Legionärspfad Vindonissa

Nordtor (Porta Decumana)

Die Entdeckung des Nordtors (porta decumana) 1905 war bahnbrechend für die frühe Vindonissa-Forschung. Nun konnten die letzten Zweifel aus dem Weg geräumt werden: Vindonissa war tatsächlich ein Legionslager gewesen – und keine zivile Siedlung. Das Tor liegt an der Nordkante des Windischer Plateaus, direkt über dem Abhang zur Aare. Von hier hat man einen beeindruckenden Ausblick nach Norden, auf den Einschnitt der Aare durch die Jurakette. Die hervorragende strategische Lage des Plateaus am Zusammenfluss von Aare, Reuss und Limmat sowie nah am wichtigen Aaredurchbruch in Richtung Norden hatten bereits die Römer erkannt. Die ausgezeichnete verkehrsgeographische Lage am Wasserschloss der Schweiz ermöglichte das schnelle und günstige Transportieren von grossen Warenmengen und Menschen zu militärischen Zwecken. Die Wasserwege banden Vindonissa in das grosse römische Fernhandelsnetz ein. Gute Verbindungswege für die Truppenbewegungen und die Versorgung der Soldaten waren im römischen Imperium ein zentrales Machtinstrument. Wertvolle Abfallhalde Die zur Aare abfallende Böschung war für Fuhrwerke vermutlich zu steil, weshalb das Nordtor nebst seiner Funktion als Wachposten noch einen anderen Zweck erfüllte: Durch das Tor wurden grosse Mengen an Abfall aus dem Lager gekarrt und am Nordhang abgelagert, bis ein gewaltiger Schutthügel entstand. Für die archäologische Forschung ist dieser Schutthügel von unschätzbarem Wert, da sich darin Tausende von Objekten, insbesondere aus Leder und Holz, erhalten haben – darunter die Fragmente von rund 600 hölzernen Schreibtäfelchen. Diese einmaligen Zeitzeugen des täglichen Lebens der Legionäre in Vindonissa sind heute im Vindonissa-Museum in Brugg zu sehen. Das Nordtor ist frei zugänglich.

