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Im Herbst pflanzen, was im Frühling farbenfroh blüht

Zurück zum Blog 01. November 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Sobald die Bäume im goldenen Herbst ihr Blätterkleid verlieren, ist Gartenputz angesagt: Rasen, Hecken und Bodendeckerbeete müssen vom Laub befreit werden. Ansonsten werden diese Flächen modrig und beginnen zu faulen. Das eingesammelte Laub kann gut als Mulch unter Sträuchern und in Staudenbeeten verstreut werden. Eine Schicht Mulch schützt den Boden vor dem Austrocknen und hemmt das Unkrautwachstum. Für Igel schichte ich gerne Laub in einer ruhigen Ecke des Gartens zu einem Haufen auf. Dieser bietet als Winterquartier einen natürlichen Schutz vor eisiger Kälte. Im Herbst für den Frühling pflanzen Im Herbst wird es auch Zeit, die Sommerbepflanzung abzuräumen und – je nach Pflanze – zu überwintern. Stattdessen schlägt jetzt die Stunde der zweijährigen Pflanzen, zum Beispiel von Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht oder Bellis. Diese lassen sich wunderbar mit schönen Herbstpflanzen wie Erika, Calluna, Chrysanthemen, Purpurglöcken oder Gräser kombiniert. Mein Tipp: Pflanzen Sie dazwischen auch verschiedene Tulpen, Narzissen, Hyazinthen und andere Zwiebelpflanzen. Im Frühjahr erwartet Sie dann eine wahre Farbenpracht im Garten! Auch Stauden und Gehölz werden idealerweise im Oktober gepflanzt. Der Boden ist noch warm und benötigt nicht mehr so viel Wasser wie im Sommer. So haben die Pflanzen bereits kräftig Wurzeln geschlagen, wenn der kalte Winter einbricht – und haben so im Frühjahr gegenüber anderen Pflanzen einen Vorsprung im Wachstum. Ebenso lohnt es sich, im Herbst den ganzen Garten nochmals gründlich zu jäten. Denn: Je sauberer der Garten in den Winter geht, desto weniger Unkraut spriesst direkt im Frühling. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Starthilfe für Stauden

Zurück zum Blog 24. Februar 2022 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Der Frühling kommt und die neue Gartensaison steht in den Startlöchern. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten erklärt, wie Sie Ihren Stauden Starthilfe geben können. Gartenstauden wie Eisenhut und Lilien machen mehrere Jahre lang Freude und treiben jeweils im Frühjahr neu aus. Sie sind verhältnismässig anspruchslos und fester Bestandteil vieler Gärten. Was dabei oft vergessen geht: Stauden benötigen als Starthilfe in die neue Saison viel Dünger. Der richtige Zeitpunkt dafür ist der Frühling – konkret ab etwa Ende Februar bis Anfang März, wenn die Temperaturen langsam steigen und die Stauden neu austreiben. Der Dünger liefert in dieser Phase die nötige Energie. So wird Ihr Boden staudengerecht Lockern Sie in einem ersten Schritt vorsichtig den Boden rund um die Stauden; dies mit einer Grabgabel oder einem Kräuel. Verteilen Sie dann zwei bis drei Liter reifen Kompost mit einer Handvoll Hornspänen pro Quadratmeter. Wenn Sie dann den Dünger abschliessend mit Mulch bedecken, hält dieser den Boden feucht, verbessert die Bodenqualität, ernährt das Bodenleben und schützt vor Unkrautbewuchs. Stauden, die im Kies oder zwischen Gartenplatten wachsen, sind schwieriger zu düngen. Mein Tipp: Graben Sie nahe der Pflanze ein Loch in die Erde und füllen Sie dieses mit Hornspänen oder einem Volldünger aus dem Fachhandel. Für im Halbschatten oder im Schatten stehende Stauden wie Hosta, Eisenhut, Heuchera oder Herbstanemonen genügt diese einmalige Düngung. Sonnenhungrige Stauden (zum Beispiel Rittersporn, Sonnenhut, Glockenblumen oder Schafgarbe) vertragen im Juni eine weitere Gabe Dünger; dies nach dem Rückschnitt. Die Stauden danken es Ihnen mit einer weiteren Blütenpracht. Grundsätzlich gilt: Düngen Sie immer in einen feuchten Grund und giessen Sie anschliessen gründlich nach. Ansonsten können die Inhaltstoffe Verbrennungen an der Pflanze und ihren Wurzeln verursachen. Dies gilt in allen Bereichen: ob im Freiland, in Kübeln oder bei Zimmerpflanzen. Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Gartensaison 2022. Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Saturnalia: das wichtigste römische Fest am Jahresende

