Kloster Königsfelden

Historische Handwerkswoche zum Mitmachen

360 Zwölf Handwerke aus Antike und Mittelalter In der Historischen Handwerkswoche im Legionärspfad Vindonissa und Kloster Königsfelden zeigen erfahrene Handwerkerinnen und Handwerker, wie im Römischen Reich und im Mittelalter gearbeitet wurde. Ob Messer schmieden, Leder gerben, töpfern oder Papier schöpfen: In zwölf offenen Werkstätten können Erwachsene und Kinder selbst verschiedene Techniken ausprobieren und kleine Werkstücke mit nach Hause nehmen. Wer möchte, übt sich als Minnesänger und schreibt sein eigenes mittelalterliches Liebesgedicht. Das Kloster Königsfelden bietet zudem Einblicke in die Klosterkirche mit ihren berühmten Glasfenstern aus dem Mittelalter. Altes Handwerk aus Antike und Mittelalter zum selber Ausprobieren: Historische Handwerkswoche im Legionärspfad Vindonissa und Kloster Königsfelden in Windisch AG.

 
Schloss Hallwyl

Hallwilerseelauf

450 Volkslauf um den Hallwilersee mit Extrarunde durch Schloss Hallwyl Schloss Hallwyl ist wiederum Schauplatz des beliebten Hallwilerseelaufs. Die Läuferinnen und Läufer der 10-Kilometer-Strecke starten auf dem Schlossparkplatz. Weitere Läufe (u.a. Halbmarathon) führen ebenfalls an der imposanten Kulisse des Schlosses vorbei. Eine Extrarunde ist durch den idyllischen Schlosshof geplant, wo eine Band den Läuferinnen und Läufern auf dem Weg Richtung Beinwil am See einheizt. Der Eintritt in den Innenhof mit Bistro (ab 9.30 Uhr geöffnet) ist frei, das Museum kann zum reduzierten Preis besucht werden. Hallwilerseelauf auf Schloss Hallwyl: Beliebter Volkslauf mit Unterhaltung im Schlosshof.

 
Schloss Hallwyl

Betörende Düfte, beleidigte Nasen

Workshop für Gruppen 90 Schnupper-Rundgang durch die Schlossgeschichte mit selbst kreiertem Parfum Auf einem Schlossrundgang lernen Sie Udelhild, Johannes und Franziska Romana von Hallwyl kennen. Deren Lebenswege führten um 1400 ins Kloster Königsfelden, in den 1720er-Jahren in die Kolonien der Karibik und 1773 an den Wiener Hof. Duftkompositionen versuchen, diese Orte einzufangen. Was die Menschen als Wohlgeruch, was als Gestank empfinden, wandelt sich im Lauf der Zeit. Trauen Sie Ihrer Nase und mischen Sie aus einer Auswahl an Kopf-, Herz- und Basisnoten Ihr persönliches Parfum. Workshop für Gruppen auf Schloss Hallwyl: "Betörende Düfte, beleidigte Nasen". Schnupper-Rundgang durch die Schlossgeschichte mit selbst kreiertem Parfum

 
Schloss Lenzburg

Gericht und Strafe

Führung für Schulen Geeignet für 7. bis 9. Klasse 90 7. bis 9. Klasse – Besuch im Gefängnis und Rechtsprechung von damals Viele sassen im Turm der Lenzburg und fürchteten sich vor ihrer Strafe. Ob sie Peitschenhiebe, Schandpflock oder gar das Richtschwert erwartete? Mancher ritzte ein Geheimzeichen in die dicke Balkenwand, um sein Unglück abzuwenden. In der Gefängniszelle aus dem 17. Jahrhundert erschauert man vor dem Schicksal der Namenlosen. Führung für Schulen auf Schloss Lenzburg: "Gericht und Strafe" (1.5 Stunden). Geeignet für: 7. bis 9. Klasse. Gefängnis, Gericht und Strafe

