Die Lenzburgiade präsentiert jeweils zur Sommersonnenwende internationale Klassikgrössen und führende Weltmusikensembles vor einmaliger Kulisse.
Das Festival auf Schloss Lenzburg und in der Altstadt (Metzgplatz) zeichnet sich durch ein exklusives Programm aus. Die Lenzburgiade spricht damit ein breites und diverses Publikum an. Eine wichtige Rolle spielen auch Kulinarik, Tanz, Musikvermittlung und Geselligkeit.
Vor den Konzertabenden im Schloss bietet Museum Aargau eine kostenlose Führung für Konzertgäste an.
Tickets sind erhältlich im Vorverkauf der Lenzburgiade
Ein Abend, der faucht, zwitschert und funkelt: Patti Basler und ihr Klavierpartner Philippe Kuhn führen scharfzüngig, wendig und mit Biss durchs Universum von Saint-Saëns’ Carnaval des animaux. Im Rudel mit den Solistinnen und Solisten des Rahn Kulturfonds wird daraus ein Programm, das wohlig kratzt und brillant beisst. Ein origineller, kluger und spontaner Eröffnungsstreich mit tierischem Witz, Virtuosität und abgefahrener Fabulierlust.
Ein Abend, der faucht, zwitschert und funkelt: Patti Basler und ihr Klavierpartner Philippe Kuhn führen scharfzüngig, wendig und mit Biss durchs Universum von Saint-Saëns’ Carnaval des animaux. Im Rudel mit den Solistinnen und Solisten des Rahn Kulturfonds wird daraus ein Programm, das wohlig kratzt und brillant beisst. Ein origineller, kluger und spontaner Eröffnungsstreich mit tierischem Witz, Virtuosität und abgefahrener Fabulierlust.
Das charismatische Ensemble SONICO spürt in "Piazzolla–Rovira: The Edge of Tango" der Geburtsstunde des Tango Nuevo nach. Astor Piazzolla und Eduardo Rovira gelten als dessen Pioniere: Beide lösten den traditionellen Tango aus seinen Konventionen, modernisierten ihn und hoben ihn in den Rang einer klassischen Kunstform. Ein Tangoerlebnis von besonderer Intensität: leidenschaftlich, nuancenreich und mit grosser stilistischer Souveränität interpretiert von einem der renommiertesten Ensembles des Genres –SONICO.
Ein lebendes Schweizer Kulturgut, die Mundartsängerin Sina, macht gemeinsame Sache mit dem argovia philharmonic unter dem Dirigenten Jonas Ehrler sowie der virtuosen Akkordeonistin Patricia Draeger. Es erklingen Hits aus Sinas Songkatalog in eigens dafür erstellten sinfonischen Arrangements. Unvergessliche Titel wie "Ich schwöru", "Fiirvogel" oder "Wänn nid jetzt" werden kunstvoll mit sorgfältig ausgewählten Orchesterwerken verwoben. Ein musikalisches Ereignis zwischen Pop, Tradition, Poesie und Sinfonik.
Der Stargeiger Daniel Hope und sein AIR Ensemble, bestehend aus renommierten und gefeierten Musikern, mit denen er bereits mit "AIR – A Baroque Journey" weltweit auf Tournee war, begeben sich nun in die reichhaltige Musikwelt Irlands und deren Mythen und Legenden. Im Programm zu hören sind neben Traditionals der Grünen Insel Kompositionen irischer Komponisten von Renaissance bis Spätbarock, inklusive Werke von Georg Friedrich Händel, der viel Zeit in Dublin verbrachte. Für Daniel Hope ist diese musikalische Reise gleichsam eine Reise zu den eigenen Wurzeln.
Der Abschluss der Lenzburgiade bekennt sich zur klassischen Tradition: Klar, elegant und voller Geist erklingt ein Programm, das die Wirkung Mozarts auf dessen kongeniale Nachfolger beleuchtet. Beethovens B-Dur-Klavierkonzert und Schuberts Fünfte zählen zu den am meisten von Mozart direkt beeinflussten Meisterwerken. Das junge, sprühend-energetische Basler Orchester I Tempi unter ihrem Gründer Gevorg Gharabekyan am Pult und Oliver Schnyder als Klaviersolist setzen einen festlichen Schlussakkord unter das diesjährige Festival. Klassisch im besten Sinne, aber lebendig im Jetzt.
Weitere Konzerte finden auf dem Metzgplatz Lenzburg statt. Programm: www.lenzburgiade.ch.
Frank Wedekind zog 1872 mit seiner Familie auf Schloss Lenzburg. Zahlreiche lustige und haarsträubende Geschichten aus seiner Jugendzeit sind überliefert. Er war schon damals ein fabulierender Gedichteschreiber, der sich über die damaligen gesellschaftlichen Normen hinwegsetzte.
Der Sohn des Schlossbesitzers James Ellsworth war ein Abenteurer. In seiner Jugend als Entdecker und Jäger in seinem Heimatland den USA unterwegs, zog es ihn bald in die Wildnis des ewigen Eises. 1925 flog er mit Roald Amundsen über die Arktis, später auch über die Antarktis. Verheiratet war er mit Marie-Louise Ulmer. Sie war nicht nur eine der ersten Frauen, die den Pilotenschein gemacht hat, sondern auch die letzte private Besitzerin von Schloss Lenzburg.
Auf Schloss Lenzburg versammeln sich repräsentative Bauten aus neun Jahrhunderten: Berner Landvögte liessen die Adelsburg zu Verwaltungssitz und Festung umbauen, um 1900 verwirklichte ein reicher Privatbesitzer hier seine Vorstellung eines idealen Schlosses. In den 1980er-Jahren zog das Museum ins Schloss ein.
Lady Mildred wuchs in einer musikalischen Familie im schottischen Glamis Castle auf. Nach dem Umzug auf Schloss Lenzburg im Jahr 1893 komponierte sie zusammen mit ihrem Mann Augustus Jessup die tragische Oper Ethelinda. Diese wurde in Florenz uraufgeführt und war sehr erfolgreich!
Frida Marianne Erica Wedekind (1868-1944) verbrachte ihre Jugend auf dem Schloss Lenzburg. Verschiedene Auftritte zeigten früh ihr gesangliches Talent. 1891 konnte sie am Dresdner Konservatorium mit ihrem Gesangsstudium beginnen. Ihre Konzerttourneen führten sie durch ganz Europa.
Frida Marianne Erica Wedekind (1868-1944) verbrachte ihre Jugend auf dem Schloss Lenzburg. Verschiedene Auftritte zeigten früh ihr gesangliches Talent. 1891 konnte sie am Dresdner Konservatorium mit ihrem Gesangsstudium beginnen. Ihre Konzerttourneen führten sie durch ganz Europa.