Ein Ostschweizer Grafengeschlecht begann vor tausend Jahren, die Lenzburg zu erbauen und benannte sich fortan nach seinem Stammsitz. Dem Wappen der Grafen von Lenzburg zufolge bestand die erste Burg aus zwei Steintürmen, von denen der südlichere bis heute erhalten ist. Der letzte Lenzburger, Ulrich IV., vermachte die Burg 1173 Kaiser Friedrich I. 1253 fiel die Lenzburg an die Kyburger, die am Fuss des Burgfelsens die Stadt Lenzburg gründeten. Zwanzig Jahre später kaufte Rudolf I. von Habsburg die Burg, kurz bevor er zum König gewählt wurde. Aus der habsburgischen Zeit stammt das Ritterhaus,
Die Sage erzählt, ein entflogener Jagdvogel habe Graf Radbot den Platz für seine Burg gezeigt: Er errichtete auf dem Wülpelsberg über der Aare seine "Habichtsburg". Gesichert ist, die früheren Habsburger verwalteten von ihrer Rodungsburg aus ihre Grundherrschaft, das spätere Eigenamt, ein Gebiet zwischen Aare, Reuss und Limmat. Was als befestigter Bauernhof begann, bauten die Habsburger schon bald zur monumentalen Doppelburg aus. Eine der grössten Burgen nördlich der Alpen Nach 1200 war die Habsburg vollendet. Vordere wie Hintere Burg verfügten über je einen Wohnbau, überragt von flankierenden Türmen
Königin Elisabeth gründete 1309 das Kloster Königsfelden, nachdem ihr Mann, König Albrecht von Habsburg, an dieser Stelle ermordet worden war – von seinem eigenen Neffen, der sich um sein Erbe betrogen fühlte. Da der sterbende König seine Sünden keinem Priester beichten konnte, drohte ihm Sühne im Fegefeuer. Dem sollten die Gebete der Klostergemeinschaft entgegenwirken. Elisabeth umgab die Bettelordenskirche mit einem Kloster für Klarissen im Süden und einem für Franziskaner im Norden. Im Zentrum des Kirchenschiffs befindet sich die Gruft. Dort setzte Elisabeths Tochter Agnes 1316 die
Ende des 12. Jahrhunderts liessen die Herren von Hallwyl am Ufer des Aabachs einen Steinturm errichten. Die Familie machte in habsburgischen Diensten Karriere. Johans von Hallwyl stieg zum wichtigsten Beamten in den habsburgischen Vorlanden auf. Er erweiterte die Turmburg vor 1350 zu einer Wasserburg auf zwei künstlich angelegten Inseln. Die Burg Hallwyl war das Zentrum einer Adelsherrschaft über den Hallwilersee und die Dörfer an seinem Nordende. Johans Erben setzten fest, dass die Stammgüter in Familienbesitz bleiben müssen. Dieser "Ganerbenvertrag", gepaart mit Glück und reichen Heiraten,
GESCHICHTE Erhabene Festung für Gutbetuchte Geschichte Schloss Lenzburg Baugeschichte, Bewohner und Bewohnerinnen Zeitstrahl Schloss Lenzburg 8 Fragen zur Geschichte Wer hat Schloss Lenzburg gebaut? Die Erbauer von Schloss Lenzburg waren die gleichnamigen Grafen von Lenzburg, ein ostschweizerisches Adelsgeschlecht aus der Region um Schänis. Wann wurde Schloss Lenzburg erbaut? Das Datum der Grundsteinlegung von Schloss Lenzburg ist nicht bekannt. Ein Chronikeintrag aus dem Jahr 1077 belegt, dass die Lenzburg damals bereits existierte und eine gewisse Wichtigkeit hatte. Baugeschichte von
Seit 1830 ist die Sammlung kontinuierlich gewachsen und setzt sich aus vielfältigen Beständen zusammen: Sie vereint Nachlässe vieler Aargauer Schlösser und Klöster, zahlreiche Schenkungen privater Sammlerinnen und Sammler, Übernahmen aus Firmenarchiven sowie gezielte Ankäufe. In dieser Vielfalt spiegelt sich die Geschichte und Kultur des Kantons Aargau in ihren unterschiedlichsten Facetten. Zugleich wird die Sammlung laufend erweitert, um auch künftigen Generationen ein möglichst umfassendes Bild der Aargauer Vergangenheit und Gegenwart zu überliefern und anhand originaler Objekte erlebbar
Das Mercure Hotel Krone betreibt das Schlossbistro im Bernerhaus auf Schloss Lenzburg (Selbstbedienung; Schloss-Zmorge am Wochenende mit Reservation). Die historischen Räume und der schöne Aussenbereich beim Barockgarten laden zum Verweilen ein. Der Besuch des kleinen Restaurants ist mit Hof- oder Museumseintritt während der Öffnungszeiten des Museums möglich. Akzeptiert werden CHF und EUR sowie Kreditkarten (u.a. Maestro, Visa und Mastercard). Speisekarte und weitere Informationen Angebote von Museum Aargau mit Bistro-Besuch Runden Sie Ihren Besuch im Bistro mit einer Führung durch Schloss
SPIELPLATZ GESCHLOSSEN Der Spielplatz Waldegg unterhalb des Schlosses ist vorübergehend nicht zugänglich. Kinder-Spielplatz "Burg Waldegg" Unterhalb des Schlosses lädt der idyllische Spielplatz "Burg Waldegg" zum Abenteuer! Kinder erschaffen sich in Holzhäuschen ihre eigenen Welten. Der Spielplatz ist ohne Eintritt und auch ausserhalb der Öffnungszeiten von Schloss Lenzburg zugänglich. Feuerstelle Zum Bräteln mit Freunden und Kindern bietet sich der Grillplatz auf der Ostseite von Schloss Lenzburg an. Die Feuerstelle liegt ausserhalb der Schlossanlage und ist öffentlich zugänglich. Brennholz
Feuerstellen am Aabach In der Nähe von Schloss Hallwyl gibt es mehrere Feuerstellen zum Bräteln und Picknicken. Zwei Feuerstellen liegen am Aabach in Richtung Hallwilersee: Feuerstelle auf Seenger Seite des Aabachs (rund 150 Meter vom Schloss entfernt, Aabach-Badi) Feuerstelle auf Boniswiler Seite des Aabachs (ein paar hundert Meter vom Schloss entfernt) Picknick Im Schlosshof (teilweise gedeckt) und auf dem Kiesplatz vor dem Schloss stehen Bänke und Tische zum Picknicken zur Verfügung. Im Bistro und in den Ausstellungsräumen ist Picknick nicht erlaubt.
Museum Aargau
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Museum Aargau ist eine Sektion der Abteilung Kultur im Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS) des Kantons Aargau. An zehn Museumsstandorten wird Geschichte aus 2000 Jahren vermittelt – dies erlebnisorientiert und am Originalschauplatz. Übersicht der 10 Museumsstandorte Kontakt und Reservationen Museum Aargau Schloss Wildegg Effingerweg 6 5103 Wildegg Telefonische Erreichbarkeit Telefon 0848 871 200 Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags Gedruckte Broschüren bestellen Newsletter abonnieren Kontaktformular Anfrage betrifft: * auswählen Museum Aargau
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Kloster Königsfelden
Erinnerungsort der Habsburger
Das Kloster Königsfelden ist international bekannt für seine Glasfenster aus dem Mittelalter. Ausstellungen, Führungen und Veranstaltungen erwecken die über 700-jährige Klosterkirche zu neuem Leben.