Klosterhalbinsel Wettingen

Geschichte

Gründung und Bau des Klosters Wettingen Das zisterziensische Kloster Wettingen wurde 1227 von Heinrich II. von Rapperswil gestiftet. Über die Gründung ist wenig bekannt. Eine Legende will, dass er in Seenot Maria, die Mutter Gottes, um Hilfe anrief und ihr bei Rettung ein Kloster versprach. Der Sturm legte sich. Am Himmel erschien ein heller Stern (Stella Maris), den Heinrich als Zeichen der Mutter Gottes deutete. Graf Heinrich von Rapperswil, Nachzeichnung eines verlorenen Wandbilds des 17. Jahrhunderts im Kreuzgang des Klosters Wettingen. (Zentralbibliothek Zürich) Wieder zu Hause, dauerte es einige Zeit, bis er auf der Limmathalbinsel den Platz für "sein" Kloster gefunden hatte. Nach dem Kauf der Liegenschaft von den Herren von Dillingen, der Zustimmung des zisterziensischen Generalkapitels und des Bischofs von Konstanz, erfolgte die Gründung. Wie üblich wurde ein Mutterkloster gesucht, welches einige Mönche ins neue Kloster sandte. So kamen die ersten zwölf Mönche aus dem Kloster Salem bei Überlingen nach Wettingen. Sie begannen mit dem Bau der Klosteranlage. Leben im Kloster Der Zisterzienserorden entstand 1098 aus dem Benediktinerorden heraus. Einige Mönche waren unzufrieden mit der Entwicklung des benediktinischen Ordens. Die benediktinischen Regeln, die Leitidee "ora et labora", waren dem Reichtum gewichen. Zuerst in Molesme, dann in Cîteaux fanden viele zurück zum Ursprung des monastischen Lebens. Anfang des 12. Jahrhunderts begann mit dem Eintritt von Bernhard von Clairvaux der Aufschwung der Zisterzienser. Neben den Mönchen, die sich vor allem dem Gebet und der Kontemplation hingaben, entstand die Institution der Konversen, auch Laienbrüder genannt. Diese waren für die harte körperliche Arbeit auf den Feldern, in den Gärten und im Kloster zuständig. Die Wettinger Mönchsgemeinschaft teilte sich ebenfalls in diese beiden Gruppen auf. Oft waren die Mönche auch geweihte Priester und für die Gottesdienste in den umliegenden Dörfern zuständig. Die Landwirtschaft war ein wichtiges Element im Kloster. Auf der Klosterhalbinsel Wettingen gab es neben einem Gemüsegarten und einem Kräutergarten auch Rebstöcke. Der Abt liess sich um sein Abthaus herum einen kleinen Privatgarten bauen. Für die Kontemplation traf man sich im ruhigen Kreuzganggarten. Heute sind diese Gärten teilweise rekonstruiert und können besucht werden. Schwierige Zeiten im 16. Jahrhundert Nachdem das Kloster 1507 einem verheerenden Brand fast vollständig zum Opfer fiel, war das klösterliche Leben durch die Reformation 1529 schon wieder in Gefahr. Die meisten Mönche traten zum neuen Glauben über und heirateten. Bis sie jedoch finanziell selbständig sein konnten, lebten sie weiterhin im Kloster. Ein monastisches Leben in Stille und im Glauben war nicht mehr möglich. Kaum hatten die katholischen Mönche "ihr" Kloster zurück, wurden sie von einer weiteren Pestwelle erfasst. Blütezeit unter Abt Peter Schmid Peter Schmid wurde 1594 zum Abt des Klosters Wettingen gewählt. Er trat an, um dem Kloster wieder zur Blüte zu verhelfen. Viele neue Gebäude entstanden. Er setzte aber auch neue Regeln auf, um das klösterliche Leben wieder in die Gemeinschaft zu bringen. Eine gute Ausbildung der Mönche war für ihn sehr wichtig. Für die Einnahmen sorgten nach 1651 die beiden römischen Katakombenheiligen Getulius und Marianus. Dieser Kauf brachte Pilger nach Wettingen und mit ihnen auch Spenden in Form von Geld. Das Kloster Wettingen um 1710. (Kantonale Denkmalpflege) Revolution