Schloss Wildegg

Fasanerie

In der ehemaligen Vogelvoliere vor den Schlosstoren sind im Frühjahr 2022 drei Fasanenpaare eingezogen: je zwei Glanzfasane, Goldfasane und Satyr Tragopan-Fasane. Jedes Paar verfügt in der umgebauten Anlage über einen eigenen Aussenbereich. Der Umbau der Voliere zur Fasanerie ist auch eine Rückkehr zu einer Tradition: Bereits in früheren Zeiten lebten Fasane auf Schloss Wildegg. Im Jahresbericht 1925 des Schlosses heisst es etwa: "Für die Fasanerie wurden drei neue Arten von Fasanen angeschafft. Im Übrigen erfreut sich diese neue Einrichtung der besonderen Gunst der Besucher, namentlich der Schulen, und erhält sich zudem fast vollständig aus dem Verkaufe der Nachzucht." In Europa existieren Volieren mit Fasanen seit Ende des 17. Jahrhunderts. Sie dienten dem Adel hauptsächlich als mit schönen Vögeln ausgestattetes Amusement und zur Demonstration von Macht und Reichtum. Die Fasanerie von Schloss Wildegg um 1923. Engagement der Freunde Schloss Wildegg Die Fasanerie wird betrieben vom Verein Freunde Schloss Wildegg. Die Vereinsmitglieder haben 2021/2022 rund 30'000 Franken investiert, um die ehemalige Vogelvoliere für die neuen Bewohner herzurichten. Eine Tierpflegerin sowie freiwillige Mitarbeitende kümmern sich um das Wohl der Tiere. Um die laufenden Kosten decken zu können, freut sich der Verein über weitere Interessierte. Vereinsmitglieder profitieren unter anderem von kostenlosem Eintritt ins Schloss sowie von exklusiven Angeboten. Verein Freunde Schloss Wildegg

 
Schloss Wildegg

Rebberg

Seit mehr als 400 Jahren werden unterhalb des Schlosses Reben bewirtschaftet und daraus Schlosswein gekeltert. Der Weinbau und -verkauf waren für die Familie von Effinger lange Zeit wichtige Einkünfte. Der Wein wurde im von Bernhard Effinger eigens dafür gebauten Gasthof Bären am Fuss des Schlossbergs ausgeschenkt und verkauft. Die von Effinger hatten in der Region das alleinige Weinausschanks- und Handelsrecht. Biologischer Weingarten Seit 2019 ist der historische Rebberg an den diplomierten Önologen Matthias Brunner verpachtet. Die preisgekrönte Brunner Weinmanufaktur aus Hitzkirch LU setzt auf eine artenreiche biologische Weingarten-Bewirtschaftung und ist seit vielen Jahren eng mit dem Aargau verbunden. Der Luzerner Winzer bewirtschaftet unter anderem auch die Rebberge von Schloss Brunegg und der Trostburg in Teufenthal.

 
Schloss Hallwyl

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Schloss Lenzburg

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Schloss Wildegg

Gasthof zum Bären

HINWEIS Der Gasthof ist seit 2023 geschlossen. Der Gasthof Bären war 1692 von Bernhard Effinger erbaut worden. Am Fusse des Schlossbergs wurde der Wein vom eigenen Rebberg ausgeschenkt und verkauft. Der Weinbau und -verkauf waren für die Familie von Effinger lange Zeit wichtige Einkünfte, die Familie hatte in der Region das alleinige Weinausschanks- und Handelsrecht.

