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Ein Hexenprozess auf Schloss Lenzburg

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Kochvideo: Hühnerpastete – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 19. Juni 2024 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kochen Sie Hühnerpastete nach einem Rezept aus dem 15. Jahrhundert. Unsere Schlossköchin Verena zeigt im Video zus

 
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Highlights aus der Aargauer Möbelgeschichte

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Der Legionär – Im Kampf und Dienst für Rom

Themen-Tour für Erwachsene Preis Im Museumseintritt inbegriffen 60 Alltag, Macht und Kampfeskraft in der Legion Zur Zeit von Vindonissa stand das römische Reich auf dem Gipfel seiner Macht. Niemals wa

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Das (Fladen-)Brot des römischen Legionärs – Rezept für panis militaris

Panis militaris gehörte zur alltäglichen Kost des miles gregarius, des einfachen römischen Soldaten. Der Legionär und passionierte Bäcker Marius Norbanius Cunniculus aus Vindonissa verrät uns sein Rezept für das perfekte Fladenbrot.

Wie jeder Legionär in Vindonissa erhält auch Marius pro Tag eine Ration von ca. 1kg Getreide – Dinkel, Gerste oder Hirse sind möglich. Dieses Korn muss er zunächst in seiner Handmühle, mola manuaria, verschroten.

Mit dem entstandenen Schrot oder Mehl kann er anschliessend die beiden Grundspeisen der Legionäre kochen: Eine Art Getreidebrei, puls genannt, oder das militärische Fladenbrot, das panis militaris. Letzteres ist nahrhaft, schmackhaft und kann um einiges länger aufbewahrt werden als Brei. Marius zeigt uns, wie es geht.

 

 

Zutaten (für ca. 10 Fladenbrote)

  • 1kg Vollkornmehl
  • Ca. 5 dl Wasser
  • Etwas Salz; die Legionäre benutzten auch Fischsauce, garum, als Salzersatz – alternativ kann heute Fischsauce aus dem Asia-Laden verwendet werden

 

Zubereitung

1. Mehl, Wasser und Salz / Fischsauce zu einem Teig vermischen.

2. Teig zu handtellergrossen Fladen formen, ca. 1 cm dick.

3. Fladen in einer Tonform aufs Feuer stellen und pro Seite ca. 6 Minuten backen, bis sie "hohl" tönen und auf beiden Seiten knusprig braun gebacken sind.

4. Geniessen – Bene sapiat (Guten Appetit)!

Ein abschliessender Tipp: Das panis militaris kann ein zweites Mal gebacken werden und wird so zum langhaltbaren Marschproviant. Es handelt sich folglich um die römische Variante des uns heute bekannten "Zwiebacks".

Von Tabea Edelmann

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