Kloster Königsfelden

Kontakt

Kontakt und Reservationen Kloster Königsfelden – Museum Aargau Königsfelderstrasse 5210 Windisch Telefonische Erreichbarkeit Telefon 0848 871 200 Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags Kontaktformular Vorname * Nachname * Adresse * PLZ * Ort * E-Mail * Mobilnummer * Nachricht Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x jährlich) Gruppenprogramm (1x jährlich) Senden Geschäftsleitung Mitglieder der Geschäftsleitung Dr. Marco Sigg Direktor E-Mail Sibylla Fischer Leiterin Marketing & Kommunikation E-Mail Rahel Göldi Leiterin Programm Museum E-Mail Andrea Lehner Leiterin Gästeservice E-Mail Thomas Lüscher Leiter Betrieb & Administration E-Mail Dr. Rudolf Velhagen Leiter Sammlung & Konservierung E-Mail Organisation Direktionsstab Name Funktion Kontakt Rolf Kromer Assistent des Direktors E-Mail Judith Vögele Projektportfolio-Management & Prozessorganisation E-Mail Kommission Museum Aargau Die vom Regierungsrat auf Amtsdauer gewählte Kommission Museum Aargau berät als Fachgremium die Leitung des Museum Aargau bei der konzeptionellen Weiterentwicklung und Ergänzung der Sammlung sowie in wichtigen Belangen der Ausstellungs- und Vermittlungstätigkeit. Kommissionsmitglieder Alain Burger, Wettingen, Präsident Jonas Bürgi, Bern Hannes Flück, Dr., Aarau Karin Fuchs, Prof. Dr., Steinhof SO Christian Mathis, Prof. Dr., Windisch Benjamin Ryser, Dr., Bern Regula Schmid Keeling, Prof. Dr., Bern Monika Waldis, Prof. Dr., Wettingen Danica Zeier, Zürich Organigramm Museum Aargau (169 KB) Hausordnung und Reglemente Hausordnung Benutzungs- und Gebührenreglement

 
Kloster Königsfelden

Anfahrt mit Zug, Bus und Auto

So finden Sie das Kloster Königsfelden Adresse Kloster Königsfelden – Museum Aargau Königsfelderstrasse 5210 Windisch Tel. 0848 871 200 Kontakt Anreise mit öV und Auto Anreise mit Zug und Bus Das Kloster Königsfelden ist gut mit dem öffentlichen Verkehr erschlossen. Vor allem bei grösseren Veranstaltungen empfehlen wir die Anreise mit Zug und Bus. Vom Bahnhof Brugg verkehren die Buslinien 361 (Richtung Windisch) und 362 (Richtung Mellingen Heitersberg) bis zur Haltestelle "Windisch, Zentrum". Die Fahrtzeit beträgt rund 4 Minuten, der anschliessende Fussmarsch zur Klosterkirche ca. 5 Minuten. Vom Bahnhof Brugg erreicht man das Kloster Königsfelden auch zu Fuss: Vom Bahnhof führt die Unterführung Richtung Windisch. Folgen Sie der Beschilderung zum Campus-Parking. Wenn Sie dort angekommen sind, überqueren Sie die Strasse und gehen Richtung Psychiatrische Klinik Königsfelden weiter, von dort ist die Klosterkirche ausgeschildert. Der Spaziergang vom Bahnhof zum Kloster beträgt knapp 10 Minuten. Zum SBB-Fahrplan Anfahrt mit dem Auto Das Kloster Königsfelden ist von der Autobahn A3 (Ausfahrt Brugg) über die Schnellstrasse in rund 10 Minuten zu erreichen. In Windisch angelangt, ist die Klosterkirche bei der Einmündung in die Hauptstrasse (Brugg-Baden) ausgeschildert. Route mit Google Maps berechnen Parkieren Beim Parkhaus Campus bei der Bahnhofstrasse in Brugg stehen kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. Von dort sind es ca. 10 Minuten bis zum Kloster Königsfelden. Gäste mit eingeschränkter Mobilität können beim Begegnungszentrum der Psychiatrischen Dienste Aargau parkieren. Von dort sind es ca. 4 Minuten bis zur Klosterkirche. Car-Parkplatz Es stehen zwei Car-Parkplätze auf dem Areal der Psychiatrischen Dienste Königsfelden zur Verfügung (bei der Kindertagesstätte Villa Rägebogen). Die Car-Parkplätze liegen in der Nähe vom Kloster Königsfelden. Gruppen wird empfohlen das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau bei der Anreise mit Car zu informieren, damit das Parkieren gewährleistet werden kann. Häufig gestellte Fragen Gibt es Velowege zum Kloster? In der Region Brugg/Windisch gibt es mehrere Radwege (Übersicht bei Aargau Tourismus ). Führen Wanderwege zum Kloster? In der Region Brugg/Windisch gibt es viele Möglichkeiten für Wanderungen ( Übersicht bei Aargau Tourismus ). Alle häufig gestellten Fragen