Zurück zum Blog 09. Dezember 2024 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Im alten Rom feierte man gegen Jahresende im Zeichen Saturns und anderer Agrar-Gottheiten. Doch was genau hat es mit dem Fest der saturnalia auf sich? Die s aturnalia – zu Deutsch Saturnalien – waren ein römisches Fest, das am 17. Dezember anlässlich des Jahresendes gefeiert wurde. Ursprünglich dauerte es wohl nur einen Tag, über die Jahrhunderte verlängerten sich die Feierlichkeiten aber bis auf fünf Tage unter Kaiser Caracalla (188-217 n. Chr.). Der Blogbeitrag behandelt die Rolle der unterschiedlichen Gottheiten bei den Saturnalien, die soziale Funktion der Festivitäten und wie an unterschiedlichen Orten gefeiert wurde. Die Rolle Saturns und anderer Agrar-Gottheiten Wie bei jedem Fest der Antike waren nicht nur die Menschen zugegen, sondern auch die Götter – allen voran der namensgebende Saturn, Vater Jupiters und mythischer König aus Roms Vorgeschichte. Die Sichel, die Saturn in den Händen hält, weist ihn als Agrar-Gottheit aus. Unter ihm, so dachte man, herrschten paradiesische Zustände: Frei von Neid und Missgunst gehörte alles allen und auch geackert werden musste nicht: Die Früchte des Feldes und der Bäume gediehen von selbst. Es war ein Zeitalter der Fülle, ein goldenes Zeitalter. Bildnis Saturns, mit Sichel und über den Kopf gezogener Toga, aus dem Haus der Dioskuren in Pompeji, 1. Jh. n. Chr. © Carole Raddato Am Ende des landwirtschaftlichen Jahres, nach der erfolgreichen Aussaat und Einlagerung des Getreides, scheint der Zeitpunkt für die saturnalia nur logisch. Wie das Land über den Winter ruht, so darf auch der Bauer von seiner Feldarbeit ruhen. Waren die Vorratskammern gefüllt, gebührte es sich, den dafür verantwortlichen Gottheiten zu danken. Nebst Saturn waren dies weitere Agrar-Gottheiten wie seine Gemahlin Ops (von lat. opus = Werk) und Consus (Etymologie unsicher). Ihnen zu Ehren opferte man, veranstaltete Esel-Rennen und liess die landwirtschaftlich wichtigen Zugtiere schön geschmückt durch die Stadt ziehen. Die Dekorationen im und um die Häuser würden uns nicht ungewöhnlich vorkommen: Nach wie vor sind Kerzen, Stechpalmen und rote Beeren eng mit dem Weihnachtsfest verknüpft. Im Unterschied zum Alltag war das Glückspiel während der Saturnalien erlaubt. Römisches Fresko aus dem Hinterzimmer der Osteria della Via di Mercurio in Pompei. © Wikimedia Die Saturnalien als Umkehrung der sozialen Ordnung In einem Brief an einen Freund kommentiert der Stoiker Seneca der Jüngere das Verhalten der Stadtmenschen in Hinblick auf die Festivitäten: „Es ist Dezember und der Grossteil der Stadt ist in Aufruhr. Den Leuten werden die Leinen gelockert. Überall ertönen die Geräusche grosser Vorbereitungen, gerade so als ob es einen echten Unterschied gebe zwischen den dem Saturn geweihten Tagen und den gewöhnlichen Werktagen. […] Ob wir uns wie gewöhnlich in die Stadt begeben sollten. Oder ist es besser – um nicht aufzufallen –, wenn wir uns der abendlichen Schlemmerei hingeben und die Toga abwerfen?” Epistulae 18.1-2 Diese Überlegungen widerspiegeln den Stellenwert der Festlichkeiten und tönen auch die soziale Funktion der saturnalia an. Nebst der Pflichterfüllung gegenüber den Gottheiten zelebrierte man die einstweilige Fülle durch die Aufhebung der normalen gesellschaftlichen Zustände. Alle, die das Fest begingen, setzten sich einen pileus auf, eine konische Filzkappe, die ansonsten nur Freigelassene (ehemalige Gefangene oder Sklaven) trugen. Denar aus dem Jahr 43–42 v. Chr. Vorderseite: Portrait des Caesar-Mörders Brutus n. r.; Rückseite: ein pileus zwischen zwei Dolchen, darunter die Aufschrift EID MAR für EIDIBUS MARTIIS oder „an den Iden des März”. © Classical Numismatic Group Unter dem Filzhut der Freiheit waren sich alle gleich. Wer war Herr, wer Sklave? Diese Frage war nun scheinbar bedeutungslos. Sklaven durften ihren Herren beim gemeinsamen Mahl ungestraft die Meinung sagen und wer keinen Rausch hatte, fiel auf. Die Schulen und Gerichte blieben an diesen Tagen geschlossen und sogar das ansonsten untersagte Glücksspiel war erlaubt. Der besonders übermütige dominus schlüpfte gar in die Rolle seiner Sklaven und servierte ihnen beim Gastmahl die Speisen. Doch wie Seneca an anderer Stelle bemerkt: „ Non semper saturnalia erunt ”: „Die Saturnalien werden nicht ewig dauern.” Das Fest bot den Sklaven eine Möglichkeit, Unmut und Frustration zu kompensieren, stellte im Grunde aber ein stabilisierendes Moment für die Institution der Sklaverei dar. Soweit das Treiben in Metropolen wie Rom oder Athen. Doch tauschte ein im fernen germania superior stationierter Zenturio seinen mit Helmbusch dekorierten Helm ebenfalls gegen einen Filzhut ein, um sich mit seinen Untergebenen närrischen und zügellosen Aktivitäten hinzugeben? Die Feier der Saturnalien im römischen Heer Die Forschung weiss um den immensen Kulturaustausch, der durch die Anwesenheit römischer Legionen in den entferntesten Winkeln des Reiches entstand. Eine Quelle dafür ist das feriale duranum , der Festtagskalender einer in Dura Europos (Syrien) stationierten römischen Auxiliar-Einheit aus dem 3. Jahrhundert. Für die Monate Januar bis September finden sich darauf 41 Festtage, die übrigen Monate sind nicht erhalten. Abgesehen von seinem Schwerpunkt auf kaiserlichen Feierlichkeiten (Thronbesteigungen, Geburtstage, Siege, etc.) zeigt sich eine starke Übereinstimmung mit den stadt-römischen Festtagskalendern. Dies verwundert kaum, waren Armee und Zivilgesellschaft doch in vielerlei Hinsicht analog gestaltet. Es zeigt zudem die Wichtigkeit religiöser Pflichten gegenüber allem Göttlichen, gerade für die Armee. Nicht zuletzt wurde damit eine Integration der multikulturellen Legionen wie auch der Lokalbevölkerung angestrebt. Bild 3: Fragmentierter Festtagskalender aus Dura Europos, 225–235 n. Chr. © Yale University Library Obschon in Vindonissa zahlreiche Funde und Befunde zutage kamen, die Licht auf die religiösen Gepflogenheiten in und um das Legionslager werfen, lässt sich nichts Spezifisches über die örtlichen Feste am Jahresende aussagen. Abhilfe schafft ein kleiner Fund aus Vindolanda (Northumberland, England), einem Hilfstruppen-Kastell am nördlichsten Rand des Imperiums. Wie Vindonissa zeichnet es sich durch zahlreiche Funde von Wachstäfelchen aus, mit denen die Legionäre und die schreibkundige Lokalbevölkerung korrespondierten. Auf einem Exemplar (Nr. 301) fordert ein Sklave namens Severus einen anderen Sklaven namens Candidus auf, ihm Rettiche für die Saturnalien zu besorgen. Sicherlich keine leichte Aufgabe, wo Rettich doch im milden Mittelmeer-Klima beheimatet ist. Ohne hier näher auf die Motive des Severus eingehen zu können, zeigt das Wachstäfelchen, dass die Saturnalien innerhalb des römischen Heeres durchaus verbreitet sein konnten. Bild 4: Wachstäfelchen aus dem Kastell von Vindolanda. © British Museum. Zahlreiche Beispiele der römischen Geschichte betonen zudem die Wichtigkeit, eine Legion bei Laune zu halten, wollte man keinen Aufstand riskieren. Nun konnte sich nicht die komplette Einheit eines Kastells besaufen, geschweige denn eine ganze Legion. Gleichzeitig steht ausser Frage, dass die Legionäre einem Unterbruch des Wachdiensts oder des Drills nicht abgeneigt waren und ihre Freizeit teilweise mit Nachdruck einforderten. Wie sehr sich Legionäre darauf freuten, zeigen nicht nur die Vielzahl an in Legionslagern gefundenen Spielsteinen und Würfeln, sondern auch ein Brief aus Vindonissa: „So sollst du erfahren, wo ich das Gastmahl bereite sowie verschiedene Spiele und ein prächtiges Trinkgelage. Morgen, bei den mächtigsten Schutzgeistern des Spiels, werde ich den Würfelbecher wie ein Schwert schwingen. Lebe wohl, treuer Bruder.” (M.A. Speidel, Die röm. Schreibtafeln von Vindonissa, Brugg 1996, Nr. 45) Ob bei der Familie, bei Freunden, im Bad oder in der Schenke – Möglichkeiten zur Entspannung boten sich den Legionären zur Genüge. Nehmen wir uns an ihnen ein Vorbild und gönnen uns zuweilen eine Ruhepause vom oftmals hektischen Alltag. Weitere Blogbeiträge 12. August 2024 Vulcanus – Dem Gott des Feuers begegnen In der von Göttern durchdrungenen Welt des römischen Reiches waren sich die Schmiede stets bewusst, wer ihr Meisterschmied war und wem sie… 20. Februar 2024 Quiz zur römischen Mythologie Testen Sie Ihr Mythologie-Wissen in diesem Quiz! 08. Juni 2021 Römische Trinkkultur in Vindonissa: Wein und grosse Gelage Die Römer tranken bis zu einem Liter Wein pro Tag! Auch im Legionslager Vindonissa wurde gerne Wein getrunken. Dieser gelangte in Amphoren… Von Luca Grünig Von Luca Grünig Luca Grünig ist Praktikant in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

