Schloss Habsburg

Räume mieten: Schlossterrasse

Das Schlossrestaurant Habsburg vermietet die Schlossterrasse für Apéros mit maximal 300 Personen. Geniessen Sie auf der Schlossterrasse die atemberaubende Aussicht über den Kanton Aargau. Die Terrasse wird vom Schlossrestaurant Habsburg vermietet: Schlossrestaurant Habsburg Virtueller Rundgang Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Habsburg Saisonalität Ganzjährig buchbar Kapazität Maximal 300 Personen Anzahl Räume 1 Aussenbereich (Total 375 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über das Schlossrestaurant Habsburg buchbar Infos & Buchung

 
Museum Aargau

Vom Schiffbau inspiriert: Schreibtisch von Adolf Suter für Ströbel

Zurück zum Blog 05. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Der dänische Schiffbau hat den Aargauer Adolf Suter inspiriert, für die J. Ströbel Möbelfabrik AG in Frick Möbel aus dem exotischen Teakholz zu entwerfen – so auch einen Schreibtisch aus dem Jahr 1959 aus der Sammlung Museum Aargau Die vier konisch geformten, leicht nach aussen geschwungenen Tischbeine aus massivem Teakholz tragen die furnierte Tischplatte mit Massivholzkante. Die Platte greift mit ihren abgerundeten Ecken und mit ihren geschweiften Breitseiten die fliessend-organische Formensprache der Beine auf. Schlüsselkopf als Markenzeichen Rechterhand ist der von der Schreibfläche abgesetzte Schubladenkorpus platziert, dessen oberste Schublade das unverkennbare Markenzeichen der Firma Ströbel an sich trägt, nämlich den in zwei abgerundete Massivholzteile eingelegte Schlüsselkopf. Die Ausgestaltung der beiden Schubladengriffe spielt – gemäss den Angaben des Designers – auf die Form von Schiffssegeln an. Den rückwärtigen Abschluss des eleganten Schreibtischs bildet die praktische aus zwei Regalflächen bestehende Nische für Bücher. Erstklassige Handwerkskunst Dieser Schreibtisch, der unter dem Namen Modell 6011 geführt wurde, war Teil des Möbelprogramms Swiss-Teak bzw. Swiss-Form von Adolf Suter (1917-2010), welcher bis ins Jahr 1964 Designer und Betriebsleiter bei J. Ströbel Möbelfabrik AG war. © Museum Aargau Die Entwicklung ganzheitlicher Wohnserien hatte in der raumgestalterischen Philosophie von Suter einen hohen Stellenwert, weil dadurch maximale Einheitlichkeit mit gleichzeitiger individueller Kombinationsmöglichkeit gewährleistet werden konnte. Mitunter ermöglichte dieses Design-Prinzip, dass die Möbellinie Swiss-Teak im obersten Preissegment angesiedelt war. Das Modell 6011 würde beispielsweise für die damals exorbitante Summe von 690.00 CHF angepriesen. Neben dem hochwertigen Stil und der erstklassigen Handwerkskunst generierte das verwendete Teakholz einen Grossteil der Kosten. Suter war derart von der Wertigkeit seines erstmals im Jahr 1958 produzierten Möbelprogramms Swiss-Teak überzeugt, dass er damit 1959 das Kinderzimmer seines Sohnes einrichtete, woher auch der hier präsentierte Schreibtisch stammt. Erster Grossimporteur von Teakholz Die Inspiration zur Verwendung von Teak in der Möbelproduktion erlebte Suter während seines Besuches der Möbelfachmesse in Kopenhagen. In Skandinavien und insbesondere Dänemark existierte eine lange Tradition hinsichtlich der Konstruktion von Teak-Möbeln, deren Ursprung in der Weiterverwendung von Teakholzresten des Schiffbaus liegt. In dieser maritimen Branche wurde das Exotenholz wegen seiner Materialeigenschaften bevorzugt: Das Holz des in Süd- und Südostasien heimischen Teakbaums weist neben seiner Dauerhaftigkeit einen hohen Gehalt an Kautschuk und Ölen auf, was das Material auf natürliche Weise gegen Feuchtigkeit imprägniert und rutschsicher macht. Der Kautschukgehalt birgt jedoch die Schwierigkeit, das Holz zu verleimen, weshalb Suter eigens eine Maschine und die Leimrezeptur optimierte. Aufgrund der innovativen Verwendung des in der Schweiz nicht erhältlichen Materials, avancierte der Designer dort zum ersten Grossimporteur von Teakholz. Hierfür reiste er in regelmässigen Abständen per Flugzeug zu den europäischen Zentren des Holzhandels in Mailand, Cremona und Valencia, um die hölzerne Exotik in den Aargau zu importieren. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
Museum Aargau

