Schloss Hallwyl

Today events

 
Museum Aargau

Essbare Blüten

Zurück zum Blog 08. Juli 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Das Wissen über essbare Blüten war bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts wichtig und wurde von Generation zu Generation weitergegeben. Durch die Industrialisierung der Landwirtschaft ab Mitte des 20. Jahrhunderts ging dieses Wissen immer mehr verloren. In jüngerer Zeit ist das Interesse an essbaren Blüten nun wieder gestiegen. In vielen Restaurants werden Speisen mit verschiedenen Blüten dekoriert. Diese sind dekorativ und geschmacklich ein Genuss! Essbare Blüten eignen deshalb auch als raffinierte Zutat für die Küche zu Hause. In Rabatten, Töpfen oder grossen Pflanzentrögen sind die Blüten zudem eine Augenweide. Nachfolgend eine Auswahl an Blüten, die auch kulinarisch ein Genuss sind: Die Ringelblume – nebst ihrer heilenden Wirkung auch bekannt als "Safran der armen Leute" – kann ins Risotto gegeben werden. Zudem lässt sich mit der Blüte selbstgemachte Butter schön einfärben. Beim Bärlauch sind neben den Blättern auch die Blüten essbar, diese schmecken nach Zwiebeln. Die Schlüsselblumenblüten schmecken schön süss und eignen sich zum Verfeinern von Desserts. Die Blüten der Flammenblume können unter Salate oder Fruchtsalate gemischt werden, sie verleihen diesen so einen schönen Farbtupfer. Die exotischen Blüten der Taglilie schmecken süsslich-scharf und können auch sehr gut frittiert werden. Zucchettiblüten können einfach so gegessen werden – oder man kann sie füllen, zum Beispiel mit Frischkäse oder Hackfleisch. Schöne Taglilien wachsen im Rosengarten von Schloss Wildegg. Blüten ernten Ernten Sie diese Pflanzen am besten an einem warmen trockenen Morgen. Dann ist das Aroma am intensivsten. Die Blüten können frisch, getrocknet, kandiert oder als Eiswürfel verwendet werden. Wer zum Sammeln gerne raus in die Natur geht, sollte folgendes beachten: Essen Sie keine Blüten von Pflanzen, die nahe an dicht befahrenen Strassen (Schadstoffe) oder Fusswegen (Hunde-Urin) wachsen. Pflücken Sie zudem jeweils nur einen kleinen Teil der Blüten, damit sich die Pflanze weiterhin vermehren kann. Und nicht zuletzt: Ernten Sie nur Pflanzen, die Sie kennen (Vergiftungsgefahr). Ich wünsche Ihnen viele kulinarische Blütenerlebnisse! Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Effizient Pflanzen bewässern: Wenig Wasser im heissen Sommer

Zurück zum Blog 09. August 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Gartenarbeit besteht im Sommer vor allem aus Giessen. Bei Wasserknappheit sollten durstige Pflanzen möglichst effizient mit Feuchtigkeit versorgt werden. Grundsätzlich gilt: Lieber seltener und ausgiebig giessen statt ständig nur oberflächlich. Pflanzen bilden ansonsten mehr Wurzeln an der Oberfläche statt in der Tiefe. Giessen: Die richtige Tageszeit Giessen Sie Ihre Pflanzen am frühen Morgen. Der kühle Boden nimmt Wasser besser auf als am Nachmittag. Für eine Bewässerung im späteren Tagesverlauf verwenden Sie an der Sonne aufgewärmtes Wasser oder Regenwasser. Giessen Sie nur den Wurzelbereich, Pflanzen mögen keine kalte Dusche an der prallen Sonne. Für grössere Flächen ist die Tröpfchenbewässerung mit Schläuchen die effizienteste Methode. Rasen trotz Verfärbung nicht giessen Hitze und Trockenheit hinterlassen vor allem im Rasen braun-gelbe Spuren. Was schlimm aussieht, ist nicht alarmierend: Der Rasen stirbt nur oberflächlich ab, die Wurzeln bleiben gesund. In der nächsten Regenperiode erholt sich der Rasen wieder. Schneiden Sie deshalb im Sommer den Rasen nicht zu kurz, damit dieser Schutzmechanismus erhalten bleibt. Falls Sie den Rasen trotzdem giessen möchten, sollte dies regelmässig geschehen. Ansonsten versucht sich der Rasen immer wieder zu erholen, während er oberflächlich abstirbt. Faustregel: einmal pro Woche rund 20 Liter Wasser pro Quadratmeter. Ein Wassermesser hilft einzuschätzen, wie viel Flüssigkeit tatsächlich noch nötig ist. Sinken die Temperaturen wieder, unterstützt etwas Herbstdünger die Regeneration des Rasens. Offene Flächen: Mit Mulch schützen Gartenbereiche mit wenigen Pflanzen und offene Flächen sollten regelmässig mit einer Gartenhacke aufgelockert werden – getreu dem Motto: "Einmal hacken statt zweimal giessen". Dieses Aufhacken belüftet die Erde und reduziert den Feuchtigkeitsverlust. Zusätzlichen Schutz bietet eine Schicht aus Mulch (z.B. Blätter, Holzschnitzel oder Rasenschnitt). Auch Pflanzen in geschlossenen Gefässen können mit Mulch geschützt werden. Topfpflanzen sind bei heissen Temperaturen besonders gefährdet. Verfärbte Blätter deuten auf ausgetrocknete Wurzeln hin, die auch mit starkem Giessen kein Wasser mehr aufnehmen können. Stellen Sie in diesem Fall das ganze Gefäss unter Wasser, damit sich der Wurzelball kräftig mit Wasser vollsaugen und wieder Feuchtigkeit aufnehmen kann. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Im Herbst säen, um im Winter zu ernten

