Klosterhalbinsel Wettingen

Europäischer Museumspreis EMYA 2024

Seit 2022 ist die Klosterhalbinsel Wettingen der zehnte Standort von Museum Aargau. Ein Teil der neuen Ausstellungen trägt die Handschrift von Schülerinnen und Schülern: Museum Aargau hat mehrere Ange

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm

Das Freiwilligenprogramm von Museum Aargau bietet spannende Angebote für freiwilliges Engagement im Museum. Bogenschützinnen, Tänzer, Gastgeber bei Veranstaltungen, Schauspielerinnen, Heraldiker, Gärt

 
Schloss Lenzburg

Wettbewerb Mittelaltertage 2024 auf Schloss Lenzburg

Museum Aargau verlost 1 Familienticket (2 Erwachsene mit max. 5 Kindern) für die Mittelaltertage auf Schloss Lenzburg. Das Ticket ist gültig für Sonntag, 28. April 2024. Jetzt an der Verlosung teilneh

 
Schloss Lenzburg

Einhorn – Eine fabelhafte Geschichte

Die Sonderausstellung wird in die Saison 2024 verlängert. Preis: im Museumseintritt inbegriffen Anmeldung: nicht erforderlich 0 Sonderausstellung: Einhorn-Darstellungen aus 700 Jahren Einhörner füllen

 
Vindonissa Museum

Römischer Garten von Vindonissa

Preis: im Museumseintritt inbegriffen 0 Gut zu wissen Der römische Garten ist jeweils von April bis Oktober während der Öffnungszeiten des Museums zugänglich. Erleben Sie den römischen Garten mit der

 
Schloss Habsburg

Schloss Habsburg virtuell

Die VR-Brillen erhalten Sie zwischen April und Oktober im Gästezentrum Preis: Eintritt frei Anmeldung: nicht erforderlich Fliegen Sie über die Habsburg von anno 1200! Setzen Sie eine Virtual Reality-B

 
Museum Aargau

Räume mieten für Hochzeit und Anlässe

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Museum Aargau

Freiwilligenprogramm: Gastgeber bei Veranstaltungen

Als Gastgeberin oder Gastgeber demonstrieren unsere Museumsfreiwilligen historisches Handwerk, bieten Kostproben vom Speiseplan der Gräfin oder des Centurios an und laden die Besucherinnen und Besuche

 
Vindonissa Museum

Essen und Trinken

Das Café lädt Sie während Ihres Besuchs zu einer Pause im Obergeschoss des Museums ein. Der Eintritt ins Café ist frei. Unser Angebot im Selbstbedienungsbereich umfasst warme und kalte Getränke. Apéro

 
Vindonissa Museum

Spurensuche - Auf der Fährte von Lupina und Anissa

Spiel-Tour für Kinder Geeignet für Ab 5 Jahre Preis Im Museumseintritt inbegriffen Dauer 45 Minuten Anmeldung Nicht erforderlich 0 Ab 5 Jahre – Folgt den Fussspuren von Lupina und Anissa Die Wölfin Lu

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Museumsblog

Schreibmaschine Swissa Junior (August Birchmeier's Söhne)

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts spielten Schreibmaschinen als Instrument für die Textverarbeitung eine immer wichtigere Rolle. In der Schweiz und im Kanton Aargau wurde diese Entwicklung von der Schreibmaschinenfabrik August Birchmeier's Söhne entscheidend mitgeprägt.

Schreibmaschine mit Schutzkoffer

Das Metallgehäuse der in der Mitte der 1950er-Jahre hergestellten Schreibmaschine (9 cm x 31 cm x 27 cm) mit gerundeten Ecken ist hellblau lackiert. Die abgeschrägte Abdeckung wird oberhalb der Tasten von einer Metallplakette "SWISSA" in Reliefschrift geschmückt. Eine zweite metallene Plakette auf dem Papierhalter komplettiert den Markennamen mit dem Zusatz "junior".

Die Schreibmaschine ist durch einen hellbraunen Schutzkoffer vor Beschädigungen geschützt und konnte mit Hilfe eines Tragegriffs mühelos transportiert werden.

August Birchmeier's Söhne

1908 gründete August Birchmeier die Stanzwerkzeugefabrik in Murgenthal. Nach seinem Tod 1922 führte seine Witwe die Werkstatt weiter und 1935 übernahmen schliesslich ihre Söhne den Betrieb: "August Birchmeier's Söhne" war geboren.

Die Armbrust auf dem Firmenemblem verknüpft das Produkt nicht nur mit dem Tell-Mythos und steht symbolisch für die Schweizer Qualität, sondern verweist auch auf das Vorgängermodell der SWISSA junior. Dieses hiess "Patria" und wurde 1944 vom bekannten Schweizer Architekten, Künstler, Hochschullehrer und späteren Nationalrat Max Bill (1908-1994) weiterentwickelt. Ihr Design inspirierte eine ganze Reihe von in Europa hergestellten Lizenzmaschinen.

Die "Patria"-Schreibmaschinen haben weiterhin eine nicht bis ins Detail geklärte Fabrikationsgeschichte. Es gilt jedoch als gesichert, dass das Modell auf den Deutschen Ingenieur Otto Haas zurückgeht. 1933 liess er es patentieren und 1936 wurde die Schreibmaschine auf der Basler Mustermesse vorgestellt. Das Ursprungsmodell wurde von der "A.G. für Schreibmaschinen-Fabrikation" in Pieterlen hergestellt. Nach deren Konkurs 1938 ging die Lizenz an die französische Firma "Japi Frères" über.

"Patria" made in Murgenthal

In den 1940er Jahren nahmen die August Birchmeier's Söhne die Produktion von "Patria"-Schreibmaschinen im Kanton Aargau in Murgenthal auf. Weitere Firmen in Europa liessen sich ebenfalls vom Schweizer Ursprungsmodell inspirieren, so stammt etwa die "Byron" in Frankreich, die "Oliver" in Grossbritannien, die "Voss privat" in Deutschland und die "Amaya" in Spanien von der Schweizer "Patria" ab. 1950 wurde diese von der Firma August Birchmeier's Söhne in SWISSA piccola umbenannt. Bei der SWISSA junior handelt es sich um das ab 1954 fabrizierte Nachfolgemodell. Auch wenn sich bei ihren Nachfolgerinnen SWISSA jeunesse und SWISSA junior4 das Design immer wieder gewechselt hat, blieb die Technik weitgehend gleich.

Von Rudolf Velhagen

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