Kloster Königsfelden

Eröffnung Museumsjahr mit Dreikönigskuchen-Essen

120 Wer wird Aargauer König oder Königin 2026? Museum Aargau lanciert traditionell am Dreikönigstag das neue Museumsjahr. Der Eröffnungsanlass im frisch restaurierten Kloster Königsfelden mit Dr. Georg Matter, Leiter Abteilung Kultur Kanton Aargau, und Museumsdirektor Dr. Marco Sigg gibt einen Rück- und Ausblick in die Programm-Highlights 2025 und 2026. Beim anschliessenden Dreikönigskuchen-Essen wird der Aargauer König oder die Aargauer Königin 2026 gekrönt. Wer in das richtige Kuchenstück beisst, geniesst das ganze Jahr freien Eintritt in alle historischen Schauplätze von Museum Aargau. Der Eintritt zur Eröffnung ist frei, eine Anmeldung erforderlich. Eröffnung Museumsjahr 2025 auf Schloss Hallwyl: Wer wird Aargauer König 2025? Eintritt frei.

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Diskussionslabor: Nicht normal? Tabus angehen!

Diskussionslabor für Schulen Geeignet für Ab 7. Klasse 90 Ab 7. Klasse – Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Ist der Tod wirklich traurig? Hat man nach dem Tod abgeschlossen? Warum müssen wir sterben? Solche Fragen zu den Themen Glaube, Macht und Wissen stellt das Parlatorium von Museum Aargau in den Raum. Im Diskussionslabor taucht die Klasse in das vermeintlich heikle Thema Tod ein. Bei verschiedenen Aktivitäten – etwa einem Rollenspiel zu Trauerritualen oder im Austausch über Bilder und Fragen zum Tod – erkunden die Schülerinnen und Schüler Wege, dieses tabuisierte Thema anzusprechen. Das Diskussionslabor wurde mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wettingen entwickelt und wird von diesen mitgeleitet (Projekt "Schule macht Museum"). Diskussionslabor für Schulen auf der Klosterhalbinsel Wettingen: "Nicht normal? Tabus angehen!" (1,5 Stunden). Geeignet für: Ab 7. Klasse. Im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule Wettingen

 
Schloss Habsburg

Esstheater: Sisi – eine Kaiserin auf Reisen

Esstheater für Gruppen 30 Gaumenschmaus im Schlossrestaurant mit Anekdoten von Kaiserin Sisi Geniessen Sie im Schlossrestaurant Habsburg ein Mittag- oder Abendessen, garniert mit Anekdoten von Sisi. Die legendäre Kaiserin von Österreich ist zu Gast auf der Burg ihrer Vorfahren. Sisi erzählt in zwei Szenen aus ihrem bewegten Leben, das nicht dem Klischee der Märchenprinzessin entspricht: vom Alltag am Wiener Hof, von ihren Kindern und wie sie Kaiserin wurde. Ein kulinarisch-vergnügliches Esstheater für Gruppen, Firmen, Vereine oder Familienfeiern mit einer emanzipierten und freiheitsliebenden Frau. Esstheater für Gruppen auf Schloss Habsburg: "Sisi – eine Kaiserin auf Reisen (30 Minuten). Essen im Schlossrestaurant mit Anekdoten über Kaiserin Sisi.

 
Vindonissa Museum

Die alten Römer und die "Anderen"

60 Spezialführung im Rahmen der "Aktionswoche gegen Rassismus" Region Brugg Das Vindonissa Museum lädt im Rahmen der "Aktionswoche gegen Rassismus" in der Region Brugg zur Spezialführung "Die alten Römer und die 'Anderen'" ein. Rassismus wie wir ihn heute kennen, gab es bei den Römern nicht. Dennoch waren die Römer stark von ihrer kulturellen Überlegenheit überzeugt. Bei einer interaktiven Führung durch das Vindonissa Museum erfahren Sie mehr über den mannigfaltigen Umgang der Römer mit dem Fremden. Öffentliche Spezialführung durch das Vindonissa Museum: Die alten Römer und die "Anderen". Angebot "Aktionswoche gegen Rassismus" Region Brugg