und Klosterauflösung Mit dem Beginn der Revolution 1789 in Frankreich stand allen Menschen in Europa eine neue Epoche bevor. "Egalité, Fraternité, Liberté" hiess die Losung. Alle Menschen sollten die gleichen Rechte und Pflichten haben. Die Ständeordnung des Mittelalters fiel in sich zusammen. Das Kloster Wettingen lag mitten im Kriegsgebiet und musste zahlreiche Offiziere aller Kriegsparteien (Franzosen, Österreicher, Russen) bei sich einquartieren. Viel einschneidender war aber die Skepsis der Revolutionäre der Religion gegenüber. Diese Skepsis erhielt im 19. Jahrhundert auch im jungen Kanton Aargau grosse Zustimmung. Die Existenz der grossen und reichen Klöster war vielen ein Dorn im Auge. 1841 wurde im Grossrat in Aarau die Auflösung der aargauischen Klöster beschlossen. Die Wettinger Mönche hatten 48 Stunden Zeit, um ihr Heim zu verlassen. 13 Jahre dauerte es, bis die Wettinger Zisterzienser in Mehrerau bei Bregenz in Österreich eine neue Heimat finden konnten. Sie leben bis heute dort. Klosterhalbinsel in der Moderne Die Klostergebäude wurden anschliessend für ein Lehrerseminar genutzt. Der grösste Verfechter der Klosterauflösungen, Augustin Keller, wurde Rektor der Schule. Er zog in die Abtwohnung ein und führte das Lehrerseminar genauso streng getaktet, wie früher das Klosterleben gewesen war. 1976 wurde die Kantonsschule Wettingen gegründet, welche seither in den ehemaligen Klosterräumlichkeiten zu Hause ist. Über 1100 Schülerinnen und Schüler besuchen hier entweder das Gymnasium oder die Fachmittelschule. Das Aargauische Lehrerseminar Wettingen 1864. (Staatsarchiv Aargau) Industriekultur Der Kanton verkaufte grosse Flächen und Gebäude der Halbinsel an Geschäftspersonen. Johann Wild gründete eine sehr erfolgreiche Baumwollspinnerei an der Limmat, deren markantes Gebäude heute als Kultur- und Gewerbehaus genutzt wird. Ehemalige Arbeiterhäuser sind heute noch bewohnt. Kulturerbe Neben der reich ausgestatteten Kirche sticht vor allem der Kreuzgang mit seinem Figuren- und Wappenscheiben hervor. Diese Glasmalereien wurden von herausragenden Handwerkern in Europa geschaffen. Sie kamen meist als Schenkung ins Kloster Wettingen. Museum Aargau Seit 1. April 2022 betreibt Museum Aargau im Aussenbereich und in ausgewählten Innenräumen ein Museum . Mit dem Projekt "Schule macht Museum" beschreitet das Museum zudem neue Wege: Idee, Inhalte und Gestaltung der Ausstellung im Parlatorium wurden von Museum Aargau mit Schülerinnen und Schülern der Kantonsschule erarbeitet. Im Zentrum des Parlatoriums steht ein Archiv mit hunderten von Fragen: Wann weiss man genug? Wann endet die Welt? Oder: Was wäre, wenn alle Menschen ehrlich wären? Besucherinnen und Besucher wählen eine Frage aus und unternehmen damit eine Entdeckungsreise durch das Parlatorium: im Gespräch mit Schülerinnen und Schülern, beim Spiel, oder in Form von interaktiven Text-, Bild- und Filminstallationen. Luftaufnahme der Klosterhalbinsel Wettingen von 1964. (ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Fotograf: Comet Photo AG (Zürich) / Com_F64-02602 / CC BY-SA 4.0) Weiterführende Literatur Meng, Heinrich: 750 Jahre Kloster Wettingen 1227-1977: Festschrift zum Klosterjubiläum, 1977. Hoegger, Peter: Das ehemalige Zisterzienserkloster Wettingen, Kanton Aargau, GSK Band 604/605, Bern 1997. Hoegger, Peter: Glasmalereien im Kanton Aargau, Kloster Wettingen, 2002. Kottmann A., Hämmerle M.: Die Zisterzienserabtei Wettingen, 1996. Zeitstrahl Klosterkirche Kloster & Nebengebäude Löwenscheune Spinnerei

