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Festessen im Spätmittelalter

Zurück zum Blog 21. April 2026 Category Mittelalter Das Spätmittelalter kannte eine ausgeprägte Fest- und Tischkultur. Von rauschenden Festen, luxuriöser Tafeln, guten Manieren… und Fehlschlägen. In d

 
Schloss Wildegg

Alte Pflanzen neu entdeckt

0 Spezialführung im Rahmen des Europäischen Tages der historischen Gärten Der barocke Schlossgarten lädt zum Flanieren ein: Schlossherr Bernhard Effinger legte ihn um 1700 als "Lust- und Nutzgarten" a

 
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Das römische Bad: Wellness-Oase und Freizeitzentrum der Antike

Zurück zum Blog 02. Oktober 2023 Categories Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Das römische Bad war eine Wellness-Oase für Geist und Körper. Viele Römerinnen und Römer verbrachten ihre Frei

 
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Kindermuseum und PLIRRK Preis Museumseintritt Öffnungszeiten Bastelbereich Dienstag bis Samstag: 12.00 bis 16.30 Uhr Sonntag und Feiertage: 11.00 Uhr bis 16.30 Uhr Hinweis Kinder müssen beaufsichtigt

 
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Virtueller Rundflug mit VR-Brille Preis Eintritt frei Die VR-Brillen stehen zwischen April und Oktober im Gästezentrum zur Verfügung. Fliegen Sie über die Habsburg von anno 1200! Wie gross Schloss Hab

 
Schloss Wildegg

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Museumswald Preis Eintritt frei Ort Der Museumswald befindet sich oberhalb des Spielplatzes bei Schloss Wildegg 0 Waldnutzung im 18. und frühen 19. Jahrhundert Der Museumswald von Schloss Wildegg zeig

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5 Fragen zu den Klosterspielen Wettingen

Brigitta Luisa Merki, Choreographin Klosterspiele Wettingen, erzählt über den geschichtlichen Hintergrund der Inszenierung und woher sie ihre Inspiration nimmt.

Die Klosterspiele Wettingen zelebrieren 2023 mit AVE MARIS STELLA ein poetisches Zusammenspiel von Tanz, Musik und Raum in der einmaligen Atmosphäre des Klosters. Wir haben der Choreografin Brigitta Luisa Merki 5 Fragen zu den Klosterspielen Wettingen gestellt.

1. Wie haben Sie in der Choreographie die Örtlichkeit der Klosterhalbinsel Wettingen eingebunden?

Brigitta Luisa Merki: Ich konzentriere mich auf Innenräume, die mich durch ihre Atmosphäre inspirieren und für die ich tänzerische und musikalische Szenarien entwickelt habe. Wir bewegen uns sowohl in den kirchlichen Räumen – in der Marienkapelle, der Mönchs- und der Laienkirche – als auch in Räumen der Kantonsschule, in der ursprünglichen Sommerresidenz, in der Bibliothek.

2. Was ist der geschichtliche Hintergrund der Inszenierung?

Brigitta Luisa Merki: Der geschichtliche Hintergrund widerspiegelt sich in den Räumlichkeiten selbst. Er findet in der Inszenierung in Form von Emotionen, Klängen und tänzerischen Bildern eine eigene Resonanz. Dabei  spielt die Musik eine entscheidende Rolle. Wir bewegen uns unter anderem in der Klangwelt der Matthäuspassion von Bach, im Stabat Mater von Pergolesi und im gregorianischen Gesang. Die Klänge in diesen Räumen versetzen uns in eine andere Zeit und wirken doch so gegenwärtig auf uns ein. Die Schutzpatronin Stella Maris, die Mönche oder die Meerjungfrau treten in Erscheinung.

3. Wie viel Zeit haben Sie in die Inszenierung investiert?

Brigitta Luisa Merki: Ich bin seit mehr als einem Jahr mit den Vorbereitungen beschäftigt. Die technische Planung sowie die Koordination von Tänzerinnen und Tänzern sowie Musikerinnen und Musikern, Vorgaben vom Denkmalschutz sind eine Herausforderung. Skizzen für Bilder und Räume habe ich laufend neu überarbeitet und den gegebenen Sanierungsarbeiten, die zurzeit im Gange sind, angepasst. Die konkreten Proben mit den Tänzerinnen und Tänzern ziehen sich über zwei Monate hin. In der Schlussphase proben wir zusammen mit den Musikerinnen und Musikern sowie den Sängerinnen und Sängern vor Ort.

4. Welche Herausforderungen ergaben  sich für die Choreographie durch die verschiedenen Stationen?

Brigitta Luisa Merki: Die Tänzerinnen und Tänzer sind in unterschiedlichen Szenarien und immer wieder neuen Kostümen «unterwegs»  in dieser Inszenierung. Dadurch ist eine präzise Zeitplanung und die Koordination von Musik und Tanz eine grosse Herausforderung. Tänzerinnen und Tänzer sowie die Musikerinnen und Musiker bewegen sich wie in einem Rondo zusammen  mit dem Publikum durch Räume, Klänge und Bilder.

5. Woher nehmen Sie jeweils Ihre Inspiration für die jeweilige Choreo­graphie?

Brigitta Luisa Merki: In der Konstellation dieses Projekts gab es von Anfang an einen inhaltlichen Rahmen, der durch den Ort und seine Räume gegeben ist. Am Anfang lasse ich  meiner Fantasie möglichst freien Lauf  und schreibe alle aufkommenden Ideen auf. Die Inspiration erfasst mich meistens in der Nacht. In der konkreten Arbeit definiere ich dann die einzelnen Teile der Choreografie in Bezug zur ausgewählten Musik.

Von Museum Aargau

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