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Kompost, nein danke!

Zurück zum Blog 30. April 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kompost gilt als "schwarzes Gold" im Garten. In einigen Fällen jedoch ist Kompost das falsche Mittel. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Kompost ist im Garten oftmals die richtige Wahl. Ein gesunder, ausgewogener und reifer Kompost enthält viele Nährstoffe und Spurenelemente. Bei stark zehrenden Pflanzen wie Tomaten, Kartoffeln oder Kürbis kann Kompost zusätzlich mit Hornspänen oder einer anderen Form von Stickstoff angereichert werden. Kompost gilt deshalb als natürliches Wundermittel. Doch nicht alle Pflanzen freuen sich über dieses "Schwarze Gold", wie Kompost unter Gärtnerinnen und Gärtnern auch genannt wird. In folgenden Fällen ist Kompost das falsche Mittel: Kübelpflanzen Pflanzen, die in Töpfen und anderen Gefässen stecken, können Kompost nicht verwerten. Dazu braucht es in der Erde Lebewesen, die das organisches Material zersetzen und so für die Pflanze verfügbar machen. Kurz gesagt: Es muss zuerst durch den Wurm! Pflanzen in Gefässen sollten stattdessen mit fertigem, bereits verfügbarem Dünger (z.B. in Form von Kügelchen, Stäben oder Flüssigdünger) ernährt werden. Blumenwiesen Kompost sollte nicht auf Blumenwiesen ausgebracht werden. Einheimische Blumen wie Leinkraut, Klappertopf oder Wiesensalbei mögen magere, nährstoffarme Böden. Gelangen mit Kompost zu viele Nährstoffe auf die Wiese, entwickeln sich zudem andere Pflanzen – vor allem Gras – zu stark. Feine Blümchen haben dagegen kaum eine Chance. Küchenkräuter Diverse gängige Küchenkräuter wie Rosmarin, Thymian oder Salbei stammen ursprünglich aus kargen Umgebungen. Diese Kräuter vertragen deshalb kaum Dünger. Moorbeetpflanzen Auch Moorbeetpflanzen wie Heidelbeeren, Azaleen, Rhododendren oder Erika sollten nicht mit Kompost gedüngt werden. Moorbeeterde ist leicht sauer und weist einen niedrigen pH-Wert auf – Kompost dagegen ist alkalisch und hat einen höheren pH-Wert, was diese Pflanzen nicht mögen. Weitere Beiträge 23. Juli 2021 Insekten und andere Krabbeltiere: die kleinen Nützlinge im Garten Käfer, Spinnen und Insekten im Allgemeinen werden oft mit gemischten Gefühlen betrachtet. Jedoch sind viele von ihnen als Nützlinge… 18. Juni 2021 Mulchen und Gründüngung leicht gemacht Damit Wasser im Sommer weniger schnell verdunstet, sollte der Boden gemulcht werden. Im Blog zeigen wir zudem, was es bei der Gründüngung zu… 18. Januar 2023 Schadet Efeu Bäumen? Efeu ist ein dekorativer Bodendecker und ein wahrer Kletterkünstler. An Bäumen erklimmt die Pflanze in kürzester Zeit Höhen von über 20… Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Reisekultur und Reiseliteratur im 18. und 19. Jahrhundert