 
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Museum Aargau

Römische Kleidung – Kleidervorschriften und gesellschaftlicher Status

Zurück zum Blog 05. Mai 2023 Kategorien Römerzeit Historische Kleidung Römische Geschichten aus Vindonissa Kleidung war im Römischen Reich ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Inszenierung. Doch was verrieten Tunika, Toga und Stola über den gesellschaftlichen Status einer Person? Und was weiss man zur Kleidung der Bewohnerinnen und Bewohner von Vindonissa? Das heutige Bild von Römern und Römerinnen ist oft stereotypisch geprägt. Tatsächlich wird man aber viele individuell gekleidete römische Personen angetroffen haben – so auch in Vindonissa. Dies heisst jedoch nicht, dass es keine Kleider- oder Modevorschriften gab. Das Basiskleidungsstück aller Römerinnen und Römer war die Tunika (tunica). Sie diente als Unterkleid oder auch als Hauptkleid. Ihre Länge, Weite und Gestaltung variierten je nach Person: Mal war sie lang oder kurz, mal schmal oder weit, mal schlicht, bunt oder kunstvoll verziert. Eine Römerin mit Tunika und Stola und ein Römer mit Tunika und Toga vor der Contubernia (Mannschaftsunterkunft) in Vindonissa. ©Museum Aargau Die Sklaven trugen Tuniken Für die niedrigste Gesellschaftssicht im Römischen Reich, die Sklaven, war die Tunika das Hauptkleidungsstück. Je nachdem in welchem Umfeld die Sklaven tätig waren, oder welcher Schicht ihre Herrin oder ihr Herr angehörte, variierte die Art ihrer Kleidung. Arbeitssklaven trugen gröber gestrickte Tuniken aus dunkler Wolle, die sie höher über ihren Gurt drapierten für mehr Bewegungsfreiheit. Haussklaven, wie sie in Vindonissa beispielsweise ein Zenturio (centurio) oder Kommandant (legatus legionis) besass, hingegen bekamen Tuniken aus hochwertigerem, feinerem Material. Das Aussehen eines Sklaven spiegelte somit auch immer den Status des Hauses wieder, dem er oder sie angehörte. Die Kleidung der Legionäre Die Tuniken der Legionäre waren in der Regel weiss, aber nicht ausschliesslich. Archäologinnen und Archäologen haben Tuniken in den verschiedensten Farben gefunden. Das Färben von Kleidung war immer mit finanziellem Aufwand verbunden. Dies lässt darauf schliessen, dass viele Legionäre farbige Tuniken trugen, um ihren gesellschaftlichen Status zu verdeutlichen und sich von anderen abzuheben. Die Tuniken der Legionäre waren etwa knielang geschneidert, also kürzer als normale Männer-Tuniken. Über der Tunika trugen Legionäre auch in ihrer Freizeit ein cingulum , einen Militärgürtel. Das cingulum war ein wichtiges Statussymbol, weil die Legionäre damit auch ohne ihre Waffen und Rüstung sofort als Legionäre zu erkennen waren. Legionär Divicus gekleidet mit Tunika, Militärgürtel (cingulum), Hosen und Mantel samt Kapuze ©Museum Aargau Hosen (feminalia) galten bei den Römern lange Zeit als barbarisches Kleidungsstück. Spätestens ab dem späteren 1. Jahrhundert hielten sie aber trotzdem, vermutlich klimabedingt, Einzug in die Garderobe der Legionäre – zumindest in den nördlichen Provinzen. Als weiteren Schutz gegen die Kälte trugen die Legionäre ein Halstuch (focala), Wadenwickel oder sogar Socken und ausserdem ein paenula . Die paenula war ein Mantel mit angenähter Kapuze, die sich einfach überstreifen liess und keine weitere Befestigung durch Fibeln benötigte. Die paenula war der grösste und schwerste Mantel der römischen Armee, gefertigt aus gewalkter Wolle oder Leder diente er sowohl dem Schutz gegen Kälte als auch Regen. Mehr dazu im Blogbeitrag: Der römische Legionär und seine Ausrüstung Legionär Divicus beim Anlegen seiner Wadenwickel ©Museum Aargau Das paludamentum , der Feldherrenmantel des Centurios Im Unterschied zu den Legionären trug der eine centuria (Hundertschaft) führende centurio ein paludamentum , einen Feldherrenmantel, den lediglich höherrangige Offiziere trugen. Das paludamentum konnte mit einer Fibel an der rechten Schulter befestigt und so auch praktisch getragen werden. Oft wurde es auch als reines Statussymbol lose gefaltet um