 
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Die Kaffeemaschine Cona: ein Stück Kaffee-Geschichte

Zurück zum Blog 25. Juni 2021 Kategorie Schätze aus der Sammlung Die legendären Kaffeemaschinen Cona aus dem frühen 20. Jahrhundert versprühen ein wissenschaftliches Flair und mögen eher an Experimente in einem Chemielabor erinnern. Ein Exemplar ist Teil der Sammlung Museum Aargau. © Museum Aargau Der Kaffee ist eines der beliebtesten Getränke weltweit und alltäglicher Begleiter vieler Menschen. Nur schon in der Schweiz werden durchschnittlich pro Kopf ungefähr 1100 Tassen pro Jahr getrunken. Mit den hochtechnisierten Kapseln ist Kaffee mittlerweile auch ein ultimatives "Convenience"-Getränk. Doch wer es mit dem morgendlichen Koffeinritual lieber etwas gelassen nimmt und gerne etwas Spektakel hat, sollte sich vielleicht ein Gerät wie die Cona Kaffeemaschine zulegen. Koffein aus dem Vakuum Diese Cona Kaffeemaschine aus dem frühen 20. Jahrhundert versprüht ein wissenschaftliches Flair und mag eher an Experimente in einem Chemielabor erinnern. Sie besteht aus zwei Glasbehältern, einer Halterung sowie einem Brenner zuunterst. Der Behälter direkt über dem Brenner ist als kugelförmige Flasche gestaltet, mit einer runden Öffnung gegen oben. In diese passt das Rohr des oberen Behälters, welcher zylindrisch und gegen oben offen ist. Die Öffnung zwischen den beiden Behältern kann mittels eines länglichen Glasstöpsels geschlossen werden. Die Kaffeezubereitung erfolgt nach dem Prinzip einer Vakuum-Kaffeemaschine. Diese arbeitet mit Druckunterschieden. Der obere Behälter wird mit grob gemahlenem Kaffee gefüllt, der untere mit Wasser. Beim Erhitzen des Wassers steigt der Druck im unteren Gefäss. Das Wasser wird so durch das Rohr in den oberen Behälter gedrückt. Sobald der Kaffee und das Wasser dort ausreichend durchmischt sind, wird der Brenner gelöscht. Der Wasserdampf im unteren Behälter kühlt somit wieder ab und erzeugt dann einen Unterdruck, der den Kaffee wieder in den unteren Behälter zieht. Der Glasstöpsel liegt dabei so auf, dass zwar die Flüssigkeit nach unten gelangt, das Kaffeepulver aber im oberen Behälter bleibt. Die Ursprünge des Kaffees und seine globale Verbreitung Die Maschine ist ein weiteres Beispiel der unglaublichen Vielfalt der Zubereitungsmethoden des Kaffees. Und heutzutage begrüsst uns in jedem Geschäft nebst der grossen Bandbreite an Maschinen und Apparaten zur Kaffeezubereitung auch ein riesiges Sortiment an Bohnen aus aller Welt. Doch hinter dieser grossen Auswahl steckten ursprünglich nur einige wenige Pflanzen. Denn der Handel mit dem ursprünglich aus Äthiopien stammenden Arabica Kaffee war unter strikter Kontrolle der jemenitischen Händler. Es durften nur erhitze Bohnen ausgeführt werden, damit niemand sonst die Pflanze anbauen konnte. Ein indischer Pilger schmuggelte um 1600 herum aber sieben Bohnen aus dem Jemen heraus. Von Indien gelangten die Pflanzen dann über Sri Lanka und Indonesien nach Europa und schliesslich die beiden Amerikas. Von der letzten Destination beziehen wir heutzutage noch den grössten Teil unseres Kaffees. Kaffeebohnen - Yercaud Tamil Nadu, India Im 18. Jahrhundert eröffneten im Gebiet der heutigen Schweiz die ersten Cafés. Das Getränk war als belebende Begleitung für Gespräche beliebt. Zuerst waren die Cafés noch reine Männersache. Doch spätestens ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurde das soziale Getränk rundum genossen und wurde Teil der allgemeinen Kultur. Die Schweiz ist allerdings nicht nur Konsument. Heutzutage wird der grösste Teil des weltweiten Handels mit Kaffee über die Schweiz abgewickelt – hier grüssen auch vor allem wieder die Kapseln. Pariser Kaffeehaus als Ort der Diskussion während dem Deutsch-Französischen Krieg 1871. Zeichner: Fred Barnard, Illustrated London News, Wikimedia Commons (Public Domain) Der Kaffee der Moderne: Einzug ins Privatheim Der Kaffee sollte jedoch auch seinen grossen Siegeszug in den heimischen Bereich antreten. Die Entwicklung von Kaffeemaschinen wie der vorliegenden Cona begann im späteren 19. Jahrhundert. Das Patent für die Cona Maschine wurde dann um 1910 durch den Londoner Albert Cohn angemeldet und bis in die 1950er Jahre wurden solche Maschinen vertrieben. Später verlieh der berühmte britische Designer Abram Games (1914-1996), der vor allem im Zweiten Weltkrieg als Propagandist tätig war, der Maschine eine neue Gestalt, die schon bald Kultstatus annahm. Somit ist es Kaffeeliebhabern und -liebhaberinnen aus aller Welt noch bis heute möglich, den täglichen Kaffee mit der eleganten Cona-Methode zuzubereiten. Die Historische Sammlung indes kam dank einer Schenkung eines Basler Privathaushalts in den Besitz einer originalen Maschine. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare 07.02.2025 Brack Hansjürgll Ich habe auch noch so eine Cona Maschine. Ist jemand daran interessiert?