Zurück zum Blog 08. Mai 2024 Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Die Wildegger Schlossbibliothek birgt zahlreiche Reisebücher aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Anhand dieser Schriften lässt sich wunderbar verfolgen, wie sich die Reisekultur und die Reiseliteratur über die Zeit verändert haben. 2024 stand auf Schloss Wildegg Reiseliteratur im Fokus. Eine kleine Sonderausstellung in der Bibliothek beleuchtete Italienreisen im Rahmen der sogenannten Grand Tour oder Kavalierstour und den frühen Schweizer Tourismus; dies anhand ausgewählter Werke aus der Bibliothek der Familie von Effinger. Die adligen Effinger waren über Jahrhunderte die Besitzer des Schlosses Wildegg. In ihrer Schlossbibliothek sammelten sich vom 17. bis zum 19. Jahrhundert über 5'300 Bücher an. Neben belletristischen und historischen Werken bilden Schriften zu geografischen Themen wie Reiseführer, Reiseberichte und Karten die drittgrösste Gruppe unter den Büchern auf Schloss Wildegg. Älteste Aufnahme der Schlossbibliothek Wildegg von 1913 (Schweizerisches Nationalmuseum). Reisende Bücher und Reisebücher Verschiedene männliche Mitglieder der Effinger-Familie unternahmen im 18. Jahrhundert sogenannte Kavalierstouren. Für junge männliche Adelige bildete eine Kavalierstour oft den Abschluss ihrer Ausbildung. Sie reisten während Monaten, wenn nicht sogar Jahren, durch Europa. Auf diesen Bildungsreisen sollten die adligen Knaben das kulturelle Wissen, den gängigen Gesprächsstoff und das soziale Verhalten der Oberschicht erlernen. Johann Bernhard Effingers Kavalierstour von 1717 bis 1719 führte ihn nach Deutschland, Frankreich, in die Niederlande und nach England. Mit Büchern im Gepäck kehrte er wieder nach Hause zurück: Verschiedene Wörterbücher, eine englische Bibel oder eine Abhandlung zu Versailles fanden so Eingang in die Wildegger Schlossbibliothek. Mehrere in der Bibliothek auffindbare Ausgaben des Buches "Nouveau voyage d'Italie" von Maximilien Misson zeigen, wie die Effinger ihre Kavalierstouren planten. Missons Bericht über seine eigene Reise nach Italien als Lehrer junger Adeliger wurde zur beispielhaften Anleitung für Touren durch das beliebte mediterrane Reiseland. Zwei Enkel des Johann Bernhard Effinger, Sigmund und Rudolf Emanuel Effinger, bereisten schliesslich im Winter 1794/95 Italien. Die Schweiz als Reiseziel Nach dem Abflauen der klassischen adeligen Kavalierstour zum Ende des 18. Jahrhunderts entwickelte sich ein breiterer Tourismus. Dabei wurde die Schweiz mit ihren Alpen von einem beschwerlichen Durchreiseland zu einem touristischen Ziel. Der vom preussischen Arzt Johann Gottfried Ebel verfasste erste grosse Reiseführer für die Schweiz beschleunigte diesen Wandel. Von dieser 1793 publizierten "Anleitung auf die nützlichste und genussvollste Art die Schweiz zu bereisen" findet man ebenfalls ein Exemplar in der Wildegger Schlossbibliothek. Auch ein Jahrhundert nach ihrer Erscheinung galt Ebels "Anleitung" noch als wichtiger Grund für den touristischen Erfolg der Schweiz. Titelseite mit Bild des Rhonegletschers des zweiten Bandes der französischen Übersetzung des Reiseführers von J. G. Ebel, 1805 (Schweizerische Nationalbibliothek, Bern). Moderne Folklore Zur wachsenden Bedeutung der Schweiz als Tourismusdestination hat auch die aufkommende moderne Naturwissenschaft beigetragen. Sie wollte beweisen, dass Gott die Welt sinnvoll gestaltet hatte. Die Alpen erschienen nun nicht mehr furchterregend, sondern als erhabenes Naturschauspiel und galten als Wasser-, Wolken-, und Windversorger für das gesamte Europa. Aber auch die Lobeshymnen, die von der Aufklärung inspirierte Autoren wie Ebel oder auch Rousseau über die Schweiz schrieben, trugen zum neuen touristischen Erfolg bei. Die Schweiz wurde zum Symbol einer genügsamen, freiheitlichen und demokratischen Insel inmitten einer dekadenten Welt. Und in der Schweiz verstand man, dass sich lohnte zu inszenieren, wonach die Fremden so eifrig suchten. Da die fremden Reisenden auf ihrer Suche nach der ländlichen Idylle aber nicht auf ihren bürgerlichen Wohlstand verzichten wollten, entstand neben der folkloristischen Inszenierung eine auf den Tourismus abgestimmte Infrastruktur. Es wurden Wegschneisen geschlagen, moderne Transportmittel wie Dampfschifflinien und Eisenbahnverbindungen bereitgestellt, Aussichtsplattformen und Hotels errichtet. Aussichtsterrasse "Rigi Känzli", Luzern, ca. 1879 (Schweizerisches Nationalmuseum). Brünigstrasse bei der "gesprengten Fluh" mit Touristen, Bern, ca. 1860-1885 (Schweizerisches Nationalmuseum). Die Industrie der Idylle Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Reisen von einem Privileg des Adels zu einem Massenphänomen. Dieser Wandel schlug sich auch in der Reiseliteratur nieder. Persönliche Berichte wurden von allgemeineren Kulturreiseführern verdrängt. Ein gutes Beispiel hierfür sind die auch heute noch existierenden Baedeker-Reiseführer. Auch veränderte sich das Interesse an den Reisen. Die Kavalierstouren der Effinger dienten zur Bildung und zur Pflege der Familienpolitik mit der gezielten Platzierung des Nachwuchses in der höfischen Gesellschaft. Die Reisen in die Schweiz ab Ende des 18. Jahrhunderts hingegen wurden von der bürgerlichen Wunschfantasie nach einer Flucht in die Idylle motiviert. Nachwirkungen hat dies bis heute. Das schweizerische Selbstverständnis ist eng mit der touristischen Werbesprache über die Schweiz verbunden. Aber auch die Suche nach der Idylle bleibt bestimmend für unsere heutige Art des Reisens. Dass sich die Erfahrung der Idylle in der Schweiz als wichtiger Wirtschaftszweig etabliert hat, macht den Tourismus bis heute zu einer widersprüchlichen Angelegenheit. Im Jahr 2022 generierte der Tourismus in der Schweiz 43 Milliarden Franken Umsatz. In einer industriellen Welt hat sich die Befreiung von dieser industriellen Welt selbst zur Industrie entwickelt. Folkloristische Darstellung einer Schweizerin aus Rudolf Gerber: Interlaken. Mit 14 Illustrationen und einer Karte. Zürich, 1878. Weitere Beiträge 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 29. Oktober 2021 Die Geschichte des Rauchens – Tabakkonsum im Wandel der Zeit Die Tabakkultur hat heutzutage unterschiedliche Formen und Farben. Doch wann und wie wurde das Rauchen überhaupt "in"? Die Antworten im Blog… 26. Juli 2023 Fotoalbum der ersten Bundesfeier 1891 in Lenzburg 1891 feierte die Schweiz erstmals am 1. August ihren Nationalfeiertag. Ein Fotoalbum aus der Sammlung Museum Aargau gibt Einblick in die… Von Mara Jenni Von Mara Jenni Mara Jenni ist Praktikantin im Team Ausstellungen von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Kommentare