 
Schloss Wildegg

Schüür-Gspröch mit Nora Meister und Johannes Muntwyler

120 Talk mit Apéro in der historischen Scheune von Schloss Wildegg Möwikultur und Museum Aargau laden zum vierten Schüür-Gspröch auf Schloss Wildegg ein. Gäste des Abends sind Sportlerin Nora Meister und Zirkusdirektor Johannes Muntwyler. Die 23-jährige Paraschwimmerin Nora Meister aus Lenzburg gewann 2021 in Tokio Bronze und 2024 in Paris Silber. Johannes Muntwyler ist Inhaber der Circus Monti AG und leitet das Wohler Unternehmen mit seiner Familie. Er ist seit der Gründung von Circus Monti 1985 dabei. Moderiert wird das Gespräch von Adrian Remund, Journalist beim Regionalsender Tele M1. Museum Aargau bietet um 18.30 Uhr eine Kurzführung im Schlosshof an (im Eintritt inbegriffen). Schüür-Gschpröch auf Schloss Wildegg: Talk mit Nora Meister und Johannes Muntwyler. Jetzt anmelden!

 
Legionärspfad Vindonissa

Römisch Übernachten Spezial

Übernachtung für Schulen Geeignet für Ab 3. Klasse Max. Anzahl Personen 2 Schulklassen 300 NICHT LÖSCHEN - dient den Daten auf der Homepage Ab 3. Klasse: Kocht und übernachtet wie die Römer (inkl. Museumseintritte) Verbringt eine unvergessliche Nacht in den originalgetreu nachgebauten Legionärsunterkünften Contubernia! Schülerinnen und Schüler lernen unter Anleitung eines Legionärs oder einer Römerin alles, was ein römischer Legionär wissen und können musste. Nach dem Marschieren kocht die Schulklasse am Feuer die echte Mahlzeit des Legionärs. Danach geht's weiter mit Kämpfen, Spielen und Lagerfeuerstimmung. Als Höhepunkt laden Strohmatratzen im Contubernium zum einmaligen römischen Schlaf-Erlebnis ein. Sobald das Feuer erlischt und Ruhe einkehrt in Vindonissa, ist es soweit: Römisch Übernachten in einzigartiger Umgebung! Der neue Tag beginnt mit einem selber zubereiteten Römer-Frühstück und fordert noch einmal euer ganzes Legionärs Können. Römisch Übernachten für Schulen im Legionärspfad Vindonissa (mit Eintritt Legionärspfad und Vindonissa Museum). Ab 2. Klasse. Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer!

 
Legionärspfad Vindonissa

Römisch Übernachten Spezial

Übernachtung für Gruppen und Familien (ab 7 Jahre) 300 NICHT LÖSCHEN - dient den Daten auf der Homepage Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer (inkl. Museumseintritte) Verbringen Sie eine unvergessliche Nacht in den originalgetreu nachgebauten Legionärsunterkünften Contubernia. Familien und Gruppen lernen unter Anleitung eines Legionärs oder einer Römerin alles, was ein römischer Legionär wissen und können musste. Nach dem Marschieren wird am Feuer die echte Mahlzeit des Legionärs gekocht. Danach geht's weiter mit Kämpfen, Spielen und Lagerfeuerstimmung. Als Höhepunkt laden Strohmatratzen im Contubernium zum einmaligen römischen Schlaf-Erlebnis ein. Sobald das Feuer erlischt und Ruhe einkehrt in Vindonissa, ist es soweit: Römisch Übernachten in einzigartiger Umgebung! Der neue Tag beginnt mit einem selbst zubereiteten Römer-Frühstück und fordert noch einmal euer ganzes Legionärs Können. Römisch Übernachten für Erwachsene und Gruppen im Legionärspfad Vindonissa (mit Eintritt Legionärspfad und Vindonissa Museum). Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer!