Wintervorbereitung: So überwintern Ihre Pflanzen

Zurück zum Blog 19. November 2024 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Mehrjährige Pflanzen – ob winterhart oder nicht – müssen vor Wintereinbruch auf Frost und Kälte vorbereitet werden. Unsere Gärtnerin Melissa zeigt, wie man Pflanzen erfolgreich überwintert. Vorbereitung von nicht winterharten Pflanzen Mehrjährige Pflanzen, die nicht winterhart sind, sollten in ihr Winterquartier gezügelt werden, sobald die Temperaturen fallen. Auf Schloss Wildegg haben wir dazu im Oktober die Dahlien ausgegraben und im Gewölbekeller eingelagert. Die Tulpen sind gesetzt, damit sie uns im Frühling mit ihrer Farbpracht erfreuen können. Die mediterranen Pflanzen stehen im Gewächshaus und warten dort auf den Frühling. Vorbereitung von winterharten Pflanzen Winterharte Pflanzen in Töpfen sollten an einen geschützten Ort gestellt werden. Wichtig ist, dass der Wasserabfluss gewährleistet ist. Die Töpfe können mit Noppenfolie, Flies oder Jute eingepackt und auf Hölzer gestellt werden. Wie bei allen Pflanzen in Gefässen ist es wichtig, bei Plustemperaturen regelmässig zu kontrollieren, dass sie nicht vertrocknen. © pixabay / congerdesign Winterharte Pflanzen im Garten werden Ende Jahr ebenfalls auf den Winter vorbereitet. Stauden kann man bis zu einem Drittel einkürzen, so sind sie vor Schneebruch geschützt. Pampasgras mag es jedoch nicht, wenn dessen Herz nass oder voll Schnee wird. Tipp: Binden Sie die Halme zusammen. So wird das Innere geschützt und das Gras kann nicht erfrieren. Verwendet werden kann Kokosschnur und dekoratives Juteband, welches in verschiedenen Farben erhältlich ist. Auch andere Gräser können auf diese Weise so geschützt werden. Dies gibt dem Garten einen zusätzlichen Farbtupfer in diesen grauen Monaten. Auch verschiedene fragile Sträucher und Koniferen werden mit einer Kokosschnur leicht zusammengebunden. So sind sie, falls es doch zu grösseren Mengen an Schnee kommt, vor dem Schneebruch geschützt. Wer sich für Weihnachten eine Freude aus dem Garten breiten möchte, kann am 4. Dezember (Gedenktag der heiligen Barbara) die sogenannten Barbarazweige schneiden und dann in der Stube in eine Vase stellen. Am besten eignen sich Obstbäume, Forsythien, Birke oder Haselnuss. Sie werden dann schön über die Festtage blühen. Weitere Gartentipps 18. November 2021 Dahlien überwintern: So geht’s! Dahlien blühen unermüdlich bis in den Spätherbst und sollten vor den ersten frostigen Nächten aus der Erde geholt werden. Unsere Gärtnerin… 03. Oktober 2019 So bereiten Sie den Garten auf den Winter vor Um den Garten auf den Winter vorzubereiten, wird der Sommerflor abgeräumt und der Herbst- bzw. Frühlingsflor gepflanzt. 10. November 2020 Tipps fürs Einwintern von Kübelpflanzen Wie kommen Kübelpflanzen am besten durch den Winter? Was muss man beim Einwintern beachten? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Von Melissa Gögele Von Melissa Gögele Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Föhnen mit dem Chefkurator: Haartrockner von Rotel