den Körper geschlungen oder locker drapiert über den linken Arm gelegt. So erfüllte es keinen praktischen Zweck, diente aber immer noch als Zeichen des hohen militärischen Ranges. Als Zeichen seines Status und besonders seiner Disziplinargewalt trug der centurio stets einen Rebstock (vitis) bei sich, ebenso wie Beinschienen und einen Goldring. Sein bekanntestes Erkennungsmerkmal war jedoch der quergestellte Helmbusch, durch den er auf dem Schlachtfeld von weitem erkennbar war. Centurio Lucius mit Feldmantel, Rebstock und Helmbusch sowie Kommandant Flavius mit Tunika und Toga ©Museum Aargau Der Kommandant und seine toga Das wichtigste Kleidungsstück im Römischen Reich war die toga , die üblicherweise weiss war. Getragen wurde sie von allen Männern die das römische Bürgerrecht besassen. Normalerweise war die toga weiss. Da der legatus legionis , kurz Legat (Kommandant einer Legion), dem Senatorenstand angehörte, trug er eine toga , die mit einem Purpurstreifen eingefasst war. Unter der toga trug der Legat eine tunika , die ebenfalls mit einem breiten Purpurstreifen auf beiden Seiten versehen war. Was trugen die Frauen im römischen Reich? Das Basiskleidungsstück der Frauen im römischen Reich war ebenfalls die Tunika. Im Gegensatz zur Männertunika war diese allerdings sittsam lang geschnitten. Der Stoff war dünner und leichter als bei den Tuniken für Männer. Prostituierten wurde es vorgeschrieben, Tuniken ohne Bordüren und darüber eine dunkle Toga zu tragen. Das sollte die Frauen als von der Gesellschaft geächtet kennzeichnen. Diese Kleidervorschrift wurde aber selten eingehalten. Während Frauen von niederem Status ausschliesslich die Tunika trugen, war diese für verheiratete Römerinnen lediglich ein Unterkleid. Über der Tunika wurde die stola getragen, ein Kleidungsstück, das freien und verheirateten römischen Bürgerinnen vorbehalten war. Auch die stola war bodenlang geschneidert und symbolisierte so die Tugendhaftigkeit und Sittsamkeit der Römerinnen. Die stola war das weibliche Äquivalent zur toga . Sie gab sofort den hohen Status ihrer Trägerin preis, nämlich, dass sie das römische Bürgerrecht besass, respektabel und aus gutem Haus war. Es war somit ein Privileg, dieses Kleidungsstück zu tragen. So wurde beispielsweise Frauen, die Ehebruch begangen hatten, verboten eine stola anzuziehen. Römerin Cornelia mit Stola und Palla © Museum Aargau Über der stola trugen Römerinnen ausserdem eine palla . Ein rechteckiger Überwurf, der oft auch über das Haar getragen und auch bei sommerlichen Temperaturen nicht abgelegt werden sollte, um somit auch wieder den respektablen Status der Trägerin betonte. Verschiedenste Quellen belegen allerdings, dass die Römerinnen ihre mitunter recht schwere palla oft auch ablegten, nicht zuletzt, um sich freier bewegen zu können. Es zeigt sich also, dass die Kleidung der Römerinnen und Römer einer Reihe von Regeln folgte und auf den ersten Blick den Status der Trägerperson verdeutlichte. Der Status einer Römerin oder eines Römers konnte durch die Individualität der Kleidung verstärkt werden. Oftmals wurde jedoch aufgrund von persönlichem Komfort auf die Kleidervorschriften verzichtet. Weitere Blogbeiträge 10. Oktober 2025 Der römische Legionär und seine Ausrüstung Was gehört zur Kleidung und Ausrüstung eines römischen Legionärs? Marius aus dem Legionslager Vindonissa zeigt Ihnen, wie sich ein römischer… 07. Juni 2023 Frauen im Legionslager? Wer das Wort "Legionslager" hört, denkt als erstes unweigerlich an eine von Männern geprägte Domäne. Aber auch Frauen haben ihre Spuren in… 04. Oktober 2022 Quiz: Was wissen Sie über den Alltag der Legionäre? Waren Sie vielleicht im früheren Leben Legionär? Testen Sie in diesem Quiz Ihr Wissen über den Alltag der Legionäre im alten Rom. Von Alisha Keller Von Alisha Keller Alisha Keller war 2023 Praktikantin in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Historische Kleidung Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Antike Heilkunde: Wie die Römer Pflanzen als Medizin nutzten

