Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Einführung ins Parlatorium

Diskussionslabor für Schulen Geeignet für Ab 7. Klasse 45 Ab 7. Klasse – Einführung ins Archiv der Fragen mit Diskussionsrunde Die Einführung bietet Schulklassen einen vertieften Zugang ins Parlatorium. Im gemeinsamem Austausch mit einem Host tauchen die Schülerinnen und Schüler in die verschiedenen Stationen des Parlatoriums ein. Dabei begegnen sie Fragen zum Thema Glaube, Macht und Wissen. In der anschliessenden Kurzdiskussion sind dann die Schülerinnen und Schüler am Zug: Es wird diskutiert, argumentiert und vermeintlich Wahres in Frage gestellt. Das Diskussionslabor wurde mit Schülerinnen

 
Schloss Hallwyl

Coop Open Air Cinema

300 Kinogenuss in einzigartiger Schlossatmosphäre Kino-Genuss mit Blick aufs idyllische Schloss Hallwyl. Vom 22. August bis 15. September 2026 findet vor den Schlosstoren das Coop Open Air Cinema Schloss Hallwyl statt. Museum Aargau lädt vor der Vorstellung zu Kurzführung im Schlosshof ein. Coop Open Air Cinema auf Schloss Hallwyl: Kinogenuss in einzigartiger Schlossatmosphäre

 
Vindonissa Museum

Wo sich Eichenlaub und Granatapfel treffen

Themen-Tour für Erwachsene Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 75 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich (für Gruppen empfohlen) 75 Entdeckungsreise durch Garten und Museum mit Audioguide Erleben Sie den römischen Garten von Vindonissa auf einem Audio-Rundgang. Die Themen-Tour "Wo sich Eichenlaub und Granatapfel treffen" lädt zur sinnlichen Entdeckungsreise mit einer Archäologin, einem Archäobiologen und einem Gärtner. Die rund 450 Quadratmeter grosse Anlage mit rund 40 Pflanzenarten ist in ihrer Dimension einzigartig in der Schweiz. Die Themen-Tour führt durch Garten und Museum.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Sommerserenade – Luftige Abendklänge

75 Sommerliches Konzert mit argovia philharmonic im Abthof Geniessen Sie einen lauen Sommerabend mit dem Bläserensemble des argovia philharmonic auf der Klosterhalbinsel Wettingen. Im Abthof ertönen klassische Klänge, während sich der Sommerabend langsam in die Nacht verabschiedet. Museum Aargau bietet vor dem Konzert eine Kurzeinführung zum Kloster Wettingen an (im Ticketpreis inbegriffen). Bei schlechter Witterung findet das Konzert in der Klosterkirche statt. Sommerserenade auf der Klosterhalbinsel Wettingen: Luftige Abendklänge. Sommerliches Konzert im Abthof mit argovia philharmonic.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Internationaler Museumstag

420 Ausstellungen und Führungen zu 800 Jahren Klostergeschichte Die Klosterhalbinsel Wettingen bietet am Internationalen Museumstag spannende Entdeckungsreisen durch 800 Jahre Klostergeschichte. Entdecken Sie die frisch restaurierte Klosterkirche sowie die neue Ausstellung in Mönchskirche und Kreuzgang. Um 13.00 und 14.30 Uhr finden öffentliche Führungen durch das Kloster statt. Im Parlatorium wird zudem über Generationen hinweg lustvoll diskutiert, philosophiert – und vermeintlich Wahres infrage gestellt. Internationaler Museumstag auf der Klosterhalbinsel Wettingen: Ausstellungen und Führungen

 
Schloss Hallwyl

Bogenschiessen

330 Tauchen Sie ein in die Bogenschiesskunst des Mittelalters Tauchen Sie ein in die Bogenschiesskunst des Mittelalters. Angeleitet durch Museumsfreiwillige können sich Kinder und Erwachsene am mittelalterlichen Langbogen üben. Nicht nur für die Jagd waren Bogen von Bedeutung, sondern auch im Kriegsfall. Erfahren Sie mehr über den Umgang mit diesen beeindruckenden Waffen. Bogenschiessen wie im Mittelalter auf Schloss Hallwyl. Ein Angebot mit Museumsfreiwilligen von Museum Aargau.

 
Schloss Wildegg

Barbara von Salis – eine Bündnerin auf Schloss Wildegg

50 Eine 266 Kilometer lange Reise zum Glück Eine Führung über eine aussergewöhnliche Frau aus einflussreichem Bündner Adel: 1689 nimmt ein Brautzug die beschwerliche Reise von Soglio (Bergell) nach Wildegg unter die Füsse und Hufe. Die Braut heisst Barbara von Salis, der Bräutigam ist Bernhard von Effinger. Öffentliche Führung auf Schloss Wildegg: "Barbara von Salis – eine Bündnerin auf Schloss Wildegg". Eine 266 Kilometer lange Reise zum Glück

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit

60 Allgemeine Klosterführung 1227 wurde auf der Limmathalbinsel das Kloster Maris Stella gegründet. Über 600 Jahre lebten, arbeiteten und lehrten hier Mönche des Zisterzienserordens. Bis heute ist das Kloster Wettingen ein lebendiger Bildungsort; erst als Lehrerseminar, danach als Kantonsschule. Tauchen Sie auf dieser Führung ein in die Geschichte und die Lebenswelt des Klosters von seiner Gründung im Mittelalter bis zur Gegenwart. Öffentliche Führung auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Im Kloster Wettingen durch Raum und Zeit". Allgemeine Klosterführung

