Klosterhalbinsel Wettingen

Spezialführung durch die neue Dauerausstellung

50 Rundgang durch Kreuzgang und Mönchskirche mit Samuel Studer Samuel Studer, Leiter Ausstellungen Museum Aargau, führt durch die neue Dauerausstellung in Kreuzgang und Mönchskirche. Wiedereröffnung Klosterhalbinsel Wettingen: Spezialführung durch die neue Dauerausstellung

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Vortrag "Festzeiten!": Religiöse Feste und Bräuche

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Vortragsreihe "Festzeiten!" ein. Rudolf Velhagen, Leiter Sammlung und Konservierung, erzählt mit ausgewählten historischen Objekten von Ritualen, Zeremonien und Festkulturen. Eine Einladung zum Innehalten, Staunen – und zum gemeinsamen Nachdenken darüber, warum wir feiern. Auf der Klosterhalbinsel Wettingen dreht sich der Abend um religiöse Feste, Rituale und Bräuche. Diese Festkultur strukturiert das Jahr zwischen Arbeit, Fasten und Feier. "Festzeiten!" findet 2026 auf den

 
Schloss Habsburg

Vortrag "Festzeiten!": Politisch inszenierte Feste

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Vortragsreihe "Festzeiten!" ein. Ausgewählte historische Objekte aus der Sammlung erzählen von Ritualen, Zeremonien und Festkulturen. Eine Einladung zum Innehalten, Staunen – und zum gemeinsamen Nachdenken darüber, warum wir feiern. Auf Schloss Habsburg dreht sich der Abend um politisch inszenierte Feste, die Macht, Ordnung und Herrschaftsanspruch zelebrieren. "Festzeiten!" findet 2026 auf den Schlössern Wildegg, Habsburg und Hallwyl sowie auf der Klosterhalbinsel Wettingen

 
Schloss Wildegg

Vortrag "Festzeiten!": Höfische Festkultur und Tafelfreuden

60 Veranstaltungsreihe mit festlichen Objekten Vier Abende, drei Schlösser, ein Kloster: Museum Aargau lädt 2026 zur Vortragsreihe "Festzeiten!" ein. Rudolf Velhagen, Leiter Sammlung und Konservierung, erzählt mit ausgewählten historischen Objekten von Ritualen, Zeremonien und Festkulturen. Eine Einladung zum Innehalten, Staunen – und zum gemeinsamen Nachdenken darüber, warum wir feiern. Auf Schloss Wildegg dreht sich der Abend um die höfische Lebensart, Genuss und Repräsentation. Ob bei opulenten Mahlzeiten, Musik, Tanz oder in der strengen Ordnung der Etikette: Im Fest traf sinnlicher Genuss

 
Schloss Hallwyl

Objekt-Talk: Die Magie des Grand Hotels

90 Zu Gast: Leonie Moana Schönleber, VIP-Gästebetreuerin im "Les Trois Rois" Der 27. Objekt-Talk auf Schloss Hallwyl entführt in die mondäne Welt des Grand Hotels. Gast des Talks mit Apéro ist Leonie Moana Schönleber, Assistant Guest Relation Manager im Hotel Les Trois Rois in Basel – einem der traditionsreichsten Hotels Europas. Die ausgebildete Sommelière betreut hier unter anderem anspruchsvolle VIP-Gäste. Ihre Arbeit beginnt dort, wo Standards enden: in der leisen Kunst, auch aussergewöhnliche Gästewünsche zu erkennen und unvergessliche Hotelerlebnisse zu schaffen. Im Gespräch mit Rudolf

 
Schloss Hallwyl

Erzählcafé: Feste feiern

120 Geschichten über Feste teilen Im Erzählcafé auf Schloss Hallwyl treffen sich Menschen, die gerne persönliche Geschichten hören und teilen. In der Erzählrunde dreht sich alles um Erinnerungen zum Thema "Feste feiern!": Wie bereiten wir uns auf Feste vor? Was erleben wir dabei? Und welche Spuren hinterlassen Feste in unserem Leben? Ein kurzer Input führt zunächst in die Feste vergangener Epochen auf Schloss Hallwyl ein. Nach der moderierten Gesprächsrunde gibt es bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, diese Geschichten weiter zu vertiefen. Erzählcafé auf Schloss Hallwyl: Geschichten über Feste