 
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Swingin' Aargau: eine Schallplatte und ihre Geschichte

Zurück zum Blog 11. März 2022 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Der Kanton Aargau hat in seiner Geschichte schon einige Grössen der Kulturszene hervorgebracht. Eine davon ist Pepe Lienhard. Im vergangenen Jahr feierte er sein 75. Jubiläum und ist mit einem Objekt auch in der Sammlung Museum Aargau präsent. Das Objekt in der Obhut der Sammlung ist eine Schallplatte aus dem Jahr 1973. Diese wurde im Rahmen einer Promotion mit dem Getränk Appenzeller Alpenbitter herausgegeben und beim Kauf einer Literflasche gratis verteilt. Die daraus resultierende Mischung aus guter Musik und Trank dürfte gewiss für einige Schwingungen gesorgt haben und so passen auch die beiden Titel auf der Platte: So enthält die A-Seite das Stück "Happy People" und die B-Seite das Lied "You and Me". Produziert wurde die Platte von Michael Lion. Sie stammt aus einer Zeit, als bei Lienhard schon bald der grosse Aufstieg zur Berühmtheit bevorstand. Schallplatte, Inv. Nr. K-19866 Musik aus Lenzburg Geboren wurde Pepe Lienhard 1946 in Lenzburg. Seine erste Gruppe, The College Stompers Lenzburg, gründete Lienhard im bereits Alter von 12 Jahren. Mit 17 Jahren gründete er dann an der Kantonsschule Aarau seine erste Big Band. Mit dieser gewann er auch schon erste Preise am Zürcher Jazz Festival. Nach einem kurzen Intermezzo an einer Universität, wo Lienhard einige Semester Jura studierte, stieg er dann endgültig mit seinem Sextett in das Profigeschäft ein. Schon bald wurde er mit Liedern wie "Piccolo Man" oder "Swiss Lady" bekannt. Letzteres wurde auch international ein grosser Erfolg am Eurovision Song Contest 1977. Ab 1980 war Lienhard dann vor Allem mit seiner Grossformation unterwegs. Er begleitete Grössen wie Udo Jürgens, Frank Sinatra, Shirley Bassey und Samy Davis Jr. und konnte im Jahr 2011 eine Zusammenarbeit mit seinem grossen Idol Quincy Jones erleben. Aargauer Jazz Die Erfolgsgeschichte von Pepe Lienhard ist jedoch noch keineswegs vorbei. Nach wie vor tourt Lienhard mit seiner Big Band erfolgreich durch die Welt und er konnte sich nachhaltig als einer der meistbekannten Schweizer Musiker in der internationalen Jazzszene etablieren. Die letztjährigen Feierlichkeiten zu seinem 75. Jubiläum fanden zwar pandemiebedingt nur als Livestream statt, doch weltweit konnten seine Fans eine Show mit den Musikern seiner Band, mit Sängerinnen und Sängern und prominenten musikalischen Gästen wie Tanja Dankner, Marc Sway und Christian Jott Jenny verfolgen. Das legendäre Pepe Lienhard Sextett, Inv. Nr. K-19866 Happy People Die Platte, welche an die langjährige Geschichte des Musikers erinnert, war lange im Besitz eines Aarauer Privathaushalts und wurde dem Museum Aargau zur Ergänzung der Sammlung geschenkt. Zweifelsohne dürfte dies nicht das letzte Zeugnis des bekannten Musikers sein, welches der Sammlung hinterlassen wird und auch die Geschichte von Pepe Lienhard ist noch keineswegs vorbei. Denn auch nach seinem 75. Jubiläum zeigt dieser noch keine Anzeichen von Müdigkeit und so wird die Geschichte hinter diesem Objekt noch rege weitergeschrieben. Von Lukas Becker Von Lukas Becker Lukas Becker ist Historiker und Praktikant der Sammlung von Museum Aargau. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
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Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 24. Juli 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Die Petersilienstrauben sind ein einfaches Rezept mit Zutaten, die sich jeder leisten konnte. Dennoch sind sie für unseren Geschmack heute in der Zusammensetzung speziell und erfreuen den Gaumen auch nach dem 100-sten Mal essen immer von neuem! Rezept für: 6 Personen (als Vorspeise) Dauer: 50 Minuten (30 Minuten Vorbereitung, 20 Minuten ausbacken) Zutaten Teig 90 g Mehl 0,75 dl Weisswein 3 TL Öl 1 Eigelb 1 Eiweiss Salz Petersilienmischung 2 Bund Petersilie 1 Zwiebel 1 Brötchen, zerkleinert 3 EL Weisswein 3 EL Wasser Pfeffer Salz Öl zum Ausbacken Zubereitung Für den Teig alle Zutaten ausser das Eiweiss in einer Schüssel vermengen und zu einem homogenen, flüssigen Teig verarbeiten. Das Eiweiss steif schlagen und den Eischnee vorsichtig unter den Teig heben. Die Petersilie hacken und die Zwiebel fein schneiden, unterdessen das zerkleinerte Brot in der Wein-Wasser-Mischung einweichen. Das weiche Brot auspressen, zur Petersilie und zu den Zwiebeln geben und von Hand gut vermischen, würzen. Die Petersilienmischung sorgfältig unter den Teig heben. Das Öl in einer Bratpfanne erhitzen und die Masse in Portionen zu kleinen Fladen ausbacken. Zusatzinformationen Im Originalrezept wird auf den Weisswein und die Zwiebel verzichtet. Die Erfahrung zeigte aber, dass sich der Geschmack durch die Zugabe verbessert. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 04. Mai 2020 Kochvideo: Huhn an Zitrone – Rezept aus dem Mittelalter Huhn an Zitrone: ein raffiniertes Rezept aus dem Mittelalter. Im Kochvideo zeigen wir, wie's geht! 23. Juni 2020 Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter Im Kochvideo zeigen wir Ihnen, wie sie eine Safran-Sahne-Torte zubereiten – ein mittelalterliches Rezept aus der Sammlung "Two… Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare 10.02.2025 Axel Pietsch Leider keine neuen Rezepte

 
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Führungen und Workshops für Schulen

Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet für Schulen Führungen, einen Workshop und eine selbständige Rätseltour an. Schwerpunkte sind das Klosterleben von damals sowie die Themen Glaube, Macht und Wissen. Auf der Klosterhalbinsel Wettingen erleben Schülerinnen und Schüler von der 2. bis 9. Klasse hautnah, wie die Zisterziensermönche hier gelebt haben. Für Schulen sind Führungen, ein Workshop sowie die selbständige Rätseltour “Die verborgene Botschaft” buchbar. Das Parlatorium (ab 7. Klasse) stellt hunderte Fragen in den Raum und lädt Schülerinnen und Schüler zur Diskussion über Glaube, Macht und Wissen ein. Reduzierter Eintritt für Schulen Gedruckte Broschüre für Schulen bestellen Kontakt Beratung & Verkauf +41 (0)848 871 200 E-Mail senden Telefonische Erreichbarkeit Dienstag bis Freitag 9-12 Uhr / 13-16:30 Uhr November bis März nur vormittags Häufig gestellte Fragen Wieviel kostet der Eintritt für Schulen? Gibt es Vergünstigungen? Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet Schulen vergünstigte Eintrittspreise. Weitere Informationen unter Öffnungszeiten und Eintrittspreise . Sind Führungen für Schulen auch in anderen Sprachen buchbar? Dies ist auf Anfrage möglich. Kontaktieren Sie dazu das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau. Ich möchte mit meiner Schulklasse das Kloster selbständig besuchen. Braucht es eine Anmeldung? Die Klosterhalbinsel Wettingen kann mit einer Schulklasse auch selbständig besucht werden. Wir empfehlen aus organisatorischen Gründen eine Voranmeldung . Alle häufig gestellten Fragen Downloads Broschüre "Angebote für Schulen" Informationen für Lehrpersonen zum Besuch allgemein Informationen für Lehrpersonen zum Parlatorium Impressionen

 
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Der perfekte Obstbaumschnitt im Februar

Zurück zum Blog 30. Januar 2018 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Mit einem gezielten Obstbaumschnitt im Februar bleibt ihr Baum gesund und trägt viele Früchte. Die Wildegger Schlossgärtnerin verrät Tipps und Tricks zur richtigen Technik und zum passenden Werkzeug. Der Februar ist ein guter Zeitpunkt für den Obstbaumschnitt. Ziel ist, dass wieder möglichst viel Licht ins Bauminnere gelangt und die Krone lockerer wird. Ein regelmässiger Schnitt fördert zudem Fruchtqualität, Gesundheit und Vitalität des Baumes – die beste Voraussetzung für eine reiche Ernte im Sommer! © pixabay / mariya_m Führen Sie die Arbeiten am besten an frostfreien Tagen aus. Nutzen Sie eine gut geschliffene Baumschere sowie eine Klappsäge. Ein Obstbaum besteht aus einem Mitteltrieb sowie drei bis vier waagrecht wachsenden Leitästen. Wächst bei einem jungen Obstbaum ein Leitast eher senkrecht, kann dieser runtergebunden werden, bis er in der Form bleibt. Geschnitten werden alle senkrechten und überzähligen Triebe. Schneiden Sie diese direkt an der Basis ab (von dort, wo sie zu wachsen begonnen haben). Waagerechte Triebe, die an den Leitästen wachsen, müssen nicht geschnitten werden. Diese wachsen weniger stark und sind fruchtbarer. Die Leitäste werden um einen Drittel gekürzt. Achten Sie darauf, dass auf eine Aussenknospe geschnitten wird. Der Mitteltrieb bleibt am längsten, jedoch sollte er nicht länger als 20 Zentimeter lang sein im Vergleich zu den Leitästen. So bleibt der Baum schön in Form. 01. Juni 2021 So pflanzen Sie Tulpen im Frühling um Kennen Sie das? Sie haben einen Garten voll schön blühender Tulpen. Doch diese passen farblich nicht so recht zueinander. Dafür gibt es eine… 15. Mai 2023 Gemüsegarten auf dem Balkon Wer gerne sein eigenes Gemüse zieht, braucht dafür nicht zwingend einen Garten. Dies funktioniert auch sehr gut auf dem Balkon oder der… 11. Februar 2021 Nach dem grossen Schnee: Hilfe für beschädigte Pflanzen Hat es geschneit, leiden viele Sträucher und Bäume unter dem vielen Schnee. Oft kommt es zum Schneebruch. Vom Schnee beschädigte Pflanzen… Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
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Vulcanus – Dem Gott des Feuers begegnen