 
Museum Aargau

So raffiniert war die Mode im Spätmittelalter

Zurück zum Blog 02. Oktober 2020 Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Welche Kleidung trugen die Leute im späten Mittelalter? Etwas Sackartiges und Einfaches in Braun? Weit gefehlt! Gerade im ausgehenden Mittelalter wurden die Schnitte immer körperbetonter und raffinierter. Und eine ganze Reihe leuchtender Farben konnte auch mit einigermassen erschwinglichen Naturfärbemitteln wie Krapp oder Färberwaid hergestellt werden. Die Frau des Landvogts macht sich morgens zurecht Um die Vielfalt des ausgehenden 15. Jahrhunderts in der Schweiz und im süddeutschen Raum darzustellen, reicht ein einzelner Blogbeitrag natürlich nicht aus. Aber wir werfen einen kleinen Blick darauf, was die fiktive Frau von Landvogt Jörg Freiburger bei Antritt seiner zweiten Amtszeit als Landvogt auf der Lenzburg um 1485 getragen haben könnte. Haartracht und Unterwäsche Als respektable und verheiratete Frau trägt Frau Freiburger ihre Haare nicht offen, sondern geflochten und unter einer Haube. Ein wenig vom Haar lässt sie aber mit den Haarschnecken hervorblitzen. Als unterste Schicht, quasi als Unterwäsche direkt am Körper, wird ein weisses Leinenhemd getragen. Das Hemd kann einfach oder gefältelt sein und reicht ungefähr bis zum Knöchel. Darunter trägt Frau Freiburger Strümpfe aus Wollstoff. Um diese vom Rutschen abzuhalten, konnten Lederriemen oder Bänder zum Fixieren getragen werden. Dies war meist schon die gesamte Unterwäsche der Frau. Es gibt zwar Funde und Quellenhinweise auf "tuttenseck" – was so viel heisst wie "Brustsäcke" – also eine Art BH aus Leinen, aber solche sind vermutlich nicht in jedem Fall getragen worden. Dame im Unterkleid, Ausschnitt aus "Le livre appellé Decameron […]", 15. Jh., Digitalisat der Bibliothèque Nationale de France, 387r. Schuhe: Material und Fertigung Die Schuhe waren aus Leder gefertigt und nicht etwa wie heute rahmengenäht, sondern wendegenäht. Das bedeutet, dass die Schuhe mit der Innenseite nach aussen zusammengenäht und danach umgestülpt, also gewendet wurden. Bei schlechter Witterung oder morastiger Strasse konnte Frau Freiburger zusätzlich Trippen tragen. Trippen sind Unterschuhe aus Holz oder Leder, welche die Schuhe vor Nässe und Dreck schützen. Kleid mit angesetztem Rockteil und Nestelschnur Als nächste Schicht kommt das Kleid. Das Kleid von Frau Freiburger ist aus zweifach krappgefärbtem rotem Wollstoff gefertigt und hat einen angesetzten Rockteil. Die Variante mit angesetztem Rockteil anstelle von durchgehenden Bahnen mit eingesetzten Geren kam ab dem 15. Jahrhundert auf. Geschlossen wird das Kleid vorne mit einer Nestelschnur, die durch eine Reihe von angenähten Messingringen gezogen wird. Es gab aber auch andere Verschlussmöglichkeiten, beispielsweise Haken und Ösen oder Nestellöcher. Ausschnitt aus der "Kreuzabnahme" von Rogier van der Weyden, 1430-1435. Deutlich zu sehen ist die Naht in der Taille, wo der Rockteil angesetzt ist. Die hinten geschlitzten und durch Nestelschnüre zusammengehaltenen Ärmel waren in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in der Schweiz und auch im süddeutschen Raum sehr modisch. Über dem Kleid wurde oft ein Gürtel getragen. Daran konnte der Almosenbeutel befestigt werden. Barbara von Erlach, Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Haube: Vielerlei Varianten Als nächstes folgt die Haube. Diese kann gerade im 15. Jahrhundert in vielen Formen und Variationen daherkommen. Wichtig ist hierbei, dass jede respektable Frau ab einem gewissen Alter – nicht nur die verheirateten! – ihre Haare mindestens teilweise bedeckte. Die manchmal voluminösen Haubengebilde konnten in verschiedenen Varianten gewickelt, gelegt und konstruiert werden. Vielfach verwendete man ein langes, rechteckiges Tuck, ein so genanntes "Steuchlein". Dieses war meist aus gebleichtem Leinen, konnte bei wohlhabenderen Trägerinnen aber auch aus feinem Wollstoff oder sogar Seide gefertigt sein. Festgesteckt wurden die Stoffschichten mit Nadeln. Ob die Hauben jeweils neu gewickelt oder einmal gewickelt mit Nähten fixiert und wieder so aufgesetzt wurden, lässt sich nur vermuten. Anonym, Portrait einer jungen Frau, um 1480. Portrait einer jungen Frau, Martin Schongauer, um 1480 Überkleid und Umhänge Über dem Kleid wurde, bei kälteren Temperaturen oder allgemein beim Ausgehen ausser Haus, ein Überkleid getragen. Frau Freiburgers Überkleid ist aus waidgefärbter Wolle mit gelbem Leinenfutter. Im 15. Jahrhundert kam auch die so genannte Schaube auf, eine Art Mantel mit Ärmeln. Diese wurde von Männern und Frauen getragen. Frau in einem roten Überkleid, Ausschnitt aus Albrecht Dürers "Wunderbare Errettung eines ertrunkenen Knaben aus Bregenz", 1490-1493. Sitzende Frau von hinten gesehen, sie trägt eine Schaube. Zeichnung von Hans Holbeim dem Älteren, Studie um 1500. Umhänge wurden im 15. Jahrhundert von Frauen offenbar seltener getragen, jedoch gibt es in der Chronik des Diebold Schilling eine Darstellung von "pfaffendirnen", welche eben solche kurzen Umhänge tragen. Pfaffendirnen, die festgenommen werden. Zwei von ihnen tragen kurze Mäntel. Amtliche Berner Chronik von Diebold Schilling, 1484-1485, Digitalisat E-Codices. Um das Überkleid zusammenzuhalten trägt Frau Freiburg einen bestickten Gürtel – es könnte aber auch ein Ledergürtel sein. Die Stickerei hier ist einem Original aus dem Victoria and Albert Museum in London nachempfunden, die aus Deutschland stammt und auf das 14. oder 15. Jahrhundert datiert ist. So gekleidet ist Frau Landvogt nun bereit für einen Gang auf den Markt! Und wie gehen sie an einem kühleren Tag aus dem Haus? Verwendete und weiterführende Literatur (z.T aus anderen geographischen Räumen): Cowfoot, E.; Pritchard, F.; Staniland, K.: Textiles and Clothing 1150 – 1450 , London, 2001. Geppert, Silke: Mode unter dem Kreuz. Kleiderkommunikation im christlichen Kult , Salzburg, 2013. Harlaut, Mathieu: Company of Saynt George – Clothing Guide Men , Bern, 2o10. Holenstein et al.: Zweite Haut. Zur Kulturgeschichte der Kleidung , Bern, Stuttgart, Wien, 2010 IG Gewand: Um 1504 – Die Grundausstattung , Karlsruhe, Bretten, 2017. Kania, Katrin: Kleidung im Mittelalter. Materialein – Konstruktion – Nähtechnik. Ein Handbuch , Köln, Weimar, Wien, 2010. Nutz, Beatrix; Stadler, Harald: How to pleat a shirt in the 15th century, Eastop, 2007. Ostergaard, Else: Woven into the Earth: Textile Finds from North Greenland, Aarhus, 2004. Thursfield, Sarah: The Medieval Tailor's Assistant, Ramsbury, 2018. Zander-Seidel, Jutta: "Haubendämmerung: Frauenkopfbedeckungen zwischen Spätmittelalter und Früher Neuzeit" , in : Schwinges, Rainer C.; Schorta, Regula (Hrsg.): Fashion and clothing in late Medieval Europe, Basel, 2010, S. 37-43. Weitere Blogbeiträge 17. Dezember 2020 Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780 Margaretha Mutach weilte um 1780 als Frau des Landvogts auf Schloss Lenzburg. Was trugen die Damen zu jener Zeit? Eine Reise in die… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 05. Mai 2023 Römische Kleidung – Kleidervorschriften und gesellschaftlicher Status Kleidung war auch im Römischen Reich ein wichtiges Mittel der Selbstdarstellung und Inszenierung. Doch was genau trugen die Bewohnerinnen… Von Gabriela Gehrig Von Gabriela Gehrig Gabriela Gehrig leitet das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau und ist als Geschichtsvermittlerin tätig. Als Historikerin interessiert sie sich besonders für Sozial- und Kostümgeschichte und schneidert wann immer möglich auch selber. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schlossgeschichten Historische Kleidung Kommentare

