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"Damals im Aargau": Jürg Haller über 65 bewegte Jahre im Hotel Lenzburg

Zurück zum Blog 10. Juni 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Was bedeutete der Bau der Migros Lenzburg in den 1970er-Jahren für das lokale Bäckergewerbe? Und was verbindet eine Kampfuniform mit dem Bäckergewand? Hören Sie in der zweiten Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau", wie die Lenzburger Bäcker- und Hotelierfamilie Haller ihr Gast- und Bäckereigewerbe führte. Jürg Haller blickt im Gespräch mit Museum Aargau zurück auf 65 bewegte Jahre im eigenen Hotelbetrieb mit Gastwirtschaft, Bäckerei und Catering. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
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Dinosaurier der Industriegeschichte: Bandsäge der A. Müller& Cie.

Zurück zum Blog 01. Oktober 2019 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Das Sammlungszentrum Egliswil verwahrt nicht nur Tausende von "Kleinobjekten", sondern ebenfalls "Grossobjekte" wie die imposante Bandsäge der 1893 in Brugg gegründeten Maschinenfabrik A. Müller & Cie. Wie ein Dinosaurier der Industriegeschichte steht sie als technische Manifestation des Maschinenzeitalters im Raum – Digitalisierung und Miniaturisierung sind noch Zukunftsmusik. Die 1906 datierte Bandsäge ist auch sprechendes Beispiel für die damals sich verbreitende Maschinenästhetik: Die beiden geschwungenen Füsse erinnern an die organischen Formen des damals aufkommenden Jugendstils. Das blütenartige Rad wiederum verweist auf die Formenwelt mittelalterlicher Glasfenster. Wer hätte gedacht, dass auch eine Bandsäge eine Schönheit sein kann? Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
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So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor

Zurück zum Blog 03. Oktober 2019 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Stiefmütterchen, Gänseblümchen und Vergissmeinnicht können wunderbar mit Gräsern, Heuchera, Erika und vielem mehr kombiniert werden. Im Herbst ist es auch an der Zeit die Blumenzwiebeln zu setzen, welche jeweils zwischen die anderen Pflanzen gelegt werden. Wichtig dabei: Die Zwiebeln müssen doppelt so tief, wie sie dick sind, in den Boden gepflanzt werden. Besonders schön ist es, wenn man die Zwiebeln miteinander kombiniert. Die Blumenzwiebeln können in Gruppen oder auch einfach wild gestreut werden. Es können Tulpen, Narcissen, Traubenhyacinthen, Hyacinthen oder Kaiserkronen ins gleiche Beet pflanzt werden. So kann man frühe und späte Sorten mischen und hat länger blühende Blumenzwiebeln im Garten. Der Herbst eignet sich ausserdem wunderbar um die Stauden zu teilen, da der Boden schön feucht ist und die Pflanzen genügend Zeit haben um anzuwachsen. Die Stauden die schon gelb sind, kann man jetzt zurückschneiden, so können sie im Winter nicht verfaulen. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Einblick ins Familienarchiv Hallwyl: Ein Pachtvertrag und haufenweise Mist

