Schloss Wildegg

Mit dem Gesinde durchs Schloss

Führung für Gruppen 60 Führung im Kostüm: Magd oder Knecht erzählen vom Schlossalltag Kammermagd und Schlossknecht sind von früh bis spät im Schloss unterwegs. Auf ihren Gängen in Küche, Esszimmer und

 
Legionärspfad Vindonissa

Medizin im Legionslager

Führung für Gruppen 90 Römische Heilkunst und Medizingeschichte Das erste Spital der Schweiz stand vor 2000 Jahren in Vindonissa und in seinen 60 Krankenzimmern wurden bis zu 300 Legionäre behandelt.

 
Schloss Wildegg

Mäusejagd auf Schloss Wildegg

Führung für Schulen Geeignet für 1. Klasse, Kindergarten und Hortgruppen 60 nicht parallel buchbar Kindergarten bis 1. Klasse – Durchs Schloss mit Magd und Mäusen Die Magd ist empört: Im Schloss treib

 
Schloss Lenzburg

Lenzburgiade

Daten der Konzerte im Schloss Lenzburg (weitere Konzerte auf dem Metzgplatz der Stadt Lenzburg) 120 So klingt der Sommer – Das einzigartige Open-Air-Musikfestival Die Lenzburgiade präsentiert jeweils

 
Vindonissa Museum

Leben in der Legion

Führung für Schulen Geeignet für Ab 4. Klasse 90 Ab 4. Klasse – Entdeckt die Dauerausstellung Für nahezu 100 Jahre war Vindonissa ein wichtiger Stützpunkt für drei Legionen Roms. Die Funde aus zahlrei

 
Vindonissa Museum

Leben in der Legion

Führung für Schulen Geeignet für Ab 4. Klasse 60 Ab 4. Klasse – Entdeckt die Dauerausstellung Für nahezu 100 Jahre war Vindonissa ein wichtiger Stützpunkt für drei Legionen Roms. Die Funde aus zahlrei

 
Kloster Königsfelden

Leben im mittelalterlichen Kloster

Führung für Schulen Geeignet für 1. bis 9. Klasse 60 Nicht mit "6000 Legionäre und 2 Königinnen" buchbar 1. bis 9. Klasse – Nonnen und Mönche im Kloster Königsfelden Sieben Mal am Tag beten? Hinter Kl

 
Schloss Lenzburg

In der Drachenburg

Führung für Schulen Geeignet für Kindergarten bis 2. Klasse 60 nicht parallel buchbar Kindergarten bis 2. Klasse – Mit zwei kleinen Rittern durchs Mittelalter Ritter Guntram und Bertram nehmen die Kin

 
Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden und seine Glasfenster

Führung für Gruppen 90 Geschichten von Heiligen und Herrscherinnen An der Stelle, wo König Albrecht ermordet wurde, gründete seine Witwe das Kloster Königsfelden. Sie und ihre Tochter Agnes von Ungarn

 
Kloster Königsfelden

Kloster Königsfelden und seine Glasfenster

Führung für Gruppen 60 Geschichten von Heiligen und Herrscherinnen An der Stelle, wo König Albrecht ermordet wurde, gründete seine Witwe das Kloster Königsfelden. Sie und ihre Tochter Agnes von Ungarn

Gradian

Museumsblog

Das Berner Wappenbuch des Hans Ulrich Fisch I. von 1622

Das Berner Wappenbuch von 1622 ist ein bedeutendes kunsthistorisches Objekt. Gleichzeitig verweist es auch auf die ehemalige Berner Herrschaft im Aargau.

Auf Streifzügen entlang der Schlösser von Museum Aargau stossen aufmerksame Beobachter immer wieder auf Überbleibsel aus der Zeit der Berner Herrschaft. An der Mauer von Schloss Lenzburg prangt beispielsweise ein grosses Wappen mit dem Berner Bär. Ein der Öffentlichkeit weniger bekannter Schatz ist das Berner Wappenbuch von 1622 aus der Sammlung Museum Aargau. Im Blog Museum Aargau gehen wir der Geschichte des bedeutsamen Kunstwerks auf die Spur.

Wappen der Berner Geschlechter und der Dreizehn Orte

Bereits die geschlossene Ansicht des Objekts vermag das Auge des Betrachters zu entzücken. Der goldgeprägte Pergamenteinband des Wappenbuches enthält als Verzierung verschiedene Prägungen und ist mit zwei roten Stoffbändern zugeknüpft.

Beim Öffnen des Buches im Format 28 cm x 19.5 cm x 2 cm kommt die ganze Pracht des Kunstwerks zum Vorschein. Auf den Vorderseiten der Blätter sind die Berner Geschlechter dargestellt, die Hinterseite ist jeweils leer. Eine Ausnahme bildet die Widmung an Johann Schaufelberger am Anfang des Buches. Dieser war Landschreiber von Erlach und möglicherweise auch der Auftraggeber des Werks. Auf die Schultheissen, die bis 1622 regiert hatten, folgen die 200 Mitglieder des Grossen Rats von Bern. Neben den Wappen der bernischen Geschlechter sind unter anderem auch diejenigen der sogenannten Dreizehn Orte der Alten Eidgenossenschaft abgebildet.

Werk von Hans Ulrich Fisch I.

Das Berner Wappenbuch wurde 1622 von Hans Ulrich Fisch I. (1583–1647) aus Aarau hergestellt. Der vielbegabte Künstler profilierte sich neben seiner Tätigkeit als Heraldiker, Topograf und Buchillustrator vor allem in der Glasmalerei. Seine künstlerischen Fähigkeiten wurden rundherum geschätzt. Obwohl er der reformierten Konfession angehörte, erhielt er etwa auch Aufträge von katholischen Institutionen. Unter den noch heute erhaltenen Wappenscheiben ist ein 1620/21 hergestellter und aus sechs Scheiben bestehender Zyklus hervorzuheben, der sich im Kreuzgang des Klosters Wettingen befindet.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit hatte er auch einige politische Ämter inne. 1624 wurde er Grossweibel und 1633 gehörte er dem Kleinen Rat an. Nachdem Hans Ulrich Fisch I. ein Jahr später zum Eherichter berufen wurde, beendete er 1644 seine Laufbahn mit dem letzten Karrieresprung im Amt des Stadtschreibers.

Das Berner Wappenbuch verbindet demnach thematisch ein kunsthistorisch bedeutendes Objekt mit den zeitweiligen Besitzern der Schlösser von Museum Aargau. Es wurde 2009 auf einer Auktion von Dobiaschofsky in Bern ersteigert und in die kantonale Sammlung aufgenommen.

Von Rudolf Velhagen

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