 
Legionärspfad Vindonissa

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Stichwort Kategorie Alle Kategorien Anreise Öffnungszeiten & Eintritt Besuch im Legionärspfad Vindonissa Barrierefreier Zugang Römische Schauplätze und selbständige Touren Veranstaltungen & öffentliche Führungen Familien & Kinder Gruppen Schulen Räume mieten & feiern Welche Museen gehören zu Vindonissa? Zu Vindonissa gehören die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg. Die beiden Museen bieten originale römische Schauplätze, Ausstellungen, Audio-Touren, Führungen und Veranstaltungen zum ehemaligen Legionslager Vindonissa. Der Legionärspfad Vindonissa ist zwischen April und Oktober geöffnet, das Vindonissa Museum ganzjährig. Die beiden Museumsstandorte können einzeln oder mit Kombi-Tickets besucht werden. Was bietet der Legionärspfad Vindonissa? Der Legionärspfad Vindonissa umfasst elf originale oder rekonstruierte römische Schauplätze (Stationen). Diese zeigen das Alltagsleben im ehemaligen Legionslager Vindonissa. Die Stationen können auf selbständigen Touren sowie bei Führungen und Workshops (für Gruppen und Schulen ) entdeckt werden. Anreise Wo befindet sich der Legionärspfad Vindonissa? Der Legionärspfad Vindonissa liegt in Windisch im Kanton Aargau ( Situationsplan ). Das Gästezentrum befinden sich auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Aargau / Königsfelden. Wie erreiche ich den Legionärspfad mit dem Auto und öffentlichem Verkehr? Der Legionärspfad Vindonissa ist gut mit Auto, Bahn und Bus erreichbar. Kostenpflichtige Parkplätze gibt es auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Aargau / Königsfelden sowie beim Parkhaus Campus (FHWN/Bahnhofstrasse). Zu Fuss erreichen Sie den Legionärspfad vom Bahnhof Brugg in ca. 15 Minuten. Vor allem bei Veranstaltungen empfehlen wir die Anreise mit Zug und Bus. Weitere Informationen zur Anfahrt finden Sie unter Anreise . Sind Parkplätze vorhanden? Parkplätze stehen beim Parkhaus Campus (Bahnhofstrasse/FHWN) zur Verfügung (kostenpflichtig). Von dort sind es ca. 10 Minuten zu Fuss bis zum Legionärspfad Vindonissa. Parkieren können Sie auch auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Aargau / Königsfelden. Weitere Informationen zur Anfahrt finden Sie unter Anreise . Gibt es Velowege zum Legionärspfad? In der Region Brugg/Windisch gibt es mehrere Radwege ( Übersicht bei Aargau Tourismus ). Gibt es Wanderwege zum Legionärspfad In der Region Brugg/Windisch gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen ( Übersicht bei Aargau Tourismus ). Gibt es Parkplätze für Reisecars? Es stehen zwei Car-Parkplätze auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Königsfelden zur Verfügung (bei der Kindertagesstätte Villa Rägebogen). Die Car-Parkplätze liegen unmittelbar neben dem Legionärspfad ( Situationsplan ). Öffnungszeiten & Eintritt Wie sind die Öffnungszeiten des Legionärspfads? Der Legionärpfad Vindonissa ist vom April bis Oktober von Dienstag bis Sonntag sowie an Feiertagen offen. Detaillierte Informationen unter Öffnungszeiten . Hat der Legionärspfad an Feiertagen geöffnet? Ja, der Legionärspfad ist während der Saison von April bis Oktober auch an Feiertagen wie Ostern oder Pfingsten geöffnet (auch montags). Weitere Informationen unter Öffnungszeiten . Wieviel kostet der Eintritt? Alle Preise und Ermässigungen finden Sie unter Eintrittspreise . Wie lange ist der bezahlte Eintritt gültig? Der Eintritt ist für den jeweiligen Tag gültig. Wo kann ich Tickets kaufen? Eintrittstickets erhalten Sie an der Kasse und im Online-Shop . Tickets für Veranstaltungen können Sie teilweise auch online beziehen (siehe jeweilige Veranstaltung). Ich möchte nebst dem Legionärspfad auch das Vindonissa Museum in Brugg besuchen. Gibt es Kombi-Tickets? Ja, Sie können beide Museumsstandorte mit dem Vindonissa-Kombiticket besuchen. Mehr Informationen unter Eintrittspreise . Gibt es Vergünstigungen? Der Legionärspfad bietet Vergünstigungen für Studierende, Familien, Gruppen und Schulen. Diverse Karten wie Museumspass oder Raiffeisenkarte berechtigen zudem zu reduziertem oder kostenlosem Eintritt. Weitere Informationen unter Vergünstigungen . Ist die Raiffeisenkarte (Museumspass) im Legionärspfad gültig? Ja, die Raiffeisen Member Plus Karte ist gültig und berechtigt zum kostenlosen Eintritt (bei grösseren Veranstaltungen evt. Aufpreis oder nicht gültig). Ich möchte nur im Bistro Popina etwas Essen und Trinken. Kostet dies Eintritt? Der Besuch im Bistro Popina mit römischem Ambiente ist kostenlos und während der Öffnungszeiten möglich. Das kleine Bistro bietet Café, Getränke und Snacks. Wo kann ich Geschenk-Gutscheine für den Legionärspfad kaufen? Gutscheine für den Legionärspfad Vindonissa sind erhältlich im Online-Shop sowie vor Ort im Gästezentrum. Besuch im Legionärspfad Vindonissa Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch einplanen? Die Aufenthaltszeit ist abhängig von der Auswahl der jeweiligen Audio-Tour. Diese dauern von ca. 45 Minuten bis zu 3 Stunden. Weitere Informationen zu den einzelnen Touren finden Sie unter Touren durch den Legionärspfad . Wie kann ich im Legionärspfad Vindonissa zahlen? Akzeptiert werden CHF und EUR, Kreditkarten (u.a. Postcard, Maestro, Visa und Mastercard), sowie TWINT. Ich möchte etwas Essen und Trinken. Gibt es ein Restaurant/Café im Legionärspfad? Ja, das Bistro Popina in römischem Ambiente mit teilweise gedeckten Aussensitzplätzen bietet saisonale Köstlichkeiten und Getränke an. Das Bistro ist während der Museumsöffnungszeiten kostenlos zugänglich. Ist Picknicken erlaubt? Ja. Auf den Touren durch den Legionärspfad gibt es mehrere Picknickplätze. Ausserdem stehen für Gruppen und Schulklassen beim Gästezentrum zwei Feuerstellen zur Verfügung (mit Reservation). Weitere Informationen unter Picknick & Feuerstellen . Sind Hunde im Legionärspfad gestattet? Hunde dürfen grundsätzlich an der Leine mitgenommen werden. Wenn Sie eine Übernachtung, einen Workshop oder einen Kindergeburtstag gebucht haben, kontaktieren Sie uns bitte. Nicht alle Angebote sind geeignet, um Hunde mitzubringen. Ist das Fotografieren und Filmen im Legionärspfad erlaubt? Generelle Foto- und Videoaufnahmen sind im Legionärspfad gestattet. Private Shootings sind nur mit vorgängiger Anmeldung möglich. Kontaktieren Sie dazu unser Team Beratung & Verkauf . In den Innenräumen sind keine organisierten Foto- und Videoaufnahmen gestattet. Ist das Tragen von Rucksack oder Handtasche im Legionärspfad erlaubt? Ja, das Tragen von Rucksack oder Handtasche ist auf dem Legionärspfad erlaubt. Im Gästezentrum stehen zudem Schliessfächer zur Verfügung. Gibt es einen Museumsshop? Ja, der Legionärspfad bietet einen Shop mit Geschenken und Souvenirs . Ausgewählte Artikel sind auf Bestellung ( Museumsshop online ) erhältlich. Sind Drohnen im Legionärspfad erlaubt? Ja, das Fliegen von Drohnen ist erlaubt. Bitte beachten Sie die Vorgaben des Bundesamtes für Zivilluftfahrt BAZL . Darf ich auf dem Gelände rauchen? Das Rauchen im Freien ist gestattet. Ich habe etwas im Legionärspfad verloren. Gibt es ein Fundbüro? Wenden Sie sich an den Empfang im Gästezentrum oder das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Wie erreiche ich den Legionärspfad per Telefon oder E-Mail? Für generelle Fragen zum Legionärspfad wenden Sie sich bitte an das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Barrierefreier Zugang Ich bin gehbehindert. Kann ich nahe beim Legionärspfad parkieren? Für die Anreise mit dem Auto stehen Behindertenparkplätze auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Königsfelden zur Verfügung. Diese sind wenige hundert Meter vom Gästezentrum des Legionärspfads entfernt. Der Weg ist eben und mit Rollstuhl sowie Rollator passierbar. Weitere Informationen unter Barrierefreier Zugang . Ist der Legionärspfad barrierefrei? Die römischen Schauplätze sind grösstenteils barrierefrei und können mit