Zurück zum Blog 02. September 2021 Kategorie Schlossgeschichten In den Dokumenten aus dem Familienarchiv Hallwyl stösst unser freiwilliges Transkriptions-Team immer wieder auf kleine Trouvaillen, die vergangene Zeiten aufleben lassen.* Ein Pachtvertrag führt uns ausführlich in die Landwirtschaft des Schlosshofs am Ende des 18. Jahrhunderts ein. Abb. 1: Der «Lehenbrief» befindet sich im Familienarchiv Hallwyl im Staatsarchiv Bern. Die Geschichte des Pachtvertrages von Hallwyl Der Schlossverwalter Johann Kaspar Fischer setzte den Vertrag am 21. September 1797 im Namen der Freiherrin Franziska Romana von Hallwyl auf. Der Lehenbauer, Jakob Hauri «Lienis» aus Seengen, trat die Pacht am 2. Februar 1798 an. Die Herrschaft erwartete vom Pächter, dass er «in guten Treuen» alles leistet, «was ein rechtschaffener Lehenmann gegen seine Lehenherrschaft zu thun schuldig ist». Mit Hauris Vorgänger hatte sich die Freiherrin hoffnungslos zerstritten. Gegenüber ihrem Verwalter beschimpfte sie ihn als Schurken. Sie warf dem Bauern Diebstahl vor und war froh, ihn loszuwerden. Umso präziser wollte sie jetzt das Verhältnis zum neuen Pächter geregelt haben. Tatsächlich war Franziska Romana von Hallwyl mit dem neuen Lehenbauern so zufrieden, dass sie den Pachtvertrag nach Ablauf der sechs Jahre verlängerte und dazu einen neuen Hof bauen liess. Der Bündner Landammann Johannes Salzgeber hielt das neue Bauernhaus auf seiner Durchreise im Bild fest. ( Siehe dazu auch Blog vom 23. Mai 2021 ) Das Gebäude sei recht schön und bequem, bemerkt er. Stall, Scheune und Wohnhaus lagen unter einem Dach. Eine Rampe führte in den Heustock hinauf, so dass der Bauer mit dem Wagen hineinfahren konnte. Der Stall war gross, denn der Bauer hielt das Vieh auch im Sommer drinnen. Abb. 2: Skizze aus dem Reisejournal von Johannes Salzgeber von Seewis im Prättigau, 1804 (Staatsarchiv Graubünden). Der Schlosshof um 1800 Der Schlosshof lag zwischen dem Schloss Hallwyl und dem Dorf Seengen. Dazu gehörten gut vierzig Hektaren Land. Damit war der Hof selbst für heutige Verhältnisse gross: Ein durchschnittlicher Schweizer Betrieb bewirtschaftet heute etwa eine halb so grosse Fläche. Um 1800 waren die meisten Höfe keine fünf Hektaren gross. Abb. 3: Johann Martin Usteri zeichnete um 1800 die Herrschaft Hallwyl und bezeichnete den Schlosshof als «Peyerhof» (Zentralbibliothek Zürich). Der Lehenbauer bewirtschaftete das Land mit sechs bis acht Arbeitern und bezahlte jährlich 900 Gulden Pachtzins. Er hielt Kühe und 12 Schweine, die er im nahen Schlattwald weiden lassen durfte. Der Betrieb arbeitete in Kreisläufen, wie es die Landwirtschaft seit jeher tat – eine Wirtschaftsweise, die heute angesichts übernutzter Ressourcen neue Wertschätzung erfährt. So war es dem Pächter verboten, auf dem Hof produziertes Futter, Stroh oder gar Mist abzuführen, «unter Bedrohung des plötzlichen Verlusts des Lehens und gebührender Schadensersetzung nebst 20 Pfund Buss». Mist war kostbarer Dünger. Bevor die Landwirtschaft im 20. Jahrhundert begann, Kunstdünger einzusetzen, hätte sich niemand träumen lassen, dass der Hallwilersee dereinst künstlich belüftet werden muss, weil der Düngereintrag zu hoch ist. Eine neue Landwirtschaft Fortschrittliche Landwirte experimentierten im 18. Jahrhundert mit Gründungung. Auch Bauer Hauri «blümte» seine Äcker künstlich an: Er pflanzte Klee auf die Brache, um den Boden mit Stickstoff anzureichern. Die Kühe hielt er im Stall und sammelte ihren Mist in drei hölzernen, «vortrefflich erbauten Güllenkästen». Diesen Dünger konnte er anders als bei der Weidehaltung gezielt ausbringen. Er beschüttete Kartoffeln, Kürbisse und «alle Arten von Gartenfrüchten», was ihr Wachstum befördere. Abb. 4: Aargauer Bauernhaus mit Strohdach, Fotographie von Jean Gabarell, um 1930 (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv) Deine Freunde sind meine Freunde Johannes Salzgeber besichtigte den Schlosshof auf seiner Reise nach Bern, wo er den einstigen Hauslehrer von Hallwyl besuchen wollte. Jeremias L’Orsa stammte ebenfalls aus dem Bündnerland; beide waren mit dem Pädagogen Heinrich Pestalozzi befreundet. Die gebildete Elite pflegte um 1800 ihre Beziehungen schweizweit. Salzgeber stattete auch dem Musterhof von Philipp Emanuel von Fellenberg in Münchenbuchsee Visite ab. Besonders beeindruckt war er von den Abtritten, die Fellenberg auf den Feldern aufgestellt hatte: So hätten es die Taglöhner nicht weit und verteuerten die Arbeit nicht durchs Weglaufen, zudem könne man den Dung gleich auf dem Feld ausbringen. Fellenberg habe ihm «vortreffliche Aufschlüsse» über den Dung gegeben. Salzgeber konstatierte, dass die Landwirtschaft in den bereisten eidgenössischen Orten gegenüber Graubünden voraus sei, obwohl «der gemeine Mann in der Schweiz» punkto Aufklärung noch weit zurückstehe. Einzig in der Bienenzucht seien die Bündner fortschrittlicher. Anfangs des 20. Jahrhunderts wurde der Schlosshof von Hallwyl abgerissen; wohl um den Bau der neuen Kantonsstrasse vorzubereiten. Abb. 5: Bei der archäologischen Untersuchung von Schloss Hallwyl liess der Archäologe Nils Lithberg 1916 auch die Profilsteine zeichnen, die beim Abbruch des Bauernhofes gefunden wurden. (Familienarchiv Hallwyl) *Herzlichen Dank an die Museumsfreiwilligen für die Transkription der Handschriften: Irene Kirchmeier für den Pachtvertrag A 733c aus dem Familienarchiv Hallwyl, Rahel Büchli für den Brief von Franziska Romana von Hallwyl an Johann Kaspar Fischer vom 18. Januar 1798 A 311 und Jürg Müller für den Reisebericht von Johannes Salzgeber B 349 aus dem Staatsarchiv Graubünden. Von Sarah Caspers Von Sarah Caspers Sarah Caspers ist Geschichtsvermittlerin im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
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Der römische Weinbau in der Schweiz – die Vindonissa-Winzer

