Kloster Königsfelden

Geschichte

Königin Elisabeth gründete 1309 das Kloster Königsfelden, nachdem ihr Mann, König Albrecht von Habsburg, an dieser Stelle ermordet worden war – von seinem eigenen Neffen, der sich um sein Erbe betrogen fühlte. Da der sterbende König seine Sünden keinem Priester beichten konnte, drohte ihm Sühne im Fegefeuer. Dem sollten die Gebete der Klostergemeinschaft entgegenwirken. Elisabeth umgab die Bettelordenskirche mit einem Kloster für Klarissen im Süden und einem für Franziskaner im Norden. Im Zentrum des Kirchenschiffs befindet sich die Gruft. Dort setzte Elisabeths Tochter Agnes 1316 die Gebeine ihrer Mutter bei. Albrecht selbst ist im Dom von Speyer bestattet. Königin Agnes von Ungarn Agnes wohnte bis zu ihrem Tod 1364 auf dem Klostergelände und leitete die Geschicke der Gemeinschaft, ohne selbst ins Kloster einzutreten. Sie und ihre Brüder statteten das Kloster mit Gütern und Einkünften aus. Agnes sorgte dafür, dass der Chor Fenster mit einem ausgeklügelten Bildprogramm erhielt: Sie zeigen das Leben und Sterben Christi, umgeben von den Aposteln sowie den Ordensgründern Franziskus und Klara. Die habsburgischen Stifter liessen sich zuunterst in den Scheiben verewigen. Die farbigen Glasfenster entstanden zwischen 1330 und 1350 und zählen zu den herausragenden Kunstwerken des europäischen Mittelalters. Von Habsburg zu Bern Nach der Schlacht bei Sempach 1386 weitete Königsfelden das Totengedenken aus auf die Ritter aus dem Heer Herzog Leopolds III. von Habsburg. Die Gefallenen sind auf Wandmalereien im Archivgewölbe dargestellt sowie auf einer Tafel im Kirchenschiff aus dem 17. Jahrhundert. 1415 entrissen die Eidgenossen Habsburg den Aargau. Fortan verwaltete ein Hofmeister aus Bern das Eigenamt und führte den Gutshof des Klosters. Er wohnte in der Hofmeisterei westlich der Kirche. Einige Berner liessen sich wie ihre habsburgischen Vorgänger in der Kirche begraben. Eine Wappentafel aus dem 17. Jahrhundert erinnert an sie. Aufhebung des Klosters 1528 rief Bern die Reformation aus; die letzten Geistlichen verliessen das Kloster. Viele Nonnen waren schon in den Jahren zuvor ausgetreten. Damit endete das Gedenken an die verstorbenen Habsburger. Die Familie überführte die Gebeine 1770 ins Kloster Sankt Blasien im Schwarzwald. Danach verwendete Bern das Kirchenschiff als Kornhaus und die Klostergebäude als Asyl für Arme und Kranke. Psychiatrische Klinik und Kunstdenkmal 1803 ging das Kloster Königsfelden in den Besitz des neu gegründeten Kantons Aargau über. Dieser nutzte die alten Klosterbauten als Heil- und Pflegeanstalt. Das Männerkloster liess er bis auf das Archivgewölbe abbrechen. 1872 eröffnete ein neues Spitalgebäude ausserhalb der einstigen Klostermauern, die heutige psychiatrische Klinik. Im Lauf des 19. Jahrhunderts erkannten Fachkreise die Bedeutung der Glasfenster. Die erste umfassende Restaurierung versuchte, die Scheiben wieder vollständig herzustellen. 2002 endete die jüngste Restauration. Weiterführende Literatur Kurmann-Schwarz, Brigitte: Die mittelalterlichen Glasmalereien der ehemaligen Klosterkirche Königsfelden, Bern 2008. Kurmann-Schwarz, Brigitte und Rauschert, Jeannette: Das Kloster Königsfelden, Schweizerische Kunstführer GSK, Bern 2011. Simon Teuscher, Claudia Moddelmog (Hg.): Königsfelden. Königsmord, Kloster, Klinik, Baden 2012.

 
Legionärspfad Vindonissa

Elf römische Schauplätze

0 In Windisch wurde vor 2000 Jahren Vindonissa errichtet. Im einzigen römischen Legionslager auf dem Gebiet der heutigen Schweiz leisteten rund 6000 Legionäre ihren Einsatz für den Kaiser in Rom. An elf originalen Schauplätzen kann Vindonissa heute interaktiv erlebt und besichtigt werden. In Windisch wurde vor 2000 Jahren Vindonissa errichtet. Im einzigen römischen Legionslager auf dem Gebiet der heutigen Schweiz leisteten rund 6000 Legionäre ihren Einsatz für den Kaiser in Rom. An elf originalen Schauplätzen kann Vindonissa heute interaktiv erlebt und besichtigt werden.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Event