Rollstuhl sowie Rollator besucht werden. Detaillierte Informationen finden Sie unter Barrierefreier Zugang . Ist der Bistro Popina rollstuhlgängig? Das Bistro Popina ist für Besucherinnen und Besucher mit Rollstuhl oder Rollator zugänglich. Römische Schauplätze und selbständige Touren Wie kann ich den Legionärspfad erkunden? Der Legionärspfad kann auf einer selbständigen Audio -Touren entdeckt werden. Regelmässig finden zudem öffentliche Führungen statt. Im Angebot sind auch buchbare Angebote für Gruppen und Schulen . Wie funktionieren die Audiotouren im Legionärspfad? Die Audiotouren starten im Gästezentrum des Legionärspfad in Windisch. Zur Auswahl stehen Spiel-Touren (für Familien und Schulen ) sowie Themen-Touren (für Erwachsene ). Diese Audiotouren ermöglichen einen spielerischen Rundgang durch den Legionärspfad und dauern zwischen 45 Minuten und 3 Stunden. In welchen Sprachen sind die Texte der römischen Schauplätze und die Audiotouren übersetzt? Die Beschriftungen der römischen Schauplätze sind in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Alle Spiel- und Thementouren (selbständige Rundgänge mit Audio-Guide) sind in deutscher Sprache. Die Spiel-Tour "Werdet Römer" (für Familien und Schulen ) ist zusätzlich in Französisch und Englisch verfügbar. Veranstaltungen & öffentliche Führungen Wo kann ich Tickets für Veranstaltungen und öffentliche Führungen kaufen? Tickets sind an der Kasse erhältlich sowie teilweise auch online. Detaillierte Informationen finden Sie bei den jeweiligen Veranstaltungen . Welche Veranstaltungen und öffentlichen Führungen finden statt? Aktuelle Veranstaltungen und öffentlichen Führungen finden Sie im Veranstaltungskalender . Familien & Kinder Was bietet der Legionärspfad für Familien und Kinder? Der Legionärspfad bietet für Familien selbständige Spiel-Touren durch die römischen Schauplätze von Vindonissa. Regelmässig finden auch Veranstaltungen für Kinder statt, unter anderem wöchentlich der " Familiensonntag im Legionärspfad ". Weitere Informationen unter Veranstaltungen . Bietet der Legionärspfad spezielle Veranstaltungen für Familien an? Viele Veranstaltungen auf dem Legionärspfad sind auf Familien ausgerichtet. Unter anderem findet jeden Sonntag der "Familiensonntag im Legionärspfad Vindonissa " statt. Alle Events finden Sie im Veranstaltungskalender . Wie viel kostet der Eintritt für die Familien? Der Legionärspfad bietet vergünstigte Familientickets. Detaillierte Informationen finden Sie unter Eintrittspreise . Kann ich mit dem Kinderwagen den Legionärspfad entdecken? Ja. Das ganze Areal kann mit dem Kinderwagen befahren werden. Einzelne römische Schauplätze sind nur über Treppen zu erreichen. Gibt es einen Wickeltisch im Gästezentrum? Ja, auf den Toiletten im Gästezentrum ist ein Wickeltisch vorhanden. Gibt es einen Kinderhort? Nein, der Legionärspfad bietet keinen Hort an. Kann ich im Legionärspfad mit Kindern Geburtstag feiern? Ja, der Legionärspfad Vindonissa bietet unvergessliche Geburtstagsfeste für kleine Besucherinnen und Besucher sowie weitere Angebote für Kinder. Weitere Informationen unter Angebote für Familien . Gruppen Was bietet der Legionärspfad für Gruppen? Der Legionärspfad bietet Führungen, Workshops und weitere Angebote für Gruppen an. Unser Tipp: Unternehmen Sie eine Zeitreise in die Antike und übernachten Sie mit Freunden oder Familie in unserer nachgebauten Legionärsunterkunft Contubernia. Weitere Informationen finden Sie unter Angebote für Gruppen . Gibt es Vergünstigungen für Gruppen? Der Legionärspfad bietet vergünstige Preise für Gruppen ab 10 Personen. Detaillierte Informationen finden Sie unter Eintrittspreise . Wie kann ich ein Angebot für Gruppen buchen? Reservationsanfragen können Sie direkt online bei den jeweiligen Gruppenangeboten tätigen. Unser Team Beratung & Verkauf ist zudem per Kontaktformular oder telefonisch erreichbar. Kann man auf dem Legionärspfad übernachten? Ja. Der Legionärspfad bietet für Schulen , Familien und Gruppen eine unvergessliche römische Nacht in den original rekonstruierten Legionärsunterkünften. Ein erfahrener Legionär zeigt was ein römischer Soldat können musste: Dazu gehört marschieren, kämpfen, kochen und Lagerfeuer-Stimmung. Sind Führungen für Gruppen auch in anderen Sprachen buchbar? Ja, dies ist auf Anfrage möglich. Kontaktieren Sie dazu direkt das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Ich möchte mit einer Gruppe den Legionärspfad selbständig besuchen. Braucht es eine Anmeldung? Ja, Gruppen müssen sich im Vorfeld anmelden. Kontaktieren Sie dazu direkt das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Schulen Was bietet der Legionärspfad für Schulen? Der Legionärspfad bietet für Schulklassen selbständige Spiel-Touren, Führungen und Workshops an. Ein unvergessliches Erlebnis ist die römische Übernachtung in den original nachgebauten Legionärsunterkünften. Im Zentrum der Vermittlung stehen der Alltag im Legionärspfad und die römische Antike im Allgemeinen. Weitere Informationen unter Angebote für Schulen . Wieviel kostet der Eintritt für Schulen bzw. gibt es Vergünstigungen? Der Legionärspfad bietet vergünstigte Eintrittspreise für Schulklassen, Studierende und Kindergärten. Weitere Informationen unter Eintrittspreise . Können Aargauer Schulen von einem Sonderpreis profitieren? Ja, Schulen aus dem Kanton Aargau profitieren von 50% Rabatt auf Anreise, Eintritt und Vermittlungsangebot ( Impulskredit "Kultur macht Schule" ). Sind Führungen und Workshops für Schulen ausserhalb der Öffnungszeiten möglich? Nein, dies ist nicht möglich. Sind Führungen für Schulen auch in anderen Sprachen buchbar? Ja, dies ist auf Anfrage möglich. Ich möchte mit einer Schule den Legionärspfad selbständig besuchen. Braucht es eine Anmeldung? Ja, Schulklassen müssen sich im Vorfeld anmelden. Kontaktieren Sie dazu direkt das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Kann man mit Schulklassen im Legionärspfad übernachten? Ja. Der Legionärspfad bietet für Schülerinnen und Schüler eine unvergessliche römische Nacht in den original rekonstruierten Legionärsunterkünften. Ein erfahrener Legionär zeigt, was ein römischer Soldat können musste: Dazu gehört marschieren, kämpfen und kochen. Highlight ist die römische Übernachtung mit Lagerfeuerstimmung. Räume mieten & feiern Für welche Zwecke vermietet der Legionärspfad Räumlichkeiten? Die Räume des Legionärspfads können für private und geschäftliche Anlässe gemietet werden. Römische Schlemmerangebote und ausgewählte Begleitprogramme runden Ihre Veranstaltung ab. Weitere Informationen unter Räume mieten . Welche Räume vermietet der Legionärspfad? Eine Übersicht der römischen Räumlichkeiten finden Sie unter Räume mieten . Wie viele Gäste haben in den Räumen des Legionärspfad Platz? Der Legionärspfad vermietet Räume für 6 bis 350 Personen. Mehr zu den einzelnen Lokalitäten unter Räume mieten . Wann kann ich Räume auf dem Legionärspfad Vindonissa mieten? Der Legionärspfad ist jeweils von April bis Oktober geöffnet. Was kostet die Miete von Räumen? Für Preise zu Vermietungen kontaktieren Sie bitte direkt das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Kann ich vor oder nach meinem Anlass eine Führung oder einen Workshop buchen? Ja. Der Legionärspfad bietet zahlreiche Angebote für Gruppen an. Diese lassen sich ideal mit Ihrem Anlass verbinden. Wie funktioniert das Catering? Unsere Caterer stellen römische Menüs oder weitere Köstlichkeiten nach Ihren Wünschen zusammen. Welche technische Infrastruktur bieten die Räume? Je nach Wunsch können die Räume mit Stehpult, Beamer, Leinwand und Audioanlage ausgestattet werden. Haben Sie eine Frage? Name* Bitte geben Sie Ihren Namen ein! E-Mail Adresse* Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein! Ihre Frage* Bitte geben Sie Ihre Frage ein (mindestens 10 Zeichen)! * Pflichtfelder Senden Ihre Nachricht wurde erfolgreich gesendet. Ein Fehler ist aufgetreten.