Zurück zum Blog 07. Juli 2021 Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Wie behandelten die Römer Krankheiten? Welche Rolle spielten Heilpflanzen und Kräuter in ihrer Medizin? Tauchen Sie ein in die Welt der antiken Heilkunst und erfahren Sie alles zum Thema Gesundheit. Schon zu römischer Zeit wurden Kranke und Verwundete in einem Spital von Ärzten versorgt. So auch im Legionslager Vindonissa, wo sich das älteste Spital auf dem Boden der heutigen Schweiz befand. Wenn die Legionäre allerdings unterwegs waren, hatten sie ein Lazarettzelt dabei, um die Kranken und Verwundeten zu pflegen. Im Legionärspfad sind verschiedene Spiel- und Audiotour zu erleben. Eine Nachbildung eines solchen valetudinarium kann man heute beim Besuch des Legionärspfads Vindonissa, zum Beispiel im Rahmen einer Audiotour, erkunden. Dabei kann man Spannendes über die Heilmittel der medici , der römischen Ärzte, erfahren werden, von dene viele heute noch Verwendung finden! Spitäler im alten Rom und das valetudinarium in Vindonissa Seit der Regierungszeit von Kaiser Augustus (27 v. bis 14 n. Chr.) verfügte die römische Armee über ein organisiertes Sanitätswesen. Augustus liess Krankenhäuser errichten und warb Ärzte dafür an. Ein valetudinarium (der Begriff bedeutet sowohl "Spital", als auch "Lazarett") fand sich während der Kaiserzeit in fast jedem Legionslager. Das Spital von Vindonissa wurde 1936 bei einer Grabung des archäologischen Arbeitsdienstes entdeckt und vollständig ausgegraben. Um 40 n.Chr. wurde der erste Bau von der 13. Legion aus Holz und Lehm errichtet und später von der 21. Legion durch einen Steinbau ersetzt. Die etwa 60 Krankenzimmer boten je Platz für fünf Betten, also konnten rund 300 Legionäre versorgt werden. Originalgetreues Feldlazarett im Legionärspfad Vindonissa Medizin bei den Römern: ein Zusammenspiel von Wissen und Religion Doch wie muss man sich die medizinische Versorgung vor rund 2000 Jahren vorstellen? Die Medizin umfasste zu römischer Zeit drei Bereiche: die Chirurgie, die Ernährungslehre und die Pharmazie. Aber auch religiöse Vorstellungen waren von Bedeutung. Allen voran standen die Heilgötter Aesculapius und seine Tochter Hygieia, die zum Schutz vor Krankheiten und Verletzungen angerufen wurden. Bezeugt wird dies von gefundenen Weihinschriften. Deshalb sind die zwei Gottheiten auch im Lazarett im Legionärspfad Vindonissa als Statuetten anzutreffen. Die Heilgötter Aesculapius und seine Tochter Hygieia im Lazarett im Legionärspfad Vindonissa Auch die Pharmazie spielte eine wichtige Rolle. Arzneimittel wurden in der Regel von Ärzten als erste Behandlung eingesetzt und nur wenn diese keinen Erfolg brachten, wurde ein chirurgischer Eingriff vorgenommen. Der Militärarzt Pedanios Dioskurides , welcher im 1. Jahrhundert n. Chr. lebte, beschreibt in seinem Werk " De materia medica " über 1000 verschiedene Heilmittel. Heute gilt er deshalb als einer der bekanntesten Ärzte der Antike. Die pflanzlichen Heilmittel der Römer Meist wurde auf Pflanzen zurückgegriffen, um Krankheiten nicht nur zu heilen sondern auch zur Prävention. Die römischen Kenntnisse über verschiedenste Heilpflanzen waren detailliert und fundiert, wie man auch in den Schriften von Dioskurides erfahren kann. Einige dieser Pflanzen sind auch im Kräutergarten des Lazaretts im Legionärspfad Vindonissa wiederzufinden, wo die ihnen nach römischer Lehre zugeschriebenen Wirkungen erläutert und beschrieben werden. Die Pflanzen wurden als Arzneimittel in Form von Pflaster, Salben und Umschlägen, oder aber auch zum Einnehmen dargereicht. Doch welche Pflanzenarten haben die römischen Ärzte nun also gekannt, um die Kranken mit verschiedensten Symptomen zu behandeln? Die Minze Die Minze wurde unter anderem gegen Würmer, Brechreiz oder Ohrenschmerzen eingesetzt. Auch