Schloss Hallwyl

Alter Stoff hält frisch

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Vindonissa Museum

Europäische Tage des Denkmals

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Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Einführung ins Parlatorium

Diskussionslabor für Schulen Geeignet für Ab 7. Klasse 45 Ab 7. Klasse – Einführung ins Archiv der Fragen mit Diskussionsrunde Die Einführung bietet Schulklassen einen vertieften Zugang ins Parlatoriu

 
Schloss Hallwyl

Coop Open Air Cinema

300 Kinogenuss in einzigartiger Schlossatmosphäre Kino-Genuss mit Blick aufs idyllische Schloss Hallwyl. Vom 22. August bis 15. September 2026 findet vor den Schlosstoren das Coop Open Air Cinema Schl

 
Vindonissa Museum

Wo sich Eichenlaub und Granatapfel treffen

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Klosterhalbinsel Wettingen

Sommerserenade – Luftige Abendklänge

75 Sommerliches Konzert mit argovia philharmonic im Abthof Geniessen Sie einen lauen Sommerabend mit dem Bläserensemble des argovia philharmonic auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Abthof ertönen k

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Internationaler Museumstag

420 Ausstellungen und Führungen zu 800 Jahren Klostergeschichte Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet am Internationalen Museumstag spannende Entdeckungsreisen durch 800 Jahre Klostergeschichte. Entde

 
Schloss Hallwyl

Bogenschiessen

210 Tauchen Sie ein in die Bogenschiesskunst des Mittelalters Tauchen Sie ein in die Bogenschiesskunst des Mittelalters. Angeleitet durch Museumsfreiwillige können sich Kinder und Erwachsene am mittel

 
Schloss Wildegg

Barbara von Salis – eine Bündnerin auf Schloss Wildegg

50 Eine 266 Kilometer lange Reise zum Glück Eine Führung über eine aussergewöhnliche Frau aus einflussreichem Bündner Adel: 1689 nimmt ein Brautzug die beschwerliche Reise von Soglio (Bergell) nach Wi

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit

60 Allgemeine Klosterführung 1227 wurde auf der Limmathalbinsel das Kloster Maris Stella gegründet. Über 600 Jahre lebten, arbeiteten und lehrten hier Mönche des Zisterzienserordens. Bis heute ist das

Gradian
Nordtor auf dem Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Nordtor (Porta Decumana)

Nordtor (Porta Decumana)

Vom Nordtor überwachten die Legionäre den Schiffsverkehr. Die steile Böschung beim Tor diente zudem als Abfallhalde: eine wahre Goldgrube für die Archäologie.

Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung.

Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette.

Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten bereits die Römer erkannt. Die ausgezeichnete verkehrsgeographische Lage am Wasserschloss der Schweiz ermöglichte das schnelle und günstige Transportieren von grossen Warenmengen und Menschen zu militärischen Zwecken. Die Wasserwege banden Vindonissa in das grosse römische Fernhandelsnetz ein. Gute Verbindungswege für die Truppenbewegungen und die Versorgung der Soldaten waren im römischen Imperium ein zentrales Machtinstrument.

Wertvolle Abfallhalde

Die zur Aare abfallende Böschung war für Fuhrwerke vermutlich zu steil, weshalb das Nordtor nebst seiner Funktion als Wachposten noch einen anderen Zweck erfüllte: Durch das Tor wurden grosse Mengen an Abfall aus dem Lager gekarrt und am Nordhang abgelagert, bis ein gewaltiger Schutthügel entstand.

Für die archäologische Forschung ist dieser Schutthügel von unschätzbarem Wert, da sich darin Tausende von Objekten, insbesondere aus Leder und Holz, erhalten haben – darunter die Fragmente von rund 600 hölzernen Schreibtäfelchen. Diese einmaligen Zeitzeugen des täglichen Lebens der Legionäre in Vindonissa sind heute im Vindonissa-Museum in Brugg zu sehen.

Das Nordtor ist frei zugänglich.