 
Kloster Königsfelden

Rundgang durch die Klosteranlage

Erkunden Sie das 700-jährige Kloster Königsfelden mit seinen europaweit bekannten Glasfenstern. Die Klosteranlage kann mit oder ohne Audio-Tour besucht werden. Wer das Kloster Königsfelden betritt, taucht ein in die Vergangenheit der Habsburger. Königin Elisabeth hatte das Kloster 1309 gegründet, zur Erinnerung an ihren ermordeten Gatten König Albrecht von Habsburg. Das Doppelkloster mit Franziskanern und Klarissen bestand bis 1529. Von der Klosteranlage sind vor allem die imposante Klosterkirche mit ihren berühmten Glasfenstern erhalten – ein Meisterwerk spätmittelalterlicher Glasmalerei. Das Kloster kann selbständig besichtigt werden (mit oder ohne Audioguide). Beachten Sie zudem unsere buchbaren Angebote: Angebote für Gruppen Angebote für Schulen Öffnungszeiten 1. April bis 1. November 2026 Dienstag bis Sonntag, Feiertage 10 – 17 Uhr Montag geschlossen KLOSTERANLAGE & GLASFENSTER Klosterkirche und Nebengebäude Die Klosteranlage Herausragende Glasmalereien aus dem Mittelalter Glasfenster SAMMLUNG Porträt Sammlung Museum Aargau Digital entdecken Sammlung online

 
Kloster Königsfelden

Gäste mit Beeinträchtigung

Anreise und Zugang zum Kloster Zufahrt mit dem Auto Besucherinnen und Besucher mit eingeschränkter Mobilität können beim Begegnungszentrum der Psychiatrischen Dienste Königsfelden parkieren. Von dort sind es ca. 4 Minuten bis zur Klosterkirche, der Weg ist eben. Weitere Informationen zur Anreise Anreise mit Bus und Bahn Vom Bahnhof Brugg verkehren die Buslinien 361 (Richtung Windisch) und 362 (Richtung Mellingen Heitersberg) bis zur Haltestelle "Windisch, Zentrum". Die Fahrtzeit beträgt rund 4 Minuten, der flache Weg zur Klosterkirche ca. 5 Minuten. Es müssen dabei Strassen überquert werden. Weitere Informationen zur Anreise Besuch des Klosters Kloster und Ausstellung Gäste mit Rollstuhl: Die Ausstellungsräume in der Klosterkirche sind rollstuhlgängig. Blinde und Sehbehinderte: Es sind Audioguides erhältlich. Einige Objekte können von Blinden und Sehbehinderten taktil erfasst werden. Keine Beschriftung in Braille. Hörbehinderte: Die Ausstellung verfügt über keine induktive Höranlage. Es sind Audioguides erhältlich. An der Kasse kann ein Ansichtsexemplar ausgeliehen werden mit Texten zu den Exponaten. Menschen mit geistiger Behinderung: Keine Beschriftung in einfacher Sprache. Ausstellungen und Rundgänge Toiletten Ein behindertengerechtes WC beim Eingang der Klosterkirche ist schwellenlos zugänglich. Zugangsinformationen OK:GO Detaillierte Informationen zur Zugänglichkeit der verschiedenen Bereiche vom Kloster Königsfelden finden Sie bei der OK:GO Initiative: Zugangsinformationen OK:GO Kloster Königsfelden