Zurück zum Blog 16. August 2021 Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Mit der römischen Bevölkerung kamen die Kenntnisse über den Weinbau auch in das Gebiet der heutigen Schweiz. Die Vindonissa-Winzer betreiben noch heute die antike Winzerarbeit und ermöglichen damit einen Einblick in die römische Weinkultur. Schon in keltischer Zeit wurde im Gebiet der heutigen Schweiz Wein getrunken. Er musste jedoch aus dem Mittelmeerraum importiert werden. Der Weinbau wurde hierzulande erst durch die Römer eingeführt. Bei den Vindonissa-Winzern – einem Zusammenschluss von vier Römerrebbergen in Oberflachs, Schinznach-Dorf, Remigen und Villigen – kann man vor Ort mehr über das Wissen der antiken Winzerarbeit erfahren und die römische Weinkultur erleben. In jedem der Rebberge werden unterschiedliche römische Anbaumethoden präsentiert. Römerrebberg Remigen Im Römerrebberg Remigen wird die Laubenerziehung gezeigt: Die Reben wachsen hier in einer Laube bzw. an einer Pergola, wie es in der Römerzeit häufig war. Diese Lauben sind in Remigen natürlich nach römischen Vorbildern rekonstruiert. Zudem geh es in Remigen ums Verdünnen des Weines mit Wasser. Wein wurde in römischer Zeit in der Regel verdünnt und mit Gewürzen oder Honig gemischt getrunken. Römerrebberg Remigen Weinanbau in Villigen In Villigen wird die urwüchsige Anbaumethode der Stützenloseerziehung praktiziert. Man nennt diese Methode auch Bockschnitt. Grund: Die Reben waren so geschnitten, dass die Triebe am Boden entlang kriechen, was übrigens auch dem natürlichen Wachstum der Reben entspricht. Überliefert ist diese Anbaumethode aus warmen Ländern wie Spanien und Türkei. Von den Römern wurde der Bockschnitt auch für stürmische Regionen empfohlen. Gemäss römischer Autoren war der Ertrag aus solchen Rebbergen eher klein. Das überrascht nicht, wenn man bedenkt, dass die reifen Trauben ein leichtes Opfer für Füchse und Mäuse waren. Dies konnte den Ertrag stark dezimieren. Damit die reifen Trauben nicht auf dem Boden verfaulten, wurden die Ranken mit kleinen Stöckchen unterstützt. Die Reben wurden auch einfach zu Büschen oder Bäumchen geschnitten. Diese selbsttragenden Reben stehen dann also ohne Stützen aufrecht. Besonders in den westlichen Provinzen schien diese Anbauweise sehr beliebt gewesen zu sein. In Villigen wird auch das Panschen des Weines mit Beerensaft thematisiert, was dem Wein eine schöne Farbe und zusätzliches Aroma verleiht. Römerrebberg Villigen Joch- und Kreiserziehung in Schinznach-Dorf In Schinznach-Dorf wird die Joch- und die Kreiserziehung gezeigt. Bei der Jocherziehung wurden zwei Pfähle, bzw. zwei Joche mit Stricken, Schilfrohr oder Querlatten verbunden. Diese stützten die Reben. Die Jocherziehung findet in den modernen Drahtanlagen, die heute weit verbreitet sind, ihren Nachfolger. Die Jocherziehung scheint in römischer Zeit am weitesten verbreitet gewesen zu sein. Gemäss römischen Winzern reiften die Beeren am Joch besonders gut und die Pflanzung in Reihen erleichterte dem Winzer die Arbeit im Weinberg. Je nach Klima wurde die Höhe des Joches angepasst. Offenbar war die Erziehung am Joch so vielseitig und praktisch, dass sie für regnerische und kalte Gegenden mit Raureif empfohlen wurde. Die bei der Kreiserziehung angewandte Pfahlgitterform wurde nur von Columella beschrieben und kann wohl als Sonderform der Pfahlerziehung angesehen werden. Der Weinstock wurde dabei von mehreren Pfählen umstellt. Um diese Pfähle wurden seine Ranken geschlungen und daran festgebunden. Ansonsten scheint diese Erziehungsform unbekannt gewesen zu sein. Allerdings fand man auf einem römischen Mosaik aus Nordafrika die Darstellung der Kreiserziehung, sie war folglich zumindest in manchen Gebieten des Römischen Reiches bekannt. Die Kreiserziehung ist übrigens jene Anbauform, die im römischen Garten im Vindonissa Museum gezeigt wird. Römerrebberg Schinznach-Dorf Oberflachs In Oberflachs werden die Reben ähnlich wie bei der Lauben-, Joch- und Kreiserziehung von Pfählen und Bäumen gestützt. Zudem werden in diesem Rebberg auch die unterschiedlichen Zutaten, die zum Würzen des Weines verwendet wurden, gezeigt. Römerrebberg Oberflachs Wo vor 2000 Jahren Rebberge in der Umgebung von Vindonissa kultiviert wurden, ist heute nicht bekannt. Da aber 6000 Legionäre und nochmals so viele Bewohner und Bewohnerinnen im und ums Legionslager herum gewohnt haben, die tagtäglich Wein getrunken haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass in der Region Weinbau betrieben wurde. Die Weinrebe Die Weinrebe (oder vitis vinifera) ist eigentlich ein kletternder Strauch, der eine Höhe von bis zu 20 Metern erreichen kann. Sie wächst mit Blattranken. Man erkennt sie an ihren rundlich-herzförmigen Blättern und natürlich an den Weintrauben. Allerdings ist eine Weintraube nicht, wie viele Leute meinen, die einzelne Beere, sondern eine Weintraube sind die gebündelten Weinbeeren zusammen. Es gibt heute ungefähr 16'000 verschiedene Rebsorten, deren Weinbeeren entweder violett, blau, grün oder gelblich sein können. Weinrebe Von Lena Schenker Von Lena Schenker Lena Schenker ist Studentin der Archäologie und Naturwissenschaften an der Universität Basel. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Kommentare