 
Museum Aargau

So gelingt die Wildblumen-Wiese für Bienen

Zurück zum Blog 15. Mai 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Verwöhnen Sie die Bienen in Ihrem Garten mit einem Festbankett vor der Tür – und zwar in Form einer Wildblumenwiese mit einheimischen Arten. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Haben Sie in Ihrem Garten ein Wildbienenhotel eingerichtet? Wunderbar! Die Bienen werden es Ihnen danken. Sie werden sich aber noch viel mehr freuen, wenn Sie ihnen auch gleich ein Festbankett vor die Türe pflanzen – und zwar in Form einer Wildblumenwiese mit einheimischen Arten. Auf solchen Wiesen finden Wildbienen nämlich ihre Nahrung. Wie sät man eine Wildblumenwiese an? Um eine Wildblumenwiese anzusäen, brauchen Sie eine Fläche, welche die letzten zwei bis drei Jahre nicht gedüngt worden ist. So ist der Boden mager genug, damit die Wildblumen Fuss fassen können. Ist der Boden nämlich fett, also gedüngt, werden sich stets die Gräser durchsetzen. Und so geht's: Mischungen für Wildblumen gibt es in jedem Gartencenter zu kaufen, und sie lassen sich gut und gerne auch mit weiteren einheimischen Samen anreichern, die Ihnen gefallen. Stechen Sie den Boden um, wie wenn Sie Rasen ansäen, und machen Sie den Boden feinkrümelig. Streuen Sie nur so viele Samen aus, wie auf der Packung steht, denn Wildblumen brauchen Platz. Festtreten, zwei Wochen feucht halten und fertig! Schon nach vier Wochen sollten die ersten Blumen spriessen. Wann sollte man eine Wildblumenwiese ansäen? Von April bis Juni ist ein guter Zeitpunkt zum Ansäen. Mähen Sie die Wiese erst, wenn sich die Samen aus den Blüten lösen, und mähen Sie ein zweites Mal im Herbst. Am schonendsten tun Sie dies mit einer Sense. Mähen Sie etappenweise, damit die Wiesenbewohner Zeit haben, um in ein anderes Stück Wiese umzuziehen. Ich empfehle, das Geschnittene von der Wiese zu entfernen, ansonsten wird der Boden darunter wieder zu fett. Auf Schloss Wildegg haben wir im Garten erstmals eine Wildblumenwiese angesät. Harren wir gespannt der Blumen und Bienen, die da kommen! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Kloster Königsfelden

Picknick und Feuerstellen

Feuerstelle Auf dem Gelände des Legionärspfad Vindonissa neben dem Kloster Königsfelden stehen zwei Feuerstellen für Gruppen und Schulklassen zur Verfügung. Diese müssen vorgängig über das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau reserviert werden (Preis: CHF 30.-; inkl. Holz und Kohle). Picknick Auf dem Gelände des Legionärspfad Vindonissa finden Sie mehrere Picknickplätze zur freien Verfügung. Wir bitten Sie Ihren Abfall vor Ort in den dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen.

 
Vindonissa Museum

Museumsgebäude

Ausgrabungen von 1897 im Amphitheater von Vindonissa führten zu regem Interesse und somit zur Gründung der Gesellschaft Pro Vindonissa. Diese führte mit der Unterstützung von Kanton und Bund weitere Grabungen durch. Schnell wurde wertvolles Fundmaterial zutage befördert. Um die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, plante die Gesellschaft schon 1903 ein Museum. 1912 wurde der Bau des in Berlin und Brugg tätigen Architekten Albert Froelich feierlich eröffnet. Der Neubau setzte die in damaligen Berliner Museumsbauten gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich um: Das Vindonissa Museum erregte internationales Aufsehen. Ein Gesamtkunstwerk des Jugendstils Die Eingangsseite des Vindonissa Museums erinnert an ein mächtiges römisches Lagertor. Links davon steht eine Skulptur der kapitolinischen Wölfin, die Romulus und Remus – die sagenhaften Gründer Roms – säugt. An den Längsseiten des Museums prangen Münzen mit den Köpfen der Kaiser des ersten Jahrhunderts. Das Vindonissa Museum hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Bau, Skulptur, Malerei und Ausstellungsvitrinen verbinden sich heute noch zu einem Gesamtkunstwerk. Das Museum wird heute vom Museum Aargau betrieben. Das Gebäude ist nach wie vor im Besitz der Gesellschaft Pro Vindonissa . Archäologische Forschung Kontakt

 
Schloss Wildegg

Anmeldung Verein Freunde Schloss Wildegg

Ich möchte dem Gönnerverein beitreten als * Einzelmitglied: CHF 40.- Paar/Familie: CHF 60.- Firma: CHF 110.- Ich habe nur eine Frage Frau Herr Firma Firma / Organisation Vorname * Nachname * Adresse Postleitzahl Ort E-Mail * Telefon Nachricht * Senden

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm: Archivfreiwillige

Unsere Archivfreiwilligen beschäftigen sich mit historischen Quellen zu den Standorten von Museum Aargau. Sie sichten, transkribieren und übersetzen diese. Begleitet durch eine Historikerin erschliessen die Archivfreiwilligen diese Quellen. Die so erarbeiteten Erkenntnisse werden ausgewertet und fliessen, wenn immer möglich, in neue Führungen und Ausstellungen vom Museum Aargau mit ein. Auch wurden bereits kleinere Publikationen gemeinsam mit den Freiwilligen erarbeitet. Interessiert? Jetzt unverbindlich das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau kontaktieren! Anfrage schicken

