Museum Aargau

Rosalia signorum: Frühlingsfest in den römischen Legionen

Zurück zum Blog 31. März 2026 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Am 12. April 2026 feiert der Legionärspfad Vindonissa sein Eröffnungsfest . Im Fokus steht die rosalia signorum , ein Frühlingsfest, das die römischen Soldaten im Mai jeweils zweimal begingen. In diesem Blogbeitrag erfahren Sie, was dahintersteckt. Der Alltag der römischen Soldaten war geprägt von extremer Disziplin, harter körperliche Arbeit, Training und Routine. Hin und wieder wurde jedoch auch gefeiert. Zeremonien mit weltlichem Charakter oder religiöse Rituale stärkten den Korpsgeist. Römischer Festtagskalender Einige für das römische Militär geltende Festtage sind dank eines unvollständig erhaltenen Festtagskalenders überliefert. Dieses sogenannte feriale duranum wurde auf einer Papyrusrolle in Dura Europos (heutiges Syrien) entdeckt und stammt aus der Zeit des Kaisers Severus Alexander (222 bis 235 n. Chr). Aus diesem Kalender erfahren wir beispielsweise, dass das römische Militär jeweils am 3. Januar ein Opfer darbrachte, um den Eid auf das Wohl des Kaisers und des Römischen Reiches zu erneuern. Ebenfalls belegt ist, dass die rosalia signorum im Mai zweimal stattfand. Fragmentierter Festtagskalender aus Dura Europos, 225–235 n. Chr. © Yale University Library Frühlingsfest rosalia signorum Ausserhalb des Militärs war die rosalia ein Fest im Mai zum Gedenken an die Verstorbenen – eine Deutung, die auch für den militärischen Kontext naheliegt. Dabei schmückte man die Gräber mit Rosen und anderen Blumen. Gemäss einer weiteren Interpretation handelte es sich jedoch um ein Frühlingsfest, mit dem die Freude über die Rückkehr der warmen Jahreszeit ausgedrückt wurde. Auch die römischen Legionen feierten die rosalia signorum , die oft als römisches Frühlingsfest verstanden wird. Rosalia verweist auf Rosen, während signorum die signa militaria , also die militärischen Standarten, bezeichnet. Rosen galten als Sinnbild des Frühlings und wurden auch sonst als kultische Gaben verwendet. Archäologinnen und Archäologen gehen darum davon aus, dass es bei der rosalia signorum unter anderem um die Verehrung der Standarten ging. Man schmückte sie mit Rosenkränzen. Weiter ist es denkbar, dass die Standarten an diesem Fest auch gesalbt und gepflegt wurden. Ein Fahnenträger (signifer) mit einer geschmückten Standarte. © Museum Aargau Standarten im römischen Militär Die Standarten – wie das signorum – spielten eine wichtige Rolle im militärischen Leben. Sie waren ein Symbol für die kollektive Identität und die Gemeinschaft und standen im Mittelpunkt zahlreicher Feste und Opferrituale. Es gab verschiedene Standarten, alle mit anderen Bedeutungen und Zugehörigkeiten. Für alle gültig war aber, dass der Verlust einer oder mehrerer Standarten ein grosser materieller und immaterieller Schaden bedeutete, da man glaubte, den Segen der Götter verloren zu haben. Entsprechend war die Rückgewinnung äusserst wichtig und bei Gelingen eine grosse Genugtuung. Damit die Standarten nicht gestohlen wurden, wurden diese im Fahnenheiligtum ( aedes ) aufbewahrt und