Schloss Hallwyl

Ausgebucht: Saisoneröffnung Museum Aargau 2026

120 Start in die Saison 2026 mit mittelalterlicher Musik Museum Aargau startet mit einem feierlichen Eröffnungsanlass in die Saison 2026. Auf Schloss Hallwyl spielt mittelalterliche Musik auf – wer Lust hat, tanzt sogleich mit! Neben Grussworten von Grossratspräsident Urs Plüss gibt Museumsdirektor Dr. Marco Sigg Einblick in die Programm-Highlights 2026. Das Museumsjahr steht ganz im Zeichen des Themenschwerpunkts "Feste feiern!". Der Eintritt zum Eröffnungsanlass mit Apéro ist frei, eine Anmeldung erforderlich. Saisoneröffnung Museum Aargau 2026: Feste feiern! Vernissage auf Schloss Hallwyl.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Heilkräuter-Workshop im Klostergarten

120 Heilpflanzen kennenlernen und einen eigenen Heiltrunk herstellen Erleben Sie mit allen Sinnen die Heilkraft in den historischen Gärten der Klosterhalbinsel Wettingen. Der Workshop beginnt mit einer Führung zum Medizinalgarten und Krankenhaustrakt. Thema sind Heilkräuter damals und heute. Die Naturheilpraktikerin und Phytotherapeutin Jeannine Blum nimmt Sie mit in die Welt der Heilpflanzen. Im Workshop entsteht ein eigener Heiltrunk (Oxymel). Heilkräuter-Workshop im Klostergarten der Klosterhalbinsel Wettingen: Heilpflanzen kennenlernen und einen eigenen Heiltrunk herstellen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Heilpflanzen früher und heute

60 Heilpflanzen im Medizinalgarten entdecken Die Naturheilpraktikerin und Phytotherapeutin Jeannine Blum nimmt Sie mit auf einen sinnlichen Rundgang zum Medizinalgarten und Krankenhaustrakt des Klosters Wettingen. Thema sind Heilpflanzen früher und heute: von der Säftelehre bis zur heutigen traditionellen europäischen Naturheilkunde. Lernen Sie ausgewählte Heilpflanzen sowie deren Wirkung und Anwendung kennen – mit allen Sinnen und an einem Originalschauplatz der Klostermedizin. Öffentliche Führung auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Heilpflanzen früher und heute". Heilpflanzen im Medizinalgarten

 
Schloss Habsburg

Schlosswirtin Alice Mattenberger schenkt ein

45 Szenische Führung mit der letzten Bewohnerin der Habsburg Die legendäre Schlosswirtin Alice Mattenberger (1901-1988) wohnte als Letzte im Schloss. 45 Jahre lang verköstigte sie ihre Gäste nicht nur mit Suppe und Schinken, sondern auch mit Geschichten über die altehrwürdige Habsburg. Über ihre Vorgänger auf der Burg weiss sie bestens Bescheid. Die Wirtin selbst hat auch so manches zu erzählen: Von Gästen, die bis zum Morgengrauen sitzen blieben, von Aktivdienstlern im Rittersaal oder vom wöchentlichen Bad in Schinznach unten. Die halbe Schweiz kehrte bei der geschäftstüchtigen Wirtin ein.

 
Schloss Hallwyl

Von der Wasserburg zum Baudenkmal

60 Streifzug durch 800 Jahre Baugeschichte Auf diesem Rundgang entdecken Sie Details an den Bauten, die von Blütezeiten und Niedergang auf Hallwyl künden: Sie erfahren, wie vor 700 Jahren die künstlichen Inseln entstanden sind, warum es im Jahr 1415 lichterloh brannte und wie sich die Anlage zum repräsentativen Schloss wandelte. Ein glanzvoller Umbau um 1870 währte nur kurz, bevor das damalige Besitzerpaar Wilhelmina und Walter von Hallwyl alles zurückbauen liess und das Schloss zum Baudenkmal machte. Öffentliche Führung durch Schloss Hallwyl: "Von der Wasserburg zum Baudenkmal". Streifzug durch 800

 
Schloss Hallwyl

Stilles Örtchen, heisses Bad

60 Gesundheitsvorsorge und Krankenpflege im frühneuzeitlichen Schloss Im Hallwyler Arzneibuch aus dem 16. Jahrhundert findet sich für jedes Leiden ein Rezept. Heilpflanzen wuchsen rund ums Schloss. Genützt haben die Arzneimittel aber längst nicht immer: Pest und Aussatz befielen auch Adlige, und so manche Geburt endete tödlich. Durch Schüttsteine und Aborterker entsorgten die Menschen auf dem Schloss ihren Abfall. Im Schlamm der Wassergräben haben Reste die Jahrhunderte überdauert. An den archäologischen Funden lässt sich ablesen, wie man einst auf Hallwyl lebte. Ein Rundgang zu Gesundheit