Zurück zum Blog 16. September 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Im Herbst ist Erntezeit. Zudem stehen Aufräumarbeiten an. Was dabei oft vergessen geht: Auch im Herbst kann noch ausgesät werden, um auch im Winter das eine oder andere Grün zu ernten. Im September und Oktober ist genau die richtige Zeit, um solches zu säen. Zum Beispiel Kresse, Nüsslisalat, Spinat, Hirschhornsalat, Roter Winterlattich oder Schnittmangold. Winterpostelein Ich persönlich finde die eher unbekannte Winterpostelein (Claytonia perfoliata) einen wahren Gaumenschmaus. Sie kann im Herbst und im Winter ausgesät werden. Dieses Wintergemüse braucht zum Keimen eher tiefe Temperaturen und ist frosthart. Zuerst bilden sich kleine Blattrosetten am Boden mit leicht fleischigen Blättern. Später wächst die Pflanze rund 30 Zentimeter in die Höhe und bildet tellerförmige, relativ grosse Blätter. Diese frischen, grünen Blätter schmecken hervorragend als Salat oder auch leicht gedünstet. Winterpostelein ist reich an Vitamin C, Eisen und Magnesium. Die anspruchslose Pflanze gedeiht auch bestens in einem Topf auf dem Balkon. Werden nur die oberen Blätter geschnitten, wächst die Winterpostelein nach – und zwei, drei weitere Ernten sind möglich. Winterpostelein Lauch Haben Sie auch Lauch gepflanzt? Dieser kann den ganzen Winter über geerntet werden, sofern der Boden nicht gefroren ist. Mein Tipp: Lassen Sie den einen oder andern stehen. Es ergeben sich im Folgejahr wunderschöne kugelförmige Blüten, die von Bienen und Hummeln rege besucht werden. Von Lea Walzer Von Lea Walzer Lea Walzer ist Gärtnerin auf Schloss Wildegg. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

"Damals im Aargau": Peter Accola, ehemaliger Restaurator vom Museum Aargau auf Schloss Lenzburg

Zurück zum Blog 26. Juli 2022 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Der ehemalige Haustechniker und Restaurator von Schloss Lenzburg, Peter Accola, erzählt im Podcast, wie aus der Hinterlassenschaft der letzten amerikanischen Schlossbewohner ein Museum von kantonaler Bedeutung geschaffen wurde. Als die Witwe von Lincoln Ellswort, Marie Louise Ellsworth-Ulmer, das Schloss Ende 1955 der Stadt Lenzburg und dem Kanton Aargau verkaufte, erfolgten jahrelange Vorbereitungs-, Erhaltungs- und Anpassungsarbeiten, bis sich langsam ein veritables Museum präsentierte. Peter Accola erzählt im Podcast, wie er seine Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten zusammen mit der Entwicklung der Schlossanlage zum damaligen historischen Museum ausbildete und wie er vom damalige Schlossdirektor Dr. Hans Dürst gezielt gefördert wurde. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kulturweg Limmat – Klosterhalbinsel Wettingen

