Zurück zum Blog 26. Mai 2022 Kategorie Kochvideos & historische Rezepte Die Köchin des Landvogtes zeigt euch, wie man eine Rindszunge zubereitet. Ein einfaches Rezept aus dem 18. Jahrhundert! Heute muss man in unseren Breitengraden eine Rinder- oder Kalbszunge beim Metzger rechtzeitig bestellen. Früher – noch vor zwei Generationen – war Zunge ein beliebtes Nahrungsmittel, auch auf kalten Platten, und in jeder Metzgerei in der Auslage zu finden. Freunde von Innereien und anderen aussergewöhnlichen Fleischstücken achten sich daher genau, welches Restaurant noch "Metzgete" macht, und reservieren sich ihre Plätze frühzeitig. Es lohnt sich, diesem Rezept eine Chance zu geben. Wer nie Zunge probiert hat, weiss gar nicht, wie fein die schmeckt! Für 4 Personen Dauer: Vorbereitung 25 Minuten, Kochzeit 3 Stunden Zutaten 1 Rinder- oder Kalbszunge 200 g Rindsgulasch 8 Scheiben weisser Speck Pfeffer Ingwer Nelken Salz 1 grob gehackte Zwiebel 2 Lorbeerblätter 4 Knoblauchzehen 3 dl Weisswein Zubereitung Die Zunge mit dem weissen Speck umwickeln. Den Wein mit Pfeffer, Ingwer, Nelken, Zwiebeln, Lorbeerblätter, zerdrückten Knoblauchzehen und dem Weisswein in eine Pfanne geben. Zunge und Gulaschstücke beigeben. Alles bei mittlerer Hitze ca. 3 Stunden köcheln lassen. Wenn nötig etwas Weisswein nachschütten. Aus dem Sud nach Wunsch eine Sauce machen. Quelle Kochbuch Oder kurze und nützliche Anweisung allerley Speise und Gebackenes Zu machen, vor die ehr- und Tugensame Jungfer Juliana Elisabetha Versivoin, Zweybrücken den 6ten Decembris 1769. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 13. März 2023 Kochvideo: Hühnerleber-Raviol – Rezept aus dem 17. Jahrhundert Kochen Sie Hühnerleber-Raviol nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert. Unsere Schlossköchin zeigt Ihnen im Video, wie es geht. 26. Januar 2022 Kochvideo: Spanische Äpfel – Rezept aus dem 17. Jahrhundert Kochen Sie spanische Äpfel nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert. Unser Kochvideo zeigt, wie es geht. Ein einfaches und leckeres Rezept! Von Angela Dettling Von Angela Dettling Angela Dettling ist Leiterin Vermittlung von Museum Aargau. Die Historikerin kocht für ihr Leben gern Gerichte aus 2000 Jahren. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Kochvideos & historische Rezepte Kommentare
Museum Aargau
Blick hinter die Kulissen der Ausstellung "Blütenduft und Pulverdampf"
Zurück zum Blog 19. Oktober 2022 Kategorie Schlossgeschichten Gönnen Sie sich einen Blick hinter die Kulissen der Sonderausstellung "Blütenduft und Pulverdampf". Museum Aargau besucht die Parfumeurin Bibi Bigler in ihrem Duft-Labor im Aatal. Auf Schloss Hallwyl duftete es 2022 bis 2025 nach Pulverdampf, Meeresbrise, Blütenduft und Weihrauch: Je zwei Frauen und Männer der Familie von Hallwyl erinnerten sich in der Sonderausstellung "Blütenduft und Pulverdampf – vier Leben, vier Düfte" an einen entscheidenden Moment in ihrem Leben. Parfumeurin Bibi Bigler hatte für jede Geschichte einen speziellen Duft kreiert. Museum Aargau besuchte die Parfumeurin in ihrem Duft-Labor "Parfum Bar" im Aatal. Erfahren Sie von Bibi Bigler und Geschichtsvermittlerin Brigitte Poffa, wie aus ganz individuellen Lebensgeschichten spannende Duft-Kreationen kreiert wurden. Sonderausstellung beendet Die Sonderausstellung “Blütenduft und Pulverdampf” lief 2022 bis 2025 und ist inzwischen beendet. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare
Zurück zum Blog 24. Juli 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Die Petersilienstrauben sind ein einfaches Rezept mit Zutaten, die sich jeder leisten konnte. Dennoch sind sie für unseren Geschmack heute in der Zusammensetzung speziell und erfreuen den Gaumen auch nach dem 100-sten Mal essen immer von neuem! Rezept für: 6 Personen (als Vorspeise) Dauer: 50 Minuten (30 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten ausbacken) Zutaten Teig 90 g Mehl 0,75 dl Weisswein 3 TL Öl 1 Eigelb 1 Eiweiss Salz Petersilienmischung 2 Bund Petersilie 1 Zwiebel 1 Brötchen, zerkleinert 3 EL Weisswein 3 EL Wasser Pfeffer Salz Öl zum Ausbacken Zubereitung Für den Teig alle Zutaten ausser das Eiweiss in einer Schüssel vermengen und zu einem homogenen, flüssigen Teig verarbeiten. Das Eiweiss steif schlagen und den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. Die Petersilie hacken und die Zwiebel fein schneiden, unterdessen das zerkleinerte Brot in der Wein-Wasser-Mischung einweichen. Das weiche Brot auspressen, zur Petersilie und zu den Zwiebeln geben und von Hand gut vermischen, würzen. Die Petersilienmischung sorgfältig unter den Teig heben. Das Öl in einer Bratpfanne erhitzen und die Masse in Portionen zu kleinen Fladen ausbacken. Zusatzinformationen Im Originalrezept wird auf den Weisswein und die Zwiebel verzichtet. Die Erfahrung zeigte aber, dass sich der Geschmack durch die Zugabe verbessert. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 04. Mai 2020 Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Kochvideo zeigen wir, wie's geht! 23. Juni 2020 Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter Im Kochvideo zeigen wir Ihnen, wie sie eine Safran-Sahne-Torte zubereiten – ein mittelalterliches Rezept aus der Sammlung "Two… Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare 10.02.2025 Axel Pietsch Leider keine neuen Rezepte
Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet für Schulen Führungen, einen Workshop und eine selbständige Rätseltour an. Schwerpunkte sind das Klosterleben von damals sowie die Themen Glaube, Macht und Wissen. Auf der Klosterhalbinsel Wettingen erleben Schülerinnen und Schüler von der 2. bis 9. Klasse hautnah, wie die Zisterziensermönche hier gelebt haben. Für Schulen sind Führungen, ein Workshop sowie die selbständige Rätseltour “Die verborgene Botschaft” buchbar. Das Parlatorium (ab 7. Klasse) stellt hunderte Fragen in den Raum und lädt Schülerinnen und Schüler zur Diskussion über Glaube, Macht und Wissen ein. Reduzierter Eintritt für Schulen Gedruckte Broschüre für Schulen bestellen Kontakt Beratung & Verkauf +41 (0)848 871 200 E-Mail senden Telefonische Erreichbarkeit Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags Häufig gestellte Fragen Wieviel kostet der Eintritt für Schulen? Gibt es Vergünstigungen? Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet Schulen vergünstigte Eintrittspreise. Weitere Informationen unter Öffnungszeiten und Eintrittspreise . Sind Führungen für Schulen auch in anderen Sprachen buchbar? Dies ist auf Anfrage möglich. Kontaktieren Sie dazu das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Ich möchte mit meiner Schulklasse das Kloster selbständig besuchen. Braucht es eine Anmeldung? Die Klosterhalbinsel Wettingen kann mit einer Schulklasse auch selbständig besucht werden. Wir empfehlen aus organisatorischen Gründen eine Voranmeldung . Alle häufig gestellten Fragen Downloads Broschüre "Angebote für Schulen" Informationen für Lehrpersonen zum Besuch allgemein Informationen für Lehrpersonen zum Parlatorium Impressionen
Museum Aargau
Swingin' Aargau: eine Schallplatte und ihre Geschichte
Zurück zum Blog 11. März 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Der Kanton Aargau hat in seiner Geschichte schon einige Grössen der Kulturszene hervorgebracht. Eine davon ist Pepe Lienhard. Im vergangenen Jahr feierte er sein 75. Jubiläum und ist mit einem Objekt auch in der Sammlung Museum Aargau präsent. Das Objekt in der Obhut der Sammlung ist eine Schallplatte aus dem Jahr 1973. Diese wurde im Rahmen einer Promotion mit dem Getränk Appenzeller Alpenbitter herausgegeben und beim Kauf einer Literflasche gratis verteilt. Die daraus resultierende Mischung aus guter Musik und Trank dürfte gewiss für einige Schwingungen gesorgt haben und so passen auch die beiden Titel auf der Platte: So enthält die A-Seite das Stück "Happy People" und die B-Seite das Lied "You and Me". Produziert wurde die Platte von Michael Lion. Sie stammt aus einer Zeit, als bei Lienhard schon bald der grosse Aufstieg zur Berühmtheit bevorstand. Schallplatte, Inv. Nr. K-19866 Musik aus Lenzburg Geboren wurde Pepe Lienhard 1946 in Lenzburg. Seine erste Gruppe, The College Stompers Lenzburg, gründete Lienhard im bereits Alter von 12 Jahren. Mit 17 Jahren gründete er dann an der Kantonsschule Aarau seine erste Big Band. Mit dieser gewann er auch schon erste Preise am Zürcher Jazz Festival. Nach einem kurzen Intermezzo an einer Universität, wo Lienhard einige Semester Jura studierte, stieg er dann endgültig mit seinem Sextett in das Profigeschäft ein. Schon bald wurde er mit Liedern wie "Piccolo Man" oder "Swiss Lady" bekannt. Letzteres wurde auch international ein grosser Erfolg am Eurovision Song Contest 1977. Ab 1980 war Lienhard dann vor Allem mit seiner Grossformation unterwegs. Er begleitete Grössen wie Udo Jürgens, Frank Sinatra, Shirley Bassey und Samy Davis Jr. und konnte im Jahr 2011 eine Zusammenarbeit mit seinem grossen Idol Quincy Jones erleben. Aargauer Jazz Die Erfolgsgeschichte von Pepe Lienhard ist jedoch noch keineswegs vorbei. Nach wie vor tourt Lienhard mit seiner Big Band erfolgreich durch die Welt und er konnte sich nachhaltig als einer der meistbekannten Schweizer Musiker in der internationalen Jazzszene etablieren. Die letztjährigen Feierlichkeiten zu seinem 75. Jubiläum fanden zwar pandemiebedingt nur als Livestream statt, doch weltweit konnten seine Fans eine Show mit den Musikern seiner Band, mit Sängerinnen und Sängern und prominenten musikalischen Gästen wie Tanja Dankner, Marc Sway und Christian Jott Jenny verfolgen. Das legendäre Pepe Lienhard Sextett, Inv. Nr. K-19866 Happy People Die Platte, welche an die langjährige Geschichte des Musikers erinnert, war lange im Besitz eines Aarauer Privathaushalts und wurde dem Museum Aargau zur Ergänzung der Sammlung geschenkt. Zweifelsohne dürfte dies nicht das letzte Zeugnis des bekannten Musikers sein, welches der Sammlung hinterlassen wird und auch die Geschichte von Pepe Lienhard ist noch keineswegs vorbei. Denn auch nach seinem 75. Jubiläum zeigt dieser noch keine Anzeichen von Müdigkeit und so wird die Geschichte hinter diesem Objekt noch rege weitergeschrieben. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare
Zurück zum Blog 16. März 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten "Schneiden oder nicht schneiden" - Das ist die Frage, die sich so mancher Hobbygärtner und Rosenfan jeden Frühling aufs Neue stellt. Doch dieses Jahr brauchen Sie und Ihre Rosen nicht zu verzagen: Die Gärtnerinnen von Schloss Wildegg wissen Rat. Rosen sollten im Frühjahr geschnitten werden. Wichtig ist der richtige Zeitpunkt: Ein zu früher Schnitt kann dazu führen, dass die geschnittenen Triebe bei noch zu tiefen Temperaturen wieder zurückfrieren. Der richtige Zeitpunkt Faustregel: Der richtige Zeitpunkt für den Rosenschnitt ist ungefähr dann, wenn die Forsythien (Goldglöckchen) blühen. In der Regel ist das jeweils Anfang März. In dieser Zeit beginnen bei den Rosen im unteren Bereich die Knospen zu schwellen. Wildtriebe (die Austriebe aus dem Wurzelstock) sollten dann nach unten abgerissen werden. Das ist eine Arbeit, die das ganze Jahr gemacht wird. Impression vom Rosengarten von Schloss Wildegg Die Rosen schneiden Sie am besten mit einem scharfen und sauberen Schnittwerkzeug. In einem ersten Schnitt werden bei allen Rosenklassen überalterte, schwache und kranke Triebe herausgeschnitten, genauso dürres Holz. Es sollten keine Stummel zurückbleiben. Der richtige Schnitt Bei Edelrosen, Beetrosen und Miniaturrosen werden die vier bis fünf kräftigsten Triebe stehengelassen und auf drei bis fünf Augen zurückgeschnitten. Unter "Augen" versteht man jene Stellen, an denen neue Triebe entstehen. Stark vergabelte Triebe werden entfernt. Einmalblühende Strauchrosen werden nur ausgelichtet. Diese Gruppe blüht nur am mehrjährigen Holz. Die Triebe werden direkt an der Basis entfernt. Wird stattdessen im oberen Teil der Pflanze geschnitten, fördert das die Verkahlung. Bei mehrmals blühenden Strauchrosen werden die starken Triebe auf bis zu einen Drittel der Länge zurückgeschnitten. Die schwächeren Triebe schneiden Sie auf vier bis fünf Augen zurück. Damit die Rose in die Höhe wächst, werden die vier bis fünf stärksten Triebe gar nicht geschnitten. Jedoch sollten Sie bei dieser Methode ein bis zwei der ältesten Triebe direkt an der Basis wegschneiden, damit die Pflanze nicht veraltet. Kletter- und Bodendeckerrosen Die einmalblühenden Kletterrosen werden als einzige Sorte im Sommer geschnitten. Kürzen Sie die Seitentriebe, welche geblüht haben, auf ca. 20 Zentimeter. Die kräftigen Hauptriebe werden stehengelassen sowie ein bis zwei überalterte Triebe an der Basis weggeschnitten. Bei den mehrmals blühenden Kletterrosen dagegen werden pro Jahr nur ein bis zwei Haupttriebe entfernt und die Seitentriebe auf vier bis fünf Augen geschnitten. Bodendeckerrosen können alle drei Jahre verjüngt werden, indem auf drei bis fünf Knospen geschnitten wird. Die Kronen der Stammrosen werden auf vier bis fünf Augen geschnitten. Mit diesen Tipps sollte Ihrer Rosenpracht nichts mehr im Wege stehen für einen guten Start in die Gartensaison! Weitere Ratschläge für Rosen im heimischen Garten finden Sie in unserem Blogartikel Kleine Rosenkunde . Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare
Zurück zum Blog 24. Februar 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Der Frühling kommt und die neue Gartensaison steht in den Startlöchern. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten erklärt, wie Sie Ihren Stauden Starthilfe geben können. Gartenstauden wie Eisenhut und Lilien machen mehrere Jahre lang Freude und treiben jeweils im Frühjahr neu aus. Sie sind verhältnismässig anspruchslos und fester Bestandteil vieler Gärten. Was dabei oft vergessen geht: Stauden benötigen als Starthilfe in die neue Saison viel Dünger. Der richtige Zeitpunkt dafür ist der Frühling – konkret ab etwa Ende Februar bis Anfang März, wenn die Temperaturen langsam steigen und die Stauden neu austreiben. Der Dünger liefert in dieser Phase die nötige Energie. So wird Ihr Boden staudengerecht Lockern Sie in einem ersten Schritt vorsichtig den Boden rund um die Stauden; dies mit einer Grabgabel oder einem Kräuel. Verteilen Sie dann zwei bis drei Liter reifen Kompost mit einer Handvoll Hornspänen pro Quadratmeter. Wenn Sie dann den Dünger abschliessend mit Mulch bedecken, hält dieser den Boden feucht, verbessert die Bodenqualität, ernährt das Bodenleben und schützt vor Unkrautbewuchs. Stauden, die im Kies oder zwischen Gartenplatten wachsen, sind schwieriger zu düngen. Mein Tipp: Graben Sie nahe der Pflanze ein Loch in die Erde und füllen Sie dieses mit Hornspänen oder einem Volldünger aus dem Fachhandel. Für im Halbschatten oder im Schatten stehende Stauden wie Hosta, Eisenhut, Heuchera oder Herbstanemonen genügt diese einmalige Düngung. Sonnenhungrige Stauden (zum Beispiel Rittersporn, Sonnenhut, Glockenblumen oder Schafgarbe) vertragen im Juni eine weitere Gabe Dünger; dies nach dem Rückschnitt. Die Stauden danken es Ihnen mit einer weiteren Blütenpracht. Grundsätzlich gilt: Düngen Sie immer in einen feuchten Grund und giessen Sie anschliessen gründlich nach. Ansonsten können die Inhaltstoffe Verbrennungen an der Pflanze und ihren Wurzeln verursachen. Dies gilt in allen Bereichen: ob im Freiland, in Kübeln oder bei Zimmerpflanzen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Gartensaison 2022. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare
Zurück zum Blog 22. März 2022 Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Die in Lenzburg wohnhafte Rosmarie Zobrist erzählt über ihr spannendes Leben. Jahrzehntelang hat sie sich für das Frauenstimmrecht eingesetzt. Rosmarie Zobrist war Präsidentin der Hauswirtschaftsinspektorinnen vom Kanton Aargau, wurde 1969 in Zürich als erste Frau in die katholische Synode gewählt und liess sich 1986 für die CVP in den Lenzburger Einwohnerrat wählen. Aus über neun Lebensjahrzehnten berichtet Rosmarie Zobrist vom Schulwesen während der Kriegs- und Vorkriegsjahre, den Rollenbildern von Mann und Frau im Wandel der Zeit, erfolgten Anpassungen im Fach Hauswirtschaft und den damit verbundenen Herausforderungen, die sich ihr als Frau, als Pädagogin und als Seminar-Lehrperson stellten. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Podcast: Damals im Aargau (Oral History) Kommentare
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Vindonissa Museum
Römische Funde aus 100 Jahren Forschung
Erleben Sie die Antike interaktiv! Das Vindonissa Museum in Brugg zeigt die wichtigsten Funde von Vindonissa, dem einzigen römischen Legionslager auf dem Gebiet der heutigen Schweiz.