 
Schloss Habsburg

Räume mieten: Weinkeller

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet den Weinkeller für Anlässe mit maximal 80 Personen. Der historische Weinkeller eignet sich für Apéros in besonderer Atmosphäre. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt das Schlossrestaurant Habsburg: Schlossrestaurant Habsburg Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 80 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 86 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

 
Museum Aargau

Unsittlich? Das Fahrrad als Symbol für die Emanzipation der Frau

Zurück zum Blog 16. September 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Ob Mountainbike, Rennrad oder Fixie: Das Fahrrad kommt heutzutage in verschiedensten Formen und Funktionen daher. Bevor all dieser Spezialisierung gab es schon früh eine Unterteilung in Frauen- und Männerräder. Doch woher kommt diese Unterscheidung, wieso war das frühe Fahrrad äusserst politisch und was genau hat die Produktion eines Damenrades mit Möbeln aus Deutschland zu tun? Antworten auf diese Fragen finden sich unter anderem im Aargau, anhand eines Fabrikats der Firma Aarios. © Museum Aargau Schon 1930 Licht vom Dynamo und Rücktrittsbremse Form und Funktion dieses Fahrrads aus dem Jahre 1930 sind auch bis heute noch häufig anzutreffen und bekannt. Das Rad besitzt eine Zweigangschaltung und auch schon ein Licht, das mit einem Dynamo betrieben wird. Heutzutage eher selten anzutreffen ist die Rücktrittbremse, welche per Pedalbewegung nach hinten ausgelöst wird. In Bedacht auf holprige Wege und Strassen und noch vor der Erfindung der Gabelfeder, ist hier der Sattel mit einer Konstruktion aus zwei Metallfedern ausgestattet, um die Fahrt angenehmer zu machen. Sowohl Rahmen als auch Räder und die Glocke kommen direkt aus dem Hause Aarios, während bei den restlichen Teilen ein Sammelsurium mittlerweile nicht mehr existierender Schweizer und europäischer Traditionsbetriebe wie die Injecta AG, Fichtei und Sachs oder Sepper anzutreffen sind. Radfahren für Frauen galt lange als unsittlich Was nun die Bezeichnung als Damenfahrrad ausmacht, ist die geschwungene Form des Rahmens im Gegensatz zu der als "männlich" bekannten Dreiecksform. Die geschwungene Konstruktion war ursprünglich vor allem dazu gedacht, den Aufstieg auf das Fahrrad mit einem langen Rock zu ermöglichen. Denn gerade in der frühen Zeit des modernen Fahrrads, Ende des 19. Jahrhunderts, war es oft ein Austragungsort emanzipatorischer Kämpfe. So war das Radfahren lange noch als unsittlich für Frauen angesehen, da es ihnen erlaubte, sich ohne männliche Begleitung frei zu bewegen. Ebenso kamen mit dem Fahrrad auch eine Reihe neuer Kleidermoden hervor, welche die oft sehr unhandlichen Röcke des ausgehenden 19. Jahrhunderts ersetzten. War das Fahrrad somit zu Beginn noch rein "männlich" gestaltet, spiegeln sich in der neuen Form des Damenrads auch jene Kämpfe wider, die Frauen eine freiere Gestaltung des Lebens ermöglichten. Neue Moden und neue Freiheit mit dem Fahrrad. (Quelle: Wikimedia) Die Traditionsmarke Aarios aus Aarau Hinter diesem Rad zu finden ist einer der wenigen noch verbliebenen Schweizer Traditionsmarken: Aarios. Das Unternehmen ging 1930 aus der Fahrradmanufaktur Waibel & Cie hervor und war ein Zusammenschluss mehrerer Geschäftsleute aus dem Aargau. Mal als AG und mal als Genossenschaft war das Unternehmen bis 1982 in Aarau ansässig und zog dann aber nach Gretzenbach in Solothurn um. Seit 1978 läuft das Unternehmen unter der Führung von Arnold Ramel und hat sich zum Ziel gemacht, weiterhin die Rahmen komplett selber und aus Stahl herzustellen. Im Gegensatz zu der Konkurrenz auf dem Weltmarkt sind solche Räder gewiss etwas teuer, doch die Verwendung von Stahl anstelle von Aluminium sorgt für Stabilität und schuf Aarios eine kommerzielle Nische, in der sich das Unternehmen bis heute halten kann. Das Verfahren des Stahlbiegens, welches zur Herstellung von Fahrradrahmen generell aber besonders zur Herstellung von Damenrädern nötig ist, war übrigens eine Inspirationsquelle für den ungarischen Möbelbauer Marcel-Breuer in Deutschland, einem wichtigen Vertreter des Bauhauses. Ein Fahrrad als Symbol für die Emanzipation Das vorliegende Fahrrad kam durch eine Schenkung der Familie der ehemaligen Besitzerin in die Sammlung des Museum Aargau. Ursprünglich gehörte dies Lydia Brack (1905-1999), welche in Zürich als Krankenschwester in einer Pflegerinnenschule tätig war. Zum Zeitpunkt des Baus dieses Rades waren sowohl die hart erkämpfte Bewegungsfreiheit mittels des Fahrrades als auch die allgemeine Emanzipation der Frauen schon wichtige Schritte gegangen. Das Fahrrad begleitete nicht nur Lydia Brack zur Arbeit und im Alltag, sondern steht auch für eine ganze Gesellschaftsgeschichte hinter der Nutzung eines alltäglichen Objekts. 05. April 2020 Erinnerungen an früher: Die Velonummer Die "Velonummer" ist unterdessen zum Kultobjekt mit "Flashback-Effekt" geworden. Als Material wurde auch Aluminiumblech verwendet, eine… 07. Juni 2023 Frauen im Legionslager? Wer das Wort "Legionslager" hört, denkt als erstes unweigerlich an eine von Männern geprägte Domäne. Aber auch Frauen haben ihre Spuren in… 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Museum Aargau

"Damals im Aargau": Podcast mit dem Gründer von Form+Wohnen Baden

Zurück zum Blog 12. Dezember 2021 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Sepp Schmid erzählt im Podcast von Museum Aargau aus seinem erfolgreichen Berufsleben als Gründer des Interior-Design-Geschäfts Form+Wohnen in Baden-Wettingen. Das Einrichtungsgeschäft Form+Wohnen ist ein Begriff für Aargauer Design- und Möbelliebhaber. Heute befindet es sich in Wettingen und wird in zweiter Generation von Reto Schmid geführt. Form+Wohnen - eine Familiengeschichte Sein Vater, Sepp Schmid gründete die Firma 1969 in Baden und durchlebte viele «Wellenbewegungen», wie er die Veränderungen von Modetrends und Wirtschaftsbedingungen beschreibt. Mit einem sicheren Gespür für Marketing und Verkauf, gepaart mit fundierten Kenntnissen und handwerklichem Können, schuf er zusammen mit seiner Frau Erika Schmid weit mehr als ein Einrichtungshaus, sondern eine Firma und AG für exklusive Wohnberatung. Hören Sie in der vierten Folge der Podcast Reihe “Damals im Aargau" wie es Sepp Schmid gelang, finanziell potente Kundschaft anzusprechen, den «Wellenbewegungen» zu folgen und einen Familienbetrieb zu initiieren, der noch heute floriert. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare 23.11.2024 Sarah Batschelet The world’s gift to fine service and beautiful furniture! Chapeau, dear Sepp! 23.11.2024 Sarah Batschelet A super podcast! Sepp hat für mich die Badener Fesign-Landschaft weit verbreitet, und mich als Kundin immer willkommen geheißen. The best man in fine furniture I’ve ever known!

