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Bijou aus Aarau: Pendule der Gebrüder Hagnauer

Zurück zum Blog 23. Februar 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Im 18. und 19. Jahrhundert waren in Aarau 25 Uhrmacher und insgesamt 35 Personen in der Uhrenherstellung tätig. Eine Pendule der Gebrüder Hagnauer ist Teil der Sammlung Museum Aargau. Auf der Rückseite des Uhrwerks aus Messing ist graviert: "Frères Hagnaur AARAU". Trotz (oder wegen) der Signatur ist unklar: Stammt das Uhrwerk mit dem Ziffernblatt tatsächlich von den Gebrüder Hagnauer? Oder haben diese das Uhrwerk wie damals üblich in Frankreich gekauft? Die nicht ganz korrekten Gravierungen könnten darauf hindeuten. Man sollte aber gleichzeitig in Betracht ziehen, dass individuelle und aus heutiger Sicht "falsche" Schreibweisen zu dieser Zeit nichts Unübliches waren. Unter den Uhrmacher war es damals jedoch verbreitet, ganze, bereits verzierte Pendulengehäuse und eben auch andere Teile in Frankreich, von wo die Pendulen ursprünglich stammen, zu kaufen. © Museum Aargau 25 Uhrmacher im 18./19. Jahrhundert in Aarau In den Aarauer Neujahrblättern 1994 untersucht Peter Kleiner die Aarauer Besteuerungslisten und kommt zum Schluss: Im 18. und 19. Jahrhundert waren in Aarau 25 Uhrmacher und insgesamt 35 Personen in der Uhrenherstellung tätig. Es lässt sich nicht genau nachweisen, welches Bruderpaar der vier Hagnauer-Söhne diese Pendule herstellte, bzw. zusammensetzte: Entweder waren es die beiden Uhrmacher Johann Friedrich und Johann Jakob. Oder der Uhrmacher Johann Beat, der mit seinem Bruder Jakob, der als Schreiner somit für das Gehäuse zuständig gewesen wäre, im selben Haus lebte. Sicher scheint auf jeden Fall, dass das Handwerk nicht in die nächste Generation überging. Johann Beats Witwe suchte 1829 per Inserat nach einem Käufer für das komplette Uhrmacherwerkzeug ihres verstorbenen Mannes. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Tipps für das perfekte Erdbeer-Beet

Zurück zum Blog 11. August 2023 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im August ist ein guter Zeitpunkt, um ein neues Beet mit Erdbeeren anzulegen. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Ein Erdbeer-Feld ist rasch mit Jungpflanzen aus dem Handel angelegt. Alternativ können die Ableger von bestehenden Erdbeer-Pflanzen in das neue Beet gepflanzt werden. Die Ableger, sogenannte Kindel, sollten generell von den Erdbeer-Pflanzen abgeschnitten werden. Ansonsten verliert die Pflanze wertvolle Kraft. Für das neue Erdbeer-Beet sollten nur die kräftigsten Ableger verwendet werden. Tipp: Ergänzen Sie die Ableger im neuen Erdbeer-Beet immer mit einigen dazugekauften Jungpflanzen. Sonst werden die Früchte immer kleiner und entwickeln sich wieder hin zur Urform, der Walderdbeere. In tief gelockerten Boden einpflanzen Wählen Sie für das neue Erdbeer-Feld einen vollsonnigen Standort. Wichtig ist ein tief gelockerter Boden. Erdbeeren haben es in unseren lehmigen Böden schwer. Hier helfen etwas daruntergemischter Sand und Kompost. Oder Sie pflanzen als Vorkultur Gründünger-Pflanzen, die den Boden tiefgründig lockern und so für die Erdbeeren vorbereiten. Handelsüblicher Beerendünger geben den kleinen Pflanzen die richtige Menge an Nährstoffen, die jetzt wichtig sind. Gepflanzt wird dann mit einem Reihenabstand von rund 60 Zentimetern. Der optimale Abstand zwischen den Erdbeerpflanzen in einer Reihe beträgt rund 25 Zentimeter. Achtung: Das Herz der Pflänzchen sollte nicht unter der Erde liegen. Halten Sie das bepflanzte Beet gut feucht, giessen Sie aber das Wasser nicht direkt über die Pflänzchen. Die Erdbeeren sind anfällig für Pilzkrankheiten. Ernte und Ruhephase Die grösste Erdbeer-Ernte dürfen Sie im zweiten und dritten Jahr erwarten. Danach werden die Früchte kleiner und die Qualität nimmt ab. Es lohnt sich deshalb, das Beet nach drei Jahren komplett abzuräumen. Setzen Sie danach während vier Jahren keine Erdbeeren in dieses Beet. Erdbeeren gehören zur Familie der Rosengewächse und sind daher auch nachbauempfindlich. Als mögliche Zwischenkultur eignen sich Studentenblumen, diese regenerieren den Boden und wirken reinigend. Weitere Blogbeiträge 13. August 2020 Das Erdbeer-Einmaleins: Tipps zur Sortenpflege Monats-, Hänge- oder Klettererdbeeren: Die vielen Erdbeer-Sorten benötigen unterschiedliche Pflege. Der Gartentipp von Melissa Gögele,… 07. Juli 2020 Tipps für schöne Blumensträusse Wie gelingt ein schöner Blumenstrauss? Wie bleiben Blumen lange frisch? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. 14. November 2022 Die perfekte Kaki: Bei der Ernte zählt das Timing Die Götterfrucht – oder bei uns bekannter als Kaki – ist ein Hochgenuss. Die Ernte zur richtigen Zeit ist jedoch eine Herausforderung. Lesen… Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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"Damals im Aargau": Willi Ebinger, Maschineningenieur in Seon