Zurück zum Blog 28. August 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Chefkurator Rudolf Velhagen sucht im Sammlungszentrum von Museum Aargau nach einem Föhn, um seine Haare zu trocknen – und stösst auf einen originalen Haartrockner der Aargauer Firma ROTEL. Wer sich an die 80er-Jahre des 20. Jahrhunderts erinnert, denkt nicht nur an die damaligen Hollywood-Blockbusters wie E.T., Ghostbusters oder Dirty Dancing, oder an Telefax und Cassetten-Walkman, sondern auch an die Schulterpolster-Mode mit den dazu passenden Föhnfrisuren. Mit einem Schmunzeln und zuweilen mit einem unfassbaren Staunen sehen wir heute auf Bilder von damals. Unverzichtbares Lifestyle-Accessoire für die Erschaffung der luftigen Frisuren war ein guter Haartrockner – wenn möglich von ROTEL. 1948 in Aarburg gegründet, war das erste Produkt von Rotel AG ein Ventilator, der sich wegen des verregneten Sommers nur in bescheidenen Stückzahlen verkaufen liess. Im Herbst des gleichen Jahres wurden Motor und Windflügel mit einer Heizung versehen, in ein Blechgehäuse verbaut und im Winter erfolgreich als "Heisslüfter Rotel Climaboy" verkauft. Das Sortiment wurde kontinuierlich mit Haartrocknern, Küchenmaschinen, Handmixern, Staubsaugern, Saftpressen, Kaffeemaschinen und vielen weiteren Elektrogeräten erweitert. Der letzte Schliff der Föhnfrisur war übrigens die Verwendung von Hairspray, um den Glanzeffekt zu steigern – kein Wunder, dass der gleichnamige Film von John Waters 1988 weltweit Furore machte. Zusammen mit anderen industriegeschichtlichen Objekten der Sammlung Museum Aargau war der ROTEL-Haartrockner in der Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen – Streifzug durch die Aargauer Industriegeschichte" von Museum Aargau zu sehen (Gebäude von SBB Historic, Windisch, Oktober 2020 bis Mai 2021). Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
Museum Aargau

Tipps für schöne Blumensträusse

Zurück zum Blog 07. Juli 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Wie gelingt ein schöner Blumenstrauss? Wie bleiben Blumen lange frisch? Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Was gibt es Schöneres als einen vollen, bunten Blumenstrauss? Im Sommer gedeihen so viele Schnittblumen, dass ich es Ihnen sehr ans Herz lege, sich einen schönen Strauss zu binden. Auf Self-Pick-Feldern wachsen Sonnenblumen, Lilien und Zinnien in allen Farben, welche wunderschöne Blumensträusse ergeben. Meine Tipps für einen schönen Blumenstrauss: Am besten schneiden Sie die Blumen am Morgen, solange es noch kühl ist, so halten sie am längsten. Blumen mit einem harten Stiel schneidet man schräg an, und solche mit einem weichen Stiel gerade. Verholzte Äste können Sie mit einem Hämmerchen aus Holz leicht klopfen, dann nehmen sie das Wasser am besten auf. Wer einen Blumenstrauss geschenkt bekommt und ein Päckchen Dünger für ins Wasser dazu, sollte dieses unbedingt verwenden. Diese Mischungen enthalten nicht nur Dünger, sondern wirken auch gegen Pilze und Bakterien, die sich in den Vasen ansammeln. Deshalb ist es auch wichtig, die Vase vor dem Einstellen der Blumen gründlich zu reinigen. So macht ein Blumenstrauss lange Freude Damit Sie am Blumenstrauss lange Freude haben, stellen Sie ihn am besten ans Licht, aber nicht direkt in die Sonne. Halten Sie ihn von der Früchteschale fern, denn das Reifegas, das die Früchte absondern, bringt die Blumen schneller zum Verblühen. Schnittblumen mögen eine kühle Umgebung und so kann es sich lohnen, den Strauss über Nacht in einem kühlen Raum abzustellen. Wer selbst einen Schnittblumen-Garten anlegen möchte, hat im Sommer noch die Gelegenheit dazu. Zweijährige Pflanzen wie die Bartnelke, den Fingerhut oder das Vergissmeinnicht kann man auch im Juli noch aussäen. Einjährige Pflanzen hingegen sät man im Frühling. Auf Schloss Wildegg blühen im Juli besonders schön der Sonnenhut, das Schleierkraut, Verbena und die ersten Dahlien. Besucherinnen und Besucher sind im Schnittblumengarten herzlich willkommen! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Museum Aargau