 
Schloss Lenzburg

Künstlerinnen, Industrielle und ein Polarforscher

60 Die illustren Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg Entdecken Sie auf einer Führung die faszinierenden Geschichten der Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg. Zwischen 1853 und 1956 war das Schloss in privatem Besitz. Die Wedekinds mit Dichter Frank und Sängerin Erika verbrachten hier ihre Jugend. Später wohnten der amerikanische Industrielle Augustus E. Jessup und seine Frau Lady Mildred Bowes Lyon auf dem Schloss, gefolgt von Polarforscher Lincoln Ellsworth. Die letzte Besitzerin, Pilotin Marie Louise Ellsworth-Ulmer, übergab Schloss Lenzburg schliesslich 1956

 
Schloss Hallwyl

Von der Wasserburg zum Baudenkmal

Führung für Gruppen 90 Streifzug durch 800 Jahre Baugeschichte Auf diesem Rundgang entdecken Sie Details an den Bauten, die von Blütezeiten und Niedergang auf Hallwyl künden: Sie erfahren, wie vor 700 Jahren die künstlichen Inseln entstanden sind, warum es im Jahr 1415 lichterloh brannte und wie sich die Anlage zum repräsentativen Schloss wandelte. Ein glanzvoller Umbau um 1870 währte nur kurz, bevor das damalige Besitzerpaar Wilhelmina und Walter von Hallwyl alles zurückbauen liess und das Schloss zum Baudenkmal machte. Führung für Gruppen auf Schloss Hallwyl: "Von der Wasserburg zum Baudenkmal

 
Schloss Hallwyl

Von der Wasserburg zum Baudenkmal

Führung für Gruppen 60 Streifzug durch 800 Jahre Baugeschichte Auf diesem Rundgang entdecken Sie Details an den Bauten, die von Blütezeiten und Niedergang auf Hallwyl künden: Sie erfahren, wie vor 700 Jahren die künstlichen Inseln entstanden sind, warum es im Jahr 1415 lichterloh brannte und wie sich die Anlage zum repräsentativen Schloss wandelte. Ein glanzvoller Umbau um 1870 währte nur kurz, bevor das damalige Besitzerpaar Wilhelmina und Walter von Hallwyl alles zurückbauen liess und das Schloss zum Baudenkmal machte. Führung für Gruppen auf Schloss Hallwyl: "Von der Wasserburg zum Baudenkmal

 
Schloss Lenzburg

Künstlerinnen, Industrielle und ein Polarforscher

Führung für Gruppen 60 Die illustren Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg Entdecken Sie auf einer Führung die faszinierenden Geschichten der Privatbesitzerinnen und -besitzer von Schloss Lenzburg. Zwischen 1853 und 1956 war das Schloss in privatem Besitz. Die Wedekinds mit Dichter Frank und Sängerin Erika verbrachten hier ihre Jugend. Später wohnten der amerikanische Industrielle Augustus E. Jessup und seine Frau Lady Mildred Bowes Lyon auf dem Schloss, gefolgt von Polarforscher Lincoln Ellsworth. Die letzte Besitzerin, Pilotin Marie Louise Ellsworth-Ulmer, übergab Schloss

Gradian

Museumsblog

Christliche Geschichten als Comic verpackt: Glasmalereien in der Kirche Königsfelden

Die prächtigen Glasfenster der Klosterkirche Königsfelden beeindrucken seit dem 14. Jahrhundert. Die Glasmalereien erzählen die wichtigsten Geschichten der Bibel: Die Auferstehung von Jesus, welche beim Osterfest gefeiert wird, darf dabei nicht fehlen.

Im Chor der Klosterkirche Königsfelden finden sich mittelalterliche Glasmalereien mit christlichen Geschichten aus der Bibel. Die drei wichtigsten Geschichten sind vorne in der Mitte: die Geburt von Jesus von Nazareth im Stall, die Folterung und Hinrichtung am Kreuz und die Auferstehung von den Toten. Sie sind die Basis des christlichen Glaubens. Ohne den Glauben an die Auferstehung von Jesus gäbe es vielleicht keine Christenheit. Diese Auferstehung wird an Ostern gefeiert. Es ist das wichtigste Fest für die Christen.

Auferstehung von den Toten

Die erste Geschichte zeigt den von den Toten auferstandenen Jesus, der auf seiner Grabplatte sitzt. Mit der rechten Hand macht er das Friedenszeichen, mit seiner linken Hand hält er den goldenen Kreuzstab mit roter Fahne. Unter der Platte wie auch links und rechts davon schlafen die Soldaten, die das Grab bewachen sollten. Zwei Engel beten.