 
Kloster Königsfelden

Sammlung

Seit 1830 ist die Sammlung kontinuierlich gewachsen und setzt sich aus vielfältigen Beständen zusammen: Sie vereint Nachlässe vieler Aargauer Schlösser und Klöster, zahlreiche Schenkungen privater Sammlerinnen und Sammler, Übernahmen aus Firmenarchiven sowie gezielte Ankäufe. In dieser Vielfalt spiegelt sich die Geschichte und Kultur des Kantons Aargau in ihren unterschiedlichsten Facetten. Zugleich wird die Sammlung laufend erweitert, um auch künftigen Generationen ein möglichst umfassendes Bild der Aargauer Vergangenheit und Gegenwart zu überliefern und anhand originaler Objekte erlebbar zu machen. Sammeln, Bewahren, Forschen Zu den Kernaufgaben eines Museums gehören das systematische Sammeln, das fachgerechte Aufbewahren und das wissenschaftliche Erforschen von Objekten. Ein Sammlungskonzept legt fest, nach welchen Kriterien Objekte aufgenommen werden. Jedes neu erworbene Stück wird von Fachpersonen inventarisiert, dokumentiert, digital zugänglich gemacht und für eine langfristige Lagerung konserviert. Bei Bedarf erfolgen aufwendige Restaurierungen. Erst durch diese sorgfältige Arbeit können die Objekte ihre Rolle als "Grundlagenmaterial" für Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsangebote erfüllen. Was Besucherinnen und Besucher in den Dauer- und Sonderausstellungen von Museum Aargau auf den Schlössern und den Klöstern sehen, ist somit nur ein kleiner Ausschnitt der Sammlung Museum Aargau. Der weitaus grössere Teil der Sammlung bleibt im Sammlungszentrum Egliswil verwahrt und wartet darauf, in künftigen Ausstellungen ans Licht zu treten und sich als beredtes Zeugnis der Aargauer Geschichte und Kultur zu präsentieren. MEHR ZUR SAMMLUNG Schatzkammer der Sammlung Sammlungszentrum Egliswil Digital entdecken Sammlung online Unterstützung Dienstleistungen Führungen Sammlung besuchen