bei Pickel kam die Pflanze zum Einsatz. Speziell für die Römerinnen hatte die Minze ebenfalls eine wichtige Bedeutung, da sie als Zäpfchen zur Verhütung verwendet wurde. Auch heute wird der Minze noch eine heilende Wirkung zugeschrieben: So gilt sie unter anderem als beruhigend und desinfizierend. Die Kreuzung zur bei uns beliebten Pfefferminze kannten die Römer übrigens noch nicht. Der Thymian Eine weitere Pflanze, die von den Römern dank ihrer heilenden Wirkung geschätzt wurde, ist uns heute hauptsächlich aus der Küche bekannt: Der Thymian. Wie die Minze wurde auch er sehr vielseitig eingesetzt. So wurde er gegen Husten, Bandwürmer oder auch Tollwut empfohlen. Ausserdem wurde dem Thymian unter den Römerinnen nachgesagt, er fördere die Geburt sowie die Menstruation. Auch heute noch gilt die Pflanze als beruhigend gegen Husten und wird somit also noch zur Bekämpfung derselben Symptome eingesetzt, wie schon während römischer Zeit. Der Weihrauch Nicht nur Kräuter wurden in der römischen Heilkunde als pflanzliche Medizin eingesetzt, sondern auch Harze. So etwa der Weihrauch, dessen Nutzen über das Räuchern bei der Götterverehrung hinausging. Auch galt das Harz als entzündungshemmend und wurde bei starken Blutungen verwendet. Auch im Lazarett im Legionärspfad Vindonissa steigt von Zeit zu Zeit der Duft von Weihrauch in die Luft – es lohnt sich, beim Besuch dem Geruch zu folgen! Die Alraune Ein Beispiel für eine Pflanze, welche von den Römern zum Heilen eingesetzt wurde, heute jedoch nicht mehr genutzt wird, ist die Alraune. Die Pflanze hat je nach Dosierung eine schmerzlindernde oder betäubende Wirkung. Auch als Schlafmittel fand die Wurzel ihre Verwendung. Aufgrund der an einen menschlichen Körper erinnernden Wurzel wurde der Alraune auch eine aphrodisierende Wirkung nachgesagt und im Laufe der Kulturgeschichte entwickelten sich zahlreiche Mythen um die Pflanze. So verwundert es nicht, dass die Alraune auch in moderner Fantasy-Literatur wie Harry Potter oder der Witcher-Saga Erwähnung findet. Jedoch weiss man heute, dass schon die kleinsten Dosierungen bei der Einnahme hochgiftig und sogar tödlich sind, weshalb die Alraune als Heilmittel nicht mehr verwendet wird. Eine Alraunen-Pflanze im Lazarett im Legionärspfad Vindonissa. ©Museum Aargau Eine fortgeschrittene Medizin Die römische Medizin war also in vielerlei Hinsicht weit fortgeschritten und ist zahlreich an kleinen Überraschungen. Viele Pflanzen, welche bei den Römern als heilend galten, schätzen wir auch in der modernen Medizin als Heilmittel. Andere sind lediglich noch in der Küche wiederzufinden oder werden – wie die Alraune – überhaupt nicht mehr verwendet. Welche Pflanzen die Römer sonst noch zum Heilen verwendeten und welche medizinischen Instrumente zum Einsatz kamen, ist beim Besuch des Lazaretts im Legionärspfad Vindonissa zu erfahren! Dazu gibt es im Legionärspfad Vindonissa folgende Angebote: Spiel-Tour " Beim Jupiter " Spiel-Tour " Alarm im Lager " Themen-Tour " Der Medicus " Führung " Medizin im Legionslager " (für Gruppen) Workshop " Medicus Legionis " (für Schulklassen) Weitere Blogbeiträge 23. August 2022 Heilkunde im Kloster Seit jeher befassen sich Klöster mit Heilkunde, da die Fürsorge für die Armen und Kranken tief in ihrer Tradition verankert ist. Auch beim… 01. Juni 2022 Sechs beliebte Düfte und Heilkräuter der Römer Kräuter wurden im alten Rom nicht nur in der Küche eingesetzt, sondern auch zum Heilen der verschiedensten Leiden. Die Römerin Cornelia ist… 20. Februar 2024 Quiz zur römischen Mythologie Testen Sie Ihr Mythologie-Wissen in diesem Quiz! Von Samia Abdelgadir Von Samia Abdelgadir Samia Abdelgadir war 2021 Praktikantin in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römische Geschichten aus Vindonissa Römerzeit Kommentare