Zurück zum Blog 27. August 2023 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Willi Ebinger arbeitete viele Jahre als Maschineningenieur bei der ''Wäbi'', wie die Buntweberei Müller in Seon genannt wurde. Im aktuellen Podcast erzählt er von seiner Arbeit in den Shedhallen, die noch heute im Industriegebiet Oholten in Seon stehen. Die Gebäude, die ihren Namen den Sheddächern – also den sägezahnartigen Dachformen – verdanken, verweisen in vielen Dörfern und Städten auf ehemalige, aber oft auch noch aktive Industriebetriebe. Industriebetriebe wie jenen, der Willi Ebinger bewogen hat, seinen Wohnsitz vom Zürcher Oberland zu seiner Lebensstelle in den Aargau zu verlegen. Bei seiner Ankunft am Bahnhof Seon der 60er-Jahre, war von den lichtdurchfluteten Shedhalle-Räumlichkeiten aber nicht viel zu spüren… Weitere Podcasts 26. März 2021 "Damals im Aargau": Gerôld Müller über 45 Jahre bei Hero Lenzburg Hören Sie in der ersten Folge der Podcast-Reihe "Damals im Aargau" Spannendes aus dem bewegten Leben von Gerôld Müller. Der 89-jährige… 21. März 2023 "Damals im Aargau": Rolf Schmid, ehemaliger CEO der Mammut Sports Group AG in Seon Rolf Schmid, ehemaliger CEO der Mammut Sports Group AG erzählt, wie er das Unternehmen innert weniger Jahre zu einem der komplettesten… 17. Mai 2022 "Damals im Aargau": Urs Studer - Franke Mit einem Nettoumsatz von jährlich über 2.1 Milliarden Franken gehört die Firma Franke mit Stammsitz in Aarburg zu den ganz Grossen der… Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
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Rasen: Tipps zur Pflege und vier Alternativen

Zurück zum Blog 13. September 2023 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Rasenflächen sind wegen hoher Temperaturen immer aufwändiger zu pflegen. Alternativen zum Rasen werden deshalb populärer. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Mähen allein macht noch keinen schönen Rasen. Wichtig sind auch viel Wasser und regelmässige Pflege. Ansonsten dominieren verbrannt-braune Farbtöne statt sattes Grün. Vor allem die zunehmend südländischen Sommertemperaturen machen dem Rasen zu schaffen. Es lohnt sich, stark strapazierten Rasen zu vertikutieren. Dabei wird die Oberfläche mit einem Vertikutiergerät angeritzt und Rasenfilz entfernt. So gelangen wieder mehr Luft, Wasser und Nährstoffe an die Graswurzeln. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Frühling. Nach heissen Sommermonaten (oder falls es im Frühling zu nass war) kann auch im Herbst vertikutiert werden. Ideal ist meistens der September, wenn noch etwas Bodenwärme vorhanden ist. Wichtig: Der Boden muss für das Vertikutieren trocken sein. Vertikutieren in Kürze: Und so geht's Schneiden Sie den Rasen auf eine Höhe von rund 4 Zentimetern Vertikutieren Sie den Rasen 1 bis 2 Millimeter tief Anschliessend wird Rasen nachgesät und gedüngt Vier Alternativen zu aufwändigem Rasen Wegen dieser aufwändigen Gartenpflege werden Alternativen immer populärer. Auch wir auf Schloss Wildegg bepflanzen ausgewählte Rasenflächen wegen hoher Temperaturen anders. Sinnvoll ist dies bei Flächen, die wenig betreten werden. Nachfolgend ein paar Tipps für Alternativen zu Rasen: Naturwiese Lassen Sie der Natur freien Lauf: Eine Naturwiese bietet wertvolle Lebensräume für Insekten und leistet einen wichtigen Beitrag zur Biodiversität. Und eine Naturwiese musst nur zweimal jährlich gemäht werden. Fetthennen (Sedum) Das Dickblattgewächs ist ein schöner Bodendecker. Fetthennen blühen dekorativ, sind anspruchslos und beliebt bei Insekten. Auf Schloss Wildegg haben wir mit Fetthennen anstelle von Rasen gute Erfahrungen gemacht. Die Pflege ist einfach: Bei Fetthennen müssen nur gejätet werden. Ruderalflächen In mageren steinigen Böden finden Wildpflanzen optimale Bedingungen. Ruderalflächen fördern die Biodiversität. Walderdbeeren An schattigen Orten bilden Walderdbeeren einen schönen natürlichen Teppich. Weitere Blogbeiträge 16. März 2023 Rasenpflege im März Sobald es wieder wärmer wird und die Natur langsam aus ihrem Winterschlaf erwacht, fallen die ersten Gartenarbeiten an. Jetzt ist unter… 31. März 2020 Rasenrenovation: So erholt sich Ihr Rasen vom heissen Sommer Trockene Sommer setzen dem Rasen stark zu. Oft sind noch Monate später braune Stellen und Lücken zu sehen. Die Lösung: eine Rasenrenovation. 03. Oktober 2019 So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. Von Melissa Gögele & Tanya van der Laan Von Melissa Gögele & Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780