 
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Fingerloop: Anleitung zum Fingerschlaufen flechten

Zurück zum Blog 06. November 2020 Kategorie Schlossgeschichten Fingerschlaufenflechten (Fingerloop) ist eine uralte Technik, die im Mittelalter sehr verbreitet war. Bei den Ausgrabungen in Hallstatt (Österreich) wurden Textilien gefunden, die möglicherweise mit Fingerschlaufenflechten hergestellt wurden. Die Möglichkeit, nur mit Faden und Händen kleine Kunstwerke zu schaffen, ist faszinierend. Mit unserer Anleitung werdet ihr schnell zum Fingerloop-Profi! Nachfolgend zeigt das Museum Aargau die Grundtechnik des Fingerschlaufenflechtens. Flechten mit 7 Schlaufen Vorbereitung 7 ca. 70-80cm lange Woll- oder Garnfäden in der Mitte umlegen, so dass 7 Schlaufen entstehen. Mit diesen wird geflochten. Die unteren losen Schlaufen werden in einem Knoten gefasst. Ist man zu zweit, kann das Gegenüber den Knoten halten, damit man leichter flechten kann. Man kann aber auch alleine flechten, wenn man oberhalb des Knotens eine Schlaufe befestigst und diese an einem Haken, Stuhl oder sonst wo anhängst. Ausgangsposition Linke Hand: 4 Schlaufen je auf Zeig-, Mittel-, Ring- und Kleinfinger Rechte Hand: 3 Schlaufen je auf Zeig-, Mittel- und Ringfinger Flechten 1. Der rechte Kleinfinger holt den äusseren Faden des linken Zeigfingers, indem er von oben in die Schlaufe greift. 2. Die Schlaufen der linken Hand wandern eine Position nach, so dass der kleine Finger frei ist. 3. Die Arme spreizen, um den "Knoten" anzuziehen. 4. Nun dasselbe spiegelbildlich: Der linke Kleinfinger holt den äusseren Faden des rechten Zeigfingers, indem er von oben in die Schlaufe greift. 5. Die Schlaufen der rechten Hand wandern eine Position aufwärts. 6. Die Arme spreizen, um den „Knoten“ anzuziehen. 7. Und wieder von vorne, bis das Bändeli fertig ist. 8. Am Schluss das Ende des Bändelis verknoten. Flechten mit Unterquerungen Unterquert der Kleinfinger die Fäden von Klein-, Ring- und/oder Mittelfinger bevor er die Schlaufe des Zeigfingers holt, entstehen verschiedene Muster. Inneren Faden unterqueren Äusseren Faden unterqueren Es gibt viele Möglichkeiten und Kombinationen, die Fäden zu unterqueren. Bei einem Bändeli mit 7 Schlaufen sind dies: Querung Möglichkeiten (Total 63) 1 6 2 15 3 20 4 15 5 6 6 1 Hat es dich gepackt? Es gibt eine Vielzahl von weiteren, teilweise kniffligen Mustern mit bis zu 13 Schlaufen, die alleine ohne Hilfsmittel geflochten werden können. Es können auch zwei Personen zusammen mit 15 und mehr Schlaufen flechten. Je nach Farbzusammenstellung entstehen interessante Effekte. Hier einige Anwendungsbeispiele: Von Françoise Bernhard Von Françoise Bernhard Françoise Bernhard ist im Gästeservice von Schloss Hallwyl tätig. Die Leidenschaft für das Fingerschlaufen-Flechten hatte sich an einem Mittelaltermarkt entfacht. Seither liebt sie diese kreative und zugleich meditative Freizeitbeschäftigung. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
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Quiz: Welche Epoche passt zu Ihnen?