 
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Insekten und andere Krabbeltiere: die kleinen Nützlinge im Garten

Zurück zum Blog 23. Juli 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Krabbeltiere wie Käfer, Spinnen und Insekten im Allgemeinen werden oft mit gemischten Gefühlen betrachtet. Jedoch sind viele von ihnen als Nützlinge unersetzbar im Garten: Sie sind natürliche Schädlingsbekämpfer und sorgen für ein natürliches Gleichgewicht. Die unterschiedlichen Nützlinge im Garten Marienkäfer zum Beispiel verspeisen eine Riesenmenge an Läusen. Auch die Larven der Florfliege lieben Blattläuse, Thripse und Spinnmilben. Die nachtaktiven Laufkäfer ernähren sich von Schneckeneiern, Drahtwürmern, Läusen und Milben. Die kleinen Raubmilben fressen Thripse, Spinnmilben und Trauermücken. Spinnen und Vögeln lieben die fliegenden Schadinsekten. Alle diese Nützlinge im Garten sind auch wichtig für die Bestäubung, die wiederum gut ist für eine reiche Ernte. Wie man die Nützlinge anlockt Ein paar einfach Dinge tragen dazu bei, dass sich Nützlinge im Garten wohl fühlen. Sei das ein Insektenhotel, ein Vogelhaus oder ein Tontopf mit Stroh. Ebenso kann ein Laub- oder Asthaufen als Versteck für Igel, Blindschleichen oder Kröten dienen. Achten Sie am besten bei der Bepflanzung darauf, dass vor allem einheimische Stauden und Gehölze verwendet werden – und dass von März bis Oktober ein reiches Blütenmeer angeboten wird. Es gibt auch viele Kräuter und einjährige insektenfreundliche Pflanzen. Weniger Chemie im Garten Um möglichst auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten, hilft es Raupen oder Schnecken von Hand abzulesen. Läuse können mit Wasser abgespült werden. Je nach Pflanze kann man die befallenen Stellen abschneiden. Sind trotzdem Pflanzenschutzmittel nötig, gibt es biologische, die Nützlinge schonen. Ich wünsche Ihnen eine gute Gartensaison! Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Mulsum – so haben sich die Römer den Wein versüsst