Der Kulturweg Limmat startet beim Neuenhofer Stausee. Der Weg führt über die Klosterhalbinsel Wettingen und die Altstadt von Baden bis auf das Gemeindegebiet von Ennetbaden. Unterwegs sind rund 30 Skulpturen, Plastiken und ortsbezogene Kunstinstallationen ausgestellt – darunter Werke bekannter Schweizer Kulturschaffenden wie Beat Zoderer, Roman Signer und Theodor Huser. Ein Geschenk zum 700. Geburtstag der Schweiz Den Grundstein für den Kulturweg legten 1991 Baden, Wettingen und Neuenhof. Zum 700. Geburtstag der Schweizerischen Eidgenossenschaft organisierten die drei Gemeinden eine Freilichtskulpturen-Ausstellung. In einem Wettbewerb wurden 21 ortsbezogene Werke ausgewählt. Mit der Unterstützung durch den Kanton Aargau, das Aargauer Kuratorium, das Bundesamt für Kultur und zahlreichen privaten Sponsoren legten die beteiligten Gemeinden schliesslich einen Skulpturenweg an. Unterhalten und erweitert wird der Kulturweg Limmat seither von der gleichnamigen Stiftung. An dieser ist nebst der drei Gründer-Gemeinden seit 2020 auch Ennetbaden beteiligt. Weitere Informationen: Stiftung Kulturweg

 
Schloss Wildegg

Anmeldung Verein Freunde Schloss Wildegg

Ich möchte dem Gönnerverein beitreten als * Einzelmitglied: CHF 0.– (ohne Gutschein: CHF 40.–) Paar: CHF 20.– (ohne Gutschein CHF 60.–) Firma: CHF 70.– (ohne Gutschein: CHF 110.–) Frau Herr Firma Identifikationsnummer Gutschein * Firma / Organisation Vorname * Nachname * Adresse Postleitzahl Ort E-Mail * Telefon Bemerkungen Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x jährlich) Gruppenprogramm (1x jährlich) Senden