 
Kloster Königsfelden

Die Klosteranlage

Die Klosterkirche Königsfelden war einst der Mittelpunkt einer grossen und bedeutenden Doppelklosteranlage der Bettelorden der Franziskaner und Klarissen. Sie diente nicht nur als Lebenszentrum der dortigen Mönche und Nonnen, sondern war vor allem als Erinnerungsort für den ermordeten König Albrecht und der habsburgischen Dynastie an sich geplant. Die Klosterkirche Vor über 700 Jahren stiftete die habsburgische Königin Elisabeth von Görz und Tirol das Kloster Königsfelden. Sie reagierte so auf die Ermordung ihres Gatten, König Albrecht I. von Habsburg, im Jahr 1308. Für das Seelenheil von König Albrecht und anderer verstorbener Familienmitglieder wurde das Kloster als Erinnerungsort erbaut. Davon zeugen auch das Kenotaph (Scheingrab) mit der darunter liegenden Gruft, die heute allerdings keine Gräber mehr beherbergt. Nach Königin Elisabeth wurden weitere zehn Habsburgerinnen und Habsburger hier bestattet. Die Kirche ist eine Basilika. Dieser Bautyp besteht aus einem Langhaus, das in drei Teile aufgeteilt ist: das erhöhte Mittelschiff, beleuchtet durch eigene Fenster, sowie zwei kleinere Seitenschiffe. Das Langhaus mündet in den Chor, vor dem eine Schranke steht, der sogenannte Lettner. Der Chor stellt nicht nur im Hinblick auf die Glasmalerei der Fenster , sondern auch architektonisch den Höhepunkt des Kirchenbaus dar. Der Schlussstein im Zentrum der Decke ist mit Christus und seitlich mit der Inschrift "Rex Albertus" (König Albrecht) verziert. Darunter stand einst der Hauptaltar der Klosterkirche. Der ermordete König ist somit im Allerheiligsten der Kirche präsent. Rechts, in der Südwand, ist ein Becken, die sogenannte Piscina eingelassen: Sie diente der liturgischen Handwaschung. Daneben sind die Sitze der Priester in den Stein gehauen. Der Boden des Chors ist in einigen Teilen noch der Originalboden aus dem 14. Jahrhundert. Fehlende Teile wurden im gleichen Stil ersetzt. Holzkanzel, Grabplatte und Türen Gleich neben dem Kenotaph ist ein sehr seltenes Objekt zu besichtigen. Es handelt sich um eine mobile Holzkanzel, die 2011 analysiert wurde. Sie stammt aus der Gründungszeit des Klosters (1314–1330). Es gibt nur wenige Kanzeln dieses Typs, die bis heute erhalten sind. Im Langhaus befinden sich zahlreiche Grabplatten. Der grössere Teil stammt aus der Zeit der Berner Herrschaft, wenige von Gräbern des Mittelalters. An der Wand des nördlichen Seitenschiffs links ist eine gemalte Tafel aus dem 17. Jahrhundert zu sehen. Sie zeigt im Zentrum Herzog Leopold III. von Habsburg. Er wird flankiert von 27 Rittern, die alle mit ihm in der Schlacht von Sempach 1386 gefallen waren. Leopold III. war der letzte in der Königsfelder Gruft bestattete Habsburger. An der gegenüberliegenden Wand findet sich eine weitere Tafel mit den Wappen der Berner Hofmeister, die nach dem Ende der Habsburger Herrschaft das Kloster verwalteten. Blickt man vom Chor her ins Langhaus, fällt links auf der Höhe der Fenster gleich beim Eingang eine zugemauerte Tür auf. Sie war früher die Verbindung zwischen dem Frauenkloster und der Kirche und führte auf eine heute nicht mehr existierende Nonnenempore. Dort konnten die Nonnen an den Messen in der Kirche teilnehmen. Die Klosteranlage Bei der Gründung des Klosters Königsfelden wurde in der Stiftungsurkunde festgehalten, zwei Konvente auf dem Areal anzusiedeln. So entstand die Doppelklosteranlage. Ursprünglich war die Kirche von beiden Seiten mit je einem Konvent eingefasst: Nördlich lag der Franziskanerkonvent, von dem lediglich das sogenannte Archivgewölbe – der eigentliche Zweck des Raums ist bis heute unbekannt – dem Abbruch 1870 entging. In ihm sind Wandmalereien mit den gefallenen Rittern aus der Schlacht von Sempach 1386 zu sehen. Diese Darstellungen waren die Vorbilder für die im 17. Jahrhundert angefertigte hölzerne Tafel, die sich im Langhaus der Klosterkirche befindet. Die restlichen Gebäudeteile des Franziskanerklosters sind durch in den Boden eingelassene Steinplatten markiert. Südlich stehen noch Teile des Nonnenkonvents, zum Beispiel der Kreuzgang. Die umliegenden Gebäude geben in ihrer heutigen Ausdehnung nur noch einen ungefähren Eindruck der ehemaligen grossen Klosterbauten an dieser Seite. Auf dem Rückweg zur Kirche führt der Spaziergang durch einen ehemaligen Wirtschaftshof mit verschiedenen Gebäudeteilen. Diese Bauten wurden in bernischer Zeit neu errichtet oder stark umgestaltet, namentlich die Hofmeisterei mit ihrem markanten Treppenturm und dem Renaissance-Portal. Der ganze Bereich westlich der Kirchenfassade war im Mittelalter von Wirtschaftsbauten des mächtigen Klosters Königsfelden umgeben.