Zurück zum Blog 19. April 2024 Kategorie Quiz & Spiele Antike, Mittelalter oder doch lieber Barock? Lösen Sie unser Quiz und finden Sie heraus, welche Epoche am besten zu Ihnen passt! Personalities Römerzeit Mittelalter Barock Belle-Époque Weitere Quiz 30. Juni 2023 Quiz: Welcher Mittelalterberuf passt zu Ihnen? Wären Sie Bauer, Bäuerin oder Ritter? Oder würden Sie eher ins Kloster gehen? 26. April 2023 Quiz: Welches Fabelwesen sind Sie? Drache, Einhorn oder etwas anderes? Erfahren Sie, welches Fabelwesen am besten zu Ihnen passt! 20. Februar 2024 Quiz zur römischen Mythologie Testen Sie Ihr Mythologie-Wissen in diesem Quiz! Von Grégoire Luisier Von Grégoire Luisier Grégoire Luisier ist Digital Media Manager im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Quiz & Spiele Kommentare

 
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Gladiatoren im Ruhestand

Zurück zum Blog 27. Mai 2024 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Viele Gladiatoren starben in der Arena, was geschah aber mit den anderen? Und was verraten die Grabstelen der Gladiatoren über ihren gesellschaftlichen Status? Duell bei einem Leichenbegängnis, Nekropole von Gaudo, Paestum, Kampanien; 1. Hälfte 4. Jh. v. Chr.; heute im Museo Archaeologico, Paestum. © Pontrandolfo/Rouveret 1998. Die meisten Gladiatoren waren Sklaven Gladiatorenkämpfe gab es im Römischen Reich von 264 v. Chr. bis Anfang des 5. Jahrhunderts n. Chr. Aus verständlichen Gründen waren die meisten Gladiatoren keine Freiwilligen, sondern Sklaven, hatten also von Grund auf kaum eigene Rechte. Sie wurden vom lanista , einem Gladiatorenmeister, ausgewählt und gekauft. Daraufhin wurden sie in seine Gladiatorenschule gebracht, wo sie einen Eid auf ihren dominus und ihre Zukunft als Gladiator leisten mussten. Entfremdet von der eigenen Familie und ihrer Heimat, bekamen sie hier einen neuen Namen und wurden Teil einer neuen Familie. Miteinander teilten sie dieselbe Ausbildung, dasselbe Essen und dieselbe medizinische Versorgung. Nun begann der Drill: Hieb um Hieb und Stich um Stich mussten sie sich ihren Weg nach oben erkämpfen – oder sterben. Waren sie erfolgreich, winkte ihnen bald die Anerkennung des Publikums und die Hoffnung, sich freikaufen zu können. Doch der Gladiator wusste um die Zerbrechlichkeit dieser Hoffnung – schmerzlich wurde sie ihm bewusst, wenn er einmal mehr im blutgetränkten Sand der Arena vor seinem Gegner auf die Knie musste und das Urteil des Publikums erwartete. Wenn es denn so weit kam: Nicht selten fand er bereits während des Kampfes den Tod. Ein knieender retiarius erwartet den Todesstreich des über ihm stehenden murmillo. Spätes 2. Jh. n. Chr.; Insula 30, Augusta Raurica. © Heinz Grauwiler. Kampfmaschinen im Ruhestand Doch wie gestaltete ein libertus , ein Freigelassener, sein weiteres Leben? Die angesparten Sesterzen dürften kaum dafür gereicht haben, sich in den Ruhestand zu begeben, zumal es das Konzept des Ruhestandes im heutigen Sinne noch nicht gab. Lediglich die Legionäre, nachdem sie 25 Jahre gedient hatten, konnten sich auf eine Pension in Form von Land oder Geld freuen. Doch während jene das römische Bürgerrecht genossen, waren die Rechte und Perspektiven der Gladiatoren eingeschränkt. Dank ihres Ruhmes als erfolgreiche Kämpfer war es ihm möglich, sich entweder als Ausbildner anderer Gladiatoren oder als Bodyguard reicher Bürgerinnen und Bürger seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Nicht zuletzt