Vindonissa Museum

Vitrine AKTUELL

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die "Vitrine AKTUELL" im Vindonissa Museum jedes Jahr neu. Thema sind aktuelle Grabungen, aussergewöhnliche Funde oder Forschungsergebnisse. Entdeckung einer mittelalterlichen Siedlung Die "Vitrine AKTUELL" 2025/2026 präsentiert erste Erkenntnisse aus der Steimet in der Gemeinde Wölflinswil. Dort kam 2023 ein bisher unbekannter und schon vor 900 Jahren aufgegebener Ortsteil ans Licht. Überraschend fanden sich im ländlichen

 
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Schloss-Foxtrail Lenzburg

Foxtrail Buchen Sie Ihr Foxtrail-Erlebnis direkt online über www.foxtrail.ch. 150 Jagt den Fuchs, löst knifflige Rätsel und entdeckt das Drachenschloss Der Fuchs braucht eure Hilfe, um Bärtschi zu finden! Er sei der Schreiber und Berater von Landvogt Peter Bucher auf der Lenzburg. Zweifel sind angebracht! Nur wer clever ist, kann dem Fuchs auf dem gefährlichen Weg ins Schloss zu Bärtschi folgen. Der Foxtrail Schloss Lenzburg führt vom Bahnhof vor die Stadttore, wo sich der Fuchs erstmals bei Euch meldet, bevor er seine Spur durch die malerische Altstadt bis zum Fuss des Schlossbergs legt. Richtig

 
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Gradian
Nachgebaute Mannschaftsunterkünfte Conturbernia (Mannschaftsbaracke) mit Schildern im Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Mannschaftsunter- künfte (Contubernia)

Mannschaftsunter- künfte (Contubernia)

Die originalgetreu nachgebauten Unterkünfte der Legionäre (Contubernia) sind einzigartig in Europa. Sie wurden aus Holz, Lehm und Kalk rekonstruiert und entsprechen der Bauweise zwischen 30 und 45 n. Chr. In dieser Zeit war die 13. Legion mit rund 5000 bis 6000 Soldaten in Vindonissa stationiert. Die Contubernia ist mit Museumseintritt zugänglich.

Wie damals von den Legionären, wurden auch die nachgebildeten Contubernia im Legionärspfad Vindonissa ganz von Hand gebaut. Die dafür verwendeten Materialien, die Bautechniken und Masse sind bis ins Detail so originalgetreu wie möglich. Die wissenschaftliche Grundlage bildeten archäologische Grabungen in Vindonissa und anderen römischen Militärlagern.

Aufbau der Contubernia

Ein Contubernium (Stuben- oder Zeltgemeinschaft) bestand aus zwei Räumen. Den vorderen Raum nutzten die Legionäre zum Aufbewahren ihrer Waffen und Ausrüstung, der hintere diente ihnen als Wohn- und Schlafraum. Im Contubernium wurde auch gekocht, wie Feuerstellen belegen. Jeweils acht Legionäre wohnten zusammen in einem Contubernium – die Platzverhältnisse waren sehr eng.

In der Regel fügten sich zehn Contubernia zu einer Mannschaftsbaracke (centuria) zusammen. Befehligt wurde diese insgesamt 80 Mann starke Einheit vom Centurio, einem Offizier. Seine Unterkunft lag am Kopfende einer Mannschaftsbaracke und war wesentlich grösser und komfortabler als die Unterkunft der Legionäre.

Angebaute Werkstätten

Arbeiten, die Platz brauchten (unter anderem das Reinigen und Reparieren der Waffen) erledigten die Legionäre vermutlich unter dem gedeckten Laubengang (porticus). In einem Legionslager gab es auch grosse Werkstattgebäude (fabricae), in denen gut ausgebildete Handwerker als Gefreite (immunes) verschiedenen Arbeiten z. B. in der Holz-, Metall- oder Lederverarbeitung nachgingen. Daneben gab es kleinere Werkstätten (fabriculae), welche direkt an die Contubernia angeschlossen.

Die Contubernia können mit Museumseintritt besichtigt werden.