Zurück zum Blog 08. Oktober 2021 Kategorien Kochvideos & historische Rezepte Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Schon zur Zeit der Römer wurde Wein als Genussmittel geschätzt. Eine besondere Zubereitungsart war der mulsum , eine Art Honigwein. Erfahren Sie im Folgenden, wie dieser zubereitet wurde! Wein wurde von den Römern in verschiedenen Varianten getrunken. Man trank ihn pur oder auch mit Wasser verdünnt. Ausserdem wurden Weine mit den unterschiedlichsten Gewürzen aromatisiert, beispielsweise gab es Pfeffer- oder sogar auch Rosenweine. Vor allem aber erfreuten sich süssliche Weine hoher Beliebtheit, wie passum oder mulsum . Passum war ein Wein mit natürlicher Süsse, der aus Rosinen gekeltert war. Mulsum hingegen wurde durch die Beigabe von Honig gesüsst und war wohl der beliebteste Wein unter den Römern. Zwei Flaschen Mulsum im Lazarett vom Legionärspfad Vindonissa © Museum Aargau Mulsum-Rezepte aus der Antike Heute sind uns verschiedene antike Rezepte zur Mulsumherstellung überliefert. Die Grundzutaten sind jedoch immer dieselben, nämlich einfach Wein und Honig. Meistens dürfte für den mulsum Weisswein verwendet worden sein, möglich ist das Getränk aber auch mit Rot- oder Roséweinen. Das Getränk stellt wohl eine Variante des conditum paradoxum dar, also des paradoxen Gewürzweines. Woher dieser Name stammt ist unklar. Es ist jedoch anzunehmen, dass er sich auf den unerwartet würzigen Geschmack des Weines bezieht. Andere Varianten dieser Weinzubereitung kennen zusätzliche Zutaten wie Datteln, Safran oder Nelken. Mulsum ist ein conditum paradoxum, ein sogenannter paradoxer Gewürzwein © Museum Aargau Mulsum: Genuss- als auch Gesundheitsmittel Nicht nur wegen des Geschmacks wurde dieser Wein geschätzt, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen. Man sagte dem mulsum nach, dass er lebensverlängernd, verdauungsfördernd und appetitanregend wirke. Getrunken wurde er deswegen vor dem Essen oder zur Vorspeise. Der Vorspeisengang hiess aus diesem Grund bei den Römern auch promulsis . Mulsum mit Zutatem im römischen Garten beim Vindonissa Museum © Museum Aargau Mulsum-Rezept aus dem Legionärspfad Vindonissa Auch im Legionärspfad Vindonissa wird heute noch von Zeit zu Zeit mulsum zubereitet, und zwar nach folgendem Rezept: Zutaten 3 Liter trockener Weisswein 500g Honig Ca. 7 Lorbeerblätter 7-10 grob gemahlene schwarze Pfefferkörner 15-20 geschrotete Koriander- & Fenchelsamen Zubereitung 1 Liter Wein mit dem Honig aufkochen, bis sich der Honig komplett aufgelöst hat. Anschliessend werden die Lorbeerblätter und die Gewürze beigegeben und eingekocht. Die Mischung soll anschliessend mindestens eine Woche an einem kühlen Ort stehen gelassen werden. Je länger die Mischung steht, desto intensiver wird der Geschmack des mulsum . Vor dem Servieren werden die restlichen zwei Liter Wein beigefügt und das Getränk gewendet, um die Durchmischung zu fördern. Die Zubereitung des süssen römischen Weines ist also auch heute noch eine simple Alternative, Wein zu geniessen. Unterschiedliche Zutaten für die Zubereitung von Mulsum © Museum Aargau Von Samia Abdelgadir Von Samia Abdelgadir Samia Abdelgadir war 2021 Praktikantin in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Kochvideos & historische Rezepte Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Kommentare

 
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Living History im Museum Aargau