Der Künstler zeigt hier nicht die Dramatik, die hinter dieser Geschichte steckt: ein Toter öffnet sein Grab und steigt lebendig daraus hervor! Nein, er stellt Jesus erhaben dar. Jesus wird hier endgültig göttlich. Denn nur ein Gott kann sich erheben über Leben und Tod.

Jesus erscheint den Frauen

In der zweiten Geschichte tritt Jesus als Gärtner auf. Dies wird durch die Schaufel symbolisiert. Seine Jüngerinnen wollten ihn im Grab besuchen und seinen Leichnam mit feinen Salben bedecken. Zuerst sehen sie nur einen Gärtner, bis Maria Magdalena Jesus erkennt und vor ihm niederkniet. Auch die anderen Frauen erkennen ihn jetzt.

Was haben die Frauen wohl in diesem Moment gedacht? Vielleicht waren sie dabei, als Jesus Jahre vorher den Lazarus von den Toten auferweckt hat. Daher waren sie kurz überrascht, danach aber ruhig und gefasst. Ein neues Wunder war geschehen.

Selig sind, die nicht sehen und trotzdem glauben

Die Frauen erzählen das Wunder den Jüngern. Diese glauben erst, als sie Jesus selbst sehen. Dies sehen wir in der dritten Geschichte. Sie wird allgemein als "Geschichte des ungläubigen Thomas" erzählt. Während die meisten Jünger an das Wunder der Auferstehung glauben, sobald Jesus wahrhaftig vor ihnen steht, ist Thomas misstrauisch. So etwas sei doch gar nicht möglich. Er glaube das erst, wenn er die Wunden der Kreuzigung sehe, nein, wenn er sie berühren könne! Und so sehen wir im Glasfenster, wie Thomas sich von links zu Jesus streckt und ihm in die Seitenwunde langt. Dies überzeugt ihn und auch er glaubt nun an die Auferstehung von Jesus.

Um die Ungeheuerlichkeit von Thomas Bitte abzubilden, lässt der Künstler die Figur von einem Glasfensterteil ins andere laufen.

Christi Himmelfahrt

Die vierte Geschichte stammt aus dem Lukasevangelium und erzählt von der Himmelfahrt. Wir sehen Jesus in der Mitte, wie er in einer Mandorla (goldene Aura) zu den Wolken schwebt. Links und rechts zu sehen sind seine Jünger sowie links seine Mutter Maria, die ihn verabschieden. Dies geschieht laut Überlieferung in der Apostelgeschichte 40 Tage nach der Auferstehung von den Toten.

Auch wenn im mittleren Fenster der Himmel mit Wolken symbolisiert ist, schwebt er keineswegs hoch in die Atmosphäre oder höher. Es findet eine Verwandlung statt, von einem physischen Zustand zu einem metaphysischen Zustand. Seine menschliche Natur wird nun endgültig göttlich.

Der Geist von Pfingsten

Nochmals 10 Tage später findet die fünfte Geschichte statt: Pfingsten. Die Jünger verbringen zusammen mit Jesus Mutter Maria in einem Raum den Tag, als plötzlich ein Brausen und Sausen durch den Raum geht. Rote Zungen schweben über der Gruppe, hier symbolisiert mit der weissen Taube des Heiligen Geistes. Die Jünger sind überrascht. Alle beginnen, in verschiedenen Sprachen zu sprechen.

Dies ist der Beginn der christlichen Mission. Der dreifaltige Gott, mit Vater, Sohn und heiligem Geist, senden die Jünger aus, um von den Wundern um Jesus von Nazareth zu berichten. Die Jünger machen sich auf, nach Syrien und in den Iran, Italien und Griechenland. Es gibt Berichte, dass Thomas gar bis nach Indien reiste.

Warum gab es so viele Bilder mit der Geschichte von Jesus?

Nicht viele Menschen im Mittelalter konnten lesen. Sie kannten jedoch die Geschichten um Jesus, weil in der Messe jeden Tag eine davon vorgelesen wurde. Sie waren auch als Fresken auf die Kirchenwände gemalt oder in den Glasfenstern dargestellt. Es entwickelte sich eine christliche Ikonografie, in welcher für die gleiche Geschichte immer eine ähnliche Darstellung genommen wurde – und das in der ganzen christlichen Welt. So erkennen Christen bis heute, um welche Geschichte es im jeweiligen Bild geht.

Die Bilder erzählen nacheinander eine Geschichte. So wie Comics es auch tun. Die fehlenden Sprechblasen störten die mittelalterlichen Menschen nicht. Ihnen erschloss sich der Inhalt durch die Bilder selbst.

Von Angela Dettling

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