 
Kloster Königsfelden

Der Dolch (Stationen-Theater)

60 Eine Fluchtgeschichte zwischen Zeiten und Welten mit Museumsfreiwilligen Das Stationen-Theater "Der Dolch" mit Museumsfreiwilligen nimmt das Publikum mit auf einen vergnüglichen Rundgang durch den Legionärspfad Vindonissa und das Kloster Königsfelden. Was als Führung mit einer Archäologin beginnt, entwickelt sich rasch zur Reise zwischen Zeiten und Welten: Die Gäste begegnen Helvetierinnen, römischen Legionären, mittelalterlichen Ordensfrauen – und immer wieder einem geheimnisvollen römischen Dolch. Unterwegs entfalten sich zwei eindrückliche Fluchtgeschichten: Eine verzweifelte Ordensfrau

 
Legionärspfad Vindonissa

Der Dolch (Stationen-Theater)

60 Eine Fluchtgeschichte zwischen Zeiten und Welten mit Museumsfreiwilligen Das Stationen-Theater "Der Dolch" mit Museumsfreiwilligen nimmt das Publikum mit auf einen vergnüglichen Rundgang durch den Legionärspfad Vindonissa und das Kloster Königsfelden. Was als Führung mit einer Archäologin beginnt, entwickelt sich rasch zur Reise zwischen Zeiten und Welten: Die Gäste begegnen Helvetierinnen, römischen Legionären, mittelalterlichen Ordensfrauen – und immer wieder einem geheimnisvollen römischen Dolch. Unterwegs entfalten sich zwei eindrückliche Fluchtgeschichten: Eine verzweifelte Ordensfrau

 
Schloss Wildegg

Europäischer Tag der historischen Gärten

420 Führungen durch den Barockgarten Schloss Wildegg lädt am Europäischen Tag der historischen Gärten (European Day of Historical Gardens) um 11.30 und 14.00 Uhr zur Führung durch den Barockgarten ein. Der Garten wurde 1700 von Schlossherr Bernhard Effinger nach dem Vorbild der Gärten von Versailles angelegt und zählt zu den bedeutendsten Barockgärten der Schweiz. In Zusammenarbeit mit ProSpecieRara wachsen hier alte Nutzpflanzen und seltene Gemüsesorten. Der Barockgarten sowie der Rosengarten des Schlosses können zudem den ganzen Tag selbständig entdeckt werden. Der Europäische Tag der historischen

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Wiedereröffnung Klosterkirche und Museum

420 Führungen, selbständige Touren und Attraktionen für Familien Die Klosterkirche Wettingen und das Museum sind nach einjähriger Restaurierung wieder regulär geöffnet. Museum Aargau feiert diese Wiedereröffnung mit einem Spezialprogramm. Entdecken Sie auf Führungen die frisch restaurierte Klosterkirche und die neue Dauerausstellung in Kreuzgang und Mönchskirche. Im Parlatorium wird diskutiert und debattiert. Familien basteln Glocken und versuchen ihr Glück beim Kloster-Memory. Wieder im Angebot ist auch die knifflige Rätseltour "Die verborgene Botschaft“: Gross und Klein entdecken auf dieser

Gradian

Museumsblog

Historische Gartengeräte

Wie wurden die historischen Gärten des Museum Aargau in früherer Zeit gepflegt und gehegt? Eine kleine Auswahl an historischen Gartengeräten aus unserer Sammlung geht dieser Frage auf den Grund.

“In einem Garten ging das Paradies verloren, in einem Garten wird es wiedergefunden.”
Blaise Pascal (1623-1662)

Das Schloss Lenzburg ist bunt. An allen Ecken und Enden stehen Pflanzenkübel. An den Fenstern hängen Erdwannen mit leuchtenden Geranien. Auf Schloss Wildegg stehen auf der Lindenterrasse die imposanten und altehrwürdigen Linden und spenden in heissen Tagen Schatten.