Zurück zum Blog 16. Juli 2021 Kategorien Schlossgeschichten Mittelalter Museum Aargau arbeitet seit Jahren mit Living-History-Darstellenden zusammen. Warum wir das tun und was wir daran schätzen? Die Antworten im Blog. Living History oder Reenactment sind Begriffe, welche die Darstellung bestimmter historischer Zustände und Ereignisse wie Schlachten oder bestimmter historischer Persönlichkeiten oder Personengruppen (z.B. Handwerker im süddeutschen Raum und auf dem Gebiet der Schweiz im späten 15. Jahrhundert) umschreiben.* Dabei ist darauf zu achten, dass alle Realien – alle Objekte, Materialien und deren Verarbeitung – möglichst authentisch reproduziert und präsentiert werden. Im besten Falle orientieren sich die Darstellenden an archäologischen Funden, schriftlichen (z.B. dokumentierten Nachlässen, Inventaren, etc.) oder bildlichen Quellen (Bilder oder Skulpturen). Mittelalterliches Heerlager auf Schloss Lenzburg mit Company of Saynt George Grösstenteils wird Reenactment als Hobby betrieben, denn nur die wenigsten Handwerker und Handwerkerinnen können wirklich von ihren Darstellungen leben. Die Darstellenden sind oft Gruppen zugeordnet, die sich einer bestimmten Zeit und einem spezifischen Thema verschrieben haben: beispielsweise burgundische Artillerie aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, wie die Company of St. George oder ein Hospitaliter-Heerlager mit weltlichem Gefolge um 1180, wie die comthurey alpinum. Living-History-Gruppen und Museum Aargau Kernaufgabe eines Museums mit eigener Sammlung ist es, den Sammlungsbestand zu pflegen und ihn der Bevölkerung zugänglich zu machen. Museum Aargau hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Vermittlung des Kulturguts besonders lebendig zu gestalten, wobei die Living History ins Spiel kommt. Wer schon mal in den Genuss unserer Workshops oder Führungen gekommen ist, weiss, dass die Geschichtsvermittelnden von Museum Aargau als historische Personen, in eigens dafür angefertigten Kostümen, auftreten. Frauen bei der Arbeit an "Historischen Erlebnistagen" auf Schloss Lenzburg - Bild: Daniel Severin Es war daher ein logischer Schritt, diesen Gedanken bei Veranstaltungen weiterzuführen. Dabei achten wir darauf, mit qualitativ hochwertigen Gruppen zusammenzuarbeiten. Die Besuchenden erhalten somit eine 'Verlebendigung' einer ansonsten 'nur' über Texte und inszenierten Objekten bestehenden Ausstellung. Manche Repliken, die die Darstellenden benutzen, können als Originale in der Ausstellung betrachtet werden. Reste von Kleidungsteilen können vollständig und 'in Aktion' am Mann oder der Frau beobachtet werden. Das Leben von damals so detailtreu wie möglich Dank der engagierten Living-History-Gruppen ist es einem Museum möglich, einen sehr direkten Eindruck einer bestimmten Zeit auf unterhaltsame Art zu vermitteln. Etwas, dass ein Museum allein so nicht bewältigen könnte. Natürlich ist uns klar, dass wir hier keine Zeit in ihrer Gesamtheit, mit allen positiven wie negativen Seiten zeigen können. Niemand kann das. Es ist auch nicht der Anspruch einer Veranstaltung. Aber Besuchende gewinnen so ein erweitertes Bild von einer bestimmten Region und Zeit mit einem Fokus auf ausgesuchte Aspekte – und hat Spass dabei. Was möchte man als Museum mehr? *Anmerkung: Der Einfachheit halber werden in diesem Artikel Living History und Reenactment synonym verwendet. Färber auf Schloss Lenzburg Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Mittelalter Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Aus dem Leben einer 100-Jährigen

Zurück zum Blog 06. August 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Marie Ammann aus Staufen kam 1911 als "Frühchen" auf die Welt. Die ersten Wochen wurde sie vom Doktor im Kachelofen warmgehalten – ein turbulenter Start in ein erfülltes, über 100 Jahre langes Leben. 2012, kurz vor ihrem Tod, blickte Marie Ammann im Gespräch mit Museum Aargau auf ihr Leben zurück. Hören Sie in der dritten Folge des Podcasts "Damals im Aargau – Zeitzeugen erzählen", wie sich Ernährung, Mobilität, Erziehung und Konsum in diesen hundert Jahren verändert haben. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
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Was macht ein Objekt authentisch?