bewacht. Dies war der am besten bewachte Ort in einem Legionslager und war daher wohl auch der Aufbewahrungsort der Legionskasse. Standartenrepliken im Fahnenheiligtum (aedes) des Legionärspfad Vindonissa. Von links nach rechts: Wappentierstandarte der 21. Legion, signum, aquila, imago, signum und vexillum mit Victoria. © Museum Aargau Aus dem 1. Jh. n. Chr., also der Zeit des Legionslagers Vindonissa, sind unter anderem die nachfolgenden Standarten aus dem Römischen Reich bekannt: aquila : Ist die Darstellung eines Adlers, der häufig ein Blitzbündel in den Fängen hält. Die aquila war die wichtigste Standarte der Legionäre, denn der Legionsadler galt als Symbol des obersten Staatgottes Iupiter und war ein Symbol für Rom und die ganze römische Armee, weshalb alle Legionen eine aquila mit sich führten. imago: Zeigt das Abbild des aktuellen Kaisers, wodurch dieser symbolisch immer anwesend war. Wappentierstandarte: Zeigt ein für eine Einheit spezifisches Tier. Für die legio XXI rapax , welche auch in Vindonissa stationiert war, war dies der Steinbock. vexillum : Hatten verschiedene Bedeutungen. Beispielsweise waren sie Standarten für Hilfs- oder Reitereinheiten, für Veteranen oder Marineeinheiten. signum (Stangenfeldzeichen): War üblicherweise eine Lanze oder eine lange Stange mit aufgesetzter Schwurhand, an der eine Tafel mit dem Namen der zugehörigen Einheit befestigt war. Manchmal ist um die Hand ein Siegeskranz angebracht. Im Vergleich zu den vorher genannten Standarten sind diese nicht hauptsächlich identitätsstiftend, sondern auch taktische Feldzeichen. Das heisst, sie wurden auf dem Schlachtfeld zur Zeichengabe oder als Orientierungshilfe genutzt. Weitere Feste im römischen Heer Standarten waren auch zentral für weitere Feste. Der sogenannte "Jahrestag der Feldzeichen" wurde beispielsweise genutzt, um der Gründung der jeweiligen Einheit zu gedenken. Dies geschah auch für die aquila, wo dann der Gründung der gesamten Legion gedacht wurde. Andere vereinzelte Ereignisse, wie die Gründung eines Lagers, der Aufbruch in den Krieg oder die Heimkehr von einem siegreichen Feldzug wurden ebenfalls durch rituelle Feiern geehrt. Rituale beinhalteten Tieropfer und die Gaben von Wein und Weihrauch. Opferhandlung an einem Fest des römischen Militärs mit Standarten und deren Trägern. © Museum Aargau Weitere Blogbeiträge 23. März 2022 Das (Fladen-)Brot des römischen Legionärs – Rezept für panis militaris Panis militaris gehörte zur alltäglichen Kost des miles gregarius, des einfachen römischen Soldaten. Der Legionär und passionierte Bäcker… 10. Oktober 2025 Der römische Legionär und seine Ausrüstung Was gehört zur Kleidung und Ausrüstung eines römischen Legionärs? Marius aus dem Legionslager Vindonissa zeigt Ihnen, wie sich ein römischer… 11. Oktober 2023 Die Waffen der römischen Legionäre Was ist ein "pugio"? Was machten die Legionäre mit einem "pilum"? Über wie viele Geschütze verfügte eine Legion? In diesem Blogbeitrag… Von Chiara Huwiler Von Chiara Huwiler Chiara Huwiler ist Praktikantin Museumsarbeit in Vindonissa Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kloster und Geschichte