 
Schloss Lenzburg

Today events

 
Museum Aargau

Der verlorene Garten von Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 23. Mai 2021 Kategorie Schlossgeschichten Vor dem Schloss Hallwyl erstreckt sich ein grosser Kiesplatz. Was lange Jahre als Parkplatz herhalten musste, hatte die Familie von Hallwyl im 18. Jahrhundert als barocken Garten anlegen lassen. Als der Kanton Aargau in den 1990er-Jahren das Schloss von der Hallwil-Stiftung übernahm, beschränkten sich die Sanierungsmassnahmen darauf, das Gelände des einstigen Gartens in seiner ganzen Ausdehnung wieder zu zeigen. Sieben Eibenkegel entlang dem Krebsbach erinnern an die strengen Gestaltungsprinzipien barocker Gärten. Der heutige Platz vor dem Schloss Hallwyl. (Foto Museum Aargau) Für eine Rekonstruktion des Gartens fehlte damals das Geld – was dafür erlaubt, den Platz für Veranstaltungen wie das Openair-Kino zu nutzen. Im Zuge der Recherchen zum Jahresthema "Aufgeblüht!" 2021 stiess das Team von Museum Aargau auf einen unveröffentlichten Plan des Gartens aus dem Jahr 1804. Garten aus dem 18. Jahrhundert Wann der Garten vor dem Schloss genau entstand, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. 1754 umgab ein Zaun das Areal östlich des Schlosses; vielleicht diente es damals als Gemüsegarten. Wahrscheinlich liess Bernhardine von Hallwyl den Garten anlegen. Sie wurde 1753 Witwe – noch keine 25 Jahre alt, verlor sie ihren um vierzig Jahre älteren Mann Johannes. Das Schloss Hallwyl auf einem Stich aus David Herrlibergers "Neuen und vollständigen Topographie der Eydgnossschaft", 1754. (Universitätsbibliothek Bern) Bernhardine stammte aus einer alten Berner Patrizierfamilie und dürfte Gefallen an einem französischen Garten gefunden haben. Die Bauuntersuchung der Schlossanlage kam zum Schluss, dass die spätmittelalterliche Ufermauer um 1757 durch eine begradigte Mauer ersetzt wurde, die als Begrenzung für den neuen Garten diente. Älteste Darstellung von 1779 Die erste bekannte Darstellung des Gartens von Hallwyl zeichnete Johann Martin Usteri, der Zürcher Dichter und Maler, von dem auch das Volkslied "Freut euch des Lebens" stammt. Er war mit Johann Heinrich Pestalozzi befreundet, der häufig im Schloss Hallwyl zu Gast war. Der französische Garten vor dem Schloss Hallwyl, Zeichnung von Johann Martin Usteri, 1779. (Zürcher Kunstgesellschaft) Die Skizze des sechzehnjährigen Usteri deutet ein Wasserspiel im Zentrum des Gartens an. Gegen den Bach zu lag eine gewölbte Gartenlaube. Ein Plan von 1780 zeigt die symmetrische Gliederung des Gartens mit einem Wegkreuz, wie sie für Gärten des 18. Jahrhunderts typisch war: Plan des links des Aabachs gelegenen Schlossgutes, um 1780. (Staatsarchiv Bern) Der Gartenplan des Bündners Johannes Salzgeber Wie aber war der Garten von Hallwyl bepflanzt? Darüber berichtet uns ein Reisender aus dem Bündnerland, der 1804 auf dem Schloss Hallwyl Halt machte: Johannes Salzgeber, Ammann von Seewis im Prättigau. Er kam auf Einladung Pestalozzis nach Hallwyl. Der Garten am Schlossgraben sei schön und wohl eingeteilt und ein "gelehrter Gärtner" besorge ihn, schreibt er in seinem Reisejournal. Gartenplan von Johannes Salzgeber, 1804. (Staatsarchiv Graubünden) An der östlichen Längsseite des Gartens standen 24 sehr hohe Pappeln als Windschutz. Davor waren 18 Steinobstbäume gepflanzt, wohl Kirschen, vielleicht auch Zwetschgen, Pflaumen oder gar Aprikosen. Die acht quadratischen Parterres waren mit Buchs eingefasst. Dort wuchsen 60 "Gwerb Baüm von Obst". Ganz präzis scheint die Skizze nicht zu sein – tatsächlich stimmt die Anzahl Bäumchen am rechten Rand, doch wie auch immer man die Punkte in den Rabatten interpretiert, ergibt es nicht 60. Ausgedehnter Obstanbau Der Obstbau war in der Herrschaft Hallwyl um 1800 ein wichtiger Erwerbszweig: Salzgeber bemerkt auch, dass der junge Junker Carl von Hallwyl eine grosse Baumschule von etlichen hundert Bäumen angelegt habe, die ihm "reichlich Nutzen" bringe. Neben dem Schlossgarten lagen gegen Seengen zu zwei weitere, grössere Obstgärten. Nachdem die Herrschaftsrechte 1798 in der Schweiz geendet hatten, war die wirtschaftliche Lage der Familie von Hallwyl zu schlecht, als dass sie sich einen Garten zu blossen Repräsentationszwecken hätte leisten können. Vermutlich hatte bereits Bernhardine von Hallwyl den Garten zu Lust und Nutzen anlegen lassen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts hatte sich der Obstbau dann zu einem wichtigen Exportzweig der Schweiz aufgeschwungen – dank Eisenbahn und Dampfschiff. 200 Fuss lang, 72 Fuss breit Wäre es nicht verlockend, im Frühling durch den blühenden Obstgarten vor dem Schloss Hallwyl zu wandeln und in der Gartenlaube oder beim Springbrunnen zu verweilen? Und im Herbst von einer reichen Ernte zu kosten? Johannes Salzgeber hat auch die Masse des Gartens vermerkt – 200 Fuss in der Länge und 72 Fuss in der Breite. Einer Rekonstruktion des einstigen Gartens stünde nichts im Weg – Es fehlt nur noch eine Sponsorin und der "gelehrte Gärtner". Von Sarah Caspers Von Sarah Caspers Sarah Caspers ist Geschichtsvermittlerin im Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
Museum Aargau