 
Schloss Wildegg

Duftzeitreise

Workshop für Gruppen 90 Schlossgeschichte durch die Nase, parfümiert mit selbst kreiertem Duft Auf einer Duftreise durchs Schloss Wildegg bewegen Sie sich durch 500 Jahre Schlossgeschichte. Passende Düfte lassen Sie tief in die Vergangenheit eintauchen: Wie roch es in der Schlossküche? Wer hüllte das Jagdzimmer in Tabakrauch? Und zu wem gehörte dieser betörende Parfumduft im Salon? Nach dem Rundgang kreieren Sie Ihr eigenes Parfum, das Sie in einem Flacon mitnehmen. Workshop für Gruppen auf Schloss Wildegg: "Duftzeitreise". Schlossgeschichte durch die Nase, parfümiert mit selbst kreiertem Duft

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Die Klostergärten im Wandel der Zeit

Führung für Gruppen 90 Entdeckungsreise durch Klosterpark und historische Gärten Die Zisterziensermönche und Laienbrüder hatten auf der Klosterhalbinsel Wettingen reichhaltige Gärten angelegt. Diese werden bis heute aufwändig gepflegt und genutzt. Erleben Sie auf dieser Führung die Vielfalt dieses kulturellen und ökologischen Erbes. Tauchen Sie ein in die Geschichte der Gartenanlagen und erfahren Sie mehr über deren Restauration und heutige Nutzung. Buchbare Führung für Gruppen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Die Klostergärten im Wandel der Zeit" (90 Minuten). Entdeckungsreise durch

Gradian

Museumsblog

Legendärer Aargauer Schlitten: Der Küttiger "Frosch"

Der Winterzauber verwandelte auch dieses Jahr das Flachland in eine weiss bedeckte Schneelandschaft. Ausgerüstet mit einem guten Schlitten verlockt da so mancher Hügel und Berg mit einer rasenden Abfahrt.

Obwohl viele zum modernen Bob oder zum berühmten Davoser greifen werden: Einige dürften vielleicht doch den legendären Schlitten nutzen, den der Aargau hervorgebracht hat: den sogenannten "Küttiger Frosch".

Der originale Frosch aus dem 19. Jahrhundert

In der Sammlung des Museums Aargau ruht ein originaler "Frosch" aus dem 19. Jahrhundert, für dessen Herstellung die Gemeinde Küttigen bekannt war. Es handelt sich dabei um einen relativ einfach gestalteten Schlitten. Dieser wurde wohl vor allem von Kindern benutzt. Am unteren Rand der beiden nach vorne geschwungenen Holzstützen sind eiserne Kufen angebracht. Die Sitzfläche aus Holz weist derweil einen charakteristischen Schwung auf. Beim Material handelt es sich sehr wahrscheinlich um stabiles Buchenholz.

Wieso dieser Schlitten den Namen Frosch bekam, ist nicht genau bekannt. Möglicherweise liegt dies daran: Aufgrund der Bauweise bei der Abfahrt mit solch einem Schlitten mussten die Beine ausgestreckt nach oben gehalten werden. Dadurch bekam die darauf sitzende Person quasi Froschbeine.

Der Name des "Froschs" ist auf jeden Fall über Küttigen hinaus bekannt und ist spätestens seit der 1846 von Andreas Dietsch geschriebenen Mundart-Version der Bachfischet-Verse überliefert. Dabei handelte es sich in seiner ursprünglichen Form wohl um eine Art Spottvers der Aarauer Bevölkerung gegenüber den Nachbarn aus Küttigen. Doch, ob etwas abwertend gemeint oder nicht, durch die Verse wurde der Schlitten in der Feier des Bachfischet bis heute verewigt.

Der neue "Frosch" von Christina Rüetschi

Lange Zeit wurde der Schlitten dann nicht mehr hergestellt und konnte nur noch in Sammlungen und versteckt in Privatbesitzen überdauern. Doch in jüngster Zeit wurde dem "Frosch" auch ausserhalb der Versform zu einem zweiten Leben verholfen. Die studierte Produkte- und Industriedesignerin Christa Rüetschi, deren Urgrossvater einst die originalen Frösche herstelle, schuf nämlich im Jahr 2013 eine moderne Variante des Traditionsschlittens.

Das Modell entstand im Verlaufe ihres Studiums und besteht wie das Original im Wesentlichen aus Holz mit Kufen aus Metall. Mit dem leichteren, aber trotzdem strapazierfähigen Eschenholz gelang es ihr, den Schlitten im Vergleich zum Original handlicher zu machen. Die Freiräume zwischen den Streben geben ihm zudem ein luftiges Aussehen. Die neuen "Frösche" wurden dann in einer kleinen Serie in einer Schreinerei in Schaffhausen sorgfältig von Hand hergestellt.

Aargauer Tradition und Innovation

Solch ein bedeutendes Werk konnte sich natürlich die Sammlung von Museum Aargau nicht entgehen lassen. Deshalb erwarb das Museum Aargau ein Exemplar des modernen Schlittens, um dem altehrwürdigen Frosch Gesellschaft zu leisten. Denn als ein Zeugnis des aargauischen Traditionshandwerks und Designs stehen beide Schlitten für die überraschende Vielfalt des Kantons Aargau und dessen weitreichende Geschichte von Handwerk, Kreativität und Industrie.

Um dies zu würdigen sind beide Schlitten 2021 in der Sonderausstellung "Von Menschen und Maschinen" in Windisch zu sehen. Zu sehen sind sie in der Spiegelhalle inmitten von über 150 anderen Aargauer Erzeugnissen aus der Industriegeschichte. Wie auch die Ausstellung selbst widerspiegeln die beiden "Frösche" das interessante Zusammenspiel zwischen Tradition und Innovation des zwar kleinen, doch dynamischen Kantons und Industriestandorts Aargau.

Von Lukas Becker

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