 
Kloster Königsfelden

Glasfenster

Entstanden sind die Glasfenster zwischen 1320 und 1360. Stifter waren Angehörige des ermordeten Königs Albrecht I., darunter seine Frau Elisabeth und seine Tochter Agnes. Ihre Bildnisse sind in einigen Fenstern zu finden. Die Glasfenster sind somit auch Symbol der herausragenden Stellung der Habsburger im 14. Jahrhundert, die sich in die Heilsgeschichte integrieren. Komplexes Bildprogramm Die insgesamt 11 Chorfenster stellen in ihrer Farbigkeit, Detailtreue und ikonografischen Dichte den höchsten Grad an handwerklichem Können im Spätmittelalter dar. Das komplexe Bildprogramm wurde wohl von Ordenstheologen und habsburgischen Hofgelehrten zusammengestellt. Die dreibahnigen Fenster sind jeweils paarweise gegenüberliegend angeordnet: Auf der Nordseite (links) finden sich die Fenster mit Darstellungen aus dem Leben der heiligen Anna und anschliessend des heiligen Franziskus, Ordensgründer der Franziskaner. Diese korrespondieren mit den Figuren auf der Südseite (rechts): die heilige Klara, Ordensgründerin der Klarissen, und nebenan der heilige Nikolaus. Danach folgen gegenüberliegende Aposteldarstellungen. Die Franziskaner orientierten sich an den Aposteln als direkte Zeugen des Lebens Jesu. Anschliessend folgt das Fensterpaar mit Darstellungen Paulus’ und Marias sowie Johannes des Täufers und der heiligen Katharina. Im Zentrum des Chors und als Höhepunkt ist die Passion Christi mit der zentralen Darstellung der Kreuzigung dargestellt. Links davon wird die Kindheit Jesu bis zur Taufe durch Johannes gezeigt. Rechts vom Passionsfenster finden sich die Auferstehung Christi und das Pfingstwunder. Erhaltung und Restaurierung Unter der wechselvollen Geschichte von Kirche und Kloster haben auch die Glasmalereien gelitten. Diese wurden jedoch entweder zeitgemäss erneuert oder durch andere Scheiben ersetzt. Eine durchgreifende Erneuerung der Fenster nahm Glasmaler Richard Nüscheler zwischen 1896 und 1900 vor. Soweit möglich, rekonstruierte er die Fenster nach der ursprünglichen Konzeption. Somit verfügt die Klosterkirche Königsfelden über ein fast geschlossenes Bildprogramm. Die umfassende Restaurierung und Konservierung der Chorfenster in den Jahren 1988 bis 2002 respektierte diese Rekonstruktion mit wenigen Ausnahmen. Downloads Bildprogramm Glasfenster der Klosterkirche Königsfelden (2 MB)

 
Legionärspfad Vindonissa

Picknick und Feuerstellen

KANTONALES FEUERVERBOT Die Feuerstellen können aufgrund des kantonalen absoluten Feuerverbots bis auf Weiteres nicht gebucht werden. Feuerstellen Auf dem Gelände des Gästezentrums Legionärspfad Vindonissa stehen zwei Feuerstellen für Gruppen und Schulklassen zur Verfügung. Diese müssen vorgängig beim Team Beratung & Verkauf reserviert werden (Preis: CHF 30.-; inkl. Holz und Kohle). Picknick auf dem Legionärspfad Auf den Touren durch den Legionärspfad finden Sie mehrere Picknickplätze zur freien Verfügung. Wir bitten Sie Ihren Abfall vor Ort in den dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen. Der Besuch des Bistros im Gästezentrum des Legionärspfad Vindonissa ist während der Öffnungszeiten ohne Museumseintritt möglich. Akzeptiert werden CHF in bar sowie Kreditkarten (u.a. Postcard, Maestro, Visa und Mastercard).

 
Kloster Königsfelden

Klosterkirche mieten

Kirche buchen Datum wählen Ab dem 1. Januar des aktuellen Jahres sind Buchungsanfragen für das darauffolgende Jahr möglich. Ihre Auswahl Übersicht schliessen Buchungsliste Sie können bis zu drei Angebote gleichzeitig anfragen. Weiter Veranstaltungsart Trauung Ziviltrauung Freie Trauung Kirchliche Trauung Business-Anlass Kulturelle Veranstaltung Feier Steh-Apéro Bankett Kapazität Filter entfernen Für diese Filterkriterien konnten leider keine Angebote gefunden werden. Kloster Königsfelden Buchbar von April bis Oktober Maximal 400 Personen Klosterkirche Ganze Klosterkirche (Schiff und Chor) für kulturelle Anlässe und Diplomfeiern Zur Liste hinzufügen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kloster und Nebengebäude

Die ersten Mönche liessen sich nach der Klostergründung 1227 auf der Klosterhalbinsel Wettingen nieder. Die Brüdergemeinschaften lebten hier bis zur Klosteraufhebung 1841 (siehe Geschichte der Klosterhalbinsel Wettingen ). Das Zisterzienserkloster ist heute ein Kulturgut von internationaler Bedeutung und Teil von Museum Aargau. Klosterkirche In der prachtvollen Klosterkirche ist die lange Geschichte des Klosters besonders schön nachzuvollziehen. Verschiedene Bauphasen und künstlerische Strömungen haben hier ihre Spuren hinterlassen. Berühmt ist das geschnitzte Chorgestühl in der Mönchskirche. Weitere Informationen zur Klosterkirche Wettingen Informationen zum Besuch: Die Konversenkirche ist kostenlos zugänglich, die Mönchskirche mit Museumseintritt (siehe Öffnungszeiten und Eintrittspreise ). Blick in die imposante Klosterkirche. (Kantonsschule Wettingen) Kreuzgang Der gut erhaltene Kreuzgang mit seinen romanischen und gotischen Masswerken vermittelt einen Eindruck von der klösterlichen Stille, die das Leben in diesen Mauern einst geprägt hat. Der Kreuzgang ist ein Ort der Meditation und verbindet die Klosterkirche mit den angrenzenden Konventsgebäuden. Im Plattenboden sind kleinformatige Grabsteine von hier bestatteten Mönchen eingelassen. Inmitten des Kreuzganggevierts liegt der idyllische Kreuzganggarten . Besonders wertvoll ist im Kreuzgang der Glasscheibenzyklus. Private Stifter, befreundete Klöster, aber auch die eidgenössischen Kantone haben dem Kloster Wettingen diese bedeutenden Kabinettscheiben gestiftet. Die frühesten Zeugnisse stammen aus dem 13. Jahrhundert. Kreuzgangkapelle mit Wettinger Jesuskind Über dem Altar der Kreuzgangkapelle hängt das "Wettinger Jesuskind", ein Heiligenbild unbekannten Ursprungs. Das Holzgemälde hatte auf wundersame Weise den verheerenden Klosterbrand vom Weissen Sonntag 1507 überstanden. Die Mönche erkannten darin ein Zeichen des Himmels. Das von Glutlöchern gezeichnete “Jesuskind” wird seither verehrt. Informationen zum Besuch: Kreuzgang, Kreuzgangkapelle und Kreuzganggarten sind mit Museumseintritt zugänglich (siehe Öffnungszeiten ). Ein Ort der Stille: Kreuzgang mit Glasscheibenzyklus. (Kantonsschule Wettingen) Observatorium (Auditorium) Das Auditorium war im Spätmittelalter durch eine Wand in zwei Räume getrennt. Im Raum neben dem Kapitelsaal befand sich das Mönchsauditorium, im anderen Bereich die alte Tagestreppe, die zum Schlafraum (Dormitorium) der Mönche führte. Unter Abt Peter Schmid wurde das Dormitorium in Zellen unterteilt und deshalb die Tagestreppe an ihren heutigen Standort verlegt. Informationen zum Besuch: Im Auditorium können Besucherinnen und Besucher in einer multimedialen Installation ( Observatorium ) in die Geschichte des Wissens eintauchen (im Museumseintritt inbegriffen). Multimediale Installation im Auditorium (Ausstellung "Observatorium"). Parlatorium Das ganze Gebäude, in dem sich das Parlatorium befindet, wurde unter Abt Peter Schmid um 1600 erbaut. Das Parlatorium, auch "neuer Mönchssaal" genannt, bildete den neuen Arbeitssaal für die Mönche. Der über vier Meter hohe Raum ist von einem Kreuzrippengewölbe überspannt, was ihm eine festliche Anmutung verleiht. 2021 wurde das Parlatorium restauriert und der ehemalige seitliche Zugang wiederhergestellt. Museum Aargau eröffnete hier im April 2022 einen interaktiven Ausstellungsraum , dies im Rahmen des partizipativen Projekts "Schule macht Museum". Informationen zum Besuch: Das Parlatorium ist im Museumseintritt inbegriffen. Parlatorium: Im interaktiven Ausstellungsraum dreht sich alles um Fragen. Brudersaal Dieser grosszügige Raum, der gleichzeitig eine Verbindung zum Novizentrakt darstellt, diente zur Verrichtung handwerklicher Arbeiten und ist heute ein Aufenthaltsraum für Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule. Informationen zum Besuch : Der Brudersaal ist im Rahmen einer Führung zugänglich. Kalefaktorium Kirche und Konventräumlichkeiten waren im Mittelalter unbeheizt. Das Kalefaktorium war hier die Ausnahme, dieser Raum wurde mit einem Hypocaust beheizt. Spuren dieser Nutzung finden sich an Decke und Wänden. Das Kalefaktorium diente als Badstube und Krankenbehandlungszimmer. Informationen zum Besuch: Das Kalefaktorium ist am Wochenende im Rahmen einer Führung zugänglich. Abteien Nebst dem ehemaligen Dormitorium, das der Kantonsschule heute als Mediothek dient, gehören die Sommer- und Winterabtei zu den Schmuckstücken des Klosters. Abt Schmid liess im Zuge des Aus- und Umbaus des Klosters für sich eine eigene Wohnung mit repräsentativer Ausstattung einrichten. Diese Wohnung und die darunterliegende des Priors wurden später auch noch mit Kachelöfen ausgestattet. Informationen zum Besuch: Die Sommerabtei ist am Wochenende im Rahmen einer Führung zugänglich. Marienkapelle Die kleine Marienkapelle ist das älteste sakrale Gebäude auf der Klosterhalbinsel. Sie diente bis zur Fertigstellung der Kirche als provisorisches Gotteshaus. Informationen zum Besuch: Die Marienkapelle kann im Rahmen einer Führung besucht werden. Zudem werden in der Kapelle Trauungen und Taufen durchgeführt. Abthaus Das 2021 restaurierte Abthaus dürfte dem Abt als Sommerhaus und zum Empfang von Gästen gedient haben. Es ist von Norden her durch einen nach historischem Vorbild neu gestalteten Vorgarten zu erreichen. Auf der Südseite fällt der Abtgarten , auch Gnädig-Herren-Garten genannt, in Form einer dreistufigen Terrassierung zur Limmat ab. Eine zentrale Treppe erschliesst die Terrassen mit ihren Zierbeeten und einem Brunnen. Seit April 2022 bietet Museum Aargau im Obergeschoss spannende Einblicke in die Geschichte des Abthauses und der umliegenden Gärten. Informationen zum Besuch: Das Abthaus ist während der Öffnungszeiten des Museums kostenlos zugänglich. Das Abthaus bietet eine Ausstellung über die Geschichte der Sommerresidenz. Geschichte Zeitstrahl Klosterkirche Löwenscheune Spinnerei