 
Klosterhalbinsel Wettingen

Event

 
Schloss Hallwyl

Geschichte

Ende des 12. Jahrhunderts liessen die Herren von Hallwyl am Ufer des Aabachs einen Steinturm errichten. Die Familie machte in habsburgischen Diensten Karriere. Johans von Hallwyl stieg zum wichtigsten Beamten in den habsburgischen Vorlanden auf. Er erweiterte die Turmburg vor 1350 zu einer Wasserburg auf zwei künstlich angelegten Inseln. Die Burg Hallwyl war das Zentrum einer Adelsherrschaft über den Hallwilersee und die Dörfer an seinem Nordende. Johans Erben setzten fest, dass die Stammgüter in Familienbesitz bleiben müssen. Dieser "Ganerbenvertrag", gepaart mit Glück und reichen Heiraten, trug dazu bei, dass die Familie das Schloss Hallwyl bis ins 20. Jahrhundert halten konnte. Schloss Hallwyl unter Berner Herrschaft 1415 brannten Berner Truppen die Vordere Burg ab. Hallwyl hatte vergeblich Widerstand geleistet, als die Eidgenossenschaft grosse Gebiete des habsburgischen Aargaus eroberte. Manche Familienmitglieder hielten weiter zu Habsburg, andere anerkannten die neuen Landesherren. Rudolf III. von Hallwyl huldigte Bern und rettete damit den Familienbesitz. Er liess die Burg wiederaufbauen und erweitern. Bern verordnete 1528 die Reformation; fortan hörte die Familie von Hallwyl in der Burgkapelle keine Messen mehr, sondern liess darin Wein keltern. Im 16. und 17. Jahrhundert verzweigte sich die Familie in den Thurgau, nach Württemberg, Österreich und Böhmen und übernahm die Konfession ihrer jeweiligen Herren. Im Aargau baute Burkhard III. von Hallwyl die Stammburg bis 1590 zum Schloss aus. Die einstigen Wehrbauten hatten ihren Zweck verloren. Auf dem absteigenden Ast Im 17. Jahrhundert verarmte der Aargauer Familienzweig zunehmend. Das Vordere Schloss stand jahrzehntelang leer und gelangte 1674 an die mit Hallwyl verschwägerten Breiten-Landenberg. Fast 70 Jahre später gewann es Johannes von Hallwyl in einem langwierigen Prozess zurück. Die Einkünfte aus der Herrschaft reichten nicht mehr für einen standesgemässen Lebensstil. Viele junge Männer suchten Ruhm und Reichtum in Fremden Diensten. Johannes kam als französischer Hauptmann bis nach Saint-Domingue, dem späteren Haiti. Das Ende der Adelsherrschaft Mit der Helvetischen Revolution 1798 verlor die Familie nicht nur ihre Vorrechte als Adlige, sondern auch die Steuereinnahmen aus der Herrschaft. Die damalige "Oberherrin", Franziska Romana von Hallwyl, war demokratischen Ideen zugeneigt und wollte als "Bürgerin" angeschrieben werden. Einer ihrer Söhne, Karl Franz Rudolf, übernahm als Aargauer Grossrat als Erster der Familie von Hallwyl ein politisches Amt. Er wohnte weiterhin im Schloss, zu dessen Unterhalt fehlten ihm aber die Mittel. Zwei Generationen später liess sich Hans von Hallwyl in den Regierungsrat wählen. Mit dem Vermögen seiner Frau Esther von May von Rued begann er das Vordere Schloss im neugotischen Stil umzubauen. In der Wirtschaftskrise von 1874 ging er bankrott. Sein jüngerer Bruder Walther kaufte den Familiensitz. Dessen schwedische Frau Wilhelmina Kempe liess in den 1910er-Jahren die Anlage als erste Burg in der Schweiz archäologisch erforschen. Die Umbauten ihres Schwagers machte sie rückgängig. Ein Museum im Baudenkmal Wilhelmina von Hallwyl gründete 1925 eine Stiftung mit dem Zweck, das Schloss zu erhalten. Seither ist es nicht mehr bewohnt. 1994 übergab die Hallwil-Stiftung das Schloss dem Kanton Aargau. Hundert Jahre später war eine umfassende Sanierung nötig, begleitet von weiteren archäologischen Grabungen. Seit 2007 ist Schloss Hallwyl ein Standort von Museum Aargau. Weiterführende Literatur Brun, Carl: Geschichte der Herren von Hallwyl, hg. Von Inès Keller-Frick, Bern 2006. Flury-Rova, Moritz: Das Schloss Hallwyl in der Entstehungszeit der modernen Denkmalpflege 1860-1920, Seengen 1999. Frey, Peter: Das Stammhaus der Herren von Hallwyl, Baden 2007. Lithberg, Nils: Schloss Hallwil, 5 Bände, Stockholm 1924-1932. Siehe auch Zeitstrahl Ausstellungen & Rundgänge Förderverein Falken & Fisch Wasserradfonds