Luftbefeuchter Egro: "Gesunde Raumluft" aus Niederrohrdorf

Zurück zum Blog 11. November 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Wie schützen wir am besten unsere Gesundheit? Eine Frage, die gerade in Zeiten wie dem Corona-Virus mit gesteigerter Hygienevorschriften und verordneter Präsenz in den eigenen vier Wänden an Bedeutung gewonnen hat. Angesichts mikroskopischer Bedrohungen scheint daher auch nichts wichtiger zu sein, als die Kontrolle über unser Umfeld, und so manches technische Gerät verspricht diese zu gewährleisten. Eines davon ist der Luftbefeuchter, oft beworben als der Garant eines optimalen Raumklimas zur Steigerung des Wohlbefindens und der Gesundheit. Luftbefeuchter der Firma Egloff & Co. aus Niederrohrdorf Eine neue Modeerscheinung beziehungsweise ein Ausdruck des von Technik und Optimierung besessenen 21. Jahrhunderts? Keineswegs. Denn schon der hier aufgeführte "Egro 700"-Luftbefeuchter aus den 1960er-Jahren wirbt damit, für "gesunde Raumluft" zu sorgen. Hergestellt wurde dieser von der Firma Egloff & Co. aus Niederrohrdorf, die 1849 vom gelernten Spengler Castor Egloff (1820-1905) ins Leben gerufen wurde. Zusammen mit seiner Frau Barbara Steiger konzentrierte sich dieser zu Beginn noch auf die Herstellung von Haushaltsgegenständen wie Schöpf- oder Kochlöffel, welche er dann zuerst zu Fuss nach Spreitenbach brachte, um sie dann mittels der Spanisch-Brötli-Bahn in Zürich zu vertreiben. Im Laufe der Zeit wurde die Produktionspalette ausgeweitet auf Gegenstände wie Bircher-Raffeln, Kaffeemaschinen und sonstige Haushaltselektronik. Seit es der Menschheit technisch möglich geworden ist, versuchen wir unsere Umgebung unter Kontrolle zu bringen, mal erfolgreich und mal weniger und auch dieses Objekt ist ein weiteres Beispiel dazu. Mein jüngster persönlicher Einkauf übrigens? Natürlich ein Luftbefeuchter, denn man weiss ja nie. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

Gradian
Kinder schreiten wie kleine Römer über das Areal vom Legionärspfad Vindonissa

Legionärspfad Vindonissa

Römer-
Erlebnispark

Tauchen Sie im Legionärspfad Vindonissa in die Welt des einzigen römischen Legionslagers der Schweiz ein! Der Römer-Erlebnispark bietet Touren, römische Übernachtungen, Führungen, Events und vieles mehr.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Das Amphitheater Legionärspfad im Sonnenlicht mit viel Grün

Fünf
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Legionäre in Rüstungen, im Hintergrund das Kloster Königsfelden

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Eine Schulklasse unterwegs auf einem Kiesweg; im Hintergrund die rekonstruierte Unterkunft von Legionären.

Selbständige Touren
im Legionärspfad

Rundgänge zu römischen Schauplätzen  

 
Ein mystischer dunkler Raum mit grossen Pfeilen; im Hintergrund Kinder.

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Die Klosterscheune der Klosterkirche beim Legionärspfad

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Angebot wählen
  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse in römischer Formation Schildkröte, rechts davon gibt ein Legionär Anweisungen.

Für
Schulen

Römische Übernachtung, Spiel-Touren und Workshops  

 
Eine Familie in einem dunklen Raum; die Displays der Audiogeräte um den Hals leuchten mystisch im Dunkeln. An der Rückwand Silhouetten von Legionären.

Für
Familien

Römische Übernachtung, Spiel-Touren und Familiensonntag  

 
Römisch gekleidete Männer und Frauen nachts an einem Lagerfeuer in historischer Kulisse

Für
Gruppen

Römische Übernachtung, Themen-Touren, Führungen und Workshops  

Vindonissa in 78 Sekunden

RÖMISCHE SCHAUPLÄTZE UND GESCHICHTE

 
Das Amphitheater Legionärspfad im Sonnenlicht mit viel Grün

Römische Schauplätze

Die 11 Stationen im Legionärspfad  

 
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa

Geschichte

Das Legionslager Vindonissa in Kürze  

 
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Archäologische Forschung

Immer wieder spektakuläre Funde