KLOSTER UND GÄRTEN Konversen- und Mönchskirche Klosterkirche Heimat der Mönche Kloster und Nebengebäude Naturidylle an der Limmat Klosterpark und Gärten GESCHICHTE Geschichte Von der Klostergründung zum Museum Interaktiver Zeitstrahl Bau- und Nutzungsgeschichte Museumsblog So entstand das Kloster Wettingen 8 Fragen zur Geschichte Welche historische Bedeutung hat das Kloster Wettingen? Das Kloster Wettingen zählt zu den bedeutendsten Zisterzienserklöstern der Schweiz. Nach seiner Gründung 1227 spielte es über Jahrhunderte eine zentrale Rolle in der religiösen, kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Region. Besonders im Mittelalter war das Kloster ein geistiges Zentrum mit weitreichendem Einfluss. Wann und von wem wurde das Kloster Wettingen gegründet? Das Kloster Wettingen wurde 1227 von Ritter Heinrich II. von Rapperswil gestiftet. Heinrich begab sich vor 1223 auf einen Kreuzzug oder eine Pilgerfahrt nach Jerusalem. Laut der Gründungslegende rief er in Seenot die Heilige Maria an und versprach ihr bei Rettung ein Kloster. Darauf erschien ein Stern und die Wellen glätteten sich. Möglicherweise wurde das Kloster in Bezug auf diese Legende "Stella Maris" (Stern des Meeres) genannt. Ob der Name tatsächlich auf die Legende zurück geht, ist allerdings nicht gesichert, da diese erst 280 Jahre nach der Klostergründung verschriftlicht wurde. Blog Artikel: So entstand das Kloster Wettingen Wer lebte im Kloster Wettingen? Die Mönche des Klosters Wettingen gehörten dem Zisterzienserorden an. Dieser entstand 1098 mit der Absicht, zum Ursprung des monastischen Lebens zurückzufinden. Wie viele Zisterzienserklöster teilte sich die Wettinger Mönchsgemeinschaft in die Gruppe der Chormönche und Konversen (Laienbrüder) auf. Während sich die Chormönche dem Gebet und der Kontemplation – der inneren Sammlung und religiösen Betrachtung von Fragen hingaben – waren die Konversen für die Arbeit auf den Feldern, den Gärten und im Kloster zuständig. Nach der Aufhebung des Klosters 1841 wurde es als Lehrerseminar genutzt und beherbergt seit 1976 die Kantonsschule Wettingen. Die Klostergeschichte in Kürze Welche baulichen Veränderungen gab es am Kloster Wettingen im Laufe der Zeit? Das Kloster Wettingen erlebte über die Jahrhunderte diverse bauliche Veränderungen. Nach Zerstörungen im Alten Zürichkrieg 1440 und dem Brand 1507 musste es teilweise neu aufgebaut werden. Im 16. Jahrhundert erhielt der Kreuzgang die Kabinettscheiben, für die das Kloster noch heute bekannt ist. Im Unterschied zu grossen Kirchenfenstern sind dies kleine Scheiben und für die Betrachtung aus der Nähe angelegt. In der Frühen Neuzeit wurde die Klosterkirche umgebaut, der Mönchschor erhielt ein neues Chorgestühl und es entstanden die Sommerabtei sowie die Abtskapelle. Nach der Gründung des Kantons Aargau 1803 wurde das Kloster zu einer Schule und ab 1847 in ein Lehrerseminar umfunktioniert. Seit 1976 befindet sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Klosters die Kantonsschule Wettingen. Auch in jüngerer Zeit wurde im Kloster gebaut: Von 2022 bis 2025 entstand ein Ergänzungsbau an der westlichen Kreuzgangseite. Seit dem Abriss des nördlichen Ersttraktes 1883 hatte dort eine Lücke bestanden, welche nun geschlossen wurde. Baugeschichte Wann wurde das Kloster Wettingen aufgehoben und warum? Nach der Französischen Revolution 1789 veränderten sich die religiösen Lebenswelten in Europa rasant – in Frankreich wurden etwa alle Klöster aufgehoben. Um die Existenz des Klosters Wettingen zu rechtfertigen, erhielt dieses ab 1803 den Auftrag, eine Schule zu führen. Ab 1830 verschlechterte sich die Lage aber, bis der Grossrat 1841 die Aufhebung aller aargauischen Klöster entschied. Gerade mal 48 Stunden blieb den Mönchen, um ihr Heim zu verlassen. Erst nach Jahren fanden die Wettinger Zisterziensermönche in Mehrerau bei Bregenz ein neues Zuhause. Die Geschichte in Kürze Welche Bedeutung hatten Gärten und Landwirtschaft auf der Klosterhalbinsel Wettingen? Die Landwirtschaft war ein wichtiger Aspekt für das Kloster Wettingen. Neben einem Gemüse- und Kräutergarten gab es auf der Klosterhalbinsel Wettingen auch Rebstöcke. Die harte körperliche Arbeit auf den Feldern und in den Gärten war Aufgabe der Laienbrüder. Im 19. Jahrhundert wurde der Konventgarten in seiner heutigen Form angelegt. Bereits damals experimentierten die Mönche mit der Zucht und Vermehrung unterschiedlicher Pflanzen. Gärten auf der Klosterhalbinsel Wettingen Wieso ist auf dem Wappen des Klosters Wettingen eine Meerjungfrau zu sehen? Seit dem 16. Jahrhundert erscheint die Meerjungfrau im Wappen des Klosters Wettingen. Das Kloster ist der Heiligen Maria gewidmet, die auch als Schutzpatronin der Seeleute gilt. Die Meerjungfrau auf dem Wappen könnte somit als symbolische Darstellung der Maria verstanden werden. Ob dies der Grund für die Wahl des Wappensymbols war, kann jedoch nicht gesichert festgestellt werden. Blog-Artikel zum Thema Wie wird das Kloster Wettingen heute genutzt? In den Räumlichkeiten des Klosters Wettingen befindet sich seit 1976 die Kantonsschule Wettingen. Seit 2022 betreibt Museum Aargau auf der Klosterhalbinsel Wettingen ein Museum mit Ausstellungen, Rundgängen, Führungen und Veranstaltungen. Die Inhalte der Ausstellung im Parlatorium wurden in Zusammenarbeit mit Schülern und Schülerinnen der Kantonsschule erarbeitet und werden von diesen an die Besuchenden vermittelt. In weiteren Projekten werden die Inhalte vorzu erweitert. Nutzungsgeschichte KLOSTERHALBINSEL Pfauen- und Löwensaal Löwenscheune Industriekultur Spinnerei Wettingen Freilicht-Galerie Kulturweg Limmat MITMACHEN Förderverein Freunde des Klosters Wettingen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Mönchskirche

