Museum Aargau

Gartentipp: Hecken schneiden

Zurück zum Blog 05. August 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Hecken sind ein guter Sicht- und Windschutz und haben zudem eine grosse ökologische Bedeutung. Sie bieten einen geschützten Unterschlupf für viele Tiere wie Igel, Siebenschläfer und am Boden brütende Vögel. Die Pflege von Hecken ist einfach: Eine Faustregel besagt, dass immergrüne Hecken in den Monaten ohne "R" – das heisst von Mai bis August – geschnitten werden. Dann ist die grösste Wachstumsphase abgeschlossen, die Hecken haben jedoch noch genügend Kraft, um sich vom Schnitt zu erholen. Wichtig: Schneiden Sie nicht in brütender Hitze. Zu viel Sonne und Wärme ist ein grosser Stress für die Pflanzen und die Schnittstelle könnte Verbrennungen davontragen. Besser ist ein bedeckter Himmel. Hecke (Pixabay/Kranich17) Das Schnittwerkzeug muss gut geschliffen sein, um einen sauberen Schnitt zu gewährleisten. In der Regel wird der Neuzuschnitt abgeschnitten. Ist die Hecke jedoch schon zu gross, kann zum Verkleinern auch ins alte Holz geschnitten werden. Dort befinden sich viele schlafende Augen, welche sich innerhalb von ein bis zwei Jahren gut entwickeln. Die gängigen Heckenpflanzen sind sehr gut schnittverträglich. Bei der Form ist darauf zu achten, dass die Pflanzen unten ein wenig breiter sind als oben, damit auch der untere Teil genügend Licht bekommt. Ansonsten können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen (wellenförmig, abgestuft, gerade, Kugel, etc.). Als Alternative zu formierten Hecken sind freiwachsende Blütenhecken auch sehr schön. Diese müssen nicht regelmässig geschnitten werden. Von Zeit zu Zeit reicht ein Auslichtungsschnitt, damit die Pflanzen nicht überaltern. Weitere Blogbeiträge 17. Juni 2024 Tomaten: die richtige Pflege So gelingen Tomaten perfekt: der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. 15. Mai 2023 Gemüsegarten auf dem Balkon Wer gerne sein eigenes Gemüse zieht, braucht dafür nicht zwingend einen Garten. Dies funktioniert auch sehr gut auf dem Balkon oder der… 14. April 2022 Die Minze: Alleskönnerin im heimischen Garten Minzen faszinieren die Wildegger Schlossgärtnerinnen seit vielen Jahren. Egal, ob Zitronen-, Schokoladen-, Orangen- und Pfefferminze: Für… Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Erinnerungen an früher: Die Velonummer

Zurück zum Blog 05. April 2020 Kategorien 20./21. Jh. Schätze aus der Sammlung Vielleicht kennen Sie diese Momente? Zu den klassischen Kult-Objekten mit "Flashback-Effekt" gehören beispielsweise Musik-Kassetten oder das "antike" Telefon mit Wählscheibe, dessen Bedienung inzwischen wohl auch älteren Semestern fremd vorkommen mag. Auch die legendäre "Velonummer" darf sich zu dieser Objekt-Gruppe zählen: Ab 1890 gaben die ersten Kantone Veloschilder aus. Als Material wurde zunächst vorwiegend Eisenblech, ab etwa 1920 Aluminium verwendet. Aluminium geht auf den Erfindergeist eines Aargauers zurück: Am 15. April 1905 liess sich der aus Menziken stammende Heinrich Alfred Gautschi seine Errungenschaft patentieren, nachdem er in seiner Aluminiumgiesserei in Gontenschwil erfolgreich die weltweit erste Aluminiumfolie herstellte. © Museum Aargau Jede Velonummer ist ein Original und trägt drei Informationen: Jahrgang (einige Ausnahmen vor 1935), Kanton (in der Regel als Initialen) und Seriennummer (macht jede Velonummer zum Unikat). Aus Kostengründen wurden 1987 die letzten Veloschilder ausgestanzt und die Velovignetten ab 1988 als Selbstklebe-Etiketten verkauft. Diesem System setzten die Eidgenössischen Räte trotz Protest von Pro Velo 2010 ein Ende. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien 20./21. Jh. Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
Museum Aargau

