Vindonissa Museum

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 5 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 45 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich 0 Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa Die Wölfin Lu

 
Legionärspfad Vindonissa

Themen-Touren für Erwachsene

0 Spannende Themen-Touren durch Vindonissa!

 
Legionärspfad Vindonissa

Spiel-Touren für Kinder

0 Löst knifflige Rätsel an römischen Schauplätzen

 
Legionärspfad Vindonissa

Foxtrail Vindonissa

Buchen Sie Ihr Foxtrail-Erlebnis direkt über www.foxtrail.ch. 0 Folgt der Fährte des flinken Fuchses Folgt der Fährte des Fuchses durch die Naturidylle des Wasserschloss (Zusammenfluss Aare, Limmat un

 
Museum Aargau

Räume mieten für Hochzeit und Anlässe

LOKALITÄTEN Ritter- und Drachenschloss Schloss Lenzburg Römer-Erlebnispark Legionärspfad Vindonissa Kultur- und Naturerlebnis Schloss Hallwyl Erinnerungsort der Habsburger Kloster Königsfelden Stammsc

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm: Gastgeber bei Veranstaltungen

Als Gastgeberin oder Gastgeber demonstrieren unsere Museumsfreiwilligen historisches Handwerk, bieten Kostproben vom Speiseplan der Gräfin oder des Centurios an und laden die Besucherinnen und Besuche

 
Kulturhalbinsel Wettingen

Vindonissa

MUSEUMSSTANDORTE IN VINDONISSA Legionärspfad Vindonissa Der Römer-Erlebnispark bietet Spiel-/Themen-Touren, Events, römische Übernachtungen, Führungen und vieles mehr. Vindonissa Museum Das Vindonissa

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm

Das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau bietet spannende Angebote für freiwilliges Engagement im Museum. Bogenschützinnen, Tänzer, Gastgeber bei Veranstaltungen, Schauspielerinnen, Heraldiker, Gärt

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Europäischer Museumspreis EMYA 2024

Seit 2022 ist die Klosterhalbinsel Wettingen der zehnte Standort von Museum Aargau. Ein Teil der neuen Ausstellungen trägt die Handschrift von Schülerinnen und Schülern: Museum Aargau hat mehrere Ange

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Rundgang durch die Klostergärten

Preis: Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos 0 Fünf Stationen mit Wissenswertem aus Vergangenheit und Gegenwart Museum Aargau lädt zum Spaziergang durch die Klostergärten ein. Fünf Stationen geben

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Living History im Museum

Das Museum Aargau arbeitet seit Jahren mit Living-History-Darstellern zusammen. Warum wir das tun und was wir daran schätzen.

Living History oder Reenactment* sind zwei Begriffe, die eine Darstellung von gewissen historischen Ereignissen (z.B. Schlachten), von bestimmten historischen Persönlichkeiten oder von nicht näher spezifischen Personen, die eine Personengruppe zu einer bestimmten Zeit repräsentieren (z.B. Handwerker im Raum Süddeutschland und auf dem Gebiet der Schweiz im späten 15. Jahrhundert), umfassen.

Grundsätzlich ist darauf zu achten, dass alle Realien – alle Objekte, Materialien und deren Verarbeitungen – möglichst authentisch reproduziert und präsentiert werden, soweit dies möglich ist. Im besten Falle orientieren sich die Darstellenden an archäologischen Funden, schriftlichen (z.B. dokumentierten Nachlässen, Inventaren, etc.) oder bildlichen Quellen (Bilder oder Skulpturen).

Grösstenteils wird Reenactment als Hobby von den betreffenden Personen betrieben. Nur die wenigsten Handwerker können wirklich von ihren Darstellungen leben. Die Darstellenden sind meist bestimmten Gruppen zugeordnet, die sich einer bestimmten Zeit verschrieben haben: Z.B. Burgundische Artillerie aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhundert, wie die Company of St. George oder ein Hospitaliter-Heerlager mit weltlichem Gefolge um 1180, wie die comthurey alpinum.

Living-History-Gruppen und Museum Aargau

Die Kernaufgabe eines Museums mit eigener Sammlung ist es, den Sammlungsbestand zu pflegen und der Bevölkerung zugänglich zu machen. Das Museum Aargau hat sich zur Aufgabe gemacht, die Vermittlung des Kulturgutes besonders lebendig zu gestalten.

Wer schon mal in den Genuss von Workshops oder Führungen gekommen ist, weiss, dass unsere Geschichtsvermittler als Personen aus der Geschichte, in speziell dafür angefertigten Kostümen, auftreten.

Es ist daher ein logischer Schritt gewesen, bei Veranstaltungen diesen Gedanken weiterzuführen. Dabei achten wir darauf, mit qualitativ hochwertigen Gruppen zusammenzuarbeiten. Die Besuchenden erhalten somit eine 'Verlebendigung' einer ansonsten 'nur' über Texte und inszenierten Objekten bestehenden Ausstellung.

Manche Repliken, die die Darstellenden benutzen, kann man als Original in der Ausstellung sehen. Reste von Kleidungsteilen können vollständig und 'in Aktion' am Mann oder der Frau beobachtet werden.

Das Leben von damals so detailtreu wie möglich

Dank der engagierten Living-History-Gruppen ist es einem Museum möglich, einen sehr direkten Eindruck einer bestimmten Zeit auf unterhaltsame Art zu vermitteln. Etwas, dass ein Museum allein so nicht bewältigen könnte.

Natürlich ist uns klar, dass wir hier keine Zeit in ihrer Gesamtheit, mit allen positiven wie negativen Seiten zeigen können. Niemand kann das. Es ist auch nicht der Anspruch einer Veranstaltung. Aber der Besuchende gewinnt ein erweitertes Bild von einer bestimmten Region zu einer bestimmten Zeit unter einem gewissen Aspekt. Und hat Spass dabei – was möchte man als Museum mehr?

 

*Anmerkung: Der Einfachheit halber werden in diesem Artikel Living History und Reenactment synonym verwendet.

Von Lea Schieback

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