Schloss Habsburg

Habsburger Königsweg

Audio-Tour Preis Eintritt frei Geschichte als Hörspiel Erfahren Sie auf einem Rundgang durch Schloss Habsburg an sechs Audiostationen alles über den Aufstieg der Habsburger zur Weltmacht. Auf dem heut

 
Schloss Habsburg

Paradiesgarten

Paradiesgarten Preis Eintritt frei 0 Entdecken Sie ein ganz spezielles Kleinod auf Schloss Habsburg Die Habsburg wurde um 1025 von Radbot, Graf aus dem Klettgau erbaut. In den 70er-, 80er- und 90er-Ja

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Historia

Audio-Tour Preis Museumseintritt Dauer xxx Minuten 0 Eine Reise durch das Kloster mit 21 Stationen Entdecken Sie das Kloster Wettingen auf der Audiotour "Historia". 21 Stationen führen Sie durch die K

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Observatorium

Dauerausstellung Preis Museumseintritt Interaktive Reise durch die Geschichte des Wissens und des Glaubens Reisen Sie im Observatorium in einer filmischen Installation durch die Geschichte des Wissens

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Parlatorium

Diskussionslabor Preis Museumseintritt Anmeldung Nicht erforderlich (für Schulen empfohlen) Hunderte Fragen in einem Raum Das um 1600 erbaute Parlatorium war einer der wenigen Klosterräume, in denen f

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Kreuzgang

Dauerausstellung Preis Museumseintritt 0 Ort der Meditation mit bedeutendem Glasscheibenzyklus Der gut erhaltene Kreuzgang mit seinen romanischen und gotischen Masswerken vermittelt einen Eindruck von

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Abthaus

Dauerausstellung Preis Freiwillige Spende 0 Repräsentative Sommerresidenz Das repräsentative Abthaus liegt südwestlich des Klostergebäudes direkt an der Limmat. Sie erreichen es auf einem Spaziergang

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Mönchskirche

Dauerausstellung Preis Museumseintritt 0 Imposantes Chorgestühl mit Holzschnitzereien Die imposante Mönchskirche ist Teil der Klosterkirche und war früher ausschliesslich Mönchen und Geistlichen zugän

 
Museum Aargau

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Schloss Wildegg

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Barockgarten Preis Museums-/Garteneintritt Streifen Sie durch den 3300 Quadratmeter grossen Nutz- und Lustgarten Streifen Sie durch den 3300 Quadratmeter grossen Barockgarten mit seinen alten Nutzpfla

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Das erweitere Sammlungszentrum Egliswil von Museum Aargau

Museum Aargau hat am 1. April 2023 das erweiterte Sammlungszentrum Egliswil eröffnet. Nach dem aktuellen Ausbau bietet das Sammlungszentrum zusätzliche 1400 Quadratmeter Aufbewahrungsfläche für die über 50'000 Objekte.

Geplant war daher ein Umbau mit der Erweiterung um ein Stockwerk und somit eine Verdoppelung der Fläche des Sammlungszentrums auf rund 2800 Quadratmeter.

Geschichte der Sammlung Museum Aargau

Die Sammlung von Museum Aargau kann auf eine über 150-jährige Geschichte zurückblicken. Der Grundstein der Sammlung bildet das 1852 in Königsfelden gegründete «Kantonale Antiquitätenkabinett». Es gab schon vorher Bemühungen einzelner Personen, diverse Münzen zu sammeln, doch konkrete Schritte zu einer kantonalen Sammlung kamen erst mit dem Antiquitätenkabinett zustande. Die Frage des Aufbewahrungsortes und der Zugänglichkeit der Sammlung wurde schon zu dieser Zeit debattiert.

1859 wurde die Historische Gesellschaft des Kantons Aargau mit Unterstützung des Regierungsrates gegründet. Diese Gesellschaft sammelte vor allem römische Bodenfunde und überreichte sie dem «Kantonalen Antiquarium». Im Kloster Königsfelden konnte das «Kantonale Antiquarium» nicht ewig bleiben, auch weil die Historische Gesellschaft den dürftigen Zustand des Königsfelder Antiquariums beklagte.

Deswegen zog der grösste Teil der Sammlung 1868 in einen Schauraum im Schlössliturm in Aarau. Die Münzsammlung war hingegen seit 1850 bei der Staatskasse untergebracht. Doch auch der Aufenthalt im Schlössliturm war nur vorübergehend. Von 1877 bis 1895 war die Sammlung als «Kantonales Antiquarium» im Salzmagazin von Aarau und wurde dort in vier Sälen öffentlich präsentiert.

Der Historischen Gesellschaft gefielen diese Räumlichkeiten aber auch nicht und sie drängten für neue. So bezog 1895 das «Antiquarium» Räume in der in ein Gewerbemuseum umgebauten Villa Feer in Aarau.

Als der Kanton und die Stadt Lenzburg das Schloss Lenzburg 1958 von den damaligen Privatbesitzern erworben hatten, wurden die Sammlungsbestände auf dem Schloss in Wechselausstellungen und einer kleinen Dauerausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Aufgrund von erneutem Platzmangel wurde die Sammlung Mitte der 1980er-Jahre in einer Liegenschaft in Untermuhen untergebracht. Nach Wasserschäden wurde sie 1997 in das heute noch verwendete Aussendepot Egliswil umgelagert. Das Gebäude des heutigen Sammlungszentrums wurde aber bereits Ende der 1980er-Jahre gebaut und bis vor der Übernahme des EG durch die Sammlung von Museum Aargau noch industriell genutzt.

Bedeutung des Sammlungszentrums

Zu den Kernaufgaben von Museum Aargau gehört das Sammeln, Bewahren, Erforschen und Vermitteln von Objekten. Diese Kernaufgaben sind auch gesetzlich festgehalten. Dabei gibt es ein Sammlungskonzept, das jeweils vorschreibt, nach welchen Kriterien gesammelt wird.

Für die Sammlung von Museum Aargau ist es wichtig, dass Objekte gesammelt werden, welche die Aargauer Geschichte und Kultur bezeugen. Diese Objekte können aus Schenkungen, aus anderen Sammlungen, aus Firmenarchiven sowie aus gezielten Ankäufen kommen. Wird ein Objekt in die Sammlung aufgenommen, muss es von Fachpersonen inventarisiert, dokumentiert und für die Lagerung konserviert werden.

Die Sammlung umfasst rund 50'000 Objekte und ist in Sachgruppen unterteilt (Unter anderem Geräte, Haushalt, Möbel, Textilien, Waffen, Keramik, Edelmetall, Ethnografica, Schmiedeeisen, Stroh, Münzen und Medaillen). In letzter Zeit lag der Fokus besonders bei der Industriegeschichte des Aargaus.

Diese vielen Objekte ermöglichen es, dass in Ausstellungen die Vergangenheit erlebbar gemacht wird. Es werden aber nicht alle Objekte gleichzeitig ausgestellt. Denn was in den Dauer- und Sonderausstellungen von Museum Aargau zu sehen ist, ist nur ein kleiner Teil von dem, was im Sammlungszentrum Egliswil aufbewahrt wird.

Umbau des Sammlungszentrums Egliswil

Der jetzige Umbau des Sammlungszentrums wurde bereits 2019 mit einem Antrag in die Wege gelegt. Wichtig war es, die Depotfläche zu erweitern und somit Platz für Objekte, die nicht langfristig eingelagert werden konnten und für künftige Neueingänge und genügend Reservefläche zu schaffen.

Der Antrag von Museum Aargau, das Sammlungszentrum zu erweitern, wurde schliesslich angenommen. Danach gab es viele gewinnbringende Gespräche zwischen dem Museum Aargau, der IMAG und dem Architekten, um eine optimale Lösung für die verschiedenen Ansprüche der Sammlung zu finden. Es musste entschieden werden, ob dieser Umbau mehr oder weniger umfangreich sein soll. Rund eine halbe Million Franken wurde in diesen Ausbau investiert.

Damit überhaupt mit dem Bau begonnen werden konnte, mussten im Depot einige Vorsichtsmassnahmen und Umstellungen durchgeführt werden. So mussten einige Objekte umgestellt und zum Schutz vor dem Baustaub eine Staubschutzwand aus Plastik aufgebaut werden.

 

Neu sind nun auch die Mehrheit Büroräume der Sammlung im Sammlungszentrum. Vorher waren sie alle auf Schloss Lenzburg. Der Konservator-Restaurator von Museum Aargau hat nun auch sein Atelier zum Behandeln der Objekte im Sammlungszentrum.

Das Sammlungszentrum hat jetzt auch einen eigenen Quarantäneraum für Neuzugänge. So kann sichergestellt werden, dass mögliche Schädlinge und Pilzbefall behandelt werden kann, bevor sie sich im allgemeinen Depot verbreiten andere Objekte beschädigen würden.

Für die Sammlung war der Einbau eines Warenliftes auch sehr wichtig, da dieser den vereinfachten Transport grösserer Objekte vom EG ins UG ermöglicht. Für die Gemälde der Sammlung gab es auch ein neues ausziehbares Gemälderegal mit bedeutend mehr Fläche für Neuzugänge.

Mit diesem Umbau des Sammlungszentrums wurden viele Wünsche der Sammlung von Museum Aargau erfüllt und so auch die Zukunft der Sammlung garantiert. Aufgrund des immer wachsenden Charakters der Sammlung ist es aber sicher, dass das Sammlungszentrum weitere Veränderungen erleben wird.

Von Cedric Zbinden

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