Legionärspfad Vindonissa

Römisch Schmieden

480 NICHT LÖSCHEN - dient den Daten auf der Homepage Erleben Sie in 2er-Gruppen authentisch das römische Schmiedehandwerk Jeweils am Samstag wird in der rekonstruierten römischen Schmiede im Legionärspfad Vindonissa eingefeuert (für grössere Gruppen auch Dienstag bis Freitag buchbar). Greifen Sie zu Hammer und Zange und erleben Sie in 2er-Gruppen authentisch das römische Schmiedehandwerk. Unter Anleitung eines römischen Schmiedes oder einer römischen Schmiedin entsteht ein Schreibgriffel aus Eisen, ein sogenannter stilus. Vor oder nach dem Schmieden wird eigenständig eine römische Schreibtafel aus Holz und Wachs gebaut. Pro Schmiede-Arbeitsplatz sind zwei Personen nötig, eine vorgängige Buchung ist erforderlich. Römisch Schmieden in Vindonissa: Authentisches römischers Handwerk in der rekonstruierten Schmiede im Legionärspfad Vindonissa. Jeden Samstag. Jetzt buchen.

 
Schloss Hallwyl

Wilhelmina, die Sammlerin

40 Szenische Führung mit Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930) Seit rund 100 Jahren ist Schloss Hallwyl ein Museum. Die letzte Schlossbesitzerin, Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930), berichtet Ihnen auf einem Rundgang von ihrer speziellen Beziehung zum Schloss. 1874 erwarb Wilhelmina mit ihrem Ehemann Walter von Hallwyl das Schloss und widmete sich leidenschaftlich dessen archäologischer Erforschung und Restaurierung. Als starke und entschlossene Frau brachte sie Schloss Hallwyl zu neuem Glanz. 1925 gründete Wilhelmina eine Stiftung, um das Schloss als Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – ein Erbe, das bis heute nachwirkt. Öffentliche Führung durch Schloss Hallwyl: "Wilhelmina, die Sammlerin". Szenische Führung mit Wilhelmina von Hallwly (1844-1930)

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Die Klostergärten im Wandel der Zeit

60 Entdeckungsreise durch Klosterpark und historische Gärten Die Zisterziensermönche und Laienbrüder hatten auf der Klosterhalbinsel Wettingen reichhaltige Gärten angelegt. Diese werden bis heute aufwändig gepflegt und genutzt. Erleben Sie auf dieser Führung die Vielfalt dieses kulturellen und ökologischen Erbes. Tauchen Sie ein in die Geschichte der Gartenanlagen und erfahren Sie mehr über deren Restauration und heutige Nutzung. Buchbare Führung für Gruppen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Die Klostergärten im Wandel der Zeit" (60 Minuten). Entdeckungsreise durch Klosterpark und historische Gärten

 
Kloster Königsfelden

Das Kloster in neuem Glanz

60 Führung durch das restaurierte Kloster Nach längerer Restaurierungszeit kann das Kloster Königsfelden mit seinen herausragenden Glasfenstern wieder besucht werden. In der Turmkugel befinden sich geheime Kleinigkeiten. Neue Befunde ergänzen das jahrhundertalte Wissen und geben neue Einblicke in das Kloster und seine Kirche. Öffentliche Führung im Kloster Königsfelden: "Das Kloster in neuem Glanz". Führung durch das restaurierte Kloster

 
Legionärspfad Vindonissa

6000 Legionäre und 2 Königinnen

Führung für Gruppen 90 Zeitreise von den Römern bis ins Mittelalter der Habsburger Von der römischen Antike gelangen Sie im Nu ins Mittelalter: Auf dem Legionärspfad lernen Sie das 2000 Jahre alte Vindonissa kennen. Die rekonstruierten Unterkünfte lassen das Leben der Legionäre nachempfinden. Gleich nebenan gründete Königin Elisabeth vor 700 Jahren das Kloster Königsfelden. Ihre Tochter Königin Agnes liess die Kirche mit kostbaren Glasmalereien ausstatten. In den Scheiben begegnen Sie den Römern wieder! Führung für Gruppen im Legionärspfad Vindonissa und Kloster Königsfelden: "6000 Legionäre und 2 Königinnen". Zeitreise von den Römern bis ins Mittelalter der Habsburger

 
Schloss Wildegg

Highlights im Schloss

Führung für Gruppen 90 Das Schönste, Grösste oder Wertvollste! Das Schönste, Grösste oder Kleinste, das Schwerste, Wertvollste und Speziellste: Unter kundiger Führung entdecken Sie die Glanzlichter der Ausstellung. Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Tour für Jung und Alt, gespickt mit unterhaltsamen Geschichten. Führung für Gruppen auf Schloss Wildegg: "Highlights im Schloss" (90 Minuten). Das Schönste, Grösste oder Wertvollste!