 
Legionärspfad Vindonissa

Römisch Übernachten

Übernachtung für Schulen Geeignet für Ab 3. Klasse Max. Anzahl Personen 2 Schulklassen 300 NICHT LÖSCHEN - dient den Daten auf der Homepage Ab 3. Klasse: Kocht und übernachtet wie die Römer Verbringt eine unvergessliche Nacht in den originalgetreu nachgebauten Legionärsunterkünften Contubernia! Schülerinnen und Schüler lernen unter Anleitung eines Legionärs oder einer Römerin alles, was ein römischer Legionär wissen und können musste. Nach dem Marschieren kocht die Schulklasse am Feuer die echte Mahlzeit des Legionärs. Danach geht's weiter mit Kämpfen, Spielen und Lagerfeuerstimmung. Als Höhepunkt laden Strohmatratzen im Contubernium zum einmaligen römischen Schlaf-Erlebnis ein. Sobald das Feuer erlischt und Ruhe einkehrt in Vindonissa, ist es soweit: Römisch Übernachten in einzigartiger Umgebung! Der neue Tag beginnt mit einem selber zubereiteten Römer-Frühstück und fordert noch einmal euer ganzes Legionärs Können. Römisch Übernachten für Schulen im Legionärspfad Vindonissa. Ab 2. Klasse. Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer!

 
Legionärspfad Vindonissa

Römisch Übernachten

Übernachtung für Gruppen und Familien 300 NICHT LÖSCHEN - dient den Daten auf der Homepage Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer Verbringen Sie eine unvergessliche Nacht in den originalgetreu nachgebauten Mannschaftsunterkünften Contubernia. Familien und Gruppen lernen unter Anleitung eines Legionärs oder einer Römerin alles, was ein römischer Legionär wissen und können musste. Nach dem Marschieren wird am Feuer die echte Mahlzeit des Legionärs gekocht. Danach geht's weiter mit Kämpfen, Spielen und Lagerfeuerstimmung. Als Höhepunkt laden Strohmatratzen im Contubernium zum einmaligen römischen Schlaf-Erlebnis ein. Sobald das Feuer erlischt und Ruhe einkehrt in Vindonissa, ist es soweit: Römisch Übernachten in einzigartiger Umgebung! Der neue Tag beginnt mit einem selbst zubereiteten Römer-Frühstück und fordert noch einmal euer ganzes Legionärs Können. Römisch Übernachten für Erwachsene und Gruppen im Legionärspfad Vindonissa. Marschiert, kocht und übernachtet wie die Römer!

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Chorkonzert der Kantonsschule Wettingen

90 „Il Messia“ von Georg Friedrich Händel in der Florentiner Fassung (1770) Der Chor der Kantonsschule Wettingen präsentiert mit "Il Messia" ein aussergewöhnliches musikalisches Ereignis in der Klosterkirche Wettingen. Unter der Leitung von Cristoforo Spagnuolo erklingt Georg Friedrich Händels "Messiah" in der Florentiner Fassung von 1770 – eine äusserst selten aufgeführte italienische Version des berühmten Oratoriums. Das Konzert geht weit über den Rahmen eines Schulprojektes hinaus: Die Schülerinnen und Schüler spielen gemeinsam mit professionellen Musikerinnen und Musikern des Stella Maris Orchestra. Die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik stellen der Kantonsschule für das Konzert exklusives Notenmaterial nach historischen Quellen zur Verfügung. Museum Aargau bietet vor dem Chorkonzert eine Kurzführung zum Kloster Wettingen an (im Eintritt inklusive). Chorkonzert der Kantonsschule Wettingen 2026: „Il Messia“ von Georg Friedrich Händel in der Florentiner Fassung (1770). Jetzt buchen!

Gradian

Museumsblog

Historische Gartengeräte

Wie wurden die historischen Gärten des Museum Aargau in früherer Zeit gepflegt und gehegt? Eine kleine Auswahl an historischen Gartengeräten aus unserer Sammlung geht dieser Frage auf den Grund.

“In einem Garten ging das Paradies verloren, in einem Garten wird es wiedergefunden.”
Blaise Pascal (1623-1662)

Das Schloss Lenzburg ist bunt. An allen Ecken und Enden stehen Pflanzenkübel. An den Fenstern hängen Erdwannen mit leuchtenden Geranien. Auf Schloss Wildegg stehen auf der Lindenterrasse die imposanten und altehrwürdigen Linden und spenden in heissen Tagen Schatten.