Zurück zum Blog 17. Dezember 2020 Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Was trugen die Damen im 18. Jahrhundert? Eine Reise in die Kostümgeschichte. Margaretha Mutach – geborene von Graffenried – weilte zwischen 1777 und 1783 mit ihrem Mann Gabriel Mutach auf Schloss Lenzburg . Gabriel war seines Zeichens Landvogt zu Lenzburg und damit im Auftrag von Stadt und Staat Bern damit beschäftigt, im Amt Lenzburg nach dem Rechten zu schauen. Wie genau Margaretha ausgesehen hat, vermögen wir mangels eines uns bekannten Portraits von ihr nicht zu sagen. Wir können aber vermuten, was Margaretha auf Schloss Lenzburg an einem ganz normalen Tag getragen haben mag. Wie im Blog-Beitrag zur Mode des späten 15. Jahrhunderts kann die Fülle an Mode und Trends des späten 18. Jahrhunderts ebenfalls nicht umfassend abgebildet werden. Hierfür sind Vielfalt sowie regionale und Standesunterschiede im Hinblick auf die Kleidung zu gross. Aber wir können uns anschauen, was sie hätte tragen können und was überhaupt alles zur Garderobe einer Dame aus dem Berner Patriziat gehören konnte. Selbst an einem normalen Tag mit eher einfacher Garderobe – ohne Gesellschaften und Theaterbesuche – war dies nicht wenig! Glücklicherweise hat zumindest Margarethe als Frau des Landvogts auf der Lenzburg Zofen und Mägde, die ihr beim Ankleiden zur Hand gehen können. Chemise und Strümpfe Als unterste Schicht trägt frau eine Chemise. Die Chemise war eine Art Unterhemd, welches auch als Nachthemd getragen werden konnte. Chemisen waren meist aus feinem weissem Leinen oder, etwas seltener, aus feiner Baumwolle gefertigt und hatten einen einfachen Schnitt, der sich aus Rechtecken und Dreiecken zusammensetzte. Diese Basis-Konstruktion der Chemise war schon seit dem Mittelalter bekannt. Abb. 1: Chemise aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts. The Metropolitan Museum of Art, Donation Mrs. Dudley Wadsworth. Chemisen waren als Leibwäsche das Kleidungsstück, das direkt auf der Haut getragen wurde, also noch vor dem Schnürleib. Sie dienten, indem sie die Ausdünstungen des Körpers aufnahmen, zugleich als Schutz für die darüber liegenden Kleidungsschichten, die je nach Stoffart nicht allzu oft gewaschen werden konnten. Die Chemisen hingegen wurden entsprechend häufig gewechselt und gewaschen. Darunter trägt Margarethe Strümpfe, in ihrem Fall aus Seide. Strümpfe wurden von Mann und Frau getragen und waren aus Wolle, Baumwolle oder Seide gefertigt. Um die Strümpfe an ihrem Platz zu halten konnte unter dem Knie ein Band getragen werden – aus Baumwolle, Seide oder gar hübsch bestickt. Schnürleiber und Korsetts Die nächste Schicht ist für Silhouette und Sitz der Kleidung im 18. Jahrhundert unerlässlich: Ein Schnürleib. Die Schnürleiber bringen den Oberkörper in eine konische Form und bilden die Grundlage für die darüber liegende Mode. Denn ohne den notwendigen Unterbau ist es schwierig, enganliegende und strukturierte Formen zu erzielen, wie sie im 18. Jahrhundert modisch waren. Zudem halfen Schnürleiber, versteifte Mieder und später Korsette bereits seit dem 16. Jahrhundert, den Oberkörper der jeweils geltenden Mode gemäss zu formen. Die Schnürleiber des 18. Jahrhunderts und Korsette späterer Jahre waren aber mitnichten Folterinstrumente, dank denen die Damen ständig ohnmächtig darnieder sanken. Sie gehörten schlichtweg zur Kleidung dazu. Und auch mancher modische Herr trug Korsett, um eine modische Silhouette und bessere Haltung zu erzielen. Das berüchtigte enge Schnüren wurde vor allem im späten 19. Jahrhundert praktiziert, aber vor allem von einigen wenigen "Fashion Victims" – wie man sie heute nennen würde – und nicht von der breiten Masse. Die Schnürbrüste und Schnürleiber des 18. Jahrhunderts bestanden aus mehreren Schichten Leinen und Oberstoff, beispielsweise Seide oder Wolle, und waren mit Fischbein oder Peddigrohr verstärkt. Bei manchen Exemplaren findet sich vorne zur zusätzlichen Verstärkung der gewünschten geraden Linie ein Blankscheit aus Holz, Horn oder sogar Elfenbein. Erst im Laufe des späten 19. Jahrhunderts wurde in der Korsetterie zunehmend Federstahlband verwendet. Abb. 2: Eine Schnürbrust aus den 1780er-Jahren. Fashion Museum in Bath, England. Schuhe Margaretha trägt Schuhe aus rotem und weissen Leder. Zusammengehalten werden die Schuhe mit einer Spange. Diese Spangen waren, je nach Geldbeutel des Trägers oder der Trägerin, entweder einfach und schmucklos aus Metall oder aus teurerem Material und mit Schmucksteinen verziert. Die Schuhe waren auf dem gleichen Leisten gearbeitet, es gab also noch keine rechten und linken Leisten. Sowohl Männer- als auch Frauenschuhe wiesen einen Absatz auf, wobei aber die Absätze im ausgehenden 18. Jahrhundert zunehmend flacher wurden. Die Schuhe wurden aus einer Vielzahl von Materialien gefertigt: Leder, Leinen, Wollstoff oder sie waren gar mit Seidenstoff passend zum Kleid überzogen. Ähnlich wie die sie zusammenhaltenden Spangen konnten Schuhe einfach oder reich und teuer verziert daherkommen. Abb. 3: Schuhe mit Spangen um 1730/40, aus Seidendamast, gefüttert mit Leinen. Schön zu erkennen ist hier, wie die beidseitigen Laschen von der Spange zusammengehalten werden und so den Schuh am Fuss halten. Bata Shoe Museum. Weitere Hilfsmittel: Poschen, Panniers und Kissen Um die gewünschte Silhouette mit schmaler Taille und ausgestelltem Rock zu erzielen, gibt es zusätzliche Hilfsmittel, deren sich die Damen bedienen konnten: So genannte Poschen, Panniers oder ab dem späten 18. Jahrhundert zunehmend auch gepolsterte Hüftkissen. In unserem Fall trägt Margaretha ein hinten geteiltes Kissen unter dem Kleid. Abb. 4: Unterwäsche mit Chemise, Schnürbrust und Grand Pannier. Solche ausladenden Reifröcke wurden ab dem frühen 18. Jahrhundert getragen und hatten ungefähr zur Jahrhundertmitte ihre breiteste Ausdehnung. Bei Hofe, unter anderem in England, wurden die ausladenden Reifröcke noch eine Weile getragen, auch als sie in der Mode schon längst passé waren. Englisch, 1775-1800, M.2007.211.428., Los Angeles County Museum of Art. Abb. 5: Karikatur aus dem "The Bum Shop" – wo es allerlei gepolsterte "Hinterteile" zu kaufen gibt. England, Juli, 1785, The Elisha Whittelsey Collection, The Elisha Whittelsey Fund, 1970, Metropolitan Museum of Art. Unterrock Unter dem Kleid wurden Unterröcke getragen. Sie konnten aus Baumwolle, Leinen oder sogar aus Seide gefertigt sein. Hier wird ein einfacher Unterrock aus Baumwolle getragen. Die Unterröcke und auch die