Nur Themen, die als angemessen erachtet wurden, durften diskutiert werden. Zum kultivierten Auftreten gehörte auch der Tanz: Wer sich elegant zur Musik bewegen konnte, galt als anmutig und gebildet. Im Spätmittelalter war es nicht mehr nur wichtig, wie getanzt wurde, sondern auch, wer mit wem und in welcher Reihenfolge tanzte. An den verschiedenen Tanzpaaren konnten sowohl Bündnisse als auch Rangordnungen und Machtansprüche ersichtlich werden. Nebst Musik und Tanz standen vor allem die Jagd und die ritterlichen Turniere im Mittelpunkt der höfischen Festfreuden. Für die teilnehmenden Ritter waren die gefährlichen Zweikämpfe zu Pferd eine willkommene Möglichkeit zur Selbstinszenierung. Wer siegreich aus dem Duell hervorging, durfte mit Ruhm, Ehre und einem ordentlichen Gewinn in Form von Rüstungen, Waffen, Pferden und Geld rechnen. Aufmerksame Besucherinnen und Besucher von Schloss Wildegg können eine solche Turnierszene in einem Glasgemälde im ersten Obergeschoss entdecken. Glasgemälde mit Turnierszene von 1626, Durchmesser 25 cm, Schloss Wildegg, Inv.-Nr. SW-880. © Museum Aargau Fazit Die höfische Festkultur des Mittelalters war weit mehr als blosses Feiern: Feste dienten der Legitimation von Herrschaft, der Inszenierung von Macht und der Demonstration von Reichtum. Durch prunkvolle Tafeln, zeremonielle Abläufe, musikalische Darbietungen und Tänze wurden soziale Hierarchien sichtbar gemacht und politische Beziehungen gepflegt. Heute feiern wir freier und ungezwungener, aber das Grundprinzip bleibt gleich: Feste verbinden Menschen und schaffen besondere Momente. Weitere Blogbeiträge 21. April 2026 Festessen im Spätmittelalter Das Spätmittelalter kannte eine ausgeprägte Fest- und Tischkultur. Von rauschenden Festen, luxuriöser Tafeln, guten Manieren… und… 13. Mai 2026 Feste und Feiern im Römischen Reich Die Römer liebten es zu feiern – das zeigt sich besonders an der grossen Zahl an Festtagen. Einen Einblick in die Freizeit der römischen… 14. Januar 2026 Winter auf Kufen: Historische Schlitten aus der Sammlung Museum Aargau Schlitten waren im 18. und 19. Jahrhundert weit mehr als einfache Fahrzeuge. Kinder nutzten sie zum Spass, Familien für den winterlichen… Von Seraina Zorli Von Seraina Zorli Seraina Zorli ist Praktikantin der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Schlossgeschichten Kommentare

 
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Memory-Spiel: Die Aargauer Möbelindustrie

Zurück zum Blog 09. Juni 2026 Kategorien 20./21. Jh. Quiz & Spiele Die Aargauer Möbelindustrie hat eine spannende und stille Erfolgsstory. In unserem Memory-Spiel treffen Sie auf Möbelklassiker aus dem Aargau. Finden Sie alle Paare? NEUERSCHEINUNG Neue Publikation: Möbelindustrie und -handel seit 1870 Online bestellen Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien 20./21. Jh. Quiz & Spiele Kommentare

 
Schloss Habsburg

Schloss Habsburg virtuell

Virtueller Rundflug mit VR-Brille Preis Kostenlos Dauer ca. 20 Minuten Reservation erforderlich Buchen Sie Ihr Zeitfenster bequem online (pro Brille sind zwei Personen möglich). Hinweis Die VR-Brillen stehen zwischen April und Oktober im Gästezentrum zur Verfügung. Fliegen Sie über die Habsburg von anno 1200! Starten Sie mit einer VR-Brille einen abenteuerlichen 360-Grad-Rundflug über Schloss Habsburg um das Jahr 1200. Blicken Sie aus der Vogelperspektive auf die Burg und seien Sie mittendrin in der Welt der Habsburger des 13. Jahrhunderts! Schloss Habsburg virtuell: Fliegen Sie mit der VR-Brille über die Habsburg von anno 1200!