 
Kloster Königsfelden

Veranstaltungen

 
Kloster Königsfelden

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Öffnungszeiten 1. April bis 1. November 2026 Montag geschlossen Dienstag bis Sonntag, Feiertage* 10 – 17 Uhr * An folgenden Feiertagen geöffnet: Ostern (Karfreitag, Ostersonntag, Ostermontag), Pfingsten (Pfingstsonntag, Pfingstmontag), Auffahrt, 1. August. Hinweis: Zwischen 12:15 und 12:45 Uhr kann es zu kurzzeitigen Schliessungen kommen. Eintrittspreise & Online-Tickets Eintritt Kloster Königsfelden Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 7 CHF 5 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 5 CHF 4 Kinder (6–16 Jahre) CHF 4 CHF 3 Schulklassen (2 Lehrpersonen gratis) CHF 3 Kombiticket mit Vindonissa Besuchen Sie das Kloster Königsfelden in Windisch, den Legionärspfad Vindonissa in Windisch und das Vindonissa Museum in Brugg zum Spezialpreis. Das Kombiticket "Vindonissa - Kloster Königsfelden" beinhaltet je einen Eintritt in die drei Standorte von Museum Aargau. Das Ticket ist ab dem ersten Besuch ein Jahr gültig. Kategorie p.P. ab 10 P. Erwachsene CHF 24 CHF 17 Berufslernende und Studierende (bis 26 Jahre) CHF 17 CHF 14 Kinder (6-16 Jahre) CHF 13 CHF 10 Familienticket A (2 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 58 - Familienticket B (1 Erwachsene + max. 5 Kinder) CHF 40 - Vergünstigungen Kostenloser Eintritt: Schweizerischer Museumspass, Raiffeisen MemberPlus, Museums-PASS-Musées, VMS, ICOM. Reduzierter Eintritt: Schulen, Familien sowie Gruppen ab 10 Personen (Details siehe Eintrittspreise), Kulturlegi (50 Prozent), Gäste mit Beeinträchtigung (reduzierter Gruppen-Eintrittspreis, 1 Begleitperson gratis) Aargauer Schulen: 50 Prozent Reduktion auf Anreise, Eintritt und Vermittlungsangebot ( "Kultur macht Schule" ). Buchung des Angebots über Museum Aargau. Gutscheine Beschenken Sie Ihre Liebsten mit einem Gutschein für das Kloster Königsfelden (erhältlich online sowie vor Ort am Empfang). Online-Tickets bestellen Tickets erhalten Sie an der Tageskasse und im Online-Shop . Zahlungsmittel: CHF in bar, Kreditkarten (u.a. Maestro, Visa und Mastercard), Postcard, Twint und Reka-Card. Bei Veranstaltungen können Preise und Öffnungszeiten variieren. Alle Angaben in CHF, Preisänderungen vorbehalten. Häufig gestellte Fragen Wie lange ist der bezahlte Eintritt gültig? Der Eintritt ist für den jeweiligen Tag gültig. Wieviel Zeit sollte man sich für den Besuch einplanen? Wir empfehlen eine Aufenthaltszeit von mindestens 30 Minuten. Sind Hunde auf dem Klosterareal erlaubt? Hunde sind in den Innenräumen des Klosters Königsfelden nicht erlaubt. Ausnahme sind Assistenzhunde für Menschen mit Beeinträchtigung. Alle häufig gestellten Fragen