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm: Sammlungsfreiwillige

Als freiwillige Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter der Sammlung leisten unsere Sammlungsfreiwilligen Unterstützung bei den öffentlichen Führungen im Sammlungszentrum Egliswil, bei der Inventarisierung von Objekten oder der Durchführung von Oral-History-Interviews im Bereich der Industriegeschichte. Die Tätigkeit erlaubt spannende Einblicke hinter die Kulissen eines Museums. Interessiert? Jetzt unverbindlich das Freiwilligenprogramms von Museum Aargau kontaktieren! Anfrage schicken

 
Legionärspfad Vindonissa

Archäologische Forschung

In den Depots und Archiven lagern mittlerweile Hunderttausende von Funden und archäologische Informationen, die uns die Welt der Römer in Vindonissa erschliessen. Ein Teil dieses Schatzes ist im Vindonissa Museum in Brugg zu sehen. In Windisch sind die imposanten baulichen Zeugnisse aus der Zeit des Legionslagers als Stationen des Legionärspfads zu besichtigen. Auch heute noch gibt der archäologische Untergrund von Windisch und Brugg immer wieder spektakuläre Funde preis. Jüngste Beispiele sind die von der Kantonsarchäologie Aargau 2014 entdeckte Lage des östlichen Lagertors oder das 2012 freigelegte, bis dahin unbekannte römische Gräberfeld in Brugg-Remigersteig . Das Gräberfeld am Fusse des Bruggerbergs lag an der Fernstrasse nach Augusta Raurica. Die Ausgrabungen brachten nebst über 140 Gräbern ein hervorragend erhaltenes Grabmonument mit dazugehörendem Grabstein ans Tageslicht. Demnach gehörte das Grab der mit 40 Jahren verstorbenen Maxsimila aus Bologna und Heuprosinis, ihrer 10-jährigen Sklavin. Stand der Forschung Die Kantonsarchäologie Aargau führt verschiedene Forschungsprojekte zum Fundplatz Vindonissa durch. Die Grabungsaktivitäten in Vindonissa sind in den Jahresberichten der Gesellschaft Pro Vindonissa publiziert, die – bis auf die neusten Exemplare – auch online abrufbar sind. Eine gute Übersicht zum Forschungsstand von Vindonissa bieten zwei in dieser Reihe publizierte Artikel: Trumm: Vindonissa - Stand der Erforschung I Trumm: Vindonissa - Stand der Erforschung II Einen wichtigen Beitrag zur Erforschung des römischen Vindonissa leistet auch die Vindonissa-Professur für provinzialrömische Archäologie am Departement Altertumswissenschaften der Universität Basel. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Zusammenarbeit mit den naturwissenschaftlichen Nachbardisziplinen wie der Archäobotanik oder der Archäozoologie. Links zum Thema Gesellschaft Pro Vindonissa, Jahresberichte Gesellschaft Pro Vindonissa, Monographien Vindonissa Professur, Universität Basel Kantonsarchäologie: Ausgrabungen und Untersuchungen Artikel über Vindonissa im Historischen Lexikon der Schweiz (HLS)

Gradian
Aussenansicht Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden

Erinnerungsort der Habsburger

Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Produktion "Tor zum Paradies" Kloster Königsfelden: Mehrere Kinder liegen in Farben getaucht auf dem Boden der Klosterkirche.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Innenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Königsfelden mit Windisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

 
Innenaufnahme Kloster Königsfelden; Blick in den Chor mit den berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter.

Berühmte
Glasfenster

Glasmalerei aus dem Mittelalter  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Das Museum ist heute geschlossen.
Hier können Sie sich über unsere Öffnungszeiten informieren.

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SCHULEN, FAMILIEN UND GRUPPEN

 
Besucher und Besucherinnen betrachten die berühmten Glasfenstern auf Kloster Königsfelden

Für
Schulen

Führung und selbständiger Workshop  

 
Audioguide-Gerät mit Kopfhörer, im Hintergrund in Unschärfe Schülerinnen und Schüler.

Für
Familien

Staunt über imposante Glasfenster  

 
Eine Gruppenführung im Kloster Königsfelden. Im Hintergrund die berühmten Glasfenster.

Für
Gruppen

Führung und selbständiger Rundgang  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Eine Mutter mit fünf Kindern an einem Tisch im römischen Bistro Popina im Legionärspfad Vindonissa.

Essen und
Trinken

Bistro Legionärspfad Vindonissa  

 
Innenraum Kloster Königsfeld mit vielen Gästen, die sitzen. Vorne spricht ein Mann an einem Podium.

Klosterkirche
mieten

Kulturelle Anlässe und Diplomfeiern  

GESCHICHTE UND SAMMLUNG

 
Aussenaufnahme vom Kloster Königsfelden

Geschichte

Königsmord und Klostergründung  

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

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