Röcke waren oft aus zwei rechteckigen Stoffstücken hergestellt, welche vorne und hinten je an ein Taillenband gefältelt werden. Dann werden einfach der hintere Teil vorne und der vordere Teil hinten zugebunden. Kleid Margarethas Kleid ist eine so genannte Robe Ronde, bei welcher Oberteil und Rock zusammengenäht sind. Dies ist eine der einfachsten und stoffsparsamsten Konstruktionsmöglichkeiten für ein Kleid. Ein wenig anders sähe beispielsweise eine Robe à l'Anglaise aus, bei welcher das Oberteil mit angesetztem hinterem Rockteil (ähnlich wie ein Mantel) über einem separaten Rock getragen wird. Die Robe Ronde ist aus einem Indienne-Stoff gefertigt. Indiennes sind bedruckte Baumwollstoffe, die ursprünglich aus Indien eingeführt wurden. Im 18. Jahrhundert wuchs die Begeisterung für Indiennes so stark, dass Tausende in Heimarbeit türkische Baumwolle spannen und webten. In den Aargauer Landstädten eröffneten Indienne-Druckereien. Glaubensflüchtlinge aus Frankreich – die Hugenotten – hatten diese Druck-Technik in die Eidgenossenschaft gebracht. Diese Zeugdruckereien waren übrigens die ersten Fabriken bei uns. Bunte, vielfarbige Blumendrucke, wie Margaretha sie trägt, waren sehr gefragt. Margarethas Kleid wird vorne einfach mit Stecknadeln zugepinnt. Ja – das ist tatsächlich eine historische belegte Methode, das Kleidungsstück vorne zu schliessen, und nicht etwa auf eine zerstreute Schneiderin zurückzuführen, welche die Stecknadeln im Kleid vergessen hat. Natürlich konnten die Kleider aber auch mit Haken und Ösen oder mit verdeckten Schnürungen geschlossen sein. Die grosse Mehrheit der Kleider des 18. Jahrhunderts wurden übrigens vorne geschlossen, und nicht, wie oft in Film und Fernsehen zu sehen, hinten geschnürt, auch wenn diese Methode bei bestimmten Kleidern vorkam. Abb. 6: Eine Robe à l'Anglaise aus bedruckter Baumwolle, bei welcher im Gegensatz zur Robe Ronde ein zusätzlicher Rock separat getragen wird. Vorne ist gut zu erkennen, wo der Überrock, der am Oberteil befestigt ist, endet, und wo der darunter getragene separate Rock anfängt. Das Kleid ist datiert zwischen 1770 und 1790. Jacoba de Jonge Collection in MoMu - Fashion Museum Province of Antwerp, www.momu.be Photo by Hugo Maertens, Bruges. Frisur: Haarpomade und Puder Margarethas Haare sind mit Pomade und Puder frisiert. Dies hilft, die teilweise aufwändigen Frisuren noch vor den Zeiten von Haargel und Haarspray gut in Form zu bringen. Heller oder gräulich gepudertes Haar war zudem im Mode. Die Behandlung mit Pomade und Puder gehörte bei vielen zur regelmässigen "Haarroutine" dazu. Und nein – Ungeziefer nistet keines in Margarethas Haarschopf! Dafür sorgen die regelmässige Pomaden-Puder-Behandlung sowie, wenn auch bedeutend seltener, Waschen. Haarpomade pflegte das Haar. Die Bestandteile derselben sind allerdings für den modernen Menschen etwas gewöhnungsbedürftig: Sie bestand nämlich aus tierischen Fetten. Zum Beispiel Schweinefett, mit einem niedrigen Schmelzpunkt, und Schafstalg, der ziemlich bröckelig war und einen höheren Schmelzpunkt aufweist, wurden gerne gemischt. Natürlich wurden die Fette vorher gereinigt. Für den guten Duft wurden essentielle Öle beigefügt. Diese halfen zusätzlich gegen Ungeziefer: Zitrusfruchtöle oder Nelkenöl halfen sehr effektiv gegen Läuse und sonstige ungebetenen Gäste auf dem Haupt. Abb. 7: Eine Dame sitzt am Toilettentisch, der Herr hinter ihr pudert ihre Frisur. Frankreich, um 1780. Die kolorierte Lithographie wird Villain zugeschrieben, Wellcome Library No. 31131i. Haube und Hut Auf dem Haupt trägt frau eine Haube oder einen Hut. In Margarethas Fall ist es ein Strohhut – eine so genannte Bergère. Diese geflochtenen Strohhüte kamen im 18. Jahrhundert im Zuge der Schäferromantik schwer in Mode. Sie hatten in der Regel eine breite Krempe sowie eine flache Krone und konnten mit Seidenbändern oder künstlichen Blumen verziert sein. Man trifft diesen Typ Hut auch heute noch als Bestandteil einiger Schweizer Trachten an. So ausgestattet kann Margarethe nun im Schlosshof nach dem Rechten sehen oder einen kleinen Spaziergang um den Schlosshügel unternehmen. Abb 8: Eleanor Frances Dixie mit einer Bergère, um 1753. Ausserdem trägt sie ein Seidenkleid mit Watteaufalten im Rücken – eine so genannte "Robe à la Française" oder "Sack back gown". Die gerüschten, aus Spitzen bestehenden Ärmelverzierungen nennen sich "Engageantes". Gemälde von Henry Pickering (fl.1740-1771) - Nottingham City Museums & Galleries. Verwendete und weiterführende Literatur und Webseiten Arnold, Janet: Patterns of Fashion 1 – Englishwomen's dresses and their construction c. 1660-1860, London, 1977. Baumgarten, Linda; Watson, John; Carr, Florine: Costume Close-Up – Clothing Reconstruction and Pattern 1750-1790, Williamsburg, 1999. Kyoto Costume Institute: Fashion – Eine Modegeschichte vom 18. bis 20. Jahrhundert, Köln, 2015. Stowell, Lauren; Cox, Abby: The American Duchess Guide to 18th Century Beauty, Salem, 2019. Stowell, Lauren; Cox, Abby: The American Duchess Guide to 18th Century Dressmaking, Salem, 2017. Weber, Paul: Schuhe. Drei Jahrtausende in Bildern, Aarau, Stuttgart, 1994. Waugh, Nora: The Cut of Women's Clothes 1600 – 1930, London, 1968. www.lessoireesamusantes.com/blog – Blog des Vereins "Les Soirées Amusantes", der sich mit der Salonkultur des 18. Jahrhunderts befasst. Auf dem Blog sind unter anderem Beiträge zur Mode und zur Rekonstruktion bestimmter Kleidungsstücke zu lesen. www.marquise.de – Seite zur Kostümgeschichte vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert mit besonderem Fokus auf die Kostümgeschichte des 17. Und 18. Jahrhunderts. Weitere Blogbeiträge 02. Oktober 2020 So raffiniert war die Mode im Spätmittelalter Welche Kleidung trugen die Männer und Frauen im Spätmittelalter? Etwas Sackartiges oder Einfaches in Braun? Weit gefehlt! Erleben Sie im… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 05. Mai 2023 Römische Kleidung – Kleidervorschriften und gesellschaftlicher Status Kleidung war auch im Römischen Reich ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Inszenierung. Doch was genau trugen die Bewohnerinnen… Von Gabriela Gehrig Von Gabriela Gehrig Gabriela Gehrig leitet das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau und ist als Geschichtsvermittlerin tätig. Als Historikerin interessiert sie sich besonders für Sozial- und Kostümgeschichte und schneidert wann immer möglich auch selber. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Kommentare