 
Schloss Wildegg

Geschichte

Die Habsburger legten in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts die Grundsteine von Wildegg auf den Ausläufern des Chestenbergs. Die Burg wurde von untergebenen Adelsgeschlechtern, also Verwaltern bewohnt, zuletzt von den Herren von Hallwyl. Dann überschlugen sich im 15. Jahrhundert die Ereignisse: Die Habsburger waren beim deutschen König in Ungnade gefallen. Darauf befahl dieser seinen Untergebenen die Besitztümer der Habsburger anzugreifen: Bern und weitere Mitglieder der jungen Eidgenossenschaft lebten seit längerer Zeit in offener Feindschaft mit den Habsburgern. Innert kürzester Zeit eroberten sie die Besitzungen des Adelsgeschlechts. Von den Bernern zur Familie Effinger Die Hallwyler auf Schloss Wildegg leisteten erfolgreich Widerstand und verhinderten die Erstürmung der Burg. Durch ein Waffenstillstandsabkommen wurde erreicht, dass die Besatzung friedlich abziehen konnte. Dadurch gelangte Wildegg mehr oder weniger unbeschädigt in Berner Besitz. In den folgenden Jahren suchte die Stadt einen geeigneten Käufer, den sie erst 69 Jahre nach der Eroberung finden sollte: den Brugger Landadligen Kaspar Effinger. Ein Mann der unter Berner Flagge gegen die Burgunder gekämpft und Beziehungen zu Bern hatte. 1483 kaufte er Schloss und Domäne für 1730 Gulden und wurde der erste von vielen Effingern, welche bis 1912 auf Wildegg lebten. Die Effinger: Schlossbesitzer mit viel Einfluss Die nächsten 300 Jahre konnten die Effinger gut von ihrem Besitz leben. Neben Abgaben der umliegenden Dörfer Möriken und Holderbank betrieben die Schlossbesitzer mehrere Wirtschaftsbetriebe: Weinschenken, Bauernhöfe, eine Ziegelei, sowie Müller- und Meiereien. Bernhard Effinger liess um 1700 den mittelalterlichen Wehrbau für viel Geld in ein barockes Lustschloss umbauen und versah dieses mit einer symmetrischen Gartenanlage. Das Ende der Adelsprivilegien Als die alte Eidgenossenschaft 1798 von französischen Revolutionstruppen überrannt wurde, änderte sich auch für die Bewohner der Wildegg einiges: im neugegründeten Kanton Aargau hatte es keinen Platz für Adelsprivilegien und Standesdünkel. Obwohl die Effinger einen grossen Teil ihres Besitzes behalten durften, verloren sie die meisten ihrer Privilegien und damit auch ihr Standesbewusstsein. Die geschiedene Sophia Julia Erlach-Effinger, die mit ihrem Halbbruder Albert das Schloss zu der Zeit bewohnte, musste sogar über mehrere Jahre Revolutionstruppen aufnehmen und bewirten. Von der Eidgenossenschaft zum Kanton Aargau Im 19. Jahrhundert zeigte sich der soziale Abstieg der Effinger deutlich: Hochzeiten und Nachkommen wurden immer weniger, was die Suche nach einem passenden Erben immer schwieriger machte. Die letzte Bewohnerin aus der Familie Effinger war schliesslich Pauline Adelheid Julia von Effinger, genannt Julie. Die stolze und strenge Frau blieb ihr Leben lang unverheiratet und vermachte Schloss und Domäne nach ihrem Tod 1912 der Eidgenossenschaft. Als Bedingung verlangte sie dabei, dass an der Bausubstanz und damit auch an ihrer Familiengeschichte nichts verändert werden darf. Das Zürcher Landesmuseum eröffnete im Auftrag der Landesregierung 1917 das Schlossmuseum. Seit 2011 ist Schloss und Domäne wieder in kantonalem Besitz. Die Kuration übernimmt seither das Museum Aargau. Weiterführende Literatur Huser, Castor [et. al.]: Dokumentation der Sanierung Domäne Schloss Wildegg 1999-2011, Brugg 2011. Lehmann, Hans: Die Burg Wildegg und ihre Bewohner, 1922 Verlag Sauerländer Aarau Meier, Bruno: Gott regier mein Leben. Die Effinger von Wildegg. Landadel und ländliche Gesellschaft zwischen Spätmittelalter und Aufklärung, Baden 2000. Museum Aargau (Hrsg.): Kleine Burgchronik des Schlosses Wildegg der Sophie von Erlach-Effinger, in der Abschrift ihres Bruders Ludwig Albrecht. Müller, Felix: Aussterben oder verarmen. Die Effinger von Wildegg. Eine Berner Patrizierfamilie während Aufklärung und Revolution, Baden 2000.