 
Museum Aargau

Kirchlicher Lobgesang im Kloster Königsfelden

Zurück zum Blog 22. September 2020 Kategorie Klosterleben Udelhild von Hallwyl entführt im Kloster Königsfelden in die mystische Welt religiöser Hingabe! Schon als junges Mädchen lebte sie im Kloster Königsfelden, dem sie gegen Ende des 14. Jahrhunderts als Äbtissin vorstand. Entrückt ins 21. Jahrhundert wagt sie sich – singend und tanzend – in den Kirchenchor, der im 14. Jahrhundert nur den Franziskanermönchen und Königin Agnes zugänglich war. Geniesst ihren Lobgesang inmitten faszinierender Kirchenarchitektur. Copyright Gesang: „Clara dei famula“ bei Agnieszka Budzinska-Bennet, Ensemble Peregrina Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

 
Schloss Habsburg

Alltag auf der Burg

Führung für Schulen Geeignet für 3. bis 9. Klasse 90 3. bis 9. Klasse – Burgenbau und Adelskultur im Mittelalter Die Legende erzählt, wie Radbot I. auf der Suche nach seinem Habicht auf dem Wülpelsberg den Platz für seine Burg fand. Vor tausend Jahren liess er hier die "Habichtsburg" errichten, die heute nur noch Ruine ist. Doch wer die alten Steine zu deuten weiss, erfährt manches über das Leben auf der einstigen Burg. Führung für Schulen auf Schloss Habsburg: "Alltag auf der Burg" (1,5 Stunden). Geeignet für: 1. bis 6. Klasse. Burgenbau und Adel im Mittelalter

Gradian
Drei Mädchen stehen in der Ausstellung im Vindonissa Museum. Vor ihnen stehen zwei lebensgrosse Legionäre (Figuren)

Vindonissa Museum

Römische Funde aus 100 Jahren Forschung

Erleben Sie die Antike interaktiv! Das Vindonissa Museum in Brugg zeigt die wichtigsten Funde von Vindonissa, dem einzigen römischen Legionslager auf dem Gebiet der heutigen Schweiz.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Eine Hand schiebt im Vindonissa Museum einen schwarzen Vorhang beiseite, dahinter erscheint ein Stein mit Inschrift

Drei
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein kräftig gebauter Gladiator mit Schild und Schwert in Siegespose, im Hintergrund viel Publikum im Amphitheater Vindonissa (Veranstaltung Römertag).

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Blick in einen Ausstellungsraum des Vindonissa Museum. Der Raum ist bevölkert mit vielen Besuchenden, in der Mitte zwei lebensgrosse Legionäre.

Ausstellungen
und Rundgänge

Originale römische Schätze  

 
Besucher*innen betreten das Vindonissa Museum mit der grossen Orangen Eingangstüre

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Ganzjährig geöffnet  

 
Luftaufnahme vom prächtigen Vindonissa Museum

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
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Das Museum ist heute geschlossen.
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Schulen, Familien und Gruppen

 
Kinder als Forscher und Forscherinnen gekleidet lehnen sich an einen spiegelnden Tisch

Für
Schulen

Führungen und selbständige Rundgänge  

 
Kinder als Forscherinnen und Forscher verkleidet begutachten die Ausstellung und lösen Rätsel (Aufnahme von Oben)

Für
Familien

Rundgänge und Familiensonntag  

 
Eine Gruppe Besucherinnen und Besucher steht in der Ausstellung vom Vindonissa Museum (in der Mitte lebensgrosse Legionäre). Eine Museumsführerin steht davor und zeigt auf die beiden Männer.

Für
Gruppen

Rundgänge und buchbare Führungen  

GESCHICHTE UND FORSCHUNG

 
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa

Geschichte

Das Legionslager Vindonissa in Kürze  

 
Römischer Stempel für eine Augensalbe. Objekt im Vindonissa Museum in Brugg.

Highlights der Sammlung

Entdecken Sie ausgewählte Funde  

 
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Archäologische Forschung

Immer wieder spektakuläre Funde