Wie alle schönen Dinge im Leben, brauchen sie Pflege und Zeit. Daher war das Anlegen eines Gartens eine sorgfältig überlegte und geplante Angelegenheit. Je nach Epoche, dienten sie verschiedener Bedürfnisse. Waren die ersten Gärten vor allem Krautgärten, in denen Heilpflanzen und je nach Lage gewissen Nutzpflanzen angepflanzt wurden, änderten sich die Gärten zunehmend zu Zier und Prestige-Gärten.

Von Spaten und Rechen

Um die Gärten auch richtig pflegen zu können, war und ist robustes sowie handliches Werkzeug unumgänglich. Die klassischen Gartenwerkzeuge sind bis heute praktisch unverändert geblieben. Nicht selten kamen die Geräte in zweckentfremdeter Form, zum Beispiel auch bei bäuerlichen Erhebungen, zum Einsatz.

Nicht alle Werkzeuge der Sammlung stammen von den Schlössern selbst. Viele kommen von Privatpersonen aus dem ganzen Kanton Aargau, sei es aus Sammlungen von landwirtschaftlichen Geräten, oder aus privaten Haushalten wo sie in regen Gebrauch waren. Der vorliegende Spaten beispielsweise kam 1987 aus einer privaten Sammlung ins Museum. Die Schaufel dagegen wurde bei der Übernahme von Schloss Lenzburg inventarisiert.

Die Kunst den Garten zu pflegen

Gärten wurden womöglich bereits seit den ersten sesshaften Menschen angelegt. Aus der Antike stammen die bekannten hängenden Gärten von Babylon. Die Idee an sich war nichts Neues, jedoch gab es bei der Anlegung eines Gartens zwei grundlegende Ausrichtungen: Zier oder Nutzgarten.

Beide Formen benötigen intensive Pflege der Pflanzen und des Bodens. Es ist anzunehmen, dass der grösste Teil der vorhandenen Gärten für das Anpflanzen von Kräutern und Obst/Gemüse verwendet wurde. Erst mit dem Aufkommen des Flanierens Ende des 16. Jh. rückten die Ziergärten wieder in den Fokus.

Dies äusserte sich auch im Gebrauch und der Herstellung der Gartenwerkzeuge. Rechen, Spaten, Schaufeln oder Mistgabeln - alles wurde nochmals technisch verfeinert und in kleineren Grössen hergestellt, um die empfindlichen, meist exotischen, Pflanzen nicht zu beschädigen. Ein Beispiel ist der Heidelbeerrechen.

Dieses spezielle Werkzeug wurde aus Weissblechteilen zusammengelötet und hat abgerundete Enden. Wie mit einem Kamm kann so durch den Busch gefahren werden und die empfindlichen Beeren fallen sanft in die Hohlöffnung. Insgesamt wurde die Arbeit in einem Barockgarten eher als künstlerisches Handwerk angesehen. Kunstvolle Rankenbögen und geometrische Anordnungen von Blumenbeeten wurden in den adligen Residenzen wie Versailles auf die Spitze getrieben.

Im Wandel der Zeit

Anhand der Gartengeräte kann aufgezeigt werden, wie sich technische Innovation an geänderte Lebensweisen anpassen kann. Aber dennoch blieben viele der Werkzeuge seit Urzeiten unverändert, so beispielsweise die Form und Nutzung des Spatens.

Diese diachrone Entwicklung ist bemerkenswert und zeigt, dass auch in einem digitalen Zeitalter auf bewährte Handarbeit nicht verzichtet werden kann (und sollte). So erblühen die Gärten des Museum Aargaus weiterhin in ihrem Glanz. Auch dank einfachster Hilfsmittel. Das Paradies lässt sich so durchaus in jedem Garten wiederfinden.

Literatur

  • Brüsch, Björn: Entwürfe zur Errichtung einer großen Gärtner-Schule: Die Gründung der Königlichen Gärtner-Lehranstalt in Preußen 1818–1823. In: Die Gartenkunst 20 (1/2008), S. 83–104.
  • Leps, Günther und Rose: Der Gärtner zwischen Schönheit und Nutzen. Ed. Leipzig, Leipzig 1994.
  • van der Groen, Jan: Den Nederlandtsen Hovenier, Amsterdam 1670.

Internetquellen

Von Romeo Arquint

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