 
Museum Aargau

So gelingt die Wildblumen-Wiese für Bienen

Zurück zum Blog 15. Mai 2020 Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Verwöhnen Sie die Bienen in Ihrem Garten mit einem Festbankett vor der Tür – und zwar in Form einer Wildblumenwiese mit einheimischen Arten. Der Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten. Haben Sie in Ihrem Garten ein Wildbienenhotel eingerichtet? Wunderbar! Die Bienen werden es Ihnen danken. Sie werden sich aber noch viel mehr freuen, wenn Sie ihnen auch gleich ein Festbankett vor die Türe pflanzen – und zwar in Form einer Wildblumenwiese mit einheimischen Arten. Auf solchen Wiesen finden Wildbienen nämlich ihre Nahrung. Wie sät man eine Wildblumenwiese an? Um eine Wildblumenwiese anzusäen, brauchen Sie eine Fläche, welche die letzten zwei bis drei Jahre nicht gedüngt worden ist. So ist der Boden mager genug, damit die Wildblumen Fuss fassen können. Ist der Boden nämlich fett, also gedüngt, werden sich stets die Gräser durchsetzen. Und so geht's: Mischungen für Wildblumen gibt es in jedem Gartencenter zu kaufen, und sie lassen sich gut und gerne auch mit weiteren einheimischen Samen anreichern, die Ihnen gefallen. Stechen Sie den Boden um, wie wenn Sie Rasen ansäen, und machen Sie den Boden feinkrümelig. Streuen Sie nur so viele Samen aus, wie auf der Packung steht, denn Wildblumen brauchen Platz. Festtreten, zwei Wochen feucht halten und fertig! Schon nach vier Wochen sollten die ersten Blumen spriessen. Wann sollte man eine Wildblumenwiese ansäen? Von April bis Juni ist ein guter Zeitpunkt zum Ansäen. Mähen Sie die Wiese erst, wenn sich die Samen aus den Blüten lösen, und mähen Sie ein zweites Mal im Herbst. Am schonendsten tun Sie dies mit einer Sense. Mähen Sie etappenweise, damit die Wiesenbewohner Zeit haben, um in ein anderes Stück Wiese umzuziehen. Ich empfehle, das Geschnittene von der Wiese zu entfernen, ansonsten wird der Boden darunter wieder zu fett. Auf Schloss Wildegg haben wir im Garten erstmals eine Wildblumenwiese angesät. Harren wir gespannt der Blumen und Bienen, die da kommen! Von Tanya van der Laan Von Tanya van der Laan Ähnliche Artikel finden Sie hier: Kategorie Gartentipp aus dem Wildegger Schlossgarten Kommentare