 
Museum Aargau

Wilhelmina von Hallwyl - Blog von Museum Aargau

Zurück zum Blog 03. März 2025 Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Dass Schloss Hallwyl archäologisch gut erforscht und für die Öffentlichkeit zugänglich ist, verdanken wir Wilhelmina von Hallwyl-Kempe. Doch wer war diese Frau? Und wie gelang es ihr, das Schloss trotz Widerstand und kritischer Männerstimmen zu restaurieren? Im 14. Jahrhundert schlossen die vier Söhne von Johans I. einen Vertrag, um die Zersplitterung der Hallwyler Herrschaft zu verhindern. In diesem wurde festgehalten, dass der gesamte Besitz – und damit Schloss Hallwyl – in die Hand des ältesten Sohns gelangen sollte. Diese Tradition beendete Wilhelmina 1924, indem sie die Hallwil-Stiftung gründete. In der Gründungsurkunde legte sie fest, dass das Schloss Hallwyl nicht länger von der Familie bewohnt, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollte. Blick vom Hinteren Schloss auf den Innenhof von Schloss Hallwyl. ©Museum Aargau Erziehung und Eheschliessung Doch wer war Wilhelmina? Geboren wurde sie 1844 in Stockholm. Ihr Vater war Kaufmann und Besitzer des damals grössten schwedischen Holzunternehmens. Er stammte aus dem deutschen Stralsund an der Ostsee. Als reiche Tochter erhielt Wilhelmina eine standesgemässe Erziehung. Eine strenge deutsche Gouvernante bereitete sie auf ihr zukünftiges Leben als Ehefrau und Mutter vor. Zahlreiche Auslandsreisen gehörten zu ihrer Bildung. Zudem nahm ihre Mutter sie mit in Kirchen und Museen. Wilhelmina entwickelte sich so zu einer historisch interessierten und kunstverständigen Person. Walter und Wilhelmina in jungen Jahren. 1865 traf sie Walter von Hallwyl bei der Kur in Bad Homburg in der Nähe von Frankfurt am Main. Für Walter von Hallwyl entschied sich Wilhelmina auch deshalb, weil sie davon überzeugt war, dass er sie nicht wegen ihres Geldes heiraten wollte. Nach der Hochzeit lebten sie gemeinsam in Schweden, wo auch ihre Töchter auf die Welt kamen. Wilhelminas Entschluss: Die Rettung von Schloss Hallwyl Wie aber kam Wilhelmina zum Schloss Hallwyl? Dieses war 1861 in den Besitz von Hans übergegangen, Walters älterem Bruder. In den 1860er Jahren hatte Hans begonnen, das renovierungsbedürftige Schloss im neugotischen Stil umzubauen. Doch in der Wirtschaftskrise von 1874 verlor er viel Geld. Er musste den Umbau stoppen und das gesamte Inventar versteigern. Um zu verhindern, dass das Schloss für die Familie verloren geht, drängte Wilhelmina ihren Mann dazu, es seinem Bruder abzukaufen. Archäologische Untersuchung von Schloss Hallwyl 1903 kam Wilhelmina nach Hallwyl. Das Schloss war zu dieser Zeit in einem erbärmlichen Zustand. Das Hintere Schloss war halb verfallen, die Schlossgräben waren verschlammt, die Ufermauern teilweise eingestürzt und über den Trümmern wuchsen Sträucher und Bäume. Wilhelmina war schockiert und setzte sich für die Restaurierung des Hinteren Schlosses und den Rückbau von Hans' Umbauten ein. Sie entschied, den Zustand des Schlosses von 1871 wiederherstellen zu lassen. Stein um Stein wurde das Vordere Schloss abgetragen und wieder aufgebaut. Für den korrekten Wiederaufbau wurden die Steine nummeriert, bevor einer um den anderen abgetragen wurde. Die verschlammten Wassergräben liess sie ausschaufeln und archäologisch untersuchen. Dies war damals aussergewöhnlich: Schloss Hallwyl ist die erste Burg in der Schweiz, die archäologisch erforscht wurde. Bei den Ausgrabungen wurden zahlreiche Scherben aus Keramik, Metall und Glas entdeckt. Dank der guten Konservierungsbedingungen siebte das Team um Nils Lithberg aber auch Fragmente aus Leder, Holz und Knochen aus dem Schlamm. Die Funde übergab Wilhelmina dem Landesmuseum zusammen mit einer detaillierten Beschreibung, wie diese in Zürich ausgestellt werden sollten. Sie sind noch heute dort zu sehen. Die Dienerschaft von Wilhelmina inventarisierte sämtliche Funde und setzte Scherben in mühsamer Arbeit zusammen. Wilhelmina (stehend) überwachte die Arbeit. Trotz Widerstand: Wilhelmina setzt sich durch Mit grossem Engagement trieb Wilhelmina die Restauration voran. Dabei hatte sie sich in eine Männerdomäne gewagt und sich reichlich Spott und Kritik ausgesetzt. Doch das schien an der selbstbewussten Frau abzuprallen. Unterstützt wurde sie vom Archäologen Nils Lithberg, der ihr Wertschätzung entgegenbrachte und ihr jeden Arbeitsschritt erklärte. Ehemann Walter hingegen beobachtete ihr Engagement im Schloss eher kritisch. Tatsächlich gefährdete seine Sparsamkeit immer wieder die Finanzierung der Restaurationsarbeiten. Und dies, obwohl es sich um das Geld ihres Vaters handelte. Doch nach damaligem Eherecht hatte die verheiratete Frau keine Verfügungsgewalt über ihr Vermögen. Dieses verwaltete der Ehemann. Bis ins hohe Alter beschäftigte sich Wilhelmina mit ihren Sammlungen. Gründung der Hallwil-Stiftung Kurz vor ihrem Tod beendete Wilhelmina – Mutter von vier Töchtern – die jahrhundertealte Tradition des Ganerbenvertrags. Im Februar 1925 schrieb sie das zuvor mit ihrem Mann verfasste Testament um. Anstelle des nächsten männlichen Verwandten, setzte sie die von ihr im Novembers 1924 gegründete Hallwil-Stiftung als Erbin ein. Damit stellte sie sicher, dass das Schloss nicht mehr bewohnt und verändert werden darf und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Sie legte den Grundstein für das heutige Museum: Seit hundert Jahren ist das Schloss Hallwyl öffentlich zugänglich. In der Besuchsordnung von 1925 wurde unter anderem festgelegt, dass der Hauswart alle halbe Stunde das Tor öffnete, um Gäste in den Schlosshof einzulassen. Allen Widerständen zum Trotz setzte Wilhelmina sich durch und realisierte ihre Pläne. Über ihr Werk auf Schloss Hallwyl sagte sie selbstbewusst: Es war das “beste, was ich je gemacht habe.” SZENISCHE FÜHRUNG MIT WILHELMINA Wilhelmina, die Sammlerin Buchbare Führung für Gruppen Wilhelmina, die Sammlerin Öffentliche Führung mit fixen Daten Weitere Blogbeiträge 21. August 2020 Der Lastkahn aus dem Wassergraben von Schloss Hallwyl Der Weidling aus dem 16. Jahrhundert ist vor langer Zeit im Schlossgraben gesunken. Heute ist das Schiff in einem Nebengebäude des Schlosses… 16. September 2020 Unsittlich? Das Fahrrad als Symbol für die Emanzipation der Frau Woher kommt die Unterscheidung zwischen Frauen- und Männerräder und wieso war das frühe Fahrrad äusserst politisch? Antworten auf diese… 07. Juni 2023 Frauen im Legionslager? Wer das Wort "Legionslager" hört, denkt als erstes unweigerlich an eine von Männern geprägte Domäne. Aber auch Frauen haben ihre Spuren in… Von Dorothee Rempfer Von Dorothee Rempfer Dorothee Rempfer ist Historikerin und Leiterin Bildung & Vermittlung im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Kommentare