 
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Alternative Haushaltsgeräte ohne Strom

Zurück zum Blog 17. Oktober 2023 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Heutzutage sind strom- und batteriebetriebene Geräte aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. Angesichts steigender Stromkosten und einem wachsenden Umweltbewusstsein drängt sie jedoch die Frage nach Alternativen auf. Inspirierende Lösungen sind nicht nur in den modernen Technologien zu finden, sondern auch in den stromlosen Haushaltsgeräten unserer Vorfahren. In diesem Blogbeitrag laden wir Sie zu einer Reise in die Vergangenheit ein und gewähren Ihnen Einblicke in die bedeutsamen, stromfreien Haushaltsgeräte dieser Zeit. Ob diese dann tatsächlich nachhaltiger sind als einige stromsparende Geräte der Gegenwart, darüber lässt sich debattieren. Aber eins ist sicher: Sie bieten eine faszinierende Perspektive auf die Art und Weise, wie unsere Vorfahren ihren Haushalt geführt haben. Die Waschmaschine von früher bis heute Um Wäsche zu waschen, braucht es nicht unbedingt Strom. Dabei müssen die Kleider nicht einmal mühsam von Hand gewaschen werden. Ab dem 17. Jahrhundert kam das Interesse an Waschmaschinen auf, bei denen durch mechanische Kraft das anstrengende Handwaschen ersetzt oder zumindest erleichtert werden sollte. In den Jahrhunderten danach gab es verschiedenste Waschmaschinenkonstruktionen, die mehr oder weniger erfolgreich waren. Schliesslich waren im 19. Jahrhundert Waschmaschinen grösstenteils in öffentlichen und gewerblichen Wäschereien verbreitet und erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts vermehrt auch in privaten Haushalten. Mit Strom betriebene Waschmaschinen wurden dabei immer erfolgreicher. Waschmaschine mit Scheidepresse, Rural Electrification Administration, USA, um 1930, Quelle: Franklin D. Roosevelt Presidential Library and Museum, Public Domain. Der wasserbetriebene Waschautomat von Schwan Mit dem Waschautomaten von Schwan funktionierte das Waschen über Wasserdruck. Der Wassermotor wurde über den Gummischlauch mit einem Wasseranschluss am Haus verbunden und der Wasserdruck sorgte für den Antrieb. Die Flügel der Schraube im Innern der Maschine bewegten sich nicht durchgehend im Kreis, sondern drehten sich hin und her, um die Wäsche zu schütteln. Der Nachteil zu anderen älteren Waschhilfen war, dass für diese Maschine ein Wasseranschluss mit Druck nötig war und dieser nicht immer gewährleistet werden konnte. Der grosse Wasserverbrauch war meistens jedoch kein schwerwiegender Nachteil. So musste das Wasser keine Trinkqualität haben und war somit meistens vorhanden und zudem auch noch relativ günstig. Das „Antriebswasser“ wurde bei sparsameren Haushalten oft auch noch anderweitig verwendet. Erfolgreich eingesetzt wurden Waschmaschinen mit Wassermotor bereits ab 1914, so zum Beispiel durch den Hersteller Miele . Waschautomat von Schwan in der Sammlung Museum Aargau Der Waschautomat des Herstellers Schwan wurde im Jahr 1940 von einer Privatperson als eine Occasion-Waschmaschine erworben. Das genaue Herstellungsjahr ist leider nicht bekannt. Solche Waschmaschinen waren aber noch bis in die 1960er-Jahre gebräuchlich. Die Waschmaschine kam 2016 durch einen Ankauf in die Sammlung Museum Aargau. Waschautomat von Schwan, Grösse: 80 x 79 x 96 cm (Inv. Nr. K-21711), Quelle: © Museum Aargau Bügeln ohne Strom Auch das Bügeln war ohne teuren Strom möglich. Das Einzige, was dafür benötig wurde, war ein Bügeleisen und ein Feuer, aus dem entweder glühende Kohle entfernt oder ein Eisenbolzen erhitzt werden konnte. Solche wärmespeichernden Elemente wurden anschliessend in das Bügeleisen eingeführt, wodurch dieses erwärmt und damit das Bügeln ermöglicht wurde. Teilweise gab es sogar Versuche, bestimmte Bügeleisen mit Spiritus oder Benzin zu beheizen. Die Bügeleisen wurden dann dementsprechend Bolzen- und Kasteneisen oder Kohleeisen sowie Spirituseisen genannt. Die mit Kohle geheizten Bügeleisen hatten schon manche Büglerinnen und Bügler zur Verzweiflung gebracht, denn Russ und Asche sorgten dafür, dass manches Wäschestück erneut gewaschen werden musste. Innovation durch das Kamineisen Mit den Kamineisen sollte dem Einhalt geboten werden. Der verbesserte Rauchabzug in der Spitze des Eisens konnte den beissenden Qualm von der bügelnden Person abwenden und die Luftzufuhr konnte reguliert durch eine Öffnung erfolgen. Doch das Bügeln mit diesem Bügeleisen benötigte viel Kraft. Es diente daher eher Schneidern bei ihrer Arbeit und wurde weniger in den privaten Haushalten verwendet. Die Kamineisen für Schneider wurden für Links- und Rechtshänder konstruiert und in verschiedenen Grössen hergestellt. Doch nachhaltig waren solche Kohleverbrauchenden Bügeleisen nicht. Kamineisen von Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon in der Sammlung Museum Aargau Das gezeigte Kamineisen gehört zu einer umfangreichen Bügeleisensammlung, die 2004 Museum Aargau geschenkt wurde und ist zwischen 1920 und 1940 zu datieren. Es wurde von der Firma Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon hergestellt. Kamineisen von Union Cerrajera de Arrasate-Mondragon, Grösse: 21.6 x 18 cm x 10.9 cm (Inv. Nr. K-17622), Quelle: © Museum Aargau Batteriefreie Gewichtsmessung Bereits Jahrhunderte bevor es elektronische Waagen gab, wurde das Gewicht von Objekten mit Waagen gemessen. Eine der ältesten Arten der Gewichtsmessung geschah mit den sogenannten Balkenwaagen , bei der zwei Schalen über einen Balken verbunden waren und das Gewicht durch den Massenvergleich gemessen wurde. Eine ähnliche Art Waage war die Laufgewichtswaage , bei der ein Gewicht an einem markierten Arm verschoben wurde, bis ein Gleichgewicht entstand. Anhand der Markierungen konnte das Gewicht bestimmt werden. Laufgewichtswaagen gab es bereits im antiken Rom und werden bis heute verwendet. Die "INCA de Luxe T" Waage in der Sammlung Museum Aargau Unter den Waagen der Sammlung Museum Aargau befindet sich eine "INCA de Luxe T" Laufgewichtswaage, die von der Injecta AG zwischen 1965 und 1975 hergestellt wurde. Die 1920 gegründete Injecta AG betrieb in Teufenthal, Kanton Aargau, Spritzgusswerke und eine Apparatefabrik. Die aus Aluminium, Eisen und Chromstahl bestehende Waage kam 2002 in die Sammlung, als sie vom damaligen Konservator-Restaurator Peter Brack im Brockenhaus Gränichen erworben und anschliessend der Sammlung geschenkt wurde. Bei dieser Waage gab es zwei Gewichte, die verschoben werden konnten. Auf der oberen Schiene mit dem grösseren Gewicht konnten die Kilogramme abgelesen werden, auf der unteren die Gramm. Das maximale messbare Gewicht dieser Waage beträgt 11 kg. Haushaltswaage von Injecta AG, Grösse: 11 x 34 x 23 cm (Inv. Nr. K-2168), Quelle: © Museum Aargau Stromlose Geräte: Erhalt und Erinnerung im Sammlungszentrum Egliswil Einige stromlose Geräte könnten aufgrund ihrer Nachhaltigkeit gut als Alternative dienen, andere wären eher wieder ein Schritt zurück. Was aber wichtig ist - die Geräte der Vergangenheit dürfen nicht vergessen gehen. Deshalb lohnt es sich das Sammlungszentrum Egliswil zu besuchen. Dieses steht Besucher und Besucherinnen jeden ersten Dienstag des Monats offen. Eine online Anmeldung ist dabei erforderlich. Monatliche Führung durchs Sammlungszentrum Egliswil Weitere Blogbeiträge 04. Oktober 2023 Frisches Bier im passenden Bierhumpen Mit den ersten frischeren Tagen im Herbst beginnen zahlreiche Volksfeste. Seien dies Erntedankfeste, Winzerfeste oder andere Anlässe wie das… 19. Dezember 2023 Uniformierter Frisch-Service von Zweifel Pomy-Chips AG Museum Aargau hat ein Buch zur Geschichte der Zweifel Pomy-Chips AG veröffentlicht. Anlässlich dieser Publikation schenkte Zweifel der… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… Von Cedric Zbinden Von Cedric Zbinden Cedric Zbinden ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
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Quiz: Wie gut kennen Sie die Habsburg?