mag ein Gladiator den Ruhm der Arena vermisst haben und freiwillig seine Karriere in der Arena fortgesetzt haben. Was die Gräber der Gladiatoren über sie verraten Vergeblich sucht man ihre Gräber in den Nekropolen der römischen Bürgerschaft. Frei oder unfrei – sosehr der entpersonalisierte Gladiator in der Arena verehrt wurde, sosehr wurde die Person hinter dem Helm verachtet. Mit der infamia belegt, zählte er – wie auch Schauspieler und Prostituierte – zu den Geächteten der Gesellschaft. Man musste sie daher auf separaten Friedhöfen begraben, wollte man nicht das Risiko eingehen, die Totenruhe edler Bürgerinnen und Bürger zu stören. Und dies wollte man auf gar keinen Fall. Um ganz sicher zu sein, dass ein rastloser Gladiator nicht etwa als Totengeist zurückkehrte, enthauptete man post mortem auch gerne den einen oder anderen von ihnen. Auf den Grabstelen präsentieren sich die meisten Gladiatoren als mehrfacher und triumphierender Sieger, während andere den Moment des Kampfes abbilden. Und nicht wenige freuen sich darüber, "viele Leben gerettet" zu haben: Denn wen mag es erstaunen, wenn Gladiatoren unter sich Abmachungen getroffen haben, wie ein Kampf verlaufen sollte und dass man sich gegenseitig schonen wolle. Steckte vielleicht sogar der lanista hinter der Abmachung, weil er nicht wollte, dass sich seine besten Kämpfer gegenseitig töteten. Oder wollte der Gladiator bloss bluffen, indem er impliziert, dass er die Leben ebenso gut hätte nehmen können? Und schliesslich finden sich Grabstelen wie jene des als Thraker kämpfenden Danaos aus Cyzikus: Sein Wunsch war es, sich zusammen mit seiner Familie verewigen lassen. Die Inschrift lautet: "Heorte, seine Frau, und Asklepiados, sein Sohn, haben dem Danaos, secundus palus der thraces , dies zu seinem Gedächtnis errichtet. Siegreich ging der Gladiator in den Hades ein." Grabstele des Thrakers Danaos aus Cyzikus (Kleinasien); 2. Jh. n. Chr.; © Kunsthistorischen Museum Wien. Bei der Betrachtung der Grabstelen wird schnell vergessen, dass die Mehrheit der Gladiatoren nicht das Glück hatte, ihren ersten Kampf zu überleben. Sie fanden ihre Ruhe weder in der Ehrung durch das Publikum noch in einer – für die Römer und Römerinnen so wichtigen – anständigen Bestattung. Weitere Blogbeiträge 19. Mai 2026 Quiz: Wie gut kennen Sie Gladiatoren? Testen Sie in diesem Quiz Ihr Wissen über die Gladiatoren im alten Rom. 25. März 2024 Wie ein Maultier Rom zum Weltreich machte Den meisten zwar bekannt, führt das Maultier eher ein Schattendasein: Es ist weder Pferd noch Esel und begegnet uns im heutigen Alltag nur… 10. Oktober 2025 Der römische Legionär und seine Ausrüstung Was gehört zur Kleidung und Ausrüstung eines römischen Legionärs? Marius aus dem Legionslager Vindonissa zeigt Ihnen, wie sich ein römischer… Von Luca Grünig Von Luca Grünig Luca Grünig ist Praktikant in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Musik aus dem Mittelalter: Drehleier-Spiel auf Schloss Lenzburg

Zurück zum Blog 15. Oktober 2020 Kategorie Schlossgeschichten Geschichtsvermittler Peter Suenderhauf belebt als Spielmann mit seiner Drehleier das leerstehende Ritterhaus. Sein "Bransle de Chevaux" – eine Melodie aus dem 16. Jahrhundert – weckt Erinnerungen an freudige Feste und bunte Feiern auf Schloss Lenzburg. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
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Die Entwicklung der Reiseapotheken: vom Altertum bis ins 18. Jahrhundert

