Museum Aargau

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Das römische Bad: Wellness-Oase und Freizeitzentrum der Antike

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Quiz: Wie gut kennen Sie Gladiatoren?

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Werdet Römer – Löst das grosse Orakel

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Das (Fladen-)Brot des römischen Legionärs – Rezept für panis militaris

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Festessen im Spätmittelalter

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Schloss Wildegg

Alte Pflanzen neu entdeckt

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Rosalia signorum: Frühlingsfest in den römischen Legionen

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Sammlungszentrum Egliswil

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Gradian
Zwei Männer musizieren an zwei Instrumenten.
Zwei Männer musizieren an zwei Instrumenten.

Veranstaltung

Konzert mit dem
Duo "Bach ganz leise"

In der Mönchskirche im Kloster Wettingen erklingen historische Tasteninstrumente und Gitarren, darunter ein Wiener Hammerflügel von 1819 und ein prachtvolles Virginalcembalo aus der Renaissance.

Das Duo "Bach ganz leise" mit Stefan Müller (Claviere) und Martin Pirktl (Gitarren) spielt auf diesen exklusiven Raritäten Musik von J.S. Bach bis Schubert – ein unvergessliches Konzerterlebnis in einmaliger Klosteratmosphäre.

Detailinformationen

  • Preis:
    • Regulär: CHF 30.–
    • Studierende: CHF 15.– (Vorweisen des Schülerausweises)
  • Reguläre Vergünstigungen (u.a. Museumspass, MemberPlus-Raiffeisenkarte) sind nicht gültig.
  • Vorverkauf
    • Die Platzzahl ist beschränkt. Wir empfehlen das Ticket vor dem Anlass im Online-Shop Museum Aargau zu kaufen.
    • Allfällige Resttickets sind an der Abendkasse im Gästezentrum Museum Aargau 60 Minuten vor Konzertbeginn erhältlich.
    • Freie Platzwahl

Die erfolgreiche Konzertreihe des Duos "Bach ganz leise" besteht seit 2015 und zeichnet sich durch exklusive Raritäten an historischen Instrumenten aus. Die beiden Interpreten Stefan Müller und Martin Pirktl vermitteln mit Musikwerken von Bach bis Schubert ein eindringliches Hörerlebnis.

Stefan Müller hat sich mit der Spielart historischer Claviere beschäftigt und verbindet neue Erkenntnisse der Tempoforschung mit agogisch freier Interpretation. Daneben engagiert er sich für vieltönige Musik auf Instrumenten mit einer 24-Ton-Tastatur. Er ist zudem Kirchenmusiker in Horgen, Lehrer an der Kantonsschule Wettingen und dirigiert die Schola Cantorum Wettingensis.

Martin Pirktl geht seine Wege abseits des gängigen Gitarrenrepertoire. Er übernimmt gerne musikalische Aufgaben, die nicht seinem Instrument zugedacht sind. Wichtig sind für ihn ein differenziert sprechendes Klangbild, eine persönlich gefärbte Interpretation und die Beschäftigung mit Instrumenten aus früheren Jahrhunderten.

Wiener Hammerflügel, 1819

Der 1819 gebaute Wiener Hammerflügel stammt aus der Werkstatt der mit Beethoven und Mendelssohn befreundeten Nanette Streicher (1769-1833). Das Instrument wurde von den Frühromantikern hoch geschätzt. Auch Mendelssohn besass ein solches.

Tafelclavier, 1806

Das Tafelclavier John Broadwood and Sons von 1806 befindet sich sowohl zeitlich als auch klanglich betrachtet zwischen Klassik und Romantik. Es besticht durch seinen perlenden Klang und verschiedene Registerfarben.

Clavichord, Nachbau von 1776

Das Clavichord, ein Nachbau eines Instrumentes von Johann Heinrich Silbermann von 1776, ist ein Typus, wie er auch schon zur Bachzeit gespielt wurde. Es ermöglicht ein flüsterleises Spiel, das durch Bebung des Tones belebt werden kann.

Säulenharmonium, um 1900

Das einmanualige Säulenharmonium von Schiedmayer, Stuttgart um 1900 ist ein sehr schlichtes, portables Instrument (Druckwind) Der schlanke, dezente Ton dieses Instruments mischt sich besonders gut mit dem Hammerflügel und der Gitarre.

Mustel-Harmonium, 1920-1940

Das 5-oktavige Mustel-Harmonium (Paris, 1920-1940) ermöglicht durch den grossen Tonumfang das Spielen sämtlicher Literatur und ist mit einem Dämpfungspedal ausgestattet. Die Stahlplatten werden durch Filzhämmer von oben angeschlagen. Im Gegensatz zum barocken Glockenspiel ist die Klangfarbe weich umhüllend.

Virginalcembal, um 1600

Das anonyme, süddeutsche prachtvolle Virginalcembalo der ausgehenden Renaissance um 1600 ist mit Spiegeln und Ornamenten reich verziert. Ihm ist ein warmer, grundtöniger Klang zu eigen.

Kombiniert werden diese Tasteninstrumente mit Gitarren in Bauweisen des 19. und 20. Jahrhunderts.

Auf der Klosterhalbinsel Wettingen stehen sehr wenige Parkplätze zur Verfügung. Wir empfehlen die Anreise mit dem öffentlichen Verkehr.

Anreise