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Löwenscheune

Die klassizistische Löwenscheune aus dem 19. Jahrhundert geht in einen modernen Anbau über. Über dessen perforierte Metallfassade zieht sich ein dunkles Netz aus Blüten- und Blattmotiven. Diese Motive fallen bei Sonnenschein als Schattenwürfe in die Klosterscheune, Innen- und Aussenraum verschmelzen. Vermietung für öffentliche und private Anlässe Im Anbau sind die Betriebsräume der Genossenschaft Mensa Kanti Wettingen untergebracht. Diese betreibt die Mensa und Cafeteria der Kantonsschule. Ernährung gehört hier zur Schulkultur: Gegessen wird gemeinsam an den langen Tischen im historischen Teil der Löwenscheune. Ein Teil des Gemüses stammt aus der Klostergärtnerei . Nach dem Essen wird das Geschirr wie am Familientisch zusammengestellt und abgeräumt. Die Löwenscheune kann am Wochenende und während der Schulferien für private und öffentliche Anlässe gemietet werden. Mit dem Löwen- und Pfauensaal stehen zwei architektonisch einmalige Räume zur Auswahl. Idyllisch ist zudem die Gartenterrasse der Löwenscheune. Alte Mauern mit markantem Anbau: Die renovierte Löwenscheune auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Geschichte der Löwenscheune Wettingen 1836 liess Abt Alberich Denzler nach einem Brand die Löwenscheune als neue Scheune des Klosters Wettingen errichten. Die Löwenscheune ist damit das letzte bauliche Manifest des Klosters vor dessen Aufhebung 1841. Ab 1847 nutzte der Kanton Aargau das Kloster als Lehrerseminar. Die nicht mehr genutzte Löwenscheune wurde verkauft. Im Westteil der Scheune entstanden 15 Wohnungen, im Erdgeschoss eröffnete die Wirtschaft "Zum Löwen". Später kaufe der Kanton den Scheunenteil (1984) und den mit Wohnung und Restaurant umgebauten Westteil (1984) zurück und sanierte 2001 das ganze Gebäude leicht. Umbau und Einzug der Kanti-Mensa Ende der 1990er-Jahre wuchs die Kantonsschule Wettingen stark. Die zu klein gewordene Mensa sollte deshalb in die denkmalgeschützte Löwenscheune verlegt werden. 2002 gewann das Bieler Architekturbüro :mlzd den Wettbewerb für die Umnutzung und den Ausbau der Löwenscheune. Die Betriebsräume der Mensa (u.a. Küche und Essensausgabe) wurden im markanten Neubau mit der dunklen Fassade konzentriert. Der Neubau bildet einen starken Kontrast zur historischen Scheune. Die Scheune wurde durch eine Betondecke horizontal unterteilt. Im neu entstandenen Erdgeschoss befindet sich der Pfauensaal mit seinen alten Toren. Diese sind verglast und im Rundbogen mit aufgesetzten "Pfauenrädern" geschmückt. Im darüberliegenden Löwensaal dominiert der beeindruckende Dachstuhl sowie das Bruchsteinmauerwerk. Im Sommer 2008 nahm die Genossenschaft Mensa Kanti Wettingen den Gastronomie-Betrieb auf. Graziös: Der Pfauensaal in der Löwenscheune Wettingen. Geschichte Zeitstrahl Klosterkirche Kloster & Nebengebäude Spinnerei

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Sammlung

Seit 1830 ist die Sammlung kontinuierlich gewachsen und setzt sich aus vielfältigen Beständen zusammen: Sie vereint Nachlässe vieler Aargauer Schlösser und Klöster, zahlreiche Schenkungen privater Sammlerinnen und Sammler, Übernahmen aus Firmenarchiven sowie gezielte Ankäufe. In dieser Vielfalt spiegelt sich die Geschichte und Kultur des Kantons Aargau in ihren unterschiedlichsten Facetten. Zugleich wird die Sammlung laufend erweitert, um auch künftigen Generationen ein möglichst umfassendes Bild der Aargauer Vergangenheit und Gegenwart zu überliefern und anhand originaler Objekte erlebbar zu machen. Sammeln, Bewahren, Forschen Zu den Kernaufgaben eines Museums gehören das systematische Sammeln, das fachgerechte Aufbewahren und das wissenschaftliche Erforschen von Objekten. Ein Sammlungskonzept legt fest, nach welchen Kriterien Objekte aufgenommen werden. Jedes neu erworbene Stück wird von Fachpersonen inventarisiert, dokumentiert, digital zugänglich gemacht und für eine langfristige Lagerung konserviert. Bei Bedarf erfolgen aufwendige Restaurierungen. Erst durch diese sorgfältige Arbeit können die Objekte ihre Rolle als "Grundlagenmaterial" für Forschung, Ausstellungen und Vermittlungsangebote erfüllen. Was Besucherinnen und Besucher in den Dauer- und Sonderausstellungen von Museum Aargau auf den Schlössern und den Klöstern sehen, ist somit nur ein kleiner Ausschnitt der Sammlung Museum Aargau. Der weitaus grössere Teil der Sammlung bleibt im Sammlungszentrum Egliswil verwahrt und wartet darauf, in künftigen Ausstellungen ans Licht zu treten und sich als beredtes Zeugnis der Aargauer Geschichte und Kultur zu präsentieren. MEHR ZUR SAMMLUNG Schatzkammer der Sammlung Sammlungszentrum Egliswil Digital entdecken Sammlung online Unterstützung Dienstleistungen Führungen Sammlung besuchen

Gradian
Aussenansicht Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden

Erinnerungsort der Habsburger

Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Produktion "Tor zum Paradies" Kloster Königsfelden: Mehrere Kinder liegen in Farben getaucht auf dem Boden der Klosterkirche.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Königsfelden mit Windisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

 
Innenaufnahme Kloster Königsfelden; Blick in den Chor mit den berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter.

Berühmte
Glasfenster

Glasmalerei aus dem Mittelalter  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

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SCHULEN, FAMILIEN UND GRUPPEN

 
Besucher und Besucherinnen betrachten die berühmten Glasfenstern auf Kloster Königsfelden

Für
Schulen

Führung und selbständiger Workshop  

 
Audioguide-Gerät mit Kopfhörer, im Hintergrund in Unschärfe Schülerinnen und Schüler.

Für
Familien

Staunt über imposante Glasfenster  

 
Eine Gruppenführung im Kloster Königsfelden. Im Hintergrund die berühmten Glasfenster.

Für
Gruppen

Führung und selbständiger Rundgang  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Eine Mutter mit fünf Kindern an einem Tisch im römischen Bistro Popina im Legionärspfad Vindonissa.

Essen und
Trinken

Bistro Legionärspfad Vindonissa  

 
Innenraum Kloster Königsfeld mit vielen Gästen, die sitzen. Vorne spricht ein Mann an einem Podium.

Klosterkirche
mieten

Kulturelle Anlässe und Diplomfeiern  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Aussenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Geschichte

Königsmord und Klostergründung  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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