Zurück zum Blog 16. Oktober 2023 Kategorien Schlossgeschichten Quiz & Spiele Testen Sie im Quiz Ihr Wissen zur Schloss-Geschichte. Glauben Sie, dass Sie mit der Geschichte des Schlosses Habsburg vertraut sind? Testen Sie Ihr Wissen in unserem Schloss-Habsburg-Quiz und finden Sie es heraus! Wann wurde die Habsburg erbaut? 962 1020 1124 1259 Man weiss nicht so genau, woher der Name Habsburg kommt. Welche Erklärung ist am wahrscheinlichsten? "Habs dir doch gesagt!", nach dem Wahlspruch der Familie Johabsburg, nach dem ersten Habsburger Johab Havichtsburg, nach einem Habicht Happensberg, dem früheren Namen des Burghügels Wo liegt der Ursprung der Habsburger-Dynastie? Ein Adelsgeschlecht aus dem Aargau Eine reiche Handelsfamilie aus Augsburg Wikinger aus dem hohen Norden Eine erfolgreiche Söldnerfamilie aus Turin Üblicherweise wurde der Wachturm Wand zu Wand an das Wohnhaus angebaut. Beim Wachturm der Habsburg berührte jedoch nur eine Ecke die Wand des Wohnhauses (siehe Bild). Warum? Das war ein Planungsfehler des Baumeisters. Er wurde als Strafe in den Turm eingemauert. Die Tochter von Radbot, dem Erbauer, wollte mehr Licht für ihren Toilettenspiegel. Das war für ein paar Jahre der letzte Schrei und total IN. Zudem hatte man dadurch eine bessere Sicht auf den Feind. Schon damals war ein mittelalterliches Feng Shui bekannt. Der Hofmagier versprach Radbot, dass diese Bauweise ihm sowohl Kampfglück als auch viele Nachkommen beschweren würde. Auf der Habsburg gab es eine Kapelle. Sie war einer wichtigen heiligen Person gewidmet. Wer war eine/ein "Familienheiliger" der Familie von Habsburg? Die Heilige Elisabeth von Thüringen Der Heilige Nikolaus von Myrna Der Heilige Franziskus von Assisi Die Heilige Udelhild von Hallwyl Warum haben die Habsburger um 1230 die Burg verlassen? Die Heizkosten in der Burg waren gigantisch. Das konnten und wollten die Habsburger nicht mehr bezahlen. Die Burg wurde heftig angegriffen von wilden Horden aus dem Norden und brannte fast vollständig nieder. Im untersten Stock des Turmes wurden alle Abfälle entsorgt. Nach 210 Jahren stank das so derartig, dass niemand mehr auf der Burg leben konnte. Es war einfach ungemütlich in der Burg und sie wurde zu klein. Die Stadtwohnungen in Brugg und Rheinfelden verfügten über mehr Luxus. In der mittelalterlichen Latrine (WC) wurden bei archäologischen Ausgrabungen viele Knochen gefunden. Daher weiss man, welche Tiere am meisten, bzw. am wenigsten gegessen wurden. Ordne die Antworten richtig ein (von viel bis wenig). Wild, Huhn, Rind, Schwein Wild, Rind, Schwein, Ziege Lamm, Wild, Ziege, Schwein Schwein, Huhn, Rind, Wild Die Berner haben die Habsburg im 17. und 18. Jahrhundert umgenutzt. Als was hat die Habsburg gedient? Als Hochwacht mit einem Alarmsystem bei möglichen Angriffen von Feinden. Als Gefängnis für gefährliche Raubritter, die damals durchs Land zogen. Als Herberge und Schenke mit Wein aus dem eigenen Rebberg. Als Ausflugsziel für den Stadtadel aus Bern, mit Spa und Aderlassmöglichkeiten. Weitere Quiz 30. Juni 2023 Quiz: Welcher Mittelalterberuf passt zu Ihnen? Wären Sie Bauer, Bäuerin oder Ritter? Oder würden Sie eher ins Kloster gehen? 26. April 2023 Quiz: Welches Fabelwesen sind Sie? Drache, Einhorn oder etwas anderes? Erfahren Sie, welches Fabelwesen am besten zu Ihnen passt! 06. Mai 2022 Quiz: Wie gut kennt ihr die Zeichensprache der Mönche? Wie gut könnt ihr die Zeichensprache der Mönche verstehen? Testet euch in diesem Quiz! Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Quiz & Spiele Kommentare