 
Museum Aargau

Liebe im 18. Jahrhundert – zwei Liebesbriefe an Franziska Romana von Hallwyl

Zurück zum Blog 14. Februar 2022 Kategorie Schlossgeschichten Zum Valentinstag präsentiert der Blog Museum Aargau zwei historische Liebesbriefe. Sie geben Einblick in das bewegte Leben der ehemaligen Schlossherrin Franziska Romana von Hallwyl und das Liebeswerben im 18. Jahrhundert. Die Briefe wurden von Karl Gotthard Grass (1767-1814) verfasst und waren im Jahr 1798 an Franziska Romana von Hallwyl (1758 - 1836) adressiert. Damals war der Autor der Briefe als Landschaftsmaler und Dichter bekannt, der zeitweise auch in der Schweiz tätig war. Er studierte von 1786 bis 1789 in Jena Theologie und fand 1796 nach langer Sucher endlich eine Stelle als Prediger. Kurz darauf erfuhr er aber von der Untreue seiner versprochenen Braut und kehrte seinem Amt und der Theologie den Rücken zu. Während einer Reise hatte er bereits 1790 die Schweiz besucht und dort sein Interesse an der Landschaftsmalerei entdeckt. So zog es ihn auch nach dem erlittenen Schicksalsschlag wieder in die Schweiz. Der Gefühle erster Funken In Zürich begann er ein neues Leben und widmete sich der Malerei und der Poesie. Zur gleichen Zeit befand sich auch die verwitwete Franziska Romana von Hallwyl in der Stadt. Sie wohnte seit 1795 bei Freundinnen in Zürich und verkehrte in denselben intellektuellen Kreisen wie auch Karl Gotthard Grass. Franziska Romana von Hallwil. Portrait von Gustav Adolf Schöner, 1804, Schweizerisches Nationalmuseum. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis sich die beiden begegneten. Ein Ereignis, das insbesondere bei Karl Gotthard Grass Spuren hinterliess. Der erste Brief – Die Sprache der Liebe Im April 1798 fasste sich Karl Gotthard ein Herz und schrieb einen Brief an Franziska Romana, die er als " liebe Frau mit dem magischen Namen " betitelte. Nach einem poetischen Einstieg kommt er ohne weitere Umschweife zur Sache: Man hat mich, als ich Ihre Bekanntschaft machte, vor Ihnen gewarnt. Man sagte mir: sie spielt mit euch. Ich sagte: dass soll nicht geschehen – und schon gesteh ich Ihnen, Sie haben gewonnenes Spiel. Dass man ihn vor Franziska Romana gewarnt hat, ist nicht verwunderlich. Denn für die Liebe setzte sie alles aufs Spiel. Als Fünfzehnjährige flüchtete sie aus ihrem Elternhaus zu ihrem Geliebten aufs Schloss Hallwyl. Seit sie aber verwitwet war, liess sie sich auf keine Männer mehr ein. Doch um Karl Gotthard war es geschehen. So fährt er fort: – Ich glaube an Ihr gutes Herz. Sie gehörten zu den Menschen, in deren Nähe mir wohl war und zu denen ich ein gewisses zutraulich Hinneigen empfand. Warum? Das weiss ich nicht; ich weiss nur, dass ich viele Menschen kannte, bey denen ich es nicht empfand. Ich bitte Sie von ganzem Herzen, lassen Sie mich diesen kleinen Muthwillen nicht büssen. Was würden Sie davon haben, wenn Sie thäten, als zweifelten Sie an meiner Aufrichtigkeit und ich Ihnen heilig betheuren müsste, dass es doch so ist, wie ich sage: Dass Sie mir so werth, lieb und theuer sind, als hätt ich Sie lange, lange gekannt. Der zweite Brief – Hartnäckigkeit zahlt sich aus in der Liebe? Ob und wie Franziska Romana auf Karl Gotthards Brief und die Liebesbekundung reagiert hat, ist leider nicht überliefert. Ein zweiter, wenn auch etwas kürzerer Brief aus dem selben Jahr ist uns aber bekannt. So führte Grass sein Werben im Dezember 1798 fort: Lieber sässe ich bey Ihnen dann und wann redete mit ihnen. Ich hatte Ihre Stimme so lieb, mit Ihrer Stimme könnte man mir Gift eingeben und ich müsste es nehmen. Wieder ein dunkler Ausdruk!, werden Sie sagen, es heisst aber nur ich konnte Ihr Herz und Ihre Seele in Ihrer Stimme fühlen. Für heutige Verhältnisse wirken die Briefe pathetisch. Kurz vor Ende des 18. Jahrhunderts mögen diese Worte aber so manches Herz zum Schmelzen gebracht haben. Bei Franziska Romana stiess Karl Gotthard mit seinen Schreiben jedoch auf taube Ohren und seine Liebe blieb unerwidert. Er bewies damit nach seiner zuvor an Untreue gescheiterten Vermählung zum zweiten Mal ein nicht allzu glückliches Händchen in Liebesfragen. Eine unerwiderte Liebe Gut möglich, dass Franziska Romana Grass‘ Liebeswerben schlichtweg ignorierte. 1798, im Jahr, als die Helvetische Revolution ausbrach, hatte die Baronin anderes zu tun: Als aufgeklärte Bürgerin hatte sie ihre Adelstitel abgelegt und war in Aarau beim Tanz um den Freiheitsbaum dabei gewesen. Doch schon bald musste sie französische Soldaten im Schloss Hallwyl einquartieren und zusehen, woher künftige Einnahmen kommen sollten, jetzt, wo die Abgaben der Bauern weggefallen waren. Es bleibt der Trost, dass auch eine einseitige und unerwiderte Liebe zumindest in Form von Liebesbriefen die Jahrhunderte überdauern kann. Die Feierlichkeiten beim Aufrichten des Freiheitsbaums in Aarau. Karl Howald (1796-1869), Die Aufrichtung des Freyheitsbaums, den 10. März 1798, in: Stadtbrunnenchronik, 72 (1840er Jahre). Burgerbibliothek Bern, Mss. h. h. XXIB.365. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