Zurück zum Blog 12. August 2024 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa In der von Göttern durchdrungenen Welt des römischen Reiches waren sich die Schmiede stets bewusst, wer ihr Meisterschmied war und wem sie ihr Handwerk zu verdanken hatten. Hinter einer kleinen, unscheinbaren Statuette über dem Arbeitsplatz des Schmiedes offenbart sich eine gewaltige Gottheit. Am 17. August 2024 eröffnet im Legionärspfad Vindonissa die neue Attraktion "Römisch Schmieden" . Jeden Samstag können Sie in 2er-Gruppen authentisch das römische Schmiedehandwerk erleben. Bevor Sie zu Hammer und Zange greifen, erfahren Sie in diesem Blogbeitrag mehr über Vulcanus, den Gott des Feuers, der Schmiede und aller Metallhandwerker. Statuette des Vulcanus mit Hammer und nicht mehr erhaltener Zange (2. Jh. n. Chr.). © Augusta Raurica ICH BIN VULCANUS… Salvete! Seid gegrüsst hier in der Schmiede, wo ich mich wohl und zuhause fühle. Unter allen Göttern bin ich es nämlich, der das Feuer kontrolliert und der weiss, wie man es nutzt, um nützliche und schöne Dinge herzustellen. Meine Statuetten zeigen mich deswegen meistens mit einem Hammer und einer Zange in der Hand – den zwei wichtigsten Werkzeugen, wenn es um das Schmieden geht. Ausserdem trage ich eine Filzkappe auf dem Kopf und eine Tunika. Damit ich gut schmieden kann, trage ich sie aber nur auf einer Schulter, so bleibt ein Arm frei. Doch lasst mich kurz berichten, woher ich komme und wie ich zu dem wurde, der ich heute bin. Da ich ein Gott bin, lebe ich schon eine ganze Weile. Nicht nur die Römer und Römerinnen, sondern auch die Griechen und Griechinnen haben mich schon verehrt, wobei sie mir den Namen Hephaistos gaben. Tempel des Hephaistos am westlichen Rand der Agora von Athen. © Athens Tourist Information …der Verbannte Seit meiner Geburt war ich viel allein und arbeitete im Verborgenen, denn… ich bin entstellt und hässlich! …nicht wie die anderen Gottheiten. Meine Mutter Juno konnte dies nicht ertragen und hat mich gleich von sich weg auf die Erde gestossen. Aber ich blieb nicht allein, denn die beiden Nymphen Thetis und Eurynome fanden mich und förderten mein Handwerk! Als Juno später erfuhr, dass ich noch lebte und trotz meiner Hässlichkeit so schöne Dinge herstellte, freute sie sich sehr, führte mich zurück auf den Götterberg zu den anderen Gottheiten und errichtete mir die schönste aller Schmieden. Daran erinnere ich mich immer wieder gerne! Mit meinem Vater Jupiter – dem höchsten römischen Gott – habe ich es hingegen nicht so gut, da ich ihm in die Quere gekommen bin, als er meine Mutter gefesselt hatte. Ihr müsst dazu wissen, dass auch unter den Göttern immer wieder versucht wird, Jupiter als oberste Gottheit zu ersetzen. Aus diesem Grund hat mich Jupiter erneut verbannt. Bei meinem Sturz vom Götterberg brach ich mir die Füsse und kann jetzt nur noch an Krücken gehen. …der feurige Meisterschmied Doch das hindert mich nicht daran, die wunderbarsten Dinge zu schmieden. Auf den beiden Bildern hier seht ihr, wie ich damals die Rüstung für Achilles, den griechischen Helden, präsentierte. Dank ihm konnten die tapferen Griechen die Stadt Troja bezwingen. Ich schmiede aber auch für die Götter und nun ratet mal, woher Jupiter seine Blitze hat… ein Meisterwerk, das ich damals auf meinem Amboss anfertigte. Wandmalerei aus Pompeji (1. Jh. n. Chr.) – Hephaistos präsentiert der Meeresnymphe Thetis die Rüstung des griechischen Helden Achilles. © Wikimedia Naja, ich mag die feuerspeienden Berge, die Vulkane, sehr und habe mir deswegen unter dem Ätna, auf der Insel Sizilien, einen neuen Wohn- und Arbeitsort geschaffen. Wenn mich jemand lächerlich macht oder ich wütend werde, hämmere ich umso kräftiger und da ist es auch schon passiert, dass der Berg über mir ausgebrochen ist. Und wenn die Bauern mir nicht genug Achtung schenken, kann es durchaus vorkommen, dass ich meinem Feuer freien Lauf lasse und das Getreide der Menschen verbrenne. Dann vernichte ich alles, was mir in die Quere kommt: Korn, Tier, Mensch – egal. Dann schaffe ich Platz für einen Neuanfang aus der Asche. Doch so weit muss es nicht kommen, wenn man mich nur richtig verehrt. Wie das geht? Nun, nehmt euch ein Beispiel an Romulus selbst, dem Gründer Roms: Weil ich ihm zum Sieg über die Feinde Roms verholfen habe, hat er mir vor der Stadt ein Heiligtum gestiftet, das sogenannte vulcanal . Seither ist die Stadt viel grösser geworden und man hat mir ein neues Heiligtum geweiht, wieder ausserhalb der Stadt, direkt auf dem Marsfeld, wo sich die Legionen vor oder nach einem Feldzug aufstellten und übten. …Herr der Sommerhitze Ferner gedenkt man mir an meinem Festtag vulcanalia, der jedes Jahr am 23. August gefeiert wird – in den meisten Fällen ein sehr heisser Tag, wie ihr euch vorstellen könnt. Schon früh am Morgen gedenkt man mir mit Kerzenlicht und sorgt durch den Tag für Schatten in der prallen Sonne, indem man Kleider aufhängt. Schliesslich werden mir im Freien viele Feuer entzündet, in die man kleine Fische wirft. So gefällt es mir! Und so bin ich auch gerne bereit, Roms Ruhm zu mehren. Der Zenturio trägt für seine Legionäre die Verantwortung für die Beachtung der Festtagsbräuche. © Museum Aargau Doch auch im Kleinen werde ich verehrt, insbesondere von den Schmieden, wie ihr euch vorstellen könnt. So auch in der Schmiede von Vindonissa, über dem Tisch des Schwertschmiedes Agilis. Im Holzregal darüber steht eine kleine, aber feine Statuette von mir! Jeden Tag spricht Agilis ein kurzes Gebet und opfert mir etwas Kleines, damit es ihm wohlergehe und ich seine Arbeit mit Erfolg krönen möge. Nicht umsonst wurde Agilis ein erfolgreicher Schmied, der nun zu Diensten einer ganzen Legion steht. Schmied Agilis von Vindonissa bei der Arbeit. © Museum Aargau Habt auch ihr Lust bekommen? Lust an den Flammen, den Funken und dem glühenden Metall? Ja, mit der Kraft des Feuers lässt sich so einiges erreichen. Hartes Metall ist kein Hindernis und aus plumpen Klumpen von Erz fertigen wir Gegenstände, auf die sogar die Götter neidisch sind. Auf nun, Hammer und Amboss warten auf euch! Am 17. August 2024, knapp eine Woche vor den römischen Festlichkeiten der vulcanalia , eröffnet im Legionärspfad Vindonissa die neue Attraktion "Römisch Schmieden" . Der Legionärspfad Vindonissa heisst Sie jeden Samstag von April bis Oktober willkommen, sich selbst von der Macht und Schaffenskraft des Feuergottes zu überzeugen. ANGEBOT Römisch schmieden Jetzt erleben Weitere Blogbeiträge 11. Oktober 2023 Die Waffen der römischen Legionäre Was ist ein "pugio"? Was machten die Legionäre mit einem "pilum"? Über wie viele Geschütze verfügte eine Legion? In diesem Blogbeitrag… 10. Oktober 2025 Der römische Legionär und seine Ausrüstung Was gehört zur Kleidung und Ausrüstung eines römischen Legionärs? Marius aus dem Legionslager Vindonissa zeigt Ihnen, wie sich ein römischer… 05. März 2021 Neue Funde aus Vindonissa: 7 Schätze im Schaufenster Die Kantonsarchäologie zeigt in der Vitrine AKTUELL im Vindonissa Museum Kostbarkeiten aus Grabungen im antiken Vindonissa. Jeder Fund… Von Luca Grünig Von Luca Grünig Luca Grünig ist Praktikant in Vindonissa. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare 30.08.2024 Benno Schaub Gut gemacht; auch für Schüler verständlich. - Interessant ist ja, jetzt unter Erwachsenen gesagt, dass der parthenogenetisch von Hera - der Vertreterin der Erdprinzips bei den Olympiern, also der alten Gaia -hervorgebrachte Hephaistos, der eben deswegen wieder auf die Erde geworfen wird und - anders als alle Himmlischen - keine makellose Gestalt hat, die Athene lieben wolllte, die ihrerseits von Zeus allein hervorgebracht wurde. Der Samen des Hephaistos fiel aber bei diesem Versuch auf die Erde, und es entstand Erichthonios, einer der Urkönige von Athen, der wie ein Gigant gestaltet war: mit Schlangenfüssen. Die Werkstätte des Vulcanus unter den Ätna ist denn auch gleichzeitig der Verbannungsort eines Giganten, Enceladus. Vulcan hat es also teils mit dem himmlischen Feuer des Olymps, teils aber auch mit dem unterirdischen Feuer der Gaia zu tun. Der Ursprung der Giganten geht ja bekanntlich auf die Bluttropfen zurück, die bei der Entmannung des Uranos auf die Gaia fielen. Also wirklich ein vergleichbarer Vorgang zur Zeugung des Erichthonios. Obwohl Athene die Werbung des Hephaistos abgelehnt hatte, nahm sie sich doch des Kindes an und übergab es der Pflege der Königstöchter auf der Akropolis. Aphrodite, entstanden aus dem Zeugungsglied des Uranos, das ins Meer stürzte, wurde zur Mutter des Äneas, und in der Verkörperung als Vestalin Rhea Silvia Mutter des Romulus. - Griechische Mysterien, auf dem Forum Romanum am Vulcanal und dem Epitaph des Romulus weiter gepflegt...