Zurück zum Blog 24. Juli 2024 Kategorien Mittelalter Neuzeit Schätze aus der Sammlung Reisen war früher gefährlich und mühsam. Doch mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke konnte man sich auf die zahlreichen Gefahren vorbereiten. Ein Fuhrmann mit Pferd und Karren, Hausbuch der Nürnberger, Amb. 317.2 Folio 27 verso (Mendel I), Tinte (schwarz), Wasserfarben (grün, braun, grau), Höhung in Weiss und Rot, um 142 (Wikimedia Commons). Früher war Reisen ein mühsames und gefährliches Unternehmen. Die Wege waren schlecht, die Kutschen unbequem und oft führten einsame Pfade durch unbekanntes Gebiet. Die Reisenden waren damals viel grösseren Gefahren ausgesetzt als heute und hatten keine Möglichkeit, schnell Hilfe zu holen. Sich zu verletzen oder zu erkranken konnte tödlich enden. Daher war es üblich – wie teils auch heute noch –, eine Reiseapotheke für Notfälle bei sich zu haben. Reiseapotheken im Altertum und Mittelalter Die Apotheken jener Zeit unterschieden sich stark von modernen Vorstellungen einer Apotheke. Ähnlich wie heute enthielten die Reiseapotheken Mittel gegen Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden, Übelkeit sowie Hilfsmittel gegen Bisse oder Floh- und Wanzenstiche. Reiseapotheken existieren in verschiedenen Formen bereits seit der Antike (ein Beispiel wäre Plinius Schrift Medicina Plinii aus dem 4. Jahrhundert, welche bis ins Mittelalter verbreitet war). Im Laufe der Jahrhunderte veränderte sich die Form der Reiseapotheke erheblich – von Kräuterbüchern und kunstvoll gestalteten, schweren Truhen hin zu kleinen kompakten Taschen, Boxen oder wasserdichten Beuteln. Kreutterbuch, 16. Jahrhundert, Frankfurt am Main, Sammlung Museum Aargau, Inv.-Nr. K-6706. Reisen im Altertum und Mittelalter Reisen waren lang, da Pferde oder gar Kutschen für die meisten Leute zu teuer waren. Vielfach waren Reisen – so etwa bei Wallfahrten – religiös motiviert. Ab der Römerzeit reisten insbesondere Pilger, Geschäftsleute oder Soldaten. Auch das gewöhnliche Volk war unterwegs, allerdings vor allem, um Seuchen oder Kriegen zu entkommen. Dank des ausgebauten Strassennetzes der Römer war das Reisen im Vergleich zu früheren Zeiten einfacher. Im Mittelalter verschlechterte sich jedoch der Zustand der römischen Strassen, sodass Reisen auf unebenen Feldwegen erfolgten. Bildungsreisen im 18. Jahrhundert Im 18. Jahrhundert war das Reisen und das Kennenlernen fremder Länder besonders in Europa sehr verbreitet. Adelige und wohlhabende Bürger begaben sich auf Bildungsreisen ( Grand Tour ), um die Kultur und Kunst Europas zu entdecken. Florenz, Rom, Venedig, Nizza und Paris standen auf der Reiseroute der Grand Tour . Die Reisenden auf einer Grand Tour führten in der Regel viel Gepäck mit, darunter auch die Reiseapotheke, um eine komfortable und sichere Reise zu gewährleisten. In Reiseapotheken des 18. Jahrhunderts findet man oft kleine Glasfläschchen mit Mitteln zur Behandlung von Krankheiten und sogar chirurgische Instrumente, sofern man sich diese leisten konnte. Gebildete Leute verfügten zusätzlich über ein Kräuter- oder Arzneibuch, um die Arzneimittel selbst herstellen zu können. Die mysteriöse Truhe der Sammlung Museum Aargau In der Sammlung Museum Aargau befindet sich eine Reiseapotheke des 18. Jahrhunderts, deren Eigentümer unbekannt ist. Auf den ersten Blick und in geschlossenen Zustand erscheint sie wie eine geheimnisvolle Schatztruhe, welche Betrachterinnen oder Betrachter einlädt, sie zu öffnen und ihren Inhalt zu entdecken. Diese kunstvolle und elegante Reiseapotheke zeigt typische Merkmale der Reiseapotheken des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie ist in Form einer Truhe gestaltet und aus Holz gefertigt, das mit Leder überzogen ist. Die Apotheke enthält zudem typische Arzneimittel jener Zeit. Geöffnete Reiseapotheke mit neun Phiolen mit verschiedenen Substanzen, ein kleines Döschen und zwei eingepackte Arzneimittel (Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-940.) Inhalt der Reiseapotheke In der Reiseapotheke der Sammlung Museum Aargau befinden sich neun Phiolen aus weissem Glas, die unterschiedlich gross sind. Sie enthalten fast alle noch originales Pulver oder Pillen und sind mit Leder abgebunden und beschriftet. Auf dem nachfolgenden Foto sind von links nach rechts drei der neun Gläser aus der Reiseapotheke zu sehen. Ihre Lederdeckel enthalten folgende Bezeichnungen: P. Antispasm, Pil. Purgantes, P. Bezoard . Entsprechend dem Inhalt könnte hier P. für «pulvis» (Pulver) und Pil. für «Pillula» (Kleine Pille) stehen. Diese drei Arzneimittel waren im 18. Jahrhundert sehr verbreitet. Der Pulvis Antispasmicodicum ist ein Antikrampfmittel, die Pillulae Purgantes wurden für die Reinigung des Darms und für eine bessere Verdauung verwendet, Pulvis Bezoard für die Entgiftung. Fazit Reiseapotheken haben eine lange Tradition. Auch heute sind sie noch aktuell und stellen für uns wichtige Reisebegleiter dar. Form und Inhalt der Reiseapotheken haben sich im Laufe der Zeit jedoch stark verändert. Während moderne Reiseapotheken kompakt und spezialisiert sind, waren damalige Reiseapotheken auch faszinierende kleine Kunstwerke. Die Grundidee von Reiseapotheken blieb jedoch stets dieselbe: die Gewährleistung von Sicherheit und Gesundheit auf Reisen. Weitere Blogbeiträge 08. Mai 2024 Reisekultur und Reiseliteratur im 18. und 19. Jahrhundert Die Wildegger Schlossbibliothek birgt zahlreiche Reisbücher aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Anhand dieser Schriften lässt sich wunderbar… 07. Juni 2024 Quiz: Was wissen Sie über alte Heilpflanzen? Woher kommt die Bezeichnung für Basilikum? Welche Blumen werden bei Verdauungsbeschwerden angewendet? Testen Sie Ihr Wissen in diesem Quiz! 01. Dezember 2021 Gesund durch den Winter mit Arzneien von Burkhard von Hallwyl (Teil 1) Im Winter muss man besonders gut auf die Gesundheit achten. Folgende Rezepte gegen Winterkrankheiten von Burkhard III. von Hallwyl könnten… Von Patricia Striebel Von Patricia Striebel Patricia Striebel ist Praktikantin der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Neuzeit Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Tomaten: die richtige Pflege