Kochvideo: Safran-Sahne-Torte – Rezept aus dem Mittelalter

Zurück zum Blog 23. Juni 2020 Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Safran-Sahne-Torte: ein leckeres Rezept aus dem Mittelalter. England war im Mittelalter ein Ort feinster Speisen. Das zeigen überlieferte Rezeptbücher. Diese Safran-Sahne-Torte, oder – wie sie im Original heisst – "Doucettes", stammt aus der bekannten Sammlung Two Fifteenth-Century Cookery Books, Harleian MS 279. Die Torte ist ein Beispiel für ein Rezept, bei dem eine Zutat zum Färben der Speise genutzt wird. Der Safran macht die Füllung schön gelb. Das Färben von Speisen war im Mittelalter weit verbreitet: Rot erreichte man mit Brombeeren oder Kirschen, gelb mit Safran (oder günstiger mit Kurkuma), grün mit Petersilie. Rezept für: 10 Personen Dauer: 75 Minuten (25 Minuten Vorbereitung – 50 Minuten im Ofen) Zutaten Teig 225 g Dinkelmehl 65 g Butter 40 g Schmalz Kaltes Wasser Füllung 6 Eigelbe verquirlt 350 ml Doppelrahm 125 ml Milch 65 g Zucker hell 1 Prise Salz 5 Safranfäden, gemörsert Zubereitung Dinkelmehl, Butter und Schmalz von Hand mischen, so viel Wasser dazugeben wie nötig, damit der Teig schön glatt wird. Kühl stellen. Danach in die Kuchenform Ø 26 cm füllen, Boden ca. 3mm, den Kuchenrand etwas dicker machen, ca. 1 cm. Den Boden mit einer Gabel einstechen. Den Teig bei 200°C für ca. 20 Minuten blind backen. Etwas auskühlen lassen. Alle Zutaten der Füllung zusammenmischen und in die ausgekühlte Form geben. Für ca. 50 Minuten bei 150 Grad backen. Weitere Kochvideos 07. April 2020 Kochvideo: Gebackene Zwiebeln – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie gebackene Zwiebeln nach einem raffinierten Rezept aus dem Mittelalter. 26. Januar 2022 Kochvideo: Spanische Äpfel – Rezept aus dem 17. Jahrhundert Kochen Sie spanische Äpfel nach einem Rezept aus dem 17. Jahrhundert. Unser Kochvideo zeigt, wie es geht. Ein einfaches und leckeres Rezept! 24. Juli 2020 Kochvideo: Petersilienstrauben – Rezept aus dem Mittelalter Kochen Sie Peterlistrauben wie im Mittelalter! Unser Kochvideo zeigt, wie's geht! Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Mittelalter Kochvideos & historische Rezepte Kommentare