Pavatexschrank der Möbelschreinerei Thut

Zurück zum Blog 30. Juni 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Chefkurator Rudolf Velhagen stellt einen Pavatexschrank der Möbelschreinerei Thut aus Möriken vor. Der Schrank wurde von Kurt Thut (1931-2011) bis 2008 in seinem Privathaushalt benutzt, bevor er ihn der Sammlung Museum Aargau schenkte. Er entwarf das Stück im Jahr 1953, kurz nachdem er sein Studium an der Kunstgewerbeschule Zürich abgeschlossen hat und mit diesem Schrank und weiteren modernen Designs das Fabrikationsprogramm der väterlichen Möbelschreinerei Thut grundlegend veränderte. Kurt Thut genoss unter anderem Unterricht beim Lehrer für Innenarchitektur Willy Guhl, welcher 1942 einen sehr ähnlichen Pavatexschrank gebaut hat und Thut zu seiner Interpretation davon inspirierte. 1929 in Möriken gegründet Die Möbelschreinerei in Möriken AG wurde 1929 von Walter Thut gegründet. Sein Sohn Kurt Thut lernte zwischen 1947-1950 im väterlichen Betrieb das Schreinerhandwerk, bevor er Möbel entwarf und auch von der Möbelgenossenschaft beauftragt wurde, eine moderne und sachliche Möbellinie zu kreieren, im Rahmen welcher er diesen Pavatexschrank zeichnete. Er übernahm das Geschäft 1970, gründete eine AG und baute die Produktionsräumlichkeiten aus. Heute wird das Geschäft von seinen Söhnen Benjamin und Daniel Thut geführt. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
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Auf der Suche nach Geheimgängen auf Schloss Hallwyl

Zurück zum Blog 17. Juni 2020 Kategorie Schlossgeschichten Was wäre eine Schlossgeschichte ohne einen sagenumworbenen Geheimgang! Schlossbewohner hätten dort ihre Schätze verstecken oder durch ihn fliehen können, wenn sie ihr Leben in Sicherheit bringen mussten. Verbirgt sich auch auf Schloss Hallwyl ein geheimer Gang? Geschichtsvermittlerin Brigitte Poffa nimmt Sie mit auf die spannende Suche durch Mauern und Gänge aus dem frühen 14. Jahrhundert. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

 
Schloss Lenzburg

Räume mieten: Grosser Rittersaal

Die Stiftung Schloss Lenzburg vermietet den grossen Rittersaal für Hochzeiten, Business-Events, kulturelle Veranstaltungen und weitere Anlässe mit maximal 500 Personen. Im grossen Rittersaal von Schloss Lenzburg sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt die Stiftung Schloss Lenzburg: Stiftung Schloss Lenzburg Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Lenzburg Saisonalität Buchbar von April bis Oktober Kapazität Maximal 500 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 270 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar Infos & Buchung

 
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Aschenputtel: Märchen mit der Magd von Schloss Wildegg

Zurück zum Blog 03. Juni 2020 Kategorie Märchen & Mythen Magd Ida krampft von früh bis spät in den herrschaftlichen Räumlichkeiten von Schloss Wildegg – und was macht Hund Flore? Aschenputtel lässt grüssen! Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Märchen & Mythen Kommentare

 
Museum Aargau

Die Sage der Sodjungfer von Schloss Lenzburg

Zurück zum Blog 17. Juli 2020 Kategorien Märchen & Mythen Schlossgeschichten Magd Els erzählt die Sage der Sodjungfer von Schloss Lenzburg. Eine düstere Geschichte mit Tiefgang. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Märchen & Mythen Schlossgeschichten Kommentare

 
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Die vielseitige Geschichte der Geldkatzen