 
Museum Aargau

Räume mieten für Hochzeit und Anlässe

Räume buchen Datum wählen Ab dem 1. Januar des aktuellen Jahres sind Buchungsanfragen für das darauffolgende Jahr möglich. Ihre Auswahl Übersicht schliessen Buchungsliste Sie können bis zu drei Angebote gleichzeitig anfragen. Weiter Standort Schloss Hallwyl Schloss Wildegg Klosterhalbinsel Wettingen Kloster Königsfelden Legionärspfad Vindonissa Vindonissa Museum Schloss Lenzburg Schloss Habsburg Veranstaltungsart Trauung Ziviltrauung Freie Trauung Kirchliche Trauung Business-Anlass Kulturelle Veranstaltung Feier Steh-Apéro Bankett Kapazität Filter entfernen Für diese Filterkriterien konnten leider keine Angebote gefunden werden. Schloss Hallwyl Buchbar von April bis Oktober Maximal 135 Personen Schlossscheune Hochzeiten, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen in repräsentativem Ambiente Zur Liste hinzufügen Maximal 135 Personen Schlossscheune mit Schlosshof Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Schlossbistro Reservation für Apéro, Lunch oder Kindergeburtstag Zur Liste hinzufügen Maximal 75 Personen Ziviltraulokal Schlossscheune Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 25 Personen Ziviltraulokal Wilhelmina Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 6 Personen Ziviltraulokal Turmzimmer Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Schloss Wildegg Buchbar von April bis Oktober Maximal 200 Personen Schlossscheune Hochzeit, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen in repräsentativem Ambiente Zur Liste hinzufügen Maximal 200 Personen Schlossscheune mit Lindenterrasse Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 120 Personen Schlossscheune mit Schlosshof Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Bistro Erlachhaus Reservation für Apéro, Lunch oder Kindergeburtstag Zur Liste hinzufügen Maximal 15 Personen Dachstock Erlachhaus Private Feiern, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen im kleinen Rahmen Zur Liste hinzufügen Maximal 45 Personen Ziviltraulokal Eingangshalle Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 21 Personen Ziviltraulokal Salon Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Klosterhalbinsel Wettingen Ganzjährig buchbar Maximal 228 Personen Religiöse Veranstaltungen Klosterkirche Christliche Feiern und Zeremonien Zur Liste hinzufügen Maximal 40 Personen Religiöse Veranstaltungen Marienkapelle Christliche Feiern und Zeremonien Zur Liste hinzufügen Maximal 228 Personen Kulturelle Veranstaltungen Klosterkirche Kulturelle Veranstaltungen in sakralem Ambiente Zur Liste hinzufügen Maximal 120 Personen Westschöpfe Kulturelle Veranstaltungen, Business-Events und Apéro Zur Liste hinzufügen Maximal 200 Personen Pfauensaal Löwenscheune Dieser Raum ist buchbar über die Genossenschaft Mensa Kanti Wettingen 60 bis 200 Personen Löwensaal Löwenscheune Dieser Raum ist buchbar über die Genossenschaft Mensa Kanti Wettingen Maximal 80 Personen Gasthof Sternen diverse Räume Diese Räume sind buchbar über den Gasthof Sternen Kloster Königsfelden Buchbar von April bis Oktober Maximal 400 Personen Klosterkirche Ganze Klosterkirche (Schiff und Chor) für kulturelle Anlässe und Diplomfeiern Zur Liste hinzufügen Legionärspfad Vindonissa Buchbar von April bis Oktober Maximal 100 Personen Klosterscheune mit Hofareal Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Bankett, Apéro und kulturelle Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 350 Personen Klosterscheune Bankett, Apéro und kulturelle Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Vindonissa Museum Ganzjährig buchbar Maximal 25 Personen Café Kaffee, Tee und Gipfeli in Kombination mit gebuchter Führung Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Römischer Garten Apéro in Kombination mit gebuchter Führung Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Museum Obergeschoss Apéro in Kombination mit gebuchter Führung Zur Liste hinzufügen Angebote Stiftung Schloss Lenzburg Buchbar von April bis Oktober Maximal 500 Personen Grosser Rittersaal Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar Maximal 150 Personen Kleiner Rittersaal Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar Maximal 85 Personen Bernerhaus: Diverse Räume Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar Angebote Schlossrestaurant Habsburg Ganzjährig buchbar Maximal 104 Personen Rittersaal Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Maximal 33 Personen Schlossstube Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Maximal 20 Personen Gotische Stube Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Maximal 16 Personen Jägerstube Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Maximal 80 Personen Weinkeller Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Maximal 300 Personen Schlossterrasse Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar

 
Kloster Königsfelden

Essen und Trinken

Bistro Popina Das Bistro Popina im Gästezentrum vom Legionärspfad Vindonissa neben der Klosterkirche Königsfelden ist für den kleinen Hunger genau das Richtige. An schönen Tagen geniessen Sie den Blick auf den gotischen Chor der Klosterkirche. Bistro Popina

 
Museum Aargau

Weinbau im Wandel: Geschichte des Rebbergs von Schloss Wildegg

Zurück zum Blog 23. Juni 2025 Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Der Rebberg von Schloss Wildegg war über 400 Jahre im Besitz der Familie Effinger. Wie funktionierte der Weinbau im 17. und 18. Jahrhundert? Und was machten die Effinger mit dem Wein? "Vûe du Chateau Seigneurial de Wildeck dans le Canton de Berne", Caspar Wolf, 1774, kolorierter Umrissstich, StAAG GS/00632-2. Weinanbau auf Schloss Wildegg: eine Effinger Tradition Der Rebberg am Hügel von Schloss Wildegg gehörte 429 Jahre und über 11 Generationen lang der Familie Effinger. Als Kaspar Effinger (1442–1513) im Jahr 1483 das Schloss kaufte, erwarb er auch den Rebberg. Wie gross dieser damals war, ist nicht bekannt. Erst in einer Beschreibung der Schlossdomäne von 1777 wird angegeben, dass der Rebberg 7 ⅛ Jucharten, also rund 2 Hektar, umfasste. Julie von Effinger (1837–1912), die Letzte ihrer Linie, vermachte nach ihrem Tod das Schloss mit der gesamten Domäne der Eidgenossenschaft. 2011 gingen das Schloss und die gesamte Anlage an den Kanton Aargau. Bewirtschaftung der Rebberge durch Rebleute Im Lauf der Zeit kamen zum Rebberg am Schlosshügel weitere Rebäcker hinzu – unter anderem in Möriken, Holderbank und Auenstein. Einige blieben länger, andere nur kurz im Besitz der Familie. So besassen die Effinger zwischen 5.2 und 7.3 Hektar Rebfläche. "Aussicht des Schlosses Wildegg gegen Mittag, Canton Bern", David Herrliberger, 1770, Kupferstich, StAAG GS/00618-1. Die Bewirtschaftung einer solchen Fläche erforderte auch Arbeitskräfte. Als wohlhabende Schlossherren arbeiteten die Effinger nicht selbst im Weinberg, sondern heuerten Rebleute an. Im 17. Jahrhundert gab es nur zwei Rebmänner, doch bis zum Ende des 18. Jahrhunderts arbeiteten bis zu neun Rebmänner in den unterschiedlichen Rebbergen. Ihr Jahreslohn betrug im Schnitt 1080 Schilling und 8 Säcke Mehl. Sie verdienten pro Tag also knapp 3 Schilling. Zum Vergleich: Ein Pfund Weissbrot kostete 2 bis 4 Schilling. Wenn sehr viel Arbeit anstand, wurden zusätzlich Tagelöhner und Tagelöhnerinnen aus der Umgebung beschäftigt – zur Erntezeit bis zu 30 Personen. Der Lohn für Leser lag bei 2 Schilling, für Träger bei 5 Schilling. Frauen erhielten nur die Hälfte des Lohns. Arbeiten in den Rebbergen durch das Jahr Im Rebberg gab es immer was zu tun – die Arbeiten verteilten sich über das ganze Jahr. Winter Im Winter war eine der ersten Aufgaben, die durch Niederschlag abgeschwemmte Erde wieder nach oben zu tragen und diese um die Reben zu häufen. Die Erosion entstand, weil bis ins 20. Jahrhundert die Rebäcker frei von Gras und Unkraut gehalten wurden. Man ging davon aus, dass jegliche Konkurrenz durch andere Pflanzen den Reben Wasser und Nährstoffe entziehen würde. Als nächstes wurden morsche "Stickel" (hölzerne Rebpfähle) ersetzt und die Rebtriebe mit Roggenstroh an diesen festgebunden. So wuchsen die einzelnen Rebstöcke an den Stickeln in die Höhe. In der nachfolgenden Abbildung stösst ein Rebmann einen neuen Stickel in die Erde, um im nächsten Schritt die Rebe daran zu befestigen. Ausschnitt aus: Abriss, und Beschreibung der XII. Monaten nach ihren Haubtwerken: Meyer, Conrad; Simler, Johann Wilhelm, 1663, ab der Burgerbibliothek. Zentralbibliothek Zürich, AZZ 17 : 22. https://doi.org/10.3931/e-rara-65237, CC PDM 1.0. Frühling Im Frühling wurde unter anderem die Erde um die Reben mit einem zweizahnigen Karst gelockert, und etwa alle drei Jahre wurde mit Mist gedüngt. Sommer Im Sommer schnitten die Rebleute schwache Triebe und Nebentriebe mit einem Rebmesser ab. Das Laub wurde regelmässig ausgedünnt, damit die Trauben genug