 
Museum Aargau

"Walther Bürsten bürsten gut" – Zahnpflege mit dem Chefkurator

Zurück zum Blog 25. Juni 2020 Kategorie Schätze aus der Sammlung Den Werbeslogan "Walther Bürsten bürsten gut, Walther Bürsten bürsten besser" kannte wohl jedes Kind. Chefkurator Rudolf Velhagen präsentiert in der Sammlung von Museum Aargau ein Bürsten-Set der ehemaligen Bürstenfabrik Walther in Oberentfelden AG Dieser Bekanntheitsgrad ist kein Wunder: Beim Besuch des Walther-Museums in der "Alten Bürsti" in Oberentfelden wurde mir bewusst, dass es für fast jede Lebenssituation irgendeine Bürste gibt. Dabei bilden Zahnbürsten (gewöhnliche und elektrische), WC-Bürsten, Schuhbürsten, Teppichroller, Reisbesen und Striegel für Pferde nur die Spitze des Bürsten-Eisbergs. Neben der Verwendung von edlen Materialien produzierte die Walther AG ebenfalls Bürsten aus preiswertem Kunststoff. Das Set mit Haarbürste, Kamm und Spiegel aus hellblauem Kunststoff aus der Sammlung Museum Aargau ist Ende der 1950er-, Anfang der 1960er-Jahre produziert worden. Beim Anblick des liebevoll verpackten Sets muss man zunächst an ein Spielzeug für die Barbiestube denken. Bürstenfabrik Walther wurde 1868 gegründet Zum Zeitpunkt der Produktion des Sets kann die Firma schon auf eine lange Geschichte zurückblicken. 1868 gilt als Gründungsjahr der "Bürstenfabrik Walther": Samuel Thut-Walther kaufte die Bürstenbinderei der Familie Basler in Holziken und verlegte die Firma nach Oberentfelden. In den 1940er-Jahren beschäftigte die "Walther" rund 320 Mitarbeiter und war somit die grösste Bürstenfabrik der Schweiz. 1988 wurde die Firma aufgeteilt: Die Produktion von Konsumbürsten wurde an die Tochterfirma Ebnat-Kappel AG (heute Trisa) übergeben, die Industriebürstenabteilung übernahm 1993 die Nachfolgefirma Wasag. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schätze aus der Sammlung Kommentare

 
Museum Aargau

Porträt von Alfred Gautschi, Erfinder der Aluminiumfolie

Zurück zum Blog 14. Juli 2020 Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Heinrich Alfred Gautschi war ein Pionier der Aluminiumindustrie. Ein Porträt von Gautschi ist Teil der Sammlung von Museum Aargau. Heinrich Alfred Gautschi, geboren 1871 in Menziken, war ein Pionier der Aluminiumindustrie. 1897 übernahm er eine mechanische Werkstätte, aus welcher 1905 die Aluminiumwarenfabrik Gontenschwil AG entstand. Das Gemälde stammt vom österreichisch-schweizerischen Maler und Grafiker Rico Edelhofer (1892-1987), der ab 1936 in Lugano lebte und arbeitete. Porträt Alfred Gautschi, 1954, 81 x 59.7 cm, Öl auf Leinwand, Holzrahmen, Inv.-Nr.-K-18755 © Museum Aargau Zur selben Zeit machte er erste Versuche mit dem Walzen von Aluminium. Am 15. April 1905 liess er seine Walztechnik zur Herstellung von Aluminiumfolien patentieren. Die Produktion von Aluminiumprodukten wurde diversifiziert und erweitert. Neben Walzprodukten wurden nun auch Küchenprodukte hergestellt. Im Jahr 1936 wurde in diesem Zusammenhang der Kochgeschirr-Hersteller Ferdinand Sigg AG, Frauenfeld, übernommen. In den weiteren Jahren wurde die Produktepalette weiter ausgebaut. Es wurden nun auch Teile für den Häuserbau und die Luftfahrtindustrie hergestellt. Die von Gautschi gegründete Firma existiert noch heute und ist Teil der Alu Menziken Gruppe, deren Mehrheitsaktionärin bis 2007 die Familie Gautschi war. Von Rudolf Velhagen Von Rudolf Velhagen Rudolf Velhagen stellt hier regelmässig Trouvaillen, Raritäten und überraschende Schätze aus der Sammlung von Museum Aargau vor. Diese umfasst rund 50'000 Objekte. Ein grosser Teil davon lagert im Sammlungszentrum Egliswil. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorien Schätze aus der Sammlung 20./21. Jh. Kommentare

 
Schloss Wildegg

Räume mieten für Hochzeit und andere Anlässe

Räume buchen Datum wählen Ab dem 1. Januar des aktuellen Jahres sind Buchungsanfragen für das darauffolgende Jahr möglich. Ihre Auswahl Übersicht schliessen Buchungsliste Sie können bis zu drei Angebote gleichzeitig anfragen. Weiter Veranstaltungsart Trauung Ziviltrauung Freie Trauung Kirchliche Trauung Business-Anlass Kulturelle Veranstaltung Feier Steh-Apéro Bankett Kapazität Filter entfernen Für diese Filterkriterien konnten leider keine Angebote gefunden werden. Schloss Wildegg Buchbar von April bis Oktober Maximal 200 Personen Schlossscheune Hochzeit, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen in repräsentativem Ambiente Zur Liste hinzufügen Maximal 200 Personen Schlossscheune mit Lindenterrasse Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 120 Personen Schlossscheune mit Schlosshof Flexibles Angebot mit Innen- und Aussenbereich für Hochzeiten, Business-Events und Veranstaltungen Zur Liste hinzufügen Maximal 25 Personen Bistro Erlachhaus Reservation für Apéro, Lunch oder Kindergeburtstag Zur Liste hinzufügen Maximal 15 Personen Dachstock Erlachhaus Private Feiern, Business-Events und kulturelle Veranstaltungen im kleinen Rahmen Zur Liste hinzufügen Maximal 45 Personen Ziviltraulokal Eingangshalle Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Maximal 21 Personen Ziviltraulokal Salon Dieser Raum ist über das Zivilstandsamt Lenzburg buchbar Impressionen

 
Museum Aargau

Mit dem musikalischen Burgfräulein durch den Wildegger Schlossgarten

Zurück zum Blog 19. August 2020 Kategorie Schlossgeschichten Begleiten Sie das mittelalterliche Burgfräulein durch den Wildegger Schlossgarten und geniessen Sie eine kurze Zeitreise mit Gesang und Lautenklang. Von Museum Aargau Von Museum Aargau Das Team von Museum Aargau zeigt an dieser Stelle digitale Einblicke in die Museumsstandorte. Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Schlossgeschichten Kommentare

Gradian
Blick in die Halle des Sammlungszentrums Egliswil

Sammlungszentrum Egliswil

Schatzkammer
der Sammlung

Das Sammlungszentrum Egliswil ist die Schatzkammer der Sammlung von Museum Aargau. Die Sammlung umfasst rund 50'000 Objekte. Besuchen Sie das Sammlungszentrum im Rahmen einer öffentlichen Führung.

DIE SAMMLUNG

 
Ein gelber Heizlüfter, Objekt im Sammlungszentrum Egliswil

Die Sammlung
Museum Aargau

Rund 50'000 Objekte zur Aargauer Geschichte  

 
Grosses Handy in der Hand eines Benutzers, auf dem Bildschirm ist die "Sammlung online" von Museum Aargau dargestellt.

Sammlung
online

Entdecken Sie ausgewählte Objekte digital  

DIENSTLEISTUNGEN

 

Wir unterstützen Sie gerne

Dienstleistungen

Objektausleihe, Reproduktionen, Beratung und Schenkungen

SAMMLUNG BESUCHEN

 
Ein Mann präsentiert im Sammlungszentrum Egliswil einen historischen Kelch. Neben und hinter dem Mann steht eine Besuchergruppe.

Öffentliche
Führungen

Veranstaltungskalender  

 
Alte Bücher auf einem Tisch

Anreise: So
finden Sie uns

Anfahrt mit Auto und öV  

Das Sammlungszentrum in 43 Sekunden