Zurück zum Blog 17. Juni 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten So gelingen Tomaten perfekt: der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Tomaten kamen bereits im 16. Jahrhundert zu uns und erfreuen sich seither immer grösserer Beliebtheit. Mittlerweile findet man im Handel über 100 verschiedene Sorten. Neben den roten Früchten gibt es auch gelbe, violette oder grüne. Standortwahl und Pflanzung von Tomaten Die Pflanzen lieben einen sonnigen, warmen und wettergeschützten Standort. Haben Sie keinen schützenden Standort, empfiehlt es sich, ein Tomatenhaus zu bauen. Achten Sie darauf, dass eine Seite – die vom Wetter abgewandte – offen ist. Tomaten können im Beet oder in Gefässen gepflanzt werden – wobei Gefässe mindestens 10 Liter gross sein müssen, da Tomaten im Sommer einen hohen Wasserbedarf haben. Weil Tomaten überdies Starkzehrer sind, bevorzugen sie nährstoffreiche Erde und eine gute Gründüngung. Während dem Sommer freuen sich die Pflanzen auch über Flüssigdünger (es gibt speziellen Tomatendünger) und danken es Ihnen mit feinen aromatischen Früchten. Tomaten im Garten (Pixabay/CB_Droneography) Pflege und Ernte Achten Sie beim Giessen auf eine gleichmässige Feuchtigkeit. Während dem Wachstum werden regelmässig die Seitentriebe ausgebrochen, dies fördert die Fruchtbildung. Ab etwa Ende Juli kann man den Kopf der Pflanze abschneiden, ebenso Blätter, welche die noch unreifen Früchte bedecken. Dies unterstützt den Reifeprozess. Hat man im Herbst noch grüne Früchte und die Sonne scheint nicht mehr so oft, können diese geerntet werden und reifen so doch noch nach. Wenn der Reifeprozess beschleunigt werden soll, können Äpfel dazu gelegt werden. Weitere Blogbeiträge 30. April 2024 Kompost, nein danke! Kompost gilt als "schwarzes Gold" im Garten. In einigen Fällen jedoch ist Kompost das falsche Mittel. Der Gartentipp aus dem Wildegger… 07. Juni 2024 Quiz: Was wissen Sie über alte Heilpflanzen? Woher kommt die Bezeichnung für Basilikum? Welche Blumen werden bei Verdauungsbeschwerden angewendet? Testen Sie Ihr Wissen in diesem Quiz! 04. März 2024 Fitmacher Johannisbeeren Tauchen Sie ein in die Welt der Johannisbeeren. Von Sorten und Schnitt bis zur Pflege: Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Die Äbtissin führt zum Klarafenster im Kloster Königsfelden

Zurück zum Blog 14. Oktober 2020 Kategorie Klosterleben Die berühmten Glasfenster der Klosterkirche Königsfelden sind Symbole der herausragenden Stellung der Habsburger im 14. Jahrhundert. Begleiten Sie Äbtissin Udelhild von Hallwyl (1391) durch die Klosterkirche und zum faszinierenden Klarafenster. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