Zurück zum Blog 08. Oktober 2024 Kategorie Schätze aus der Sammlung Schlagwort Sammlung Was sind Geldkatzen und wie hängen diese mit der Redewendung "Rubbel die Katz" zusammen? Die Antworten dazu im Blog von Museum Aargau. Das heute noch geläufige Sprichwort "rubbel die Katz" stammt aus dem Mittelalter und hatte damals eine praktische Bedeutung. Eine Geldkatze war ein kleiner Beutel, den man benutzte, um Münzen oder kleine Wertsachen wie Edelsteine sicher zu verstauen. Eine Manuskript-Illustration aus dem 15. Jahrhundert. Sie zeigt eine mittelalterliche Marktszene und eine Person mit einer Geldkatze. Unbekannter Künstler, Quelle: World History Encyclopedia. Die Redeweise wurde oft verwendet, wenn auf dem Markt verhandelt wurde. War sich der Käufer unsicher, ob seine Goldmünzen für den Kauf ausreichen, ertastete er die restlichen Münzen in der Geldkatze. Der Käufer konnte dabei mit «Rubbel die Katz» aufgefordert werden, schnell eine Kaufentscheidung zu treffen. Wenn andererseits die Geschäfte gut liefen, rubbelte der Verkäufer die Katz. Heute hat das Sprichwort eine ähnliche Bedeutung, auch wenn der Bezug zur Geldkatze nicht mehr offensichtlich ist – es wird nun als Aufforderung verwendet, dass sich jemand beeilen soll. Geldkatzen im Mittelalter Der Name “Geldkatze” leitet sich davon ab, dass die Beutel in früher auch aus Katzenfell angefertigt wurden. Die am Gürtel oder am Schürzenband befestigten Geldkatzen waren ab dem Mittelalter ein beliebtes Accessoire, um Münzen und Wertsachen aufzubewahren und zu transportieren. Besonders Händler und Reisende nutzten sie häufig. Die Geldkatzen des Mittelalters bestanden meist aus Leder und waren in der Regel schlicht und funktional gehalten. Sie wurden eng am Körper getragen, um Diebstahl vorzubeugen. Moderne Repliken spätmittelalterlicher Geldkatzen in unterschiedlichen Farben © Tempora Historica Eine Geldkatze zu tragen war aber nicht nur praktisch, sondern erfüllte auch eine soziale Rolle: Sie galt als Symbol für Wohlstand und den gesellschaftlichen Status des Trägers. Besonders wohlhabende Personen trugen kunstvoll verzierte Geldkatzen, die mit feinen Mustern oder Perlen bestickt waren. Solche dekorativen Elemente machten die Geldkatze bereits zu dieser Zeit auch zu einem modischen Accessoire. Das Fehlen einer Geldkatze hingegen konnte auf Armut hinweisen. Geldkatzen in der Moderne: Herstellung, Materialität und Modevorstellungen Auch im 16. bis zum frühen 19. Jahrhundert waren Geldkatzen in Mitteleuropa rege in Gebrauch. Im 19. Jahrhundert waren Geldkatzen schlauchartige Beutel, die oft mit Stickereien und Perlen verziert wurden. Diese aufwendig gefertigten Accessoires wurden vor allem während der Biedermeierzeit von bürgerlichen Frauen durch Handarbeit (Stricken oder Häkeln) hergestellt. Die Geldkatzen wurden sowohl für den Eigenbedarf wie auch als Geschenk angefertigt. Detail aus drei verschiedenen Geldkatzen aus der Sammlung Museum Aargau. © Museum Aargau Geldkatzen sind als Quelle auch spannend, weil sie einen Einblick in die Mode und Konsumgewohnheiten des 19. Jahrhunderts geben. Die Art und Weise, wie eine Geldkatze angefertigt ist, erlaubt oft Rückschlüsse zur Mode des Trägers oder der Trägerin, da Geldkatzen im 19. Jahrhundert der Kleidung angepasst oder als dekoratives Accessoire getragen wurden. Die Geldkatzen des 19. Jahrhunderts sind stets nach einem einheitlichen Prinzip mit einer typischen Grundform gefertigt. Ein längliches Stück Stoff (Gewebe, Maschenware oder Vliesstoff) wird entweder längs zusammengenäht oder als Schlauch rundgehäkelt respektive -gestrickt. In der Mitte der Längsseite bleibt ein Teil der Naht offen oder der gehäkelte/gestrickte Schlauch wird an dieser Stelle nicht komplett geschlossen. Dieser offene Bereich ermöglichte es, einen Schlitz zu integrieren, durch den Münzen und andere wertvolle Gegenstände entnommen oder gezählt werden konnten. Trug man die Geldkatze am Gürtel, bildeten sich zwei Säckchen, in denen man Geld und Wertvolles sicher verstauen konnte. Zum Öffnen und Schliessen dienten meist zwei Metallringe, die für zusätzliche Sicherheit sorgten. Detail: Schlitz Geldkatze, 19. Jahrhundert, Länge 60 cm, Baumwolle, Metall. Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Geldkatzen aus der Sammlung Auch die Sammlung Museum Aargau beherbergt einige bemerkenswerte Exemplare von Geldkatzen, die aus dem 19. Jahrhundert stammen. Diese waren nicht nur praktische Behältnisse für Münzen, sondern auch dekorative Accessoires, welche die Handwerkskunst ihrer Zeit widerspiegeln. Die Beispiele aus dem Sammlungszentrum beeindrucken vor allem durch ihre Materialwahl und die dekorative Gestaltung. Geldkatze, 19. Jahrhundert, Länge 60 cm, Baumwolle, Metall. Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Diese Geldkatze ist aus grünem und rotem Baumwollgarn gefertigt. Sie besitzt eine grüne und eine rote Seite und weist ein detailliertes Muster auf. Das eine Ende der Geldkatze ist mit Zotteln verziert, welche einen dekorativen Abschluss bilden. Zwei Ringe sind an den Verbindungsstellen zu sehen, die mit Garn umwickelt wurden und die beiden Enden zusammenhalten. Geldkatze, 19. Jh., Länge 30 cm, Baumwolle, Metall, Horn, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3192. © Museum Aargau Diese gehäkelte Geldkatze besteht aus beigem und schwarzem Garn. Zwei Ringe aus Horn dienen als Verschluss und verbinden die beiden Enden des Beutels. Die Geldkatze ist mit kleinen Metallperlen bestickt, die ein dekoratives Muster längsseits der Tasche bilden. Die Enden der Tasche sind mit Metallketten und Perlen verziert, welche zusätzliche Eleganz verleihen. Geldkatze, 19. Jh., Länge 32 cm, Seide, Glas, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3194. © Museum Aargau Diese Geldkatze besticht durch die aufwendige Handarbeit, die dahintersteckt. Das Objekt ist in ein handgefertigtes Netz aus braunem Garn gehüllt, das mit eingearbeiteten Glasperlen verziert ist. Das Netz umschliesst ein Futter aus rosafarbener Seide, welches von Hand genäht wurde und einen eleganten Kontrast zum äusseren Netz bildet. Zwei Ringe aus Holz, die mit Perlenschnüren umwickelt sind, dienen als funktionale und dekorative Elemente, welche beide Enden des Beutels zusammenhalten. Dieses filigrane Accessoire wurde nicht nur zur Aufbewahrung von Münzen verwendet, sondern diente auch als modisches Element, welches zu festlichen Anlässen getragen wurde. Geldkatze, 19. Jh., Länge 34 cm, Material: Baumwolle, Metall, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3195. © Museum Aargau Diese Geldkatze besteht aus grünem Baumwollgarn und ist mit eingearbeiteten Metallperlen verziert. Entlang des gehäkelten Musters bilden die Perlen dekorative Streifen, die das Gesamtbild des Objekts prägen. Am Ende der Tasche sind zusätzliche Perlen und Metallverzierungen angebracht, die in kleinen Ketten münden und der Geldkatze ein elegantes Aussehen verleihen. Zwei Metallringe in der Mitte des Objekts wiederum dienen dazu, die beiden Enden zusammenzuhalten und die Beutelhälften zu verschliessen. Detail: Geldkatze, Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3190. © Museum Aargau Geldkatze, 19.. Jh., Länge 40 cm Material: Kalbsleder, Messing, Metall Sammlung Museum Aargau, Inv.Nr- K-3185. © Museum Aargau Diese Geldkatze aus braunem Kalbsleder besticht durch ihre schlichte Gestaltung. Die Enden sind mit dekorativen Messing-Eicheln versehen. Zwei Metallringe sorgen für einen festen Verschluss und ermöglichen das sichere Zusammenziehen der Tasche. Schlusswort Die Geldkatze war bis ins 19. Jahrhundert hinein ein unverzichtbares Accessoire der Mittel- und Oberschicht. Sie bot nicht nur eine sichere Möglichkeit, Münzen aufzubewahren, sondern diente auch als Statussymbol. Mit dem Aufkommen des Papiergeldes, das sich in Europa ab dem 17. Jahrhundert verbreitete und im 19. Jahrhundert den Alltag eroberte, verlor die Geldkatze jedoch nach und nach ihren Gebrauchswert. An ihre Stelle traten die heute vertrauten Portemonnaies, die sich als geeignete Behältnisse für das neue Zahlungsmittel durchsetzten. Doch wer weiss, vielleicht gehören sogar Geldscheine und Portemonnaies bald der Vergangenheit an? In einer Zukunft, in der digitale Zahlungsmethoden dominieren, kann man möglicherweise nur noch mit dem Handy oder anderen digitalen Geräten bezahlen. Doch ganz verschwunden ist die Geldkatze noch nicht. Besonders in traditionellen Trachten wie dem Dirndl ist die gehäkelte Geldkatze noch heute ein beliebtes Accessoire, welches oft an der Schürze befestigt wird. Sie bleibt ein liebevoll gepflegtes Erbe, welches auf historischen Traditionen beruht. Weitere Blogbeiträge 11. Juli 2023 Sommer-Accessoires im 19. Jahrhundert Museum Aargau präsentiert eine Auswahl von Accessoires, welche die Damen und Herren des 19. Jahrhunderts im Sommer trugen. Diese Objekte… 17. Dezember 2020 Schnürleib, Strümpfe, Strohhut – die Damenmode um 1780 Margaretha Mutach weilte um 1780 als Frau des Landvogts auf Schloss Lenzburg. Was trugen die Damen zu jener Zeit? Eine Reise in die… 07. November 2022 Bluffen für Vornehme – Ein Poch-Spielbrett von 1760 Spielen ist eine der universalen menschlichen Aktivitäten. Schon vor einem Vierteljahrtausend waren die Menschen für Spiele zu begeistern.… Von Patricia Striebel Von Patricia Striebel Patricia Striebel ist Praktikantin der Sammlung von Museum Aargau. 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Musik für das Kloster: Das Wettinger Graduale

Zurück zum Blog 21. Oktober 2024 Kategorien Mittelalter Klosterleben Sie sind wohl die berühmtesten Wettinger Bücher: die drei Bände des Wettinger Graduale, die seit der Aufhebung des Zisterzienserklosters 1841 in der Kantonsbibliothek in Aarau aufbewahrt werden. Die Musikschriften blieben danach aber fast ein Jahrhundert lang unbeachtet. Und dies, obwohl sie ein Juwel der Buchmalerei darstellen. Es muss Anfang der 1930er-Jahre gewesen sein, als der Staatsarchivar Hektor Ammann die drei Bände genauer anschaute und sie dem Badener Lokalhistoriker und Bezirksschulrektor Otto Mittler zeigte. Beide merkten rasch, dass es sich dabei um bedeutende Exemplare der gotischen Buchmalerei handelte. Im Jahr 1935 dann publizierte Mittler ein erstes Mal dazu. Und bald folgte die erste akribische Untersuchung: Marie Mollwo, Studentin an der Universität Bern, reichte mitten im Zweiten Weltkrieg 1943 ihre Doktorarbeit zum Wettinger Graduale ein, im Folgejahr veröffentlichte sie ein Buch über diese grosse Musikhandschrift. Ihre wichtige Erkenntnis: Das Wettinger Graduale ist gar nicht in Wettingen entstanden. Der aufgeschlagene Band 2 des Wettinger Graduale. Es fällt sogleich die regelmässige Schrift auf. Aarau, Kantonsbibliothek Aargau, WettFm 2. Kölner Meister malen Wie kam sie zu diesem Schluss? Mittelalterliche Bücher sind nur sehr selten mit einem Schreibernamen, einem Datum oder Entstehungsort versehen. Deshalb bleibt Fachleuten nichts anderes übrig, als Texte, Schriftformen, Zeichnungen und die Malerei mit anderen Büchern zu vergleichen, zu denen mehr bekannt ist. Mollwo fand heraus, dass die drei Wettinger Handschriften in einer Kölner Werkstatt entstanden sind. Sie konnte die aufwändigen, detailreichen Bilder in einigen der Anfangsbuchstaben der Liedtexte dortigen Künstlern zuordnen – einem älteren und einem jüngeren Meister, die in der Zeit zwischen 1330 und 1335 am Mittelrhein gearbeitet haben. Vielleicht in einem klösterlichen Skriptorium, vielleicht in einer Werkstatt. Mollwo bemerkte auch: «Die Schrift der drei Gradualbände ist so gleichartig, dass sie beinahe von einem einzigen Schreiber herrühren könnte. Nur beim näheren Hinsehen erkennt man mehrere Hände» (S. 9). Maria und Christus sitzen in dieser Initiale auf dem himmlischen Thron. Sie sind umgeben von vier Engeln, unter ihnen 19 verschiedene Heilige. Aarau, Kantonsbibliothek Aargau, WettFm 3, fol. 86r. Wettinger Graduale: Drei Bände genau geplant Das Wettinger Graduale ist das Resultat detaillierter Planung. Der Beschreibstoff ist Pergament, also Tierhaut, vielleicht von Schafen. Wohl mehr als 150 solche Tiere brauchte es für die 666 Blatt. Vier bis fünf zugeschnittene Pergamentstreifen wurden jeweils ineinandergelegt, zu einzelnen Lagen gefaltet, beschrieben und mit Verzierungen versehen. Erst dann banden sie die Kunsthandwerker zusammen und fügten sie zu einem Buch zusammen – in diesem Fall drei Bände. Der erste Band umfasst die Messgesänge der hohen Kirchfeste für das Winterhalbjahr von Weihnachten bis zum Palmsonntag. Der zweite Band enthält Melodien und Texte für die Feste im Sommer von Ostern über Pfingsten bis zu Fronleichnam. Im dritten Band sind die Gesänge für die grossen Heiligenfeste enthalten, vier Marienfeste (Lichtmess, Verkündigung, Himmelfahrt, Geburt) und Allerheiligen. Eine Randverzierung im Band 2 des Wettinger Graduale: Ein Mönch singt, der andere spielt Orgel, beide tragen den Habit (die Tracht) von Augustiner Eremiten, einem nach der Augustinerregel lebenden Bettelorden. Dieser Orden entstand im 13. Jahrhundert aus der Armutsbewegung. Aarau, Kantonsbibliothek Aargau, WettFm 2, fol. 175v. In Wettingen gestrandet Auch über die ursprünglichen Auftraggeber lässt sich nach gründlicher Analyse vermutlich sagen: Es waren Augustiner Eremiten. Auf den Blattverzierungen sind nämlich zweimal Mönche im entsprechenden klösterlichen Gewand zu sehen. In Band 3 gibt ein Gesangstext einen Hinweis darauf, dass der Kirchenlehrer Augustinus von Hippo ein wichtiger Heiliger war für diejenigen, die diese Musikhandschrift schliesslich im Gottesdienst brauchten. Wohl eine Gemeinschaft, die nach der Augustinerregel lebte. Denn das grosse Format lässt keinen Zweifel daran, dass die Handschrift für eine Ordensgemeinschaft gedacht war: Sie war so gross, dass sie im Zentrum des Mönchchors aufgestellt werden konnte, sodass Sänger gemeinsam aus Distanz hineinschauen konnten. Warum aber landete diese augustinische Handschrift in Wettingen? Darüber lässt sich nur mutmassen. Vielleicht befanden sich die drei Bücher um 1500 in Zürich bei den Augustiner Eremiten in der heutigen Kirche beim Rennweg. Als aufgrund der Reformation 1524 alle Klöster in der Stadt aufgehoben wurden, waren diese Bücher wie viele Kunstwerke «übrig». Und vielleicht kamen sie dann, so wie auch anderes «Strandgut», nach Wettingen. Sie ergänzten die mittelalterliche Musikbibliothek – heute ist von ihnen nicht mehr viel bekannt. Von einer Handschrift wissen wir aber sicher, dass sie in Wettingen Hergestellt wurde. Sie lagert heute in der Universitätsbibliothek Heidelberg. Weiterlesen: Peter Hoegger: Die Initialbilder im «Wettinger Graduale» und ihre stilistischen Wurzeln . In: Badener Neujahrsblätter 70 (1995), S. 80–99. Marie Mollwo: Das Wettinger Graduale. Eine geistliche Bilderfolge vom Meister des Kasseler Willehalmcodex und seinem Nachfolger. Bern 1944. Neue Klostergeschichte Wettingen, Blog . …und weiterschauen: Digitalisat Wettinger Graduale in der Kantonsbibliothek Aargau, Band 1, WettFm 1 . Digitalisat Wettinger Graduale in der Kantonsbibliothek Aargau, Band 2, WettFm 2 . Digitalisat Wettinger Graduale in der Kantonsbibliothek Aargau, Band 3, WettFm 3 . Digitalisat Antiphonar aus Wettingen in der Universitätsbibliothek Heidelberg, Cod. Sal. X,6 . Weitere Blogbeiträge 14. August 2023 Wie kommt die Meerjungfrau ins Kloster Wettingen? Auf der Klosterhalbinsel Wettingen findet sich an Gebäuden, in Gemälden und im Wappen des Klosters selbst eine Meerjungfrau mit zwei… 05. Juli 2023 Glaubensfragen und Machtkämpfe: So entstand das Kloster Wettingen Das Kloster Wettingen wurde 1227 von Heinrich II. von Rapperswil gestiftet. Eine Legende will, dass er in Seenot Maria, die Mutter Gottes,… 23. Mai 2022 Schweigend Sprechen: die Zeichensprache der Mönche Um im Klosteralltag die Stille zu wahren, verwendeten Mönchsorden wie die Zisterziensier eine monastische Gebärdensprache. Von Ruth Wiederkehr Von Ruth Wiederkehr Ruth Wiederkehr ist Historikerin und schreibt zusammen mit weiteren Historikerinnen und Historikern die Neue Wettinger Klostergeschichte. 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Welche Rolle spielt die Liebe? Antworten von der Klosterhalbinsel Wettingen

Zurück zum Blog 30. September 2024 Kategorie Klosterleben Im Museum der Klosterhalbinsel Wettingen befindet sich ein Archiv der Fragen, von denen viele sich um das Thema Liebe drehen. Doch welche Antworten geben Museumsbesuchende auf diese und was kann uns die Geschichte zu ihnen berichten? Verortet ist das Archiv der Fragen im Parlatorium , welches in Co-Autorschaft mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wettingen konzipiert wurde. Neben Themen wie der Suche nach Glück oder der Bedeutung des Todes, scheinen die Schülerinnen und Schüler vor allem Fragen zur Liebe zu beschäftigen. Damit sind sie nicht die einzigen. Fragearchiv im Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen. © Museum Aargau, Foto: Pascal Meier. Kommentarstation im Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen. "Was ist gesünder: durchgehende Zweisamkeit oder durchgehende Einsamkeit?" An der Station "Kommentare" können Museumsbesuchende im Parlatorium ihren persönlichen Eindruck zu ausgewählten Fragen hinterlassen. Auf die oben gestellte Frage hatte eine Person eine deutliche Antwort: "Zweisamkeit! Jeder braucht jemanden, der einem Liebe gibt". Auch heute gehört es für die meisten Menschen zur persönlichen Glückserfüllung, eine romantische Beziehung mit einer Person zu führen. Doch woher kommt dieser tief verwurzelte Wunsch nach Zweisamkeit? Ein Blick in die antike griechische Philosophie gibt dazu eine mögliche Antwort. Der Philosoph Platon hat sich in seinen Werken viele Gedanken zur Anziehungskraft zwischen den Menschen gemacht. In einem seiner Werke beschreibt er das tragische Schicksal der Kugelmenschen. Diese seien eine Vorstufe der heutigen Menschen mit einem kugelförmigen Rumpf mit vier Beinen, vier Armen, zwei Geschlechtsteilen sowie einem Kopf. Mit diesem Körperbau waren sie äusserst stark und schnell und bedrohten sogar den göttlichen Olymp. Künstlerische Interpretation des Kugelmenschen von Peter Römpert. Holzschnitt, 1986. © Wikimedia Commons (CC BY 3.0). Zeus beschloss deshalb, die Kugelmenschen zu schwächen. Er trennte sie in zwei Hälften mit jeweils zwei Beinen, zwei Armen, einem Kopf und einem Geschlechtsteil. Die Schnittwunde verlief auf der vorderen Seite des Körpers. Der Kopf wurde ebenfalls auf die vordere Seite gedreht. Dadurch sollten die Menschen, wenn sie sich anschauten, immer an ihre schmerzhafte Trennung erinnert werden. Die Menschheit trug das tiefsitzende Gefühl davon, eine Hälfte verloren zu haben. Deshalb verlangte es sie auf der Suche nach Vollkommenheit immer wieder nach der Umarmung anderer Menschen. Dieser Mythos mag eine etwas kuriose, aber dennoch eingängige Erklärung für unseren Wunsch nach Zweisamkeit sein. Dazu passt auch eine andere Frage aus dem Parlatorium: "Kann man an zu wenig Liebe verdursten?". Eine Antwort darauf zeigt, wie sehr das Thema beschäftigt: "Kann man. Manchmal fühlt man sich schon einsam. Ich weiss nicht, wann meine letzte Umarmung war". Frage: "Was würde Gott uns nicht verzeihen?" – Antwort: "Ihn nicht zu lieben" Auch die Mönche des Zisterzienserordens im Mittelalter machten sich Gedanken zum Thema Liebe. Einer war Abt Bernhard von Clairvaux (1090-1153). Mit seinen Schriften prägte er die Ordensideale der Zisterzienser und war mitverantwortlich für die erfolgreiche Ausbreitung des Ordens in Europa. Entsprechend finden sich auch viele Abbildungen von ihm auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Bernhard von Clairvaux mit Marterwerkezeugen, Hochaltar im Mönchschor der Klosterkirche. Eine seiner bedeutendsten Schriften beinhaltet seine Predigten über das Hohelied in der Bibel. Das Hohelied handelt davon, wie Braut und Bräutigam nach der Hochzeit zueinander finden. Bernhard von Clairvaux nutzt diese Liebesdarstellungen als Metapher für die Liebe zwischen den Menschen und Gott. So interpretiert er den Kuss zwischen Braut und Bräutigam um in die heilige Begegnung mit Gott im Gebet: "Oft treten wir mit lauem und trockenem Herzen an den Altar und bemühen uns zu beten. Wenn wir aber darin verharren, ergiesst sich plötzlich Gnade über uns, das Herz schwillt, und ein Strom der Liebe füllt die Brust, […]". Die Liebe, welche zwischen dem Abt und seinen Mitbrüdern herrschen sollte, vergleicht Bernhard mit der Liebe zwischen Mutter und Kind. Wie die Mutter, soll auch der Abt seine Mitbrüder mit der Milch seiner Brust lieben und erziehen. Bernhard von Clairvaux bei der Lactatio, abgebildet auf einer Glasscheibe aus dem Wettinger Kreuzgang. Er empfängt die nährende Milch aus der Brust Marias. Glasscheibe Kreuzgang Kloster Wettingen (Nord X IIb nach Hoegger 2002), gestiftet von Äbtissin Anna von Wellenberg in Tännikon. Die Kreuzgangscheiben sind wegen Bauarbeiten bis 2026/27 nicht einsehbar. "Wie sollen wir lieben?" Diese Frage stellt sich die Menschheit bereits seit Jahrhunderten. Eine abschliessende Antwort ist nicht möglich. Wichtig ist, dass wir darüber diskutieren und den vielfältigen Vorstellungen über Liebe Raum geben. Einen solchen Raum bietet das Parlatorium auf der Klosterhalbinsel Wettingen, in dem sich das Fragearchiv befindet. In der schönen Atmosphäre des Klosters können nicht nur die grossen Fragen des Lebens, sondern auch (vermeintlich) alltägliche Fragen diskutiert werden. Kommen Sie vorbei und hinterlassen auch Sie einen Beitrag zu dieser vielseitigen Diskussion! Museumsbesuchende im Forum des Parlatoriums. © Museum Aargau, Foto: Pascal Meier. JETZT ENTDECKEN Ausstellung: Parlatorium Im Gespräch über Wissen und Glaube Weitere Beiträge 05. Juli 2023 Glaubensfragen und Machtkämpfe: So entstand das Kloster Wettingen Das Kloster Wettingen wurde 1227 von Heinrich II. von Rapperswil gestiftet. Eine Legende will, dass er in Seenot Maria, die Mutter Gottes,… 14. August 2023 Wie kommt die Meerjungfrau ins Kloster Wettingen? Auf der Klosterhalbinsel Wettingen findet sich an Gebäuden, in Gemälden und im Wappen des Klosters selbst eine Meerjungfrau mit zwei… 06. Mai 2022 Quiz: Wie gut kennt ihr die Zeichensprache der Mönche? Wie gut könnt ihr die Zeichensprache der Mönche verstehen? Testet euch in diesem Quiz! Von Salome Bender Von Salome Bender Salome Bender ist Praktikantin Geschichtsvermittlung auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Klosterleben Kommentare

Gradian
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa

Vindonissa

Legionärspfad und Vindonissa Museum

Erleben Sie in Vindonissa die Römer hautnah: Die Museumsstandorte Legionärspfad Vindonissa (Windisch) und Vindonissa Museum (Brugg) bieten Touren, Ausstellungen, Veranstaltungen sowie buchbare Angebote im früheren Legionslager Vindonissa an.

MUSEUMSSTANDORTE IN VINDONISSA

 
Kinder schreiten wie kleine Römer über das Areal vom Legionärspfad Vindonissa

Legionärspfad
Vindonissa

Der Römer-Erlebnispark bietet Spiel-/Themen-Touren, Events, römische Übernachtungen, Führungen und vieles mehr.  

 
Drei Mädchen stehen in der Ausstellung im Vindonissa Museum. Vor ihnen stehen zwei lebensgrosse Legionäre (Figuren)

Vindonissa
Museum

Das Vindonissa Museum in Brugg zeigt die wichtigsten Funde von Vindonissa, dem einzigen römischen Legionslager der Schweiz.  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher
  • Schloss Lenzburg
  • Schloss Hallwyl
  • Schloss Habsburg
  • Schloss Wildegg
  • Klosterhalbinsel Wettingen
  • Kloster Königsfelden
  • Legionärspfad Vindonissa
  • Vindonissa Museum
  • Sammlungszentrum Egliswil
  • IndustriekulTour Aabach

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Eine Schulklasse umkreist eine Ausstellung im Vindonissa Museum
13:00 – 17:00 Uhr

Dauerausstellung zu Vindonissa

Entdecken Sie Original-Objekte aus Ausgrabungen

Ausstellung
Scheibenfibel aus Buntmetall mit farbigen Emaille-Einlagen. Eingraviert ist das Lamm Gottes – ein Sinnbild für die Auferstehung Christi.
13:00 – 17:00 Uhr

Vitrine AKTUELL

Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale

Ausstellung
Wo die Legionäre getafelt haben: erhaltene Küche im Legionärspfad Vindonissa

Themen-Touren für Erwachsene

Spannende Themen-Touren durch Vindonissa!

Selbständiger Rundgang
Eine Familie in einem dunklen Raum; die Displays der Audiogeräte um den Hals leuchten mystisch im Dunkeln. An der Rückwand Silhouetten von Legionären.

Spiel-Touren für Kinder

Löst knifflige Rätsel an römischen Schauplätzen

Selbständiger Rundgang
Kinder als Forscherinnen und Forscher verkleidet lösen gemeinsam ein Rätsel während ein Junge im Kittel einen Klemmbrett hält
13:00 – 17:00 Uhr

Schätze aus Vindonissa – Werde Archäologe!

Ab 8 Jahre – Löst Rätsel und entdeckt einen römischen Schatz

Selbständiger Rundgang
Schatzkarte mit diversen Bildern und Texten.
13:00 – 17:00 Uhr

Rätsel-Tour

Ab 7 Jahre – Mit der Schatzkarte durchs Museum

Selbständiger Rundgang
Römische Strasse von Vindonisse, im Hintergrund Museumsgäste, die zur Strasse hinunter blicken.
13:00 – 17:00 Uhr

Forscher-Tour

Mit dem Grabungsplan unterwegs durch römische Fundstätten

Selbständiger Rundgang
Eine Familie steht mit einem Plan vor einer Vitrine im Vindonissa Museum.
13:00 – 17:00 Uhr

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa

Selbständiger Rundgang
Aussenaufnahme vom römischen Garten vom Vindonissa Museum
13:00 – 17:00 Uhr

Wo sich Eichenlaub und Granatapfel treffen

Entdeckungsreise durch Garten und Museum mit Audioguide

Selbständiger Rundgang
Römischer Garten Vindonissa Museum: Eine junge Frau steht inmitten vieler grüner Pflanzen und riecht an einer Blüte. Im Hintergrund ein antiker Brunnen.
13:00 – 17:00 Uhr

Römischer Garten von Vindonissa

Rekonstruierter Ziergarten des Legionskommandanten

Garten
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