Zurück zum Blog 22. Dezember 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Ob Museum oder Ausstellung: Die dort präsentierten Objekte ziehen uns in ihren Bann und machen Geschichte greifbar. Doch was macht ein Objekt authentisch? Werfen Sie einen Blick hinter die Kulisse von Museum Aargau. Bei den vorliegenden Objekten handelt es sich um die imposanten Grabplatten eines Habsburger Herrscherpaares, des Königs Rudolf I. von Habsburg (1218-1291) und seiner Frau Anna von Habsburg (1225-1281), sowie deren Sohn Karl. Beide Platten sind äusserst massiv und wiegen über 250 Kilo. Jene von Rudolf ist zudem auch über 2 Meter hoch und 80 Zentimeter breit. Die Originale aus dem Hause Habsburg König Rudolfs Bildnis ist gezeichnet durch eine strenge Adlernase und einige Furchen im Gesicht – die Merkmale eines weisen Herrschers. In den Händen trägt er einen Reichsapfel und ein Zepter. Er ist umgeben von den Löwen des Hauses Habsburg und den Symbolen des Heiligen Römischen Reiches, dessen König er war, ohne aber je die Kaiserwürde zu erlangen. Annas Platte, auf der auch Karl abgebildet ist, ist ebenso symbolträchtig gestaltet und nochmals grösser als diejenige Rudolfs. Ihr Gesicht weist eine Form makelloser Jugend auf und ist aufgrund des Tuches um den Kopf in einer Dreiecksform sichtbar. Leicht lächelnd ist Karl nebenbei als kleines Kind zu sehen, während beide von Schildern mit verschiedenen Herrschaftswappen umgeben sind. Eine königliche Grabplatte. Inv. Nr. K-6021. Schein und Sein Die lebensnahe Qualität der Bildnisse scheint uns einen direkten Blick in die Gesichter der Vergangenheit zu ermöglichen. Doch hier begegnen wir einem ersten Problem der Authentizität, denn keiner der drei hat genau so ausgehen. Dies beginnt nur schon mit dem kleinen Karl, der im Alter von wenigen Monaten verstarb und somit nie die Kindheit erlebte, die hier abgebildet ist. Was das Paar betrifft, so sind deren Gesichter nicht nur idealisiert, sondern auch sehr geläufig und auch andere Königinnen und Könige aus dieser Epoche tragen auf ihren Bildnissen äusserst ähnliche Züge. Was hier sichtbar ist, ist nicht die Person per se, sondern ein Idealtyp der Herrschaft, eine Darstellung der Figur eines Königs und einer Königin. Es ging hier um die Vermittlung einer Idee und nicht um eine originalgetreue Nachbildung. Diese Idee des Vermächtnisses spiegelt sich auch in den Orten wieder, an denen die beiden Grabplatten nun ruhen. So war es Annas Wunsch, in Basel beigelegt zu werden, während Rudolfs Grabplatte im Dom zu Speyer aufzufinden ist. Doch wie können die Objekte dann gleichzeitig auf dem Schloss Lenzburg sein? Der Kreislauf der Kopien Die Antwort ist einfach zu erraten: Es handelt sich um Kopien der Objekte. Genauer gesagt sind es Gipsabdrücke aus den 1960er Jahren, hergestellt von Fritz Wehret aus Riehen bei Basel. Doch es wird noch etwas umständlicher. Denn genauso wie die ursprünglichen Grabplatten keine genaue Abbildung der Personen waren, so sind diese Kopien auch keine perfekte Überlieferung der Originale. Diese verloren im Verlauf der Jahrhunderte ihre Farben, welche nur noch Spurenweise belegbar sind. Zudem wurden sie mehrmals beschädigt und restauriert, wobei sich auch Fehler einschlichen. So sind zum Beispiel Annas Hände nun nach vorne hin gefaltet, obwohl sie ursprünglich wohl zum Gesicht hoch zeigten. Somit handelt es sich um eine Kopie, die einen bestimmten Zustand der Platten abbildet, nämlich denjenigen um 1960. Sollten die Originalen seither restauriert worden sein, würden sich dies nicht mehr auf die Objekte auf Schloss Lenzburg auswirken. Auf der Lenzburg stehen sie vereint, Inv. Nr. K-6020 und K-6021. Authentizität und Erlebnis Ändert dieses Wissen nun unsere Wahrnehmung der Objekte? Haben sie, wie der Philosoph Walter Benjamin argumentierte, ihre "Aura der Authentizität" verloren? Oder anders gefragt: Hat ein Museum noch einen Wert, wenn es nur Kopien ausstellt? Eine mögliche Antwort wäre, dass es schlussendlich ja nicht um die einzelnen Objekte an sich, sondern um ein Gesamterlebnis geht. Die einzelnen Objekte erhalten ihre wahre Bedeutung oftmals erst im Kontext der gesamten Ausstellung. Auf Schloss Lenzburg werden die beiden Grabplatten somit Teil einer grösseren Erzählung. Denn während die Originale geografisch weit getrennt ruhen, ist das Herrscherpaar hier vereint und das Gesamtbild eines Königspaares kann so unmittelbar erfahren werden. So mag für die Zuschauenden das Erlebnis des Originalen fehlen, aber nichtsdestotrotz findet der Prozess des Geschichteerlebens statt. Und was ist die Aufgabe der Museen, wenn nicht die Auseinandersetzung und Reflektion über die Vermittlung von Geschichte? In diesem Sinne kann man auch die Frage stellen, wann die Kopien an sich historisch werden und ihre Geschichte spannender wird als die Originalobjekte selbst? Originale in der digitalen Welt Die Motivation, das Original zu erfahren, wird wohl dennoch stets vorhanden sein. Somit gehört es auch zum Aufgabenfeld einer Ausstellung oder eines Museums, diese Objekte zu erhalten und zu schützen. So wird auch in Zukunft die physische und digitale Nachbildung historischer Gegenstände an Bedeutung zunehmen. Geschichte und Geschichtsvermittlung ist immer eine Annäherung an das Vergangene und nie eine direkte Erfahrung. Die Tatsache, dass wir eine Kopie vor uns haben, sollte dieses Erlebnis nicht schmälern. Ganz im Gegenteil: Sie macht uns bewusst, dass unsere gegenwärtige Inszenierung der Objekte und Geschichten genauso relevant und interessant ist wie die Gegenstände selbst. Das Erleben der Vergangenheit ist ein stetiger Prozess und keine vollendete Tatsache. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

