Vindonissa Museum

Vitrine AKTUELL

Preis: Im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: Nicht erforderlich 30 Grabsteine aus Vindonissa: Sprechende Steine und ihre Schicksale Die Kantonsarchäologie Aargau gestaltet die "Vitrine AKTUELL" im Vindonissa Museum jedes Jahr neu. Thema sind aktuelle Grabungen, aussergewöhnliche Funde oder Forschungsergebnisse. Entdeckung einer mittelalterlichen Siedlung Die "Vitrine AKTUELL" 2025/2026 präsentiert erste Erkenntnisse aus der Steimet in der Gemeinde Wölflinswil. Dort kam 2023 ein bisher unbekannter und schon vor 900 Jahren aufgegebener Ortsteil ans Licht. Überraschend fanden sich im ländlichen

 
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Foxtrail Buchen Sie Ihr Foxtrail-Erlebnis direkt online über www.foxtrail.ch. 150 Jagt den Fuchs, löst knifflige Rätsel und entdeckt das Drachenschloss Der Fuchs braucht eure Hilfe, um Bärtschi zu finden! Er sei der Schreiber und Berater von Landvogt Peter Bucher auf der Lenzburg. Zweifel sind angebracht! Nur wer clever ist, kann dem Fuchs auf dem gefährlichen Weg ins Schloss zu Bärtschi folgen. Der Foxtrail Schloss Lenzburg führt vom Bahnhof vor die Stadttore, wo sich der Fuchs erstmals bei Euch meldet, bevor er seine Spur durch die malerische Altstadt bis zum Fuss des Schlossbergs legt. Richtig

 
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Gradian

Museumsblog

Nie wieder schlechte Eier mit dem Eier-Prüfgerät MIREX

Ist dieses Ei noch gut? Die 1970er Jahre mit ihrer Bandbreite an – sagen wir mal – praktischen Erfindungen haben da ein Ass im Ärmel. Der Blog Museum Aargau präsentiert: das Eier-Prüfgerät MIREX.

Man kennt das, beim Frühstück steht auch ein Ei auf dem Speiseplan, doch der Einkauf liegt schon eine Weile zurück. Das einzige verbliebene Ei im Kühlschrank erweckt daher schon leichten Salmonellenverdacht. Die Frage stellt sich: Ist es noch gut? Doch keine Sorge: «ELECTRO MIREX sagt Ihnen dies augenblicklich und mit Sicherheit», so die Werbung für das sogenannte Eier-Prüfgerät, das die Aargauer Firma Injecta in den 1970er Jahren erfand. Ein Exemplar ist Teil der Sammlung Museum Aargau.

Die Wunder der modernen Technik

Das Gerät, welches aussieht wie ein übergrosser Eierbecher, funktioniert mit einem einfachen optischen Trick. Denn beim fortschreitenden Alter eines Eis wächst die im Ei enthaltene Luftblase. Diese kann mit dem Prüfgerät, welches über eine Lampe und einen Spiegel verfügt, sichtbar gemacht werden, um so je nach Grösse der Blase die Frische des Eis festzustellen. Die Einführung des Geräts zog dabei durchaus auch Aufmerksamkeit auf sich und so erschien im Magazin Der Spiegel 1972 ein Artikel darüber.

Ein Aargauer Original aus Teufenthal

Das Gerät stammt aus dem Hause der Injecta AG aus Teufenthal. Die Druckgiesserei Injecta AG startete im August 1921 ihren Betrieb mit 24 Mitarbeitern in Teufenthal. In der Fabrik kam erstmals das "Druckgussverfahren" zur Anwendung, bei dem Schmelzgut mittels eines Zylinders schnell und unter hohem Druck in eine Metallform eingeschossen wird.

Internationale Bedeutung erlangten die Produkte der Injecta AG, weil sie wichtige Komponenten für die Elna-Nähmaschine, den Philips-Elektrorasierer, das Jura-Dampfbügeleisen und die BMW-Motorräder herstellte. Den grössten Anteil der Produktion machten jedoch Einzelteile für die verschiedensten Sparten der Maschinenindustrie aus.

Daneben stellte die Firma auch mehrere Eigenprodukte unter dem Markennamen "INCA" her. Dazu gehören der 1925 patentierte Zähler für Textilmaschinen, eine Kreissäge, ein Kirschenentsteiner oder eine kleine Vase für eine einzelne Blume, die auch zum Injecta-Bestand im Sammlungszentrum Egliswil gehören.

Wie das Eierprüfgerät Mirex in die Sammlung Museum Aargau kam

Nach einem Höhenflug der Firma in den 1970er Jahren schwand der Erfolg des Unternehmens leider zunehmend und es musste 2011 die Tore endgültig schliessen. Nachdem die Firma im Jahr 2011 liquidiert wurde, konnten einige bedeutende Objekte von einem ehemaligen Firmenmitarbeiter für die Historische Sammlung im Jahr 2012 erworben werden.

So kam unter wohl etwas nützlicheren Gegenständen aus dem Hause Injecta auch das MIREX Eier-Prüfgerät in die Historische Sammlung und ist doch ein interessantes Zeugnis eines gewissen Techno-Optimismus und dem Aufkommen multifunktionaler Gadgets. Doch gewiss ist diese Zeit noch lange nicht vorbei und wohl auch in Zukunft erwartet die Historische Sammlung noch so manche Absurditäten der menschlichen Einfallskraft.

Kleiner Tipp zum Schluss: Derselbe Test am Ei kann auch durchgeführt werden, indem das Ei in ein Wasserbad gelegt wird. Je grösser die Luftblase, desto höher steigt das Ei. Schwebt es im Wasser, dann sollte es nicht mehr konsumiert oder zumindest sehr gut gekocht werden.

Von Lukas Becker

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Kommentare

Werner Maurer

Wir haben uns vor 50 Jahren köstlich amüsiert, als uns Lehrlingskollege Armando den Prototypen vorgeführt hatte. Solche Fehlleistungen waren vielleicht der Anfang vom Ende.

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