Gradian
Aussenansicht Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden

Erinnerungsort der Habsburger

Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Produktion "Tor zum Paradies" Kloster Königsfelden: Mehrere Kinder liegen in Farben getaucht auf dem Boden der Klosterkirche.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Königsfelden mit Windisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

 
Innenaufnahme Kloster Königsfelden; Blick in den Chor mit den berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter.

Berühmte
Glasfenster

Glasmalerei aus dem Mittelalter  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Die berühmten Glasfenster vom Kloster Königsfelden werden mit Licht durchflutet
10:00 – 17:00 Uhr

Glasfenster-Tour

Wissenswertes zu den Glasfenstern mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden
10:00 – 17:00 Uhr

Baugeschichts-Tour

Wissenswertes zur Baugeschichte mit Königin Agnes und Baumeister Odo

Selbständiger Rundgang
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SCHULEN, FAMILIEN UND GRUPPEN

 
Besucher und Besucherinnen betrachten die berühmten Glasfenstern auf Kloster Königsfelden

Für
Schulen

Führung und selbständiger Workshop  

 
Audioguide-Gerät mit Kopfhörer, im Hintergrund in Unschärfe Schülerinnen und Schüler.

Für
Familien

Staunt über imposante Glasfenster  

 
Eine Gruppenführung im Kloster Königsfelden. Im Hintergrund die berühmten Glasfenster.

Für
Gruppen

Führung und selbständiger Rundgang  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Eine Mutter mit fünf Kindern an einem Tisch im römischen Bistro Popina im Legionärspfad Vindonissa.

Essen und
Trinken

Bistro Legionärspfad Vindonissa  

 
Innenraum Kloster Königsfeld mit vielen Gästen, die sitzen. Vorne spricht ein Mann an einem Podium.

Klosterkirche
mieten

Kulturelle Anlässe und Diplomfeiern  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Aussenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Geschichte

Königsmord und Klostergründung  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken