Klosterhalbinsel Wettingen

Ab ins Kloster!

Workshop für Schulen Geeignet für 3. bis 9. Klasse 150 3. bis 9. Klasse – Crashkurs für Novizen und Novizinnen Mit Gänsekiel und Tinte alte Handschriften abschreiben, bei Krankheiten das richtige Kraut verabreichen und nur mit Zeichensprache nach mehr Brot verlangen… Ein Novize im frühneuzeitlichen Kloster muss so einiges lernen. Nicht jeder hat das Zeug zum Mönch. Im Workshop lernen die Schüler und Schülerinnen das Leben im Kloster Wettingen und dessen Geschichte kennen und stellen sich verschiedenen Prüfungen. Wer besteht, könnte direkt ins Kloster eintreten! Workshop "Ab ins Kloster!" von Museum

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Rätseltour: Die verborgene Botschaft

Rätseltour für Schulen Geeignet für 5. bis 12. Klasse 120 5. bis 12. Klasse – Rätseltour durch das Klostergelände Was geschah am 29. Mai 1762 im Kloster Wettingen? Auf der selbständigen Rätseltour folgen die Schülerinnen und Schüler den geheimnisvollen Aufzeichnungen des Freskenmalers Eustachius Gabriel. Nur wer die Aufgaben löst und die Spiegel-Pyramide von Eustachius richtig benutzt, erfährt: Was ist damals im Kloster passiert? Und was beschäftigte die Klostergemeinschaft im Zeitalter der Aufklärung? Das Spiel führt durch das ganze Klostergelände und in die historischen Gebäude. Ein spannendes

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Hinter Klostermauern

Führung für Schulen Geeignet für 2. bis 9. Klasse 90 2. bis 9. Klasse – Geschichten über den Alltag im Kloster Wie lebten die Mönche einst im Kloster Wettingen? Auf einem Rundgang entdeckt die Klasse die Geschichte des Klosters und erhält spannende Einblicke in den Alltag der Mönche. Ganz Mutige schleichen sich an Orte, wo der Zutritt früher nur den Mönchen gestattet war. Führung für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Hinter Klostermauern" (1,5 Stunden). Geeignet für: 2. bis 9. Klasse. Geschichten über den Alltag im Kloster

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Hinter Klostermauern

Führung für Schulen Geeignet für 2. bis 9. Klasse 60 2. bis 9. Klasse – Geschichten über den Alltag im Kloster Wie lebten die Mönche einst im Kloster Wettingen? Auf einem Rundgang entdeckt die Klasse die Geschichte des Klosters und erhält spannende Einblicke in den Alltag der Mönche. Ganz Mutige schleichen sich an Orte, wo der Zutritt früher nur den Mönchen gestattet war. Führung für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Hinter Klostermauern" (1 Stunde). Geeignet für: 2. bis 9. Klasse. Geschichten über den Alltag im Kloster

 
Schloss Wildegg

Vom Garten in den Parfumflacon

Workshop für Schulen Geeignet für 5. bis 12. Klasse 150 5. bis 12. Klasse – Einen eigenen Duft kreieren Bei diesem Workshop lernt die Klasse Schloss Wildegg und seinen fantastischen Garten kennen. Dabei befasst sie sich auch mit dem oft vernachlässigten Geruchssinn. Der grosse Garten von Wildegg verströmt je nach Jahreszeit andere Düfte, die sich mit der richtigen Technik auch aufbewahren lassen. Nach einer Führung durch die Pflanzenwelt Wildeggs mischen die Schülerinnen und Schüler ihr eigenes Parfum. Dabei erleben sie, wie verschieden unsere Duftvorlieben sind. Das Schloss wartet mit weiteren

 
Schloss Hallwyl

Nachts durchs Schloss: Löse das Rätsel um die verschwundene Braut

Rätseltour für Gruppen Buchbarkeit 23. November 2026 bis 6. März 2027 Geeignet für Erwachsene, Kinder ab ca. 10 Jahre 75 inkl. Sonderöffnung und Eintritte Rätseltour für die ganze Familie durch Schloss Hallwyl Unternimm mit Freunden und Familie eine mystische Rätseltour durchs dunkle Schloss Hallwyl. Museum Aargau lädt von November bis März, wenn das Schloss im Winterschlaf versinkt, zur Rätseltour "Nachts durchs Schloss". Ausgerüstet mit Plan, Laterne und Walkie-Talkie führt das Abenteuer durch alte Gemäuer, Räume und Geheimgänge. In der Tasche mit dabei: eine geheimnisvolle Einladung zu einer

 
Schloss Hallwyl

Himmlische Düfte und Pestgestank

Workshop für Schulen Geeignet für 5. bis 12. Klasse 150 5. bis 12. Klasse – Eine Duftreise vom Mittelalter bis in die Neuzeit Auf dem Rundgang durchs Schloss schnuppert die Klasse am mittelalterlichen Klosterleben von Udelhild und am Militärdienst von Johannes in der Karibik. Von den Sklavenplantagen schickte dieser im 18. Jahrhundert exotisch duftende Waren in die Heimat. Die Schülerinnen und Schüler räuchern Harze, Samen und Kräuter. Einst hoffte man, sich damit vor der Pest zu schützen. Im Duftlabor kreieren alle ihr Lieblingsparfum und nehmen ein Flacon davon mit. Workshop für Schulen

 
Legionärspfad Vindonissa

Sommer-Familiensonntag in Vindonissa

480 Die Römer gehen baden: Spiel und Spass für die ganze Familie Die Legionäre und Römerinnen von Vindonissa bieten im Juli 2026 vier Sommer-Familiensonntage für Kinder ab 3 Jahren an. Auf dem Programm stehen Aktivitäten rund um Wasser und Badefreuden. Im Legionärspfad Vindonissa in Windisch arbeiten kleine Baumeisterinnen und Baumeister gemeinsam an Wasserleitungen, Wandmalereien und Brückenbögen. Zudem locken entspannende Fussbäder und duftende Massageöle. Im römischen Garten vom Vindonissa Museum in Brugg werden Enten gefischt und Mosaike ausgemalt. Beide Museumsstandorte bieten zudem interaktive

 
Vindonissa Museum

Sommer-Familiensonntag in Vindonissa

240 Die Römer gehen baden: Spiel und Spass für die ganze Familie Die Legionäre und Römerinnen von Vindonissa bieten im Juli 2026 vier Sommer-Familiensonntage für Kinder ab 3 Jahren an. Auf dem Programm stehen Aktivitäten rund um Wasser und Badefreuden. Im Legionärspfad Vindonissa in Windisch arbeiten kleine Baumeisterinnen und Baumeister gemeinsam an Wasserleitungen, Wandmalereien und Brückenbögen. Zudem locken entspannende Fussbäder und duftende Massageöle. Im römischen Garten vom Vindonissa Museum in Brugg werden Enten gefischt und Mosaike ausgemalt. Beide Museumsstandorte bieten zudem interaktive

 
Vindonissa Museum

Vom antiken Samen bis zur Pflanze

Führung für Gruppen 60 Rundgang durch den römischen Garten und das Museum Der rekonstruierte römische Ziergarten ist eine Oase der Sinnlichkeit und Erholung. Genau so hätte er zu Zeiten des Legionslagers Vindonissa dem Legionskommandanten zur Erholung dienen können. Erleben Sie auf einer Führung die antike Pflanzenvielfalt und Gartenarchitektur mit ihren Wasserspielen und Springbrunnen. Zu sehen sind nebst Granatapfel, Weinreben und Flaschenkürbis erstmals auch Pflanzenfunde aus der archäobiologischen Forschung zu Vindonissa. Führung für Gruppen im Vindonissa Museum: "Vom antiken Samen bis zur

Gradian

Museumsblog

Prominenz auf Schloss Lenzburg: Geschichten aus dem Gästebuch

Auf Schloss Lenzburg war früher Prominenz aus aller Welt zu Gast. Nachzulesen ist dies im Gästebuch der Familie Ellsworth, den letzten privaten Besitzern der Lenzburg.

Der amerikanische Grossindustrielle James Ellsworth gab das Gästebuch 1911 im Zuge des Erwerbs von Schloss Lenzburg bei der Firma "Michallet" in Frankreich in Auftrag. Sein Sohn Lincoln sorgte mit pionierhaften Polarexpeditionen für grosses Aufsehen.

Das in der Sammlung Museum Aargau aufbewahrte Gästebuch ist in Ziegenleder eingefasst und weist auf dem Deckel die Einprägung "SCHLOSS LENZBURG" auf. Der Buchdeckel ist mit blindgeprägten Stempeln und Streicheisenverzierungen versehen. Die im Gästebuch enthaltenen unbeschnittenen Büttenpapierblätter entsprechen mit einem 37 cm hohen Buchrücken dem Format "Gross-Quart".

Bundesräte auf Schloss Lenzburg

Die Familie Ellsworth erhielt Besuch aus aller Welt: Ins Gästebuch eingetragen haben sich etwa George Ellery Hale, amerikanischer Astronom, und die deutsche Opernsängerin Erika Wedekind, die selbst auf Schloss Lenzburg aufgewachsen ist.

Nachgewiesen ist ebenfalls ein Eintrag eines Besuches von fünf Bundesräten (Edmund Schulthess, Robert Haab, Heinrich Häberlin, Giuseppe Motta, Karl Scheurer), wichtigen eidgenössischen Diplomaten und hohen Bundesbeamten im Rahmen eines "Bundesratsreisli" am 1. September 1928.

Vermögende Schlossbewohner-Familie

Das Gästebuch ist für die Sammlung Museum Aargau von grösster Bedeutung, weil es vom Leben der letzten privaten Besitzer der Lenzburg zeugt. Denn Schlossgeschichte ist immer auch Familiengeschichte: James Ellsworth, der mit Kohleminen und im Bankgeschäft reich geworden war, kaufte Schloss Lenzburg 1911 für 550'000 Schweizer Franken, was heute rund fünf Millionen Franken entspricht. Er erwarb in ganz Europa Antiquitäten und stellte sie in den Räumlichkeiten aus, so etwa im "Amundsen-Zimmer" im Südturm.

Sein Sohn Lincoln, der das Schloss 1925 geerbt hatte, plante dort zusammen mit dem Norweger Roald Amundsen zahlreiche Polarexpeditionen. Im gleichen Jahr hatten sie in zwei Dornier-Wal-Flugbooten einige Kilometer vor Erreichen des Nordpols im Eis notlanden müssen. Sein zweiter Versuch 1926 von Spitzbergen her kommend mit der Landung in Teller (Alaska) gilt als erstes zweifelsfreies Überfliegen des Nordpols.

Von Rudolf Velhagen

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