 
Museum Aargau

Neue Funde aus Vindonissa: 7 Schätze im Schaufenster

Zurück zum Blog 05. März 2021 Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Die Kantonsarchäologie Aargau präsentiert in der Vitrine AKTUELL im Vindonissa Museum Kostbarkeiten aus Grabungen im antiken Vindonissa im heutigen Raum Windisch. Jeder Fund erzählt eine eigene Geschichte. Die Ausstellung läuft bis November 2021. Fibel mit kleinen Tierfiguren (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Die vergoldete Fibel ist ein besonderes Einzelstück, das vielleicht einst von einem Kind getragen wurde. Sie ist ein handwerkliches Meisterwerk: Einerseits besitzt sie einen aussergewöhnlichen Drehverschluss anstelle einer einfachen Nadelrast. Andererseits ist sie mit kleinen, fein ausgearbeiteten Tierfiguren verziert. Man muss schon sehr genau hinschauen, um die beiden Tierarten zu erkennen: Es ist ein Nagetier, vermutlich ein Siebenschläfer und eine Zikade. Zikaden waren in der Antike Symbole für den Gesang, die Unbeschwertheit und das ewige Leben. Sie waren auch Sinnbilder für die Jugend. Die kleinen Nagetiere sind nachtaktive Tiere, während Zikaden tagsüber singen. Wird mit der Gegenüberstellung der der beiden Tierarten vielleicht auf den Gegensatz zwischen Tag und Nacht hingewiesen? Material: Buntmetall mit Resten von Goldfolie; Länge 3,5 cm Auf der Bügelmitte aufgesetzt die verkürzte Darstellung zweier Nagetiere; auf der Seite je eine Zikade Datierung: Im 1. Jahrhundert n. Chr. im nordöstlichen Adriaraum Glasgemme mit Resten einer Goldauflage (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Sie ist die erste ihrer Art in Vindonissa: Die Glasgemme war einst mit Goldfolie belegt. Schmucksteine aus Glas oder Stein mit eingeschnittenem Bild konnten zum Siegeln verwendet werden. Diese aufwändig gearbeitete Glasgemme war einst mit einer dünnen Goldfolie bedeckt und deshalb nicht zum Siegeln geeignet. Umso bedeutungsvoller ist ihr eingeschnittenes Bild. Die weidenden Rinder erinnern an das Idyll eines ländlichen, goldenen Zeitalters, das in der zeitgleichen Dichtung beschrieben wird. Dass die Rinder durch die Folie einst wie aus Gold erschienen, unterstreicht diesen Bezug. Material: Grünes Glas mit blau-weissem Glasstreifen; Reste von Goldfolie; Länge 1,7 cm Eingraviert zwei hintereinanderstehende Rinder Hergestellt zur Zeit des Kaisers Augustus (28 v. Chr. bis 14 n. Chr.) Ungereinigt, damit die Goldfolienreste erhalten bleiben Erster bekannter Bodenfund, der Goldfolie auf Gemmen belegt Salbgefäss in Form eines sitzenden Löwen (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Tonbalsamarien in Tierform waren im 1. Jahrhundert sehr beliebt. Darin verwahrte man wohlriechende Essenzen. Bis heute sind aus Vindonissa fünf Gräberfelder bekannt. Die 2012 entdeckte Nekropole am Remigersteig von Brugg lieferte einzigartige Funde, darunter verschiedene Balsamarien für wohlriechende Salben. Um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. waren Tonbalsamarien in Tierform sehr beliebt. Diese waren grün oder gelb glasiert, was durch den Zusatz von Blei- oder Kupferoxiden erreicht wurde. Wahrscheinlich wollte man die Gefässe wie oxidierte Metallgefässe aussehen lassen und sie so wertvoller machen. Die in ihnen aufbewahrten wohlriechenden Öle wurden in der Körperpflege verwendet und bei Bestattungsriten eingesetzt. Die Gefässe wurden anschliessend neben der verstorbenen Person auf dem Scheiterhaufen deponiert und weisen deshalb häufig starke Brandspuren auf. Material: Mit Bleiglasur überzogenes Tongefäss; Höhe 7 cm In Hohlform hergestellt Produziert in Gallien um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. Mit starken Brandspuren Aus einem Brandgrab des Gräberfeldes Brugg-Remigersteig Figur einer Schlange (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Eine kleine Schlangenfigur stand wohl einst in einem Hausheiligtum in Vindonissa. Das Verhältnis des antiken Menschen zu seinen vielen Gottheiten war unmittelbar, vielfältig und allgegenwärtig. Geweihte Götterbilder und Statuetten zeugen davon. Die Schlangenfigur dürfte einst zusammen mit Götterfiguren in einem kleinen Hausheiligtum in Vindonissa gestanden haben. Dafür sprechen vergleichbare Funde aus Pompeji oder der Villa von Scafati in Italien. Schlangen sind Begleiter der Göttin Minerva und des Heilgottes Aesculap und stehen im Hausheiligtum als Sinnbild für die Schutzgottheiten. Material: Buntmetall (Bronze-Legierung); Länge 17 cm Reste von Lotspuren an der abgeflachten Unterseite, wohl von Montage auf einem Sockel Datierung: vermutlich 1. Jahrhundert n. Chr. Ein spätrömischer Helm (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Ein unscheinbares Objekt: der Nasenschutz eines Helmes ist ein wichtiges Zeugnis. Trotz seines unscheinbaren Aussehens ist dieser Nasenschutz von grosser Bedeutung: Solche Schutzelemente finden sich an römischen Helmen erst im 4. Jahrhundert n. Chr. Zu jener Zeit war das Legionslager von Vindonissa jedoch längst aufgelassen. Offenbar zeugt dieser Helm von einer zumindest periodischen Anwesenheit von römischem Militär. Ein zunächst wenig auffälliges Fundstück wirft so neue Fragen zur Geschichte von Vindonissa auf. Material: Eisen; Länge 8,5 cm. Ursprünglich wohl mit vergoldetem Silberblech überzogen Datierung: 4. Jahrhundert n. Chr. Zustand: Von Korrosion freigelegt und von Mineralsalzen befreit Bedeutung: Belegt das Vorhandensein von Militär in Vindonissa in der Spätantike Ein griechischer Frauenname (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Eine griechisch schreibende Frau ritzt im 1. Jahrhundert n. Chr. ihren Namen auf einen Teller. Ein seltenes Zeugnis. Die Ritzinschrift ist unvollständig erhalten: Im ersten Wort ist der griechische Frauenname "Tryphe" ("Zarte" oder "Üppige") zu lesen. Ein seltener Name, der in Rom vereinzelt für aus dem Osten stammende Sklavinnen oder Freigelassene belegt ist. Eingeritzte Besitzerinschriften auf Geschirr sind relativ gängig. Dass wir hier wohl die Handschrift einer griechisch schreibenden Frau vor uns haben, ist hingegen selten. Es ist neben einer Ritzinschrift auf Wandverputz erst der zweite Beleg für griechische Schrift in Vindonissa. Material: Keramik (Terra Sigillata); erhaltene Länge 10,9 cm Ritzinschrift: Schriftzeichen radial im Standring; griechische Grossbuchstaben TΡΥΦΕΙ AK; Worttrennung zwischen den Buchstaben I und A Datierung: 1. Jahrhundert n. Chr. Bedeutung: Belegt Anwesenheit einer griechisch sprechenden Fremden in Vindonissa Goldmünze des Kaisers Tiberius (Foto Kantonsarchäologie, © Kanton Aargau) Römische Goldmünzen werden bei regulären Ausgrabungen ganz selten gefunden. Denn eine solche Münze, die mehr als den Monatslohn eines Legionärs ausmachte, ging nicht einfach verloren. Das Recht zum Prägen von Münzen lag beim Kaiser. Die Forschung geht davon aus, dass Gold- und Silbermünzen dieses Typs in der Münzprägestätte in Lyon (F) geprägt wurden. Durch den Fund eines Prägestempels in Vindonissa im Jahr 2004 stellen sich neue Fragen: Ist bei der Versorgung des Militärs mit Geld auch mit mobilen Prägestätten zu rechnen? Gold Durchmesser 1,9 cm Vorderseite: Kopf des Kaisers Tiberius mit Lorbeerkranz; TI CAESAR DIVI AVG F AVGVSTVS (Tiberius Caesar Augustus, Sohn des göttlichen Augustus) Rückseite: Sitzende weibliche Figur, Lanze in der einen, Zweig in der anderen Hand; PONTIF MAXIM (Oberster Priester) Geprägt unter Kaiser Tiberius (14–37 n. Chr.); Adoptivsohn des Kaisers Augustus Von Kantonsarchäologie Aargau Von Kantonsarchäologie Aargau Die Kantonsarchäologie ist die Fachstelle für Archäologie und erforscht die Vergangenheit des Menschen anhand von materiellen Überresten. Diese stammen im Aargau aus einem Zeitraum von über 100'000 Jahren. Ein Teil der Funde ist im Vindonissa Museum in Brugg ausgestellt. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Römerzeit Römische Geschichten aus Vindonissa Kommentare