Sonne bekamen. Herbst Im Herbst, meist im Oktober, stand die Weinlese an – der Höhepunkt des Rebjahres. Leser schnitten die Trauben und sortierten faule, essigstichige oder unreife aus. Träger brachten die Trauben in ihren Rückentragegefässen ("Bücki") zu grossen Holzbottichen ("Standen") am Rand des Rebbergs. In diesen wurden die Trauben vorgestampft und dann zur Trotte gefahren, wo sie bis zum letzten Tropfen mechanisch ausgepresst wurden. In der untenstehenden Abbildung schneidet eine Leserin die Trauben und legt sie in einen kleinen Holzbottich. In der Mitte bringt ein Träger seine gefüllte Bücki zur Stande (links), wo die Trauben vorgestampft werden. Ausschnitt aus: Abriss, und Beschreibung der XII. Monaten nach ihren Haubtwerken: Meyer, Conrad; Simler, Johann Wilhelm, 1663, ab der Burgerbibliothek. Zentralbibliothek Zürich, AZZ 17 : 22. https://doi.org/10.3931/e-rara-65237, CC PDM 1.0. Das Effinger-Monopol: Wein als wichtigste Einkommensquelle Der Weinverkauf war für die Familie Effinger lange Zeit die wichtigste Einkommensquelle. Sie wurde zusätzlich dadurch gesichert, dass die Effinger in der Region das alleinige Recht auf Weinausschank und Weinhandel besassen. Der Grossteil des hergestellten Weins gelangte in die eigenen Tavernen oder auf regionale Märkte. Zeitweise besassen die Effinger bis zu sechs Tavernen. Die rentabelste war der Gasthof Bären, den Bernhard Effinger (1658–1725) im Jahr 1692 unterhalb seines Schlosses an der Strasse nach Brugg erbauen liess. Dort setzten die Effinger zur Mitte des 18. Jahrhunderts jährlich zwischen 10'000 und 20'000 Liter Wein ab. Der Gasthof Bären. Er blieb bis 1807 im Besitz der Effinger. Ausschnitt aus "Herrn Lauis & Comp. Fabrick & Wirtshaus in der Hellmühli bey Wildegg im Canton Bern", Johann Jakob Aschmann, 1802, kolorierter Kupferstich, StAAG GS/00613-3. Weinproduktion und -konsum zur Zeit der Effinger Die Winzer produzierten vorwiegend Weissweine. Der Wein hatte mit 6 bis 8% Vol. einen viel niedrigeren Alkoholgehalt als heute und galt als Alltagsgetränk. Es war durchaus üblich, 1.5 Liter Wein pro Tag zu trinken. Aufgrund des niedrigen Alkoholgehalts und der dadurch kurzen Haltbarkeit von nur etwa einem Jahr wurde der Wein jung getrunken. Er wurde häufig mit Honig und Gewürzen verfeinert, da er wenig Fruchtzucker enthielt und somit säuerlich schmeckte. Ansicht Schloss Wildegg mit Rebberg heute. © Museum Aargau. Der Wildegger Rebberg heute Heute ist der Rebberg am Schlosshügel 1.7 Hektar gross. Er wird von der Weinmanufaktur Brunner aus Eich (LU) bewirtschaftet. Angebaut werden die Weissweinsorten Solaris, Souvignier Gris und Johanniter und die Rotweinsorten Merlot und Maréchal Foch. Die sonnige Südlage und der kalkreiche Boden schaffen seit jeher ideale Voraussetzungen für den Weinbau – ein Vorteil, den bereits die Effinger zu nutzen wussten und der bis heute Früchte trägt. Erleben Sie selbst die Geschichte des Rebbergs auf Schloss Wildegg – in neun interaktiven Stationen auf dem Rebpfad direkt oberhalb der Reben. Selbstständiger Rundgang Rebpfad Neun interaktive Stationen zum Thema Weinbau Literatur Bruno Meier, "Gott regier mein Leben". Die Effinger von Wildegg. Landadel und ländliche Gesellschaft zwischen Spätmittelalter und Aufklärung, Baden 2000. Felix Müller, Aussterben oder verarmen? Die Effinger von Wildegg. Eine Berner Patrizierfamilie während Aufklärung und Revolution, Baden 2000. Andres Altwegg, Rebbau zu bernischen Zeiten, in: Brugger Neujahrsblätter, Bd. 130, S. 82–89, Brugg 2020. Niklaus Flüeler, Schweizer Rebbau, Schweizer Wein, Zürich 1980. Hans Lehmann, Die Burg Wildegg und ihre Bewohner, 1. Teil, Aarau 1922. Von Jelena Petrovic Von Jelena Petrovic Jelena Petrovic ist Praktikantin im Team Ausstellungen von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Neuzeit Schlossgeschichten Kommentare 02.07.2025 Pasquale Chiapparini Toller Beitrag über die Geschichte des Aargauer Weinbau. Freundliche Grüsse Pasquale Aargauisch Kantonales Weinbaumuseum

 
Kloster Königsfelden

Broschüren für Familien, Gruppen und Schulen bestellen

Bestellformular Organisation/Firma Vorname * Nachname * E-Mail Adresse * Adresse * PLZ * Ort * Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x jährlich) Gruppenprogramm (1x jährlich) Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Bemerkungen Absenden

Gradian
Kinder schreiten wie kleine Römer über das Areal vom Legionärspfad Vindonissa

Legionärspfad Vindonissa

Römer-
Erlebnispark

Tauchen Sie im Legionärspfad Vindonissa in die Welt des einzigen römischen Legionslagers der Schweiz ein! Der Römer-Erlebnispark bietet Touren, römische Übernachtungen, Führungen, Events und vieles mehr.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Das Amphitheater Legionärspfad im Sonnenlicht mit viel Grün

Fünf
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Legionäre in Rüstungen, im Hintergrund das Kloster Königsfelden

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Eine Schulklasse unterwegs auf einem Kiesweg; im Hintergrund die rekonstruierte Unterkunft von Legionären.

Selbständige Touren
im Legionärspfad

Rundgänge zu römischen Schauplätzen  

 
Ein mystischer dunkler Raum mit grossen Pfeilen; im Hintergrund Kinder.

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Die Klosterscheune der Klosterkirche beim Legionärspfad

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Angebot wählen
  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse in römischer Formation Schildkröte, rechts davon gibt ein Legionär Anweisungen.

Für
Schulen

Römische Übernachtung, Spiel-Touren und Workshops  

 
Eine Familie in einem dunklen Raum; die Displays der Audiogeräte um den Hals leuchten mystisch im Dunkeln. An der Rückwand Silhouetten von Legionären.

Für
Familien

Römische Übernachtung, Spiel-Touren und Familiensonntag  

 
Römisch gekleidete Männer und Frauen nachts an einem Lagerfeuer in historischer Kulisse

Für
Gruppen

Römische Übernachtung, Themen-Touren, Führungen und Workshops  

Vindonissa in 78 Sekunden

RÖMISCHE SCHAUPLÄTZE UND GESCHICHTE

 
Das Amphitheater Legionärspfad im Sonnenlicht mit viel Grün

Römische Schauplätze

Die 11 Stationen im Legionärspfad  

 
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa

Geschichte

Das Legionslager Vindonissa in Kürze  

 
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Archäologische Forschung

Immer wieder spektakuläre Funde