Gradian
Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Schloss Lenzburg

Ritter- und
Drachenschloss

Schloss Lenzburg ist eine der bedeutendsten Höhenburgen der Schweiz. Erleben Sie Ritter, Adlige und Gauner!

HINWEIS: MITTELALTERMARKT

Dieses Wochenende (Freitag bis Sonntag, 11. bis 13. September 2026) findet auf Schloss Lenzburg der grosse Mittelaltermarkt statt. Weitere Informationen

AKTUELL

 

11.–13. September 2026

Mittelaltermarkt mit viel Spektakel

Historische Marktstände, Handwerk und viele weitere Highlights auf der Burg

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Schlossdrache Fauchi in der Drachenhöhle von Schloss Lenzburg

Fünf
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein Gaukler mit brennenden Fackeln vor einer Menschenmenge

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung Ritter Schloss Lenzburg

Ausstellungen
und Rundgänge

Ritter, Gauner und Schlossdrache Fauchi  

 
Zwei historisch gekleidete Freuen stehen vor dem Tor von Schloss Lenzburg und bitten Besucher mit einer einladenden Geste herein.

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Schloss Lenzburg

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

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Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Küche mit Besuchern im Schloss Lenzburg Museum
10:00 – 17:00 Uhr

Wohnmuseum und Gefängnis

Entdecken Sie im Wohnmuseum und im Gefängnis zwei Lebenswelten.

Ausstellung
Ausstellung Ritter Schloss Lenzburg
10:00 – 17:00 Uhr

Rittertum und Adel

Die Ausstellung für alle Mittelalterfans!

Ausstellung
Schlossdrache Fauchi in der Drachenhöhle von Schloss Lenzburg
10:00 – 17:00 Uhr

Fauchi und Drachenforschung

Besucht Schlossdrache Fauchi in seiner Höhle!

Ausstellung
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Schulen, Familien und Gruppen

 
Workshop mit Schulklasse auf Schloss Lenzburg

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Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Kinder in Verkleidung (Ritter und Prinzessin) im Kindermuseum von Schloss Lenzburg

Für
Familien

Schlossdrache Fauchi und Kindermuseum  

 
Lady Mildred im Museum auf Schloss Lenzburg (Führung).

Für
Gruppen

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Schloss Lenzburg in 48 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Sonneneinfall im Bistro auf Schloss Lenzburg

Essen und
Trinken

Angebote im Schlossbistro  

 
Hochzeit auf Schloss Lenzburg: Eine Braut steht an einem festlich gedeckten Tisch mit Gästen im Rittersaal von Schloss Lenzburg.

Räume
mieten

Feiern und tagen auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Zeichnung/Illustration von Schloss Lenzburg

Geschichte

1000 Jahre Schlossgeschichte  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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