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Führungen und Workshop für Gruppen

Museum Aargau bietet für Gruppen buchbare Führungen, einen Heilkräuter-Workshop sowie eine knifflige Rätseltour durch die Klosterhalbinsel Wettingen an. Schwerpunkte sind das Klosterleben von damals sowie die Themen Glaube, Macht und Wissen. Tauchen Sie auf einer Gruppenführung oder im Workshop in das Leben des (spätmittelalterlichen) Zisterzienserordens ein – und erleben Sie auf der idyllischen Klosterhalbinsel die Geschichte des Klosters und seiner Gärten bis in die Gegenwart. Die Führungen sind teilweise auch in anderen Sprachen buchbar (auf Anfrage). Vergünstigungen für Gruppen Gedruckte Broschüren für Gruppen bestellen Kontakt Beratung & Verkauf +41 (0)848 871 200 E-Mail senden Telefonische Erreichbarkeit Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags WEITERE ANGEBOTE UND TIPPS Foxtrail "Stella" Fuchsjagd über die Klosterhalbinsel Restaurants Essen und Trinken Räume mieten Feiern und tagen Download Broschüre "Angebote für Gruppen" Impressionen

Gradian
Mystische Flugaufnahme von Schloss Wildegg

Schloss Wildegg

Barockes
Schloss- und
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Erleben Sie auf Schloss Wildegg den adligen Lebensstil: Prächtige Gärten und ein Museum mit sprechenden Schlossbewohnerinnen und -bewohnern entführen Sie in den Barock.

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Ahnengalerie auf Schloss Wildegg

Vier
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Ein Falkner in historischer Kleidung. Er lässt auf Schloss Wildegg einen Greifvogel fliegen

Veranstaltungen
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Besucherinnen und Besuche betrachten ein sprechendes Video-Porträt in der Ausstellung von Schloss Wildegg.

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Luftaufnahme Schloss Wildegg mit Rebberg und Umland im Morgenlicht

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Luftaufnahme vom Schloss Wildegg

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Mehrere Kinder strecken ihre Köpfe zusammen und blicken direkt in die Kamera
14:00 – 16:30 Uhr

Kinderclub: Erlebnisnachmittag für Burgfalken

Spiel und Spass für Kinder zwischen 8 bis 11 Jahren

Veranstaltung
Mehrere Kinder in einer Reihe, Sie haben ihre Hände auf die Schulter der vorderen Person gelegt.
14:00 – 16:30 Uhr

Kinderclub: Erlebnisnachmittag für Schlossmäuse

Spiel und Spass für Kinder zwischen 4 bis 7 Jahren

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Raum mit Tisch, Stühlen und Vitrine mit Porzellan im Wohnmuseum von Schloss Wildegg.
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Wohnmuseum und Ahnengalerie

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Ein Knecht und eine Magd mit Schulklasse im Wohnmuseum von Schloss Wildegg

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Mädchen und Junge reiten auf einem Holzpferd im Pferdestall auf Schloss Wildegg

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Workshop im Garten: Eine Gruppe Frauen setzt am Tisch und kocht Salbe; im Hintergrund der Garten von Schloss Wildegg

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GARTEN UND SCHLOSSDOMÄNE

 
Nahaufnahme von violetten Tulpen im Garten von Schloss Wildegg

Barock- und
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Schlossdomäne Wildegg mit Garten Blickwinkel von unten

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FEIERN UND GENIESSEN

 
Terrasse Bistro Schloss Wildegg mit Besucherinnen und Besuchern

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Ein Brautpaar vor Schloss Wildegg

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GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme/Illustration von Schloss Wildegg

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Habsburger, Berner, Familie von Effinger  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

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