 
Vindonissa Museum

Museumsgebäude

Ausgrabungen von 1897 im Amphitheater von Vindonissa führten zu regem Interesse und somit zur Gründung der Gesellschaft Pro Vindonissa. Diese führte mit der Unterstützung von Kanton und Bund weitere Grabungen durch. Schnell wurde wertvolles Fundmaterial zutage befördert. Um die Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, plante die Gesellschaft schon 1903 ein Museum. 1912 wurde der Bau des in Berlin und Brugg tätigen Architekten Albert Froelich feierlich eröffnet. Der Neubau setzte die in damaligen Berliner Museumsbauten gewonnenen Erkenntnisse erfolgreich um: Das Vindonissa Museum erregte internationales Aufsehen. Ein Gesamtkunstwerk des Jugendstils Die Eingangsseite des Vindonissa Museums erinnert an ein mächtiges römisches Lagertor. Links davon steht eine Skulptur der kapitolinischen Wölfin, die Romulus und Remus – die sagenhaften Gründer Roms – säugt. An den Längsseiten des Museums prangen Münzen mit den Köpfen der Kaiser des ersten Jahrhunderts. Das Vindonissa Museum hat die Zeit fast unbeschadet überstanden. Bau, Skulptur, Malerei und Ausstellungsvitrinen verbinden sich heute noch zu einem Gesamtkunstwerk. Das Museum wird heute vom Museum Aargau betrieben. Das Gebäude ist nach wie vor im Besitz der Gesellschaft Pro Vindonissa . Archäologische Forschung Kontakt

 
Schloss Wildegg

Anmeldung Verein Freunde Schloss Wildegg

Ich möchte dem Gönnerverein beitreten als * Einzelmitglied: CHF 40.- Paar/Familie: CHF 60.- Firma: CHF 110.- Ich habe nur eine Frage Frau Herr Firma Firma / Organisation Vorname * Nachname * Adresse Postleitzahl Ort E-Mail * Telefon Nachricht * Senden

 
Museum Aargau

Freiwilligenprogramm: Jetzt bewerben

Nach Eingang Ihrer Bewerbung laden wir Sie zu einem persönlichen Gespräch auf Schloss Lenzburg ein. Die Gespräche finden jeweils zwischen Oktober und Januar statt. Sie dürfen uns aber gerne auch ausserhalb dieser Zeit kontaktieren. Anrede * Frau Herr Keine Angabe Vorname * Nachname * Adresse Postleitzahl Ort E-Mail * Mobilnummer Nachricht * Ich möchte den E-Mail-Newsletter abonnieren für: Erwachsene (1x monatlich) Familien (3x jährlich) Lehrpersonen (3x jährlich) Senden

 
Kloster Königsfelden

Picknick und Feuerstellen

Feuerstelle Auf dem Gelände des Legionärspfad Vindonissa neben dem Kloster Königsfelden stehen zwei Feuerstellen für Gruppen und Schulklassen zur Verfügung. Diese müssen vorgängig über das Team Beratung & Verkauf von Museum Aargau reserviert werden (Preis: CHF 30.-; inkl. Holz und Kohle). Picknick Auf dem Gelände des Legionärspfad Vindonissa finden Sie mehrere Picknickplätze zur freien Verfügung. Wir bitten Sie Ihren Abfall vor Ort in den dafür vorgesehenen Abfalleimern zu entsorgen.

 
Schloss Lenzburg

Räume mieten: Kleiner Rittersaal

Die Stiftung Schloss Lenzburg vermietet den kleinen Rittersaal für Hochzeiten, Business-Events, kulturelle Veranstaltungen und weitere Anlässe. Im kleinen Rittersaal von Schloss Lenzburg sind verschiedene Bestuhlungsvarianten möglich. Für weitere Informationen und Buchungen kontaktieren Sie direkt die Stiftung Schloss Lenzburg: Stiftung Schloss Lenzburg Räume mieten Das Wichtigste in Kürze Standort Schloss Lenzburg Saisonalität Buchbar von April bis Oktober Kapazität Maximal 150 Personen Anzahl Räume 1 Raum (Total 170 m 2 ) Buchung Dieser Raum ist über die Stiftung Schloss Lenzburg buchbar

Gradian
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.
Eine Frau steht mit einem Handy in der Hand an einem Fluss.

IndustriekulTOUR Aabach

Virtuell durch die Industriegeschichte

Erleben Sie die Industriekultur am Aabach zwischen Lenzburg und Wildegg mit dem Smartphone: Die IndustriekulTOUR Aabach ist der erste virtuelle Museumsraum im Kanton Aargau. Treffen Sie Patrons und Fabrikarbeiter aus der Zeit der Industrialisierung!