Dauerausstellung Preis Museumseintritt 0 Imposantes Chorgestühl mit Holzschnitzereien Die Mönchskirche ist Teil der Klosterkirche und war früher nur Mönchen und Geistlichen zugänglich. Bekannt ist das reich geschnitzte Chorgestühl: Seine klare, rechtwinklige Gliederung folgt dem Stil der Renaissance. Wer genau hinsieht, entdeckt überraschende Motive – etwa einen Hund, der Flöte spielt. Oder eine Katze, die sich die Ohren zuhält. Objekte aus der Klostergeschichte In der Mönchskirche präsentiert Museum Aargau ausgewählte Objekte aus seiner Sammlung, ergänzt durch bedeutende Leihgaben der Römisch-Katholischen Kirchgemeinde Wettingen. Im Zentrum stehen kostbare Stücke aus dem Klosterschatz, die einen seltenen Einblick in das religiöse und kulturelle Leben der Mönche geben. Die Ausstellung führt durch die wechselhafte Geschichte des Klosters Wettingen – von der Gründung über die Klosterauflösung bis zur Gegenwart als Kantonsschule. Mönchskirche Kloster Wettingen: Imposantes Chorgestühl mit Holzschnitzereien. Ausstellung von Museum Aargau

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Garten-Tour

Preis Der Eintritt in die Gärten ist kostenlos 0 Fünf Stationen mit Wissenswertem aus Vergangenheit und Gegenwart Die Klostergärten waren früher wichtige Lebensräume. Erfahren Sie auf diesem Rundgang an fünf Stationen, wie die Gärten das Kloster mit Nahrung und Heilpflanzen versorgten – und den Mönchen gleichzeitig als Orte der Ruhe, Sammlung und geistigen Einkehr dienten. Selbständiger Rundgang durch die Klostergärten der Klosterhalbinsel Wettingen. Fünf Stationen mit Wissenswertem aus Vergangenheit und Gegenwart.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Klosterkirche

Preis Eintritt frei 0 Imposante Kirche aus dem 13. Jahrhundert Die Klosterkirche Wettingen wurde 1256 geweiht und mehrfach umgebaut. Sie gehört zu den wenigen früh- und hochmittelalterlichen Klosterkirchen der Schweiz, die ihre originale Bausubstanz erhalten haben. Die Kirche ist durch einen imposanten Lettner in einen geistlichen und einen weltlichen Bereich unterteilt: Die Mönchskirche mit dem berühmten geschnitzten Chorgestühl war früher den Mönchen und Geistlichen vorbehalten. Die Konversenkirche, der weltliche Teil der Klosterkirche, beeindruckt mit prunkvollen Altären und Bildern. Die Klosterkirche kann während der Öffnungszeiten des Museums ohne Museumseintritt besichtigt werden. Die Mönchskirche ist Teil des Museums (Besuch mit Eintritt). Weitere Informationen zur Klosterkirche Die Klosterkirche Wettingen wurde 1256 geweiht und mehrfach umgebaut. Sie gehört zu den wenigen früh- und hochmittelalterlichen Klosterkirchen der Schweiz, die ihre originale Bausubstanz erhalten haben.

 
Museum Aargau

Podcast mit Alexander Barth, Verwaltungsratspräsident der Rivella AG in Rothrist

Zurück zum Blog 28. Juni 2023 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Bei steigenden Temperaturen erfrischt Sie Museum Aargau mit einem Podcast-Beitrag zur Firmengeschichte der Rivella AG Alexander Barth, Verwaltungsratspräsident der Firma Rivella, Sohn des Firmengründers Robert Barth und Geheimnisträgers der Rivella-Rezeptur, verrät mehr über die Herkunft dieses Namens und wie das Getränk zu seinen Farben Rot und Blau gekommen ist. Woraus besteht das Getränk? Wieso steht die Firma heute im Aargauischen Rothrist? Wie hat sich die 1952 gegründete Rivella AG zur Nr.2 im Schweizer Erfrischungsgetränkemarkt entwickelt? Alexander Barth erzählt von Marketing- und Strukturierungsmassnahmen sowie vom erfolgreichen Umgang mit der Konkurrenz, welche den rasanten Aufstieg von Rivella im Gastro-Markt zu Beginn mit Argwohn betrachtete. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Historia

Audio-Tour Preis Museumseintritt Dauer der ganzen Tour ca. 75 Minuten 0 Eine Reise durch das Kloster mit 21 Stationen Entdecken Sie das Kloster Wettingen auf der Audiotour “Historia”. 21 Stationen führen sie durch die Klosterkirche, den Kreuzgang, den Heilkräutergarten sowie weitere Aussenbereiche. Auf dem Rundgang erfahren Sie Wissenswertes aus 800 Jahren Klostergeschichte: von der Klostergründung über das Leben der Mönche bis in die Gegenwart. Audio-Tour Klosterhalbinsel Wettingen: "Historia – Eine Reise durch das Kloster". Erleben Sie die Geschichte des Klosters Wettingen an 21 Stationen.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kloster, Ausstellungen und Rundgänge

Erleben Sie auf der Klosterhalbinsel Wettingen interaktive Ausstellungen und Touren. Die Angebote eignen sich für Erwachsene, Familien und Schulen. Ob mit Kopfhörer, auf einer Rätseltour oder mit der Klosterbroschüre im Rucksack: Die Klosterhalbinsel Wettingen kann auf vielfältige Weise entdeckt werden (Start jeweils im Gästezentrum): Ausstellungen: Rundgang durch Mönchskirche und Kreuzgang. Das Parlatorium und Observatorium bieten vielfältige Zugänge zu den Themen Glaube, Macht und Wissen. Ein Bijou ist zudem das restaurierte Abthaus. Audio-Tour "Historia": Wissenswertes aus 800 Jahren Klostergeschichte. Rätseltour "Die verborgene Botschaft": Eine knifflige Schnitzeljagd für Gross und Klein Besuch ohne Museum: Im Gästezentrum ist eine Klosterbroschüre für einen Spaziergang durch die Aussenbereiche erhältlich (Preis: CHF 6). Details zu diesen Angeboten finden Sie weiter unten. Beachten Sie zudem unsere buchbaren Angebote für Gruppen und Schulen . Öffnungszeiten 1. April bis 1. November 2026 Dienstag bis Sonntag, Feiertage 10 – 17 Uhr Montag geschlossen AUSSTELLUNGEN Ausstellung Klosterkirche Ausstellung Mönchskirche Ausstellung Kreuzgang Ausstellung Observatorium Ausstellung Abthaus Ausstellung Parlatorium GÄRTEN Garten Übersicht der Klostergärten Garten Gartentour mit fünf Stationen SAMMLUNG Porträt Sammlung Museum Aargau Digital entdecken Sammlung online Sammlungszentrum Egliswil Sammlung besuchen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Konventgarten

Preis Eintritt frei Englischer Park, Nutzgarten und Platanenallee Entdecken Sie im Konventgarten der Klosterhalbinsel Wettingen lauschige Plätzchen und streifen Sie durch den historischen Nutzgarten. Unvergesslich ist der Spaziergang durch die Allee mit 200 Jahre alten Platanen. Der Konventgarten – einer der ersten Landschaftsgärten der Schweiz – erstreckt sich vom Kloster über drei Terrassen zur Limmat hinab. Obstbäume, Weinberg, Gemüsegarten und eine Grotte laden zum Verweilen ein. Englischer Park Auf der obersten Terrasse liegt der nach englischem Vorbild gestaltete Landschaftsgarten. Berühmt ist der Park für seine wertvollen Baumbestände: Einige stammen noch aus der Zeit des 19. Jahrhunderts, als der Konventgarten in seiner heutigen Form angelegt wurde. Lassen Sie sich im Schatten dieser Bäume nieder und geniessen Sie die Aussicht auf Nutzgarten und Limmat. Barocker Nutzgarten Der barocke Nutzgarten erstreckt sich über die mittlere Terrasse des Konventgartens. Hier wachsen fast vergessene Gemüsesorten und ökologisch wertvolle Mischkulturen. Das Gemüse wird heute in der Mensa der Kantonsschule verarbeitet oder im Klosterlädeli verkauft. Der Nutzgarten ist symmetrisch angelegt und geht in seiner heutigen Form auf das frühe 19. Jahrhundert zurück. Bereits die Mönche und Laienbrüder experimentierten hier mit der Zucht und Vermehrung unterschiedlicher Nutzpflanzen. Auch zu Seminarzeiten wurde der Gartenarbeit ein hoher Stellenwert beigemessen. Platanenallee mit Grotte Märchenhaft – anders lässt sich die verträumte Allee mit ihren teilweise 200 Jahre alten Platanen nicht beschreiben. Unter den mächtigen Baumkronen zieht die Limmat vorbei. Eine Grotte verleiht der Platanenallee einen Hauch Mystik. Erleben Sie den Konventgarten der Klosterhalbinsel Wettingen. Englischer Park, barocker Nutzgarten und Platanenallee mit Grotte an der Limmat.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Broschüren für Familien, Gruppen und Schulen bestellen

Bestellformular Organisation/Firma Vorname * Nachname * E-Mail Adresse * Adresse * PLZ * Ort * Ich möchte Infos per Post: Veranstaltungsmagazin (3x jährlich) Familienmagazin CHUMM (2x jährlich) Schulklassenprogramm (2x jährlich) Gruppenprogramm (1x jährlich) Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Bemerkungen Absenden

Gradian
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen im Gegenlicht mit dramatischen Wolken über dem Kloster.

Klosterhalbinsel Wettingen

Glaube, Macht,
Wissen

Die Klosterhalbinsel Wettingen ist ein Kulturgut von internationalem Rang. Am Kraftort an der Limmat verschmelzen Kultur, Bildung, Geschichte und Gastfreundschaft zu einem Erlebnis!

HINWEIS: BESUCH AM 5. SEPTEMBER 2026

Am Samstag, 5. September 2026 findet auf der Klosterhalbinsel Wettingen eine grössere Veranstaltung der Kantonsschule statt. Das Museum inkl. Klosterkirche kann regulär besucht werden, es ist jedoch mit Einschränkungen zu rechnen.

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Blick in den Ausstellungsraum "Parlatorium" auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Vordergrund ein Schild mit dem Text "Archiv der Fragen", im Hintergrund sitzen Schülerinnen und Schüler diskutierend beeinander.

Sechs
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Eine Gästegruppe mit einer Museumsführerin steht vor der Kirche der Klosterhalbinsel Wettingen.

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender Museum Aargau  

 
Ausstellung in der Mönchskirche Kloster Wettingen: Verschiedene Objekte in einer Vitrine, u.a. ein grosses Altarkreuz

Ausstellungen
und Rundgänge

Museum der Klosterhalbinsel  

 
Aussenaufnahme Gästezentrum Klosterhalbinsel Wettingen mit Informationsbildschrim links

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Geöffnet von April bis Oktober  

 
Luftaufnahme Kloster Wettingen mit Klosterpark im Vordergrund

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Angebot wählen
  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
Geeignet für
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Eine Schulklasse beim Schreiben mit Tinte und Federkiel.

Für
Schulen

Buchbare Führungen und Workshops  

 
Zwei Mädchen und ein Bub stehen gemeinsam vor dem Kloster Wettingen und blicken direkt in die Kamera. Sie halten eine Landkarte, Broschüre sowie eine Pyramide in den Händen.

Für
Familien

Rätseltour durch die Klosterhalbinsel  

 
Eine Frau und ein Mann schreiten in Freizeitbekleidung durch den Garten der Klosterhalbinsel Wettingen (Foxtrail).

Für
Gruppen

Buchbare Führungen und Workshops  

Die Klosterhalbinsel in 54 Sekunden

DIE KLOSTERHALBINSEL WETTINGEN

 
Luftaufnahme Klosterhalbinsel Wettingen mit dramatischen Wolken über dem Kloster

Klosterhalbinsel
und Geschichte

800 Jahre Klostergeschichte  

 
Luftaufnahme Konventgarten und Abtgarten auf der Klosterhalbinsel Wettingen mit Limmat

Klosterpark
und Gärten

Entdecken Sie historische Gartenanlagen  

FEIERN UND GENIESSEN

 
Weiss gedeckte Stehtische mit Häppchen: Apéro auf der Klosterhalbinsel Wettingen

Essen und
Trinken

Restaurants auf der Klosterhalbinsel  

 
Lindenterrasse Schloss Wildegg: Ein schön gedeckter Tisch mit Apéro

Räume
mieten

Feiern und tagen  

SAMMLUNG

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Sammlung

Schatzkammer der Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung online

Objekte digital entdecken