Sammlungszentrum Egliswil

Fachauskunft und Beratung

Museum Aargau stellt Ihnen gerne Objekte der Sammlung für wissenschaftliche Arbeiten zur Verfügung. Bitte nehmen Sie vorgängig Kontakt mit uns auf. Beachten Sie, dass wir über keinen Lesesaal verfügen

 
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Reproduktionsanfragen

Tarife Bildanfragen und Reproduktion Preis Grundgebühr für alle Fotobestellungen CHF 25.– Digitale Reproduktion aus dem Fotoarchiv s/w oder farbig CHF 30.– / Bild Reproduktion als Scan s/w oder farbig

 
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Objekteangebote

Senden Sie Ihr Angebot über untenstehendes Formular an das Team der Sammlung Museum Aargau. Wir prüfen Ihre Anfrage sorgfältig und geben Ihnen innerhalb von drei Monaten eine begründete Rückmeldung. A

 
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Fristen und Richtlinien Fristen für Leihgesuche Leihgesuche können grundsätzlich jederzeit eingereicht werden, spätestens jedoch sechs Monate vor dem gewünschten Ausleihdatum. Über Ihr Leihgesuch wird

 
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Memory-Spiel: Die Aargauer Möbelindustrie

Zurück zum Blog 09. Juni 2026 Categories 20./21. Jh. Quiz & Spiele Die Aargauer Möbelindustrie hat eine spannende und stille Erfolgsstory. In unserem Memory-Spiel treffen Sie auf Möbelklassiker aus de

 
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Ein Hexenprozess auf Schloss Lenzburg

Zurück zum Blog 28. August 2024 Categories Mittelalter Neuzeit Schlossgeschichten Adelheid, Agnes, Anna, Barbara, Bryda, Jakob, Magdalena, Regula, Verena: Sie alle waren im Turm der Lenzburg gefangen,

 
Schloss Habsburg

Schloss Habsburg virtuell

Virtueller Rundflug mit VR-Brille Preis Kostenlos Dauer ca. 20 Minuten Reservation erforderlich Buchen Sie Ihr Zeitfenster bequem online (pro Brille sind zwei Personen möglich). Hinweis Die VR-Brillen

 
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Highlights aus der Aargauer Möbelgeschichte

Zurück zum Blog 16. Juni 2026 Categories 20./21. Jh. Schätze aus der Sammlung Mit dem dritten Band seiner Reihe "Aargauer Industriegeschichten" rückt Museum Aargau ein bislang wenig beachtetes Kapitel

Gradian
Nachgebaute Mannschaftsunterkünfte Conturbernia (Mannschaftsbaracke) mit Schildern im Legionärspfad Vindonissa

Römische Schauplätze

Mannschaftsunterkunft (Contubernia)

Mannschaftsunterkunft (Contubernia)

Die originalgetreu nachgebauten Unterkünfte der Legionäre (Contubernia) sind einzigartig in Europa. Sie wurden aus Holz, Lehm und Kalk rekonstruiert und entsprechen der Bauweise zwischen 30 und 45 n. Chr. In dieser Zeit war die 13. Legion mit rund 5000 bis 6000 Soldaten in Vindonissa stationiert. Die Contubernia ist mit Museumseintritt zugänglich.

Wie damals von den Legionären, wurden auch die nachgebildeten Contubernia im Legionärspfad Vindonissa ganz von Hand gebaut. Die dafür verwendeten Materialien, die Bautechniken und Masse sind bis ins Detail so originalgetreu wie möglich. Die wissenschaftliche Grundlage bildeten archäologische Grabungen in Vindonissa und anderen römischen Militärlagern.

Aufbau der Contubernia

Ein Contubernium (Stuben- oder Zeltgemeinschaft) bestand aus zwei Räumen. Den vorderen Raum nutzten die Legionäre zum Aufbewahren ihrer Waffen und Ausrüstung, der hintere diente ihnen als Wohn- und Schlafraum. Im Contubernium wurde auch gekocht, wie Feuerstellen belegen. Jeweils acht Legionäre wohnten zusammen in einem Contubernium – die Platzverhältnisse waren sehr eng.

In der Regel fügten sich zehn Contubernia zu einer Mannschaftsbaracke (centuria) zusammen. Befehligt wurde diese insgesamt 80 Mann starke Einheit vom Centurio, einem Offizier. Seine Unterkunft lag am Kopfende einer Mannschaftsbaracke und war wesentlich grösser und komfortabler als die Unterkunft der Legionäre.

Angebaute Werkstätten

Arbeiten, die Platz brauchten (unter anderem das Reinigen und Reparieren der Waffen) erledigten die Legionäre vermutlich unter dem gedeckten Laubengang (porticus). In einem Legionslager gab es auch grosse Werkstattgebäude (fabricae), in denen gut ausgebildete Handwerker als Gefreite (immunes) verschiedenen Arbeiten z. B. in der Holz-, Metall- oder Lederverarbeitung nachgingen. Daneben gab es kleinere Werkstätten (fabriculae), welche direkt an die Contubernia angeschlossen.

Die Contubernia können mit Museumseintritt besichtigt werden.