 
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Nach dem grossen Schnee: Hilfe für beschädigte Pflanzen

Zurück zum Blog 11. Februar 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Grosse Schneemengen sind für viele Sträucher und Bäume ein Problem, oft kommt es zum Schneebruch. Beschädigte Pflanzen sollten deshalb gepflegt werden. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. © Museum Aargau Grundsätzlich sind Bäume und Sträucher darauf ausgelegt, Schnee und auch starken Wind zu ertragen: Nadelbäume zum Beispiel sind biegsam. Laubbäume haben durch ihre nackten Äste eine geringe Auflagefläche für Schnee und Wind. Zudem wachsen ihre Äste in einem Winkel aus dem Stamm, der es ihnen ermöglicht, Lasten und starke Winde auszuhalten. Doch bei grossen Mengen an schwerem Nassschnee kommt es auch bei vielen gesunden Bäumen und Sträuchern zu Schneebruch. Vom Schnee beschädigte Stellen abschneiden Es ist deshalb wichtig, Pflanzen nach viel Schnee zu pflegen: Vor allem müssen die kaputten Stellen sauber abgeschnitten werden. Denn die Bruchstelle ist ein guter Nährboden für Pilze und Bakterien. Dazu nimmt man eine saubere und desinfizierte Säge oder eine Rebschere, je nach Dicke der Äste. Wie stark diese zurückgeschnitten werden, hängt von der Wuchsform und der Optik des Gehölzes ab. Bei Büschen ist es ratsam, ganze Triebe abzuschneiden. So können sie wieder von unten austreiben und es gibt keinen Besenschnitt. Handelt es sich jedoch um einen schwach wachsenden Strauch, kürzt man den Trieb auf die nächste Knospe oder den nächsten Astansatz. Dicke Äste sollten auf den sogenannten Astring geschnitten werden – das ist die Verdickung am Astansatz –, denn so verheilt die Wunde besser. Egal, um welche Art von Gehölz es sich handelt: Um wieder eine schöne Form zu erhalten, müssen auch gesunde Triebe geschnitten werden. So lässt sich ein einseitiger Wuchs vermeiden. Den Pflanzen schadet ein solcher Rückschnitt nicht. Er ist von Zeit zu Zeit sogar wichtig, um gesunde, kräftige Pflanzen zu erhalten. Haben Sträuche oder Bäume einen Riss in der Rinde, lässt sich dieser mit schwarzer Folie umwickeln, damit er schneller zuwächst. Die Folie kann nach einer Vegetationsperiode wieder entfernt werden. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Legendärer Aargauer Schlitten: Der Küttiger "Frosch"

Zurück zum Blog 09. Februar 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der Winterzauber verwandelte auch dieses Jahr das Flachland in eine weiss bedeckte Schneelandschaft. Ausgerüstet mit einem guten Schlitten verlockt da so mancher Hügel und Berg mit einer rasenden Abfahrt. Obwohl viele zum modernen Bob oder zum berühmten Davoser greifen werden: Einige dürften vielleicht doch den legendären Schlitten nutzen, den der Aargau hervorgebracht hat: den sogenannten "Küttiger Frosch". Der originale Frosch aus dem 19. Jahrhundert In der Sammlung des Museums Aargau ruht ein originaler "Frosch" aus dem 19. Jahrhundert, für dessen Herstellung die Gemeinde Küttigen bekannt war. Es handelt sich dabei um einen relativ einfach gestalteten Schlitten. Dieser wurde wohl vor allem von Kindern benutzt. Am unteren Rand der beiden nach vorne geschwungenen Holzstützen sind eiserne Kufen angebracht. Die Sitzfläche aus Holz weist derweil einen charakteristischen Schwung auf. Beim Material handelt es sich sehr wahrscheinlich um stabiles Buchenholz. Küttiger Frosch: Das Original Wieso dieser Schlitten den Namen Frosch bekam, ist nicht genau bekannt. Möglicherweise liegt dies daran: Aufgrund der Bauweise bei der Abfahrt mit solch einem Schlitten mussten die Beine ausgestreckt nach oben gehalten werden. Dadurch bekam die darauf sitzende Person quasi Froschbeine. Der Name des "Froschs" ist auf jeden Fall über Küttigen hinaus bekannt und ist spätestens seit der 1846 von Andreas Dietsch geschriebenen Mundart-Version der Bachfischet-Verse überliefert. Dabei handelte es sich in seiner ursprünglichen Form wohl um eine Art Spottvers der Aarauer Bevölkerung gegenüber den Nachbarn aus Küttigen. Doch, ob etwas abwertend gemeint oder nicht, durch die Verse wurde der Schlitten in der Feier des Bachfischet bis heute verewigt. Der neue "Frosch" von Christina Rüetschi Lange Zeit wurde der Schlitten dann nicht mehr hergestellt und konnte nur noch in Sammlungen und versteckt in Privatbesitzen überdauern. Doch in jüngster Zeit wurde dem "Frosch" auch ausserhalb der Versform zu einem zweiten Leben verholfen. Die studierte Produkte- und Industriedesignerin Christa Rüetschi, deren Urgrossvater einst die originalen Frösche herstelle, schuf nämlich im Jahr 2013 eine moderne Variante des Traditionsschlittens. Das Modell entstand im Verlaufe ihres Studiums und besteht wie das Original im Wesentlichen aus Holz mit Kufen aus Metall. Mit dem leichteren, aber trotzdem strapazierfähigen Eschenholz gelang es ihr, den Schlitten im Vergleich zum Original handlicher zu machen. Die Freiräume zwischen den Streben geben ihm zudem ein luftiges Aussehen. Die neuen "Frösche" wurden dann in einer kleinen Serie in einer Schreinerei in Schaffhausen sorgfältig von Hand hergestellt. Der Frosch des 21. Jahrhunderts. Aargauer Tradition und Innovation Solch ein bedeutendes Werk konnte sich natürlich die Sammlung von Museum Aargau nicht entgehen lassen. Deshalb erwarb das Museum Aargau ein Exemplar des modernen Schlittens, um dem altehrwürdigen Frosch Gesellschaft zu leisten. Denn als ein Zeugnis des aargauischen Traditionshandwerks und Designs stehen beide Schlitten für die überraschende Vielfalt des Kantons Aargau und dessen weitreichende Geschichte von Handwerk, Kreativität und Industrie. Um dies zu würdigen sind beide Schlitten 2021 in der Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen" in Windisch zu sehen. Zu sehen sind sie in der Spiegelhalle inmitten von über 150 anderen Aargauer Erzeugnissen aus der Industriegeschichte. Wie auch die Ausstellung selbst widerspiegeln die beiden "Frösche" das interessante Zusammenspiel zwischen Tradition und Innovation des zwar kleinen, doch dynamischen Kantons und Industriestandorts Aargau. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Die Christrose – So bleibt sie auch nach Weihnachten schön