 
Schloss Wildegg

Highlights im Schloss

Führung für Gruppen 60 Das Schönste, Grösste oder Wertvollste! Das Schönste, Grösste oder Kleinste, das Schwerste, Wertvollste und Speziellste: Unter kundiger Führung entdecken Sie die Glanzlichter der Ausstellung. Jeder Gegenstand erzählt eine Geschichte aus vergangenen Zeiten. Eine Tour für Jung und Alt, gespickt mit unterhaltsamen Geschichten. Führung für Gruppen auf Schloss Wildegg: "Highlights im Schloss" (60 Minuten). Das Schönste, Grösste oder Wertvollste!

 
Schloss Lenzburg

Spezialführung mit Hans Ulrich Glarner

60 Persönliche Einblicke mit dem früheren Aargauer Kulturchef Hans Ulrich Glarner lädt zur Spezialführung durch Schloss Lenzburg ein. Der frühere Aargauer Kulturchef ist leidenschaftlicher Geschichtenerzähler und ein fundierter Kenner des Schlosses. Die Führung ist gespickt mit spannenden Hintergründen zur Schlossgeschichte sowie persönlichen Anekdoten. Öffentliche Führung durch Schloss Lenzburg: Spezial-Führung mit dem ehemaligen Aargauer Kulturchef Hans Ulrich Glarner

 
Legionärspfad Vindonissa

Helvetier und Römer

Führung für Gruppen 60 Auf den Spuren der Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz Bevor das römische Legionslager errichtet wurde, stand in Vindonissa eine befestigte Siedlung der Helvetier. Doch wer waren die Helvetier? Wie unterschieden sie sich von den Römern? Und wie lebten die Helvetier mit den römischen Eroberern zusammen? Folgen Sie den Spuren, welche die Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz hinterlassen haben. Buchbare Führung für Gruppen im Legionärspfad Vindonissa: "Helvetier und Römer". Auf den Spuren der Helvetier in Vindonissa und in der heutigen Schweiz

 
Schloss Hallwyl

Wilhelmina, die Sammlerin

Szenische Führung für Gruppen 40 Szenische Führung im Kostüm: Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930) Seit rund 100 Jahren ist Schloss Hallwyl ein Museum. Die letzte Schlossbesitzerin, Wilhelmina von Hallwyl (1844-1930), berichtet Ihnen auf einem Rundgang von ihrer speziellen Beziehung zum Schloss. 1874 erwarb Wilhelmina mit ihrem Ehemann Walter von Hallwyl das Schloss und widmete sich leidenschaftlich dessen archäologischer Erforschung und Restaurierung. Als starke und entschlossene Frau brachte sie Schloss Hallwyl zu neuem Glanz. 1925 gründete Wilhelmina eine Stiftung, um das Schloss als Museum der Öffentlichkeit zugänglich zu machen – ein Erbe, das bis heute nachwirkt. Führung für Gruppen auf Schloss Hallwyl: "Wilhelmina, die Sammlerin". Szenische Führung mit Wilhelmina von Hallwyl

Gradian
Nordtor auf dem Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Nordtor (Porta Decumana)

Nordtor (Porta Decumana)

Vom Nordtor überwachten die Legionäre den Schiffsverkehr. Die steile Böschung beim Tor diente zudem als Abfallhalde: eine wahre Goldgrube für die Archäologie.

Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung.

Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette.

Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten bereits die Römer erkannt. Die ausgezeichnete verkehrsgeographische Lage am Wasserschloss der Schweiz ermöglichte das schnelle und günstige Transportieren von grossen Warenmengen und Menschen zu militärischen Zwecken. Die Wasserwege banden Vindonissa in das grosse römische Fernhandelsnetz ein. Gute Verbindungswege für die Truppenbewegungen und die Versorgung der Soldaten waren im römischen Imperium ein zentrales Machtinstrument.

Wertvolle Abfallhalde

Die zur Aare abfallende Böschung war für Fuhrwerke vermutlich zu steil, weshalb das Nordtor nebst seiner Funktion als Wachposten noch einen anderen Zweck erfüllte: Durch das Tor wurden grosse Mengen an Abfall aus dem Lager gekarrt und am Nordhang abgelagert, bis ein gewaltiger Schutthügel entstand.

Für die archäologische Forschung ist dieser Schutthügel von unschätzbarem Wert, da sich darin Tausende von Objekten, insbesondere aus Leder und Holz, erhalten haben – darunter die Fragmente von rund 600 hölzernen Schreibtäfelchen. Diese einmaligen Zeitzeugen des täglichen Lebens der Legionäre in Vindonissa sind heute im Vindonissa-Museum in Brugg zu sehen.

Das Nordtor ist frei zugänglich.