Gradian
Drei Mädchen stehen in der Ausstellung im Vindonissa Museum. Vor ihnen stehen zwei lebensgrosse Legionäre (Figuren)

Vindonissa Museum

Römische Funde aus 100 Jahren Forschung

Erleben Sie die Antike interaktiv! Das Vindonissa Museum in Brugg zeigt die wichtigsten Funde von Vindonissa, dem einzigen römischen Legionslager auf dem Gebiet der heutigen Schweiz.

ÖFFNUNGSZEITEN STADTFEST

Vom 20. bis 30. August 2026 findet das Brugger Stadtfest statt. Das Vindonissa Museum bietet jeweils von Donnerstag bis Sonntag ein Spezialprogramm an. Es gelten folgende Öffnungszeiten: 

  • Montag: Geschlossen
  • Dienstag: 13 bis 17 Uhr
  • Mittwoch: 13 bis 17 Uhr
  • Donnerstag: 18 bis 22 Uhr
  • Freitag: 18 bis 24 Uhr
  • Samstag: 15 bis 24 Uhr
  • Sonntag: 15 bis 19 Uhr

Infos zum Stadtfest

PLANEN SIE IHREN BESUCH

 
Eine Hand schiebt im Vindonissa Museum einen schwarzen Vorhang beiseite, dahinter erscheint ein Stein mit Inschrift

Drei
Highlights

Das dürfen Sie nicht verpassen  

 
Ein kräftig gebauter Gladiator mit Schild und Schwert in Siegespose, im Hintergrund viel Publikum im Amphitheater Vindonissa (Veranstaltung Römertag).

Veranstaltungen
und Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Blick in einen Ausstellungsraum des Vindonissa Museum. Der Raum ist bevölkert mit vielen Besuchenden, in der Mitte zwei lebensgrosse Legionäre.

Ausstellungen
und Rundgänge

Originale römische Schätze  

 
Besucher*innen betreten das Vindonissa Museum mit der grossen Orangen Eingangstüre

Öffnungszeiten und
Eintrittspreise

Ganzjährig geöffnet  

 
Luftaufnahme vom prächtigen Vindonissa Museum

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Tagesprogramm

  • Veranstaltung
  • Öffentliche Führung
  • Ausstellung
  • Selbständiger Rundgang
  • Garten
  • Familien
  • Schulen
  • Gruppen
  • Einzelbesucher

Dies läuft am Tag Ihres Besuches

Eine Schulklasse umkreist eine Ausstellung im Vindonissa Museum
13:00 – 17:00 Uhr

Dauerausstellung zu Vindonissa

Entdecken Sie Original-Objekte aus Ausgrabungen

Ausstellung
Scheibenfibel aus Buntmetall mit farbigen Emaille-Einlagen. Eingraviert ist das Lamm Gottes – ein Sinnbild für die Auferstehung Christi.
13:00 – 17:00 Uhr

Vitrine AKTUELL

Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale

Ausstellung
Kinder als Forscherinnen und Forscher verkleidet lösen gemeinsam ein Rätsel während ein Junge im Kittel einen Klemmbrett hält
13:00 – 17:00 Uhr

Schätze aus Vindonissa – Werde Archäologe!

Ab 8 Jahre – Löst Rätsel und entdeckt einen römischen Schatz

Selbständiger Rundgang
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Geeignet für
  • Familien
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  • Einzelbesucher

Schulen, Familien und Gruppen

 
Kinder als Forscher und Forscherinnen gekleidet lehnen sich an einen spiegelnden Tisch

Für
Schulen

Führungen und selbständige Rundgänge  

 
Kinder als Forscherinnen und Forscher verkleidet begutachten die Ausstellung und lösen Rätsel (Aufnahme von Oben)

Für
Familien

Rundgänge und Familiensonntag  

 
Eine Gruppe Besucherinnen und Besucher steht in der Ausstellung vom Vindonissa Museum (in der Mitte lebensgrosse Legionäre). Eine Museumsführerin steht davor und zeigt auf die beiden Männer.

Für
Gruppen

Rundgänge und buchbare Führungen  

GESCHICHTE UND FORSCHUNG

 
Visualisierung/Animation Antikes Vindonissa

Geschichte

Das Legionslager Vindonissa in Kürze  

 
Römischer Stempel für eine Augensalbe. Objekt im Vindonissa Museum in Brugg.

Highlights der Sammlung

Entdecken Sie ausgewählte Funde  

 
Erhaltene Wasserleitungen im Legionärspfad Vindonissa

Archäologische Forschung

Immer wieder spektakuläre Funde