Wie alle schönen Dinge im Leben, brauchen sie Pflege und Zeit. Daher war das Anlegen eines Gartens eine sorgfältig überlegte und geplante Angelegenheit. Je nach Epoche, dienten sie verschiedener Bedürfnisse. Waren die ersten Gärten vor allem Krautgärten, in denen Heilpflanzen und je nach Lage gewissen Nutzpflanzen angepflanzt wurden, änderten sich die Gärten zunehmend zu Zier und Prestige-Gärten.

Von Spaten und Rechen

Um die Gärten auch richtig pflegen zu können, war und ist robustes sowie handliches Werkzeug unumgänglich. Die klassischen Gartenwerkzeuge sind bis heute praktisch unverändert geblieben. Nicht selten kamen die Geräte in zweckentfremdeter Form, zum Beispiel auch bei bäuerlichen Erhebungen, zum Einsatz.

Nicht alle Werkzeuge der Sammlung stammen von den Schlössern selbst. Viele kommen von Privatpersonen aus dem ganzen Kanton Aargau, sei es aus Sammlungen von landwirtschaftlichen Geräten, oder aus privaten Haushalten wo sie in regen Gebrauch waren. Der vorliegende Spaten beispielsweise kam 1987 aus einer privaten Sammlung ins Museum. Die Schaufel dagegen wurde bei der Übernahme von Schloss Lenzburg inventarisiert.

Die Kunst den Garten zu pflegen

Gärten wurden womöglich bereits seit den ersten sesshaften Menschen angelegt. Aus der Antike stammen die bekannten hängenden Gärten von Babylon. Die Idee an sich war nichts Neues, jedoch gab es bei der Anlegung eines Gartens zwei grundlegende Ausrichtungen: Zier oder Nutzgarten.

Beide Formen benötigen intensive Pflege der Pflanzen und des Bodens. Es ist anzunehmen, dass der grösste Teil der vorhandenen Gärten für das Anpflanzen von Kräutern und Obst/Gemüse verwendet wurde. Erst mit dem Aufkommen des Flanierens Ende des 16. Jh. rückten die Ziergärten wieder in den Fokus.

Dies äusserte sich auch im Gebrauch und der Herstellung der Gartenwerkzeuge. Rechen, Spaten, Schaufeln oder Mistgabeln - alles wurde nochmals technisch verfeinert und in kleineren Grössen hergestellt, um die empfindlichen, meist exotischen, Pflanzen nicht zu beschädigen. Ein Beispiel ist der Heidelbeerrechen.

Dieses spezielle Werkzeug wurde aus Weissblechteilen zusammengelötet und hat abgerundete Enden. Wie mit einem Kamm kann so durch den Busch gefahren werden und die empfindlichen Beeren fallen sanft in die Hohlöffnung. Insgesamt wurde die Arbeit in einem Barockgarten eher als künstlerisches Handwerk angesehen. Kunstvolle Rankenbögen und geometrische Anordnungen von Blumenbeeten wurden in den adligen Residenzen wie Versailles auf die Spitze getrieben.

Im Wandel der Zeit

Anhand der Gartengeräte kann aufgezeigt werden, wie sich technische Innovation an geänderte Lebensweisen anpassen kann. Aber dennoch blieben viele der Werkzeuge seit Urzeiten unverändert, so beispielsweise die Form und Nutzung des Spatens.

Diese diachrone Entwicklung ist bemerkenswert und zeigt, dass auch in einem digitalen Zeitalter auf bewährte Handarbeit nicht verzichtet werden kann (und sollte). So erblühen die Gärten des Museum Aargaus weiterhin in ihrem Glanz. Auch dank einfachster Hilfsmittel. Das Paradies lässt sich so durchaus in jedem Garten wiederfinden.

Literatur

  • Brüsch, Björn: Entwürfe zur Errichtung einer großen Gärtner-Schule: Die Gründung der Königlichen Gärtner-Lehranstalt in Preußen 1818–1823. In: Die Gartenkunst 20 (1/2008), S. 83–104.
  • Leps, Günther und Rose: Der Gärtner zwischen Schönheit und Nutzen. Ed. Leipzig, Leipzig 1994.
  • van der Groen, Jan: Den Nederlandtsen Hovenier, Amsterdam 1670.

Internetquellen

Von Romeo Arquint

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