Zurück zum Blog 09. Januar 2021 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Die Christrose ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Schön in einen Topf gepflanzt, ziert sie so manchen Gabentisch. Oft sind Christrosen auch mit anderen winterharten Pflanzen kombiniert – so etwa mit Erika oder mit Schneeglöckchen. Vielleicht haben auch Sie zu Weihnachten eine Christrose erhalten? So bleibt die Christrose haltbar Denken Sie daran, die Pflanze nach einigen Tagen in der Wohnung nach draussen zu stellen. Sie mag es nur für kurze Zeit, an der Wärme zu sein. Danach braucht sie wieder kühlere Temperaturen. Idealerweise gewöhnen Sie die Christrose langsam an den Temperaturwechsel und platzieren sie zuerst im Treppenhaus, bevor Sie sie später vor die Haustüre oder auf den Balkon stellen. Bei andauerndem Frost empfiehlt es sich, den Topf mit Noppenfolie und Jute zum umwickeln. Der Topf sollte tief genug sein, da die Christrose lange Wurzeln hat und nach unten hin etwas Platz braucht. Giessen Sie die Christrose an frostfreien Tagen, damit die Erde das Wasser aufnehmen kann. An ganz kalten Tagen kann es sein, dass die Pflanze schlapp macht uns aussieht, als wäre sie erfroren. Sie zieht dabei die Feuchtigkeit aus den Stängeln, zurück, damit diese bei Frost nicht platzen. Die Christrose schützt sich damit also selbst und richtet ihre Blütenstängel wieder auf, wenn der Frost vorüber ist. Christrose soll im Winter wieder blühen Im Frühling können Sie die Christrose gut an einem halbschattigen bis schattigen Platz im Garten einpflanzen. Den Boden gut lockern und ein tiefes Loch graben, damit die Wurzeln genug Platz haben. Im Sommer wird das Laub dürr werden. Schneiden Sie die Blätter erst ab, wenn sämtliche Blätter dürr geworden sind. Die Christrose braucht die Kraft, die sie aus den Blättern zieht, um im nächsten Winter wieder schön zu blühen. Abgeschnittene Blüten lassen sich übrigens auch gut in einer Vase einstellen. Warten Sie mit dem Abschneiden der Blüten, bis diese gut ausgereift sind und Ansätze von Samenständen aufweisen. Ansonsten verwelken sie sofort. Zum rechten Zeitpunkt geschnitten, werden Sie an den Blüten lange Freude haben. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

Gradian
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen im Gegenlicht mit dramatischen Wolken über dem Kloster.

Klosterhalbinsel Wettingen

Glaube, Macht,
Wissen

Die Klosterhalbinsel Wettingen ist ein Kulturgut von internationalem Rang. Am Kraftort an der Limmat verschmelzen Kultur, Bildung, Geschichte und Gastfreundschaft zu einem Erlebnis!

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Blick in den Ausstellungsraum "Parlatorium" auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Vordergrund ein Schild mit dem Text "Archiv der Fragen", im Hintergrund sitzen Schülerinnen und Schüler diskutierend beeinander.

Sechs
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Eine Gästegruppe mit einer Museumsführerin steht vor der Kirche der Klosterhalbinsel Wettingen.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung in der Mönchskirche Kloster Wettingen: Verschiedene Objekte in einer Vitrine, u.a. ein grosses Altarkreuz

Ausstellungen
und Rundgänge

Museum der Klosterhalbinsel  

 
Aussenaufnahme Gästezentrum Klosterhalbinsel Wettingen mit Informationsbildschrim links

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Wettingen mit Klosterpark im Vordergrund

Anreise: So
finden Sie uns

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  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse beim Schreiben mit Tinte und Federkiel.

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Zwei Mädchen und ein Bub stehen gemeinsam vor dem Kloster Wettingen und blicken direkt in die Kamera. Sie halten eine Landkarte, Broschüre sowie eine Pyramide in den Händen.

Für
Familien

Rätseltour durch die Klosterhalbinsel  

 
Eine Frau und ein Mann schreiten in Freizeitbekleidung durch den Garten der Klosterhalbinsel Wettingen (Foxtrail).

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

Die Klosterhalbinsel in 54 Sekunden

DIE KLOSTERHALBINSEL WETTINGEN

 
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen mit dramatischen Wolken über dem Kloster

Klosterhalbinsel
und Geschichte

800 Jahre Klostergeschichte  

 
Luftaufnahme Konventgarten und Abtgarten auf der Klosterhalbinsel Wettingen mit Limmat

Klosterpark
und Gärten

Entdecken Sie historische Gartenanlagen  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Weiss gedeckte Stehtische mit Häppchen: Apéro auf der Klosterhalbinsel Wettingen

Essen und
Trinken

Restaurants auf der Klosterhalbinsel  

 
Lindenterrasse Schloss Wildegg: Ein schön gedeckter Tisch mit Apéro

Räume
mieten

Feiern und tagen  

SAMMLUNG

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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