 
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Das Erdbeer-Einmaleins: Tipps zur Sortenpflege

Zurück zum Blog 13. August 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Der Spätsommer ist der ideale Zeitpunkt, um Erdbeeren zu pflanzen, denn von August bis Oktober werden die Blüten fürs nächste Jahr gebildet. Je später man die Pflanzen setzt, desto geringer ist der Ertrag im nächsten Jahr. Erdbeeren bevorzugen einen sonnigen Standort mit einem humosen, tiefgründigen Boden, der mit Kompost oder Pflanzenerde verbessert werden kann. Am besten eignen würde sich ein frisch geerntetes Kartoffelbeet. Auf jeden Fall sollten während drei Jahren keine Erdbeeren darauf gewachsen sein. Vor dem Fruchtansatz empfiehlt es sich, Holzwolle oder Stroh um die Pflanzen zu legen. Dadurch sind die Beeren weniger anfällig auf Fäulnis und der Schneckenbefall wird eingedämmt. Tipps zur Pflege der Erdbeer-Sorten: Eimaltragend: Vor dem Laubaustrieb die verdorrten und fleckigen Blätter entfernen, das verkleinert das Risiko für Pilzbefall. Die Ausläufer werden entfernt. Immertragend: Nur die ersten zwei bis drei Beeren ernten und dann die Blüten entfernen, das führt zu einer schnelleren Nachblüte, gibt kräftigere Pflanzen und vermindert Schimmelbefall. Pro Pflanze ein bis zwei Ausläufer stehen lassen, um eine gute Nachernte zu erreichen. Erdbeerwiese: Hier wird alles stehen gelassen, so entsteht ein schöner Pflanzenteppich. Monatserdbeere: Diese Pflanzen bilden keine Ausläufer, somit benötigen sie keine spezielle Pflege. Hängeerdbeeren: Für eine starke Ausläuferbildung empfiehlt es sich, die ersten Blüten bis im Mai auszubrechen und ab dann alles wachsen lassen. Zum Überwintern werden die Ausläufer abgeschnitten. Im Winter das Giessen nicht vergessen! Klettererdbeeren: Auch bei diesen Erdbeeren ist es am besten, die ersten Blüten bis im Mai auszubrechen. Klettererdbeeren müssen aufgebunden werden, da sie sich nicht von alleine halten können. Nach etwa drei Kulturjahren sind die Pflanzen erschöpft und müssen frisch gepflanzt werden. Dazu kann man auch die Ausläufer der alten Erdbeeren nehmen und sie dadurch verjüngen. Und beim neu Bepflanzen immer daran denken: Es sollten während drei Jahren keine Erdbeeren in dem Beet gewachsen sein. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

Gradian
Aussenansicht Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden

Erinnerungsort der Habsburger

Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Produktion "Tor zum Paradies" Kloster Königsfelden: Mehrere Kinder liegen in Farben getaucht auf dem Boden der Klosterkirche.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Königsfelden mit Windisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

 
Innenaufnahme Kloster Königsfelden; Blick in den Chor mit den berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter.

Berühmte
Glasfenster

Glasmalerei aus dem Mittelalter  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Die berühmten Glasfenster vom Kloster Königsfelden werden mit Licht durchflutet
10:00 – 17:00 Uhr

Glasfenster-Tour

Wissenswertes zu den Glasfenstern mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden
10:00 – 17:00 Uhr

Baugeschichts-Tour

Wissenswertes zur Baugeschichte mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
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  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

SCHULEN, FAMILIEN UND GRUPPEN

 
Besucher und Besucherinnen betrachten die berühmten Glasfenstern auf Kloster Königsfelden

Für
Schulen

Führung und selbständiger Workshop  

 
Audioguide-Gerät mit Kopfhörer, im Hintergrund in Unschärfe Schülerinnen und Schüler.

Für
Familien

Staunt über imposante Glasfenster  

 
Eine Gruppenführung im Kloster Königsfelden. Im Hintergrund die berühmten Glasfenster.

Für
Gruppen

Führung und selbständiger Rundgang  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Eine Mutter mit fünf Kindern an einem Tisch im römischen Bistro Popina im Legionärspfad Vindonissa.

Essen und
Trinken

Bistro Legionärspfad Vindonissa  

 
Innenraum Kloster Königsfeld mit vielen Gästen, die sitzen. Vorne spricht ein Mann an einem Podium.

Klosterkirche
mieten

Kulturelle Anlässe und Diplomfeiern  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Aussenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Geschichte

Königsmord und Klostergründung  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken