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Der perfekte Obstbaumschnitt im Februar

Zurück zum Blog 30. Januar 2018 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Mit einem gezielten Obstbaumschnitt im Februar bleibt ihr Baum gesund und trägt viele Früchte. Die Wildegger Schlossgärtnerin verrät Tipps und Tricks zur richtigen Technik und zum passenden Werkzeug. Der Februar ist ein guter Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt. Ziel ist, dass wieder möglichst viel Licht ins Bauminnere gelangt und die Krone lockerer wird. Ein regelmässiger Schnitt fördert zudem Fruchtqualität, Gesundheit und Vitalität des Baumes – die beste Voraussetzung für eine reiche Ernte im Sommer! © pixabay / mariya_m Führen Sie die Arbeiten am besten an frostfreien Tagen aus. Nutzen Sie eine gut geschliffene Baumschere sowie eine Klappsäge. Ein Obstbaum besteht aus einem Mitteltrieb sowie drei bis vier waagrecht wachsenden Leitästen. Wächst bei einem jungen Obstbaum ein Leitast eher senkrecht, kann dieser runtergebunden werden, bis er in der Form bleibt. Geschnitten werden alle senkrechten und überzähligen Triebe. Schneiden Sie diese direkt an der Basis ab (von dort, wo sie zu wachsen begonnen haben). Waagerechte Triebe, die an den Leitästen wachsen, müssen nicht geschnitten werden. Diese wachsen weniger stark und sind fruchtbarer. Die Leitäste werden um einen Drittel gekürzt. Achten Sie darauf, dass auf eine Aussenknospe geschnitten wird. Der Mitteltrieb bleibt am längsten, jedoch sollte er nicht länger als 20 Zentimeter lang sein im Vergleich zu den Leitästen. So bleibt der Baum schön in Form. 01. Juni 2021 So pflanzen Sie Tulpen im Frühling um Kennen Sie das? Sie haben einen Garten voll schön blühender Tulpen. Doch diese passen farblich nicht so recht zueinander. Dafür gibt es eine… 15. Mai 2023 Gemüsegarten auf dem Balkon Wer gerne sein eigenes Gemüse zieht, braucht dafür nicht zwingend einen Garten. Dies funktioniert auch sehr gut auf dem Balkon oder der… 11. Februar 2021 Nach dem grossen Schnee: Hilfe für beschädigte Pflanzen Hat es geschneit, leiden viele Sträucher und Bäume unter dem vielen Schnee. Oft kommt es zum Schneebruch. Vom Schnee beschädigte Pflanzen… Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Neue Funde aus Vindonissa: 7 Schätze im Schaufenster

Zurück zum Blog 05. März 2021 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Die Kantonsarchäologie Aargau präsentiert in der Vitrine AKTUELL im Vindonissa Museum Kostbarkeiten aus Grabungen im antiken Vindonissa im heutigen Raum Windisch. Jeder Fund erzählt eine eigene Geschichte. Die Ausstellung läuft bis November 2021. Fibel mit kleinen Tierfiguren (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Die vergoldete Fibel ist ein besonderes Einzelstück, das vielleicht einst von einem Kind getragen wurde. Sie ist ein handwerkliches Meisterwerk: Einerseits besitzt sie einen aussergewöhnlichen Drehverschluss anstelle einer einfachen Nadelrast. Andererseits ist sie mit kleinen, fein ausgearbeiteten Tierfiguren verziert. Man muss schon sehr genau hinschauen, um die beiden Tierarten zu erkennen: Es ist ein Nagetier, vermutlich ein Siebenschläfer und eine Zikade. Zikaden waren in der Antike Symbole für den Gesang, die Unbeschwertheit und das ewige Leben. Sie waren auch Sinnbilder für die Jugend. Die kleinen Nagetiere sind nachtaktive Tiere, während Zikaden tagsüber singen. Wird mit der Gegenüberstellung der der beiden Tierarten vielleicht auf den Gegensatz zwischen Tag und Nacht hingewiesen? Material: Buntmetall mit Resten von Goldfolie; Länge 3,5 cm Auf der Bügelmitte aufgesetzt die verkürzte Darstellung zweier Nagetiere; auf der Seite je eine Zikade Datierung: Im 1. Jahrhundert n. Chr. im nordöstlichen Adriaraum Glasgemme mit Resten einer Goldauflage (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Sie ist die erste ihrer Art in Vindonissa: Die Glasgemme war einst mit Goldfolie belegt. Schmucksteine aus Glas oder Stein mit eingeschnittenem Bild konnten zum Siegeln verwendet werden. Diese aufwändig gearbeitete Glasgemme war einst mit einer dünnen Goldfolie bedeckt und deshalb nicht zum Siegeln geeignet. Umso bedeutungsvoller ist ihr eingeschnittenes Bild. Die weidenden Rinder erinnern an das Idyll eines ländlichen, goldenen Zeitalters, das in der zeitgleichen Dichtung beschrieben wird. Dass die Rinder durch die Folie einst wie aus Gold erschienen, unterstreicht diesen Bezug. Material: Grünes Glas mit blau-weissem Glasstreifen; Reste von Goldfolie; Länge 1,7 cm Eingraviert zwei hintereinanderstehende Rinder Hergestellt zur Zeit des Kaisers Augustus (28 v. Chr. bis 14 n. Chr.) Ungereinigt, damit die Goldfolienreste erhalten bleiben Erster bekannter Bodenfund, der Goldfolie auf Gemmen belegt Salbgefäss in Form eines sitzenden Löwen (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Tonbalsamarien in Tierform waren im 1. Jahrhundert sehr beliebt. Darin verwahrte man wohlriechende Essenzen. Bis heute sind aus Vindonissa fünf Gräberfelder bekannt. Die 2012 entdeckte Nekropole am Remigersteig von Brugg lieferte einzigartige Funde, darunter verschiedene Balsamarien für wohlriechende Salben. Um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. waren Tonbalsamarien in Tierform sehr beliebt. Diese waren grün oder gelb glasiert, was durch den Zusatz von Blei- oder Kupferoxiden erreicht wurde. Wahrscheinlich wollte man die Gefässe wie oxidierte Metallgefässe aussehen lassen und sie so wertvoller machen. Die in ihnen aufbewahrten wohlriechenden Öle wurden in der Körperpflege verwendet und bei Bestattungsriten eingesetzt. Die Gefässe wurden anschliessend neben der verstorbenen Person auf dem Scheiterhaufen deponiert und weisen deshalb häufig starke Brandspuren auf. Material: Mit Bleiglasur überzogenes Tongefäss; Höhe 7 cm In Hohlform hergestellt Produziert in Gallien um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Mit starken Brandspuren Aus einem Brandgrab des Gräberfeldes Brugg-Remigersteig Figur einer Schlange (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Eine kleine Schlangenfigur stand wohl einst in einem Hausheiligtum in Vindonissa. Das Verhältnis des antiken Menschen zu seinen vielen Gottheiten war unmittelbar, vielfältig und allgegenwärtig. Geweihte Götterbilder und Statuetten zeugen davon. Die Schlangenfigur dürfte einst zusammen mit Götterfiguren in einem kleinen Hausheiligtum in Vindonissa gestanden haben. Dafür sprechen vergleichbare Funde aus Pompeji oder der Villa von Scafati in Italien. Schlangen sind Begleiter der Göttin Minerva und des Heilgottes Aesculap und stehen im Hausheiligtum als Sinnbild für die Schutzgottheiten. Material: Buntmetall (Bronze-Legierung); Länge 17 cm Reste von Lotspuren an der abgeflachten Unterseite, wohl von Montage auf einem Sockel Datierung: vermutlich 1. Jahrhundert n. Chr. Ein spätrömischer Helm (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Ein unscheinbares Objekt: der Nasenschutz eines Helmes ist ein wichtiges Zeugnis. Trotz seines unscheinbaren Aussehens ist dieser Nasenschutz von grosser Bedeutung: Solche Schutzelemente finden sich an römischen Helmen erst im 4. Jahrhundert n. Chr. Zu jener Zeit war das Legionslager von Vindonissa jedoch längst aufgelassen. Offenbar zeugt dieser Helm von einer zumindest periodischen Anwesenheit von römischem Militär. Ein zunächst wenig auffälliges Fundstück wirft so neue Fragen zur Geschichte von Vindonissa auf. Material: Eisen; Länge 8,5 cm. Ursprünglich wohl mit vergoldetem Silberblech überzogen Datierung: 4. Jahrhundert n. Chr. Zustand: Von Korrosion freigelegt und von Mineralsalzen befreit Bedeutung: Belegt das Vorhandensein von Militär in Vindonissa in der Spätantike Ein griechischer Frauenname (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Eine griechisch schreibende Frau ritzt im 1. Jahrhundert n. Chr. ihren Namen auf einen Teller. Ein seltenes Zeugnis. Die Ritzinschrift ist unvollständig erhalten: Im ersten Wort ist der griechische Frauenname "Tryphe" ("Zarte" oder "Üppige") zu lesen. Ein seltener Name, der in Rom vereinzelt für aus dem Osten stammende Sklavinnen oder Freigelassene belegt ist. Eingeritzte Besitzerinschriften auf Geschirr sind relativ gängig. Dass wir hier wohl die Handschrift einer griechisch schreibenden Frau vor uns haben, ist hingegen selten. Es ist neben einer Ritzinschrift auf Wandverputz erst der zweite Beleg für griechische Schrift in Vindonissa. Material: Keramik (Terra Sigillata); erhaltene Länge 10,9 cm Ritzinschrift: Schriftzeichen radial im Standring; griechische Grossbuchstaben TΡΥΦΕΙ AK; Worttrennung zwischen den Buchstaben I und A Datierung: 1. Jahrhundert n. Chr. Bedeutung: Belegt Anwesenheit einer griechisch sprechenden Fremden in Vindonissa Goldmünze des Kaisers Tiberius (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Römische Goldmünzen werden bei regulären Ausgrabungen ganz selten gefunden. Denn eine solche Münze, die mehr als den Monatslohn eines Legionärs ausmachte, ging nicht einfach verloren. Das Recht zum Prägen von Münzen lag beim Kaiser. Die Forschung geht davon aus, dass Gold- und Silbermünzen dieses Typs in der Münzprägestätte in Lyon (F) geprägt wurden. Durch den Fund eines Prägestempels in Vindonissa im Jahr 2004 stellen sich neue Fragen: Ist bei der Versorgung des Militärs mit Geld auch mit mobilen Prägestätten zu rechnen? Gold Durchmesser 1,9 cm Vorderseite: Kopf des Kaisers Tiberius mit Lorbeerkranz; TI CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS (Tiberius Caesar Augustus, Sohn des göttlichen Augustus) Rückseite: Sitzende weibliche Figur, Lanze in der einen, Zweig in der anderen Hand; PONTIF MAXIM (Oberster Priester) Geprägt unter Kaiser Tiberius (14–37 n. Chr.); Adoptivsohn des Kaisers Augustus Von Kantonsarchäologie Aargau Von Kantonsarchäologie Aargau Die Kantonsarchäologie ist die Fachstelle für Archäologie und erforscht die Vergangenheit des Menschen anhand von materiellen Überresten. Diese stammen im Aargau aus einem Zeitraum von über 100'000 Jahren. Ein Teil der Funde ist im Vindonissa Museum in Brugg ausgestellt. 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Pax Romana – Der römische Frieden?

Zurück zum Blog 16. Juni 2023 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Als Pax Romana wird eine etwa 200 bis 250 Jahre andauernde Periode des Friedens zur Zeit des Römischen Imperiums bezeichnet. Doch was hat es mit diesem Frieden wirklich auf sich? Eine Zeit der Stabilität, des inneren und äusseren Friedens und des wirtschaftlichen Wachstums. So wird die Periode des Römischen Imperiums die man als Pax Romana – also römischer Frieden – bezeichnet, gerne beschrieben. Seit Jahrzehnten versuchen Historiker den Begriff Pax Romana zu begreifen und herauszufinden, inwiefern diese Beschreibung der Wahrheit entsprochen hat. Es ist ein strittiges Thema, welches sich durch die Forschung, nicht zuletzt aber auch durch den jeweiligen Zeitgeist immer wieder verändert hat und die Meinungen weit auseinanderklaffen lässt. Eine wichtige Frage dabei ist, ob man vielleicht in das lateinische pax ein modernes Konzept von Frieden, was so gar nicht römisch war, interpretiert. Spaziergang durch das Legionslager Pax Romana: Schriftliche Quellen Schriftliche Quellen aus der Zeit sind ein wichtiger Anhaltspunkt für die Wissenschaftler. Zeitgenössische Autoren berichten gerne und viel über diesen Frieden, den die Römer in die Welt getragen haben sollen. Dabei ist zu beachten, dass diese Berichterstattung natürlich aus dem römischen Blickwinkel stattfindet. Der Poet Ovid sprach von einem monumentalen Frieden, den die Römer und speziell Kaiser Augustus herbeigeführt haben. Jedes Land, welches Rom nicht fürchtete, sollte es lieben. Ovids Werke waren in der Regel nicht besonders martialisch, doch selbst für ihn war Frieden der "Sieg Roms", im Zuge dessen die Verlierer entweder besiegt sind oder dazu überredet wurden, Rom zu lieben. In der Aeneas erinnert auch Vergil die Römer an ihre Pflicht, die Völker zu beherrschen und ihnen Frieden und eine geordnete Lebensweise zu bringen. Das lateinische Verb pacare , welches den selben Stamm hat wie pax und so viel bedeutet wie pazifieren, wurde von den Römern oft benutzt, um die Kriegsführung gegen fremde Völker zu beschreiben. Berühmt ist auch das Zitat von Tacitus, welches er Calgacus, einem Stammesführer aus Britannien, in den Mund legt: "Sie (die Römer) schaffen eine Wüste und nennen es Frieden". Das Zitat zeigt, dass den Römern vollkommen bewusst war, dass andere Völker nicht von ihnen beherrscht werden wollten. Dass es richtig war, ihr Imperium zu vergrössern, daran wurde dennoch nie ernsthaft gezweifelt. Die Sueben in ihrem Lager Pax Romana durch Sieg und Eroberung Die Pax Romana kam also nach der Eroberung und wurde verhängt, ob die einheimische Bevölkerung dies wollte oder nicht. Leicht entwickelt sich ein Bild von aggressiven Unterdrückern und friedlichen Unterdrückten. Im Hinblick auf die Aufarbeitung der jüngeren Vergangenheit Europas, insbesondere dem Kolonialismus, scheint es für viele Wissenschaftler reizvoll zu sein, hier Parallelen zu ziehen. So eine Sichtweise ist allerdings wenig nuanciert. Die Römer waren bei weitem nicht das einzige aggressive, machthungrige Volk der Zeit, sie waren schlichtweg am erfolgreichsten. In den meisten Provinzen kam es schon vor dem Eintreffen der Römer immer wieder zu Krieg und Konflikt zwischen rivalisierenden Stämmen. Krieg, Leid, Versklavung und Gewalt wurden also nicht erst durch die Römer importiert, andere Völker haben sich wieder und wieder als mindestens genauso aggressiv und machthungrig erwiesen. Natürlich eroberten die Römer neue Gebiete aus reinem Eigeninteresse und nicht um fremden Völkern Frieden zu bringen – zumindest nicht wie man sich Frieden heute vorstellen würde. Pax Romana wurde durch Sieg und Eroberung erreicht. Die Absicht der Römer mag in ihrem Ursprung Eigennutz gewesen sein, führte aber tatsächlich schlussendlich zu einer friedlicheren Zeit – für alle Beteiligten. Speisen bei den nördlichen Nachbarn Um das Prestige und den Profit Roms möglichst hoch zu halten, musste man sich um die Provinzen kümmern. Das hiess in erster Linie, Rebellionen niederzuschlagen, interkommunale Konflikte zu drosseln und die Grenzen zu sichern. Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Gebiete unter römischer Herrschaft während dieser Zeit signifikant weniger unter Krieg und Gewalt litten, als in Zeitaltern zuvor oder danach. Der Frieden war nicht vollkommen und in manche Provinzen liessen sich die Rebellionen nicht so leicht unterdrücken wie in anderen, aber die Zeit des Prinzipats war in seiner Gänze friedlich und stabil. Menschen, Waren und Ideen konnten weiter und viel öfter reisen als jemals zuvor, Wohlstand war weit verbreitet. Das alles spricht dafür, dass der Römische Frieden tatsächlich Realität war. Es lässt sich also festhalten, dass die Pax Romana weitaus komplexer war, als auf den ersten Blick zu erahnen ist. Die Römer brachten ihren Frieden in die Welt, der tatsächlich zu einer friedlicheren, wohlhabenderen Ära führte und die Provinzen des Reichs stabilisierte. Weitere Blogbeiträge 10. Oktober 2025 Der römische Legionär und seine Ausrüstung Was gehört zur Kleidung und Ausrüstung eines römischen Legionärs? Marius aus dem Legionslager Vindonissa zeigt Ihnen, wie sich ein römischer… 11. Oktober 2023 Die Waffen der römischen Legionäre Was ist ein "pugio"? Was machten die Legionäre mit einem "pilum"? Über wie viele Geschütze verfügte eine Legion? In diesem Blogbeitrag… 08. Juni 2021 Römische Trinkkultur in Vindonissa: Wein und grosse Gelage Die Römer tranken bis zu einem Liter Wein pro Tag! Auch im Legionslager Vindonissa wurde gerne Wein getrunken. Dieser gelangte in Amphoren… Von Alisha Keller Von Alisha Keller Alisha Keller war 2023 Praktikantin in Vindonissa. 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Pomp mit Brunnen und Statuen: wie die Römer ihre Gärten gestalteten

Zurück zum Blog 20. Mai 2021 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Die Offiziere der römischen Legionen zeichneten sich nicht nur durch Disziplin und militärische Erfolge aus, sie wussten auch, wie man entspannen konnte. Um dem Leben im Legionslager zu entkommen, besuchten sie Thermen, assen delikate Speisen und legten Gärten an. © Museum Aargau Gartenarchitektur in römischen Gärten Um eine ruhige Oase der Erholung zu schaffen, wurde ein grosser Aufwand betrieben. Pflanzen spielten dabei natürlich eine wichtige Rolle – sie waren aber nicht das einzige, worauf die Römer achteten, wenn sie einen Garten anlegten! Der Bezug zur Gesamtarchitektur des Wohnhauses war in römischen Gärten wichtig. Wege durch den Garten gliederten verschiedene Pflanzenbeete, die nicht selten in geometrischen Formen angelegt waren. Solche Beete sieht man auch im Garten des Vindonissa Museums, der sich hier auf dem Bild gerade im Aufbau befindet. Römischer Garten beim Vindonissa Museum (Aufnahme vom Mai 2021) Was in römischen Gärten gepflanzt wurde In den Beeten wurden dann möglichst exotische Bäume, Büsche und Blumen gepflanzt. Vermutlich wurden aber nicht nur Zierpflanzen, sondern auch Küchenkräuter wie zum Beispiel Koriander gesetzt. Dieser blüht sehr schön, war aber gleichzeitig auch ein sehr beliebtes Gewürz in der römischen Küche. Die Beete konnten von Buchshecken umgeben sein, die in Form geschnitten wurden. Konnte man es sich leisten, stellte man sogar Gärtner nur für das Zuschneiden der Buchshecken, sogenannte topiarii , an. Weil der Buchs nicht unter allen klimatischen Bedingungen wuchs, verwendete man teilweise auch Rosmarin, um die Beete in den Gärten zu umranden. Römischer Garten im Innenhof Viele römische Gärten befanden sich in einem Innenhof, welcher von Säulen umgeben war, dem Peristyl. Ein solches Peristyl kann man heute an bestimmten Orten wie beispielsweise im sogenannten Haus des Fauns in Pompeji sehen. Haus des Fauns in Pompeji Um den Garten pompöser zu gestalten, wurden Wasserbecken und Brunnen angelegt. Diese kühlten in heissen Sommern den Garten und waren nützlich für die Wasserversorgung der Pflanzen. Man stellte auch Büsten und Statuen im Garten auf, zum Beispiel von Göttern oder Tieren. Dass man solche Statuen in Gärten aufstellte, zeigt unter anderem das sogenannte Haus der Hirsche in Herculaneum. Haus der Hirsche in Herculaneum Weiter waren die Götter im römischen Alltag von grosser Bedeutung. Viele Familien besassen einen Hausaltar, an dem täglich den Göttern geopfert wurde. Dieser Altar, das lararium, befand sich nicht selten in oder bei den Gärten im Peristyl. Römische Gärten waren Orte, wo religiöse Rituale durchgeführt wurden, andererseits boten sie aber auch Platz für grosszügige Gastmahle, für welche man Liegebetten und Tische aufstellte. Wandmalereien mit Tieren und exotischen Pflanzen Um den Eindruck der grünen Oase im Wohnbereich zu vergrössern, bemalte man die Wände hinter dem Peristyl mit exotischen Pflanzen, aufwendigen Wasserspielen oder Tieren. Obwohl die Bilder auf den Wandmalereien die römischen Gärten nicht ganz korrekt wiedergeben, zeigen sie uns, wie sich die Römer einen perfekten Garten vorstellten – und sie zeigen, dass die Gärten auch mit Tieren belebt sein konnten! Solche Wandmalereien kann man heute noch bewundern, zum Beispiel in der Villa Oplontis, in der Nähe von Pompeji. Weil der Garten für so viele unterschiedliche Dinge genutzt wurde, bestand er also nicht nur aus schönen Blumen und exotischen Pflanzen, sondern es waren auch architektonische und gestalterische Elemente wichtig. Mit den Legionen und der römischen Zivilbevölkerung gelangte diese Art der Gartengestaltung in das Gebiet der heutigen Schweiz. Wie der Legionskommandant in Vindonissa seinen Garten gestaltet haben könnte, welche Pflanzen und Tiere in römischen Gärten vorkamen und wie wir heute mit archäobiologischen Quellen römische Gärten erforschen können, erfahren Sie im Vindonissa Museum in Brugg! Von Lena Keil Von Lena Keil Lena Keil ist Praktikantin in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Punzieren - Ein einprägsames Handwerk

Zurück zum Blog 28. Juli 2022 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Schon im alten Rom war man der Meinung, dass Handwerker nicht nur Nützliches, sondern auch Schönes herzustellen haben. Eine verbreitete Verschönerungsmethode war das Punzieren von Metall. Beim Punzieren wurden mit Hammer und Meissel ausgeklügelte Muster in ein dünnes Metallblech getrieben. Der Ursprung des Handwerks reicht weit zurück. Bereits die italischen Völker kannten solche Techniken, vor allem aber die Etrusker hatten es zu einem Meisterhandwerk herausgebildet. Nicht nur in Italien wurden getriebene Metallarbeiten produziert, im gesamten Mittelmeerraum lassen sich Werkstücke aus verschiedenen Traditionslinien finden. Rekonstruktion einer Geschützverzierung Für das Punzieren werden verschieden geformte Meissel benutzt, um die Muster abwechslungsreich zu gestalten. Neben den Meisseln benötigt man einen Hammer, eine Blechplatte zum Bearbeiten und eine geeignete Unterlage. Mit diesen Hilfsmitteln – sowie etwas Geduld und Geschick – kreiert auch der römische Metallhandwerker seine Meisterstücke. Punziermeissel - verschiedene Muster Von Tabea Edelmann Von Tabea Edelmann Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Kochvideo: Linsen mit Kastanien – Rezept aus der römischen Antike

Zurück zum Blog 18. Februar 2021 Kategorien Römerzeit Kochvideos & historische Rezepte Römische Geschichten aus Vindonissa Kochen Sie Linsen mit Kastanien nach römischem Rezept – unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Linsen gehörten in der antiken römischen Küche zum Grundnahrungsmittel der weniger wohlhabenden Bevölkerung. Sie galt als schwer verdaulich. Wichtig war, sie mit viel Essig zu kochen, wie Dioskurides schreibt. Oft wurden Linsen bei Leichenmahlen aufgetischt. Für 4 Personen Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten Zutaten 500 g Linsen 300 g Kastanien Natron Pfeffer Kümmel Koriandersamen 3 Stängel Minze Raute (Rucola) 3 EL Laserwurzel (heute unbekannt, lässt sich mit Sardellenpaste ersetzen) Essig 4 EL Honig 6 EL Liquamen oder asiatische Fischsauce Olivenöl Zubereitung Wenn nötig, Linsen über Nacht in kaltem Wasser einweichen. Die Kastanien in Wasser und wenig Natron weich kochen. Die Linsen im Olivenöl andünsten. Pfeffer, Kümmel, Koriandersamen, 3 Stängel Minze, Raute (Rucola), Laserwurzel, Essig, 4 EL Honig und das Liquamen/Fischsauce beigeben und alles 15 Minuten aufkochen. Kastanien beigeben, nochmals 5 Minuten köcheln. Mit etwas Ölivenöl abschmecken und servieren. Zusatzinformationen Kastanien wurden von Plinius in seinem Buch über die Fruchtbäume als Nüsse bezeichnet. Sie wurden geröstet oder gekocht gegessen, oder zu Mehl verarbeitet. Dieses galt als Fastenspeise, bzw. Getreideersatz. Also alles so wie heute auch noch! Weitere Kochvideos 03. Dezember 2020 Kochvideo: Hühnersalat "Sala cattabia" – Rezept aus der römischen Antike Kochen Sie "Sala cattabia", Hühnersalat aus der antiken römischen Küche. Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Das Rezept für "Sala cattabia"… 24. Juli 2020 Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! 10. Juni 2020 Kochvideo: Puls – Rezept für den Getreidebrei der Römer Puls ist ein Römischer Getreidebrei, der Legionären als Kraftnahrung diente und zugleich römisches Nationalgericht war. Im Kochvideo zeigen… Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Kochvideos & historische Rezepte Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Der Mythos von der Erfindung der Cithara

Zurück zum Blog 07. Januar 2021 Kategorien Römerzeit Märchen & Mythen Römische Geschichten aus Vindonissa Der griechische Mythos von der Erfindung der Cithara handelt von Merkur, der eine Meeresschildkröte erwürgte. Er baute aus deren Panzer sowie aus den Gedärmen einer ebenfalls erwürgten Kuh eine Cithara, eine Lyra. Mit dieser wusste er wunderbar zu bezaubern. Eine Erzählung aus Vindonissa. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Märchen & Mythen Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Wie entstand das Echo? Eine Reise zurück in die Antike von Zeus

Zurück zum Blog 09. Dezember 2020 Kategorien Römerzeit Märchen & Mythen Römische Geschichten aus Vindonissa Weil der griechische Göttervater Zeus es vermeiden wollte, von seiner Frau Hera überrascht zu werden, beauftragte er deren Nymphe "Echo" jeweils einfach drauflos zu plappern, sobald Hera in die Nähe von Zeus kam. Wie aus dem Geplapper ein endsilbiges Nachplappern – das heutige Echo – wurde und welche Rolle der Schönling Narziss spielt, erfahren Sie in diesem Mythos. Von Cassia aka Lena Schenker, Geschichtsvermittlerin im Legionärspfad Vindonissa. Als Lebensgefährtin eines Legionärs, Tochter eines Centurios und Schwester von zwei Legionären geniesst es Cassia, im Legionslager Vindonissa keine beruflichen Pflichten zu haben und sich ausschliesslich um private Verpflichtungen kümmern zu können. So ist sie nicht nur eine begnadete Cantatrix (Sängerin), sondern auch eine packende Erzählerin. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Märchen & Mythen Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
Legionärspfad Vindonissa

Führungen, Workshops, römische Übernachtung für Gruppen

Der Legionärspfad Vindonissa bietet für Gruppen selbständige Themen-Touren, buchbare Führungen und Workshops an. Unvergesslich: eine Nacht in der Legionärsunterkunft Contubernia! Tauschen Sie die Jeans mit einer römischen Tunika: Erwachsene und Gruppen erleben den Legionärspfad Vindonissa selbständig auf Themen-Touren sowie bei buchbaren Führungen und Workshops. Unser Tipp: Übernachten Sie mit Familie oder Freunden in der originalgetreu nachgebauten Legionärsunterkunft Contubernia. Die Angebote sind teilweise auch in anderen Sprachen buchbar (auf Anfrage). Vergünstigungen für Gruppen Gedruckte Broschüren für Gruppen bestellen Kontakt Beratung & Verkauf +41 (0)848 871 200 E-Mail senden Telefonische Erreichbarkeit Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags WEITERE ANGEBOTE UND TIPPS Apéro im Bistro Popina Essen und Trinken Picknick und Feuerstellen Spielen, Bräteln und Essen Räume mieten Feiern im Legionärspfad Vindonissa Downloads Broschüre "Angebote für Gruppen" Praktische Informationen zu den Themen-Touren Praktische Informationen zur Übernachtung Impressionen

 
Schloss Habsburg

Räume mieten: Gotische Stube

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet die Gotische Stube für spezielle Veranstaltungen und kleine Feiern mit maximal 20 Personen. In der Gotischen Stube sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt das Schlossrestaurant Habsburg: Schlossrestaurant Habsburg Virtueller Rundgang Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 20 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 32 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

Gradian
Aussenaufnahme Schloss Hallwyl

Schloss Hallwyl

Kultur- und
Naturerlebnis

Schloss Hallwyl ist eines der schönsten Wasserschlösser der Schweiz. Die Schlossanlage liegt idyllisch im Naturschutzgebiet des Hallwilersees.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Eine Besuchergruppe mit Foxtrail-Anhängern, im Hintergrund Schloss Hallwyl

Drei
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Eine mittelalterlich gekleidete Magd steht in einem eingerichteten Wohnzimmer im Museum von Schloss Hallwyl

Ausstellungen
und Rundgänge

Bau- und Familiengeschichte  

 
Brücke zum wunderschön Schlosshof Schloss Hallwyl

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme von Schloss Hallwyl mit Hallwilersee im Abendlicht

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Nachtaufnahme von Schloss Hallwyl mit Aabach, rechts eine grosse Leinwand mit einer Filmszene (ein küssendes Paar).
18:30 – 23:30 Uhr

Coop Open Air Cinema

Kinogenuss in einzigartiger Schlossatmosphäre

Veranstaltung
Eine Frau steht in einem Ausstellungraum mit bunten Wänden.
10:00 – 17:00 Uhr

Dauerausstellung

Bau- und Familiengeschichte des Adelsgeschlechts von Hallwyl

Ausstellung
Drei unterschiedliche Figuren aus dem Kornhaus Schloss Hallwyl
10:00 – 17:00 Uhr

Kornhaus

Erleben Sie Brauchtum und Gewerbe aus dem Seetal.

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Schulen, Familien und Gruppen

 
Workshop "Feste Burg Schloss Hallwyl" Kinder haben zusammen spass im Schwertkampf mit Zinnen im Hintergrund

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Ein Bub und ein Mädchen sitzen mit Kopfhörern in einem kleinen Schiff in der Ausstellung von Schloss Hallwyl. Der Bub blickt direkt in die Kamera.

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Familien

Geheime Ecken und Kindergeburtstag  

 
Führung auf Schloss Hallwyl: Eine Besuchergruppe steht auf einer Brücke zwischen Hof und dem Eingang zu Schloss Hallwyl, unter der Brücke Wasser des Schlossgrabens und ein Boot.

Für
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Buchbare Führungen und Workshops  

Schloss Hallwyl in 49 Sekunden

FEIERN UND GENIESSEN

 
Blick von oben auf den Aussenbereich des Cafés von Schloss Hallwyl. An den Tischen im Schlosshof sitzen Besucherinnen und Besucher. Das Wetter ist sommerlich.

Essen und
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Angebote im Schlossbistro  

 
Ein Hochzeitspaar schreitet durch eine Festgesellschaft, die vor Schloss Hallwyl Spalier steht.

Räume
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Feiern auf dem Schloss  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Historische Aufnahme vom Schloss Hallyl

Geschichte

800 Jahre Schlossgeschichte  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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